Paulus Gordan

Aus Romano-Guardini-Handbuch

Paulus, bürgerlich Günther Gordan OSB (1912-1999) war ein deutscher Ordensgeistlicher jüdischer Herkunft.

Biographie

  • Berliner
  • Studium von Jura, Kunstgeschichte, Philosophie und Theologie in Berlin, Paris, Breslau, Innsbruck und Freiburg im Breisgau
  • 1931 Konversion zur Katholischen Kirche in Rom
  • 1935 Eintritt in die Benediktiner-Erzabtei St. Martin zu Beuron ein; Annahme des Ordensnamens des Apostels Paulus.
  • 24. Juni 1936 Mönchs-Profess
  • 1938 Exil wegen der zunehmenden Judenhetze in Deutschland
  • Januar 1939 Priesterweihe in der Erzabtei Monte Cassino in Italien; anschließend mehrere Jahre in Südamerika, vornehmlich in Brasilien und Chile.
  • 1948 Rückkehr nach Deutschland nach Beuron
  • Generalsekretär der International Catholic Migration Commission in Genf; besondererer für die Heimatvertriebenen ein.
  • 1959-1968 Schriftleitung der Benediktinischen Monatsschrift, der er den neuen Haupttitel Erbe und Auftrag gab und für die er bis zu seinem Lebensende zahlreiche Beiträge verfasste; dabei von 1962-1965 während des Zweiten Vatikanischen Konzils Berichterstatter aus Rom.
  • 1966 bis 1968 Beauftragter der Katholischen Kirche beim Südwestfunk Baden-Baden.
  • 1968 Sekretär von Abtprimas Rembert Weakland und Generalsekretär der Benediktinischen Konföderation
  • 1980-1993 Obmann des Direktoriums der Salzburger Hochschulwochen

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