Carl Brinkmann

Aus Romano-Guardini-Handbuch

Carl Brinkmann (1885-1954) war ein deutscher Historiker und Soziologe.

Biographie

  • evangelisch
  • ab 1903 Studium der Geschichte und Staatswissenschaften an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Göttingen, Oxford und Berlin
  • 1907 Bachelor of Letters in Oxford
  • 1908 Dr. in Berlin bei Gustav von Schmoller in Berlin mit einer Arbeit über die Entstehung des Märkischen Landbuches Kaiser Karls V.
  • 1913 Habilitation in Freiburg mit der Arbeit Freiheit und Staatlichkeit in der älteren deutschen Verfassung; Venia Legendi für mittlere und neuere Geschichte; anschließend dort Privatdozent
  • 1915 Dienstverpflichtung für das Auswärtige Amt; Einsatz als Lektor für England in der Zentralstelle für Auslandsdienst, dem erst im Oktober 1914 gebildeten Auslandsnachrichtendienst des Auswärtigen Amtes, unter Alfons Mumm von Schwarzenstein (1859–1924); mehrmalige Umstrukturierungen und inhaltlichen Veränderungen
  • ab 1919 ständiger Hilfsarbeiter in der Abteilung IA (Politik) im Auswärtigen Amt; ab 1920 in der Abteilung V (Großbritannien und britisches Reich); zusätzlich persönlicher Referent des Reichsministers des Äußeren Adolf Köster (1883–1930)
  • 1921 außerordentlicher Professor an der Universität in Berlin
  • 1922 Ernennung zum Legationsrat; allerdings ab März 1922 im einstweiligen Ruhestand
  • ab 1923 ordentlicher Professor für Wirtschaftswissenschaften der Universität Heidelberg als Nachfolger von Eberhard Gotheins
  • Mitglied im Nationalsozialistischen Deutschen Dozentenbund und im NS-Juristenbund sowie Förderndes Mitglied der SS; aber nicht NSDAP-Mitglied; Ausrichtung der Forschung auf "anwendungsbezogene Raumforschung"
  • 1942-1945 Ordinariat an der Universität Berlin
  • 1946 vertretungsweise Lehraufgaben an der Universität Erlangen
  • 1947-1954 ordentlicher Professor für Nationalökonomie und Soziologie an der Universität Tübingen.

Bibliographie zu Guardini

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