Sekundärbibliographie 1916 bis 1922

Aus Romano-Guardini-Handbuch

Der zweite Teil der Sekundärbibliographie umfasst den Zeitraum von 1916 bis 1922. Er umfasst aktuell etwa 1835 Titel von 1850 Titeln. Es fehlen also noch etwa 15 Titel. Von den 1835 aufgenommen Titeln handelt es sich bei 843 (45,9 %) um über die bisherigen Bibliographien hinausgehende Neuaufnahmen.

Den ersten Teil finden Sie unter Sekundärbibliographie, den dritten Teil unter Sekundärbibliographie 1923 bis 1932, den vierten Teil unter Sekundärbibliographie 1933 bis 1944, den fünften Teil unter Sekundärbibliographie 1945 bis 1951, den sechsten Teil unter Sekundärbibliographie 1952 bis 1955, den siebten Teil unter Sekundärbibliographie 1956 bis 1959, den achten Teil unter Sekundärbibliographie 1960 bis 1964, den neunten Teil unter Sekundärbibliographie 1965 bis 1968, den zehnten Teil unter Sekundärbibliographie 1969 bis 1984, den elften Teil unter Sekundärbibliographie 1985 bis 1997, den zwölften Teil unter Sekundärbibliographie 1998 bis 2009, den dreizehnten Teil unter Sekundärbibliographie 2010 bis 2018 sowie den vierzehnten Teil unter Sekundärbibliographie 2019 bis dato

1916

Aktuell verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1916 keinen Titel (überprüft am 15. Oktober 2025):

Biographie und Allgemeines

bisher keine Funde
Bearbeiten
Bearbeiten

1917

Gesamt 1917: 1 Titel Aktuell verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1917 einen Titel (überprüft am 15. Oktober 2025):

Biographie und Allgemeines

Bisher keine Funde.
Bearbeiten

Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)

Rezensionen zu: Zum Begriff des Befehls und des Gehorsams (1916)/Zu: Zum Begriff der sittlichen Freiheit (1916)

  • [1917-001] Kurz-Rezension zu: Guardini, Zum Begriff des Befehls und des Gehorsams und Zum Begriff der sittlichen Freiheit, in: Theologie und Glaube, 9, 1917, S. 180 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=Gjw9AQAAMAAJ
    • „Die Erörterungen … werden nicht bloß den Pädagogen, sondern auch den Ethiker und Moraltheologe interessieren.“


Bearbeiten
Bearbeiten

1918

Sowohl die Mercker-Bibliographie als auch die Gerner-Bibliographie beginnen bei der Sekundärliteratur erst mit dem Jahr 1918. Die vorausgehenden 59 Titel wurden daher neu in diese Bibliographie aufgenommen.

Der Jahrgang 1918 kennt derzeit 19 Titel, fast alles Titel bzw. Rezensionen mit Bezug zu Guardinis 1918 erschienenem Buch Vom Geist der Liturgie, davon:

  • 3 Titel in der Mercker-Bibliographie;
  • 5 Titel in der Gerner-Bibliographie;
  • 11 Titel neu aufgenommen durch diese Bibliographie.

(Letzte Überprüfung am 15. Oktober 2025)

Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur

Rezensionen zu: Vom Geist der Liturgie (1918)

  • [1918-001] Ildefons Herwegen: Einführung, in: Guardini, Vom Geist der Liturgie, Freiburg 1918, S. VII-XIII [historisch relevant 1918]: laut Stefan K. Langenbahn von Guardini mitverfasst [Mercker 2321] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1918-002] L. Leuk: Religiöse Zurückhaltung, in: Das Heilige Feuer, 6, 1918/19, 1 (Oktober 1918), S. 40 (Anmerkung zur Praxis und Zukunft der Kreuzwegandacht mit Verweis zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1918-003] Otmar Scheiwiller: Von Genf nach Rom über Canterbury, in: Schweizerische Rundschau, Band 18, 1918, S. 279 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=yQUYAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 280: „Vgl. schöne Gedanken hiezu bei Dr. R. Guardini, Die Liturgie und die psychologischen Gesetze des gemeinsamen Betens, Pharus, 8. Jahrg., S. 241 ff.“
  • [1918-004] Friedrich Dücker: Liturgie und Baustil und noch einiges andere, in: Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland, 162, 1918, S. 752-766, zu Romano Guardini S. 758 (Verweis zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, S. 35-38) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=fe0YAQAAIAAJ
  • [1918-005] Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Evangelische Kirchenzeitung, Berlin, 92, 1918, 38 (22. September 1918), Beilage, Sp. 168 [Gerner 389] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1918-006] Caspar Gierse: Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Theologie und Glaube, Paderborn, 10, 1918, S. 548 [Mercker 3729] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=_zw9AQAAMAAJ
    • "Lange Zeit sind hohe sittliche Werte, wie sie sich in der Liturgie für das praktisch-religiöse Leben und für die christliche Erziehung darbieten, gebunden geblieben und nicht in der rechten Weise zur Auswirkung gelangt. Es ist erfreulich zu beobachten, wie gerade in unseren Tagen eine lebenhafte dahin zielende Bewegung einsetzt, die reichen Kräfte unserer Liturgie in besagtem Sinne stärker und erfolgreicher auszunutzen. Auch das hier angekündigte literarisch-liturgische Unternehmen stellt sich diesem Zwecke nach Angabe des hochwürdigsten Herausgebers zur Verfügung, indem die Ecclesia orans "durch Bearbeitung liturgischer Begriffe, Handlungen und Texte der Kenntnis und dem vertieften Verständnis der Liturgie in den weitesten Kreisen des Klerus, der Lehrerschaft und der gebildeten Laienwelt“ dienen will. Es soll damit eine zwanglose Folge von Monographien erscheinen, "die historisch, dogmatische, aszetisch-mystische, philosophische, pädagogische, ästhetische Vorstellungen aus dem Gebiete der katholischen Liturgie auf strengwissenschaftlicher Grundlage, aber in einer auch den gebildeten Laien angemessenen Form bietet". Mit dem ersten Bändchen Guardinis führt sich die Ecclesia orans aufs allerbeste ein. Es bietet uns in seinen einzelnen Kapiteln eine tiefgründige, ästhetisch feine Würdigung des liturgischen Betens, der liturgischen Gemeinschaft, des liturgischen Stiles, der liturgischen Symbolik und der Liturgie als Spiel; zum Schluß folgt dann noch eine Ausführung über den Primat des Logos über das Ethos, der Erkenntnis über den Willen, welcher Vorrang ja gerade in der Liturgie dem Logos eigen ist und sein muß. G. macht uns hier in der Tat mit jenen Grundwahrheiten bekannt, ohne deren Verständnis uns die Liturgie ein Buch mit sieben Siegeln bleibt. Es mag wohl sein, daß es dem Laien vielfach etwas schwer wird, den spekulativen Gedankengängen Guardinis überall mit Verständnis zu folgen, um so mehr ist dann aber zu wünschen, daß der Klerus sich den Inhalt geistig zu eigen macht, um ihn in leichter faßbarer Form weiterzugeben. Wird bei den folgenden Bändchen eine gleich gute Wahl wie bei diesem ersten getroffen, dann darf man von der Ecclesia orans reichsten Segen für ihren Zweck erhoffen."
  • [1918-007] Elisabeth Margaretha Hamann: Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Allgemeine Rundschau, München, 15, 1918, 49 (7.12. 1918), S. 708 [Gerner 388] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=JjUaAQAAMAAJ
  • [1918-008] Peter Hüls: Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Theologische Revue, Münster, 17, 1918, 19-20, SP. 463-465 (kritische Rezension) [Mercker 3735] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=yyQ_AQAAMAAJ - https://archive.org/stream/theologischerevu17univuoft/theologischerevu17univuoft_djvu.txt
  • [1918-009] Insona: Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Literarischer Anzeiger, 33, 1918, Nr. 2 (15. November 1918), Sp. 17-20 [neu aufgenommen] - [Rezension] - RGH: Insona 1 - Insona 2
  • [1918-010] Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Monatsblätter für den katholischen Religionsunterricht an höheren Lehranstalten, 19, 1918, Oktober/November, S. 252 [neu aufgenommen] - [Rezension] - http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/image/1002836018_19/274/LOG_0072/
  • [1918-011] Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Oberhirtliches Verordnungsblatt für das Bistum Speyer, Speyer, 12, 1918, 23 (14. Dezember 1918), S. 401 [Gerner 390] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1918-012] Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Pädagogische Woche, 14, 1918, S. 205 [neu aufgenommen] - [Rezension] - http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/image/1003125549_14/205/LOG_0400/
  • [1918-013] [Kroatisch] Josip Pazman: Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Bogoslovska smotra, 9, 1918, 3, S. 276 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=esjbaNWN6cQC (als "Quardini" verschrieben)
  • [1918-014] Hermann Platz: Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Das Heilige Feuer, 6, 1918/19, 1 (Oktober 1918), S. 39f. [neu aufgenommen, siehe Henrich, 1968, S. 40] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1918-015] Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Rottenburger Monatsschrift für praktische Theologie, Rottenburg/N., 2, 1918/19, 2, S. 46f. [Gerner 390] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1918-016] Martin Salvenmoser (M. S.): Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Universitätsblatt. Zeitschrift des Katholischen Universitätsvereines in Salzburg, 16, 1918, Nr. 10 (Mitte Oktober), S. 126f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1918-017] Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Schule und Erziehung, Düsseldorf, 6, 1918, 6 (Dezember 1918), S. 91 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://scripta.bbf.dipf.de/viewer/image/027046974_0006/95/LOG_0078/
    • „Die Ausführungen Guardinis lassen den Leser erkennen, daß die Liturgie kein äußeres Zierstück des kirchlichen Lebens sein will, sondern daß die innige Vertrautheit mit dem liturgischen Kultus einen tiefen Einfluß auf das ganze religiöse Leben ausüben muß. Darum kann auch eine so entscheidend ins Leben eingreifende Menschheitsfrage, wie sie der Verf. im letzten Abschnitt behandelt: „Der Primat des Logos über das Ethos“ in dem Büchlein Platz finden.“
  • [1918-018] Hermann-Joseph Wurm: Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Literarischer Handweiser, Freiburg im Breisgau, 54, 1918, 10, Sp. 314f. [Gerner 389] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=kOMaAAAAYAAJ

Bearbeiten
Bearbeiten

Theologie, Exegese und Mystik

  • [1918-019] Christian Schreiber: IV. Tätigkeitsberichte. 1. Bericht über das Philosophische Jahrbuch, 31. Jahrgang, Jahr 1918 (darin: Kurz-Rezension zu: Guardini, Zum Begriff der Ehre Gottes), in: Vereinsschrift der Görresgesellschaft, 1917 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=_yJAAQAAMAAJ (während des ersten Weltkrieges erschienen die Jahresberichte als Anhang zu einer der Vereinsschriften, in diesem Fall wohl zu: Konrad Lübeck: Die katholische Orientmission in ihrer Entwicklung dargestellt, Köln 1917); zu Romano Guardini:
    • S. 75: "Streng METAPHYSISCHEN Charakters ist die deduktive, die vom Gottesbegriff ausgehende Studie von Guardini "Zum Begriff der Ehre Gottes"."


Bearbeiten
Bearbeiten

1919

Der Jahrgang 1919 kennt derzeit 36 Titel; davon:

  • 11 Titel in der Mercker-Bibliographie;
  • 8 Titel in der Gerner-Bibliographie;
  • 17 Titel neu aufgenommen durch diese Bibliographie.

(Letzte Überprüfung: 11. November 2025)

Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur

Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung

Zu: Christliche Kunst und Architektur

Bearbeiten

Rezensionen zu: Die Liturgie und die psychologischen Gesetze des gemeinsamen Betens. Ein Beitrag zur religiösen Sozialpädagogik (1917)

Rezensionen zu: Vom Geist der Liturgie

Bearbeiten
Bearbeiten

Jugendbewegung

Zu: Quickborn/Burg Rothenfels

  • [1919-033] Hermann Hoffmann (Hrsg.): Die Tage auf Burg Rothenfels. Der 1. Deutsche Quickborntag, Rothenfels o.J. = 1919) [neu aufgenommen, siehe Gerl, 1985, S. 162] - [Sammelband] - [noch nicht online]
    • [Beitrage von Franz Fritsch (3 Beiträge), Hermann Hoffmann (Geleitwort + Beitrag) Julie Liedler, Ludwig Busch, Josef Schäfer, Leopold Klehr, Friedrich Böhm, Gertrud Lorenz (2 Beiträge), Hedwig Wolf, Hedwig, Alexander Willet, Martha, Marianne Bauer, Leo Flach, P. Uhlenhorst, Bardulus, Josef Hofmann, Seraphie Schaneng, Karl Jenner, Josef Muth, Hans Altenburger (2 Beiträge), Luise Bauer, Maria, Josef Adelmann, Angela Quademechels, Hubert Schiel, Theo Lamm, Franziskus, Nigra, K., F., Maria Stephan, Margarete Kaltenhäuser, Johannes Speidel, Alfons Maria Wachsmann, Magda Klemenz, L.B., B. Retzbach und ein anonymer Beitrag sowie Bilder von H. Lorenz;]

Rezensionen zu: Prinzipielles und Praktisches zur Organisation von Schülern höherer Lehranstalten (1919)


Bearbeiten

Theologie, Exegese und Mystik


Bearbeiten
Bearbeiten

1920

Der Jahrgang 1920 kennt derzeit 52+1=53 Titel, von den 53 Titeln, die im Jahrgang aufgeführt sind, finden sich:

  • 10 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
  • 30 Titel darüber hinaus in der Gerner-Bibliographie;
  • 12+1 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.

Der Jahrgang enthält einen ersten französischen und einen ersten italienischen Titel.

Stand: 19. November 2025

Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur

Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung

Zu: Christliche Kunst und Architektur

  • [1920-002] Josef Kreitmaier: Theologische Grundbegriffe der kirchlichen Kunst, in: Franz Fessler (Hrsg.): Ehrengabe deutscher Wissenschaft, dargeboten von katholischen Gelehrten, 1920, S. 263-271, zu Romano Guardini S. 263 und 268f. (relativiert Guardinis Aussage, dass Kunst keinen Zweck habe) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=3N6sUbpmbLYC

Bearbeiten

Zu: Christliche Musik/Kirchenmusik

Rezensionen zu: Vom Geist der Liturgie (1918)

Bearbeiten

Rezensionen zu: Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes (1919)

  • [1920-015] Armin: Rezension zu: Guardini, Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes, in: Quickborn, Rothenfels, 8, 1920/21, 5 (August 1920), S. 120 [Gerner 334] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1920-016] Michael Gatterer: Rezension zu: Guardini, Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes, in: Zeitschrift für katholische Theologie, Innsbruck, 44, 1920, S. 305 [Mercker 3078] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=95A_AQAAMAAJ oder https://archive.org/details/zeitschriftfurkathotheolo44/page/305/mode/1up
    • "In dem vorliegenden Büchlein sucht der Verfasser von „Geist der Liturgie“ (Herder, Freiburg) die alte Volksandacht des Kreuzweges den Gebildeten unserer Tage nahezubringen. Sicher sind diese schlichten, aus zehnjähriger Gebetspraxis erwachsenen Erwägungen geeignet, zu tieferem Erfassen des Leidens des Herrn anzuregen. Das und nicht mehr beabsichtigt der Verfasser. Je „eher sich das Büchlein überflüssig gemacht hat“, weil der Betende nun sein persönliches Leben in das Licht des Herrenleidens gestellt hat, umso rascher hat es seinen Zweck erreicht."
  • [1920-017] Josef Weiger: Rezension zu: Guardini, Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes, in: Augsburger Postzeitung, Augsburg, Literaturbeilage, 1920, 5, 4. März [Mercker 3081] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1920-018] Alois Wurm: Rezension zu: Guardini, Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes, in: Seele, Regensburg, 2, 1920, 3, S. 84 [Gerner 334] - [Rezension] - [noch nicht online]

Bearbeiten

Rezensionen zu: Über die Bedeutung der reflexen und direkten Akte für das religiöse Leben (1919)

  • [1920-019] Rezension zu: Guardini, Über die Bedeutung der reflexen und direkten Akte für das religiöse Leben, in: Pädagogisches Zentralblatt, Berlin, 1, 1919/20, 4 (1920), S. 329 [Gerner 405] - [Rezension] - [noch nicht online]

Rezensionen zu: Gemeinschaftliche Andacht (1920)

Bearbeiten
Bearbeiten

Jugendbewegung

Jugendbewegung - allgemein

Zum Vortrag „Wesen und Bedeutung der Jugendbewegung“ in Pützchen

  • [1920-026] (Ankündigung), in: Mädchenbildung auf christlicher Grundlage, Paderborn, 16, 1920, 24 (20. Dezember 1920) [Gerner 229] - [Artikel] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
    • S. 754: [historisch relevant 1921] Einladung des Verbandes katholischer deutscher Philologinnen zu einer Tagung der Abteilung Rheinland im St. Adelheidkloster in Pützchen am 4. bis 6. Januar 1921, erster Vortrag „Wesen und Bedeutung der Jugendbewegung“

Zu: Quickborn/Burg Rothenfels

Zu: Quickborn/2. Quickborntag im August 1920
  • [1920-031] Robert Steidle: Die innere Tagung, in: Die Schildgenossen, Rothenfels, 1, 1920/21, 1 (Gilbhard 1920), S. 17-25, zu Romano Guardini [historisch relevant 1920] S. 19 und S. 23 (Hinweis auf Äußerungen Guardinis bei der inneren Tagung), S. 24f. (am Ende einige thematische Kernsätze des „Abends um Guardini“) [Gerner 228, bei Gerner „Ammann, Rolf“, wohl aber „Steidle, Robert“] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1920-032] Hermann Hoffmann (Hrsg.): Wehender Geist. Der Zweite deutsche Quickborntag, Rothenfels 1920 [siehe Gerl, 1985, S. 165-168] - [Sammelband] - darin:
    • [1920-033] Ludwig Neundörfer: Quickborn - Lebensstil, in: Hermann Hoffmann (Hrsg.): Wehender Geist, Rothenfels 1920, S. 54f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
      • hier S. 54: „Einer hat gar gesagt, Rothenfels soll die erste katholische Volkshochschule werden.“ (Es handelte sich wohl um Ignaz Klug und nicht Guardini!, siehe Steidle, Die innere Tagung, in: Die Schildgenossen, 1920; dagegen Klemenz, Quickborn, 1920)
    • [1920-034] Ludwig Neundörfer: Von einem Teilnehmer, in: Hoffmann, Hermann (Hrsg.): Wehender Geist, Rothenfels 1920, S. 84-85 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
      • S. 85: „Einer hat mal das Wort von der platonischen Akademie gebraucht. Ich will lieber sagen, es war eine ideale Schulgemeinde. Und Abends traf sich wieder ein Kreis um Dr. Guardini. In einer Ecke des Rittersaales saßen wir im Viereck und am Boden in der Mitte brannte eine Kerze. Da sprachen wir von den höchsten und schönsten Dingen: von der Dreifaltigkeit, von Kirche und Freiheit, von Gemeinschaft und den drei evangelischen Räten. Am Schluß aber sangen wir ein Abendlied und beteten das Vaterunser, ein einziges, ganz langsam und alle zusammen.“
    • [1920-035] auch in: Quickborn, Rothenfels, 8, 1920/21, 6/7, S. 188-189 [Gerner 228] - [Artikel] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
      • [historisch relevant 1920]: Rückerinnerung an die Juvenen, die sich als „Kundschafter“ auf dem Ersten Quickborntag sehen; Hinweis auf den „Kreis um Dr. Guardini“ mit den Themen: Dreifaltigkeit, Kirche, Freiheit, Gemeinschaft, evangelische Räte [Mainz]/[Juventus]
    • Rezensionen:
  • [1920-036] Edith Klemenz: Der erste Tag, in: Quickborn, Rothenfels, 8, 1920/21, 6/7, S. 154-156, zu Romano Guardini [historisch relevant 1920]: Mitteilung einer angeblichen Wortmeldung Guardinis: „Unsere Burg soll die erste katholische Volkshochschule werden“ [Gerner 228] - [Artikel] - [noch nicht online];
    • [1920-037] dann in: Hermann Hoffmann (Hrsg.): Wehender Geist. der zweite deutsche Quickborntag, 1920, S. 38 f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
      • S. 39: „Tausendköpfig war die Menge, und doch war es lautlos still in der Runde, als die Worte der Flammenrede und die Namen der Toten über den Platz erklangen. Dann aber sangen wir laut mit wehen und trutzigen Herzen: `Deutschland, Deutschland über alles!´ Österreichische Brüder waren unter uns, Brüder aus dem Saargebiet und dem Elsaß, aus dem besetzten Rheinland und Oberschlesien; ihnen wie uns brannte das Leid des Vaterlandes im Herzen. Deutschland, wenn du auch nicht mehr hoch in Ehren bist, wir lieben dich und stehen zu dir! Sieh deine Jugend, die so voll heißen Willens ist, deinem Volk und dir zu helfen, und die sich durch Selbstzucht, einen offenen Blick und ein warmes Herz bereiten will, es einst zu können."
  • [1920-037] Rolf Ammann: Die neue Zeitschrift, in: Quickborn, Rothenfels, 8, 1920/21, Nr. 6/7, S. 199-201, zu Romano Guardini [historisch relevant 1920] S. 201 („Dr. Guardini, Bonn, hat sich zur Mitarbeit bereit erklärt“) [Gerner 228] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Quickborn/Gauleiterthing an der Jahreswende 1920/21
  • [1920-038] Klara Schaetz, auch Clara Schaetz: Aus der Bewegung. Das Gauleitherthing (28. Dezember 1920-3. Januar 1921), in: Quickborn, Rothenfels, 8, 1920/21, Nr. 6/7, S. 274-277, zu Romano Guardini [historisch relevant 1920] S. 276: „Dr. Guardini wird uns Erziehungsbriefe schreiben. Dr. Guardini schreibt die Briefe auf den ausdrücklichsten Wunsch der rheinischen Buben“ [Gerner 228] - [Artikel] - [noch nicht online]

Rezensionen zu: Aus einem Jugendreich (1920)

  • [1920-039] Ina Neundörfer: Rezension zu: Guardini, Aus einem Jugendreich, in: Jugendziele, Regensburg, 7, 1920, 8 (November 1920), S. 121-123 [Gerner 308] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1920-040] Adam Schmitz: Das Jugendreich und katholischer Geist (Rezension zu: Guardini, Aus einem Jugendreich), in: Jugendführung, Düsseldorf, 7, 1920, 11/12 (November/Dezember 1920), S. 194f, hier S. 194 [Gerner 308] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1920-041] Franz Xaver Thalhofer: Rezension zu: Guardini, Aus einem Jugendreich, in: Literarischer Ratgeber für die Katholiken Deutschlands, München, 18, 1920/21, S. 79 [Gerner 308] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1920-042] Josef Weiger: Rezension zu: Guardini, Aus einem Jugendreich, in: Augsburger Postzeitung, Augsburg 1920, Nr. 16 (4. August 1920), Literarische Beilage, S. 63 [Gerner 308] - [Rezension] - [noch nicht online]

Rezensionen zu: Neue Jugend und katholischer Geist (1920)


Bearbeiten

Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)

  • [1920-048] Hans Schmidkunz: Logik und Pädagogik, 1920, zu Romano Guardini S. 79 f. (zu Primat des Logos über das Ethos) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=hE0WAAAAIAAJ
    • S. 79: "Für das Gebiet des kirchlichen Kultus möchte man einen weiten Vorrang des Ethischen und Phantasiemäßigen vor dem Verstandesmäßigen erwarten. Um so überraschender ist es, das Gegenteil zu finden in der Schrift R. GUARDINIS´s "Vom Geist der Liturgie" (Freiburg i. Br. 1918, "Ecclesia orans" I, S. 73-84). Hier ist in einem eigenen Abschnitt für den „Primat des Logos über das Ethos“ eingetreten. Der Wille müsse „prinzipiell den Primat der Erkenntnis über den Willen, des Logos über das Ethos anerkennen"; im Gegensatze zur Neuzeit habe im Mittelalter der Logos diesen Primat über das Ethos tatsächlich gehabt; und diesen ihm zukommenden Primat habe der Logos eben in der Liturgie."

Zu: Thule oder Hellas? Klassische oder deutsche Bildung? (1920)

  • [1920-049] Klassische oder deutsche Bildung? (Rezension zu: Wächter, Thule oder Hellas?), in: Zeitschrift für christliche Erziehungswissenschaft, Paderborn, 13, 1920, 6 (Juni 1920), S. 279-283 [Gerner 405] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1920-050] Schriftennachweis zu Thule, in: Geschichte der deutschen Literatur von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, Bd. 3: Max Koch: Neuere und neueste Zeit von der weimarischen Blütezeit bis zur Gegenwart, (4)1920 u. ö., S. 400 (Verweis zu: Wächter, Thule oder Hellas?) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=jeE4AQAAIAAJ


Bearbeiten

Theologie, Exegese und Mystik


Bearbeiten
Bearbeiten

1921

Der Jahrgang 1921 kennt derzeit 127+2=129 Titel; von den 129 im Jahrgang aufgeführten Titeln finden sich:

  • 29 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
  • 47 Titel zusätzlich in der Gerner-Bibliographie;
  • 53 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.

Stand: 9. März 2026

Biographie

Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen

  • [1921-001] Jahresverzeichnis der an den Deutschen Universitäten und Technischen Hochschulen erschienenen Schriften, XXXVII, 1921, Berlin 1922, S. 25 [historisch relevant 1921]: Eintrag von Guardinis Promotion mit Angabe der Dissertation (die 1921 als Buch erschien), dabei kurzer Lebenslauf und Studiengang [Gerner 279] - [Monographie] - [noch nicht online]
Katholischer Akademikerverband
  • [1921-002] (Mitteilungen), in: Mitteilungen des Verbandes der Vereine katholischer Akademiker zur Pflege der katholischen Weltanschauung, Köln, Heft 1, 1921 [Gerner 227] - [Artikel] - [noch nicht online]
    • Exerzitien in Pützchen 1920: S. 6 [historisch relevant 1920]: Mitteilung, dass Guardini unmittelbar nach der Generalversammlung im September 1920 „geschlossene Exerzitien für Vereinsmitglieder“ im Herz-Jesu-Kloster in Pützchen bei Bonn gehalten hat [Pützchen]/[Akademikerverband]
    • Vortrag „Der Begriff des Berufes“ in Mainz 1919: S. 22ff. [historisch relevant 1919]: Mitteilung über Guardinis Vortrag 1919 in Mainz (Der Begriff des Berufes) [Mainz]/[Akademikerverband]
    • Vortrag „Das neue Weltbild und sein Verhältnis zum Wunder“ in Rheinbach 1919: S. 34 [historisch relevant 1919]: Mitteilung über Guardinis Vortrag 1919 in Rheinbach („Das neue Weltbild und sein Verhältnis zum Wunder“ [Rheinbach]/[Akademikerverband]
    • Vortrag „Der Sinn der Kirche“ in Siegburg 1919: S. 39f. [historische relevant 1919]: Mitteilung über Guardinis Vortrag 1919 in Siegburg („Der Sinn der Kirche“) [Siegburg]/[Akademikerverband]
  • [1921-003] [Niederländisch] Mr. W. P. (Willem Petrus Josef Pompe): Het Katholiek Academisch Congres in Bonn, in: De Tijd. Godsdienstig-staatkundig dagblad, 19. September 1921 (verweist auf Guardinis Schrift „Quickborn“ und „Neue Jugend und katholische Sendung“ [Bonn]/[Akademikerverband] - [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://www.delpher.nl/nl/kranten/view?query=Guardini&page=2&sortfield=date&coll=ddd&identifier=ddd:010530529:mpeg21:a0062&resultsidentifier=ddd:010530529:mpeg21:a0062; erster bekannter Beitrag in holländischer Sprache
  • [1921-004] [Niederländisch] Mr. W. Pompe (Willem Petrus Josef Pompe): Een Katholiek Academisch Verbond, in: De Beiaard, 6, 1921, 2, S. 321-328 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=j7gYAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 326:
    • „Belangrijker nog kan men achten de retraites, door de fijnste geesten geleid, zooals den Jezuïet Lippert of den seculieren geestelijke Guardini.“ (Übersetzung HZ: „Exerzitien, die von den besten Geistern wie dem Jesuiten Lippert oder dem Weltgeistlichen Guardini geleitet werden.“)


Bearbeiten

Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur

Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung

Zu: Christliche Kunst und Architektur

Bearbeiten

Zu: Die Bedeutung der Psalmen feriae quintae für das geistliche Leben (1917)

Rezensionen zu: Vom Geist der Liturgie (1918)

Bearbeiten

Rezensionen zu: Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes (1919)

Bearbeiten

Rezensionen zu: Gemeinschaftliche Andacht (1920)

Bearbeiten

Rezensionen zu: Der weiße Reiter (1920; darin Kapitel: Die Liturgie als Spiel)

Zu: Jahrbuch für Liturgiewissenschaft/Rezensionen zu: Das Objektive im Gebetsleben (1921)

Bearbeiten
Bearbeiten

Jugendbewegung

  • [1921-054] Max Bondy: (Aussprache.) Jugendbewegung und Katholizismus, in: Die Schildgenossen, Rothenfels, 2, 1921/22, 1 (Gilbhard 1921), S. 44-56 [Mercker 2274] - [Artikel] - [noch nicht online];
    • [1963-000a] auch in: Werner Kindt (Hrsg.): Grundschriften der Deutschen Jugendbewegung, Düsseldorf 1963, S. 274 [Mercker 2274] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1921-055] Wilhelm Hagen: Müssen wir katholisch werden?, in: Die Tat. Monatsschrift für die Zukunft deutscher Kultur, Jena, 13, 1921, 6, S. 472-474 (gegen Guardini und Michel gerichtet) [Mercker 2036] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=q8YXAQAAIAAJ
    • S. 471: "Aber Guardini fordert Gehorsam und Demut nicht aus Gründen der Übermacht des Älteren und Stärkeren gegenüber dem Jüngeren und weniger Wehrhaften. Unabhängig von Zweck und Person leitet sich der von ihm gemeinte Gehorsam im Geiste der Freiheit aus Gott her und wird Menschen nur als Stellvertretern Gottes geleistet. An anderer Stelle* geht Guardini noch ausführlicher auf die enge Zusammengehörigkeit von Freiheit und Gehorsam ein. „Freiheit ist die Weise , wie einer ganz er selbst ist und zu allen Dingen in rechtem Verhältnis steht." Weil aber unsere Eigenständigkeit nicht absolut, sondern auf Gott bezogen ist und wir nur aus ihm "die rechte Haltung gegen uns selbst und damit das rechte Maß und die ganze Fülle unseres Wesens" gewinnen können, neigen wir uns "anbetend" vor Gott, d. h. in "Gehorsam unseres Seins gegen das Sein Gottes."
    • S. 473: "Ich gebe es Guardini* ohne weiteres zu, daß auch eine kämpfende Jugend in den Armen der Kirche eine Heimat finden wird. Aber ich neide diesen Platz niemand. Denn ich verkaufe die Freiheit meiner Seele auch nicht um ihrer Glückseligkeit willen. ..."
  • [1921-056] Theo Herrle: Die deutsche Jugendbewegung in ihren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen, Gotha-Stuttgart, Perthes, 1921; (2)1922; 1924, zu Romano Guardini S. 14f., S. 99, S. 101 und S. 107 [Gerner 163] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=SrU-AQAAMAAJ
  • [1921-057] Friedrich Niebergall: Die Jugendbewegung im Rahmen der gegenwärtigen Kulturkrise, in: Westermanns Monatshefte, 66, Bd. 131, 1921, S. 82-86, zu Romano Guardini S. 85 (Verweis auf Guardinis Beitrag zur katholischen Jugendbewegung im katholischen Sonderheft der Zeitschrift „Tat“) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=gCE_AQAAMAAJ
  • [1921-058] Heinrich Ruster: Neuer Jugendidealismus, in: Pharus, 12, 1921, S. 64-66, zu Romano Guardini S. 65f.: Guardini wird als Polemiker dem Ireniker Dunin-Borkowski als notwendiger Pol gegenübergestellt: „Guardini, auch einer der Führenden in der Bewegung, hält mehr getreu beim Grenzschutz aus; er analysierte in manchen seiner Veröffentlichungen [3 Verweis „Neue Jugend und katholischer Geist“ sowie „Aus einem Jugendreich“] das neue „Jugendbewußtsein“, wie vor dem Kriege schon J. Weber im „Pharus“, und richtet die warnenden Grenzpfähle auf, damit dem Ideal der sogenannten „Jugendkultur“, der Pflege des Jugendbewußtseins, der autonomen Jugendlichkeit, nicht die Maßbestimmung und die Wegrichtung abhanden komme. Borkowski und Guardini – gewissermaßen der Ireniker neben dem Polemiker, und beide gleich nötig, freuen wir uns doch des Reichtums! F. W. Foerster hat in dieser Problemlage letzten Endes doch versagt; trotz vieler Anregung, die sein Schrifttum gab, glückte es ihm nicht, so wie Borkowski der Sprecher und zielsichere Programmautor der neuen Art zu werden; überdies ist er dafür nicht Christ genug!“ [Gerner 166] - [Artikel] - http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/image/100317230X_20/73/LOG_0012/
  • [1921-059] Viktor Schamoni: Sinn und Aufgabe der katholischen Jugendbewegung, in: Die Schildgenossen, Rothenfels, 2, 1921/22, 1 (Gilbhard 1921), S. 11-14, zu Romano Guardini S. 11 [Gerner 229] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1921-060] Ludwig Schiela: Gibt es eine katholische Jugendbewegung? Gedanken zum bayer. Jugendsonntag am 26. Juni, in: Allgemeine Rundschau, 18, 1921, S. 333, zu Romano Guardini ebd. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=9zUaAQAAMAAJ
  • [1921-061] Harald Schultz-Henke: (Aussprache.) Neue Jugend und katholische Werthierarchie, in: Die Schildgenossen, Rothenfels, 1, 1920/1921, 6 (Ernting 1921), S. 210-216 [Mercker 2283] - [Artikel] - [noch nicht online]

Zu: Quickborn/Burg Rothenfels

Zu: Quickborn/3. Quickborntag im August 1921
  • [1921-063] August Heinrich Berning: Die Älterentagung des Quickborn vom 14.-21. im Ernting, in: Die Schildgenossen, Rothenfels, 2, 1921/22, 1 (Gilbhard 1921), S. 2-11, zu Romano Guardini [historisch relevant 1921] S. 3f und S. 6 Hinweise auf Vorträge Guardinis [Gerner 229] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1921-064] Hermann Hoffmann (Hrsg.): Des Königs Banner. Der dritte Quickborntag, Rothenfels 1921 [neu aufgenommen, siehe Gerl, 1985, S. 157, 164, 173] - [Sammelband] - [noch nicht online] darin:
    • [1921-065] Margareta Rischke: Der Mittwoch, Der Verlauf, zu Romano Guardinis S. 67 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
    • [1921-066] Michael Pfliegler: Eindrücke und Gedanken eines Österreichers, S. 109-111, zu Romano Guardinis Schriften kritisch S. 110 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1921-067] Tagung von Groß-Quickborn und Hochland, in: Jugendführung, Düsseldorf, 8, 1921, 11 (November 1921), S. 228f., zu Romano Guardini [historisch relevant 1921]: Hinweis auf die Themen der Vorträge Guardinis [Gerner 229] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1921-068] Willibrord Verkade: Eindrücke von der Älteren-Tagung der Quickbornjugend auf Burg Rothenfels am Main, in: Benediktinische Monatsschrift, Beuron, 3, 1921, 11/12, S. 472-474, zu Romano Guardini [historisch relevant 1921] S. 478: „Vorträge des Meisters Guardini“ [Gerner 229] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=VsxDAAAAIAAJ
Zu: Hochland-Tagung am 18./19. August 1920
    1. S. 81: „Auf Rothenfels versammelten sich sodann am 18. und 19. August 120 Neustudenten von beinahe allen deutschen Hochschulen, - „Das Hochland“. Begründet wurde eine freifarbentragende Verbindung Katholischer abstinenter Akademiker zur Pflege einer neuen menschenwürdigen Geselligkeit von drei Theologen in Breslau 3. Mai 1912. Sommer 1913 folgte „Hochland“ München. Programmschrift wurde das Büchlein „Vom neuen Studententum“ (München). „Hochland“ will „alle die Gesundungs- und Aufartungsbestrebungen,d ie den Kampf gegen den Zerfall unserer christlichen Kultur und für eine Erneuerung des Volkstums führen“, vereinen; dazu gehört ihm auch die Abstinenzbewegung. Vom 1. Oktober an geben die Hochländer gemeinsam mit Großquickbornern eine Zeitschrift heraus, für die u.a. Prof. Dr. Klug, Dr. Guardini und Dr. Platz Mitarbeit liefern werden. („Morgen“).“

Rezensionen zu: Aus einem Jugendreich (1920)


Bearbeiten

Rezensionen zu: Neue Jugend und katholischer Geist (1920)


Bearbeiten

Rezensionen zu: Quickborn. Tatsachen und Grundsätze (1921)

  • [1921-096] Edmund Piekorz: Rezension zu: Guardini, Quickborn. Tatsachen und Grundsätze, in: Die Schildgenossen, Rothenfels, 2, 1921/22, 2 (Christmond 1921), S. 123 [Gerner 377] - [Rezension] - [noch nicht online]


Bearbeiten

Rezensionen zu: Die Sendung der katholischen Jugend (1921)

  • [1921-097] [Italienisch]: Rivista delle riviste: Riviste tedesche: La missione della Chiesa nel nostro tempo (über katholisches Tatheft vom April 1921), in: Bilychnis. Rivista di studi religiosi, Rom, 10, 1921, 7 (Juli 1921), S. 43 f. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=09W4lvqzWCsC; zu Romano Guardini S. 44 (allerdings weniger zu Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend; sondern zu Guardini, Vom Geist der Liturgie):
    • "La Chiesa è compiuta apparizione di ordine di vita religiosa divenuta obiettiva. Essa non è una somma di singoli individui, ma anima della comunità in cui i singoli si attaccano per servire come materia da costruzione per la esplicazione della sua essenza autonoma e indipendente. L'adattamento a questa forma è suprema libertà in quanto il singolo può sviluppare in essa tutte quelle energie dell'organismo sopraindividuale che individualmente gli sono negate. La funzione della Chiesa è unica, in quanto essa possiede la grazia partecipata e garantita da una positiva rivelazione. Da qui l´errore di ogni tentativo di ridurre la religione alla immanenza, o alla morale: e non senza ragione la Chiesa à elevato sempre il LOGOS al disopra dell´ETHOS. Dare la supremazia alla volontà su la conoscenza, non è atteggiamento cattolico. Guardini esprime nettamente il principio cattolico quando dice: ogni cosa perdona la Chiesa, all'infuori di un'offesa alla verità. Ogni tentativo di dare al dogma un valore pratico non è cattolico. La Chiesa considera il dogma, la verità, come una realtà assoluta che non à bisogno di alcuna base morale e pratica. La verità è verità, perchè è verità. Solo su questa via si trova un punto saldo."
  • [1921-098] Romuald Edenhofer: Der entscheidende Wendepunkt in der modernen Jugendbewegung (Rezension zu: Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend), in: Monatsblätter für den katholischen Religionsunterricht an höheren Lehranstalten, 22, 1921, Oktober/Dezember, S. 113f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/image/1002836018_22/113/LOG_0049/
  • [1921-099] Max Fischer: Rezension zu: Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend, in: Das Literarische Echo, 23, 1921, S. 1111/1115 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=HwjCYY44Jo8C
  • [1921-100] Otto Gründler: Zeitgeschichte. Von der Sendung des Katholizismus (Rezension zu: Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend), in: Hochland, München, 18/II, 1920/21, 8 (Mai 1921), S. 245 [Gerner 405] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=T1kvAAAAMAAJ
  • [1921-101] Herbert Kühnert: Katholische Jugend (Rezension zu: Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend), in: Sozialistische Monatshefte, 27/I, 1921, S. 504 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=UzVOewwDVfoC
    • "Guardini meint, die Jugend beginne nun nach einer Periode der schrankenlosen Aufbäumung gegen diejenige Autorität, die alle jugendliche Tätigkeit als bloßes Mit- und Nachmachen auffaßte, die die Eigenständigkeit der jungen Persönlichkeit nicht berücksichtigte, die Erziehung mit der Selbstverständlichkeit eines gedankenlosen oder mit äußerer Gewalt durch den Stärkern erzwungenen Folgens gleichsetzte, wieder zum Verständnis für dies ewig notwendige Recht und den Sinn der Autorität zurückzukehren: als Vertreterin der Hoheit Gottes unter den Menschen, vor der sich Ehrfurcht ziemt, als desjenigen Prinzips, dessen Geltung von Gottes Gnaden, nicht von menschlichen Zwecken oder Willenssetzungen herkommt, dem der Charakter erst seine Festlegung im Absoluten und damit seinen Adelskern verdankt, und sie lerne nun wieder aus bewußter Freiheit sich vor solcher Autorität beugen und ihr unbedingter denn je gehorchen. Ja, sie verlange selbst nach solcher Autorität, weil diese als schaffende Lebensmacht, als Hilfe zur Freiheit, Reife und Form erkannt sei, und werde ihr Gehorsam zu leisten wissen, auch wenn manche Träger der Autorität selbst noch nichts von dem Geist hätten, mit dem sie selbst dies Verhältnis ansieht."
  • [1921-102] Friedrich Muckermann: Weltanschauliche Verbrüderung und katholische Geschlossenheit (Rezension zu: Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend), in ders.: in: Stimmen der Zeit, Freiburg im Breisgau, 101, 1921, S. 369 [Gerner 405] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=iZ7NAAAAMAAJ
  • [1921-103] Friedrich Muckermann: Ein katholisches Sonderheft der "Tat" (Rezension zu: Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend), in: Der Gral, Essen, 15, 1920/21, 9/10 (Juni 1921), S. 388-391, zu Romano Guardini S. 389f. [Gerner 405, bei Gerner wohl ohne Autorennennung???] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=eUxTAAAAYAAJ
    • "An die Jugend sich wendend und den Freideutschen es klar heraussagend, daß sie dringendsten Forderungen der Zeit gegenüber ohnmächtig versagen, stellt Guardini dem katholischen, heranwachsenden Geschlecht seine Sendung in markigen Strichen vor Augen. Nur ein Wort sei hier aufgeführt: "Zuweilen ist´s, als wisse der katholische Mensch so recht, wie köstlich das Leben ist; aber nur deshalb, weil in seinem Leben allein auch der freie Verzicht steht und die evangelischen Räte ihm beständig von der Möglichkeit sprechen, alles zu verlassen um Gottes willen. Denn nur, wer das Gut in freier Hand hält, es wägend, ob er es behalten oder weggeben soll, fühlt seine lebte Kostbarkeit. Diese Gegensätzlichkeiten bedeuten aber keinen Synkretismus.. Geistesmengerei ist dort, wo ein Jahrhundert liberaler Unfähigkeit zum „Ja“ und „Nein" dem Menschen so alles Mark genommen hat, daß er nun bei Buddhisten und Negern, Chinesen und Indianern und demnächst auch beim Tier borgen geht. Nein, es ist die ungeheuere Fülle und Spannungsweite des Lebens selbst, die hier zum Maß und zum Inhalt menschlichen Bewußtseins geworden ist."
  • [1921-104] Else Stroh: Zu Guardini: Das Unbedingte und das Kompromiß (Rezension zu: Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend), in: Die Tat. Monatsschrift für die Zukunft deutscher Kultur, Jena, 13, 1921, 6, S. 474-476 (kritische Stellungnahme gegen Guardinis Forderung nach Autoritätsgefühl der Jugend) [Mercker 2231] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=q8YXAQAAIAAJ
  • [1921-105] Hans Tügel: Die Sendung der Jugend (Rezension zu: Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend), in: Freideutsche Jugend, Hamburg, 7, 1921, 9 (September 1921), S. 278-280 [Gerner 159] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=LVc4AQAAIAAJ; zu Romano Guardini insbesondere:
    • S. 278 f.: „Im Aprilheft der "Tat", einer katholischen Sondernummer, spricht ein gewiß genialer Katholik moderner Richtung, Romano Guardini, der die Jugendbewegung wirklich zu kennen glaubt, zu uns und verkündet der Fredeutschen Jugend den "toten Punkt". Doch er ist liebenswürdig und dankt ihr, "daß sie den Durchbruch gewonnen, Eigenwert und Eigenständigkeit der jungen Persönlichkeit erkannt und durchgesetzt hat". Damit sei sie aber nun am Ende ihrer Schaffensmöglichkeit und der katholischen Jugend sei die Lösung der wesentlichen Aufgabe vorbehalten: die Eigenwertigkeit der Jugend einzuordnen in die neugesehene Ganzheit des Lebens und die Eigenständigkeit der jungen Persönlichkeit einzufügen in das Ganze der objektiven Gemeinschaftsordnung, besonders in das Verhältnis zur Autorität"; denn katholische Art habe den "Sinn für die Wirklichkeit", habe die ganze Weit geistigen Bewußtseins und jenes unbedingte "Gefühl für das Maß". Das sind große Worte, wert, daß man ihnen einmal nachdenkt, ob mit diesem Pathos sich auch Wesentliches verbinde. Überrascht hat mich Guardini zunächst durch den so einheitlichen Begriff dessen, was er unter dem Namen "Freideutsche Jugend" zusammenfaßt. Denn ich wußte bisher nicht, daß es ein so einheitliches Gebilde von Menschen gibt, die jegliche Autorität (= Gewalt) ablehnen, die geschlossen dastehen und dem "Alter" / nach Lebensjahren gerechnet / den Krieg erklärt haben. Ja , wenn sich der Name mit einem solchen einförmigen Menschengebilde, das sein innerstes Wesen so zur Schau trüge, deckte, so könnte Guardini vielleicht nicht Unrecht haben. Können wir das aber Kenntnis von der Jugendbewegung heißen, Kenntnis von den Menschen, die sie tragen? - Ich spreche ihm diese Kenntnis ab, schon ganz, wenn er "die Eigenbedeutung der Jugendlichkeit gegenüber der Reife" des Alters als errungenes Ziel der Bewegung ansieht. Uns bedeutet Jugend etwas anderes. Sie wird nicht nach dem Lebensalter gemessen / wir haben auch Greise unter uns ⁄, sondern nach der inneren Lebendigkeit, die sich nicht erstarren und vergewaltigen läßt. In unseren Zeitschriften, auf unseren Tagungen wird zuviel geredet. Der Vorwurf ist berechtigt. Doch das ist keine Alterserscheinung, als vielmehr eine Kinderkrankheit. Die Bewegung / und alle große Bewegung geht im stillen vor sich / geht darüber hinweg. Ein wahrer Ritter Don Quixote reitet Guardini gegen den Windmühlenbegriff „Freideutsche Jugend“ Sturm, sieht „tief gefühlte Ratlosigkeit“ dort, wo seine Lanzen splittern. Seltsam, was Worte vermögen! Die Etikette, mag von ihr auch noch so magische Wirkung ausgehen, macht´s aber nicht. Heute ist auch der Name "Freideutsch" schon zu eng für die ganze bewegte Jugend, die nicht um der Freiheit willen frei sein will, sondern jung und wahr zu bleiben sucht im Geiste. Hier aber klafft der Wesensunterschied: auf der einen Seite der Wille zu fester Form, Tradition und Autoritätsglaube gründen auf ihrer Basis, auf der andern Wandern und Suchen nach Lebenswahrheit und -weisheit, die dem Leben täglich von neuem abgerungen werden muß. Dort der bergende Schoß einer beseligenden Kirche / wir ehren diese andere Anschauung trotz unseres Neins /, hier der harte Kampfplatz??? der ...??? Geradezu grotesk wirkt aber die Tatsache, daß es immer noch denkgeschulte Männer gibt, die über des längst begrabenen Kants philosophische Erkenntnisse zu Gericht sitzen, ohne auch nur seine klarsten und einfachsten Gedankengänge verarbeitet zu haben. Guardini prägt das Wort, Kant habe das Sittengesetz von aller Verkörperung in persönlichen Trägern losgelöst und es zu einem abstrakten Eigengesetz des Ich gemacht, das letzten Endes wiederum nur auf eine „transzendentale Apperzeption" hinauslaufe. Guardini irrt, verschleiert aber seinen Irrtum durch eine geniale Umbiegung der Sachlage. Kant hat vielmehr auf dem Wege transzendentaler Erkenntnis das moralische Gesetz des Menschen / und das heißt nichts anderes als das selbständige Gewissen / zu beweisen unternommen. Nicht abstraktes Eigengebilde, sondern Tatsache der Vernunft war ihm das Sittengesetz und damit die fordernde Grundlage zu einer Verkörperung in persönlichen Trägern. Kants philosophisches System ist für uns Heutige unzureichend geworden / das wird aller Systematik so gehen / doch damit ist nicht das Recht verbunden, ihn mißzudeuten. Das mußte hier gesagt werden. Wie aber steht es mit der Autorität, die die Jugend auf dem Hohen Meißner nach Guardini abgelehnt hat. - Da müßte man zunächst fragen: WELCHER Autorität sagte dort die Jugend ab? Etwa der gegenüber den leiblichen Eltern, der gegenüber der Idee Staat? / Oder lehnte man gar die Autorität des Geistes ab? - Weiter: Ist es möglich und angängig, aus bloßen Worten Einzelner das Gesamtgefühl der Jugend zu konstruieren? Muß die Notwendigkeit von damals auch heute noch sein? Ist die Jugend ein Gebilde, das unter den Augen irgendeines Schutzpatrons in seiner Entwicklung erstarrt ist? - Es gäbe noch mehr der Fragen, die Guardinis Kenntnis des jugendlichen Wollens zum mindesten fraglich erscheinen ließen. Ich will mich hier jedoch auf Wesentliches beschränken, obgleich die Art jener Beweisführung zu Widerlegungen im einzelnen herausfordert; aber hier ist nicht der Ort, nur zu negieren. ..." (Es folgt eine Darlegung des eigenen Autoritätsverständnisses)
  • [1921-106] Curt Walder: Freideutsche und katholische Jugendbewegung (Rezension zu: Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend), in: Die Tat. Monatsschrift für die Zukunft deutscher Kultur, Jena, 13, 1921, 7, S. 560-561 [Mercker 2232] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=q8YXAQAAIAAJ
  • [1921-107] Georg Wunderle: Zum katholischen Sonderheft der „Tat“ (Rezension zu: Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend), in: Literarischer Handweiser, Freiburg im Breisgau, 57, 1921, 6, Sp. 246-250, zu Romano Guardini S. 247 [Gerner 168] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=BspDAAAAIAAJ; vgl. auf ders.: Zum religiösen Ausspracheheft der „Tat“, Sp. 491-494, zur Kritik von Else Stroh gegen Romano Guardini Forderung nach einem „Autoritätsgefühl“ in der Jugend, Sp. 494;


Bearbeiten
Bearbeiten

Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)

  • [1921-108] Josef Antz: Katholizismus und Volksbildung, in: Leopold von Wiese (Hrsg.): Soziologie des Volksbildungswesens, 1921, S. 264-280 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=GIUbAAAAMAA; zu Romano Guardini:
    • S. 265: Verweis auf Guardini, Vom Geiste [sic!] der Liturgie
    • S. 280: Verweis auf Guardini als Jugendführer: „Diese Jugend schart sich um Führer wie Bernhard Strehler, Hermann Platz, Emil Dimmler, Ignaz Klug, Romano Guardini, Stanislaus von Dunin-Borkowski, Nikolaus Ehlen."

Rezensionen zu: Gottes Werkleute/Briefe über Selbstbildung (1921/1925) und Aus dem Ringen der Zeit

  • [1921-109] Edmund Piekorz: Rezension zu: Guardini, Gottes Werkleute; Aus dem Ringen der Zeit, Heft 1, in: Die Schildgenossen, Rothenfels, 2, 1921, 2 (Christmond 1921), S. 123 [Mercker 3527, ohne Autorennennung] und [Mercker 3367, ohne Autorennennung] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1921-110] Joseph Weiger: Rezension zu: Guardini, Gottes Werkleute, in: Augsburger Postzeitung, Augsburg, 1921, Nr. 45 (7. November 1921), Literarische Beilage, S. 179 [Gerner 359] - [Rezension] - [noch nicht online]


Bearbeiten
Bearbeiten

Theologie, Exegese und Mystik

  • [1921-111] Hermann Platz: Unsere Aufgabe angesichts der seelischen Lage (Aufgaben der deutschen Katholiken angesichts der seelischen Lage), in: Jahrbuch der deutschen Katholiken, 1, 1920/21, S. 39-58, S. 43 (Zustimmung zur Rathenau-Formulierung: „Es ist Zeit zum Aufbruch der Seele“) und zu Romano Guardini S. 53 (Verweis auf Guardinis „Der Kreuzweg“) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online] (noch am Original überprüfen!!!)

Rezensionen zu: Die Lehre des heil. Bonaventura von der Erlösung (1921)

  • [1921-112] Karl Adam: Rezension zu: Guardini, Die Lehre des heil. Bonaventura von der Erlösung, in: Theologische Quartalschrift, Tübingen, 102, 1921, S. 242-244: Guardinis Buch atmet diesen Geist des Meisters“, dessen Spekulation „sich niemals zu einem Götzendienst abstrakter Begriffe missbrauchen“ lasse und der bereits durchaus „der modernen Geistigkeit verwandt“ sei. [Mercker 3270] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=9cpOAQAAMAAJ und http://idb.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/thq_1921#p=255
  • [1921-113] Oskar Graber: Rezension zu: Guardini, Die Lehre des heil. Bonaventura von der Erlösung, in: Theologisch-praktische Quartalschrift, Linz, 74, 1921, S. 587 [Gerner 346] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=9cpOAQAAMAAJ
  • [1921-114] Franz Xaver Kattum: Rezension zu: Guardini, Die Lehre des heil. Bonaventura von der Erlösung, in: Augsburger Postzeitung, Augsburg, 1921, Nr. 24 (13. Juni 1921), Literarische Beilage, S. 96 [Gerner 346] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1921-115] Rezension zu: Guardini, Die Lehre des heil. Bonaventura von der Erlösung, in: Kirche und Kanzel, Paderborn, 4, 1921, S. 235f. [Gerner 346] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1921-116] Engelbert Krebs: Zur spekulativ-theologischen Eigenart des hl. Bonaventura. Bericht über zwei Freiburger Dissertationen (Rezension zu: Guardini, Die Lehre des heil. Bonaventura von der Erlösung), in: Franziskanische Studien, 19, 1921, S. 136-144 (zu Romano Guardini und Stohr) [Stohr] - [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=QshDAAAAIAAJ
  • [1921-117] [Italienisch] Alphons Victor Müller: Soteriologia di S. Bonaventura (Rezension zu: Guardini, Die Lehre des heiligen Bonaventura von der Erlösung), in: Bilychnis. Rivista di studi religiosi, 1921, S. 199 f. [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=09W4lvqzWCsC; zu Romano Guardini:
    • „È una tesi di laurea . Il laureando vuole darci un'idea completa della sotereologia di S. Bonaventura non soltanto per farci conoscere l'intero pensiero di Bonaventura a questo proposito, ma anche per farci vedere tutto lo sviluppo teologico che aveva preso l´idea della redenzione nel corso die secoli. Al contrario di taluni die suoi predecessori, che hanno trattato della sotereologia di San Bonaventura, come Rivière, Harnack e Seeberg, il giovane laureando non si contenta di compulsare il commentario alle Sentenze, il Breviloquium e l'Itinerarium mentis ad Deum ma rovista tutte le opere del Santo a questo scopo.“ …??? „Che il guadagno scientifico generale corrisponda alla fatica sprecata dall'autore non oserei dirlo. Certo fa piacere di conoscere le fonti di S. Bonaventura in questa materia: Agostino, Anselmo, Pseudodionisio e Alessandro di Hales. Ma in linea generale ciò era già conosciuto e saputo e l'autore lo dimostra soltanto in tutti i particolari. Questa parte del lavoro è ben fatta. Peccato che il giovane autore non faccia che sfiorare il pensiero Bonaventuriano ed eviti qualunque accenno a controversie nel campo teologico sia cattolico sia protestante.“
  • [1921-118] Otto Scheel: Rezension zu: Guardini, Die Lehre des heil. Bonaventura von der Erlösung, in: Theologische Literaturzeitung, Leipzig, 46, 1921, 25-26, Sp. 322-323 [Mercker 3279] - [Rezension] - http://idb.ub.uni-tuebingen.de/diglit/thlz_046_1921/0177
  • [1921-119] Rezension zu: Guardini, Die Lehre des hl. Bonaventura von der Erlösung, in: Zeitschrift für christliche Kunst, 34, 1921, S. 102 oder 116??? [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=KBRbAAAAYAAJ


Bearbeiten

Rezensionen zu: Lucie Christine (1921)

  • [1921-120] Rezension zu: Lucie Christine, in: Pastoralblatt der Diözese Ermland (zitiert nach Anzeige in: Zeitschrift für christliche Kunst, 34, 1921, S. 44 und 104): „Ein Werk christlicher Mystik von ganz hervorragender Bedeutung. Es ist geradezu klassische Mystik, die aus diesem Tagebuch herausstrahlt.“ [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=RspDAAAAIAAJ)
  • [1921-121] Alois Wurm: Eine Mystikerin als Gattin und Mutter (Rezension zu: Lucie Christine), in: Seele, Regensburg, 3, 1921, 12, S. 360f. [Gerner 373] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1921-122] Wilhelm Schleußner: Rezension zu: Lucie Christine, in: Zeitschrift für christliche Kunst, 34, 1921, S. 102 („[…] Die Übersetzung ist sehr schön. Lucie Christine, ein edler Sproß normannischen Stammes, diese Frau voll Anmut und Würde, schenkt uns hier ihr geistliches Tagebuch, vielmehr: der Herausgeber schenkt uns nach ihrem Heimgang (1909) die Aufzeichnungen, die sie für ihren Seelenführer über ihre Gnaden, ihrer Umgebung völlig unbekannt, niedergeschrieben, und von denen sie nicht dachte, daß sie je veröffentlicht werden sollten. [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=KBRbAAAAYAAJ
  • [1921-123] [Tschechisch] Klemens Šebesta: Rezension zu: Lucie Christine, in: Časopis katolického duchovenstva, 62, 1921, S. 312 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=HudMAQAAMAAJ


Bearbeiten

Zu: Vortrag „Sinn der Kirche“ in Bonn 1921/Rezensionen zu: Vom Sinn der Kirche (1919/1922)


Bearbeiten
Bearbeiten
Bearbeiten

1922

Der Jahrgang 1922 kennt derzeit 132 Titel; von den 132 im Jahrgang aufgeführten Titeln finden sich:

  • 16 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
  • 58 Titel zusätzlich in der Gerner-Bibliographie;
  • 58 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.

Stand: 29. Juni 2025

Biographie

Lexika


Bearbeiten

Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen

  • [1922-004] Christianus: Der deutsche Katholizismus der Gegenwart, in: Die Heimat. Monatsschrift für christliche Kultur und Politik, Straßburg, 2, 1922, 7 (5. Juli), S. 159-161 und 8 (August), S. 175-177 [Gerner 301] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1922-005] Elisabeth Busse-Wilson: Max Scheler und der homo capitalisticus, in: Die Tat. Monatsschrift für die Zukunft deutscher Kultur, Jena, 14, 1922/23, S. 179-186 [Gerner 160] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=sA4bAAAAYAAJ; auch in dies.: Stufen der Jugendbewegung. Ein Abschnitt aus der ungeschriebenen Geschichte Deutschlands, Jena, Diederichs, 1925, S. 60-63 [Gerner 161] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=SMYZAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • 1922, S. 184 und S. 186; 1925, S. 60 f. und 63 [historisch relevant 1922]: Versammlung von Jugendbewegten bei Scheler mit glänzender Charakterisierung Guardinis, wohl u.a. mit Adolf Reichwein
    • 1922, S. 186; 1925, S. 63: "Ist so Scheler eine interessante Mischung eines wahrhaftigen und echten Katholiken und eines Kryptokapitalisten und -protestanten, so ist Guardini kristallklar, Heiliger ohne die Intellektscheu des Gläubigen; auch ist er zugleich ein Erbe jener romanischen Kultur, die die katholische Kirche in so großartiger Weise konservierte und die den germanischen "Barbarenhorden" der Jugendbewegung völlig abgeht. Guardinis Ethik führt in ihrer Reinheit und Unbedingtheit auf jene letzte große Einsamkeit, wo der Mensch mit seinem Gott allein ist."
    • dazu Replik von:
  • [1922-008] Joseph Weiger: Neue Menschen und katholisches Erbe. Ein Versuch über Max Scheler, in: Die Tat. Monatsschrift für die Zukunft deutscher Kultur, Jena, 14, 1922/1923, April 1922 (2. Katholischer Sonderheft), S. 55-62, zu Romano Guardini S. 57 ( „Die Menschen sind einfach, wie Guardini das gelegentlich kurz und bündig ausdrückt, unter erstarrten Formeln WEGGEWACHSEN.“) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=sA4bAAAAYAAJ
Fälschliche Zuschreibung des Pseudonyms „Bruder Bardo“
  • [1922-009] (Beitrag), in: Das Neue Reich, Wien, 5, 1922/23, 9 (2. Dezember 1922), S. 177 [historisch relevant 1922]: schreibt Guardini fälschlich die Herausgeberschaft der Sammlung „Die minnende Seele“ zu, als deren Herausgeber „Bruder Bardo“ firmierte (Herausgeber war Wilhelm Schleußner, Guardini könnte aber Mitarbeiter gewesen sein) [Gerner 230] - [Artikel] - [noch nicht online]
Privatdozent in Bonn
Katholischer Akademikerverband: Tagung in Heidelberg 1922 - Guardinis Vortrag in Heidelberg ist nicht gesichert!!!
Katholischer Akademikerverband: Tagung in Pützchen 1922


Bearbeiten

Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur

Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung

Missa Recitata
  • [1922-015] Georg Habrich: Die `liturgische Messe´, in: Leuchtturm für Studierende, Köln/Trier, 16, 1922/23, 15 (1. November 1922), S. 262f. (über Entgegnung von Guardini „Zur Frage der `liturgischen Messe´“), in: Leuchtturm für Studierende, 16, 1922/23, 18 (15. Dezember 1922), S. 311) [Gerner 230] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1922-016] August Knecht: Zur Missa recitata, in: Augsburger Postzeitung, Augsburg, Nr. 46 (15. November 1922), Literarische Beilage, S. 181-182 [Gerner 104] - [Artikel] - [noch nicht online]

Rezensionen zu: Vom Geist der Liturgie (1918)

  • [1922-016] Jungzentrum, in: Allgemeine Rundschau, München, 19, 1922, S. 302 (Verweis auf Guardini über Logos und Ethos in Guardinis, Vom Geist der Liturgie) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=y3nkAAAAMAAJ
  • [1922-017] [Bulgarisch] Ein Literaturbericht, in: Духовна култура. Списание за религия, изкуство и наука (Duhovna kultura. Spisanie za religiya, izkustvo i nauka = Spirituelle Kultur. Zeitschrift für Religion, Kultur und Wissenschaft), 1922, 11/12, S. 97 ff., zu Romano Guardini S. 99-100 (Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie sowie den Publikationen des Rothenfelser Burgverlages unter Guardini) [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=Pvc4AQAAMAAJ
  • [1922-018] Heinrich Getzeny: Vom katholischen Menschen, in: Die Tat. Monatsschrift für die Zukunft deutscher Kultur, Jena, 14, 1922/23, I (April/September), 1 (April 1922), S. 3-13, hier S. 12f. (zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie: Primat des Logos vor dem Ethos) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=GsMFfId0_uAC
  • [1922-019] Vinzenz Goller: Neue Wege und Ziele der Kirchenmusik, in: Musica divina, 10, 1922, S. 33-38, zu Romano Guardini S. 34 (Verweis auf Guardini, Vom Geist der Liturgie) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Qrs5AQAAMAAJ
  • [1922-020] Otto Gründler: Elemente zu einer Religionsphilosophie auf phänomenologische Grundlage. Mit einem Vorwort von Max Scheler (Köln im Juni 1921), München 1922, zu Romano Guardini S. 66 (zeigt Gründlers Enthusiasmus für die liturgische Bewegung mit einem Zitat aus Guardini, Vom Geist der Liturgie) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=K2AXAAAAYAAJ
  • [1922-021] Karl Kastner: Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Christlich-pädagogische Blätter, Wien, 45, 1922, S. 94-95 [Gerner 389] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-022] [Ungarisch] Rezension zu: Ecclesia orans mit Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Katholikus szemle, 36, 1922, S. 504 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=krTuAAAAMAAJ
  • [1922-023] Engelbert Krebs: Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Das Neue Reich, Wien, 4, 1921/22, 24 (12. März 1922), S. 459 [Gerner 390] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-024] [Niederländisch] Vinc. Cl. (Vincent Cleerdin): Uit Tijdschriften. Liturgische studiën en beweging in Duitschland, in: De Maasbode, 54, 1922, 4. März, S. 2f. (Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://www.delpher.nl/nl/kranten/view?query=Guardini&page=2&sortfield=date&coll=ddd&identifier=MMKB04:000189709:mpeg21:a0078&resultsidentifier=MMKB04:000189709:mpeg21:a0078
  • [1922-025] [Niederländisch] Liturgische stijl (slot.), in: Nieuwe Tilburgsche Courant, 25. August 1922, S. 4 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://www.delpher.nl/nl/kranten/view?query=Guardini&page=2&sortfield=date&coll=ddd&identifier=ddd:010233668:mpeg21:a0071&resultsidentifier=ddd:010233668:mpeg21:a0071
  • [1922-026] [Niederländisch] C. K. m. S. C.: Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Ons geestelijk leven 1921/22, 1, 1922, S. 127 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=z5dAAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • Guardini wird versehentlich als „Dr. Bomans Guardini“ angegeben
    • „In korten tijd mocht dit boekje van Dr. Guardini een 4e en 5e uitgave beleven, wel een teeken, dat't zijn opgave, in te leiden in den geest der liturgie, naar wensch heeft volbracht. In een eerste hfdst. verklaart schr. den aard van het liturgisch gebed, dat is een gebed, gedragen door gedachten, bewogen door't gevoel, een gebed van de gansche gemeenschap. Dat gebed is en blijft de „lex orandi". In verdere beschouwingen zet hij uiteen, hoe de liturgie steeds het gemeenschapsbewustzijn, de overtuiging van het ééne mystieke lichaam der Kerk, bewaart; hoe zij een eigen stijl heeft - algemeen, grootsch, geestelijk, - die ook groot-geestelijk maakt al wie er mee in aanraking komt; hoe zij door haar rijke symboliek ook het lichaam weet te boeien; hoe zij, als kunst vrij is gelijk een spel, en toch diep ernstig is in haar trouw blijven aan de godsdienstige waarheid, die het allervoornaamste is. In een slotbeschouwing bewijst schr. den voorang van den „Logos“ (de kennis) boven den „Ethos“ (den wil,) in zooverre de kennis onzen wil moet leiden, de waarheid ons leven beheerschen, en niet omgekeerd; waar de Liturgie ons dat leert en in deze levenskunst opvoedt, is zij ook in dit opzicht niet genoeg te waardeeren.“
  • [1922-027] [Spanisch] Rezension zu: Ecclesia orans (Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie), in: Razón y fe. Revista hispano-americana de cultura, 62, 1922, S. 507 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=IM0uAAAAMAAJ
  • [1922-028] Max Scheler: Die Deutsche Philosophie der Gegenwart, in: Philip Witkop (Hrsg.): Deutsches Leben der Gegenwart, Berlin 1922, S. 127-224 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://archive.org/stream/deutscheslebende16264gut/16264-8.txt;
    • [1973-000a] dann in ders.: Gesammelte Werke, hrsg. von Manfred S. Frings, Bern/München (6)1973, Bd. 7, S. 259-326 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=iHMNAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • 1922, S. 212/1973, S. 317 (Verweis auf Guardini, Vom Geist der Liturgie)
  • [1922-029] Wilhelm Stählin: Die Bedeutung der Jugendbewegung in Christentum und Kirche, 1922, S. 1-mind. 40 (unveröffentlichter Vortrag vor der Apologetischen Konferenz in Erlangen am 25. April 1922, unveröffentlichtes Typoskript im Praktisch-theologischen Seminar der Universität Münster) [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Typoskript] - [noch nicht online];
    • 1922, S. 31: zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie: „Ich weiß kaum ein Büchlein, das in der Jugendbewegung einen so starken Eindruck gemacht hat, wie das Büchlein von Romano Guardini „Vom Geist der Liturgie“
    • [2011-000a] Auszug in: Michael Meyer-Blanck, Leben, Leib und Liturgie: Die Praktische Theologie Wilhelm Stählins, 2011, S. 51 [neu aufgenommen] - [Auszug] - https://books.google.de/books?id=B7chg3cFO08C); zu Romano Guardini:
  • [1922-030] Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Die Theologie der Gegenwart, Leipzig, 16, 1922, S. 68 [Mercker 3755] - [Rezension] - [noch nicht online]

Bearbeiten

Rezensionen zu: Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes (1919)

  • [1922-031] Rezension zu: Guardini, Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes, in: Hochland, München, 20/I, 1922/1923, 2 (November 1922), S. 223 [Mercker 3079] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=eXgRAAAAIAAJ
  • [1922-032] Rezension zu: Guardini, Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes, in: Leuchtturm für Studierende, Trier, 14, 1921/22, 8 (15. Januar 1922), 3. Umschlagseite [Gerner 334] - [Rezension] - [noch nicht online]

Bearbeiten

Rezensionen zu: Gemeinschaftliche Andacht (1920)

Bearbeiten

Zu: Jahrbuch für Liturgiewissenschaft/Rezensionen zu: Über die systematische Methode in der Liturgiewissenschaft (1921)

  • [1922-036] [Lateinisch] Rezension zu: Jahrbuch für Liturgiewissenschaft, in: Ephemerides liturgicae, 36, 1922, S. 166 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=uZlJAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
    • "Guardini duas egregias dissertationes exaravit. In prima, inquisitione valde speculativa (Über die systematische Methode in der Liturgiewissenschaft, pag. 97-108), methodum systematicam in scientia liturgica cum methodo historica comparans (I) ipsam penitius investigat II), materiam tractandam in partes suas dividit (III), denique relationes ad ceteras scientias, imprimis theologicas inquirit (IV). Haec investigatio revera profunda est programma pro systematica liturgica, quae adhuc desideratur. Dolendum, quod pars ultima (IV) nimis brevis sit. In secunda dissertatione el. Guardini (Das Objektive im Gebetsleben, pag. 117-125) re censionem extensam dat de opusculo a P. M. Festugières edito „Liturgie catholique asserens problema liturgicum valde com plexum esse et P. Festugières unam tantum partem considerasse."
  • [1922-037] Englisch Rezension zu: Jahrbuch für Liturgiewissenschaft, in: Fortnightly Review, 29, 1922, 12, S. 233 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=ZotUAAAAYAAJ;
  • [1922-038] Amandus G´sell: Rezension zu: Guardini, Über die systematische Methode in der Liturgiewissenschaft, in ders.: Zur Pflege der Liturgiewissenschaft, in: Benediktinische Monatsschrift, Beuron, 4, 1922, 3/4, S. 151-154 [Gerner 405] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=fcxDAAAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 152 f.:
    • "Im Gegenteil, es muß betont werden, daß nur mit Hilfe der von Guardini verfolgten Methode manche Lebensfragen der Liturgie, wie z. B. Liturgie und Privatgebet, Liturgie und Volksandacht, Liturgie und Mystik usw. gelöst werden können. Die Anmerkung, mit der die Schriftleitung den zweiten Aufsatz versehen hat, dürfte insofern überflüssig sein, als ja G. nirgends eine apodiktische Lösung zu geben versucht hat, sondern vielmehr die Diskussion anregen will. Eine solche hätte aber der Schriftleiter besser in einem eigenen Artikel ausgefochten, statt sie in einer Anmerkung anzudeuten. Seine Gedanken hätten wahrscheinlich an Klarheit und Tiefe gewonnen, während sie jetzt leider bei der Kürze an manchen Stellen verschwommen und mißverständlich sind."
  • [1922-039] Amandus G´sell: Der Seelsorgsklerus und die Pflege der Liturgie, in: Benediktinische Monatsschrift, Beuron, 4, 1922, S. 386ff. [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=fcxDAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 386: "Von den Übungen, die P. Brodmüller mit den Vorträgen verband, war besonders die "Missa recitata" von großer Wirkung. "Die stille Messe des hochwürdigsten Herrn Weihbischof Keil, wobei der Zelebrant die altchristliche Stellung auf der Rückseite des Altares einnahm und die deutsche Messe von Guardini gemeinsam gebetet wurde, gab eine Ahnung, wie viel intensiver die Mitfeier des heiligen Opfers seitens der Gläubigen sich gestalten ließe." Die Veranstaltung schloß mit einem Wort des Dankes gegen P. Brodmüller, den Leiter des Kurses." (Zitat au Salzburger katholischen Kirchenzeitung (62. Jahrg., 1922, Nr. 31 น. 32))
  • [1922-040] Cunibert Mohlberg (unter Mitarbeit von Romano Guardini): Aus der liturgiewissenschaftlichen Forschung, in Zeitschrift für Kirchengeschichte, 41 (Neue Folge 4), 1922, S. 181-185, zu Romano Guardini S. [Artikel] - [neu aufgenommen] - https://books.google.de/books?id=zn1UAAAAYAAJ;
  • [1922-041] [Französisch] C. M. (Cunibert Mohlberg): Rezension zu: Jahrbuch für Liturgiewissenschaft, in: Revue d´ histoire ecclesiastique, Louvain, 18, 1922, S. 392 (bei [Mercker 114] irrtümlich als Übersetzung eines Guardini-Textes geführt) [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=hmYAmXSwL_EC
  • [1922-042] [Französisch] Rezension zu: Jahrbuch für Liturgienwissenschaft [sic! Im Inhaltsverzeichnis: Liturgeinwissenschaft], in: Revue d'histoire et de littérature religieuses, 8, 1922, S. 594 (Verweis auf Mitherausgeberschaft und Aufsätze Guardinis [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=H3ctAQAAMAAJ
  • [1922-043] [Französisch] Rezension zu: Guardini, Ueber die systematische Methode in der Liturgiewissenschaft, in: Revue grégorienne, 7, 1922, S. 160 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=75PkAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • "A côté de la méthode historique, l´auteur préconise une méthode systématique dans l´étude de la liturgie. Son objet sera toujours le culte de l'Eglise, sous ses divers aspects, tel que nous le révèlent la pratique et la tradition. Cette méthode groupera et ordonnera les formules, et tous les éléments de la liturgie ancienne ou moderne, en fera la synthèse et en tirera les conclusions."
  • [1922-044] Rezension zu: Jahrbuch für Liturgiewissenschaft, in: Theologie und Glaube, 14, 1922, S. 124f., hier S. 125 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=uTs9AQAAMAAJ
  • [1922-045] Rezension zu: Jahrbuch der Liturgiewissenschaft, in: Zeitschrift für neutestamentliche Wissenschaft und Kunde des Urchristentums, 21, 1922, S. 159 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=X9oMAAAAIAAJ; zu Romano Guardini: ** „Die Redaktion liegt in den Händen von P. Odo Casel, dem A. Baumstark und R. Guardini zur Seite stehen.“

Bearbeiten

Zu: Verein zur Pflege der Liturgiewissenschaft


Bearbeiten

Jugendbewegung

  • [1922-048] Max Bondy: Noch einmal Jugendbewegung und Katholizismus. Eine Entgegnung auf Guardinis Antwort, in: Die Schildgenossen, Rothenfels, 2, 1921/22, 5 (Brachet 1922), S. 275-283 [Mercker 2273] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1922-049] Theodor Brauer: Katholisches Gemeinschaftsleben, in: Österreichische Rundschau, 69/18, 1922, S. 689-695 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=kVIxAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 693: Zitate aus Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend; Guardini, Neue Jugend und katholischer Geist und Guardini, Quickborn. Tatsachen und Grundsätze: "Es gilt aber auch für die mit besonderem Nachdruck gepflegte Gesinnungs- und Arbeitsgemeinschaft innerhalb der Jugendbewegung. Sie strebt, "die Eigenwertigkeit der Jugend einzuordnen in die neu gesehene Ganzheit des Lebens, und die Eigenständigkeit der jungen Persönlichkeit einzufügen in das Ganze der objektiven Gemeinschaftsordnung, besonders in das Verhältnis der Autorität." (Guardini) "Der junge Mensch ist nicht Gott ... der junge Mensch ist auch nicht der ganze Mensch", daher muß er sich in das Ganze einordnen, beugen vor Gott, der allein autonom ist. "Die Autorität in Familie, Staat und Schule schützen wir und halten wir heilig, einerlei, ob uns ihre Träger als Menschen zusagen oder nicht.""
  • [1922-050] [Französisch] Paul Doncœur: Aux écoutes de l'Allemagne qui vient. II – La nouvelle jeunesse catholiques allemande, in: Études, 173, 1922, 20. Dezember 1922, S. 662-683 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=eqE3AQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 681: „D´avoir peut-être assez souffert pour en découvrir le bienfait [1 C'est dans leur revue, le Quickborn, et dans leurs nombreux tracts, dans les comptes rendus de leurs Congrès que l'on peut suivre dans le détail la vie et la pensée du Quickborn. De plus, on sera aux sources de leur inspiration si on recourt aux «lettres» que publie régulièrement le professeur Romano Guardini, comme aux ouvrages remarquables du P. von Dunin-Borkowki, l'un des prophètes également écoutés du Neu-Deutschland et du Quickborn.“
  • [1922-051] Toni Freudenberger: Zu Max Bondys Aufsatz über "Jugendbewegung und Katholizismus", in: Die Schildgenossen, Rothenfels, 2, 1921/1922, 3 (Hartung 1922), S. 155-158 [Gerner 162] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1922-052] Stanislaus von Dunin-Borkowski: Unter der Burglinde im Deutschen Quickbornhaus, in: Stimmen der Zeit, Freiburg im Breisgau, 102, 1922, S. 256-268, zu Romano Guardini besonders S. 259-261 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=MthDAQAAMAAJ;
  • [1922-053] Leonhard Eckl: Die katholische Jugendbewegung an den bayerischen Schulen, in: Blätter für Anstaltspädagogik, 12, 1922, S. 108ff., zu Romano Guardini S. 110 („Doch erscheint als das geistige Haupt der ganzen Bewegung Dr. Romano Guardini. Was er bis jetzt geleistet, bietet die Garantie, daß die Bewegung auf guten Pfaden weitergeht, solange er dieselbe zusammenfaßt.“) [neu aufgenommen] - [Artikel] - http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/object/1010805916_12/126/;
  • [1922-054] August Messer: Katholisch und freideutsch, in: Freideutsche Jugend, Lauenburg, 8, 1922, 2 (Februar 1922), S. 42-47 [Gerner 158] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=QFM4AQAAIAAJ;
  • [1922-055] Ernst Michel: Anmerkung des Herausgebers zu: Guardini, Arbeitswoche in Rothenfels, in: Die Tat, 14, 1922/23, 1 (April 1922), S. 62: „Die bedeutungsvollen Gedanken, in denen sich hier der Bildungswille der neuen katholischen Jugend ausdrückt, liegen auch Romano Guardinis schönen „Briefen über Selbstbildung“ (Gottes Werkleute; Rothenfels a.m.) zugrunde.“ [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=sA4bAAAAYAAJ;
  • [1922-056] Hermann Platz: Rheinische Kräfte in der katholischen Jugendbewegung, in: Die Westmark. Rheinische Monatsschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur, Köln, 2, 1922, 4, S. 289-298, zu Romano Guardini S. 296 [Gerner 165] - [Artikel] - [noch nicht online];
    • [1924-000a] dann in: ders.: Um Rhein und Abendland, Burg Rothenfels 1924, zu Romano Guardini S. 52f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]

Zu: Vortrag in Delft

Zu: Quickborn/Burg Rothenfels

Zu: Quickborn/4. Quickborntag im August 1922
  • [1922-065] Heinrich Bachmann/Ludwig Neundörfer (Hrsg.): Der neue Anfang. Vierter Deutscher Quickborntag 1922. Gesammelt von zwei Quickbornern [Ludwig Neundörfer, Mainz und Heinrich Bachmann, Osnabrück], Burg Rothenfels am Main: Deutsches Quickbornhaus. (1922), 60 (u. 2) Seiten = in: Quickborn, 10, 1922/23, 6/7 (Scheiding/Gilbhard 1922), S. 125-182, besonders „Der vierte Quickborntag (Bericht über den Verlauf der Tagung)“, S. 131-136, zu Romano Guardini S. 132 in Aufzählung der Kreisleiter; S. 135: „Dann stieg Romano Guardini die Stufen empor und erzählte vom Parzival“; S. 136 berichtet außerdem von der Wahl Karl Neundörfers für den Jüngeren-Bund in den Wirtschaftsausschuß; außerdem nochmalige Erwähnung Guardinis als Kreisleiter [Mercker 2066] - [Sammelband] - [noch nicht online]
  • [1922-066] Daniel Feuling: Eine Werkwoche auf Burg Rothenfels, in: Benediktinische Monatsschrift, Beuron, 4, 1922, 7/8, S. 306f. [historisch relevant 1922]: Verweis auf Guardinis „Rundschreiben, „wie sich die fünf Tage äußerlich gestalten sollten“, im dritten Heft des zweiten Jahrgangs der Schildgenossen [Gerner 230] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=fcxDAAAAIAAJ;
  • [1922-067] Hermann Hoffmann: Rothenfelser Tage, in: Allgemeine Rundschau, München, 19, 1922, 13 (31. März 1922), S. 150f. [historisch relevant 1922]: „Mit ernsten Worten denkt Guardini des Verleumdungsfeldzuges gegen Quickborn und bittet die Gäste um Gerechtigkeit“ [Gerner 229] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=y3nkAAAAMAAJ
Zu: Quickborn/Weihnachtstreffen 1921
  • [1922-068] Walter Dirks: Aus der Bewegung. Vom Weihnachtstreffen der Alten auf der Burg, in: Quickborn, Burg Rothenfels, 9, 1921/22, 11/12 (Hornung/Lenzing 1922), S. 282 (Guardini als Helfer der Verlagsleitung für „Religiöses“ und „Kulturphilosophisches“) [Gerner 229] - [Artikel] - [noch nicht online]

Rezensionen zu: Aus einem Jugendreich (1920)

  • [1922-068] Rudolf Jokiel: Rezension zu: Guardini, Aus einem Jugendreich, in: Pfingstfeuer. Zeitschrift für Kultur und Lebenserneuerung, Breslau, 1, 1921/22, 5 (Lenzing 1922), S. 24 [Gerner 308] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-069] Rezension zu: Guardini, Aus einem Jugendreich, in: Elternhaus und Schule. Blätter für katholische Elternvereinigungen, Düsseldorf, 2, 1922, 3, S. 44f. [Gerner 308] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-070] Rezension zu: Guardini, Aus einem Jugendreich, in: Vom frohen Leben, Berlin-Weißensee, 1, 1921/22, 11 (August 1922), S. 200 [Gerner 308] - [Rezension] - [noch nicht online]


Bearbeiten

Rezensionen zu: Neue Jugend und katholischer Geist (1920)

  • [1922-071] Rezension zu: Guardini, Neue Jugend und katholischer Geist, in: Elternhaus und Schule, Düsseldorf, 2, 1922, 3 (März), S. 44f. [Gerner 375] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-072] Viktor Engelhardt (Victor Engelhardt): Geistige Bewegung (Rezension zu: Guardini, Neue Jugend und katholischer Geist), in: Sozialistische Monatshefte, 2, 1922, S. 673-677, zu Romano Guardini S. 674-677 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=x-jNAAAAMAAJ;
  • [1922-073] Rezension zu: Guardini, Neue Jugend und katholischer Geist, in: Jugendführung, Düsseldorf, 9, 1922, 7 (Juli 1922), S. 172 [Gerner 375] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-074] Rezension zu: Guardini, Neue Jugend und katholischer Geist, in: Pädagogisches Zentralblatt, Berlin, 3, 1922, S. 414 [Mercker 3521] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-075] Clara Schaetz (Klara Schaetz): Rezension zu: Guardini, Neue Jugend und katholischer Geist, in: Jungdeutsche Stimme, 3, 1922, S. 191 [Mercker 3524] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-076] Rezension zu: Guardini, Neue Jugend und katholischer Geist, in: Vom frohen Leben, Berlin, 1, 1921/22, 11 (August 1922), S. 200 [Gerner 375] - [Rezension] - [noch nicht online]


Bearbeiten

Rezensionen zu: Quickborn. Tatsachen und Grundsätze (1921)

  • [1922-077] Jakob Hoffmann: Handbuch der Jugendkunde und Jugenderziehung, 1922 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=X91CAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 201: „Es kann wohl die Frage zugelassen werden , ob die indirekte sexuelle Erziehung allein, die mehr Abwehrcharakter hat, für das richtige Verhalten der Geschlechter zueinander hinreichend ist, ob nicht doch eine direkte positive Erziehung erforderlich ist, die nur durch persönlichen Verkehr gewonnen wird.[3 Guardini, in: Pharus 1921, 110 ff.]“.
  • [1922-078] Rezension zu: Guardini, Quickborn. Tatsachen und Grundsätze, in: Mädchenbildung auf christlicher Grundlage, Paderborn, 18, 1922, 17 (5. September 1922), S. 540 [Gerner 377] - [Rezension] - [noch nicht online]


Bearbeiten

Rezensionen zu: Die Sendung der katholischen Jugend (1921)

  • [1922-079] Rezension zu: Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend, in: Pädagogisches Zentralblatt, Berlin, 3, 1922, 11, S. 414 [Gerner 405, versehentlich als Erscheinungsort „Breslau“ statt „Berlin“] - [Rezension] - [noch nicht online], vgl. aber [Mercker 3521]
  • [1922-080] Heinrich Ruster: Jugendbewegung (Rezension zu: Guardini, Die Sendung der katholischen Jugend), in: Pharus, 13, 1922, S. 487-493, zu Romano Guardini S. 489 [neu aufgenommen] - [Rezension] - http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/image/100317230X_21/501/
  • [1922-081] Ernst Michel: Anmerkung des Herausgebers zu: Ehlen, Jugendbewegung vor der Entscheidung. Eine Selbstkritik, in: Die Tat, 15, 1923, 1 (April 1923=3. Katholisches Sonderheft), S. 68-75 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini
    • S. 68: „Wir bringen diesen Aufsatz aus dem Kreis der katholischen „Großdeutschen Jugend“ um so lieber, als er die notwendige Ergänzung (im Sinne eines christlichen Korrektivs) der Ausführungen ROMANO GUARDINIS ist (vgl. I. Katholisches Sonderheft der „Tat“, April 1921: „Die Sendung der katholischen Jugend“)“.


Bearbeiten

Rezensionen zu: Aus der katholischen Jugendbewegung (1922)


Bearbeiten
Bearbeiten

Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)

Rezensionen zu: Gottes Werkleute/Briefe über Selbstbildung (1921/1925)


Bearbeiten
Bearbeiten

Theologie, Exegese und Mystik

  • [1922-095] Friedrich Muckermann: Auf der Gralwarte (über Romano Guardini und Landsberg), in: Der Gral, Essen, 17, 1922, 1 (Oktober 1922), S. 29-31 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1922-096] Joseph Zahn: Einführung in die christliche Mystik, 1922 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=mW4aAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 83: Verweis auf Guardini, Vom Geist der Liturgie (Ecclesia orans 1), 1908 [sic!], 8: "Mit dem gleichen Nachdruck heben wir an dieser Stelle hervor, daß die Wahrheitserkenntnis und die Wahrheitserwägung das Gebetsleben gesund und kräftig erhält. Das Dogma bewahrt das Beten vor der Knechtschaft der Sentimentalität, vor verschwommener und träger Empfindelei. So R. Guardini, ..."
    • S. 186 und 189.

Rezensionen zu: Die Lehre des heil. Bonaventura von der Erlösung (1921)


Bearbeiten

Rezensionen zu: Universalität und Synkretismus (1920/21, Jahrbuch der Deutschen Katholiken)

Rezensionen zu: Lucie Christine (1921)

  • [1922-104] Emil Dimmler: Rezension zu: Lucie Christine, in: Bücherwelt. Zeitschrift für Bibliotheks- und Bücherwesen, 19, 1922, S. 42 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=b1VFAAAAYAAJ
  • [1922-105] Rezension zu: Lucie Christine, in: Das Neue Reich, Wien, 4, 1921/22, 24 (12. März 1922), S. 460 [Gerner 372] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-106] Rezension zu: Lucie Christine, in: Der Gral, Essen, 16, 1921/22, 4 (Januar 1922), S. 173 [Gerner 372] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-107] Gott - Wirklichkeit. Gedanken zu Lucie Christine, Geistliches Tagebuch (Rezension zu: Lucie Christine), in: Die christliche Frau, Freiburg im Breisgau, 20, 1922, 1 (Januar), S. 10-14 [Gerner 372] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-108] Otto Miller: Bibliothek (Rezension zu: Lucie Christine), in: Akademische Bonifatius-Korrespondenz, Paderborn, 38, 1922/23, 1 (1. Dezember 1922), S. 17-19, zu Romano Guardini S. 18f. [Gerner 372] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-109] Karl Neundörfer: Mystik und Praxis (Rezension zu: Lucie Christine), in: Allgemeine Rundschau, München, 19, 1922, 31 (5. August 1922), S. 368 [Karl Neundörfer] - [Gerner 372] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=y3nkAAAAMAAJ
    • "Wir leiden unter dem Zwiespalt einer unpraktischen Religiosität und einer religionslosen Praxis. Am schroffsten tritt dieser Gegensatz außerhalb der Kirche zutage. Da hat sich seit Jahrhunderten das Leben in allen seinen Verzweigungen immer mehr verweltlicht. Wissenschaft und Kunst, Politik und Wirtschaft, Ehe und Geselligkeit, Persönlichkeit und Karitas – alles hat sich der Religion gegenüber verselbständigt und ist dadurch der religiösen Begründung und Zielsetzung, Formung und Verklärung verlustig gegangen, die dem Mittelalter seine eigentliche Weihe und Kraft gab. Auf der anderen Seite war doch das religiöse Sehnen und Suchen auch nicht verloren gegangen. Von der unmittelbaren Fühlung mit dem praktischen Leben abgesperrt, verwuchs es sich aber und blieb unfruchtbar. Der Mystizismus unserer Tage ist das Ergebnis dieser Entwicklung – jener Mystizismus, der aus allen religiösen Bekenntnissen Honig saugt, aber darüber nicht die Kraft findet zu mutigen Widerspruch, stillem Entsagen und hochstrebendem Aufbau, der in verträumten Stunden der Seele schmeichelt und in kleinen Zirkeln Stimmungen zaubert, der aber elend versagt, wo es gilt, das Einerlei des Alltags zu heiligen und in schweren Lebenskämpfen Richtung, Kraft und Trost zu spenden. Wenn auch nicht mit so scharfen Kanten, so macht dieser Zwiespalt zwischen Religiosität und Leben sich doch auch in unseren Reihen fühlbar. Bei so vielen, die sich zur Kirche zählen, beschränkt sich die Religiosität auf die herkömmlichen religiösen Übungen am Morgen, am Abend, an Sonntag und Ostern, oder auch auf religiöses Grübeln und Schwärmen; aber von einem wirklichen Leben aus dem Glauben, von einem Durchdringen der religiösen Beweggründe und Ideale bis ins kleinste der Wirtschaft und Politik, des Berufes und Geschäftes, der Familie und Geselligkeit, ist recht wenig zu spüren. Und nicht nur, dass dieses große Werk eines Lebens aus dem Glauben nicht vollendet wird; daran wird es immer bei allen Menschen fehlen. Aber was empfindet vielfach dies Werk nicht einmal als Aufgabe oder wagt sich nie ernstlich daran und bleibt so in diesem Zwiespalt stecken, unter dem das praktische Leben nicht weniger leidet, wie die Religion des Geistes? In solcher Lage kann uns ein Buch viel sagen, das einzigartig religiöse Mystik und Lebenspraxis miteinander verbindet: Das geistliche Tagebuch (1878—1908) von Lucie Christine.“
  • [1922-110] Bernhard Rosenmöller: Rezension zu: Lucie Christine, in: Akademische Bonifatius-Korrespondenz, Paderborn, 37, 1921/22, 2 (1. Juni 1922), S. 104-108 [Gerner 372] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-111] Heinrich Saedler: Rezension zu: Lucie Christine, in: Literarischer Handweiser, Freiburg im Breisgau, 58, 1922, 5, Sp. 205f. [Gerner 372] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=tQwbAAAAYAAJ
  • [1922-112] Paulinus Schöning: Rezension zu: Lucie Christine, in: Pharus, 13, 1922, S. 380 [neu aufgenommen] - [Rezension] - http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/image/100317230X_21/392/LOG_0140/
  • [1922-113] Odo Staudinger: Rezension zu: Lucie Christine, in: Bücher-Rundschau, München, 1, 1921/22, 3/4 (Februar/April 1922), S. 97 [Gerner 372] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-114] Joseph Weiger: Rezension zu: Lucie Christine, in: Augsburger Postzeitung, Augsburg, 1922, Nr. 20 (16. Mai 1922), Literarische Beilage, S. 79 [Gerner 372] - [Rezension] - [noch nicht online]


Bearbeiten

Rezensionen zu: Vom Sinn der Kirche (1919/1922)

  • [1922-115] [Niederländisch] G.B. (Gerard Brom): Kroniek en kritiek, in: De Beiaard, 7 1922, 2, S. 312-330 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Ezk8AQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 327: „Is de keus van dit Paulus - epistel om allerlei redenen begrijpelik, het bleef merkwaardig, hoe zoveel sprekers zich bij voorkeur verdiepten in 't grondbeginsel van Christus' mystiek lichaam en hoe de Kerkgedachte, waaraan Guardini onlangs een actueel boek wijdde, vanzelf alles heeft beheerst.“
  • [1922-116] Helene Helming: Rezension zu: Guardini, Vom Sinn der Kirche, in: Jugendziele, Regensburg, 9, 1922, 12 (Dezember 1922), S. 190 [Gerner 394] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-117] Rezension zu: Guardini, Vom Sinn der Kirche, in: Hochland, München, 20/I, 1922/1923, 3 (Dezember 1922), S. 328 [Mercker 3783] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=OnwvAAAAMAAJ
  • [1922-118] Karl Kammer: Rezension zu: Guardini, Vom Sinn der Kirche, in: Pastor bonus, Trier, 35, 1922, S. 73 [Mercker 3784] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=4uMtAAAAYAAJ
  • [1922-119] Hugo Lang: Rezension zu: Guardini, Vom Sinn der Kirche, in: Literarischer Ratgeber, München, 20, 1922/23, S. 42f. [Gerner 395] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-120] Friedrich Muckermann: Rezension zu: Guardini, Vom Sinn der Kirche, in: Der Gral, Essen, 17, 1922/23, 1 (Oktober 1922), S. 29f. [Gerner 394] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-121] Karl Neundörfer: Die Kirche als gesellschaftliche Notwendigkeit, in: Hochland, München, 20/I, 1922/1923, 3 (Dezember 1922), S. 225-238, zu Romano Guardini S. 238 (Verweis auf Guardini, Vom Sinn der Kirche) [Karl Neundörfer] - [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=OnwvAAAAMAAJ
  • [1922-122] Karl Neundörfer: Philosophie der Kirche (Rezension zu: Guardini, Vom Sinn der Kirche), in: Das Neue Reich, Wien, 5, 1922/23, 9 (2. Dezember 1922), S. 173 [Karl Neundörfer] - [Gerner 395] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-123] Hubert Schiel: Rezension zu: Guardini, Vom Sinn der Kirche, in: Die Schildgenossen, Rothenfels, 3, 1922/23, 1 (Gilbhart 1922), S. 45-46 [Mercker 3789] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-124] Erhard Schlund (P. Schlund): Rezension zu: Guardini, Vom Sinn der Kirche, in: Bücher-Rundschau, München, 2, 1922/23, 1 (Oktober 1922), S. 6 („Guardini schätze ich sehr hoch; doch von dem Buch bin ich begeistert“) [Gerner 394] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-125] Rezension zu: Guardini, Vom Sinn der Kirche, in: Seele, Regensburg, 4, 1922, 12, S. 381 [Gerner 395] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-126] Josef Weiger: Rezension zu: Guardini, Vom Sinn der Kirche, in: Augsburger Postzeitung, Augsburg, 1922, Nr. 31 (1. August 1922), Literarische Beilage, S. 12 [Gerner 394] - [Rezension] - [noch nicht online]
  • [1922-127] Josef Weiger: Rezension Rezension zu: Guardini, Vom Sinn der Kirche, in: Literarischer Handweiser, Freiburg im Breisgau, 58, 1922, 8, Sp. 353f. [Gerner 394] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=tQwbAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
    • Sein Freund Weiger attestiert Guardini einen "Geierblick für seelische Zuständlichkeiten". Er betont: "Die Widmung an der Stirn des Buches ist keine Phrase; Guardini verdankt der deutschen katholischen Jugend sehr viel - freilich, er schenkt mit vollen Händen wieder." Er sieht ihn als Psychologen, den es "zu Kunst und Jugend" zieht, weil die "Künstler und junge Menschen" für ihn "die Orakel der Zukunft" sind.


Bearbeiten
Bearbeiten

Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)

  • [1922-128] Paul-Louis Landsberg (= Paul-Ludwig Landsberg): Die Welt des Mittelalters und wir, 1922 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=sO1LAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 30: Bezug zu Guardini, Vom Geist der Liturgie: "Guardini hat dasselbe ausgedrückt, indem er von einem Primat des Logos vor dem Ethos in der Weltanschauung des Mittelalters und einer Umkehrung dieses Verhältnisses in der Neuzeit sprach. Ein andermal spricht er von einer Höherschätzung des Seins gegenüber dem Werden. Es ist die positiv-christliche Überzeugung schlechthin, dass der Sinn des Lebens die gottschauende Ruhe nach dem Tode sei. Die liebende Schau hat den Vorzug vor der liebenden Tätigkeit, Maria vor Martha.“
  • [1922-129] Peter Wust: Phänomenologie und Religion, in: Kölnische Volkszeitung, Neue Zeit, 63, 1922, 818 (25. Oktober 1922) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
    • [1922-130] Auszug nachgedruckt unter dem Titel: Zentren des Geisteslebens, in: Das Literarische Echo, 25, 1922/23, S. 354-355 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=71BOSSBy0AYC; zu Romano Guardini:
      • „Augenblicklich lassen sich im deutschen Geistesleben drei ganz bedeutsame Mittelpunkte unterscheiden, um die sich diese dreifache Sehnsucht nach dem Objektiven, nach der Form und nach dem Göttlichen am deutlichsten konzentriert. Ich meine die literarische Bewegung um Stefan George, die liturgische Bewegung der Benediktiner und die philosophische Bewegung um Husserl und Scheler. Im Georgekreise haben wir eine religiös vertiefte Kunstreform, die eine Art „hellenisch-katholischer“ Verbindung von Mystik und Klassizismus anstrebt. Dieser Richtung scheint jedoch bei ihrer Formherbheit im Grunde der große Liebesaffekt zum allgemeinen Menschentum zu fehlen. [...] Ganz anders dagegen scheint es in dieser Hinsicht mit den beiden anderen Richtungen zu sein. Die liturgische Bewegung betont gerade vom religiösen Akt ausgehend das Gemeinschaftsmoment sehr stark. Sie versucht im Kultakt das Geistige des einzelnen wie die Gemeinschaft zu verleiblichen, die Verleiblichung selbst aber wieder durch das Geistige lebendig zu machen. Verbindungsfäden bezüglich des Formmomentes laufen freilich auch zum Georgekreise hinüber, wie etwa bei Romano Guardini sichtbar werden mag. Aber die Berücksichtigung des sozialen Momentes, besonders deutlich wieder bei Guardini in seiner Beziehung zur modernen Jugendbewegung, befreit die Anhänger dieser Richtung von der Einseitigkeit einer gewissen asketischen oder auch ästhetischen Ichkultur. Sie wollen sich selbst in der Gemeinschaft, durch die Gemeinschaft und mit der Gemeinschaft erneuern, wodurch dann ein gegenseitiges Geben und Empfangen zwischen Einzelperson und Gesamtperson entsteht. Zudem knüpfen ihre Bestrebungen unmittelbar an die Religion, das Herzstück der Gemeinschaft, an, und so suchen sie denn Religion und Leben in eine engere Verbindung zu bringen.“


Bearbeiten
Bearbeiten