Hélène Nolthenius

Aus Romano-Guardini-Handbuch

Hélène Francisca Wagenaar-Nolthenius (1920-2000) war eine niederländische Schriftstellerin, Musikwissenschaftlerin, Kulturhistorikern und Hochschullehrerin.

Biographie

  • Studium der Musikwissenschaft an der damaligen Staatlichen Universität Utrecht
  • 1938 Betritt zur Communistische Partij van Nederland; im August 1939 aber Niederlegung der Mitgliedschaft aus Protest gegen den Molotow-Ribbentrop-Pakt nieder
  • 1941 (gemeinsam mit Nancy van der Elst) Gründung der Hucbald-Studiengesellschaft
  • während des Zweiten Weltkriegs unterstützte die Familie Nolthenius untergetauchte Personen, darunter auch Juden; Hélène Nolthenius selbst war im Widerstand aktiv;
  • Verhaftung des Vaters und Haft im Konzentrationslager Dachau
  • 1945 Doktoratsprüfungen
  • Musikkritikerin für die römisch-katholische Tageszeitung "De Maasbode"
  • 1946 Leitung der Musikabteilung beim Katholischen Rundfunkverband (KRO).
  • 1948 Promotion bei Albert Smijers mit einer Dissertation mit dem Titel "De oudste melodiek van Italië: de muziek van het Duecento"
  • 1958 außerordentlichen Professorin für Musikgeschichte des Altertums und des Mittelalters an der Universität Utrecht
  • 1966 ordentliche Professur
  • 1974 Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften (KNAW)
  • 1976 vorzeitiger Ruhestand aufgrund ihrer Unzufriedenheit mit den Entwicklungen an der Universität

Verbindungen zu Guardini

  • wird noch erstellt

Internet