Piet Fransen

Aus Romano-Guardini-Handbuch

Piet Frans Fransen SJ (1913-1983) war ein belgischer, römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Theologe und Dogmenhistoriker.

Biographie

  • 1930 Eintritt in die Gesellschaft Jesu
  • Studium der Philosophie und Katholischen Theologie am St.-Johannes-Berchmans-Kolleg der Jesuiten in Eegenhoven bei Löwen
  • 1941 Lizenziat in Philosophie
  • 1943 Priesterweihe
  • 1944 Lizenziat in Theologie
  • 1947 Einreichung einer Arbeit zur dogmatischen Bedeutung der Kanones des Konzils von Trient über die Ehescheidung an der Gregoriana in Rom
  • ab 1948 Dozent für dogmatische Theologie an der Theologischen Hochschule des Jesuitenordens in Löwen
  • aber erst 1952 Dr. theol. beim Dogmatiker Heinrich Lennerz SJ
  • 1962 bis in die späteren 1970er Jahre Honorarprofessor für dogmatische Theologie an der Universität Innsbruck; dabei häufige Zusammenarbeit mit Karl Rahner; während Rahners Arbeit als Konzilstheologe (für Kardinal König) mehrmaliger Vertreter Rahners in Innsbruck
  • 1967 Übernahme in die Katholische Universität Löwen
  • 1967 bis 1969 erster Dekan des Centrum voor Kerkelijke Studies (C.K.S.) in Löwen
  • 1969-1983 Inhaber des Lehrstuhls für Dogmatik und Moraltheologie an der niederländischsprachigen Teiluniversität in Löwen (Katholieke Universiteit Leuven).
  • 1970 Ehrendoktor der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
  • Herausgeber und Mitarbeiter mehrerer theologischer Fachzeitschriften (u. a. Bijdragen, Tijdschrift voor Theologie, Louvain Studies, Collationes)
  • Ab 1970 Gründungsmitglied des Centrum voor Conciliestudie Vaticanum II in Löwen

Bibliographie zu Guardini

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