Sekundärbibliographie 1969 bis 1977
Der zehnte Teil der Sekundärbibliographie umfasst den Zeitraum von 1969 bis 1977. Er umfasst aktuell etwa 1200 Titel von 1250 Titeln. Es fehlen noch etwa 50 Titel.
Den ersten Teil finden Sie unter Sekundärbibliographie, den zweiten Teil unter Sekundärbibliographie 1916 bis 1922, den dritten Teil unter Sekundärbibliographie 1923 bis 1932, den vierten Teil unter Sekundärbibliographie 1933 bis 1944, den fünften Teil unter Sekundärbibliographie 1945 bis 1951, den sechsten Teil unter Sekundärbibliographie 1952 bis 1955, den siebten Teil unter Sekundärbibliographie 1956 bis 1959, den achten Teil unter Sekundärbibliographie 1960 bis 1964, den neunten Teil unter Sekundärbibliographie 1965 bis 1968, den zehnten Teil unter Sekundärbibliographie 1969 bis 1977, den elften Teil unter Sekundärbibliographie 1978 bis 1984, den zwölften Teil unter Sekundärbibliographie 1985 bis 1997, den dreizehnten Teil unter Sekundärbibliographie 1998 bis 2009, den vierzehnten Teil unter Sekundärbibliographie 2010 bis 2018 sowie den fünfzehnten Teil unter Sekundärbibliographie 2019 bis dato
1969
Vorläufig verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1969 bereits 181+x Titel. Von den 181+x Titeln finden sich:
- 62 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
- 40 Titel zusätzlich in der Gerner-Bibliographie;
- 4 Titel zusätzlich in der Zucal-Bibliographie;
- 2 Titel zusätzlich in der Brüske-Bibliographie;
- 1 Titel zusätzlich in der Balthasar-Bibliographie;
- 72 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.
Ca. 42 nicht-deutschsprachige Titel (23,5 %)
Stand: 14. September 2025
Biographie
Lexika
- [1969-001] [Italienisch] Albino Babolin: Romano Guardini, in: Centro di studi filosofici di Gallarate (Hrsg.): Enciclopedia filosofica, Band 3, Florenz 1969 (1967???), Sp. 391-394 [Mercker 1933] und [Zucal, 1988, 482] - [Lexikoneintrag] - https://books.google.de/books?id=BMHWAAAAMAAJ;
- [1979-000a] erweitert als: Albino Babolin: Guardini, Romano, in: Enciclopedia Filosofica, hrsg. von Centro di Studi Filosofici di Gallarate, Bd. 4, Rom, 1979, S. 71-74 [Brüske 189] - [Lexikoneintrag] - https://books.google.de/books?id=YCgZAQAAIAAJ;
- Rezensionen:
- [1971-000a] G. Friedrich Klenk: Rezension zu: Babolin, (Artikel) Romano Guardini, in: Enciclopedia Filosofica. Hrsg. von "Centro di studi filosofici di Gallarate", Florenz (2) 1968-1969, in: Theologie und Philosophie, Freiburg, 46, 1971, 1, S. 88-95, hier 91-92 [Mercker 2005] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=iXDYAAAAMAAJ;
- [1969-002] [Englisch] (Artikel) Romano Guardini, in: Britannica. Book of the Year 1969, Chicago u.a. 1969, S. 571 [Gerner 53] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1969-003] (Artikel) Romano Guardini, in: Brockhaus-Enzyklopädie in zwanzig Bänden, Bd. 7, Wiesbaden 1969, S. 756 [Mercker 1936] - [Lexikoneintrag] - https://books.google.de/books?id=4edGAQAAIAAJ;
- [1969-004] [Italienisch] (Artikel) Romano Guardini, in: Unione tipografico-editrice Torinese (Hrsg.): Grande dizionario enciclopedico UTET, Turin (3)1969, Bd. 9, S. 562 [Gerner 55] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1969-005] [Niederländisch] (Artikel) Romano Guardini, in: Grote Winkler Prins. Encyclopedie in twintig delen, Amsterdam /Brüssel 1969, Bd. 8, S. 744 [Gerner 55] und [Brüske 207] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1969-006] [Italienisch] Battista Mondin: (Artikel) Romano Guardini, in: ders. (Hrsg.???): I grandi teologi del secolo XX, Turin 1969, zu Romano Guardini S. 89-121 [neu aufgenommen] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1969-007] [Portugiesisch] M. Alves de Oliveira: (Artikel) Romano Guardini, in: Enciclopédia luso-brasileira de cultura, Lissabon 1969, Bd. 9, Sp. 1187-1189 [Gerner 54] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1969-008] (Artikel) Romano Guardini, in: Georgi Schischkoff (Hrsg.): Philosophisches Wörterbuch, Stuttgart (18)1969, S. 223. [Gerner 58] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
Fotografie/Gemälde
Bisher keine Funde
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Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen
- [1969-010] Hellmut Becker: Laudatio Inge Aicher-Scholl, in: Neue Sammlung, Göttingen, 9, 1969, S. 305-308, zu Romano Guardini S. 304 (allerdings mit falschem Vortragstitel für 1946) und 306 [Gerner 258] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Nms1AQAAIAAJ
- [1969-011] Erich Bitterhof (Hrsg.): Georg Götsch Lebenszeichen. Zeugnisse eines Weges, Wolfenbüttel/Zürich 1969 [Gerner 287] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=NAgyAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 90: "Wie steht es aber mit dem großen Schatz an ethischen und religiösen Erfahrungen, die die Kirche für alle Suchenden durch Menschenalter hindurch aufgespeichert hat? Romano Guardini, der geistige Führer der Quick- born - Bewegung, ruft die Jugend auf: hier sei der Weg, der über die bloße Kulturkritik zur Arbeit in festen und bewährten Formen führe, alter Weltkenntnis folgend, der Weg, der vom "Ich" durch das "Es" zum "Wir" erlöse. Im Ziel sind wir mit ihm einig; den Weg wollen und müssen wir uns selber suchen."
- S. 97 [historisch relevant [1923/1926], da Gragger am 10. November 1926 starb]: „Guardini im großen Sessel unsichtbar neben der Lampe, seine klaren, vergeistigten Züge rembrandtisch beleuchtet, dann folgte Götsch, nicht so gespannt wie Guardini, aber entspannt, an diesem Abend eigentümlich `Stille im Herrn´. Gragger und ich, die Alkoholiker, die wahren Weltkinder gegenüber den zwei Heiligen, bescheiden zurückgelehnt in die zwei Ecken des Sofas, schon im Dunkeln. Vor uns auf dem Tisch Spiräen und Rittersporn aus dem Garten. Ich kurbelte vorsichtig und langsam an. Wir sprachen vom Nutzen des Aufenthaltes im Ausland, kamen zum Amerikanismus, zur Ethik und Seele der Technik und waren unbemerkt mitten in der Problemstellung der Jugendbewegung. Keiner trat stark hervor, einer warf dem anderen den Ball zu, aber es war eine starke geistige Gemeinschaft, und Guardini sprach mir beim Abschied - wir brachten ihn gemeinsam zur Bahn - seine große Freude darüber aus, dass eine solche geistige Gemeinschaft bei vier von so ganz verschiedenen Welten kommenden Menschen eben doch möglich wäre.“;
- und S. 296
- [1969-012] Klaus Breuning: Die Vision des Reiches. Deutscher Katholizismus zwischen Demokratie und Diktatur, München 1969 [Mercker 2002] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=gjO7AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 84
- S. 89f. „Der große Einfluß Romano Guardinis, ... das mehr philosophisch-anthropologische als politisch-ideologische Verhältnis Guardinis zum Staat und die Intensität des vom QUICKBORN mitgetragenen Aufbruchs der LITURGISCHEN BEWEGUNG verhinderten weithin ein Engagement dieses Bundes in politischen Tagesfragen, aber auch eine mögliche Frontstellung gegenüber der sich anbahnenden Reichsideologie“ - unter Verweis auf Guardinis „Staat in uns“ und ein Gespräch von Breuning mit Walter Dirks in Köln am 29. September 1965, in dem Dirks seinen Kummer äußerte, dass es ihm nicht gelungen sei, „den Quickborn zu politisieren“
- S. 367
- [1969-013] (Artikel) Romano Guardini, in: Buch und Buchhandel in Zahlen, 1969, S. 116 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=mqwaAAAAMAAJ;
- [1972-000a] abermals in ebd., 1972, 130 f. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Zq0aAAAAMAAJ
- „1952 Romano Guardini wurde am 17. Februar 1885 in Verona geboren, wuchs jedoch in Deutschland auf. An den Universitäten Tübingen, München und Berlin studierte er Natur- und Staatswissenschaften, in Freiburg i. Br. und Tübingen Theologie. 1910 wurde er in Mainz ordiniert und arbeitete in der Seelsorge, dann besonders in der katholischen Jugendbewegung. 1922 habilitierte er sich an der Universität Bonn für Theologie und war dort zwei Semester Privatdozent. In den Jahren 1923-1939 hatte Guardini die Professur für Religionsphilosophie und katholische Weltanschauung an der Breslauer Universität mit Lehrtätigkeit in Berlin inne, die 1939 vom nationalsozialistischen Regime aufgehoben wurde. Guardini arbeitete als Privatgelehrter weiter, wurde 1945 an die Universität Tübingen berufen, 1948 an die Universität München. 1958 Orden Pour le mérite. Romano Guardini starb am 1. Oktober 1968 in München. Bei der Verleihung des Friedenspreises hielt der damalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Professor Dr. Ernst Reuter (1889-1953), die Laudatio. In der Urkunde heißt es: Als Mensch und Schriftsteller, der in seinem reichen Leben ein Werk geschaffen hat, das der Wahrheitsforschung und Formung des Menschen diente und damit die friedliche Gesinnung einer echten Humanitas über alle Spaltung der Nationen , Konfessionen und Klassen hinaus gefördert hat.“
- [1969-014] [Französisch] Georges Castellan: Allemagne de Weimar, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=hgVoAAAAMAAJ; (2)1972: https://books.google.de/books?id=2Z__EAAAQBAJ zu Romano Guardini:
- S. 224: „Cet „engagement“ politique du catholicisme ne doit toutefois pas faire oublier un effort d´approfondissement de la foi que symbolisaient les noms des deux abbayes bénédictines de Beuron (près de Tuttlingen) et de Maria-Laach (près de Coblence). La première se tournait vers une renaissance de l'art chrétien (architecture et peinture), tandis que la seconde promouvait un renouveau liturgique. Mais elles étaient aussi des foyers de rayonnement spirituel, par l'organisation de retraites, par leurs revues et publications. Notons qu'un des théologiens allemands dont l'influence commençait à se faire sentir, Romano Guardini, était un moine de Beuron [sic!], titulaire de la première Weltanschauungsprofessur créée pour lui à l´université de Berlin.“
- S. 253 f.: „Les catholiques avaient constitué en 1928 une organisation d´ensemble Katholische Jugend Deutschlands qui réunissait en tout 1,7 million de membres et dont les principaux mouvements étaient le Quickborn du bénédictin [sic!] Romano Guardini, le Neues Deutschland [sic!] des jésuites, la Grossdeutsche Jugend sans oublier les nombreuses sociétés de gymnastiques.“
- S. 286: „Quant au public chrétien, il a à sa disposition les théologiens-écrivains, Karl Barth du côté protestant, Romano Guardini du côté catholique, mais aussi des romancières comme Gertrud von Le Fort et Ina Seidel.“
- [1969-015] [Italienisch] Enrico Castelli: Il tempo invertebrato, Padua 1969 [neu aufgenommen, zitiert bei Gerl, 1985, S. 333 f.] - [Monographie]/[Memoiren] - [noch nicht online], zu Romano Guardini:
- S. 34: Tagebucheintrag vom 15. Juni 1946 berichtet von einem Besuch bei Guardini in Tübingen mit Verwunderung über dessen wenig aktuell-politische Vorlesungsthemen
- [1969-016] Alois Dempf: Fortschrittliche Intelligenz nach dem Ersten Weltkrieg, in: Hochland, München, 61, 1969, 3 (Mai/Juni 1969), S. 234-242 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=7eIIAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=u9klAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=yEQvAAAAMAAJ;
- 1969, S. 235: „Wer bei Schell ein geistiges Erlebnis des Christentums erfahren hatte, in die „Erkenntnisgemeinschaft des Schweigens“ eingeweiht war, mußte die Glaubensgemeinschaft im gemeinsamen Gebet als deren notwendige Ergänzung und Ausbreitung betrachten. Guardini hat dafür die Losung „das Erwachen der Kirche in den Seelen“ durch die Liturgie geprägt. Die Benediktiner-Äbte hatten durch ihre Liturgiewissenschaft ihr Chorgebet und den Gesang und damit ihre Abteien vorbildlich erneuern können . Bei uns folgten Beuron und Maria Laach. Laachs Hochschule widmete sich mit besonderem Eifer unter Abt Ildefons Herwegen der Liturgieforschung, erschloß die Messe als Mysterienfeier, übersetzte und deutete die Psalmen neu und verbreitete mit der Sammlung ,Ecclesia orans' seit 1918 das neue Wissen und Leben. Laach fand in Romano Guardini dafür einen Sprecher und Schriftsteller im doppelten, d.i. germanisch-romanischen Humanismus. Er schrieb zur Einführung in die Sammlung sein erstes Meisterwerk: „Der Geist der Liturgie“.“ - weitere biographische Angaben, dabei irrtümlich „1924“ als Berufungsjahr nach Breslau, „von dort nach Berlin entsandt auf eine eigens für ihn von der Weimarer Republik errichtete Stelle: Religiöse Philosophie und Katholische Weltanschauung. Sein zweites Meisterwerk von 1925 hieß „Der Gegensatz, Versuch einer Philosophie des Lebendig-Konkreten“. Von seiner immensen weiteren Wirksamkeit als Lehrer, Inspirator der katholischen Jugendbewegung und als Schriftsteller mit Riesenauflagen soll hier nicht weiter die Rede sein.“
- [1969-017] Marianne D´Hooghe: „Mitbetroffen“, 1969, zu Romano Guardini S. 93-97 [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=4xi8AAAAIAAJ;
- [1969-018] [Italienisch] Giuseppe Faggin: Romano Guardini, in: Studia Patavina, Padua, 16, 1969, S. 242-249 [Mercker 2615] und [Zucal, 1988, 487] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-019] [Italienisch] Giuseppe Faggin: Romano Guardini, in: Vichiana, 6, 1969, S. 82-88 [Zucal, 1988, 488] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=2ZJfAAAAMAAJ
- [1969-020] [Polnisch] Jerzy Grześkowiak: Romano Guardini. Życie i wkład w odnowę liturgii [Leben und Beitrag zur Erneuerung der Liturgie], in: „Homo Dei“, 38, 1969, 2, S. 123-128;
- [1969-020] [Polnisch] auch eigenständig: ??? Warschau 1969 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-022] Adam Gottron zum Achtzigsten, in: Gymnasium Moguntinum, Mainz, 1969, 29 (Dezember 1969), S. 41-43 [Mainz]/[Gottron] - [Gerner 287] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-023] Wilhelm Hausenstein: Impressionen und Analysen. Letzte Aufzeichnungen, München 1969, 272 S. (unter dem Datum 4. Februar 1957 schildert Hausenstein seine Eindrücke von Guardinis Rede bei der Eröffnung der Kath. Akademie in der Aula der Münchener Universität, vgl. S. 186f) [Gerner 288] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=gXixAAAAIAAJ;
- [1969-024] Manfred Hörhammer: Maria Schlüter-Hermkes zum 80. Geburtstag, in: Christ in der Gegenwart, Freiburg im Breisgau, 21, 1969, 46 (16. November 1969), S. 367 [Gerner 295] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-025] Redaktionelle Hinweise zu Guardinis Beiträge „Abraham“ und „Gebet in der währenden Stunde“, in: Hochland, München, 61, 1969, S. 288 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=7eIIAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=u9klAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=yEQvAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 288: „Romano Guardini, verstorben am 1. Oktober 1968, langjähriger Freund und Mitarbeiter von „Hochland“, schrieb „Abraham“ im Sommer 1968 und das „Gebet in der währenden Stunde“ im Juli 1965, kurz vor seinem ersten Klinikaufenthalt. „Abraham“ ist ein Abschnitt aus dem posthum erscheinenden Buch „Existenz des Christen“.“
- [1969-026] Alois Huning: Edith Stein und Peter Wust: Von der Philosophie zum Glaubenszeugnis, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=An4sAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 39 mit Anmerkung S. 72: „Die Dreikönige brachten ihm als Gruß von R. Guardini in Maschinenschrift den Aufsatz über das Harren der Natur [60 R. Guardini (1885-1968), bedeutender Theologe und Religionsphilosoph. Zwei Briefe von Guardini an Wust sind erhalten (Archiv des Franziskanerklosters Münster). Der erwähnte Aufsatz erschien 1940.] - er meinte, diese wunderbare Exegese sei eigens für seine Situation geschrieben.“
- [1969-027] Heinz Hürten (Hrsg.): Deutsche Briefe 1934-1938. Ein Blatt der katholischen Emigration, Mainz 1969:
- Bd. 1: 1934-1935 [Gerner 303] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=aTcJAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 492-495: Nr. 44 vom 2. August 1935: Nationalkirchliche Bestrebungen im deutschen Katholizismus - Kritik an Schildgenossen-Beiträgen von Heinrich Klinkenberg sowie L. A. Winterswyls „Zum Stande der innerdeutschen Aussprache“
- S. 612-615: Nr. 54 vom 11. Oktober 1935: Nationalkirchliche Bestrebungen im deutschen Katholizismus?
- Bd. 2: 1936-1938 [Gerner 303] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=UrFFAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 29: Guardini als Autor bei Hegner,
- S. 414f.: Nr. 108 vom 16. Oktober 1936: Das Schicksal von Burg Rothenfels - eine neue Lehre für alle Brückenbauer,
- S. 592: Nr. 127 vom 26. Februar 1937: Ist ein Rückzug des Christentums auf die Familie möglich? Privates Daseins als Zukunft? - in Bezug auf Artikel in der Oktober/November-Nummer der „Schildgenossen“ Guardinis
- Bd. 1: 1934-1935 [Gerner 303] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=aTcJAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- [1969-028] Karl Kerényi: Tage- und Wanderbücher 1953-1960, München/Wien 1969 [Gerner 291] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=bTQQAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 59 f. [historisch relevant 1954]: „von Rilkes Engeln, mit Guardinis „Deutung“; „Guardinis Fehler und Unverständnis (woran man freilich nicht richtig glauben kann) beginnt da, wo er solches überhaupt mit dem Problem des „Heimes“ in Zusammenhang bringt. Es entschlüpft ihm das Wort „Heimtiefe“;
- [1969-029] Hildegard Keßler: Theoderich Kampmann und die indirekte Verkündigung, in: Günter Lange/Wolfgang Langer (Hrsg.): Via indirecta. Beiträge zur Vielstimmigkeit der christlichen Mitteilung. Festschrift für Theoderich Kampmann zum 70. Geburtstag, Paderborn 1969, zu Romano Guardini S. 361 [Gerner 290] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=QWBXuAEACAAJ
- [1969-030] Helmut Kuhn: Die Studentenschaft in der Demokratie, in: Stimmen der Zeit, 183, 1969, S. 361-374 [Artikel] - https://books.google.de/books?id=dSHkAAAAMAAJ
- [1985-000a] auch in ders.: Ideologie, Hydra der Staatenwelt, 1985 , S. 77-92 [Sammelband] - https://books.google.de/books?id=frTrAAAAMAAJ, zu Romano Guardini:
- S. 91: „Einzelne in ihrer Begrenzung erfolgreiche Gründungen wie z.B. das von Romano Guardini an der Universität angeregte Leibniz-Kolleg, zeugen noch von dem unerreichten Ziel.“
- [1969-031] Martin Kuhn (Hrsg.): Ein Dank dem Lehrer. Romano Guardini, Schloß Banz o. J. (1969) [Guardini-Sammelband], darin:
- [1969-032] Jakob Franz: Mainz. Heimat - Jugend "Juventus", S. (5-6) [Mainz]/[Juventus] - [Mercker 2619] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-033] Heinrich Lutz: Reflexionen über ein Thema von Romano Guardini, S. (13-14) (über: Europa. Wirklichkeit und Aufgabe) [Mercker 2245] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-034] Alfred Kumpf: Romano Guardini. Den Staub der Gewohnheiten abstreifen. Mit Dokumenten aus der Berliner Professur, Berlin(-Ost): Union-Verl., 1969. - 35 S. [Mercker 1854] - [Guardini-Monographie] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
- [historisch relevant] 1969, S. 18f.: Faksimile-Wiedergabe: Der Preußische Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Berlin, 11. April 1923/Abschrift der Mitteilung an Rektor und Senat der Universität Berlin - an Universitätskasse - über die Berufung Guardinis nach Breslau/Berlin [Gerner 279] - [Monographie] - [noch nicht online]; unter dem Titel „Romano Guardini. Diener des Herrn“, München/Salzburg 1970. - 88 S. [Mercker 1855] - [Guardini-Monographie] - https://books.google.de/books?id=iuJumkk7qZgC; zu Romano Guardini:
- [historisch relevant] 1969, S. 19: Fotokopie des Schreibens: Der Kurator der Universität und er Technischen Hochschule Breslau, 29. März 1939 an den Kurator der Universität Berlin: Prof. Guardini ist „auf seinen Antrag in den Ruhestand versetzt“ …
- 1970, auf dem Umschlagdeckel: Friedrich Wilhelm Foerster - Die katholische Jugendbewegung hat in Guardini einen "Dolmetscher ihres besten Sehnens" [Mercker 2052] - [Artikel] - [noch nicht online]
- 1970, S. 41: Profilfoto Guardinis „Anfang der zwanziger Jahre“, aus dem Nachlaß Philipp Dessauers [Gerner 282] - [Fotografie] - [noch nicht online]
- 1970, S. 47: Kohlezeichnung Guardinis von Jan Vissers [Gerner 281] - [Fotografie] - [noch nicht online]
- S. 58: "Guardini versucht, seine Vorlesungen zunächst durch Vortragszyklen zu ersetzen, die er im Sonnenschein-Saal in der sogenannten »Heiligen Elf« in der Niederwallstraße in Berlin hält. Die Vorträge müssen durch Lautsprecheranlagen in die Nebenräume und andere Säle des heute nicht mehr bestehenden Hauses übertragen werden."
- Rezensionen:
- [1969-000] Rezension zu: Kumpf, Romano Guardini, in: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, Leipziger Ausgabe, 1969, S. 568 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=HHQyAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- „Diese Arbeit möchte allen Freunden Guardinis in der DDR ein schlichtes Denkmal setzen, und sie möchte dazu beitragen, über den Tod des großen Theologen am 1. Oktober 1968 hinaus dessen Grundanliegen lebendig zu erhalten für das geistige und gesellschaftliche Engagement katholischer Christen in der Deutschen Demokratischen Republik.“
- [1972-000] Burkhard Neunheuser: Rezension zu Kumpf, Romano Guardini. Diener des Herrn (gemeinsam mit Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung), in: Archiv für Liturgiewissenschaft, 14, 1972, S. 206-208 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=SMpDAAAAIAAJ
- [1969-000] Rezension zu: Kumpf, Romano Guardini, in: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, Leipziger Ausgabe, 1969, S. 568 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=HHQyAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- [1969-035] Manfred Messerschmidt: Die Wehrmacht im NS-Staat. Zeit der Indoktrination, Hamburg 1969 [Gerner 304] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=2fAIAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 278: „So konnte die Kirchliche Kriegshilfestelle bis Januar 1940 dem Prop. Ministerium 75 Titel vorlegen, von denen bis Ende Januar allerdings nur 8 Titel freigegeben wurden, darunter Arbeiten von Romano Guardini und Josef Pieper940 (Laut Mitteilung der Kirchl. Kriegshilfestelle, Abt. Schrifttum, an die Diözesen vom 27. Januar 1940 (Archiv, Erzb. Ord. Freiburg, Feldseelsorge I). Es handelte sich um die Schriften Guardinis: Was Jesus unter der Vorsehung versteht; Der Glaube als Überwindung; ferner um J. Pieper - H. Raskop: Katholische Christenfibel; außerdem u.a. K. Becker: Vom rechten Gehorchen; H. Stöcker, Soldat und Mädchen.)“
- [1969-036] Elisabeth Noelle-Neumann/Gerhard Schmidtchen Religiöses Buch und christlicher Buchhandel: eine Untersuchung (Schriften zur Buchmarkt-Forschung, Band 18), 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=6sgjAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 31: „Auf katholischer Seite liest sich die Rangordnung der Bekanntheit nach Heinrich Böll wie folgt: Gertrud von Le Fort, Peter Dörfler, Romano Guardini, Peter Bamm, Reinhold Schneider, Teilhard de Chardin, Walter Dirks, Karl Rahner, Wilhelm Hünermann. ...“
- S. 162: „Guardini: Der Herr - Was das Neue Testament über die Gestalt Christi sagt, ist hier zu einem eindrucksvollen Gesamtbild zusammengefaßt. Romano Guardini ist einer der großen religiösen Denker unserer Zeit.“
- S. 179: „Liste 3 (1) Romano Guardini (2) Karl Rahner (3) Hans Küng (4) Reinhold Schneider (5) Gertrud von Le Fort (6) George Bernanos (7) Peter Dörfler (8) Wilhelm Hünermann (9) Friedrich Heer (10) Walter Dirks (11) Peter Lippert (12) Ladislaus Boros (13) Heinrich Böll (14) Peter Bamm (15) Teilhard de Chardin.“
- [1969-037] Karl Rahner: Zur Lage der Theologie. Probleme nach dem Konzil. Karl Rahner antwortet Eberhard Simons, Düsseldorf 1969, S. ???, zu Romano Guardini S. ??? [neu aufgenommen] - [Monographie] - [noch nicht online];
- [1995-000a] dann in ders.: Sämtliche Werke, Bd. 22: Dogmatik nach dem Konzil, Teil 2: Theologische Anthropologie und Ekklesiologie, hrsg. von Albert Raffalt, 1995, S. 557-592 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]; (2)2008, S. 532ff., zu Romano Guardini S. 536 und 539-541 - https://books.google.de/books?id=lIYlAQAAIAAJ
- [1969-038] [Italienisch] Giuliano Riva: Romano Guardini (Teil)1 (u. Teil) 2, in: Vita e Pensiero. Rassegna italiana di cultura, Mailand, 52, 1969, 2, S. 83-95; 3, S. 189-198 [Mercker 1876] und [Zucal, 1988, 486] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=EN4cAQAAIAAJ
- [1969-039] [Italienisch] Giuliano Riva: Romano Guardini e il suo tempo, in: La scuola cattolica. Organo della pontificia Facoltà e del Seminario Teologico di Milano, 97, 1969, 5, S. 378-413 [Mercker 1877] und [Zucal, 1988, 486] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-040] [Italienisch] Giuliano Riva: Romano Guardini, in: La Rivista del clero italiano, Mailand, 50, 1969, 2, S. 72-83 [Mercker 1674] und [Zucal, 1988, 488] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-041] Robert Samulski: Theologische Promotionen schlesischer Priester in Freiburg/Br. in: Bernhard Stasiewski (Hrsg.): Beiträge zur schlesischen Kirchengeschichte. Gedenkschrift für Kurt Engelbert (Forschungen und Quellen zur Kirchen und Kulturgeschichte Ostdeutschlands; 6), 1969 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=uSMeAQAAIAAJ
- S. 438: [irrtümlich aufgenommen, da immer Mainzer Diözesanpriester, HZ] 27. 14. Mai 1915 Romano Guardini, geboren 1885, aus Verona, Priester des Bistums Mainz, in Freiburg; später Universitätsprofessor in Berlin, Tübingen und München.[91) Vgl. Müller, S. 121, Nr. 917. – Von 1923-1939 ord. Professor für Religionsphilosophie und katholische Weltanschauung an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Breslau mit Beauftragung der Abhaltung von Vorlesungen an der Universität Berlin, wo er als ständiger Gast ausschließlich las, vgl. G. Maron, Guardini, Romano, in: RGG Bd. 2 (3)1958, Sp. 1900. – Kleinadam, S. 134 u.ö. (siehe Register). – Walter Dirks Romano Guardini, in: Tendenzen der Theologie im 20. Jahrhundert, hrsg. von H. J. Schultz [zitiert: Tendenzen der Theologie], Stuttgart-Berlin-Olten [Schweiz]-Freiburg i. B. [1966], S. 248-252.]
- [1969-042] Irene Schäfer: Aufsatz, in: 20 Jahre Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Schriftenreihe, Band 4 (Beiträge des Aufsatzwettbewerbs 1969), 1969, S. 94-103. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=EzcGAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 100: „Der Preis sollte aber mit Rücksicht auf die wirklich große Probleme in der Welt verliehen werden. Denkt man weiter an Albert Schweitzer, Romano Guardini, an Hermann Hesse oder Theodor Heuss, so stößt man auf das gerade angeschnittene Problem. Gewiß, Schweitzer, Guardini, Hesse und Heuss waren besonders wertvolle und friedliebende Menschen, und sie halfen auch dem Frieden, aber vielleicht eben nur im Kleinen.“
- S. 101: „Interessant ist es auch, die Geburtsjahre der Preisträger zusammenzustellen: Max Tau ist im Jahre 1897 geboren, Schweizer 1875, Guardini 1885, Hesse 1877, Heuss 1884, Bloch 1885. Vielleicht könnte man sie Humanisten nennen und sie mit den Humanisten der vergangenen Jahrhunderte vergleichen.“
- [1969-043] Heinz Robert Schlette: Rückblick auf Romano Guardini: 1. Phase des Aufbruchs: Der Reformer vor dem Konzil; 2. Verantwortung und Weisheit: Jenseits von Positivismus und Naivität, in: Publik. Frankfurt am Main, 1969, 32, 8. August, S. 20 und 33, 15. August, S. 20. (= Auszug bzw. Vorabdruck von: Romano Guardini. Versuch einer Würdigung, 1970) [Mercker 1880] und [Mercker 1881] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [2025-000a] wieder in ders.: Philosophisches in Zeitungen, 2025, S. ??? [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-044] Alfred Schüler: Romano Guardini. Eine Denkergestalt an der Zeitenwende, in: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte, 21, 1969, S. 133-138, darin S. 135: Mitteilung über Stellungnahme Adolf von Harnacks zur Frage, ob Guardini nach Berlin berufen werden sollte [Mercker 2684] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-045] [Italienisch] Guido Sommavilla: Una filosofia degli ismi, in ders.???: Poesia e profezia, Letture???, Mailand, 1969, S. 109-131 [Zucal, 1988, 487] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 136] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-046] Robert Spaemann: ??? (wohl geplant, aber nicht erschienen), in: Christ in der Gegenwart, Freiburg im Breisgau, 1969 (Gedenkaufsatz über Guardini, vgl. Brief von Prof. Schüler vom 12. Februar 1976) [Mercker 2676] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-047] Johannes Spörl: Überwindung der Zeit. Zum 1. Todestag von Romano Guardini, in: Gehört - gelesen, 16, 1969, November, S. 1201-1209 [Mercker 2678] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1969-048] zuvor gesendet in: Bayerischer Rundfunk, Kirchenfunk, 2. Progr., 1969, 29. September, 14 Typoskriptseiten (bedient sich der „Berichte“ mit wörtlichen Zitaten, ohne diese zu nennen) [Mercker 2678] - [Radiosendung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1969-049] identisch??? mit: Spörl, Johannes: Guardinis geistiger Werdegang, in: Christ in der Gegenwart, Freiburg im Breisgau, 21, 1969, S. 333-335 [Mercker 1878] - [Artikel] - [noch nicht online] (bedient sich der „Berichte“ mit wörtlichen Zitaten, ohne diese zu nennen)
- [2018-000a] wieder abgedruckt in: Helmut Zenz (Hrsg.): Deuter der christlichen Existenz. Nachrufe - Erinnerungen - Würdigungen. Romano Guardini zum 50. Todestag. Mit einer aktuellen Würdigung von Hans Maier, Mainz 2018, S. 135-146 [Artikel] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
- Christ in der Gegenwart, S. 334 [historisch relevant 1922]: Laut Spörl hat Guardini 1922 in Bonn als junger Privatdozent seine Vorlesung unterbrochen und zum Tod Walther Rathenaus Stellung genommen. Er brachte seine Erschuetterung zum Ausdruck und sagte Grundsaetzliches ueber die Verwerflichkeit des politischen Mordes. Er wendete sich auch gegen Staatsverdrossenheit und aufkommende Rechtsbeugung.
- [1969-050] Josef Stegmann: Um Demokratie und Republik. Zur Diskussion im deutschen Katholizismus der Weimarer Zeit, in: Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften, 10, 1969, S. 101-127 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-051] Luitpold Steidle, Entscheidung an der Wolga, Berlin 1969; (7)1977 [Gerner 297] und [Brüske 697] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=8zSFAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 66 f.: biographisch, berichtet von einer Begegnung, bei der Guardini bei der Beobachtung der landwirtschaftlichen Arbeit und der Natur beeindruckende Überlegungen zum Verhältnis zwischen menschlicher Macht und „der stillen, dienstbereiten und gefälligen Natur“ anstellte.
- [1969-052] Ernst Tewes: Romano Guardini, in: Liturgisches Jahrbuch, 19, 1969, 3, S. 129-141. (Rede vom 12. Dezember 1968 in einer Gedenkfeier des Liturgischen Instituts in Trier) [Mercker 2689] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1984-000a] Auszug als ders.: Romano Guardini. Glauben heißt: Zweifel tragen können, in: Der Prediger und Katechet, 123, 1984, S. 104-107 (Ausschnitte aus der Gedenkrede von 1968) [Brüske 706] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [2018-000a] wiederabgedruckt in: Helmut Zenz (Hrsg.): Deuter der christlichen Existenz. Nachrufe - Erinnerungen - Würdigungen. Romano Guardini zum 50. Todestag. Mit einer aktuellen Würdigung von Hans Maier, Mainz 2018, S. 109-114 [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-053] [Italienisch] Paolo Vicentin: A un anno dalla scomparsa. La luce del grande pensatore, in: L´ Osservatore Romano, Vatikanstadt, 1969, 233, 9. Oktober, S. 3 [Mercker 2690] und [Zucal, 1988, 488] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 136] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-054] Erika Weinzierl: Die Salzburger Hochschulwochen 1931-1937 und die Bestrebungen zur Errichtung einer katholischen Universität in Salzburg, in: Thomas Michels (Hrsg.): Heuresis. Festschrift für Andreas Rohracher, Salzburg 1969, S. 338-362, zu Romano Guardini S. 341 [Gerner 244] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=reXRAAAAMAAJ
- [1969-055] Elisabeth Wenzel: Aufsatz, in: 20 Jahre Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Schriftenreihe, Band 4 (Beiträge des Aufsatzwettbewerbs 1969), 1969, S. 9-22 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=EzcGAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 11 mit Anmerkung S. 22: „Als nächster Begriff, gleichsam dem Begriff „Weltfrieden“ immanent, ist der Mythos „Völkerverständigung“, zu dem wieder der Begriff „Gespräch“ gehört [(8) s. R. Guardini, I, 48 ff.]. Guardini und Buber bekennen sich zu diesem »Widerpart des Krieges« [(9) I, 71].“
- S. 17 f. mit Anmerkung S. 22: „In der Konzession scheint der Vergleich des Brückenschlags auf. Romano Guardini, der Preisträger des Jahres 1952, hat, auf Albert Schweitzer als den großen Brückenbauer hinweisend, gesagt: »Die Brücke ist ja ein Symbol für Kräfte, ohne die wir das Dasein nicht meistern könnten. Daß da zwei Ufer einander gegenüberstehen und zwischen ihnen das Element strömt , welches den Schritt der Menschen nicht trägt , dann aber der Bogen gebaut wird und nun hinüber und herüber Begegnung und Austausch stattfinden kann das ist ein Bild voller Verheißung“ [(23) I, 46].“
- [1969-056] Peter Wust: Vorlesungen und Briefe, hrsg. von A. Huning und Wilhelm Vernekohl, Münster 1969 (1963???) (Gesammelte Werke, Band 10) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=pRUPAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=mwJ7IeJy7V0C; zu Romano Guardini:
- Brief von Carl Muth an Peter Wust vom 13. Juni 1924, S. 330 ff.; zu Guardini S. 332: „Auch hier vollziehen sich im geistig-seelischen Bereich Dinge, die durch öffentliches Besprechen nicht besser werden. Scheler war unlängst mit Guardini zusammen bei mir, ich habe ihn dann auch allein gesprochen und würde nicht zu behaupten wagen, daß er das Tischtuch zwischen uns zerschnitten hat.“
- S. 529: „Guardini, Romano 1885-1968; Religions- und Kulturphilosoph. 3 Briefe von Guardini an Wust sind erhalten (1927, 1937, 1939); der Brief aus dem Jahre 1927 ist veröffentlicht in GW VII, 432 ff."
- S. 569 f.: Gesamtregister
- [1969-057] [Polnisch] Rudolf Zielaskó: Romano Guardini-wspomnienie Pósmiertne, in: Collectanea theologica, Warschau, 39, 1969, 2, S. 105-106 [Mercker 2696] - [Artikel] - http://bazhum.muzhp.pl/media//files/Collectanea_Theologica/Collectanea_Theologica-r1969-t39-n2/Collectanea_Theologica-r1969-t39-n2-s91-107/Collectanea_Theologica-r1969-t39-n2-s91-107.pdf
Nachrufe und 1. Todestag
- [1969-056] [Italienisch] Albino Babolin: Romano Guardini, in: Filosofia, Turin, 20, 1969, S. 289-302 [Mercker 2595] und [Zucal, 1988, 487] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=gvZDAAAAIAAJ
- [1969-057] [Italienisch] Albino Babolin: Romano Guardini, in: Ethica, 8, 1969, S. 151-152 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=-oQQAQAAIAAJ
- [1969-058] [Ungarisch] Ikvay László: In memoriam Romano Guardini, in: Teologia, Budapest, 1969, 1. [Mercker 2649] - [Artikel] - https://library.hungaricana.hu/en/view/PazmanyHTK_Teologia_1969/?pg=64&layout=s&query=Romano%20Guardini;
- [1969-059] Hans Mercker: Einsichten an der Grenze des Lebens. Die Existenz des Christen. Zu Romano Guardinis 1. Todestag, in: Deutsche Tagespost, 22, 1969, 118 (3./4. Oktober 1969), S. 9 [Mercker 2657] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1969-060] auch in: Ulrichsblatt. Kirchenzeitung für die Diözese Augsburg, 24, 1969, 41, 12. Oktober, S. 935 [Mercker 2657] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [2018-000a] wiederabgedruckt in: Helmut Zenz (Hrsg.): Deuter der christlichen Existenz. Nachrufe - Erinnerungen - Würdigungen. Romano Guardini zum 50. Todestag. Mit einer aktuellen Würdigung von Hans Maier, Mainz 2018, S. 126-129;
- [1969-061] Felix Messerschmid: Romano Guardini, in: Volkshochschule im Westen. Mitteilungs- und Arbeitsblätter des Landesverbandes der Volkshochschulen von Nordrhein-Westfalen, Dortmund, 21, 1969, 1, S. 36 [Mercker 2658] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-062] Felix Messerschmid: In memoriam Romano Guardini, in: Materialien und Berichte, Folge 44, Tutzing, Februar 1969 (5 Seiten) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000a] Felix Messerschmid: In memoriam Romano Guardini, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 21, 1970, S. 709-711 (als Vorwort zu den Guardini-Aufsätzen) [Mercker 2659] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=0mlZAAAAIAAJ;
- 1970, S. 710 f.: Trotz des eigenen „konservativen“ Bedürfnisses, das christlich-kirchliche Erbe zu verteidigen, hat Guardini sich mit Jacques Maritains “Le paysan de la Garonne” (1966) oder gar mit Dietrich von Hildebrands “Das Trojanische Pferd in der Stadt Gottes” (1968) nicht identifizieren können. Er habe “seinen bekümmerten Widerspruch gegen diese Autoren, die ihm vom Denkstil her nahestanden, oft geäußert”: “Die personale und geistige Stärke und die politische Schwäche der konservativen Position sind in der Gestalt Romano Guardinis in eindrücklicher Weise deutlich geworden: Konservatives Denken führt notwendig in die Einsamkeit; wenn es sich politisch formiert, wird es leicht konservativistisch oder gar reaktionär.“ Tatsächlich habe „die konservative Denkform … oft absolutistischem Charakter“. Guardini entgehe „dieser Gefahr, weil sein Denken dialogisch verläuft und er ein äußerst empfindliches Sensorium für die Tiefendimension historischer Prozesse hat.” “Guardinis Verhältnis zum Politischen“ sei „phänomenologisch und danach politisch-pädagogisch bestimmt“ gewesen: „Den politischen seiner `Erziehungsbriefe´, das früheste Dokument einer politischen Pädagogik der Weimarer Zeit, nannte er `Staat in uns´; dem politischen Erzieher Gandhi, dessen politischer Ethik und seinen Methoden widmete er zur gleichen Zeit eine ausführliche Darstellung. Vor diesen Aspekten trat bei ihm das Interesse an der Politik als dem Feld der Durchsetzung von Vorstellungen und Entwürfen, also dem Bereich der Gewinnung von Macht und des Kollektivwerkes, zurück. Der Wissenschaftler, in dessen Studium auch einige Semester Soziologie waren, verstand den Prozeß der Bildung von politischem Urteil in Einzelfragen nach dem Modell des wissenschaftlichen Urteils - und dementsprechend war er nicht sehr zuversichtlich, was die Voraussetzungen für das politische Urteil des Durchschnittsbürgers, zu dem er sich selbst rechnete, anlangt. Das wiederholte Wort `politische Begabung´ in dem `Brief vor den Wahlen´ ist dafür ein Zeichen; die Begründung und Institutionalisierung Politischer Bildung zur Hebung des politischen Sachverstandes und der politischen Urteilsfähigkeit setzten erst nach der Abfassung dieses Briefes ein und wurde dann von ihm mit hohem und sehr aktiven Interesse verfolgt und mitbestimmt. Dennoch ergeben sich aus diesem Brief für eine differenzierende Didaktik der Politischen Bildung wesentliche Gesichtspunkte.”
- [1970-000a] Felix Messerschmid: In memoriam Romano Guardini, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 21, 1970, S. 709-711 (als Vorwort zu den Guardini-Aufsätzen) [Mercker 2659] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=0mlZAAAAIAAJ;
- [1969-063] Josef Pascher: In memoriam Romano Guardini, in: Ephemerides liturgicae, Rom, 83, 1969, S. 126-128 [Mercker 2667] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=h8kOAQAAIAAJ
- [1969-064] Gerhard von Rad: Gedenkworte für Romano Guardini. Vortrag auf der öffentlichen Sitzung des Ordenskapitels im Theater der Stadt Bonn am 4. Juni 1969, in: Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Kunst (Hrsg.): Reden und Gedenkworte, Bd. 9, 1968-1969, Heidelberg 1969, S. 147-152 [neu aufgenommen] - [Artikel] - http://www.orden-pourlemerite.de/plm/gedenkworte/guardini1885_gedenkworte.pdf
- [1969-065] auch in: Das Parlament, 1969, 34, 23. August, S. 8-9 [Mercker 2672] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [2018-000a] wiederabgedruckt in: Helmut Zenz (Hrsg.): Deuter der christlichen Existenz. Nachrufe - Erinnerungen - Würdigungen. Romano Guardini zum 50. Todestag. Mit einer aktuellen Würdigung von Hans Maier, Mainz 2018, S. 130-134;
- [1969-066] [Portugiesisch] Necrológio: Romano Guardini, in: Revista portuguesa de filosofia, 25, 1969, S. 215 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=jkHkAAAAMAAJ
Zu: Guardini-Gedenkfeier in der Katholischen Akademie in Bayern
- [1969-067] Romano Guardini in dieser Stunde, in: Bayernkurier, München, 1969, 42, 18. Oktober (Bericht vom Vortrag von Hans Urs von Balthasar zum 1. Todestag Guardinis in der Katholischen Akademie in Bayern) [Mercker 2596] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-068] Werner Weitz: Gedenkfeier für Romano Guardini. Hans Urs von Balthasar: Verantwortung für das vollkommene Engagement, in: Münchener Katholische Kichenzeitung, München, 1969, 12. Oktober, S. 11 [Brüske 799] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-069] In memoriam Romano Guardini. Hans Urs von Balthasar in der Katholischen Akademie in München, in: Süddeutsche Zeitung, München, 1969, 237, 3. Oktober; [Mercker 2717, irrtümlich bei Romano-Guardini-Preis] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-070] Romano Guardini in dieser Stunde, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Bayerischer Dienst, 1969, 174, 2. Oktober, 2 Typoskriptseiten (Hans Urs von Balthasar in der Katholischen Akademie, vgl. Reform aus dem Ursprung, 1970) [Mercker 2645] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1969-071] Romano Guardini zum Gedächtnis. Stenogramm aus dem Vortrag von Hans Urs von Balthasar am 1.10.1969 in der Kath. Akademie, München, in: Die Posaune. Pfarrblatt für St. Ludwig, München, 1969, 11 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Posthumer Ehrendoktor der Universität Bologna
- [1969-072] Ehrendoktor für Guardini und Karl Löwith, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Ausland, 1969, 11, 13. Januar (der Philosophischen Fakultät) [Mercker 2423] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1969-073] auch in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1969, 13. Januar [Mercker 2423] - [Artikel] - [noch nicht online]
Widmung
- [1969-074] Placidus Jordan (Max Jordan), Antwort auf das Wort. Zur Sinndeutung des Glaubens, 1969. (2)1972???; enthält gedruckte Widmung an Romano Guardini [neu aufgenommen] - [Widmung] - [noch nicht online]
Zu: Guardini-Nachlass
- [1969-075] Werner Dettloff: Sorge um die Welt. Der Nachlaß Romano Guardinis wartet auf seine Veröffentlichung, in: Rheinischer Merkur, Köln/Koblenz, 1969, 26. September, S. 17 (mit dem noch unveröffentlichten Brief Guardinis: „Von der christlichen Verantwortung“ aus dem noch ungedruckten Bändchen: Theologische Briefe an einen Freund) [Mercker 2766] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Romano-Guardini-Preis
- [1969-076] Wird ein Guardini-Preis geschaffen?, in: Münchner Merkur, 1969, 3. Oktober [Mercker 2715] - [Artikel] - [noch nicht online]
Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur
Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung
- [1969-077] Theodor Maas-Ewerd: Liturgie und Pfarrei. Einfluß der liturgischen Erneuerung auf Leben und Verständnis der Pfarrei im deutschen Sprachgebiet, Paderborn 1969, zu Romano Guardini S. 47, 58-65, 87, 90f., 111f., 160-162, 164, 166, 221,f., 224-226, 232f., 282 und 390 [Gerner 105] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1969-078] Hans Maier: Demokratie in der Kirche, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 20, 1969, S. 656-669 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=xpNmAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 656: „Eine besondere Stellung unter den Vorkämpfern der Liturgie nahm Romano Guardini ein, der mit seiner Mitarbeitergruppe unter ihnen nicht zuletzt Felix Messerschmid für Jahre auf Burg Rothenfels den wichtigsten Ort liturgischer Erneuerungsarbeit geschaffen hatte. Er hat zusammen mit den Freunden einen Weg gewiesen, von der Übernahme oder Nachahmung der Mönchsliturgie wegzukommen und eine selbständige Gemeindeliturgie zu entwickeln. Aber gerade Guardini erkannte in seinen späten Jahren deutlich die Probleme der neuen Entwicklung. Er hat noch vor wenigen Jahren in einem besorgten und aufsehenerregenden Brief an den Liturgischen Kongreß von Mainz die späten Zweifel geäußert, ob es eine Kultfähigkeit des modernen Menschen überhaupt noch gebe.“
- [1969-079] Burkhard Neunheuser: Der Beitrag der Liturgie zur theologischen Erneuerung, in: Gregorianum, Rom, 50, 1969, S. 589-615, zu Romano Guardini S. 590f., 593, S. 599f. und 609 [Gerner 107] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=c2u_3Aj0RLUC
- [1969-080] [Niederländisch] Paulinus Vanden Bussche: Liturgie in het spanningsveld van kerk en wereld, in: Tijdschrift voor liturgie, 53, 1969, S. 226 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=pKEhAQAAIAAJ
- S. 228 f.: „Het Liturgische Symbool: R. Guardini betoogde in zijn Vom Geist der Liturgie, een van zijn eerste boeken, dat er twee houdingen zijn t.o.v. het liturgische symbool. De eerste wantrouwt elke lichamelijke expressie als uiting van iets geestelijks De tweede laat beide gebieden versmelten. In deze laatste houding wordt ervan uitgegaan dat elke geestelijke inhoud onmiddellijk overgaat in een lichamelijke toestand of beweging en elke uitwendige hadneling wordt onmiddellijk tegelijk als iets geestelijks ervaren. Beide houdingen zijn volgens Guardini noodzakelijk voor een liturgische symboolvorming. De eerste geeft door het beleefde onderscheid aan het symbool zijn klaarheid en vorm; de tweede maakt de symboolkracht tot een werkelijkheid door de beklemtoning van de verwantschap tussen het lichamelijke en het geestelijke[2) In de nederlandse vertaling: R. GUARDINI, Bron van LEvend Water. BEschouwingen over de geest van de Liturgie, Tielt 1962, blz. 75-86.]. Wij constateren in onze tijd een zulkdanige overbeklemtoning van de tweede houding dat de lichamelijke expressie de geestelijke inhoud toedekt en in al haar verschijningsvormen van taal, gebaren en muziek zich in het ongebreidelde wil uitleven en zogenaamde natuurvormen gaat aannemen. Nu zijn juist in de liturgie de symbolen vrij van gebondenheid aan de stof en de natuurvormen zijn er tot cultuurvormen omgesmolten. „ Aldus wordt het beeldend karakter van de liturgie een school van maatgevoel en zielehouding“[3) Ibid., blz. 86.]. Liturgische Stijl: Dit brengt ons vanzelf op de vraag: „Wat is liturgische stijl?“ Het behoort tot het eigen wezen van alle bestaande dingen dat zij naar buiten treden in hun eigenheid maar daarbij ook telkens verwijzing zijn naar algemeenheid en verwantschap met het andere. Iemand of iets bezit stijl wanneer het gehele eigen wezen op een oprechte wijze wordt uitgedrukt en de oorspronkelijkheid van modegril tot het leven in zijn totaliteit.“
- [1969-081] Josef Pieper: Sakralität und „Entsakralisierung“. Festrede zur Eröffnung der Jahrestagung der Görres-Gesellschaft am 5. Oktober 1969 im Rathaus zu Münster/Westfalen, in: Hochland, 61, 1969, 6 (November/Dezember 1969), S. 481-496 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=7eIIAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=u9klAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=yEQvAAAAMAAJ
- [1970-000a] eigenständig unter dem Titel: Entsakralisierung?, Zürich 1970, zu Romano Guardini S. ??? [neu aufgenommen] - [Monographie] - [noch nicht online];
- [1974-000a] dann wieder in ders.: Über die Schwierigkeit, heute zu glauben. Aufsätze und Reden, München 1974, S. 25ff., zu Romano Guardini S. 40 und S. 52f., außerdem S. 213??? [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=a4UcAAAAMAAJ
- 1969, S. 488: „“Heilige Handlung“ ist ferner, im Unterschied etwa zu einem rein innerlichen Akt des Gebetes, der Gottesliebe, des Glaubens, ein leibhaftiger Hergang, der sich in sichtbaren Formen, in der vernehmlichen Sprache von Anrede und Bescheid, in körperlicher Aktion und symbolischer Gebärde, in der Besonderheit von Gewändern und Geräten, in Verkündigung und Gesang, aber auch im gemeinsamen Schweigen darstellt – wobei dem getanen Akt des Liturgen der analoge, „lesende“ Akt mitvollziehenden Zuschauens entspricht[21 R. Guardini, Der Kultakt und die gegenwärtige Aufgabe der Liturgie, in: Liturgie und liturgische Bildung, Würzburg 1966, S. 12.]“
- S. 494 (Verweis darauf, dass Guardini den Satz „anima forma corporis“ „mit vollem Recht als das Fundament aller liturgischen Bildung genannt“ habe)
Gedenkfeier in Berlin
- [1969-082] Heinrich Kahlefeld: Die Phasen der liturgischen Erneuerung, in: Christ in der Gegenwart, Freiburg im Breisgau, 21, 1969, S. 405-407 (Kurzfassung eines ungedruckten, im Typoskript vorliegenden Referates zum 1. Todestag in Berlin unter dem Titel: Romano Guardini und die Erneuerung der Liturgie) [Mercker 2019] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [2018-000a] wiederabgedruckt in: Helmut Zenz (Hrsg.): Deuter der christlichen Existenz. Nachrufe - Erinnerungen - Würdigungen. Romano Guardini zum 50. Todestag. Mit einer aktuellen Würdigung von Hans Maier, Mainz 2018, S. 115-125;
- [1969-083] Eintreten Guardinis für die Volkssprache gewürdigt. Gedenkfeier in Westberlin, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Aktueller Dienst Kultur, 1969, 227, 30. September (Bericht zum Vortrag von Heinrich Kahlefeld) [Mercker 2644] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
Zu: Christliche Kunst und Architektur
- [1969-084] Josef Gülden: Liturgie und Kirchenraum im Umbau, in: Elfriede Kiel (Hrsg.): Kirchbau heute. Dokumentation, Diskussion, Kritik, München 1969, S. 63-68 [Mercker 2025] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-085] Heinrich Kahlefeld: Theologische Konzeption und Gestaltfindung, in: Christliche Kunstblätter, 107, 1969, H. 3, S. 56f., zu Romano Guardini S. 56 bezüglich St. Laurentius München und Emil Steffann [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Rezensionen zu: Weisheit der Psalmen (1963)
- [1969-086] [Englisch] Rezension zu: Guardini, The Wisdom of the Psalms, in: Religion in Life, 38, 1969, S. 159 f. [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=-_UqAQAAMAAJ
Jugendbewegung
- [1969-087] Hermann Hoffmann: Jugendarbeit in Schlesien nach dem Ersten Weltkrieg, in: Johannes Gründel (Hrsg.): Schlesisches Priesterjahrbuch, Bd. VII, VIII, IX, Köln 1969, S. 15-17 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-088] [Italienisch] Danilo Veneruso: Un movimento di giovani cristiani in lotta contro lo stato-idolo di Hitler, in: L´ Osservatore Romano, Vatikanstadt, 1969, 21. Oktober, S. 8 [Balthasar, Fede e pensiero II, 147] - [Artikel] - [noch nicht online]
Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)
- [1969-089] Theodor Ballauff/Klaus Schaller Pädagogik: Eine Geschichte der Bildung und Erziehung, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=mcMVAAAAIAAJ
- S. 44: „Ebenso drang die Jugendbewegung in die konfessionellen Verbände ein: unter dem besonnenen und echt erzieherischen Einfluß von ROMANO GUARDINI in die katholische, im Geiste des `Berneuchener Kreises´ unter WILHELM STÄHLINS und SCHAFFTS Leitung in die evangelisch. Die wesentliche Wirkung der Jugendbewegung war aber, daß sie in vielen jungen Menschen die Liebe zum Lehrerberuf und die Fähigkeit zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen weckte.“58
- S. 527
- S. 693: „Im Werke PETZELTS gerät die Pädagogik des Neukantianismus in eine gewisse Nähe zu der sogenannten „Personalen Pädagogik“ (u.a. R. GUARDINI), die sich einerseits von WILLMANN herleitet und andererseits durch dessen Gedanken einer paedagogia perennis mit der älteren Tradition einer normativen Pädagogik auseinandersetzt und teilweise sich ihr anschließt (P. NATORP, J. GÖTTLER ).“
- [1969-090] Elisabeth Blochmann: Herman Nohl in der pädagogischen Bewegung seiner Zeit. 1879-1960, Göttingen 1969 [Gerner 125] - [Monographie] - https://www.pedocs.de/volltexte/2012/5312/pdf/Elisabeth_Blochmann_1969_Herman_Nohl_D_A.pdf
- S. 158: Guardini war für den Beitrag „Katholische Pädagogik“ für das "Handbuch der Pädagogik" von Nohl und Pallat vorgesehen: „Charakteristisch für diesen Band ist auch die Einbeziehung der jüdischen religiösen Erziehung neben der katholischen und der evangelischen. Daß aber weder, wie geplant, Martin Buber selber das erste Thema übernehmen konnte, noch Guardini das zweite, war bedauerlich. Aber Leo Baeck übernahm die Aufgabe an Bubers Statt, und Guardini bezeugte sein außerordentlich großes Interesse an dem ganzen Unternehmen dadurch, daß er Ludwig Pallat einen eigenen detaillierten Plan dafür entwickelte.“
- [1969-091] [Italienisch] Eugenio Borgna: La condizione umana nella malinconia, in: Giornale di psichiatria e di neuropatologia, 97, 1969, 1, S. 31-59 [neu aufgenommen] – [Artikel] – [noch nicht online]
- [2020-000a] wieder in ders.: Nei luoghi perduti della follia, 2020, S. 331 ff. [Artikel] - https://books.google.de/books?id=_TPrDwAAQBAJ&pg=PT188; zu Romano Guardini 2020, S. 331, 337, 339 f. u.ö.
- [1969-092] [Italienisch] Eugenio Borgna: L´esperienza della morte nella schizofrenia, in: Archivio di psicologia, neurologia e psichiatria, 30, 1969, S. 414-446 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=0IQqAQAAMAAJ;
- [2020-000a] wieder in der.: Nei luoghi perduti della follia, 2020 [Artikel] - https://books.google.de/books?id=_TPrDwAAQBAJ&pg=PT188; zu Romano Guardini:
- 1969, S. 415/2020, S. 188: „In tal senso, di particolare interesse sono le riflessioni di ROMANO GUARDINI che distingue preliminarmente (e categorialmente) la morte biologica dalla morte psicologica e biografica. Si ha morte psicologica là dove „un uomo non intende più vivere, non ha più gioia nella vita: e questo è possibile perché ciò che è psichico muore continuamente”. La vita, nel suo insieme, non consiste di elementi articolati senza discontinuità l'uno con l'altro ma consiste invece di diverse forme (Gestalten) in sé conchiuse delle quali l'una ognora trascorre (muore) per lasciare spazio all'altra. Il morire è sempre all'opera nella vita: se noi ritorniamo con la memoria a un evento che ci era caro (un paesaggio, un libro, un incontro) e constatiamo che esso non ci dice più nulla, diremo che qualche cosa è morta in noi. Questo (e altro ancora) attesta che ciò che è psichico muore, e che la morte psicologica ognora si svolge in noi. Su queste tesi di Romano Guardini (di estrazione scheleriana, del resto) insiste anche, benché collocandole in un contesto rigorosamente psichiatrico, von Gebsattel [164]. “Ma si dà infine (scrive ancora Romano Guardini) ciò che si potrebbe chiamare la morte biografica. Ogni vita umana si costruisce su determinati motivi. Dunque, può accadere che essi s'esauriscano, e non s'abbia più a trovarne di nuovi.” La vita di una donna, che, lasciata ai figli la casa paterna, si ritrovi sola senza un orizzonte di valori da realizzare dinanzi a sé, è biograficamente parlando alla fine. La Gestalt si è in sé conchiusa, e in maniera radicale. Queste considerazioni, che testimoniano della profondità di pensiero di Romano Guardini, non possono non essere tenute presenti nella analisi, che ora ci avviamo a svolgere, degli aspetti più propriamente psico(pato)logici del fenomeno della morte.“
- [1969-093] Erich Dauenhauer: Kategoriale Didaktik, Rinteln/München 1969, zu Romano Guardini S. 244 und 247 [Gerner 129] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1969-094] Werner Faber (Hrsg.): Das Problem der Begegnung. Guardinis Bildungslehre. Dialektik und Pädagogik, München 1969 (Pädagogische Kontroversen 1) [Mercker 2073] - [Sammelband] - https://books.google.de/books?id=tqEWAQAAMAAJ, darin:
- [1969-095] Heinrich Döpp-Vorwald: Romano Guardinis Grundlegung der Bildungslehre, S. 141-162 (zuerst 1957) [Mercker 2255] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=tqEWAQAAMAAJ
- [1969-096] Wolfgang Klafki: Pädagogische-dialektische oder anthropologisch-existenzphilosophische Grundlegung der Erziehungswisssenschaft? Kritische Gedanken zu H. Döpp-Vorwalds Auseinandersetzung mit R. Guardinis Grundlegung der Bildungslehre, S. 163-172 (zuerst 1958) [Mercker 2258] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=tqEWAQAAMAAJ
- [1969-097] Heinrich Döpp-Vorwald: Noch einmal: Romano Guardinis "Grundlegung der Bildungslehre", S. 173-185 (zuerst 1969) [Mercker 2256] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=tqEWAQAAMAAJ
- [1969-098] Kurt Fina: Geschichtsdidaktik und Auswahlproblematik. Vom Sinn des Exemplarischen im Geschichtsunterricht, München 1969, zu Romano Guardini S. 136 und 171 [Gerner 130] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1969-099] Berthold Gerner (Hrsg.): Begegnung. Ein anthropologisch-pädagogisches Grundereignis, Darmstadt 1969 (Wege der Forschung; 231) [Sammelband], darin:
- [1969-100] Berthold Gerner: Einleitung, S. 1-35, zu Romano Guardini S. 26 und 28 [Mercker 2084] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Ib06uwEACAAJ
- Walter von Baeyer: Der Begriff der Begegnung in der Psychiatrie (1955), S. 36-57, zu Romano Guardini S. 38 (aus: Der Nervenarzt, 26, 1955, S. 369-376) [Mercker 2084] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Ib06uwEACAAJ
- [1969-102] Ludwig Englert: Über Voraussetzungen und Kriterien der Begegnung (1957), S. 58-78, zu Romano Guardini S. 58 (aus: H. W. Bähr/T. Litt/N. Louvaris/H. Wenke (Hrsg.): Erziehung zur Menschlichkeit. Die Bildung im Umbruch der Zeit. Festschrift für Eduard Spranger zum 75. Geburtstag, S. 227-242) [Mercker 2084] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Ib06uwEACAAJ
- [1969-103] Otto Friedrich Bollnow: Begegnung und Bildung (1955), S. 120-144, zu Romano Guardini S. 136ff. und 141 [Mercker 2084] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Ib06uwEACAAJ
- [1969-104] Werner Loch: Der Begriff der Begegnung in der Pädagogik des 20. Jahrhunderts, in: Berthold Gerner (Hrsg.): Die Begegnung, Darmstadt 1969, S. 197-294, zu Romano Guardini S. 253, 263, 270-282 und 292f. [Mercker 2084] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Ib06uwEACAAJ
- [1969-105] Arnold Schäfer: Begegnung, S. 406-430 (aus: Das pädagogische Problem der Begegnung in Hermann Hesses Glasperlenspiel. Philosophische Dissertation der Universität Saarbrücken 1962, S. 181-200), zu Romano Guardini S. 415 [Mercker 2084] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Ib06uwEACAAJ
- [1969-106] Theoderich Kampmann: Das puberale Personerwachen als religiöses Ereignis, in: Charlotte Hörgl/Kurt Krenn/Fritz Rauh (Hrsg.): Wesen und Weisen der Religion. Festschrift für Wilhelm Keilbach, München 1969, S. 90-98, zu Romano Guardini S. 93 [Gerner 114, bei Gerner versehentlich „Unwesen“ statt „Weisen“???] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=zMIZAAAAMAAJ
- [1969-107] Joseph Kraus: Das pädagogische Vermächtnis Romano Guardinis. Worte der Besinnung an den am 1. Oktober 1968 verstorbenen Gelehrten und Lehrer (Rede bei der Rektoratsübergabe an der Pädagogischen Hochschule Eichstätt, 27. November 1968), in: Christ und Schule. Zeitschrift der katholischen Erziehergemeinschaft in Bayern, 15, 1969, 20, 18. Oktober 1969, S. 334-338 [Mercker 2083] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-108] Hermann Josef Müller: Phasengerechte Erwachsenenbildung – Alterspezifisches Lernen, in: Erwachsenenbildung, 15, 1969, 1, S. 1-9 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=C_oGAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 2 f.: „Eine Korrektur solcher fehlgeleiteten Verhaltensweisen ist nach Guardini in einem dialektischen Verhältnis möglich, in dem der Mut zu sich selber und das Wagnis ins Neue mit der Orientierung am Gegebenen und der Nutzung fremder Erfahrung zusammengehen“[6 Romano Guardini: Die Lebensalter, Würzburg 1957, S. 33.].
- S. 5: „Die Weitschweifigkeit des Lebens mit seiner undifferenzierten Vielschichtigkeit und Komplexheit wird verlassen, ein Prozeß, der „das Leben dicht, ernst und kostbar [11 Guardini, a.a.O., S. 47.] macht. Ein hervorstechendes Phäomen einer solchen Haltung ist die Abkehr von manchem Neuen und die Hinwendung zum Althergebrachten, Bewährten und Bekannten und somit ein eklatanter Mangel an Anpassung.“
- [1969-109] Siegfried Walter Müller: Die Verantwortung in der Unternehmungsorganisation, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=xTEdAAAAIAAJ; zu Romano Guardini
- S. 14: „Durch die Freiheit des Menschen, also dadurch, daß seine Handlungen nicht instinktgebunden sind, sondern dem Bereich freier Entscheidung angehören, sind aber, wie Guardini ausführt, auch seine Triebe frei: „Triebe haben beim Menschen die Neigung, sich aus dem Sinngefüge des Lebens herauszulösen, sich zu verselbständigen und dann Maß und Sinn zu verlieren[8 Guardini R., Der unvollständige Mensch und die Macht, Würzburg 1956, 12.]." Macht der Mensch von seiner Freiheit maß- und sinnlosen Gebrauch, so wird er das Opfer seiner eigenen Freiheit, er wird unfrei.“
- [1969-110] Paul Oswald: Freiheit und Erziehung, in: Katholische Frauenbildung, Paderborn, 70, 1969, 9, S. 456-467, zu Romano Guardini S. 457, 463 und 465 [Gerner 144] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-111] Rudolf Padberg: Steht die Theologie heute mit leeren Händen der Pädagogik gegenüber?, in: Der katholische Gedanke, Regensburg, 25, 1969, 1, S. 1-10 [Gerner 144] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-112] Hermann Röhrs: Allgemeine Erziehungswissenschaft. Eine Einführung in die erziehungswissenschaftlichen Aufgaben und Methoden, Weinheim/Berlin/Basel 1969, zu Romano Guardini S. 191 [Gerner 147] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1969-113] Manfred Saller: Die Begriffe Dienst, Sachgerechtigkeit, Bildung und Begegnung in der Pädagogik Romano Guardinis. Schwäbisch Gmünd, 1969. - 212 S. (Tübingen, Univ., Phil. Fak., Dissertation, 1969) [Mercker 2076] und [Brüske 285, bei ihr „Seller“] - [Guardini-Monographie]/[Doktorarbeit] - https://books.google.de/books?id=MyYTAQAAIAAJ
- [1969-114] Wolfgang Scheibe: Die Reformpädagogische Bewegung. Eine einführende Darstellung, Weinheim/Berlin/Basel 1969, zu Romano Guardini S. 391 [Gerner 149] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ZTWcAAAAMAAJ
- [1969-115] Wolfgang Schemme: Vom „politischen Mandat“ der Literaturpädagogik, in: Wirkendes Wort, 19, 1969, 6, S. 376-402 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=J9pbAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 380 f.: „Es wird darum gehen, daß der moderne Mensch, nicht zuletzt der Jugendliche, der jetzt heranwächst, im Rahmen der Massengesellschaft selbst ein sinnvolles und würdiges Existieren sucht und findet. Denn – so sieht es z.B. auch Guardini in seinem Buch „Das Ende der Neuzeit" - die Masse ist keine Entwertungs- und Zerfallserscheinung, wie etwa der Pöbel des alten Roms, sondern eine menschlich-geschichtliche Grundform, die zu voller Entfaltung im Sein wie im Werk gelangen kann …16 Die dynamisch-demokratische Mitarbeit des einzelnen im Rahmen der Industriegesellschaft ist durchaus eine positive Form der Selbstverwirklichung des modernen Menschen. Seine Existenz kann in dieser Welt nur eine politische sein.“
- [1969-116] [Slowenisch] Anton Trstenjak: Oris sodobne psihologije, Bd. 2, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=8RB_blIxiPYC; zu Romano Guardini:
- S. 354: „Seif je bil tudi pod vplivom Romana Guardinija, po katerem se tudi nasprotja v življenju ne uničujejo, marveč ostanejo v stalnem in nujnem medsebojnem vplivu. Seif je imenoval to „sinergijo nasprotij“.“
- [1969-117] Eckart Wiesenhütter: Therapie der Person, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=rdgSAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 166: „Ist WEIZSÄCKER nicht mit anderen Freunden in gleicher Weise verfahren? Denken wir an seine Sätze: „WITTIG ist fromm; das ist GUARDINI nicht, denn er zweifelt genausoviel, wie er glaubt. Und KARL BARTH ist Glaubensstreiter, er beweist und lehrt noch mehr, als er glaubt« (260); diese Sätze wirken durch die weiteren Bemerkungen »BARTH ist imposant, WITTIG ist liebenswert, GUARDINI ist ergreifend“ und „ich fand, daß man einen, den man kennt, nicht auch noch zu lesen braucht“ noch sarkastischer.“
Rezensionen zu: Die Lebensalter (1953)
- [1969-118] Hermann Josef Müller: Phasengerechte Erwachsenenbildung – altersspezifisches Lernen, in: Erwachsenenbildung, 15, 1969, 1, S. 1 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=C_oGAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 2 f.: „Als Folgeerscheinung eines solchen Denkhabitus tritt sehr rasch eine Neigung zum Kurzschluß im Urteilen und Handeln auf, die in der Unkenntnis der realen Zusammenhänge und im Unvermögen, das eigene Können, die Handlungsfähigkeit anderer sowie des Menschen überhaupt einzuschätzen, begründet ist. Eine Korrektur solcher fehlgeleiteten Verhaltensweisen ist nach Guardini in einem dialektischen Verhältnis möglich, „in dem der Mut zu sich selber und das Wagnis ins Neue mit der Orientierung am Gegebenen und der Nutzung fremder Erfahrung zusammengehen"[6 Romano Guardini: Die Lebensalter, Würzburg 1957, S. 33].“
- S. 5: „Die Weitschweifigkeit des Lebens mit seiner undifferenzierten Vielschichtigkeit und Komplexheit wird verlassen, ein Prozeß, der „das Leben dicht, ernst und kostbar[11 Guardini, a.a.O., S. 47] macht. Ein hervorstechendes Phänomen einer solchen Haltung ist die Abkehr von machem Neuen und die Hinwendung zum Althergebrachten, Bewährten und Bekannten und somit ein eklatanter Mangel an Anpassung.“
Rezensionen zu: Vom stilleren Leben (1956)
- [1969-119] Karl Albert: Über den erzieherischen Sinn des Schweigens, in: Pädagogische Rundschau, 23, 1969, S. 703-715 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=lvkVAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 703 mit Anmerkung S. 713: „Wenn wir die pädagogische Bedeutung des Schweigens hervorheben, so möchten wir zur Pädagogik der Sprache lediglich eine Ergänzung liefern, zumal ja Sprache und Schweigen nicht eigentlich Gegensätze sind. Schweigen und Sprechen gehören vielmehr so zueinander wie das Einatmen und Ausatmen.[2 So Romano Guardini in: Guardini-Spranger, Vom stilleren Leben, 3. Aufl. Würzburg 1960, S. 38]“
Theologie, Exegese und Mystik
- [1969-120] Roger Aubert: Die Theologie während der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts, in: Herbert Vorgrimler (Hrsg.): Bilanz der Theologie im 20. Jahrhundert, Band 2, Freiburg/Basel/Wien 1969, S. 7-70, zu Romano Guardini besonders S. 24 (darin: Auslassungen über Der Gegensatz) [Mercker 2161] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-121] Erich Fleischhack: Fegfeuer: die christlichen Vorstellungen vom Geschick der Verstorbenen. Geschichtlich dargestellt, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=xB9fEEOp-vsC; zu Romano Guardini S. 10 und S. 235-238
- [1969-122] Bernhard Gertz: Glaubenswelt als Analogie: die theologische Analogie-Lehre Erich Przywaras und ihr Ort in der Auseinandersetzung um die analogia fidei, 1969 - https://books.google.de/books?id=ViDSAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 113 f.: „Przywara betont mit Guardini: „Alles Konkret-Lebendige ist weder einförmige Identität noch Synthese oder Ausgleich aus (vorgegebenen) Gegensätzen, sondern das letzte Mysterium von etwas, das man nur umschreiben kann als geeinte Gegensätzlichkeit" (360f). Er bedenkt auch die Tafel der Gegensätze, distanziert sich aber von Guardinis Lebenslehre, bemängelt philosophische Unausgeglichenheiten und fordert gegenüber der Lebenslehre Guardinis die Erneuerung der Metaphysik des Aquinaten. Auch Guardinis Buch führt durch die Behandlung der Gegensatz-Probleme unmittelbar vor die Frage nach dem Gott-Geschöpf-Verhältnis (360-364).“
- S. 305: „Steht aber der Fluch des Kreuzes im Neuen Bund nicht mehr gegenüber dem Fluch des Gesetzes im Alten Bund, so entsteht „schließlich ein ‘Evangelium in sich' als ,mythenfreies' Vater-Christentum oder Reich-Gottes-Christentum" (ebd.). Dafür ist im Protestantismus die Entwicklung von Harnack zu Bultmann kennzeichnend. Es ist aber auch, abgeschwächt, im innerkatholischen Bereich kennzeichnend für den Weg vom Verklärungs-Christentum Athanasius Wintersigs und der frühen liturgischen Bewegung über den christlichen Humanismus von Rademacher und Fritz Tillmann im Gefolge von Johannes Müller von der Elmau, und über eine Darstellung des Kreuzestodes Jesu als „geschichtlicher Unfall“ bei Peterson und Guardini („36“ 528) bis hin zu einem psychologisierten Edelmenschentum im neuen Katechismus für die Bistümer Deutschlands.“
- S. 398: ???
- [1969-123] Josef Goldbrunner: Religiöses Leben und christliche Religiosität, in: Günter Lange/Wolfgang Langer (Hrsg.): Via indirecta. Beiträge zur Vielstimmigkeit der christlichen Mitteilung. Festschrift für Theoderich Kampmann, Paderborn 1969, S. 45-60, zu Romano Guardini S. 49, 52f. und 56 [Gerner 112] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=QWBXuAEACAAJ
- [1969-124] Walter Kasper: Die Funktion des Priesters in der Kirche, in: [[Geist und Leben, 42, 1969, S. 102-116 [neu aufgenommen] – [Artikel] – https://books.google.de/books?id=ni1J9x-YWt4C,
- [1970-000a] wieder in: ders.: Glaube und Geschichte, 1970, S. 371 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=sQAnAQAAIAAJ
- [2009-000a] wieder in: ders.: Die Kirche und ihre Ämter. Schriften zur Ekklesiologie II (WKGS 12), Freiburg i. Br. 2009, S. 153-172 [neu aufgenommen] – [Artikel] – [noch nicht online]
- 1969, S. 102; 1970, S. 371, 2009, S. 153: „Zu Beginn unseres Jahrhunderts schrieb Romano Guardini: „Die Kirche erwacht in den Seelen.“1 Heute mögen viele versucht sein zu schreiben: „Die Kirchlichkeit liegt in vielen Seelen im Sterben.“ Aber – so müssen wir fragen – kann man beide Bewegungen, den Aufbruch in der Kirche zwischen den beiden Weltkriegen und die Krise in der Kirche nach dem Konzil, so einfach in Gegensatz zueinander bringen? Müssen wir sie nicht eher als zwei Phasen ein und derselben Bewegung ansehen? Der innerkirchliche Aufbruch, der auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil seine Bestätigung erfuhr, hat das Wesen der Kirche wieder in seiner Tiefe und Ursprünglichkeit entdeckt und aus der Schrift sowie der Tradition der Väter und der Liturgie ein Leitbild kirchlichen Lebens entworfen. Darf es uns nun wundern, wenn eine nachfolgende zweite Generation dieses auch durch das Konzil proklamierte Leitbild begierig aufgreift, es beim Wort nimmt, mit der konkreten Wirklichkeit vergleicht und diese Wirklichkeit nach dem ursprünglichen Leitbild gestalten will? Das ist nicht ohne Kritik am Bisherigen möglich. Aber auch das gehört wesentlich zur Kirche, die immer unterwegs ist und immer zur Buße bereit sein muß.2“
- [1969-125] Ferdinand Kerstiens: Die Hoffnungsstruktur des Glaubens, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=iIRIAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 46: „Kein Argument und kein anderer Mensch kann den Menschen zu dieser Selbsterschließung und zu dieser Antwort des Glaubens zwingen. Beides kann nur in Freiheit geleistet werden. Beides ist nur in der Liebe möglich.[97 … R. Guardini, Vom Leben des Glaubens, 80-86; …] Nur die Liebe öffnet den Blick für den anderen, erst sie bejaht ihn, wie er ist, erst sie schafft den Raum, in den hinein der andere sich selber erschließen und diese Selbsterschließung verantworten kann. „Erst wenn von der Liebe wenigstens der Anfang, erst wenn zu ihr wenigsten die Bereitschaft da ist, kann ich glauben.“ [98 R. GUARDINI , Vom Leben des Glaubens, 84]“
- S. 51: „Deswegen gibt es auch dann ein verantwortbares Glauben, wenn der Verstand noch nicht alle Gründe einsieht. „Das Herz kann bei Gott sein und der Verstand noch fern.“[126 R. Guardini, Vom Leben des Glaubens, 85]“
- S. 53: „Glaube und Liebe sind das „Zur-Geltung-Kommen des gnadenvollen, lebendigen Gottes im lebendigen Menschen“[138 R. Guardini, Vom Leben des Glaubens, 86].“
- [1969-126] [Griechisch] Christos Paraskevaidis (Christodoulos I.): Η Προσευχή και τα προβλήματα αυτής κατά τον Romano Guardini (Prosefchí kai ta provlímata aftís katá ton Romano Guardini, übersetzt: Das Gebet und seine Probleme nach Romano Guardini), Thessaloniki 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online]
- [1969-127] Joseph Ratzinger: Glaube, Geschichte und Philosophie. Zum Echo auf „Einführung in das Christentum“, in: Hochland, 61, 1969, 6 (November/Dezember 1969), S. 533-543 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=7eIIAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 543: „Sehr viel genauer als W. Kasper hat sich H. Mynarek über den philosophischen und theologiegeschichtlichen Ort meines Buches geäußert, den er in der „neo-augustinischen Richtung Scheler-Guardini“ findet (S. 182). Ich verdanke in der Tat dem Werk Schelers wie demjenigen Guardinis viel, und Augustinus gehört seit mehr als zwanzig Jahren zu meinem beständigen Umgang. Im Gespräch mit ihm habe ich meine Theologie entwickelt, freilich in einem Gespräch, das ich als Mensch von heute zu führen versucht habe.“
- [1969-128] Arno Schilson: „Die Wahrheit wird euch frei machen!“ (Jo 8, 32), in: Theologie und Glaube, 59, 1969, S. 29-55, zu Romano Guardini S. 30 und 33 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=yH-u32BQN9kC;
- [1969-129] Oskar Schroeder: Aufbruch und Mißverständnis. Zur Geschichte der reformkatholischen Bewegung, Graz/Wien/Köln 1969, zu Romano Guardini S. 112, 437, 459 und 462 [Gerner 78] - [Monographie] - [noch nicht online]
- Rezensionen:
- [1970-000a] Norbert Tholen: Rezension zu: Schroeder, Aufbruch und Mißverständnis. Zur Geschichte der reformkatholischen Bewegung, 1969, in: Frankfurter Hefte, 25, 1970, S. 368:
- „Die Fortsetzung dieser Geschichte einer nonkonformen Aufklärung: Paul Simon, die Antipoden Ernst Michel und Romano Guardini, die Freunde Steinbüchel und Tillmann, die Laien Carl Muth, Fritz Fuchs, Friedrich Dessauer, die Theologen Adam, Rademacher undsofort gehörten insofern nicht mehr streng zum Thema, als diese modernen Katholiken der beginnenden Zwanziger Jahre zwar den Weg der Erneuerung weitergingen, selbstverständlich in Kenntnis des Modernismus, selbstverständlich beargwöhnt von den Integralisten, aber nicht mehr in der klassischen Konstellation Modernismus - Integralismus“) [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=eUckAQAAIAAJ
- [1970-000a] Norbert Tholen: Rezension zu: Schroeder, Aufbruch und Mißverständnis. Zur Geschichte der reformkatholischen Bewegung, 1969, in: Frankfurter Hefte, 25, 1970, S. 368:
- Rezensionen:
- [1969-130] Otto Spülbeck: Teilhard de Chardin und die Pastoralkonstitution, in ders.: Zur Begegnung von Naturwissenschaft und Theologie, 1969, S. 92 [neu aufgenommen] – [Artikel]- https://books.google.de/books?id=Wcedg8Q5P1EC
- [1986-000a] wieder, in: Karl Schmitz-Moormann: Teilhard de Chardin in der Diskussion, 1986, [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=tt4YAAAAIAAJ
- 1969, S. 92 f./1986, S. 428 f.: „Schon im Jahre 1914 ist Rademachers Buch erschienen: `Der Entwicklungsgedanke und das katholische Dogma´, in dem er sein Ja zur Evolution theologisegründet und die Entwicklungslehre des Biologen in eine Gesamtschau des Wirklichen einbezieht. Prof. Guardini schreibt zu Beginn der zwanziger Jahre seine Briefe vom Comersee und zeichnet die Tragik des Zusammenstoßes einer naturverbundenen Kultur mit einer noch unfertigen, aber unabwendbar vordringenden neuen Technik. Bei allem Schmerzlichen des Umbruchs weist Guardini immer wieder hin auf die neue Größe des anbrechenden Zeitalters (s. Ende der Neuzeit). Prof. Friedrich Dessauer hat in seiner Philosophie der Technik den positiven Gehalt und die Zukunftsträchtigkeit der Technik im humanen Bereich dargestellt. Von der Morphologie Goethes kommend, finden die Biologen die Ganzheit im Naturgeschehen wieder und mühen sich um die Gestalt des Lebendigen als etwas Unableitbares. Hans Driesch in Leipzig, Jacob von Uexküll in Hamburg, Wilhelm Troll in Halle, Edmund Husserl in Freiburg, Max Scheler in Köln, Henri Bergson in Paris, Karl Adam in Tübingen, Ildefons Herwegen in Maria Laach, Odo Casel in Herstelle Dietrich von Hildebrand in München und viele andere sind in diesen Jahren, also in den Entscheidungsjahren Teilhards, Wegbereiter für eine dynamische ganzheitliche Sicht, die zu einem Zentrum strebt, geworden. Guardini nimmt ausdrücklich das Thema in seiner Schrift `Das Harren der Schöpfung´ auf, einer Auslegung von Röm 8, 17-39, in der er den herrlichen Tag beschreibt, auf den hin die ganze Schöpfung seufzt und in Wehen liegt. Damals ist die junge Generation auch der Johannes-Apokalypse begegnet, nicht um sie, wie fünfzehn Jahre später, in der Finsternis des Neuheidentums als Trostbuch zu lesen. Diese Generation blickte auf das Wort vom „neuen Himmel und der neuen Erde", die uns verheißen sind, „auf den, der alles neu macht, der Anfang und das Ende, Alpha und Omega, der Erste und Letzte" (Apk 21, 6; 22, 13). Diese optimistischen Enderwartungen einer in Christus sich vollendenden Welt, eines neuen Jerusalem, wie es Teilhard sagt, sind mit einem mechanistischen, dem Zufall preisgegebenen, starren Entwicklungsdenken der Naturwissenschaft nicht zu vereinen.“
- [1969-131] [Englisch] Antoine Vergote: The Religious Man: A Psychological Study of Religious Attitudes, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=_zE1AQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 33: „Certain theologians, of whom R. Guardini is the most authoritative representative, have clearly distinguished between specifically Christian religious experience and another type of religious experience which occurs at the beginning of the religious life and can develop and be changed into Christian faith. This natural religious experience is not necessarily first, chronologically speaking, but it is so in the structural order. It is the first religious situation in which revelation can get a foothold.“
- S. 75: „R. Guardini has underlined this destruction of primordial unity which is the price modern culture has paid for its concepts. Since the end of the Middle Ages man has become freer, more independent, a more interior being. But his interiority is a 'separated interiority' - man has disintegrated himself. 'On one side we have reason working abstractly, manipulating concepts; on the other, a physiological apparatus of sensations capturing impressions. Between the two and strangely uprooted, is a purely emotional feeling.'[59 Die Sinne und die religiöse Erkenntnis, Würzburg 1950, 52.] Modern man, according to Guardini, has forgotten how to see God in nature and history: 'The symbolic power has been degraded.'[60 Die Bekehrung des Aurelius Augustinus, Munich 1950, 72.] A psychologist should be impartial when faced with cultural evolution. For this reason we share neither Guardini's hankering after a world unified on the plane of symbols, nor his pessimism about the degrading of affective and symbolic powers.“
- [1969-132] Hans Waldenfels: Offenbarung. Das Zweite Vatikanische Konzil auf dem Hintergrund der neueren Theologie, München 1969, zu Romano Guardini S. 5, 70, 87, 98ff., 112, 114, 123, 171, 191 und 313 [Gerner 80] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=mBbSAAAAMAAJ
- [1969-132] Werner Dettloff: Das officium praelationis. Ein Beitrag aus Bonaventuras Lehre von der Kirche, in: Audomar Scheuermann/Georg May (Hrsg.): Ius sacrum. Klaus Mörsdorf zum 60. Geburtstag, München/Paderborn/Wien 1969, S. 207-229, zu Romano Guardini S. 210 und 220 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://epub.ub.uni-muenchen.de/7859/1/7859.pdf
- [1969-133] Jean Plagnieux: Heil und Heiland, dogmengeschichtliche Texte und Studien, 1969, S. 103 - https://books.google.de/books?id=QEQRAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 103 f.: „R. GUARDINI, Systembildende Elemente in der Theologie Bonaventuras, herausgegeben von W. DETTLOFF, Leiden 1964. Von Guardini kannte man schon Die Lehre des hl. Bonaventura von der Erlösung. Ein Beitrag zur Geschichte und zum System der Erlösungslehre, Düsseldorf 1921. Seine Dissertation. Die nun freilich recht spät erscheinende Habilitationsschrift – sie konnte zur gegebenen Zeit nicht gedruckt werden – deckt die philosophische Struktur dieser Lehre auf. Ein Blick in die Kapitelfolge verrät ihre Bedeutung für unser Thema: Kapitel III. Trinität, Schöpfung, Erlösung; IV: Die Lehre von der Gnade; V: Finsternis und Sünde; XII: Das Corpus mysticum.“
- [1969-134] Hinrich Stoevesandt: Die letzten Dinge in der Theologie Bonaventuras, 1969, Literaturverzeichnis (S. XIV, XVII), S. 21 A, 51 A, 90 A, 181 A, 347 A, 352 A [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=LLsAAAAAMAAJ
Zu: Vom Leben des Glaubens (1932/35)
- [1969-135] [Französisch] Gérard Philips: Rezension zu: Guardini, Vom Leben des Glaubens, franz., in: Ephemerides theologicae Lovanienses, Louvain, 45, 1969, S. 215 [Mercker 3768] - [Rezension] - [noch nicht online]
Zu: Augustinus (1934)/Zu: Die Bekehrung des Aurelius Augustinus (1935)
- [1969-136] [Italienisch] Giuseppe Da Via: Pascal e S. Agostino di Romano Guardini (Rezension zu: Guardini, Die Bekehrung des Aurelius Augustinus), in: L´ Osservatore Romano, Vatikanstadt, 1969, 30, 6. Februar [Mercker 2865] und [Zucal, 1988, 490] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1969-137] Karl Anton Wohlfarth: Der metaphysische Ansatz bei Augustinus (Monographien zur philosophischen Forschung Bd. 60), Meisenheim 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=57_WAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 66, 94 f., 144
Zu: Die Kirche des Herrn (1965)
- [1969-138] Rezension zu: Guardini, Die Kirche des Herrn, in: Begegnung, Berlin(-Ost), 9, 1969, 7 S. [Gerner 344] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1969-139] F. Dander: Rezension zu: Guardini, Die Kirche des Herrn, in: Zeitschrift für katholische Theologie, Innsbruck, 91, 1969, S. 104 [Mercker 3263, ohne Seitenzahl] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=NgTZAAAAMAAJ
- [1969-140] Rezension zu: Guardini, Die Kirche des Herrn, in: Der Prediger und Katechet, München und Freiburg im Breisgau, 108, 1968/69, 6 (Mai 1969), S. 355 [Gerner 344] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1969-141] [Italienisch] F. Falcini: Rezension zu: Guardini, La realtà della Chiesa (Guardini, Vom Sinn der Kirche, ital. und Guardini, Die Kirche des Herrn, ital.), in: Il ragguaglio librario, 35, 1969, n. 9 [Zucal, 1988, 490] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1969-142] Rezension zu: Guardini, Die Kirche des Herrn, in: Seckauer Hefte, Seckau, 32, 1969, 4, S. 139f. [Gerner 344] - [Rezension] - [noch nicht online]
Zu: Abraham (1968)
- [1969-143] A. M. Goldberg: Rezension zu: Guardini, Abraham, in: Freiburger Rundbrief, Freiburg im Breisgau, XXI. Folge, 1969, Nr. 77/80 (Dezember 1969), S. 134 [Gerner 408] - [Rezension] - https://freidok.uni-freiburg.de/files/7049/zYzBfK37Bo2oJGhT/Freiburger_Rundbrief_1969_77_80.pdf
Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)
- [1969-144] [Spanisch] Osvaldo Ardiles: La situacción del pensiamento contemporáneo según Xavier Zubiri y Romano Guardini, in: Eidos. Revista de Filosofia, Cordoba, 1, 1969, S. 52-74 [Mercker 1956] - [Artikel] - [noch nicht online]
- Rezension:
- [1970-000a] [Spanisch] J. C. Torchia-Estrada: Rezension zu: Ardiles, La situación del pensamiento contemporáneo según Xavier Zubiri y Romano Guardini, in: Handbook of Latin American Studies, 32, 1970, S. 493 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=cprfAAAAMAAJ
- Rezension:
- [1969-000] Julius Evola: Vom Abendland-Mythos, in: Antaios, 11, 1969, Mai, S. 30 ff [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=YXMvAAAAMAAJ;
- [1975-000a] wieder in: Philipp Wolff-Windegg (Hrg.): Mythische Entwürfe, 1970, S. 91-108 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=XuAnAAAAYAAJ; zu Romano Guardini 1969, S. 35-38/1975, S. 97 ff.
- [1969-145] Sergius Heitz: Rezension zu: Welte, Im Spielfeld von Endlichkeit und Unendlichkeit, in: Orthodoxie heute, 1969, 27/28, Anhang, S. 15 f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - http://bibliothek.orthpedia.de/pdf/OrthodoxieHeute/1969_27-28/ANHANG.pdf; zu Romano Guardini:
- S. 16: „Es kommt mir, zum Thema dieses Buches, ein Gespräch in Erinnerung, das ich im Kriege mit Romano Guardini haben durfte. Er sah in der Sophienlehre Sergej Bulgakow´s das Verdienst, Endliches und Unendliches in Versöhnung zu bringen.“
- [1969-146] I. Koza: Reflexionen über Technik und Politik, in: Ernst Horst Schallenberger (Hrsg.): Über Dimensionen der Technik im Leben: Festschrift f. Hans Petermann, 1969, S. 21 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=nfSk7QFXQ8YC; zu Romano Guardini:
- S. 23: [9 Angesicht der Gefahr, die in der Machtsteigerung des Menschen liegt, stellt Romano Guardini fest: „Der neuzeitliche Mensch ist auf den ungeheuren Aufstieg seiner Macht nicht vorbereitet. Es gibt noch keine richtig durchdachte und wirksam geprägte Ethik des Machtgebrauchs; noch weniger eine Erziehung dazu, weder einer Elite noch der Gesamtheit". ([Guardini, Romano:] Das Ende der Neuzeit, [9. Unveränderte Aufl., Würzburg 1965,] S. 94). Guardini fährt fort: „Mit alledem hat die konstitutive Gefahr, die in der Freiheit liegt, eine dringliche Form angenommen. Wissenschaft und Technik haben die Energien der Natur wie des Menschen selbst derart zur Verfügung gestellt, dass Zerstörungen schlechthin unabsehbaren Ausmaßes, akute wie chronische, eintreten können ..." (ebd.).]“
- [1969-147] Antanas Maceina: Sowjetische Ethik und Christentum: zum Verständnis des Kommunistischen Menschen, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=IldIAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 64: „Die Entscheidung für Christus ist ein Akt, der den ganzen Menschen subjektiv und das ganze Leben objektiv umfaßt und von allem trennt, was diese Entscheidung irgendwie beeinträchtigt. Mit Recht sagt deshalb Romano Guardini, „der Christ ist kein einfaches Wesen, sondern, fast möchte man sagen, ein Kampf. Er ist ein Schlachtfeld und darauf zwei, die im Kampfe liegen". (Zitat aus: Guardini, Der Herr)
- [1969-148] Marcel Reding: (Artikel) Weltanschauung, in: Sacramentum Mundi. Theologisches Lexikon für die Praxis, Freiburg/Basel/Wien 1969, Bd. IV, S. 1313-1317 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=-4TYAAAAMAAJ
- [1969-149] Herbert Schambek: Grundrechte und Sozialordnung. Gedanken zur Europäischen Sozialcharta, 1969, zu Romano Guardini S. 10 (Zitat Guardinis über Sinn der Gemeinschaft) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=IB_RAAAAMAAJ
- [1969-150] Hannah Vogt: Demokratie = Mitdenken + Mitentscheiden, 1969 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=7fgPAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 105: "Romano Guardini meinte daher: "Die Macht ist aus sich weder gut noch böse, sondern empfängt ihren Sinn erst aus der Entscheidung dessen, der sie braucht."
Zu: Die Bedeutung des Dogmas vom dreieinigen Gott für das sittliche Leben der Gemeinschaft (1916)
- [1969-151] Joachim Giers: Das ens sociale und das Göttliche. Das philosophisch Soziale im theologischen Urteil, in: Fritz Hoffmann/Leo Scheffczyk/Konrad Feiereis (Hrsg.): Sapienter ordinare. Festgabe für Erich Kleinadam, Leipzig 1969, S. 477-494, zu Romano Guardini S. 485 (Verweis auf Guardini, Die Bedeutung des Dogmas vom dreieinigen Gott für das sittliche Leben der Gemeinschaft) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Kierkegaard (1927)
- [1969-152] Guido Schüepp: Verkündigung und Existenz bei Sören Kierkegaard, in: Günter Lange/Wolfgang Langer (Hrsg.): Via indirecta. Festschrift für Theoderich Kampmann, Paderborn 1969, S. 1-17, zu Romano Guardini S. 3 [Gerner 78] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=QWBXuAEACAAJ
Zu: Der Tod des Sokrates (1943)
- [1969-153] Wilhelm Fahr: theous nomizein. Zum Problem der Anfänge des Atheismus bei den Griechen (Spudasmata. Studien zur klassischen Philologie und ihren Grenzgebieten; 26), 1969 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=8AYQAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=vTQVAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 153: „Ferner ist es wohl auch nicht erlaubt, mit mehreren, in verschiedene Richtungen gehenden Übersetzungen dieselbe Konstruktion innerhalb ein und derselben Schrift wiederzugeben.[32) R. GUARDINI, Der Tod des Sokrates, Eine Interpretation der platon. Schriften Euthyphron, Apologie, Kriton und Phaidon. Hamburg 1966 (Nachdr. d. Ausg. München 41952), 47 und 50. GUARDINI, dessen Interpretation sehr nützlich ist, übersetzt θεοὺς οὐ νομίζειν einmal mit "nicht dem Brauch gemäß die Götter verehren", zum andern mit "nicht an die Götter glauben", während er ἀνθρώπους οὐ νομίζειν (27 b 4) mit "nicht glauben, daß es Menschen gibt" übersetzt; ...]“
Zu: Die Macht (1951)
- [1969-154] [Italienisch] Giuseppe Da Via: Potere e coscienza secondo Romano Guardini, in: L´ Osservatore Romano, Vatikanstadt, 1969, 93, 23. April (Rezension zu: Guardini, Il potere) [Mercker 3296] und [Zucal, 1988, 490] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-155] [Französisch] Pierre-Henri Simon: Allocution, in: Actes du VIIIe congrès de l'Association Guillaume Budé: Paris, 5-10 avril 1968, 1969, S. 31-37; zu Romano Guardini S. 34 f. (längere Zitate aus Guardini, La puissance) [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=fFEAEQAAQBAJ&pg=PA34
Literatur, Sprache und Kunst
- [1969-156] Richard Blank: Sprache und Dramaturgie: die Aischyleische Kassandraszene, das Osterspiel von Klosterneuburg, Machiavellis "Mandragola." 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=4plIAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 9, 80, 86, 115, 117 f. (vor allem zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie)
- [1969-158] Elmar Hertrich: Joseph Berglinger: eine Studie zu Wackenroders Musiker-Dichtung, 1969 (Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Rj9ZAAAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=OfoyAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 71: „Damit aber hebt sich das antithetisch gespannte Dasein Berglingers auch von der dialektischen Struktur romantischen Geistes ab. Romano Guardini beschreibt das dialektische Auseinandertreten von Gegensätzen als ein Phänomen, das sich in allen Erscheinungsformen der Romantik auffinden lasse, und führt es auf „ein Hochdringen der Ursphäre“40 zurück, die, auf psychologischer Ebene dem Unbewußten vergleichbar, in ungeschiedener Einheit das enthalte, was antithetisch zerfallend in „jenem Zustand des Daseins, der die Romantik bestimmt“, zum Vorschein komme.“
- [1969-159] Hildebrecht Hommel: Wahrheit und Gerechtigkeit. Zur Geschichte und Deutung eines Begriffspaars, in: Antike und Abendland, 15/2, 1969, S. 159-186 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=BSgMAQAAMAAJ
- [1976-000a] dann in ders.: Symbola: kleine Schriften zur Literatur- und Kulturgeschichte der Antike, 1976 [neu aufgenommen] – [Artikel] - oder https://books.google.de/books?id=noskAAAAMAAJ
- 1969, S. 159/1976, S. 1: „Überall stoßen wir heute auf Worte, bei denen wir von ihnen selbst her nicht wissen, was der Sprechende meint ... , oder kann man behaupten, Worte wie 'der Friede' oder 'das Recht' ... hätten noch einen deutlichen oder gemeingültigen Sinn? Muß man nicht geradezu eine neue Art des Hörens lernen, nämlich das Vernommene zunächst dahinzustellen und es aus der politischen Position des Sprechers heraus zu interpretieren? Eine Kunst, die früh nur den Diplomaten auferlegt war.“ So hat Romano Guardini vor einigen Jahren geklagt1, und wir sind versucht, mit derselben Resignation an aller Art abgebrauchte Begriffe heranzutreten, so wie sie uns heute, zum Schlagwort erniedrigt, überall begegnen. Die Situation ist die: echte gute Wortprägungen sind seit langem in Umlauf wie Münzen; wie diese werden sie weitergegeben, willig und unbesehen für echt genommen und kaum einmal angezweifelt, weil sie ordentlich geprägt scheinen.“
- [1976-000a] dann in ders.: Symbola: kleine Schriften zur Literatur- und Kulturgeschichte der Antike, 1976 [neu aufgenommen] – [Artikel] - oder https://books.google.de/books?id=noskAAAAMAAJ
- [1969-160] Walter Müller: Wertung und Wissenschaft im Umgang mit Literatur, in: Der Deutschunterricht: Beiträge zu seiner Praxis und wissenschaftlichen Grundlegung, 1969, S. 5-40 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=G_18AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 6: „Zuvörderst, nicht nur unter chronologischem Gesichtspunkt, sind die Auslegungen zu nennen, die Romano Guardini von den folgenden Gedichten gibt: Die schöne Buche. Auf eine Lampe. Erinna an Sappho. Göttliche Reminiszenz. Das Märchen vom sicheren Mann. Sie sind vereinigt in der Schrift ,Gegenwart und Geheimnisʻ (Würzburg 1957)“
- [1969-161] Jens Rohwer: Sinn und Unsinn in der Musik: Versuch einer musikalischen Sinnbegriffs-Analyse, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=S1gYAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 30: „Weite, sogar ein Welt-Weites, gehört indessen, wie Heidegger überzeugend dargetan hat, unmittelbar zu dessen Begriff – und nun denn zu seinem tiefsten Begriff. Hinter jedem Kunstwerk öffnet es sich gleichsam“, sagt Guardini. „Hinter" oder „hintergründig" ist aber soviel wie abseits vom Vordergründigen, Oberflächlichen, Äußerlich-Bemerkbaren. Nach allen Seiten gleichsam – und nun in anders zu verstehender Weise auch nach außen – führt die Tiefe über die Vordergrundslinien hinaus in Übergreifende, besser nun: Raumtiefere. Wilhelm Weischedel hat diesen rätselhaften und doch eben nicht subjektiv ins Werk eingebildeten Sachverhalt der Tiefe, der sich Worten entzieht wie Musik selbst, durch behutsames sprachliches Abtasten unverletzt sichtbar gemacht36.“
- [1969-162] Ludwig Schrader: Sinne und Sinnesverknüpfungen: Studien und Materialien zur Vorgeschichte der Synästhesie und zur Bewertung der Sinne in der italienischen, spanischen und französischen Literatur, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=d7U3AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 88: „ist angesichts solch vorsichtiger, ja kritischer Bemerkungen, angesichts namentlich dessen, was wir aus dem Pseudo-Dionysius Areopagita zitierten, überraschend, daß ein moderner Autor wie Romano Guardini in einer für ein größeres Publikum bestimmten Schrift über Die Sinne und die religiöse Erkenntnis empfiehlt, z. B. die Sinneserfahrungen in den Psalmen durchaus wörtlich zu nehmen: «Immerfort [...] tut Gott sich dem Gläubigen kund: seinen Augen, seinen Ohren, seinen Händen, seiner ganzen fühlenden Menschlichkeit. Sieht man diese Erfahrungen nicht hinter den Psalmen, dann werden Begriffe, Bilder, Haltungen, die ganz konkret gemeint sind, zu bloßen Ausdrucksformen orientalischer Phantasie und verlieren ihren eigentlichen Charakter“[22 Romano Guardini, Die Sinne und die religiöse Erkenntnis. Drei Versuche, Würzburg (2)1958, S. 41 f .].“
- S. 99: „ … schließt die - gleichrangige - Beteiligung der übrigen Sinnesgebiete nicht aus, wie u. a. der Beginn des I. Johannesbriefes zeigt: “Quod fuit ab initio, quod audivimus, quod vidimus oculis nostris, quod perspeximus et manus nostrae contrectaverunt de verbo divini: et vita manifestata est, et vidimus, et testamur, et annuntiamus vobis vitam aeternam“[62 Unsere Hervorh. Guardini a.a.O. (oben Anm. 22) S. 43 ist auch hier für das Wörtliche: „Das alles meint wiederum keine Gleichnisse, sondern Wirklichkeiten. Es ist die eigentliche und grundlegende apostolische Erfahrung. […] Wenn Gottes Gnade es schenkte […], konnte der Mensch an Jesus von Nazareth die Wirklichkeit des lebendigen Gottessohnes schauen, vernehmen, mit Händen greifen.“].“
- Übersetzungen:
- [1975-000a] [Spanisch] unter dem Titel: Sensación y sinestesia: estudios y materiales para la, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Bz8HAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 150 und 170
- [1969-163] Otto Staudenmaier: Gegenständlichkeit und Abstraktion in der bildenden Kunst, 1969, zu Romano Guardini S. 49, 70 (Fn. 75), 96, 312 (Fn. 2, S. 371), 338 (Fn 53, S. 374) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Z6AwAAAAMAAJ
- [1969-164] Günter Wirth: Heinrich Böll: Essayistische Studie über religiöse und gesellschaftliche Motive im Prosawerk des Dichters, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=NWUMAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 23 f.: „Im Jahre 1950 kam in der Bundesrepublik «Das Ende der Neuzeit» von Romano Guardini heraus, dem wohl bedeutendsten katholischen Theologen Westdeutschlands. Das „Ende der Neuzeit“ ist für Guardini, den Böll nicht sehr schätzt, das Ende der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Der Individualismus zerfalle und mit ihm eine «bestimmte soziologische Struktur, nämlich die bürgerliche»; sie werde von der Masse abgelöst, die aber bei ihm «keine Entwertungs- und Zerfallserscheinung ist, sondern eine menschliche Grundform, die zu voller Entfaltung im Sein wie im Werk gelangen» könne. Es ist außerordentlich bemerkenswert, daß Guardini in seinem Buch, das keine politischen Lokalisierungen ausweist, an einer Stelle eine Bemerkung mit politischen Konsequenzen machte: „Es bleibt abzuwarten, wie weit der Osten ihn aufbringt, und was dabei aus dem Menschen wird ...“ Ihn? Wen? „Einen ganz anderen Realismus“ als den des Existentialismus, als den aller anderen philosophischen und politischen Ideologien, die den Versuch unternähmen, «das Dasein auf eine wirklich unabhängige, welteigene Grundlage zu stellen ...» In diesem Zusammenhang gewinnen Guardinis Ausführungen über die «Unredlichkeit» eine besondere Bedeutung – nämlich über die Unredlichkeit, aus der christlichen Offenbarung abgeleitete Werte unmittelbar mit einer bestimmten gesellschaftlichen Ordnung zu verbinden. Ging es Guardini um die Beschreibung des «Endes der Neuzeit» und darum, mögliche Entwicklungen über die Neuzeit hinaus anzudeuten, so war für den Jesuiten Hans Urs von Balthasar in seiner Schrift «Schleifung der Bastionen», die 1952 erschien, bezeichnend, daß er konkreter als Guardini die Bastionen beim Namen nannte, die geschliffen werden müssen:“
Zu: Dante (1931)
- [1969-164] [Italienisch] Giuseppe Da Via: Studi su Dante di Romano Guardini, in: L´ Osservatore Romano, Vatikanstadt, 1969, 63, 16. März (Rezension zu: Guardini, Der Engel in Dantes Göttlicher Komödie, ital.; Landschaft der Ewigkeit, ital.) [Mercker 3018] und [Zucal, 1988, 490] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-165] Uda Ebel: Rezension zu: Hugo Friedrich (Hrsg.): Dante Alighieri. Aufsätze zur Divina Commedia, darin: Guardini, Die Ordnung des Seins und der Bewegung, in: Romanische Forschungen, 81, 1969, S. 492-495 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=GzYbAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 495: „Hatte Vossler die Einheit der Commedia unter Außerachtlassung der übrigen Elemente im Religiösen begründet gesehen, dies aber nur vom Stofflichen, nicht vom Gestalterischen her nachzuweisen versucht, so zeigt R. Guardini (1933) auf, wie die religiöse Grundhaltung zugleich das Bauprinzip der gewaltigen Vision bildet. Der ordo zwingt die unendliche Fülle des Seins und damit des dichterischen Stoffes in eine gestufte Einheit, einen sinnvollen Zusammenhang. Da die Ordnung des Seins selbst nicht starr ist, sondern in dauernder Bewegung, erklärt sich auch die Bewegung des danteschen Kosmos, die Reise des Dichters durch Hölle, Fegefeuer und Paradies sowie die Eigenbewegung innerhalb der geschauten und miterlebten Szenen. In ähnlicher Weise wie Guardini besteht E. Gilson (1939) in seinem Aufsatz über die Philosophie der göttlichen Komödie auf der konkurrierenden Autonomie der einzelnen geistigen Disziplinen innerhalb von Dantes Vision.“
- [1969-166] [Italienisch] Egidio Guidubaldi: Dalla "selva oscura" alla "Candida rosa", psicoanalisi di un diario di guarigione freud-junghianamente ricostruibile, in AA.VV.: Le maschere del Dio Prestigiatore, 1969 (Incontri Danteschi di Gressoney St. Jean), S. 81-136 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=SmsHAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 89, 94, 100, 105, 107, 110
- [1969-167] [Italienisch] auch in: Lectura Dantis Mystica, Florenz 1969, S. 317-372 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=hWsHAQAAIAAJ; zu Romano Guardini u.a. S. 325, 336, 341-343; vgl. in diesem Band auch S. VIII, 52 und 429
- [1969-168] [Italienisch] Gianfranco Morra: Romano Guardini interprete di Dante. Letture Classensi, in: Conoscenza religiosa, 1969, S. 383-400 [Zucal, 1988, 486] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Dostojewskij (1931)/Rezensionen zu: Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk (1939)
- [1969-169] [Italienisch] Giuseppe Da Via: Il Mondo di Dostoevskij secondo Romano Guardini, in: L´ Osservatore Romano, Vatikanstadt, 1969, 300, 31. Dezember (Rezension zu: Guardini, Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk, ital.) [Mercker 3624] und [Zucal, 1988, 490] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1969-170] Martin Doerne: Tolstoj und Dostojewskij: zwei christliche Utopien, 1969, S. 8, 104, 171, 187 und 193 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/context/bsb00047897_00001.html
- [1969-171] Josef Pollmann: Auseinandersetzung. Ein Kapitel Dostojewski, in: Günter Lange/Wolfgang Langer (Hrsg.): Via indirecta. Festschrift für Theoderich Kampmann, Paderborn 1969, S. 285-307, zu Romano Guardini S. 288f. und 293 [Gerner 175] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=QWBXuAEACAAJ
Zu: Raabe (1931)/Über Wilhelm Raabes Stopfkuchen (1932)
- [1969-172] Hermann Pongs: Das Bild in der Dichtung, Band III: Der symbolische Kosmos der Dichtung, 1969 - https://books.google.de/books?id=10NjYsxXBcQC oder https://books.google.de/books?id=KfDpnUxAG1IC oder https://books.google.de/books?id=NLoLAAAAMAAJ; zu Romano Guardini im Abschnitt zu Wilhelm Raabe: „Stopfkuchen“ S. 361-383:
- S. 361: „Seit Romano Guardini 1932 in der Manasse-Bibliothek der Weltliteratur Raabes „Stopfkuchen“ mit einem Nachwort versehen hat, ist dies 1890 zuerst erschienene Werk unzweifelhaft in den Rang der Romane der Weltliteratur aufgestiegen. Gleich eingangs braucht Guardini ein Bild, das uns aus dem „Witiko" vertraut ist: "Wie soll man es anstellen, um das Wurzelgeflecht eines alten Baumes so zu beschreiben, daß die Leser sehen, wie Stränge und Fasern laufen?" Darnach müßte es also Vergleichsmöglichkeiten zwischen Witiko und Stopfkuchen geben, so entgegengesetzt auch bekannterweise der auf rauhen Stil gestellte protestantische Norddeutsche und der benediktinische Österreicher mit seinen harmonischen gleichgewichtigen Satzgefügen anzusehen sind. Das Bild vom „Wurzelgeflecht“ des Baumes trifft zugleich in eine Kernfrage der Zeit: aus welchen Grundkräften leben die Menschen im Zeitalter der „Gleichgewichtsstörungen"?“
- [1969-173] Günter Witschel: Raabe-Integrationen. „Die Innerste“, „Das Odfeld“, „Stopfkuchen), Bonn 1969, zu Romano Guardini S. 1, 28, 45f., 62 und 64 [Gerner 177] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=EtTPAAAAMAAJ
Zu: Pascal (1932)/Rezensionen zu: Christliches Bewußtsein (1935)
- [1969-174] [Italienisch] Giuseppe Da Via: Pascal e S. Agostino di Romano Guardini (Rezension zu: Guardini, Christliches Bewußtsein), in: L´ Osservatore Romano, Vatikanstadt, 1969, 30, 6. Februar [Mercker 2865] und [Zucal, 1988, 490] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Hölderlin (1935)
- [1969-175] Ekkehard Kloehn: Zeit und Zeitlichkeit im Werk Hölderlins, 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=yxkTAQAAIAAJ; zu Romano Guardini mindestens S. 123, 168, 172, 185, 198, 200
- [1969-176] Renate Wood: Die „Mächtigkeit“ des Dichters. Zum Problem von Distanz und Darstellung bei Friedrich Hölderlin, 1969, zu Romano Guardini S. 9f., 88, 105 und 165 (zu: Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=BOVCAAAAIAAJ
Zu: Rilke (1941)/Zu: Rilkes Deutung des Daseins (1941/1953)
- [1969-177] Hans Boventer: Rilkes Zyklus "Aus dem Nachlass des Grafen C.W.", 1969 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=-Z5JAAAAMAAJ
- S. 56: Wie in der Elegie [18 Vgl. hierzu Jacob Steiner, Elegie S. 80 und Romano Guardini, Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins. Eine Interpretation der Duineser Elegien (München 1953), S. 145.], so dürfte auch hier in erster Linie gemeint sein, daß man seinem Herzen, oder besser dem Geschehen des Herzens wie einem geschlossenen oder offenen Vorhang einer Bühne gegenübersitzt, je nachdem, ob man die Bewegungen begreift oder ob sie uneinsichtig sind.“
- S. 85: „Guardini möchte in der Siebenten Elegie junge Tote erkennen, die unwillig gegangen seien und sich nun zurückwünschten[21 Vgl. Guardini, Deutung des Daseins, S. 266.]. Aber dieser Unwille wird weder wörtlich noch versteckt sichtbar, und auch in der Ersten Elegie wird nicht gesagt, daß die Knaben und Mädchen gerne gestorben wären.“
- [1969-178] [Englisch] Edward Whitmont: The symbolic Quest. Basis Concepts of Analytical Psychology, New York 1969, S. 87-88 (Zitat aus: Zu Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins) [Mercker 2349] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ZGF9AAAAMAAJ
Sammelbände
Bisher keine Funde
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1970
Vorläufig verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1970 bereits 152+x Titel. Von den 152+x Titeln finden sich:
- 29 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
- 39 Titel zusätzlich in der Gerner-Bibliographie;
- 1 Titel zusätzlich in der Zucal-Bibliographie;
- 83 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.
Biographie
Lexika
- [1970-000] [Portugiesisch] (Artikel) Guardini, Romano, in: Dicionario biográfico universal de autores, vol. 2: D-K, 1970, S. 1344 f. [neu aufgenommen] – [Lexikoneintrag] - https://books.google.de/books?id=LqY8AQAAIAAJ
- [1970-000] [Italienisch] (Artikel) Romano Guardini, in: Istituto della encyclopedia italiana (Hrsg.): Dizionario enciclopedico italiano, Rom 1970, Bd. 5, S. 639 [Gerner 54] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1970-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Karl Odenbach (Hrsg.): Lexikon der Schulpädagogik, Braunschweig 1970, S. 179 [Gerner 56] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1970-000] Felix Messerschmid: (Artikel) Romano Guardini, in: Lexikon der Pädagogik. Neue Ausgabe, Band 2, Freiburg/Basel/Wien 1970, S. 178 [Mercker 1940] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1970-000] (Artikel) Guardini, Romano, in: Erich Frauwallner (Hrsg.): Die Weltliteratur: biographisches, literarhistorisches und bibliographisches Lexikon in Übersichten und Stichwörten, Band 2, G-O, Wien 1970, S. 229 [neu aufgenommen] – [Lexikoneintrag] - https://books.google.de/books?id=i6VkAAAAMAAJ:
- Text: „Guardini, Romano, + 1.10.1967 [sic!] München. W. Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins. Eine Interpretation der Duineser, 53; Der Heilige in unserer Welt, 56; Der unvollständige Mensch u. die Macht, 56; Gegenwart u. Geheimnis. Eine Auslegung von fünf Gedichten E. Mörikes, 57; Über Sinn und Weise des Interpretierens, gl. J.; Landschaft der Ewigkeit, Dante-Studien II, 58; Die menschliche Wirklichkeit des Herrn. Beiträge zu einer Psychologie Jesu, gl. J.; Religion u. Offenbarung, gl. J.; Wunder u. Zeichen, 59; Nähe des Herrn. Betrachtungen über Advent, Weihnachten, Jahreswende u. Epiphanie, 60; Die Sorge um den Menschen, 62; Sprache, Dichtung, Deutung, gl. Jahr. Lit.: K. Wucherer-Huldenfeld: R. G. Zum 70. Geburtstag, in „Wiss. u. Weltbild" VIII, 1955; A. Hübscher: Denker unserer Zeit, 258; H. Kunisch, in „Handb. d. dtsch. Gegenwartslit., hg. v. dems., 65."
Fotografie/Gemälde
- [1970-000] Profilfoto Guardinis „Anfang der zwanziger Jahre“, in: Alfred Kumpf: Romano Guardini. Diener des Herrn, München/Salzburg 1970, S. 41 aus dem Nachlaß Philipp Dessauers [Gerner 282] - [Fotografie] - [noch nicht online]
- [1970-000] Jan Vissers: Kohlezeichnung Guardinis von Jan Vissers, in: Alfred Kumpf: Romano Guardini. Diener des Herrn, München/Salzburg 1970, S. 47 [Gerner 281] - [Fotografie] - [noch nicht online]
Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen
- [1970-000] Alfons Auer: Karl Adam, in: Theologische Quartalschrift, München/Freiburg, 150, 1970, S. 131-143 [Mercker 2723] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=S3Yz29CpNjEC und http://idb.ub.ni-tuebingen.de/opendigi/thq_1970#p=141; zu Romano Guardini:
- S. 133 (Erwähnung des Einsatzes Guardinis angesichts der Verdächtigungen gegen Karl Adam: „Da informierte M. Bendiscioli, der Adams Buch ins Italienische übersetzt hatte, am 24.9.1931 aus Rom Prälat Münch, den Vorsitzenden des Katholischen Akademikerverbandes, und am 30.9.1931 K. Adam selbst aus Verona, daß in Rom eine gewisse Richtung insgeheim, aber in gefährlicher Weise sich um die Indizierung des Buches bemühe. Er empfahl die rasche, energische, aber diskrete Mobilisierung angesehener Kreise in Deutschland, vor allem der Bischöfe, damit sie in Rom vorstellig werden, und berichtete, daß Professor R. Guardini bereits seinen Tübinger Kollegen Simon angeschrieben habe, damit dieser seinen Freund, den damaligen Reichskanzler Brüning, dazu bewege, mit seinem ganzen Ansehen für K. Adam einzutreten.“
- [1970-000] Hans Urs von Balthasar: Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, hrsg. von Franz Henrich. München 1970. - 118 S. (Münchener Akademie-Schriften; 53) (Vortrag am 1. Oktober 1969 im Kardinal-Wendel-Haus unter dem Titel „Romano Guardini in dieser Stunde“), Bibliographie S. 113-118 [Mercker 1850] und [Brüske 227] - [Guardini-Monographie] - https://books.google.de/books?id=uENCAQAAIAAJ; Einsiedeln/Freiburg im Breisgau (Neuausgabe)1995. - 119 S. Bibliogr. S. 113 - 118 [neu aufgenommen] - [Guardini-Monographie] - [noch nicht online]
- 1970, S. 113: Übernahme der Jahreszahl 1917 für „Gegensatz und Gegensätze“
- Übersetzungen:
- [1970-000] [Italienisch] ins Italienische übersetzt von Fabio Baroncini unter dem Titel: Romano Guardini. Riforma dalle origini, Mailand 1970. - 114 S. [Zucal, 1988, 492] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 128] - [Guardini-Monographie] - [noch nicht online]; Neuauflage unter dem Titel „Fede e Pensiero. Tomo 2: Romano Guardini. Riforma dalla origini“, Mailand 2000 [neu aufgenommen] - [Guardini-Monographie] - https://books.google.de/books?id=AwS3Fmkju4QC;
- [1971-000a] [Französisch] ins Französische übersetzt von Emile Rideau unter dem Titel: Romano Guardini. Une réforme aux sources. Paris u.a. 1971. - 112 S. [neu aufgenommen] - [Guardini-Monographie] - [noch nicht online]
- [2010-000a] [Englisch] ins Englische übersetzt von Albert K. Wimmer und D. C. Schindler unter dem Titel: Romano Guardini. Reform from the Source, San Francisco 2010 [Guardini-Monographie] - https://books.google.de/books?id=6YtHDwAAQBAJ oder https://www.passeidireto.com/arquivo/135385399/guardini-reform-from-the-source-balthazar;
- Rezensionen:
- [1972-000a] [Italienisch] Franco Brambilla: Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, in: La Scuola Cattolica, 100, 1972, 6, S. 512 [neu aufgenommen] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1971-000a] [Italienisch] l.r.: Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Riforma dalle origini, in: Città di vita, 26, 1971, S. 318 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=8NnjAAAAMAAJ
- [1971-000a] [Italienisch] Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, in: La Civiltà cattolica, 1971, S. 194f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=nP31CrrO_fIC;
- [1971-000a] [Italienisch] F. D´Agostino: Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Riforma dalle origini, in: Rivista internazionale di filosofia del diritto, 48, 1971, S. 564 f. [neu aufgenommen] – [Rezension] - ·https://books.google.de/books?id=gBI4AQAAIAAJ
- [1997-000a] [Französisch] C. Dumont: Rezension zu: Balthasar, Hans Urs von: Romano Guardini, Freiburg 1995, in: Nouvelle revue théologique, Tournai, t. 119, 1997, 4, S. 589 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=E75AAQAAIAAJ;
- [1975-000] [Französisch] J.-M. Faux: Gloire et liberté. Sur quelques publications récentes de H. U. Balthasar, in: Nouvelle revue théologique, 97, 1975, S. 529 ff. [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=UAXZAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 538: „Tout d´abord, une présentation de la pensée de Romano Guardini qui est en même temps l'hommage rendu à ce grand penseur chrétien, à cet homme de grande culture chrétienne par un esprit qui est proche de lui à beaucoup d'égards[15. Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, coll. Münchener Akademie-schriften, 53, Munich, Kösel-Verlag, 1970, 119 p.; en français: Romano Guardini. Une réforme aux sources, coll. Le Signe, Paris, Fayard, 1971, 116 р.]
- [1970-000] Helene Helming: Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, in: Montessori-Werkbrief, Aachen, Nr. 24 (Winter 1970), S. 3 [Gerner 409] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1997-000a] Manfred Lochbrunner: Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, Freiburg (2)1995, in: Theologische Revue, 93, 1997, 1, Sp. 15-18 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=a2cwAAAAYAAJ
- [1972-000] [Französisch] R. Marlé: Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini, in: Etudes, 336, 1972, S. 478 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=TcUrAQAAIAAJ
- S. 478: „Dans une traduction précise et coulante, E. Rideau met à la portée du public français cette présentation de l'œuvre immense de R. Guardini par celui qui était sans doute le plus apte à la réaliser, H. Urs von Balthasar. Le livre amène en quelque sorte à se rencontrer deux grands penseurs chrétiens, l'un et l'autre brillants écrivains et doués d'une étonnante culture. Profondément enraciné dans la foi traditionnelle, en même temps que toujours présent à ces «temps modernes» qu'il s'est plu à analyser, Guardini reste le type de l'humaniste chrétien. Il fut aussi un éveilleur et un éducateur. En une brève synthèse, H. Urs von Balthasar recueille les intuitions essentielles d'une œuvre aux aspects multiples, mais qui n'en demeure pas moins profondément une.“
- [1973-000a] [PortugiesischR. Moniz: Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, in: Brotéria, 97, 1973, S. 241 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=PkFQAAAAYAAJ
- S. 241: „Ninguém senão Urs von Balthasar poderia captar tão ao vivo o universo de R. Guardini, Não há aqui elementos biográficos. Apenas um retrato espiritual, magnificamente elaborado, onde a preocupação filosófica de Guardini, o seu sentido de mediação entre os diversos ramos do conhecimento e da expressão humana surgem explorados nas suas ressonâncias harmónicas, nos vasos comunicantes, que insinuam a sua ideia de humanidade nos múltiplos campos da cultura. Expõese a «visão», por outra palavra, a Weltanschauung tão matizada de Guardini, tal como ela transparece ao longo da sua abundante produção. Balthasar fá-lo com simpatia, com percepção esmerada, com penetração espiritual.“
- [1972-000a] [Italienisch] A. M. (Andrea M. Moschetti): Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, in: Studia patavina, 19, 1972, S. 220-222 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=HOJDAAAAIAAJ
- [1972-000a] Burkhard Neunheuser: Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, 14, 1972, S. 206-208 [Gerner 409] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=SMpDAAAAIAAJ
- [1973-000a] [Französisch] Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, in: Recherches de science religieuse, 61/62???, 1973, S. 313f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=XeAnAAAAYAAJ
- [1972-000a] [Italienisch] Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, in: Sapienza, 25, 1972, S. 262 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=enxUAAAAYAAJ
- S. 262: „Rielaborazione del discorso commemorativo che l'A. tenne all'Accademia Cattolica di Monaco in occasione del primo anniversario della morte di Romano Guardini (m. 1968). Il significato del suo pensiero si può far consistere, secondo l'A., in un richiamo al ritorno alla forma originaria del cristianesimo. In appendice (pp. 101-114) una ricca bibliografia di e su Guardini.“
- [1973-000a] [Niederländisch] T. M. Schoof: Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, in: Tijdschrift voor theologie, 13, 1973, S. 237 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=JcUN5l-UwmIC:
- S. 237: „Als je de namen Guardini en Von Balthasar eenmaal samenziet, besef je meteen de verwantschap tussen beiden in temperament en oriëntering. In dit uit een herdenkingsrede gegroeide boekje wordt Guardini gepresenteerd (voor een beoordeling is het nog te vroeg: 108) als denker die op de 'weltliche Bereich' het licht van het christelijke geloofs- denken laat vallen, zodat er waarden en diepten in oplichten die er zeker al waren, maar in het donker verhuld bleven (22). Na een korte situatieschets (I) wordt Guardini getekend als 'ziener', man die scherp ziet en kan láten zien (II) , die deze 'Anschauung' in het geheel van het weten kan plaatsen (III) en de kunst verstaat deze concreet te maken aan enkele groten uit de geschiedenis, vooral mensen die men alternatieve theologen zou kunnen noemen (IV: 'Mitschauen'), dit alles door op de werkelijkheid het 'reine licht' te laten schijnen dat Christus is (V). Een kort slotwoord en geselecteerde bibliografie besluiten deze ook zelf 'schouwend' geschreven proeve van een totaalbeeld. Guardini licht er in op als een belangrijke exponent van het 'reële', van religieuze ervaring verzadigde denken. Een specimen van beschrijving: in zijn interpretaties toont Guardini tegelijk een bijna vrouwelijke overgave en een zeer mannelijke kritiek (53).“
- [1971-00a] Josef Sudbrack: Rezension zu: Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung, in: Geist und Leben, 44, 1971, S. 480 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=v3pdm8ZJ5zsC
- [1970-000] Werner Becker: Einführung, in ders. (Hrsg.): Romano Guardini. Ein Gedenkbuch mit einer Auswahl aus seinem Werk, Leipzig 1970, S. 5-27 [Mercker 1889] - [Artikel] - [noch nicht online]
- S. 7: “Seine erste Seminarübung 1924 im kleinen Kreis in Potsdam veranstaltet, behandelte das Werk Helmut Plessners `Die Grenzen der Gemeinschaft´ ..., wodurch uns jungen Studenten die Polarität von Gemeinschaft und Gesellschaft nahegebracht wurde.”
- S. 8: Die “Gedanken eines Mannes, dem wir voll vertrauten, wirkten als ein heilsames Korrektiv für die spätere Entwicklung der katholischen Jugendbewegung und auch für die Bereitschaft ihrer aktivsten Glieder, sich der politischen Verantwortung nicht zu entziehen.”
- Rezensionen:
- [1970-000] Rezension zu: Becker (Hrsg.): Ein Gedenkbuch, in: Begegnung, Berlin(-Ost), 10, 1970, 8 (3. Umschlagseite) [Gerner 356] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1970-000] Werner Becker: Zum eisernen Priesterjubiläum Prof. Hermann Hoffmanns, in ders./Bruno Radom (Hrsg.): Ökumenische Menschen. Hermann Hofmann als Festgabe zum 90. Geburtstag gewidmet, Leipzig 1970 (1969???), S. 92-104 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Klaus Breuning: „Consecratio Mundi“ im 20. Jahrhundert. Vom Staat zurück zum Reich?, in: Hartmut Bartsch (Hrsg.): Probleme der Entsakralisierung, München 1970, S. 135-145 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=DEYMAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 144: „Hinter dem Rückzug auf REICH und GRAL und allenfalls den `Staat in uns´ werde zugleich der Affront gegen den mit der säkularisierten Gesellschaft notwendig gegebenen Pluralismus offenkundig“
- [1970-000] Erinnerungen an Bischof Spülbeck, in: Christ in der Gegenwart, Freiburg im Breisgau, 22, 1970, 32 (9. August 1970), S. 255 [Gerner 297] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Karl Färber: Erinnerungen an Wilhelm Koch, in: Theologische Quartalschrift, München/Freiburg, 150, 1970, S. 102-112 [Mercker 2731] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=S3Yz29CpNjEC und http://idb.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/thq_1970#p=112; zu Romano Guardini:
- S. 107: „Wir wissen, daß Romano Guardini 1905/06 [sic!] als Theologiestudent in Tübingen war, mehrere Semester hindurch Wilhelm Koch hörte, bei ihm seelsorgerlichen Rat suchte und ihm noch 1935 sein Pascalbuch „in dankbarer Verehrung“ widmete. Zusammen mit Philipp Funk, Josef Weiger, Alfons Heilmann, Hermann Hefele, Ludwig Neundörfer [sic!], Josef Eberle und Eugen Mack bildete er einen Freundeskreis um den verehrten Lehrer. Die meisten dieser jungen Theologen gehörten der ersten Jugendbewegung an [sic!]. …“
- [1970-000] Jakob Franz: Das vorweggenommene Konzil. Dr. Karl Neundörfer, Mainzer Pfarrer zwischen Welt und Kirche, in: Mainzer Almanach, Mainz 1970/71, S. 123-131 [Mainz]/[Karl Neundörfer] - [Gerner 293] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Ida Friederike Görres: Im Winter wächst das Brot, 1970 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=6t1DAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 32: „Erwachen der Kirche in den Seelen“
- S. 74: zitiert aus „seinem höchstbedenkenswerten Aufsatz `Anselm und das Wesen der Theologie´ in der ungerechterweise vergessenen Sammlung Auf dem Wege“)
- [1970-000] Klaus Gotto: Die Wochenzeitung Junge Front/Michael. Eine Studie zum katholischen Selbstverständnis und zum Verhalten der jungen Kirche gegenüber dem Nationalsozialismus, Mainz 1970, zu Romano Guardini S. 72 (zum Abdruck von Guardini, Römisches Tagebuch), 144f. und 214 (spricht vom „`Quickborn´ Romano Guardinis“) [Gerner 302] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=askqAQAAIAAJ
- [1970-000] Theodor Heuss: Tagebuchbriefe 1955-1963. Eine Auswahl aus Briefen an Toni Stolper, hrsg. von Eberhard Pikart, Tübingen/Stuttgart 1970, S. 441 [Gerner 289] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=dCsfAAAAMAAJ
- [1970-000] Adolf Heuser: Hans Hilger 75 Jahre, in: Katechetische Blätter, München, 95, 1970, 9, S. 573-576, zu Romano Guardini S. 573 und 575 [Gerner 289] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Manfred Hörhammer: Vierzig Jahre Oratorianer in Deutschland. Zum Tag des heiligen Philipp Neri, in: Christ in der Gegenwart, Freiburg im Breisgau, 22, 1970, 22 (31. Mai 1970), S. 174f. [Gerner 303] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Emmanuel Jungclaussen: Die größere Ökumene. Gespräch um Friedrich Heiler, 1970, zu Romano Guardini S. 44-47 (-49) (Guardini hat wohl die bedeutendste und feinsinnigste Entgegnung zu Heilers „Vom Wesen des Katholizismus“ geliefert) [Gerner 72] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=mc0-AAAAIAAJ;
- [1970-000] Hermann Keyserling/Oscar A. H. Schmitz: Sinnsuche oder Psychoanalyse. Briefwechsel Graf Hermann Keyserling - Oscar A. H. Schmitz aus den Tagen der Schule der Weisheit, 1970 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=3qV-AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 20: ??? ein Brief vor dem 8. April 1924 „Wie die nächste Tagung gedacht ist, geht am besten aus einliegender Abschrift meines Briefes an Guardini hervor, die ich mir gelegentlich zurückerbitte …ich bin überzeugt, daß Guardini und Arseniew (für Auferstehung) ihrerseits zusagen werden. Mir fehlt nur noch der Historiker …“
- S. 143: "Guardini sagte als Tagungsteilnehmer ab, statt seiner sagte Leo Baeck zu."
- [1970-000] Gertrud Luckner: Die Einweihungsfeier des Martin Buber-Waldes im Kibbuz Hasorea am 29. Oktober 1970, in: Freiburger Rundbrief, Freiburg im Breisgau, XXII, 1970, Nr. 81/84 (Dezember 1970), S. 153-156 [Gerner 278] - [Artikel] - https://freidok.uni-freiburg.de/fedora/objects/freidok:7050/datastreams/FILE1/content; zu Romano Guardini:
- [historisch relevant] S. 155: Wiederabdruck des Aufrufs zur „Baumspende für Israel zu Ehren Martin Bubers“ und Erklärung der Schriftleitung, daß der anonym erschienene Aufruf von Guardini verfaßt war
- [1970-000] Zenta Maurina: Abenteuer des Menschseins. Schicksale und Bekenntnisse, Memmingen 1970 [Gerner 292] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=4sEvAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 32: "Noch heute betrübt es mich, daß es mit Romano Guardini, dem Weisen von München, der meine Vorträge besuchte, durch ein Mißverständnis nicht zu einer persönlichen Begegnung kam."
- [1970-000] Johann Mauthner: Romano Guardini. Christlicher Denker am "Ende der Neuzeit". Sein Hauptanliegen: das klärende Gespräch, in: Interpress. Internationaler Biographischer Pressedienst, Kultur, 1970, 10. Februar, 2 Typoskriptseiten [Mercker 1913] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1970-000] Marcel Reding: Theodor Steinbüchel, in: Theologische Quartalschrift, München/Freiburg, 150, 1970, S. 148-151 [Mercker 2753] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=S3Yz29CpNjEC und http://idb.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/thq_1970#p=158; zu Romano Guardini:
- S. 148 (kurze Charakterisierung gegenüber Guardini: „Theodor Steinbüchel und Romano Guardini, zwei nach Temperament, nach geistiger Herkunft und wissenschaftlicher Ausrichtung derart verschiedene Persönlichkeiten, daß Steinbüchel beim Hören des Namens Hegel begeistert, Guardini bald leicht verletzt, gekränkt oder mehr oder weniger verärgert reagierte; zwei Gelehrte, die beide in entscheidender Weise die geistige Gestalt der Universität Tübingen geprägt hatten … diese beiden hervorragenden Männer empfanden darin völlig gleichartig, daß es keinen schöneren Beruf als den eines akademischen Lehrers zu geben vermöge. Bei dieser Wertschätzung hatte Guardini mehr die lebendige Jugend, Steinbüchel mehr das Ganze der wissenschaftlichen Einrichtung der Forschergemeinde und der Studentenschaft im Auge.“
- [1970-000] Gerd Renken: Die "Deutsche Zukunft" und der Nationalsozialismus: Ein Beitrag zur Geschichte des geistigen Widerstandes in den Jahren 1933-1940, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=WFkbAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 17 mit Anmerkung 8 auf S. 18: „Romano Guardini nennt sie „ein Labsal, in den bereits sich verdunkelnden Jahren“ [(8) Romano Guardini in einem Brief an den ehemaligen Mitarbeiter der DZ, Th. Heuss, vom 10.8.1955. Doc. dieser Arbeit S. 296]“
- S. 174: „1934: Felix Braun, Stefan George, Wolfskehl, Döblin, Georg Schwarz, Zuckmayer, Piscator, Ringelnatz, Fallada, Hans Leip, Morath, Reinhold Schneider, Paul Gurk, Julius Bab, Romano Guardini. 1935: Romano Guardini, Hermann Hesse, Franz Blei, R. A. Schröder, Ernst R. Curtius, Th. Mann, G. Benn, H.von Hofmannsthal, Edzard Schaper, Max Bense, Rudolf Wahl, Paul Gurk, August Scholtis, Richard Billinger, Erik Reger, Rilke, Hauptmann, Stefan Andres, Johann Rabener, Wilhelm Hausenstein, Julius Meier-Gräfe, Peter Gan, Ernst Penzoldt, Gertrud von Le Fort, V. O. Stomps.“
- S. 175: „1939: R. Guardini, Ernst Barlach, Friedrich F. von Unruh, Kaßner, Trakl, Wiechert, Eve Curie, Wolfgang Hoffmann-Harnisch, Karl Scheffler, Ruth Schaumann, Jochen Klepper, Emil Strauß, Flake, U. von Hassell, Eugen Gottlob Winkler, Gertrud Bäumer, Friedrich Bischoff, Gerhart Pohl.“
- S. 177: „... die Festschrift für Romano Guardini zum 50. Geburstag, 28/1935 ...“
- S. 296: Abschrift (original Maschine) Gekürzt Aus einem Brief von Prof. Dr. Romano Guardini über Paul Fechter an Theodor Heuss (betr.: Verleihung des Gr. Bundesverdienstkreuzes) 10. Aug. 1955 … „Ich habe ihn auch unmittelbar am Werk gesehen, und zwar für die schöne , von ihm mit herausgegebene Wochenzeitung "Deutsche Zukunft", von welcher jedes Heft ein Labsal in den bereits sich verdunkelnden Jahren war. Fechters Darstellung der Tagesmannigfaltigkeit hatte immer eine über den Augenblick hinausgehende Intention. Sie war kritischer Natur; sie sichtete und ordnete, stellte Bezüge her und lehrte Unterschiede sehen ... Die genannte Zeitschrift ist ein Beweis dafür; nachdem man die ersten Hefte gelesen hatte, wusste man, sie würde aufs schärfste beobachtet und eines Tages aufgehoben werden. Das hat er selbst natürlich am besten gewusst; es hat ihn aber nicht gehindert, deutlich und entschieden zu sagen, was er glaubte sagen zu sollen. Bei dieser Gelegenheit mag auch hervorgehoben werden, dass seine politische Stellung immer vollkommen klar war .... Fechter war ein viel zu kritischer und dem Wertvollen verpflichteter Mann, als dass er sich durch die nationalsozialistische Pseudokultur hätte bestechen lassen von dem Unmenschlichkeitscharakter des Regimes, der ihm, dem noblen, immer hilfsbereiten Menschenfreund, in der Seele zuwider war, ganz zu schweigen. ... - Die Unterzeichneten glauben, die Hoffnung aussprechen zu dürfen , das vorgetragene Ansuchen werde auch mit Ihren eigenen Intentionen , hochverehrter Herr Bundespräsident , im Einklang stehen und bitten Sie, den Ausdruck ihrer aufrichtigen Ergebenheit entgegennehmen zu wollen. (gez.) Guardini Worringer von der Leyen Heisenberg Rudolf Alexander Schröder Reinhold Schneider Preetorius Spranger.“
- [1970-000] Heinz Robert Schlette: Romano Guardini. Versuch einer Würdigung, in ders: Aporie und Glaube. Schriften zur Philosophie und Theologie, München 1970, S. 247-287 (auszugsweise schon in Publik 1969) [Mercker 1879] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=R4MYAAAAMAAJ; siehe auch 1973; (2)1985;
- Rezensionen:
- [1972-000a] Burkhard Neunheuser: Rezension zu: Schlette, Romano Guardini, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, Regensburg, 14, 1972, S. 481-482 [Gerner 411] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=SMpDAAAAIAAJ
- [1978-000a] Burkhard Neunheuser: Rezension zu: Schlette, Romano Guardini, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, Regensburg, 19, 1978, S. 288 [Gerner 411] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=bhVCAQAAIAAJ
- [1986-000a] Angelus A. Häußling: Rezension zu: Schlette, Romano Guardini, 2. Auflage, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, Regensburg, 28, 1986, 1, S. 88 [Gerner 411] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=6f0lAQAAIAAJ
- Rezensionen:
- [1970-000] Kurt Töpner: Gelehrte Politiker und politisierende Gelehrte: Die Revolution von 1918 im Urteil dt. Hochschullehrer, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.com/books?id=06pIAAAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=12EbAAAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=z9hIAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 175 ff.:
- S. 175: „Martin Spahn war von 1924-1933 deutschnationaler Reichstagsabgeordneter. Politisch fühlte er sich innerhalb des Katholizismus nur noch der Jugendbewegung verbunden und kam hier des öfteren in Romano Guardinis Schildgenossen[371 So etwa der Aufsatz „Konservative Staatsauffassung", DIE SCHILDGENOSSEN, Jg. 4 (1923/24), 454 ff.] zu Wort. Spahn berief sich ausdrücklich auf Guardini und seine Bewegung: „Jetzt habe ich einen Kreis um mich her, mit dem ich Fühlung besitze und zu dem ich in wirklichem Austausch der Gedanken zu sprechen vermag. Des Gemeinsamen ist, vor allem im Ausgangspunkte, genug in uns, daß wir wenigstens anfangen können, fruchtbar miteinander zu reden.“[372 Ebd., 454; freilich waren die „Schildgenossen" nicht auf ein Parteiprogramm eingeschworen. Eine gewisse Affinität zum konservativen und nationalen Denken war aber dennoch vorhanden. Man beachte z. B. folgende Anmerkung der Schriftleitung zum Aufsatz Spahns: „Wir haben ... dem konservativen Politiker gern Gelegenheit zur Aussprache gegeben. Wir sind überzeugt, daß viele formgebende Kräfte in die politische Bildung des jungen Deutschland einfließen müssen, um die tatgebärende Bereitschaft zu zeugen. Wir glauben auch, daß viele dieser Kräfte von Trägern konservativer Staatsauffassung herfließen" (465).“
- S. 176: „Schon 1920 hatte Spahn Kontakt zur Katholischen Studentenschaft und zur liturgischen Bewegung des Abtes Ildefons Herwegen aus Maria Laach. Die in der katholischen Jugendbewegung lebendige Mittelalterverklärung entsprach auch der Weltanschauung Martin Spahns.[374 ... Über die liturg. Bewegung vgl. R. Guardini: Vom Geist der Liturgie, Freiburg i. B. 1918 und H. Platz: Zeitgeist und Liturgie, Mönchen-Gladbach 1921]“
- S. 177: „Wenn wir für den Katholizismus zwei Extreme: Joseph Mausbach und Martin Spahn herausgegriffen haben, so mußten die zwischen diesen Extremen bzw. außerhalb derselben liegenden Möglichkeiten weitgehend außer Betracht bleiben. Wir erinnern nur an das Phänomen Jugendbewegung, Liturgiebewegung und religiöse Erneuerung, die mit dem Namen Guardini eng verbunden sind.[378 Über die katholische Jugendbewegung vgl. H. Lutz, a.a.O., Kap. V, 91 ff.: im Zusammenhang mit Spahn bes. 115. Ferner H. Siefert: Der Bündische Aufbruch 1918-1923. Veröff. d. Gesellsch. f. Geistesgesch. Bad Godesberg 1963, 65 ff., sowie Felix Raabe: Die bündische Jugend, stuttgart 1961, 96 ff. passim.] Hier ist es weniger das politische als das religiös-weltanschauliche Gedankengut, das innerhalb des katholischen Denkens eine neue Bewußtseinslage schuf. Freilich korrespondieren auch die weltanschaulich entwickelten Ideen zumal der Mittelalter-Verklärung[379 Vgl. hierzu R. Guardini: Auf dem Wege. Versuche, Mainz 1924, bes. 33 ff.; Zur Liturgiebewegung, Ders.: Vom Geist der Liturgie, Freiburg i. B. 1918 (Neudruck Herder - TB Nr. 2, Freiburg 1962, ferner die Schrift des Scheler-Schülers Paul Landsberg: Die Welt des Mittelalters und wir, Bonn 1922; [...]] mit der politischen Situation der Zeit.“
- [1970-000] [Englisch] Johan Toland: The Last 100 Days, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=oVwBDS5bo2UC
- [2014-000a] [Englisch] The Last 100 Days: The Tumultuous and Controversial Story of the Final Days of World War II in Europe, 2014 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=XHYkBQAAQBAJ&pg=PA242
- 1970, S. (1)267, 2014, S. 242: Guardini from being sent to a concentration camp. "Gaevernitz was the first to approach Wolff, whom he wanted to put in a relaxed mood before he talked to Dulles. „General, I have heard a great deal about you,“ he began. When Wolff stared at him he hastily added, „What I heard is greatly to your credit.“ As it happened, Countess Mechtilde Podewils had some time before told Gaevernitz that an influential Nazi – he was sure it was Wolff – helped her save Romano Guardini from being sent to a concentration camp. „General, I understand that you saved the life of Guardini, the famous Catholic philosopher. I believe we have a friend in common, a lovely lady who has told me a great deal about you.“ Wolff smiled.“
- [1970-000] Herbert Vorgrimler/Robert Vander Gucht (Hrsg.): Bilanz der Theologie im 20. Jahrhundert, Bd. 4: Bahnbrechende Theologen, 1970, darin:
- [1970-000] (Artikel) Karl Lehmann, S. ???, zu Romano Guardini S. 150 [Gerner 65] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] (Artikel) Herbert Vorgrimler, S. ???, zu Romano Guardini S. 123 [Gerner 65] - [Artikel] - [noch nicht online]
- Rezensionen:
- [1971-000a] Eugen Biser: Bilanz eines Aufbruchs (Rezension zu: Vorgrimler/Vander Guch, Bilanz der Theologie im 20. Jahrhundert: Bahnbrechende Theologen“, in: Diakonia (- Der Seelsorger), 2, 1971, S. 353-356 (Kritik, weil darin ein Beitrag zu Romano Guardini fehlt) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Romano-Guardini-Preis
- [1970-000] Franz Henrich: Katholische Akademie in Bayern. Bericht, in: Klerusblatt, München, 50, 1970, 8, 15. April, S. 131-133 (Romano-Guardini-Preis für Karl Rahner) [Mercker 2698] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Romano Guardini-Preis für Karl Rahner, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Bayerischer Dienst, 1970, 50, 18. März, 2 Typoskriptseiten [Mercker 2702] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1970-000] Katholische Akademie in Bayern stiftet "Romano Guardini-Preis". Karl Rahner als erster Preisträger ausgewählt. Festakt in München, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Inland, 1970, 65, 18. März [Mercker 2703] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1970-000] Neuinterpretation der kirchlichen Autorität gefordert. Rahner erhielt Guardini-Preis der Katholischen Akademie in Bayern, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Aktueller Dienst, Inland, 1970, 66, 19. März [Mercker 2704] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1970-000] Karl Rahner: Freiheit und Manipulation in Gesellschaft und Kirche, München 1970 (Vortrag anläßlich der Verleihung des Romano-Guardini-Preises in der Katholischen Akademie in Bayern), zu Romano Guardini kein direkter Bezug [Mercker 2716] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=SOgZAAAAMAAJ;
- [1970-000] Auszüge unter dem Titel „Freiheit und Manipulation in der Kirche. Auszüge aus der Rede Karl Rahners in der Katholischen Akademie in Bayern. Der erste Träger des Guardini-Preises fordert eine Neuinterpretation des kirchlichen Amtsverständnisses, in: Süddeutsche Zeitung, 1970, 67 (19. März 1970), S. 9 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [2011-000a] auch in ders.: Sämtliche Werke, Bd. 24, 2011 S. 663-686 [Artikel] - [noch nicht online]
Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur
Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung
- [1970-000] [Französisch] Jeanne Ancelet-Hustache: La dernière prière de Romano Guardini, in: La vie spirituelle, Paris, 52, 1970, 574, S. 44-46 (zu: Gebet in der währenden Stunde) [Mercker 2251] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=oNDBKYaMykcC
- [1970-000] Jakob Baumgartner: Die liturgische Ausrichtung des Theologie-Unterrichtes, in: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie, 17, 1970, S. 409-427, zu Romano Guardini S. 412 (zu: Guardini, Der Kultakt und die gegenwärtige Aufgabe liturgischer Bildung, 1964) [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=wNcJAQAAMAAJ;
- S. 412: „[…] Romano Guardini, im April 1964, anläßlich des III. Deutschen Liturgischen Kongresses in Mainz, eine Art Total-Kontestation anmeldete in seinem inzwischen viel verhandelten Brief, auf den freilich eine befriedigende Antwort bislang noch aussteht8. Es gehe in der Liturgiereform nicht so sehr um rituelle und textliche Verbesserungen, vielmehr um die Wirklichkeit und den echten Vollzug des liturgischen Aktes schlechthin. „Sollte man sich nicht zu der Einsicht durchringen, der Mensch des industriellen Zeitalters, der Technik und der durch sie bedingten soziologischen Strukturen sei zum liturgischen Akt einfach nicht mehr fähig? Und sollte man, statt von Erneuerung zu reden, nicht lieber überlegen, in welcher Weise die heiligen Geheimnisse zu feiern seien, damit dieser heutige Mensch mit seiner Wahrheit in ihnen stehen könne?“12“
- [1970-000] [Niederländisch] F. Frijns: Liturgie, gedachtenis van Gods afwezigheid, in: Tijdschrift voor liturgie, 54, 1970, 2, S. 93-127 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=pKEhAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 95: „Kunst wordt revolte: zij moet waken voor de verstarring der totalitaire bewegingen en vechten voor het scheppende leven, dat de vrucht is van de vrijheid. Het anders kunnen en anders moeten zijn van de werkelijkheid wordt als princiep beleden en beleefd, beheerst als men wordt door „ein unmittelbares Gefühl neu anfangen zu können und der Wille es in richter [sic!] Weise zu tun“[8 R. Guardini, Vom Wesen des Kunstwerks, Tübingen-Stuttgart 1950, blz. 39.].“
- [1970-000] Alf Härdelin: Liturgie im Widerstreit, Einsiedeln 1970 (auch oft mit 1971 genannt) (Kriterien; 21) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=4t1DAAAAIAAJ
- S. 36: „In seinem Buch Besinnung vor der Feier der Heiligen Messe (I. Aufl. 1939) sucht Romano Guardini zu zeigen, daß die Grundgestalt der Messe die eines Mahles ist. Er will damit keineswegs ihren Opfercharakter leugnen. Es kommt ihm nur darauf an, daß das Mahl hier die Form ist, unter welcher sich das Opfer auf geheimnisvolle Weise vollzieht . Dieses ist die Quelle , die innerste Wirklichkeit des Mahles. Andere Liturgiker sind auf dem von Guardini eingeschlagenen Weg weitergegangen5.“
- S. 52: „Damit sind wohl wenigstens die Konturen des einen Aspekts der heutigen Krise angedeutet. Wenn Romano Guardini am Ende seines langen Lebens im Dienste der Liturgie und liturgischen Erziehung die Frage stellt, ob die Menschen unserer Zeit überhaupt noch liturgiefähig wären, so entstammt sein Pessimismus gerade der Erfahrung, daß der Ausdruck der liturgischen Riten vielen unverständlich geworden ist[1 Siehe G. Deussen, Die neue liturgische Gemeinde, Frankfurt a.M. 1968, S. 27.].“
- [1970-000] Emmanuel M. Heufelder: Das Gebet nach der Benediktusregel, in: Erbe und Auftrag, 46, 1970, S. 91-99 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Us5DAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 92: „Etwas vom Tiefsten, was dazu zu sagen ist, findet sich in dem Kapitel „Die Anbetung“ in „Der Herr“ von Guardini.[2 Vgl. dazu: Guardini, Der Anfang aller Dinge, Würzburg 21965, Werkbund-Verlag, S. 25; Heufelder, Der Weg zu Gott nach der Regel des hl. Benedikt, Würzburg 21964, Echter-Verlag, S. 165 f, „Das liturgische Beten“.] Da wird einem klar, daß es bei der »Anbetung im Geist und in der Wahrheit“ wirklich nicht um ein Tun geht, sondern um ein Sein bzw. um das Bemühen, dem »Sein«, dem »Zustand« näherzukommen, den wir einmal in der Ewigkeit haben werden.“
- S. 94: „“Jede liturgische Feier ist Werk Christi, des Priesters, und (zugleich) Werk seines Leibes, der die Kirche ist“ (Const. N. 7). Das erfordert über das äußere gemeinsame Beten und Tun hinaus eine „Solidarität in der Existenz“ (Guardini), ein inneres „Einssein in Christus“ (Reg., Kap. 2, 20). „Im liturgischen Akt fügt der feiernde Einzelne sich in die Gemeinschaft ein, nimmt die Circumstantes in seinen Selbstausdruck hinein. Das ist nicht einfach, wenn es echt und ehrlich sein soll. Viel Trennendes muß überwunden werden: Abneigungen, Gleichgültigkeit ...“ (Guardini).“
- [1970-000] Gottfried Korff: Heiligenverehrung in der Gegenwart: empirische Untersuchungen in der Diözese Rottenburg, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=nAcvAAAAYAAJ oder https://books.google.de/books?id=-yAsAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 36 f.: „Das „gläubige Volk“ sollte in den Vollzug der kirchlichen Liturgie integriert und zur „Liturgiefähigkeit“[71 R. Guardini: Vom Geist der Liturgie, s. XII.] erzogen werden. [...] Der Heiligenverehrung als einer im hohen Maße subjektiven Frömmigkeitsform[75 Das Verhältnis von „subjektivem“ und „objektivem" Ausdruck ist von zentraler Bedeutung in der Liturgiekonzeption von Romano Guardini, der zweifellos der populärste Vertreter der liturgischen Bewegung in Deutschland war. Die Liturgie ist die Form des religiösen Ausdrucks, in der sich das Objektive am stärksten verwirklicht. Vgl. dazu R. Guardini: Vom Geist der Liturgie.] konnte in dieser liturgischen Konzeption allenfalls eine Randstellung zukommen.“
- [1970-000] [Englisch] Marianne H. Micks: The Future Present: The Phenomenon of Christian Worship, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=hUt9RqCBft0C; zu Romano Guardini S. 18, 23, 30, 31, 33
- [1970-000] [Französisch] Papst Paul VI.: Discorso durante la tradizionale cerimonia di offerta dei ceri am 2. Februar 1970; darin verweist der Papst auf Guardini, Von heiligen Zeichen - https://www.vatican.va/content/paul-vi/it/speeches/1970/documents/hf_p-vi_spe_19700202_offerta-ceri.html
- [1970-000] [Englisch] Alberic Stacpoole: Increasingly active participation. The liturgical movement in this century, in: The Ampleforth Journal, 75, 1970, part 1, S. 45 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=9go2AAAAIAAJ oder http://www.ampleforthjournal.org/V_075.pdf; zu Romano Guardini:
- S. 47: „By 1919 it had gathered some force at official thinking level under the leadership of such priest-scholars as Mgr Romano Guardini, Dr Pius Parsch (a populariser), Dom Odo Casel, Abbot Herwegen and Abbot Emanuel Caronti, men who were themselves taking up the insights of an earlier generation of liturgists, rooted rather in the romanticism of the late nineteenth century, notably J. A. Möhler, Abbot Prosper Guéranger of solesmes in France and Abbot Maurus Wolter of Beuron in south east Europe.9 But as yet Rome gave the Movement very little encouragement, the Congregation of Rites issuing a decree in December 1925 to the effect that in matters of vestments and vessels it was forbidden to deviate from the norm of the Roman Church. [...] In 1939 Bishop Landersdorf of Passau gathered together a working group (Jungmann, Guardini, Dr. Kahlefeld and the vicar general of Trier, Dr. von Meurers); and the following year the German hierarchy took over responsibility fort he Movement, appointing the Bishop of Passau and Bishop stohr of Mainz as liturgical advisers tot he annual Fulda Conferece. The hierarchy appointed a commission composed of Bishop Landersdorf´s working group supplemented by representativs from the abbeys of Maria Laach, Beuron, Klosterneuburg and the Leipsig Oratory.“ ** S. 52: „In June 1950 the first German National Liturgical Conference, organised by the Liturgical Institute, was addressed by Mgr Romano Guardini. His address led to a resolution that the bishops should ask Rome to transfer the Holy Saturday liturgy tot he night of Easter: in November the bishops of Germany, joined by those of France and Austria (significantly), asked the Pope that it should be transferred to midnight.“
- [1970-000] Rolf Steinbach: Die deutschen Oster- und Passionsspiele des Mittelalters, 1970 (Diss. 1967) (Kölner Germanistische Studien, Band 4) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=WF4aAAAAYAAJ oder https://books.google.de/books?id=qxg8AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 16: „Nicht etwa deshalb, weil Humor und Liturgie einander fremd wären – die „heilige Heiterkeit“, die Guardini der Liturgie zuschreibt13, ist so sehr weit vom Humor nicht entfernt -, sondern weil die irdischen Umstände des Dargestellten völlig dem Blick entschwunden sind. Erst dort, wo sie vergegenwärtigt werden, kann man sich über das merkwürdige, ja anstößige Verhalten der Frauen wundern und dem in einem Scherz Ausdruck geben. Auf dieselbe Weise wird das Lächerliche am Wettlauf zwischen Petrus und Johannes sichtbar.“
- [1970-000] Josef Sudbrack: Motive - Modelle für ein Leben als Christ, Stuttgart/Würzburg 1970, zu Romano Guardini S. 15, 49, 58, 201 [Gerner 108] - [Monographie] - [noch nicht online]
Zu: Christliche Kunst und Architektur
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Jugendbewegung
- [1970-000] Christoph Bäumler: (Artíkel) Jugendarbeit, in: Otto, Gert (Hrsg.): Praktisch-theologisches Handbuch, Hamburg 1970, S. 241-259, zu Romano Guardini S. 245 [Gerner 160] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Hans-Christian Brandenburg/Rudolf Daur: Die Brücke zu Köngen. Fünfzig Jahre Bund der Köngener 1919-1969, Stuttgart 1970, zu Romano Guardini S. 31 [Gerner 160] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1970-000] Karl Seidelmann: Gruppe, soziale Grundform der Jugend: Darstellung, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=urcqAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 11: „Geht man indessen davon aus, »daß die Sprache einfachhin der Mensch ist« (Romano Guardini), so hat man auch meine Person in meiner Sprache.“
- [1970-000] [Englisch] Ronald Warloski: Neudeutschland. German Catholic Students 1919-1939, 1970, zu Romano Guardini S. XXVIIf. und 24 - https://books.google.de/books?id=fziSBgAAQBAJ oder https://books.google.de/books?id=91iGBwAAQBAJ (2012 und 2013 digitalisiert)
Zu: Quickborn/Burg Rothenfels
- [1970-000] Burgbrief, Burg Rothenfels am Main, 1970, 1, darin:
- [1970-000] Felix Messerschmid: Bilanz einer Jugendbewegung. Quickborn und Rothenfels von den Anfängen bis 1939, in: Burgbrief, Burg Rothenfels am Main, 1970, 1, S. 2-12 [Mercker 2039] - [Artikel] - [noch nicht online]; vorher leicht gekürzt, in: Frankfurter Hefte. Zeitschrift für Kultur und Politik, Frankfurt am Main, 24, 1969, November, S. 786-797 [Mercker 2039] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=DkckAQAAIAAJ;
- S. 3: Erinnerung Felix Messerschmids, Guardini habe ihm den Roman „Peter Anemont“ von Rüdiger Syberburg zugeschickt, der in Russland beim Ausbruch des Krieges 1914 spiele und über eine Prophetie erzähle: „Und noch mehr hat er vorausgesagt: dass nämlich dieser Krieg erst der Anfang eines großen Gerichtes ist, das über alle Völker kommt, ganz gleich, ob sie die Besiegten sind oder sich zunächst noch einbilden, die Sieger zu sein, und dass die Not und die Verwirrung in immer neuer, schrecklicherer Gestalt aufstehen werden, so lange, bis jeder Einzelne, bis hinab zum Kleinsten, vor die letzte Entscheidung gestellt sein wird. Denn die Entscheidung, hat er gesagt, fällt nicht zwischen den Völkern, sondern in jedem einzelnen Menschen.“ Guardini habe ihm später bestätigt, dass auch er darin „den Bewusstseinshorizont wiedererkannte, in dem wir in den zwanziger und dreißiger Jahren lebten.“
- [1970-000] Wilhelm Mogge: Neue Versuche ohne Glanz. Quickborn während des Dritten Reiches und nach dem Kriege, in: Burgbrief, Burg Rothenfels am Main, 1970 1, S. 13-20 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Walter Dirks: Steffensky auf Guardinis Burg, in: Burgbrief, Burg Rothenfels am Main, 1970, 1, S. 35f. [Mercker 2023] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Josef Blank/Bruno Leuschner/Winfried Mogge: Erklärung zur Rothenfelser Ostertagung, in: Burgbrief, Burg Rothenfels am Main, 1970, 1, S. 37f. [Mercker 2022] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Felix Messerschmid: Bilanz einer Jugendbewegung. Quickborn und Rothenfels von den Anfängen bis 1939, in: Burgbrief, Burg Rothenfels am Main, 1970, 1, S. 2-12 [Mercker 2039] - [Artikel] - [noch nicht online]; vorher leicht gekürzt, in: Frankfurter Hefte. Zeitschrift für Kultur und Politik, Frankfurt am Main, 24, 1969, November, S. 786-797 [Mercker 2039] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=DkckAQAAIAAJ;
- [1970-000] Marianne Gerner: Probleme der Jugend in der Sicht Romano Guardinis. Zulassungsarbeit zur Ersten Prüfung für das Lehramt an Volksschulen, Pädagogische Hochschule Reutlingen, 1970 (99 Seiten) (Kopie bei der Katholischen Akademie in Bayern, München) [Gerner 158] - [Guardini-Monographie]/[Zulassungsarbeit] - [noch nicht online]
- [1970-000] Hermann Hoffmann: Im Dienste des Friedens. Lebenserinnerungen eines katholischen Europäers, Stuttgart, Aalen 1970 [Mercker 2058] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=cJQaAAAAMAAJ; zu Romano Guardini besonders:
- S. 160: Guardinis Rolle als später „Vater“ der Quickbornbewegung
- S. 174:
- S. 184 [historisch relevant]: Besuch bei Guardini auf einem Urlaub vom Einsatz als Feldgeistlicher im Frankreich gegen Ende des Ersten Weltkrieges, Vortrag bei Juventus [Mainz]/[Juventus], Einladung zum Zweiten Deutschen Quickborntag auf Burg Rothenfels
- S. 259: Guardinis Bemühungen um ökumenische Bewegung
- S. 386: Register: S. 85 und 212
- [1970-000] Theoderich Kampmann: Jugendkunde und Jugendführung, Bd. 2: Reifezeit, München 1970, zu Romano Guardini S. 17, 24, 76, 93, 111, 117, 120, 138, 180, 183, 224 und 288f. [Gerner 137] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1970-000] Felix Messerschmid: (Artikel) Burg Rothenfels, in: Lexikon der Pädagogik, Freiburg 1970, Sp. 1148-1149 [Mercker 2063] - [Artikel] - [noch nicht online]
Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)
- [1970-000] [Spanisch] Pilar Arteagabeitia: Bases para una teoria de formación humana en el pensamiento de Romano Guardini, in: Crisis, Madrid, 17, 1970, S. 5-66 [Mercker 2078] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Alfons Benning: Erziehung und Weltanschauung. Versuch einer Verhältnisbestimmung, in: Katholische Frauenbildung, Paderborn, 71, 1970, 12, S. 641-648 [Gerner 125] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Kasimir Birk: Sigmund Freud und die Religion, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=zPoIAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 6: „Doch da die Gesamtexistenz des Menschen nicht aus einer einseitig biologisch-physiologischen, sondern nur durch eine anthropologische Betrachtungsweise (der Gesamterfahrung des Menschen vom Menschen) verstanden werden kann[12 Ähnlich R. GUARDINI, Philosophische Anmerkungen zu Freuds Psychologie, in: Münchener Universitätsreden Neue Folge H. 19 Sigmund Freud . Gedenkfeier zur 100. Wiederkehr seines Geburtstages am 7. Juli 1956. München o. J. (1956) S. 28.], fordert SCHMITZ eine Revision „des großen Gedankens" von der Triebnatur des Menschen, die ohne FREUD erfolgen muß[13 Vgl . SCHMITZ a.a.O. S. 80–81. Nach R. GUARDINI dagegen trägt „die Freudsche Theorie selbst die Ansätze zur Überwindung ihrer Einseitigkeiten in sich“ (GUARDINI a.a.O. S. 34).]“
- [1970-000] Karl Dienelt: Pädagogische Anthropologie, 1970, zu Romano Guardini S. 183, 219, 266 und 379 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=7pxYAAAAYAAJ
- [1970-000] Georg Eisenhut: Der Wandel des schriftlichen Ausdrucks beim Volksschulkind: eine Untersuchung zur Neugestaltung der Aufsatzerziehung, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=5BwKAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 67 f., 92 f., 114, 139, 223
- [1970-000] Rudolf W. Fischer: Der Atem in der Bewusstseinskrise des heutigen Menschen, in: Lucy Heyer-Grote (Hrsg.): Atemschulung als Element der Psychotherapie, 1970, zu Romano Guardini S. 203 (Verweis auf Guardinis Rüstzeiten auf Burg Rothenfels in den Jahren 1930-1932, und Guardini, Wille und Wahrheit; sowie darauf, dass Guardini der den französischen Jesuitenpater Victor Poucel und dessen Text „Vom Atmen der Seele“ nahe brachte) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=le98AAAAIAAJ
- [1970-000] Bruno Hamann: Religiöse Erziehung als Unterrichtsprinzip, Limburg 1970, zu Romano Guardini S. 57, 135 und 143 [Gerner 132] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1970-000] Walter Hammel: Wandel der Bildung. Die Aufhebung der Humanitätspädagogik. Studien zur modernen Bildungstheorie, 1970, zu Romano Guardini S. 24, 59, 83, 121, 136, 171, 179 und öfters [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ZQ3uAAAAMAAJ
- [1970-000] Peter Heitkämper: Zur Problematik ideologischer Pädagogik, in: Pädagogische Rundschau, 24, 1970, S. 164-181, zu Romano Guardini S. 180f. (Zu: Guardini, Der Gegensatz) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=arssAAAAMAAJ
- [1970-000] Dieter Höltershinken: Anthropologische Grundlagen personalistischer Erziehungslehren im Werke Martin Bubers, Romano Guardinis und Peter Petersens, Münster 1970 (Dissertation) [Mercker 2074] - [Guardini-Monographie]/[Doktorarbeit] - [noch nicht online]; dann unter dem Titel: Anthropologische Grundlagen personalistischer Erziehungslehren. Eine Vergleichende Untersuchung: Martin Buber, Romano Guardini, Peter Petersen“, Weinheim/Berlin/Basel 1971. - 179 S. [Mercker 2074] - [Guardini-Monographie]/[Doktorarbeit] - [noch nicht online]
- [1970-000] Dieter Höltershinken: Über das Verhältnis von Autorität und Gehorsam bei Romano Guardini, in: Vierteljahreszeitschrift für wissenschaftliche Pädagogik, Weinheim 46, 1970, 1, S. 14-28 [Mercker 2082] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Dietrich Hoffmann: Politische Bildung 1890-1933. Ein Beitrag zur Geschichte der pädagogischen Theorie, Hannover 1970, zu Romano Guardini S. 132f., 408 und 469 [Gerner 136] - [Monographie]/[Dissertation] - [noch nicht online]
- [1970-000] Klaus Kippert: Soziologie und Soziologie der Erziehung, in ders. (Hrsg.): Einführung in die Soziologie der Erziehung (Handbücher des Willmann-Instituts Pädagogik), Freiburg 1970, S. 15-23 [neu aufgenommen] – [Artikel] – [noch nicht online]
- [1977-000a] unter dem Titel: Soziologie und Soziologie der Erziehung (1970), in: Bernd Götz/Jochen Kaltschmid (Hrsg.): Erziehungswissenschaft und Soziologie, 1977, S. 187-196 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=tly7AAAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 188 f.
- [1970-000] Fritz März (Friedrich Martin): Studien zur personorientierten Pädagogik, Wuppertal/Ratingen/Kastellaun 1970, zu Romano Guardini S. 58ff., S. 63, 65, 67 und 92 [Gerner 141] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1970-000] Norbert Massner: Normative Pädagogik im Umbruch. Kritische Reflexionen zum katholischen Erziehungsverständnis der Gegenwart, hrsg. von Josef Speck, München 1970, S. 109-150, zu Romano Guardini besonders S. 119-129 (darin: ausführliche Behandlung von Grundlegung der Bildungslehre; sowie: Vom Wesen katholischer Weltanschauung) [Mercker 2259] - [Monographie]/[Dissertation] - [noch nicht online]
- [1970-000] Paul Röhrig: Zum Verhältnis von Erwachsenenbildung und Schule, in: Pädagogische Rundschau, 24, 1970, 3, S. 151-163, zu Romano Guardini S. 153f. (Zu: Guardini, Der Gegensatz) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=arssAAAAMAAJ
- [1970-000] Günter Schulz-Benesch (Hrsg.): Montessori, Darmstadt 1970 [Sammelband], darin:
- [1970-000] F. J. J. Buytendijk: Bildung der Jugend durch lebendiges Tun, S. 254ff., zu Romano Guardini S. 257 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=fMW0AAAAIAAJ
- [1970-000] F. J. J. Buytendijk: Gelebte Freiheit und sittliche Freiheit im Bewußtsein des Kindes (1952), S. 289ff.; zu Romano Guardini S. 302 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=fMW0AAAAIAAJ
- [1970-000] Günter Schulz-Benesch Gründe der Mißverständnisse der Montessori-Pädagogik in Deutschland, S. 366ff. zu Romano Guardini S. 379 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=fMW0AAAAIAAJ
- [1970-000] Paul Oswald: Menschenbildung als Anliegen Montessoris (1968), S. 392ff., zu Romano Guardini S. 398 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=fMW0AAAAIAAJ
Zu: Begegnung und Bildung (1956)
- [1970-000] Karl-Heinz Dickopp: (Artikel) Begegnung, in: Lexikon der Pädagogik, Neue Ausgabe, Bd. 1, Freiburg im Breisgau 1970, S. 129 (Hinweis auf: Guardini, Begegnung) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] Elzer: (Artikel) Begegnung, in: Pädagogisches Lexikon in zwei Bänden, Gütersloh 1970, S. 477 und 826 (Hinweis auf: Guardini, Begegnung) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Theologie, Exegese und Mystik
- [1970-000] Hans Urs von Balthasar: Abstieg zur Hölle, in: Theologische Quartalschrift, München/Freiburg, 150, 1970, S. 193-201, zu Romano Guardini S. 199 [Gerner 64] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=S3Yz29CpNjEC und http://idb.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/thq_1970#p=203
- [1970-000] Eugen Biser: Glaubensprobleme, Augsburg 1970, zu Romano Guardini S. 70 [Gerner 65] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1970-000] Eugen Biser: Theologische Sprachtheorie und Hermeneutik, München 1970, zu Romano Guardini S. (83-87), 103, 173, 176 und 207 [Gerner 66] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=gWQaAAAAMAAJ
- [1970-000] Heinrich Fries: Glaube und Kirche auf dem Prüfstand: Versuche einer Orientierung, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=bsmAVJJ3oEcC; zu Romano Guardini S. 38, 89, 100, 238
- [1970-000] Bernhard Gertz: Kreuz-Struktur. Zur theologischen Methode Erich Przywaras, in: Theologie und Philosophie, Freiburg im Breisgau, 45, 1970, S. 555f. [Gerner 69] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=DXDYAAAAMAAJ
- [1970-000] Walter Kasper: Theorie und Praxis innerhalb einer theologia crucis. Antwort auf J. Ratzingers „Glaube, Geschichte und Philosophie“, in: Hochland, 62, 1970, S. 156 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=etolAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=V-MIAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 155 f.: „Die Quadratur des Zirkels der Theologie ist nicht möglich. Mit dieser Feststellung verabschiedet man sich von der Vermittlungstheologie, wie sie sich in der Neuzeit herausgebildet hat, wie sie in der Gegenwart am überzeugendsten wohl K. Rahner vertritt und innerhalb von deren Grenzen auch noch dessen Kritiker E. Simons16 und H. Verweyen17, auf die J. Ratzinger sich beruft, verbleiben. Hier besteht die Gefahr, daß Gott zum Korrelat des Menschen wird18. Gegenüber allen derartigen Versuchen, nicht zuletzt auch gegenüber M. Scheler und R. Guardini, hat E. Przywara19 schon sehr früh sein Prinzip der Analogie als „Beziehung gegenseitigen Andersseins“ und „der je größeren Unähnlichkeit“20 herausgestellt.“
- [1970-000] Max Keller: "Volk Gottes" als Kirchenbegriff. Eine Untersuchung zum neueren Verständnis, Zürich/Einsiedeln/Köln 1970, S. 91-94 („Volk" als ursprüngliches Erlebnis der Gemeinschaft a. Romano Guardini“) [Gerner 61] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1970-000] Bernhard Langemeyer: Die Frage nach dem gnädigen Gott heute, in: Geist und Leben, 43, 1970, S. 125-135, zu Romano Guardini S. 128-130 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=FVsLUyRnhZ8C
- [1970-000] Leo Langemeyer: Gesetz und Evangelium: das Grundanliegen der Theologie Werner Elerts, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=OaYAAAAAMAAJ; zu Romano Guardini s. 47, 108 f. und 255 (mehrere Verweise auf Guardini, Freiheit, Gnade, Schicksal)
- [1970-000] Heribert Mühlen: (Artikel) Gnadenlehre, in: Herbert Vorgrimler/Robert Vander Gucht: Bilanz der Theologie im 20. Jahrhundert, Bd. VII, Freiburg im Breisgau 1970, S. 148ff, besonders S. 158 (danach hat vor allem Guardini das dialogische Verständnis in die katholische Theologie eingebracht) [Gerner 75] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] [Französisch] Papst Paul VI. Discours aux partecipants au Symposium sur le Mystère de la Résurrection du Christ vom 4. April 1970; darin verweist der Papst auf Guardini, Der Herr - https://www.vatican.va/content/paul-vi/fr/speeches/1970/documents/hf_p-vi_spe_19700404_symposium-resurrezione.html
- "Comme le notait avec finesse et délicatesse le regretté Romano Guardini, dans une pénétrante méditation de foi, les récits évangéliques soulignent « souvent et avec force que le Christ ressuscité est tout autre que celui d’avant Pâques et que le reste des hommes. Sa nature, dans les récits, a quelque chose d’étranger. Son approche bouleverse, remplit de frayeur. Alors qu’autrefois, il «venait» et «allait», il est dit maintenant qu’il «apparaît» «subitement», à côté des pèlerins, qu’il «disparaît» (Cfr. Marc. 16, 9-14; Luc. 24, 31-36). Les barrières corporelles n’existent plus pour lui. Il n’est plus astreint aux frontières de l’espace et du temps. Il se meut avec une liberté nouvelle, inconnue sur terre ... mais en même temps, il est affirmé vivement qu’il est Jésus de Nazareth, en chair et en os, tel qu’il a vécu jadis avec les siens, et non pas un fantôme...». Oui, «le Seigneur est transformé. Il vit autrement qu’auparavant. Son existence présente nous est incompréhensible. Et cependant elle est corporelle, elle contient Jésus tout entier,... et même, à travers ses plaies, toute sa vie vécue, le sort subi par lui, sa passion et sa mort». Ce n’est donc pas seulement une survivance glorieuse de son moi. Nous sommes en présence d’une réalité profonde et complexe, d’une vie nouvelle, pleinement humaine: «La pénétration, la transformation de la vie entière, y compris le corps, par la présence de l’Esprit Saint ... Nous réalisons ce changement d’axe qui s’appelle foi et qui, au lieu de penser le Christ en fonction du monde, fait penser le monde et toutes choses en fonction du Christ ... La Résurrection développe un germe qu’il a toujours porté en lui». Oui, dirons-nous avec Romano Guardini, «il nous faut la résurrection et la transfiguration pour comprendre vraiment ce qu’est le corps humain ... En réalité, le christianisme seul a osé placer le corps dans les profondeurs les plus cachées de Dieu» (R. GUARDINI, Le Seigneur, trad. R. P. Lorson, t. 2, Paris, Alsatia 1945, pp. 119-126)."
- [1970-000] [Englisch] Papst Paul VI.: Address of his holiness Paul VI to the organizers and members of the International Symposium on the Resurrection of Christ, 4. April 1970 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://www.vatican.va/content/paul-vi/en/speeches/1970/documents/hf_p-vi_spe_19700404_symposium-resurrezione.html
- [1970-000] unter dem Titel: The central role of the resurrection mystery, in: The Pope Speaks, 15, 1970, S. 14 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=wbsOAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=0mopAQAAIAAJ oder https:\books.google.de\books?id=oJgjAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 17: „In a penetrating meditation of faith, the late Romano Guardini delicately and incisively traced the way in which the Gospel accounts "forcefully and often underline that the risen Christ is wholly different from the pre-Resurrection Christ, as well as from all other men. His nature has something strange about it. His approach unsettles and frightens people. Before the Resurrection, He 'came' and 'went'; now he 'appears' before them 'suddenly' and then 'disappears' (Mk 16, 9-10; Lk 24, 31-36). Corporeal barriers no longer exist for Him. He is not hemmed in by the frontiers of space and time. He moves with a new freedom unfamiliar to this earth. But at the same time the accounts confirm that He is Jesus of Nazareth in the flesh, the one who lived with His followers before, not a phantom." Yes, "the Lord has been transformed. He lives a different life than He once did, and His present existence is incomprehensible to us. And yet it is a corporeal existence, containing the whole Jesus and His whole past life containing the whole Jesus and His whole past life. ... The wounds bear witness to His Passion and death.” So we are not simply talking about the glorious survival of His ego. We are in the presence of a profound and complex reality, of a new life that is fully human. It involves "the penetration and transformation of His whole life, including the body, by the presence of the Holy Spirit. We effect this shift of axis that is called faith. Now, instead of seeing Christ in terms of the world, we view the world and all things in terms of Christ. ... The Resurrection develops a seed that it has always borne within it.“ And again we can say with Guardini: „We must have the Resurrection and the transfiguration to really understand what the human body is. ... Indeed, only Christianity has dared to immerse the body in the innermost depths of God.“[10 R. Guardini, The Lord.]“ (Zitate aus der Herr, (18)2000, S. 498 f.)
- [1970-000] unter dem Titel: The central role of the resurrection mystery, in: The Pope Speaks, 15, 1970, S. 14 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=wbsOAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=0mopAQAAIAAJ oder https:\books.google.de\books?id=oJgjAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- [1970-000] [Spanisch] Papst Paul VI.: Discurso del Papa Pablo VI a los participantes en un Simposio internacional sobre la Resurreción de Cristo, 4. April 1970 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://www.vatican.va/content/paul-vi/es/speeches/1970/documents/hf_p-vi_spe_19700404_symposium-resurrezione.html
- [1970-000] [Portugiesisch] Papst Paul VI.: Discurso do Papa Paulo VI aos participantes do "Symposium" sobre a Ressurreição de Cristo, 4. April 1970 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://www.vatican.va/content/paul-vi/pt/speeches/1970/documents/hf_p-vi_spe_19700404_symposium-resurrezione.html
- [1970-000] Robert Rüegg: Haussprüche und Volkskultur, 1970, S. 319 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Xk09AAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 319: „Hören wir zu dieser Auffassung Guardini: «Das Gewitter mit seinem Sturm und Blitz ist eine Macht, welche die Ernte zerstören, das Haus in Brand setzen, den Menschen erschlagen kann. In diesem irdischen Unheil aber wird anderes fühlbar. Doch so spricht schon der neuzeitliche Mensch; für den ursprünglich empfindenden hat die Zerstörung der Ernte von vornherein mehr Dimensionen als jener Schaden, gegen den sich der später Mensch durch die Hagelversicherung schützt. Sie trifft seine Saaten und sein physisches Fortkommen - zugleich aber auch ihn als religiöse Existenz. In ihr offenbart sich zürnende Mächtigkeit, göttlicher Groll, Gericht über begangene Schuld. Eine heilige Macht wendet sich gegen ihn ... Für den neuzeitlichen Menschen ist die Natur keine überwältigende Macht mehr. Er hat sich nicht nur vor ihren Gefahren geschützt, ... sondern sich auch innerlich von ihr unabhängig gemacht. Seine Seele steht nicht mehr in ihrem Bann. Er ist aus der Natur herausgenommen und frei geworden – damit auch freilich ins Künstliche und Ortlose geraten. Der frühe Mensch dagegen lebt noch ganz in den Zusammenhängen der Natur ...»[ 122 Guardini Romano, Der Heilbringer (Zürich 1946), 14] Guardini beschreibt hier nicht die christliche, sondern die im allgemeinen Sinn religiöse Haltung.“
- [1970-000] Lorenz Wachinger: Der Glaubensbegriff Martin Bubers, 1970, zu Romano Guardini S. 56, 260, 263 und 275 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=04SuAAAAIAAJ
- [1970-000] [Französisch] J. G. Bougerol: Bonaventure et la hiérarchie dionysienne, in: Archives d'histoire doctrinale et littéraire du moyen âge 1969, erschienen 1970, S. 131-167 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=YeDWAAAAMAAJ&pg=PA135; zu Romano Guardini S. 135 und 166
Rezensionen zu: Das Bild von Jesus dem Christus im Neuen Testament (1936)
- [1970-000] [Französisch] Clair: Rezension zu: Guardini, L´image de Jésus Christ, in: La Vie spirituelle, 123, 1970, S. 373 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=oNDBKYaMykcC
- S. 373: „Pour retracer une image du Christ, il faut recueillir tous les traits dégagés par Paul, Jean, les synoptiques. Le style ample et vigoureux de Guardini nous aide à apercevoir le Grand Prêtre éternel de l'épître aux Hébreux, le Seigneur des fins dernières de l'Apocalypse. Ce livre sera lu avec intérêt par ceux qui connaissent l'œuvre de Romano Guardini car il en est l'aboutissement. D'autres trouveront là un accès plus facile à une réflexion très riche mais imposante.“
Zu: Das Wesen des Christentums (1938)
- [1970-000] [Italienisch] Giuseppe Da Via: L´Essenza del Cristianismo di Romano Guardini, in: L´ Osservatore Romano. Vatikanstadt, 1970, 92, 22. April (Rezension zu: Guardini, Das Wesen des Christentums, ital.) [Mercker 2984] und [Zucal, 1988, 490] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Die menschliche Wirklichkeit des Herrn (1958)
- [1970-000] [Italienisch] Giuseppe Da Via: In altro modo dagli uomini - La realtà umana del Signore secondo Romano Guardini, in: L´ Osservatore Romano, Vatikanstadt, 1970, 108, 13. Mai (Rezension zu: Guardini, La realtà umana del Signore) [Mercker 3297] und [Zucal, 1988, 490] - [Artikel] - [noch nicht online]
Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)
- [1970-000] W. C. Van Binsbergen: De socialisering van het strafrecht, in: Rechtsgeleerd magazin Themis, 1970, S. 185-212 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=jMAPAQAAMAAJ oder https://bib.kuleuven.be/rbib/collectie/archieven/rmt/1970-3.pdf; zu Romano Guardini:
- S. 186: „Die veranderingen en verschuivingen vormen een mengeling van wat ROMANO GUARDINI in zijn rede, toen hij in 1962 de Erasmus-prijs ontving, noemde: „Wirklichkeit und Aufgabe“. Dit betekent, dat een karakterisering door een bepaald begrip als „socialisering“ niet slechts de betekenis kann hebben van een samenvattende aanduiding van iets dat als historisch verschijnsel vastligt, doch dat het tevens kann dienst doen als een ideaal, waarop men de verdere ontwikkeling kann richten.“
- S. 196 f.: „Welke inhoud heeft di hoeden van de broeder? Boven noemde ik reeds ROMANO GUARDINI´s rede, toen hij op 77-jarige leeftijd in 1962 de Erasmus-prijs ontving. Hij gaf daar een beschouwing over de macht, waarmee hij een probleem van kardinaal belang voor de hedendaagse samenleving en voor de rechtswetenschap in het bijzonder aan de orde stelde. Zijn beschouwingen geven naar mijn mening op niet te overtreffen wijze uitdrukking aan het probleem waar deze generatie mee worstelt: welke machtsuitoefening is legitiem in deze tijd, waarin iedereen opkomt voor inspraak op basis van vrijheid en geliijkheid? GUARDINI onderscheidt tweeërlei wijze waarop macht kan worden uitgeoefend“ (Es folgt ein langes Zitat aus der holländischen Übersetzung der Rede von Gabriel Smit).
- S. 211: „Kennis hieromtrent is een eis van „schlichte Sachlichkeit“ waar GUARDINI van sprak, evenzeer als wij dergelijk onderzoek eisen ten aanzien van bijv, afwasmiddelen en insectenverdelgers.“
- [1970-000] Josef Böckenhoff: Die Begegnungsphilosophie. Ihre Geschichte - ihre Aspekte, Freiburg im Breisgau/München 1970, S. 151-153 und 228-230 (darin Auseinandersetzung zu: Guardini, Grundlegung der Bildungslehre und zu: Guardini, Die Begegnung) [Mercker 2087] und [Mercker 2254] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1970-000] Michael Freund: Die Politik der Freiheit. Gesammelte Aufsätze, 1970, S. 20 (zum Verhältnis von Personalität und Politik, Bezug zu: Guardini, Die Macht) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=UucGAAAAMAAJ
- [1970-000] Gottfried Griesmayr: Jenseits aller Ismen: Vom autoritären Abendland zur Autorität der Freiheit. Eine Provokation, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=GQEQAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini S. 13, 26, 277, 283
- [1970-000] [Französisch] Jean Guitton: Histoire et destinée, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Ky8ZAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 84 f.: „Romano Guardini, dans un livre sur «la Grâce et la Liberté» étudie avec une grande perspicacité «l'absence d'intention dans les œuvres d'art». Il montre que les artistes souverains (Dante, Shakespeare) n'ont pas vou- lu faire ce qu'ils ont fait; que l'intention nuit, limite et raidit; que la réussite est produite par l'inconscient libéré; que les beautés sont offertes sans être cherchées et par des rencontres. L'œuvre poétique ne peut être ni exigée, ni calculée, et pourtant elle renferme une évidence de sens irréfutable. Dante fut en rapport avec un mystère qui était au-delà de sa conscience: le cosmos avec les forces telluriques, le supercosmos avec les influences célestes. Guardini fait remarquer que la rencontre d'amour est un phénomène du même ordre. [...]“
- S. 86: „C´est, suggère Guardini, la lumière de l´après-midi telle qu'Hölderlin la chante.“
- S. 97 f.: „... Romano Guardini avait raison, lorsqu´il disait qu´au fond de l´expérience de l´histoire, on découvre la grâce ou son analogue. ...“
- Übersetzungen:
- [1992-000a] [Italienisch]: Storia e destino, tr. it. di R. Rossi, 1992 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online]
- Reaktionen:
- [2018-000a] [Italienisch] Matteo Marchetto: Tempo ed eternità in Jean Guitton, Tesi di Laurea (Relatore Ch. Prof. Paolo Pagani Correlatore Ch. Prof. Stefano Maso Laureando Matteo Marchetto Matricola), Anno Accademico 2017/2018 [Monographie] - http://www.gianfrancobertagni.it/materiali/misticacristiana/Matteo%20Marchetto,%20Tempo%20ed%20eternit%C3%A0%20in%20Jean%20Guitton%20(tesi%20magistrale).pdf oder http://dspace.unive.it/bitstream/handle/10579/14405/845085-1222264.pdf
- S. 51 „Un’altra caratteristica di questi momenti particolari, che Guitton chiama “incontri”, è che sono liberi dall’intenzione. Recuperando la lezione di Romano Guardini, viene citato il caso degli artisti. Guardini «mostra come i supremi artisti (Dante, Shakespeare) non abbiano voluto fare quello che hanno fatto; che l’intenzione nuoce, limita, irrigidisce; che la riuscita è prodotta dall’inconscio liberato; che le cose belle, senza essere cercate, sono offerte dagli incontri»[159 Guitton, Storia e destino, S. 72].“
- [2018-000a] [Italienisch] Matteo Marchetto: Tempo ed eternità in Jean Guitton, Tesi di Laurea (Relatore Ch. Prof. Paolo Pagani Correlatore Ch. Prof. Stefano Maso Laureando Matteo Marchetto Matricola), Anno Accademico 2017/2018 [Monographie] - http://www.gianfrancobertagni.it/materiali/misticacristiana/Matteo%20Marchetto,%20Tempo%20ed%20eternit%C3%A0%20in%20Jean%20Guitton%20(tesi%20magistrale).pdf oder http://dspace.unive.it/bitstream/handle/10579/14405/845085-1222264.pdf
- [1970-000] [Französisch] Bernard Halda: La pensée de Maine de Biran, 1970 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=l9nsDwAAQBAJ&pg=PT222 oder https://books.google.de/books?id=QfIxAQAAIAAJ; zu Romano Guardini mindestens S. 166-169 und ??? (222)
- [1970-000] Hans Kramer: Die sittliche Vorentscheidung: ihre Funktion und ihre Bedeutung in der Moraltheologie, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ptRDAAAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 16 und 55
- Hermann Ley: Geschichte der Aufklärung und des Atheismus,
- [1970-000] Band 2/1, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=7UDkAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 13 ff.: „In der Debatte zwischen Van Steenberghen und Gilson bleibt ein Problem offen, das eine historisch-erkenntnistheoretische Frage aufwirft, die sich in vielen Situationen neu stellt. Romano Guardini sah sich in seiner Deutung einiger Plato-Dialoge vor der gleichen Situation.[11 R. Guardini, Der Tod des Sokrates, Hamubrg 1964, S. 138] Gilson meinte, daß aus den theologischen Doktrinen philosophisch originäre Ansätze entspringen. Van Steenberghen plädierte für Autonomie. Guardini untersucht das Verhältnis aristotelischer zu platonischer Philosophie in bezug auf das Denken. Er neigt zu der aristotelischen Annahme, Wirklichkeit sei der Zusammenhang der Dinge, sei die sinnlich erfahrbare Welt. Plato findet das Wesen des Dinges nur uneigentlich in diesem selbst gegeben. Eigentlich sei das Wesen als objektive Sinngestalt in der Idee.[12 Ebenda, S. 110 f.] Die Alternative lautet nach Guardinis Auffassung, ob das Denken wirklich einen rein geistigen Akt darstelle oder nicht vielmehr auch, das vom höchsten Wertrang ausgezeichneter Akt, menschlich, das heißt geistig-leiblich sei. Er vermutet, daß die platonische Idee deshalb in der Geschichte bei Plotin, Augustin und im Platonismus des Mittelalters immer wiederkehre, weil die zur „platonischen Existenz" gehörende Erfahrung immer wiederkehre. [...] Für die theoretische Analyse hat der aktive Intellekt nur seine Begriffsäquivalente in einer erkenntnistheoretischen Bedeutung, was Guardini bereits als Gegenpol des Religiösen ansieht[13 Ebenda, S. 140.], obwohl es sich im Beispiel der linken Mystik fraglos in einer Weise äußert, die als religiöse Massenbewegung anzusprechen ist.“
- [1971-000] Band 2/2, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=lkHkAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 157: „Romano Guardini schildert in seiner Kommentierung von Platons „Phaidon“ die sich vollziehende Umwertung als dialektischen Prozeß. Er sieht das platonische Geistesleben von zwei gegensätzlichen Bewegungen getragen, von denen nur eine mit dem eigentlichen Dualismus zu tun hat. Die Idee ist von irdisch-Menschlichem abgehoben. Verschwindet die Basis geformter Körperlichkeit, dann verliert sich der geistige Akt in bloße Abstraktion oder in mystizistische Wesenlosigkeit. Ist der Aufstieg ins Geistige abgemindert, „wird das Ganze zum ästhetischen Genießertum". Unter Verzicht auf „den eigentlichen Dualismus" ergeben sich als gegensätzliche Bewegungen schon in der griechischen Wirklichkeit später akut gewordene Tendenzen. Von der gymnastisch und musisch geformten Körperlichkeit, der künstlerisch geprägten Welt der Gestalten, der politisch durchdrungenen irdischen Wirklichkeit erfolgt der Aufstieg zur rein geistig angenommenen Welt der Ideen. Der Sinn dieses Daseins gipfelt darin, „den Menschen hervorzubringen, der fähig ist, das vollkommene philosophische Leben zu führen". Das Irdisch-Menschliche erreicht ein Optimum, „damit der seiner Aufgabe bewußt werdende Geist es mit dem höchsten Maß von Einsicht, Freiheit und Entschiedenheit opfern könne".[17 R. Guardini, Der Tod des Sokrates, Hamburg 1964, S. 138. Das Werk entstand 1943, als Guardini im faschistischen Deutschland aus seinem Amt entlassen war.] Der Entschluß zur Freiheit überwindet den Tod und wirkt in dieses Dasein auch dann, wenn weder gymnastisch - musisch geformte Körperlichkeit noch eine künstlerische Welt der Gestalten den Menschen umgibt, der zum Selbstbewußtsein erwacht.“
- [1970-000] Band 2/1, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=7UDkAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- [1970-000] Konstantin Papapetrou: Begegnung als Vollzug der Freiheit. Über das Ur-Feld der Gesellschaft, in: Areopag. Politisch-literarisches Forum, 5, 1970, S. 62 ff, [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=cFIKAAAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 65: „Vielleicht sollte man die Freiheit nicht im Abstrakten, sondern im Konkreten suchen. Mit Romano Guardini könnten wir die Freiheit im „Konkret-Lebendigen" suchen und finden.3) Und die Begegnung ist ein Konkret-Lebendiges schlechthin. Es wäre in diesem Fall vielleicht ein Fehler, die Freiheit in der Isolierung des Subjekts zu suchen. Und das nicht, weil die Isolierung nichts Konkretes ist, sondern weil sie der Natur des Subjekts widerspricht, die wesensmäßig auf den Vollzug der Gemeinschaft hin angelegt ist. Die Leugnung des Gemeinschaftscharakters des Subjekts bedeutet die Leugnung seiner Eigentlichkeit, seines eigenen Lebens.“
- [1970-000] [Französisch] Papst Paul VI.: Discours du Pape Paul VI aux participants au congrès thomiste international, 12 septembre 1970 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://www.vatican.va/content/paul-vi/fr/speeches/1970/documents/hf_p-vi_spe_19700912_congresso-tomistico.html
- „Au reste, que de questions soulevées, par vos contributions mêmes, sur «cet être mystérieux», dont le regretté Romano Guardini nous avertit avec pénétration: «Comme elle est périlleuse, l’illusion de l’homme sur son être réel, telle qu’elle s’exerce sans cesse par la parole, l’écriture, les images. A tel point que l’on éprouve parfois avec terreur ce sentiment: ce dont parlent la science, la littérature, la politique, le journal, le film, comme étant l’homme – ce n’est pas du tout l’homme» (R. GUARDINI, Morale au-delà des interdits, Paris, Cerf, 1970, 25 pp. et 29).“
- Übersetzungen:
- [1970-000] [Spanisch] Papst Paul VI.: Dios y el hombre, in: Sapientia, 25, 1970, S. 243 ff. [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=jBqsABYWsiUC ; zu Romano Guardini S. 244
- S. 244: „Por lo demás, cuántos problemas plantean sobre „este ser misterioso“, vuestras mismas contribuciones, o las que el llorado Romano Guardini nos decía de manera penetrante: „Cuán peligrosa es la ilusión del hombre sobre su ser real, tal como viene ejerciéndose constantemente de palabra, por escrito y a través de las imágenes. Hasta el punto de que uno experimenta a veces con terror esta sensación: aquello de que hablan la ciencia, la literatura, la política, el periodismo, el film, como si fuera el hombre – aquello no es en absoluto el hombre“ (R. Guardini, Morale au-dela des interdits, Paris, Cerf, 1970, p. 25 y 29).“
- [1970-000] [Englisch] Papst Paul VI: What is man?, in: The Pope Speaks, 15, 1970, S. 211 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=wbsOAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=0mopAQAAIAAJ oder https:\books.google.de\books?id=oJgjAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 212: „As the late Romano Guardini pointedly reminded us: "How much danger of self-deception there is in man's contemplation of his real being. We see it in his never-ending talking, writing and imagebuilding. It gets to the point where we sometimes are terrified by the feeling that man is not at all that which he is made out to be by science, literature, politics, newspapers and films."[3 R. Guardini, Morale au-délà des interdits, Paris: Cerf (1970), pp. 25 and 29.]“
- [1970-000] [Spanisch] Papst Paul VI.: Dios y el hombre, in: Sapientia, 25, 1970, S. 243 ff. [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=jBqsABYWsiUC ; zu Romano Guardini S. 244
- [1970-000] Heinrich Pompey: Experiment Mensch – Seine theologisch-anthropologische Grenze, in: Hochland, 62, 1970, S. 116-132 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=etolAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=V-MIAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 124: „Anthropologisch-theologische Betrachtung des Menschen: Die Erschaffung des Menschen nach dem Bilde Gottes [Schöpfung], die Menschwerdung Gottes [Christusgeheimnis] und die Vollendung des Menschen in Gott [Eschatologie] sind die Zentralgeheimnisse im Heilshandeln Gottes mit den Menschen wie gleichzeitig innergöttliches trinitarisches Geschehen und bilden so theologisch die tiefste und einmalige Basis der je jedem Menschen eigenen Würde und Personalität, die letztlich auch die anthropologischen Grenzen und Ziele jeder Menschen-Manipulation bestimmen [38 Die grundlegenden anthropologisch-theologischen Reflexionen über Wesen, Würde und Personsein des Menschen gehen im Bereich der Moral und Pastoral über S. Kierkegaard, Th. Steinbüchel, R. Guardini auf K. Rahner, F. Böckle und A. Auer zurück, während die Konkretisierung des Personlitätsprinzips bis hin zum bewußten personalen Engagement einer hier und heute sich vollziehenden Seelsorge besonders von W. Schöllgen und H. Fleckenstein aufgegriffen wurde.]“
- [1970-000] Stephan Popov: Der Wille zur Gestalt, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=yB4DAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 402: „... ob Alfred Weber vorschnell Abschied von der Geschichte nimmt oder Romano Guardini die neuzeitliche Kultur als Ganzes doch verwirft und das Ende der Neuzeit gekommen sieht ...“ (Verweis auf Guardini, Das Ende der Neuzeit)
- S. 425: „Bei Dostojewskij fällt deshalb nicht nur jener mittlere Bereich aus, der die geschichtliche Wirklichkeit, die Sphäre der Lebensverwirklichung umfaßt, jenes Feld also, "in dem nicht nur gewagt und gelitten, sondern dauerndes Menschendasein begründet wird. Wo Ideen und Mächte eingesenkt, Impulse in Einrichtungen umgewandelt, Gesinnungen in Ordnung und Gesetz realisiert werden. Wo verantwortlich gehandelt, Konsequenzen ausgetragen und der Wirklichkeit standgehalten wird“ (Guardini) – bei Dostojewskij fehlen die vollendeten Menschen, die „positiven“ Helden, welche den Willen nicht aufgeben und auf ihre verstandesmäßigen Einsichten nicht verzichten, nur weil sie im geschichtlichen Klima des damaligen Rußland nichte gedeihen konnten.“ (Verweis auf Guardini, Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk)
- [1970-000] Clemens Schmeing: Mensch und Gespräch, in: Erbe und Auftrag, 46, 1970, S. 5-11 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Us5DAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 5: „Diese Wechselbeziehung „Ohne Sprache kein Mensch, ohne den Menschen keine Sprache“ darf man im Sinne des dialogischen Personalismus, wie er etwa durch Namen wie Martin Buber, Franz Rosenzweig, Ferdinand Ebner, Theodor Haecker, Romano Guardini und Bernhard Welte markiert ist, wohl dahingehend abwandeln: Ohne Gespräch kein Mensch, ohne den Menschen kein Gespräch. In gewisser Weise ist die Aussage „Ohne Sprache kein Mensch“ sogar sekundär gegenüber jener anderen „Ohne Gespräch kein Mensch“."
- S. 7: „Die Erfahrung zeigt aber, daß ich Dir gar nicht alles Meinige mitteilen, übergeben, schenken kann und umgekehrt. Vieles von dem je Meinigen und Deinigen ist nicht so zugeschnitten, daß es Dir und mir zugleich paßt. Romano Guardini sagt dazu: „Teilnehmen und Teilgeben setzt Besonnenheit voraus. Unterscheidung. ... ... Jede Gabe ... will ihre Stätte finden beim richtigen Menschen, sonst ist's kein Geben, sondern ein Vergeuden. Was bei dem einen aufbaut, kann bei dem andern niederreißen. Was diesem kostbar ist, ist jenem gleichgültig.“[7 R. Guardini, Vom Sinn der Gemeinschaft, Zürich 1950, 26].“
- [1970-000] Heinz-Horst Schrey: Dialogisches Denken (Erträge der Forschung 1), Darmstadt: WBG 1970, darin: Der Mensch als Partner Gottes, S. 107-110: Dialogischer Aufbau der Person bei Guardini, und S.116-119: Guardinis `Grundlegung der Bildungslehre´ [Gerner 62] und [Gerner 121] und [Brüske 683] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=cOgPAQAAIAAJ
- [1970-000] Jörg Splett: Sprache der Religion, in: Hochland, 62, 1970, S. 107-115 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=etolAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=V-MIAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 109: „Zunächst betrifft das die Ursache-Kategorie, die der personalen Wirklichkeit nicht entspreche. R. Guardini antwortet darauf: „Was die religiöse Erfahrung als das Eigentliche, Ganz-Erfüllende, Endgültige, und Heil-Gebende auffaßt, ist das Gleiche [ich sagte lieber: dasselbe] wie jenes, das [das] Denken als die erste Ursache, das in sich selbst Gründende und alles übrige Begründende - mit einem Wort , als das Absolute versteht.“4
- S. 112 f.: „Tatsächlich ist es nicht erst die heutige Besinnung auf Sprache und Wort, die uns die Worthaftigkeit der Schöpfung nahebringt; durch die ganze Tradition des christlichen Denkens geht der Widerhall auf den Genesisbericht von Gottes Schaffen durch das Wort – bis in die Polemik der Aufklärung hinein, die dem Buch der Offenbarung das „Buch der Welt“ entgegensetzt12. Die Dinge haben „Wortcharakter“ [R. Guardini], sind »existierende Worte« [C. Tresmontant], »die Welt ist Signatur des Wortes« [H. Heine]. Wort aber ist immer Wort an jemanden. Zu dem ersten Gedanken tritt darum - wieder durch die ganze Tradition hin – das Bewußtsein, die Welt [und der Mensch selbst in ihr] seien „Wort Gottes zu jenem Geschöpf hin, das von Wesen bestimmt ist, im Du-Verhältnis zu Gott zu stehen« [R. Guardini].“
- [1970-000] Joseph Tewes: Zum Existenzbegriff Franz Rosenzweigs, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Exi8AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 66: „[288) Das Schweigen des Selbst ist von demjenigen Schweigen zu unterscheiden, das Rosenzweig in Stern III entdeckt: ein Schweigen „des vollendeten Verstehens" (III, 46). Indem der Redende jetzt schweigt, ist die Sprache im höchsten angekommen. Das, worüber gesprochen wurde, ist offenbar geworden. In dieser Weise ist Schweigen „ein Offenwerden vor der Sinngestalt, die sich dem inneren Blick darbietet" (R. Guardini, Die religiöse Sprache. In: Die Sprache, Darmstadt 1959, S. 12-13).“ „IX, S. 10, 24). [...]“
- S. 94 f. „Denker, die ihm grundsätzlich nahestehen, etwa Cohen, Buber, Ebner, Scheler und Guardini, wenden sich gerade dem Personbegriff zu und sehen in ihm und seinem Seinsrang die einzige Weise, wie die individuelle, geistige Verfaßtheit des Menschen gesichert werden kann. Die Bedenken Rosenzweigs gegen den Personbegriff zeigen sich zunächst in der theologischen Dimension, als Ablehnung, das Personsein von Gott auszusagen.“
Zu: Welt und Person (1939)
- [1970-000] Handbuch pädagogische Grundbegriffe, hrsg. von Josef Speck und Gerhard Wehle, Bd. I, München 1970 [neu aufgenommen] - [Sammelband] - [noch nicht online], darin:
- [1970-000] Vincent Berning: (Artikel) Anthropologie, S. 14 u. 32 (zu: Welt und Person) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000] C. Menze: (Artikel) Bildung, S. 157 (Bezug auf Schelers und Guardinis bildungstheoretische Präzisierungen) und 182 (zu: Welt und Person) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Freiheit, Gnade, Schicksal (1948)
- [1970-000] [Italienisch] Giuseppe Da Via: Libertà, grazia, destino in Romano Guardini (Rezension zu: Guardini, Freiheit, Gnade, Schicksal, ital.), in: L´ Osservatore Romano, Vatikanstadt, 1970, 92, 11. März [Mercker 3344] und [Zucal, 1988, 490] - [Rezension] - [noch nicht online]
Rezensionen zu: Verantwortung. Gedanken zur jüdischen Frage (1952)
- [1970-000] Paul Stöcklein: Über deutsche Verführbarkeit. Erfahrungen mit der Revolutionssophistik an Hochschulen, in: Hochland, 62, 1970, 3, S. 230-245 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=etolAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=V-MIAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 243: „Die Konsequenz aus der ewigen Kallikleslehre steht in jener Anekdote, die Guardini 1952 im „Hochland“ klassisch formuliert hat: » ... ich erinnere an die Antwort, die, wenn ich mich recht entsinne, Maxim Gorki bekam, als er einen Gutsbesitzer zu retten suchte, da dieser gerecht und hilfreich gewesen sei: gerade weil er das gewesen, müsse er verschwinden, denn dadurch sei sein politisches Gewicht größer!“ [Guardinis Ausführungen sind auch als kleines Buch bald darauf bei Kösel erschienen: „Verantwortung. Gedanken zur jüdischen Frage.“]
Literatur, Sprache und Kunst
- [1970-000] Walter Baier: Untersuchungen zu den Passionsbetrachtungen der Vita Christi des Ludolf von Sachsen (Analecta Cartusiana, 44; band 3), 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=uyQuuNUwy58C; zu Romano Guardini S. 479, 484 ff., 525 (vor allem zu Guardini, Sinne)
- [1970-000] Monique Boussart: Alfred Döblin: seine Religiosität in Persönlichkeit und Werk, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=8hslAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 89: „Bei Hölderlin ist auch keine weltenthobene Göttlichkeit vorhanden; er erkennt nur die Göttlichkeit der Welt selber; die Götter sind Momente der Natur. Diese ist das Urgöttliche, das im Wandel ewig dauert, das in allem Seienden lebt; unvergänglich an sich, übersteht sie jeden Einzelnen.[105 Hierzu schreibt R. Guardini in seinem Buch über Hölderlin: „Der Begriff, der Hölderlins Denken trägt, ist der der Natur. Sie ist der große Zusammenhang, worin jedes Einzelne im Ganzen aufgeht ... Natur ist für Hölderlin die endgültige Wirklichkeit." (R. Guardini, „Hölderlin, Weltbild und Frömmigkeit", J. Hegner Verlag, Leipzig, 1939, S. 144).]“
- S. 172: „Empedokles, zum Beispiel, ist schließlich zur Selbstaufopferung bereit und will in die Einheit des Alls zurück. Siehe diesbezüglich R. Guardini: „Hölderlin Weltbild und Frömmigkeit", J. Hegner Verlag, Leipzig, 1930, S. 118, 144.“
- [1970-000] Hans Erich Brand: Kleist und Dostojevskij: Extreme Formen der Wirklichkeit als Ausdrucksmittel religiöser Anschauungen, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=iyUqAAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 41, 52, 73, 163, 165
- [1970-000] Wilhelm Breuer: Die lateinische Eucharistiedichtung des Mittelalters, von ihren Anfängen bis zum Ausgang des 13. Jahrhunderts: Ein Beispiel religiöser Rede, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=DUo8AAAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 13 f.
- [1970-000] Rudolf Dirk Schier: Die Sprache Georg Trakls, 13, 1970, S. 21 - https://books.google.de/books?id=FfRYAAAAMAAJ
- S. 18: „Es ist in diesem Zusammenhang auch vielsagend, daß Kritiker sich immer wieder gezwungen gefühlt haben, den persönlichen Aspekt einzufügen. Man hat sich große Mühe gegeben, genau die Buche, die Mörike in seinem Gedicht beschreibt, in einem Wäldchen bei Cleversulzbach zu finden.[8 Z.B. Romano Guardini, Gegenwart und Geheimnis (Würzburg, 1957), S. 115.]“
- S. 21: „Romano Guardini setzt eine solche Intention folgendermaßen voraus: Sie [die Lampe] hängt in einem „Lustgemach"; vielleicht einem Pavillon, wie man ihn gern in einem Park errichtete, um der Fröhlichkeit des Festes gegenüber dem Haus einen zweiten Mittelpunkt zu geben. Der kleine Bau ist „fast vergessen". Die Familie hat sich einschränken und benützt ihn nicht mehr, oder der Geschmack hat sich verändert, und man empfindet die Kunst seiner Zeit als unscheinbar und langweilig.14“
- [1970-000] Heinrich Schirmbeck: Die moderne Literatur und die Erziehung zum Frieden. Kritik und Entwurf eines Modells, Augabe 3 (Abhandlungen der Klasse der Literatur der Akademie der Wissenschaften und der Literatur), 1970 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=qiEXAQAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=TbAPAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 30: „Selbst Theologen respektieren die Selbstherrlichkeit der Kunst. Als Beispiel einer solchen Haltung möchte ich ROMANO GUARDINIS Rilke-Interpretation anführen, wie er sie in seinem Buche Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins vorträgt. Als Theologe und abendländischer Christ müßte GUARDINI RILKES Liebeslehre in ihrer absurden Form als sehnender Unerfülltheit, schmerzlichen Aussichselbstheraustretens, reiner, auf sich selbst zurückgeworfener Erwartung, wie sie in der ersten Duineser Elegie zum Ausdruck kommt, verwerfen; sie ist falsch, denn sie verfehlt das eigentliche Wesen der Liebe: den personalen Wechselbezug von Du und Ich. Auf der anderen Seite aber kann GUARDINI nicht umhin, die dichterische Vollendung der RILKEschen Aussage zu bewundern, wohlgemerkt: die poetische Form einer an sich falschen Erkenntnis. Und so geht es durch das ganze Buch hindurch: alle Ideen RILKES, die für ihn daseinsdeutenden Charakter hatten, so die Idee vom je eigenen, vertraulichen Tod als der anderen, zugehörigen Hälfte des je eigenen Seins, oder die Idee einer Anbetung, die sich selbst zurücknimmt und weiter die Idee der Verwandlung alles dessen, was kategorisch den Menschen übersteigt, in die webende Aura menschlicher Innerlichkeit: alle diese Ideen werden von GUARDINI als falsch erkannt, ohne daß er sich veranlaßt sähe, deswegen die dichterische Substanz der Elegien anzutasten oder zu bezweifeln. Er unterscheidet eben zwischen ästhetischer und philosophischer bzw. existentieller Wahrheit und sieht sich in diese Betrachtungsweise einig mit einem anderen Rilke-Interpreten unserer Zeit: Hans Egon Holthusen.“
- [1970-000] Wolf Schmidt: Philosophische Grundfragen der Literarästhetik: zur Seinsweise, Erkenntnis und Wertung des literarischen Kunstwerkes, 1970, III.3. Explikation der Sinnfrage der Kunst und der literarischen Wertung vor dem Hintergrund einiger Reflexionsmodelle (Landgrebe, Bense, Broch, Grassi, Guardini, Huizinga, Heidegger), S. 89-110, zu Romano Guardini S. 95, und III.4. Das literarische Kunstwerk und seine Konkretisationen als Objekt des ästhetischen Subjektivismus einerseits und in seiner Verfaßtheit als „Werk“ andererseits als Grundlagen literarischer Wertung, S. 111-131, zu Romano Guardini S. 114, sowie Anmerkungen S. 140 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=qrgSAQAAIAAJ
Zu: Dante (1931)
- [1970-000] [Italienisch] Angelo Jacomuzzi: La "Divina Commedia“: figura, allegoria, visione, in: Rivista di storia e letteratura religiosa, 6, 1970, 1, S. 96-128 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=XxrXAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 113-115, 117, 119 f.
- [1972-000a] [Italienisch] dann in ders.: Il palinsesto della retorica e altri saggi danteschi, 1972 (Saggi di "Lettere Italiane"; 15), S. 117-178 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=GVoWAAAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=PXtRAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 149-163, 176 und 178
- [1970-000] [Englisch] Karl H. Ruhleder: Dante´ „nobiltà“, in: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte, 22, 1970, S. 131-142 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=qaxQAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 132, 137, 139 (Bezug zu Guardini, Die Lehre des Heil. Bonaventura von der Erlösung)
Zu: Raabe (1931)/Über Wilhelm Raabes Stopfkuchen (1932)
- [1970-000] Peter Detroy: Wilhelm Raabe. Der Humor als Gestaltungsprinzip im „Stopfkuchen“, Bonn 1970, zu Romano Guardini S. 1f., 35, 101 und 142 [Gerner 172] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=uXYkAAAAMAAJ
- [1970-000] Hans Oppermann: Wilhelm Raabe in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=eJwqAAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 138 f. Fußnoten 304 und 308; S. 144 Zitat, S. 138
Zu: Hölderlin (1935)
- [1970-000] Olaf Graf: Tao und Jen: Sein u. Sollen im sungchinesischen Monismus, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=DdkMAAAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 371 f.: Religionsphilosoph Romano Guardini eine eindringende, tiefschürfende Untersuchung über die Göttergestalten des Dichters widmete (Hölderlin, Weltbild und Frömmigkeit, Leipzig 1939). Seine Ausführungen erscheinen für unseren Belang so wesentlich, daß längere Stellen daraus wörtlich hier folgen sollen. Für uns ist dabei gleichgültig, daß gerade Hölderlin mit solcher Kraft des Schauens, mit solcher Tiefe des Empfindens für das Numinose und mit solcher Dichtkraft des Wortes begabt gewesen; das Wesentliche für uns ist, daß hier das Vorhandensein von Numina wie Himmel-und-Erde für Hölderlin durch die einfühlende Gabe eines Deuters von Rang - Romano Guardini ist hierfür als ein Berufener anzusehen - überhaupt erstmals so recht aufgewiesen wurde. Wir verfolgen zuerst das Wesentliche in der Deutung des Äthers bei Hölderlin durch Guardini, sodann die der Erde und schließlich die der Vereinigung der beiden Numina […]“
- S. 373: „Es soll nun mit dem bisher Gesagten keineswegs vermutet werden, der durchschnittlich Hsingli-Gläubige habe mit einer der Hölderlinischen auch nur halbwegs gleichen Emphase und seherischen Ergriffenheit diese von Guardini so meisterlich gedeuteten Numina (Himmel-und-Erde) verehrt.“
- [1970-000] Detlev Lüders (Hrsg. und Kommentator): Friedrich Hölderlin. Sämtliche Gedichte. Studienausgabe in zwei Bänden, Bad Homburg v.d.H. 1970, Bd. 2: Kommentar [Gerner 174] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=F2spAAAAYAAJ oder https://books.google.de/books?id=HTZcAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini 59, 160, 164, 204, 343, 369, 427 und 430
- [1970-000] Hans-Heinrich Schottmann: Metapher und Vergleich in der Sprache Friedrich Hölderlins, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=cTniAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 342-345 (mehrere Verweise auf Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit)
- [1970-000] Wilfried Thürmer: Zur poetischen Verfahrensweise in der spätesten Lyrik Hölderlins, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=lj0pAAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 15 und 55
Zu: Rilke (1941)/Zu: Rilkes Deutung des Daseins (1941/1953)
- [1970-000] Karl-Heinz Fingerhut: Das Kreatürliche im Werke Rainer Maria Rilkes: Untersuchungen zur Figur des Tieres, 1970 (Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=oU0SAAAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=O1IeAQAAIAAJ; zu Romano Guardini mindestens S. 62, 84, 95, 99, 102, 114, 121, 141, 217
- [1970-000] Marlene Heck: Das "Offen-Geheime": zur Todesdarstellung im Lyrischen Werk Rainer Maria Rilkes, Diss. Bonn 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=biwTAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 7: „zentraler Gedanken kann den Einzelnen dazu verführen, auch die abgelegensten Gedankengänge gläubig nachzuvollziehen und in dem Dichter den Verkünder einer neuen Ordnung1) zu sehen, oder auch die Bestätigung der eigenen Weltanschauung[2) Vgl . Romano Guardini: Rilkes Deutung des Daseins. Eine Interpretation der Duineser Elegien, 2. Aufl., München 1961] aus seiner Dichtung herauszulesen, was nicht immer ohne Vergewaltigung des Textes geschieht[3) Ein extremes Beispiel dafür ist die Arbeit von A. Focke: Liebe und Tod , Versuch einer Deutung und Auseinandersetzung mit Rainer Maria Rilke, Wien 1948, […]]“
- S. 11: „In die Reihe philosophischer Deutungen[2) Auf R. Guardini, a.a.O., wurde in einem anderen Zusammenhang verwiesen. […]] gehören die Interpretationen von M. Heidegger3) und in seinem Gefolge von E. Buddeberg4).“
- S. 12: „Wie bei Guardini sind auch die Interpretationen von W. Rehm7) nicht frei davon, die Rilkeschen Gedanken um den Tod in religiöse Vorstellungen einzukleiden.“
- S. 15: „Sie liegen einmal in den geistigen Positionen, die die Kritiker bereits vor aller Kritik innehaben und bewußt oder unbewußt auf die Dichtung übertragen[1) Das gilt insbesondere für theologische (vgl. R. Guardini, a.a.O), philosophische (vgl. E. Buddeberg, a.a.O.) oder auch psychologische (vgl. Ε. Simenauer: Rainer Maria Rilke, Legende und Mythos, Frankfurt 1953) Argumentationen.]“
- S. 66 f.: „Andererseits erwecken solche Textstellen den Eindruck so großer Distanz zum – wenn nicht ausgesagten -, dann doch intendierten Inhalt, daß ihre interpretatorische Auffüllung nahe an die Grenze des Unverbindlichen rückt[5) Bei Rilke scheint es besonders schwierig, die Frage nach der "Wahrheit" seiner Dichtung zu stellen. Fordert man mit Guardini (R. Guardini: Gegenwart und Geheimnis, Würzburg 1957, S. 108) "zu(m) Recht", von dem, der "das dichterische Wort spricht", "wirkliche Wahrheit", dann ist man im Falle Rilkes zumindest dort überfordert, wo erkenntnisjenseitige Spekulationen für die hier vorliegende Thematik Begründungszusammenhänge aufweisen, die weder logisch noch aus der "unbeschreiblichen Situation" des Gedichtes (An Robert Heinz Heygrodt 12. Jan. 1922, Br. II, S. 298) erklärbar sind.].“
- [1970-000] [Englisch] Frank Higley Wood: Rainer Maria Rilke; the Ring of Forms, 1970 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=LrmzAAAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 8, 145, 230
Zu: Über das Wesen des Kunstwerks (1947)
- [1970-000] [Italienisch] Guido Sommavilla: Introduzione, in: Guardini, Discorso sull´ opera d´ arte, Padua 1970, S. 4 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Sammelbände
Rezensionen zu: Scritti filosofici (1964)
- [1970-000] [Italienisch] G. G. (Giovanni Giraldi): Rezension zu: Guardini, scritti filosofici, in: Sistematica, Ausgaben 9-16, 1970, S. 202-204 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=fu1DAAAAIAAJ
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1971
Vorläufig verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1971 bereits 93+x Titel. Von den 93+x Titeln finden sich:
- 4 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
- 23 Titel zusätzlich in der Gerner-Bibliographie;
- 66 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.
Biographie
Lexika
- [1971-000] [Italienisch] W. Theodor Elwert: (Artikel) Romano Guardini, in: Istituto della enciclopedia italiana (Hrsg.): Enciclopedia dantesca, Rom 1971 (1970???), Bd. 3, S. 297 [Gerner 54] - [Lexikoneintrag] - https://books.google.de/books?id=oLoaAQAAMAAJ; online siehe auch: https://www.treccani.it/enciclopedia/romano-guardini_(Enciclopedia-Dantesca)/
- [1971-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Max Müller/Alois Halder (Hrsg.): Kleines Philosophisches Wörterbuch, Freiburg im Breisgau 1971, S. 112 [Gerner 55] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1988-000a] Vgl. auch (Artikel) ???, Max Müller/Alois Halder Kleines Philosophisches Wörterbuch. Freiburg, Basel, Wien: Herder, 1988, S. ???, zu Romano Guardini S. 147-148 (Vorrang des Intellekts vor dem Willen in der Tradition von Aristoteles und von Thomas von Aquin) [neu aufgenommen] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1971-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Helmut Olles (Hrsg.): Literaturlexikon 20. Jahrhundert, Reinbek 1971, S. 324 [Gerner 57] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
Fotografie/Gemälde
Bisher keine Funde
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Zu: Dritter Todestag
- [1971-000] Bernhard Scherer: Romano Guardini und der Rosenkranz. Zur dritten Wiederkehr seines Todestages am 1. Oktober 1971, in: Deutsche Tagespost, Würzburg, 24, 1971, 177 (1./2. Oktober 1971), S. 11 [Mercker 2183] - [Artikel] - [noch nicht online]
Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen
- [1971-000] Walter Adolph: Kardinal Preysing und zwei Diktaturen, Berlin 1971 [Gerner 232] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=5HkyAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- [historisch relevant] S. 17: Guardini gehörte demnach neben Przywara und Schneider zu Preysings „Berliner Kreis“
- [1971-000] Heinz Boberach: Berichte des SD und der Gestapo über Kirchen und Kirchenvolk in Deutschland 1934-1944, Mainz 1971, zu Romano Guardini S. 526f. [Gerner 301] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=wzbZAAAAMAAJ
- [1971-000] Anton Böhm/Herder-Dorneich: In memoriam Karlheinz Schmidthüs. Nachruf von Dr. Anton Böhm, Rheinischer Merkur, und dem Verleger der Herder-Korrespondenz, Dr. Herder-Dorneich, in: Freiburger Rundbrief, Freiburg im Breisgau, 23, 1971 (1972 gedruckt mit Nachruf auf Schmithüs, gestorben im 21. Februar 1972), 85/88 (Dezember 1971), S. 155f. [Gerner 296, bei Gerner „(Dezember) 1973“ statt „(Dezember) 1971“] - [Artikel] - http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7051/pdf/Freiburger_Rundbrief_1971_85_88.pdf
- [1971-000] Hannes Burger: Auch die Kirche läßt leben, in: Merian, 24, 1971, 12, S. 108-112 [Gerner RGM3a 13 1] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=T0njAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 112: „Einer der berühmtesten Anziehungspunkte war die Ludwigskirche zu Zeiten Romano Guardinis.“
- [1971-000] Matthias-Grünewald-Verlag, in: Dokumentation deutschsprachiger Verlage, 4. Ausgabe, 1971, S. 327 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Y8wmAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 327: „Geschichte: Am Ende des Ersten Weltkrieges gründete in Mainz ein von der Bibelbewegung und der Liturgischen Bewegung erfaßter Freundeskreis um Romano Guardini den Matthias-Grünewald-Verlag. Der Verlagsname wurde zum Programm. Das Signet zeigt die stilisierte Hand des Johannes des Täufers vom Isenheimer Altar.“
- [1971-000] Ida Friederike Görres: Sohn der Erde. Der Mensch Teilhard de Chardin. Drei Versuche, 1971 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=iekYAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 24f.: Guardini - „einsamer Späher auf dem Turm … hat es zu Beginn der zwanziger Jahre mit noch unüberholter Gültigkeit ausgesprochen: das Auftauchen des »neuen Heidentums«)
- S. 52
- [1971-000] Hermann Hesse: Mein Glaube. Eine Dokumentation. Auswahl und Nachwort von Siegfried Unseld, Frankfurt am Main 1971, zu Romano Guardini S. 126, 143 und 147 [Gerner 288] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=igsJAQAAIAAJ
- [1971-000] Victor Leemans: [Interview], in: Joos Florquin: Ten huize van ... - Band 7, 1971, S. 100 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=lA0LAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 105: „[Frage] U bent onderwijzer in Stekene en als 24-jarige vertaalt u het werk van Guardini. Hoe kwam u bij Romano Guardini? [Antwort] Dat lag toch wel in de sfeer van Poppe. Hoe dat gegaan is? Door mijn kontakten met het A.K.V.S. en met pater Callewaert, gedreven ook door de onvoldaanheid over de Vlaamse jeugdbeweging en door mijn eigen werk in Stekene kwam ik, ik weet niet hoe, op de Deutsche Jugendbewegung. Ik ging op mijn eentje naar Duitsland en liep daar de jeugd- herbergen af. Ik kwam in kontakt met Quickborn en werd het meest aangesproken door Guardini, die ernaar streefde het katoliek bewustzijn te versterken, het liturgisch geloofsleven te verbreiden en de katolieke intellektuele jeugd te vormen. Hij was de leider van Quickborn, de katolieke jeugdbeweging die het aksent legde op de beweging en niet op de organizatie. De beweging ressorteerde niet direkt onder de bisschoppen en ook dat sprak het A.K.V.S. aan, naast dan de heel andere approach van religieuze dingen. Het was dus een stroming die meer was dan Vlaams; ze wilde ons feitelijk meer mens maken. Ik schreef over mijn kontakten met de Duitse jeugdbe- weging in Het Vlaamsche Land, het blad dat Delbeke en Gerard Walschap toen uitgaven en ik vertaalde dan ook een werk van Guardini, Von heiligen Zeichen, van heilige tekens of symbolen. Als voorbeeld kan ik geven: wat zit er in een handbeweging? Ik ontdekte in dat werk, dat heel de symboliek van religieuze innerlijkheid, die beantwoordde aan de religieuze ingesteldheid van Poppe, een heel andere uitdrukking kreeg, een uitdrukking die een jonge man meer moest aanspreken.“; außerdem S. 107
- [1971-000] Karl Bernhard Ritter: Kirche und Wirklichkeit. Gesammelte Aufsätze, hrsg. von Christian Zippert, Kassel 1971 [Sammelband] - [noch nicht online], zu Romano Guardini
- S. 47, 198 (Hermsdorfer Theologenkonferenz) [Gerner 247] - [Artikel] - [noch nicht online]
- S. 201 [Gerner 295] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1971-000] [Englisch] From our notebook: On staying in the church, in: The Tablet, 225, 1971, 21. August 1971, S. 811 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=IxDM3jd9NYgC; zu Romano Guardini:
- "Men like Guardini (unfortunately almost the only writer able to give adequate expression to the experience of those years) brought home to her the wholeness and the mystery of the Church."
Zu: Leibniz-Kolleg
- [1971-000] Rolf Vollmann: Impulse für das Ganze. Ein Nachruf?, in: Stuttgarter Zeitung, Stuttgart, 1971, Nr. 146 (30. Juni 1971) [Gerner 261] - [Artikel] - [noch nicht online]
Ankündigung aus dem Nachlaß
- [1971-000] Vorab-Rezension zu: Guardini, Die Existenz des Christen und Guardini, Theologische Briefe an einen Freund, in: Biblische Zeitschrift, 15/16, 1971, S. 159 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=MScXAAAAIAAJ, zu Romano Guardini:
- [1971-000] „Romano Guardini hinterließ bei seinem Tod am 1. Oktober 1968 ein literarisches Erbe von zirka 4000 Manuskriptseiten . Es ist geplant , diesen noch nicht publizierten Teil des Opus Guardini im Laufe der nächsten Jahre zu veröffentlichen. Romano Guardini Die Existenz des Christen 516 Seiten , Leinen ca. DM 38 , - Best.-Nr. 73451. - Wie fast alle Werke Guardinis aus einem Dialog entstanden sind – sei es aus dem des Predigers oder Vortragenden mit seinen Hörern oder dem des Professors mit seinen Studenten -, so handelt es sich bei seinem ungedruckten literarischen Nachlaß fast durchweg um Niederschriften von Vorlesungen, Vorträgen oder Predigten. Thematisch kreisen sie alle im Grunde um die Guardini zeit seines Lebens bewegende Frage nach der „Unterscheidung des Christlichen“. „Die Existenz des Christen“, eine Niederschrift von Vorlesungen der Jahre 1958 bis 1961 fragt weit ausholend und intensiv nach den Grundlagen der Existenz des Christen. Einen Eindruck davon vermitteln die Hauptthemen: Glaue und Offenbarung – Der wirkliche Gott – Der Anfang aller Dinge – Die Urschuld und der christliche Geschichtsbegriff – Die Erlösung und die Person Jesu Christi – Der Fortgang des Werkes Christi in der Geschichte: Die Kirche. Romano Guardini Theologische Briefe an einen Freund Einsichten an der Grenze des Lebens . - Ca. 70 Seiten , ca. DM 5 , - . Best.-Nr. 73452. - Die Briefe Guardinis enthalten Gedanken , die - trotz der zum Teil durchaus unfertigen Formulierung - für den Christen von heute Wesentliches und Orientierendes über das Christsein aussagen . Vielleicht liegen in ihnen Ansätze zu neuen theologischen Problemen bzw. einer neuen Art , sie anzufassen " (Notiz Guardinis über seine Briefe) . Die Briefe beschäftigen sich mit folgender Thematik : Wie kann neben Gott Endliches sein […]“
- [1971-000] Bloße Ankündigung auch schon in: Zeitschrift für katholische Theologie, 1971, S. 384; in: Trierer Theologische Zeitschrift, 80, 1971, S. 130; in: Kerygma und Dogma, 17, 1971, S. 95;
Romano-Guardini-Preis
- [1971-000] Guardini-Preis für Hans Urs von Balthasar, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Bayerischer Dienst, 1971, 17. März, 2 Typoskriptseiten [Mercker 2705] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1971-000] Urs von Balthasar nahm Guardini-Preis entgegen, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Bayerischer Dienst, 1971, 46, 19. März, 1 Typoskriptseite [Mercker 2706] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1971-000] Romano Guardini-Preis 1971 an Hans Urs von Balthasar verliehen, in: Zur debatte, München, 1, 1971, 4 (April 1971), S. 1-3: Jahresfeier 1971 (12. März 1971, München) [neu aufgenommen???] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1971-000] Franz Henrich: Laudatio, S. 1f.;
- [1971-000] Hans Urs von Balthasar: Wer ist der Mensch, S. 2;
- [1971-000] Franz Henrich: Aus der Arbeit im Jahre 1970, S. 2f.;
- [1971-000] Alfons Goppel: Christlich erleuchtete Rationalität, S. 3;
- [1971-000] Julius Kardinal Döpfner: Weiterwirkende Vergangenheit, S. 3;
Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur
Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung
- [1971-000] David Augustine Conliffe: The liturgical renewal in the roman catholic church on the continent of Europe 1909-1950, Diss. theol., 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://escholarship.mcgill.ca/downloads/707958452?locale=en; zu Romano Guardini: S. 108-110, 139, 148 f., 157, 169, 183, 186 f. (sowie jeweilige Anmerkungsseiten)
- [1971-000] Virgil E. Fiala: Das liturgische Gesetz der Juxtaposition des Neuen zum Alten und seine Bedeutung für die Liturgiewissenschaft, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, Regensburg, 13/I, 1971, S. 26-35, zu Romano Guardini S. 30 [Gerner 102] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=4slDAAAAIAAJ
Zu: Christliche Kunst und Architektur
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Jugendbewegung
- [1971-000] Augustinus Kurt Huber: Deutsche katholische Jugendbewegung in der CSR 1918-1939, in: Horst Glassl/Otfrid Pusteejovsky (Hrsg.): Ein Leben - drei Epochen. Festschrift für Hans Schütz, München 1971, S. 299-323, zu Romano Guardini S. 300, 313 und 316f. [Gerner 163] - [Artikel] - - https://books.google.de/books?id=xJYKAQAAIAAJ;
- [1971-000] Gerhard Seewann: Österreichische Jugendbewegung 1900 bis 1938. Die Entstehung der Deutschen Jugendbewegung in Österreich-Ungarn 1900 bis 1914 und die Fortsetzung in ihrem katholischen Zweig „Bund Neuland“ von 1918 bis 1938, Frankfurt am Main 1971;
- [1971-000] Bd. 1, zu Romano Guardini S. III, 8 FN38, 33, 51, 113, 142 f., 145, 200, 212, 255 f., 269, 271 f., 383 [Gerner 167] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=XuQEAAAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=rJQbAQAAMAAJ
- [1974-000a] (2) 1974 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=XuQEAAAAMAAJ
- [1971-000] Bd. 2, zu Romano Guardini: S. 446 f., 455, 533, 649 (659?), 715-720, 898f., 952 [Gerner 167] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=T04zAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=rJQbAQAAMAAJ
- [1974-000a] (2) 1974 [neu aufgenommen] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1971-000] Bd. 1, zu Romano Guardini S. III, 8 FN38, 33, 51, 113, 142 f., 145, 200, 212, 255 f., 269, 271 f., 383 [Gerner 167] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=XuQEAAAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=rJQbAQAAMAAJ
Zu: Neue Jugend und katholischer Geist
- [1971-000] Jürgen Schwarz: Studenten in der Weimarer Republik (Ordo politicus, Bd. 12), Berlin 1971 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=0esNAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 387: „Insbesondere auf die katholischen Minderheiten wiederum übte damals schon der katholische Theologe und Philosoph Romano Guardini unter anderem mit seiner Schrift „Neue Jugend und katholischer Geist“ (1920) nachhaltigen Einfluß."
Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)
- [1971-000] Bruno Hipler: Freiheit als Voraussetzung und als Ziel der religiösen Erwachsenenbildung. Ein Beitrag zur Anthropologie der christlichen Erwachsenenbildung, Phil. Dissertation, München 1971, zu Romano Guardini S. 34, 213, 215, 261, 273, 326 [Gerner 136] - [Monographie]/[Doktorarbeit] - [noch nicht online]
- [1971-000] Felix Messerschmid: Die deutschen Katholiken in der Bildungsgesellschaft. Ein Lagebericht, in: Hochland, 63, 1971, S. 409 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=FdslAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 425: „Auch der christliche Ordo bleibt pädagogisch wirkungslos, wenn aus ihm nicht Lebensformen gewonnen werden, in denen der heutige Mensch die ihm angemessene Gesittung findet; Ordnungen, in die der Mensch unserer Gesellschaft eingehen, worin er sich beheimatet fühlen kann. Dieses pädagogisch Eigentliche ist eine Aufgabe, die zwar in engem Zusammenhang mit religiösen, philosophischen, sozialen, politischen Erkenntnissen und Gegebenheiten gelöst werden muß, die aber nicht einfach aus ihnen abgeleitet werden kann. Bilder und und Ideen, die aus ihnen zu gewinnen sind, sind immer Abstraktionen, und zwar meist a posteriori: „Es gibt keine in sich geschlossene Wesensgestalt des Menschen und dieses Menschen ... Was es gibt, ist nur der werdende Mensch und der Raum der Wirklichkeit mit ihren Dingen“ [Romano Guardini]. In der Begegnung zwischen beiden geschieht Bildung.
- [1971-000] Hideakira Okamoto: Studie über die pädagogische Anthropologie O.F. Bollnows mit seinen Schülern, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=hgkKAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 37: „Vor allem E. Grisebach[11], F. Delekat[12], R. Guardini[13) Guardini, Grundlegung der Bildungslehre, 1928, jetzt in der Schriftenreihe "Weltbild und Erziehung"; vgl. ...] usw. haben die Frage nach den "Grenzen der Erziehung" gestellt. Bezeichnend ist hier, daß diese Kritik an den Möglichkeiten der Erziehung mit der Entstehung der Existenzphilosophie parallel ging.“
- S. 51: „Die Gefahren einer solchen Auffassung des Bildungsprozesses als einer Begegnung, wie sie sich bei E. Grisebach54) zeigten, wurden in der pädagogischen Theorie zunächst nicht wahrgenommen, obwohl sie R. Guardini schon 1928 in seiner „Grundlegung der Bildungslehre“ klar ausgesprochen hat. Je kritischer nun nach 1930 das Verhältnis zum Erzieher und zum bildenden Gehalt wurde, um so mehr mußte die erzieherische Begegnung den Charakter der Krise annehmen, und um so mehr mußte zugleich deutlich werden, daß der Bildungsprozeß nicht allein von der "Kraft und Wirkung" (E. Weniger) der Begegnung abhängig gemacht werden darf.“ Der pädagogische Begegnungsbegriff konnte wieder als Begriff eines speziellen Vorgangs im Gesamtzusammenhang der Erziehung erscheinen.“
- [1971-000] Franz Pöggeler: Erwachsenenbildung im Wandel der Gesellschaft: Von der Volksbildung zur Education permanente, 1971, zu Romano Guardini S. 163f. (Zu: Guardini, Die Lebensalter) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=9ngPAQAAIAAJ
- [1971-000] Franz Pöggeler: Methoden der Erwachsenenbildung: mit ausführlichem Personen- und Sachregister, 1971 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=TA4G0NXQeg8C; zu Romano Guardini S. 184, 214, 216 f. und 227
- [1971-000] Albert Reble: Geschichte der Pädagogik, Stuttgart (11)1971, Bd. 1, zu Romano Guardini S. 360 [Gerner 123] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=xcoOAQAAIAAJ; Dokumentationsband II, Stuttgart 1971, zu Romano Guardini S. 489-493 und 637 [Gerner 123] - [Monographie] - [noch nicht online]; Nachdruck 1999, S. 489-493 und 637 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=0wnRtH4Ok2MC
- [1971-000] Lexikon der Pädagogik, Neue Ausgabe, Freiburg im Breisgau 1971, Bd. III:
- [1971-000] Dietmar Kamper: Person, Personalismus, S. 281 (zu: Guardini, Welt und Person) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1971-000] Heinrich Döpp-Vorwald: Pädagogischer Realismus, S. 387 (zu: Guardini, Welt und Person) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Grundlegung der Bildungslehre (1928/1953)
- [1971-000] Leonhard Froese/Dietmar Kamper: Anthropologie und Erziehung, in: Th. Ellwein u.a. (Hrsg.): Erziehungswissenschaftliches Handbuch, Bd. 3/I, Berlin 1971, Abschnitt 2.4.3.4: Der dialektisch-reflexive Ansatz, S. 129-134, zu Romano Guardini S. 129f. (Guardini, Grundlegung der Bildungslehre, wird eingeordnet als "dialektisch-reflexiver Ansatz", nicht als „phänomenologischer Ansatz“ (vorheriger Abschnitt) und nicht als „dialogischer Ansatz“ (nachfolgender Abschnitt)) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=2o9YAAAAYAAJ
Theologie, Exegese und Mystik
- [1971-000] Horst Robert Balz: Heilsvertrauen und Welterfahrung: Strukturen der paulinischen Eschatologie nach Römer 8, 18-39, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=u80AAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 16: „Ähnlich spricht R. Guardini vom Bewußtsein, das „tief im Menschen“ liegt[25 R. Guardini, Das Harren der Schöpfung (1940) 3; dazu K. Prümm, ZKTh 65 (1941) 109; T. Kampmann, ThGl 34 (1942) 117.], erweitert diesen Aspekt aber sofort zur universalen Thematik hin, wenn er feststellt: „Auf dieses Geheimnis im Menschen ... ist die ganze Schöpfung hingewendet.“ Weil irdisches Dasein in der Zeit gebunden ist, ist es unvollkommen, „Sein in Wehen“[26 R. Guardini, Harren der Schöpfung, 9 f..]“
- [1971-000] Eugen Biser: Gott verstehen. Erwägungen zum Verhältnis Mensch und Offenbarung, München/Freiburg im Breisgau 1971, zu Romano Guardini S. 48-52 [Gerner 66] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=pUURAQAAIAAJ
- [1971-000] Heinrich Fries: Kirche – fünf Jahre nach dem Konzil, in: Hochland, 63, 1971, S. 1 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=FdslAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 1: „Es schien, als sei erst durch das Konzil jenes Wort eingelöst worden, das Romano Guardini 1923 prägte: „Die Kirche erwacht in den Seelen“, als sei erst jetzt erfüllt, was Otto Dibelius 1927 meinte, als er vom zwanzigsten Jahrhundert als dem Jahrhundert der Kirche sprach. Eine neue große Stunde der katholischen Kirche und durch sie der Christenheit insgesamt schien gekommen.“
- [1971-000] [Französisch] Jacques Guillet: Jésus devant sa vie et sa mort, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online]
- Übersetzungen:
- [1975-000a] [Englisch] unter dem Titel: The Religious Experience of Jesus and His Disciples, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=m1oRAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 61-63, 68, 71 und 74 (zu Guardini, Meditations on the Person and Life of Jesus Christ=The Lord)
- Übersetzungen:
- [1971-000] Josef Nolte: Dogma in Geschichte. Versuch einer Kritik des Dogmatismus in der Glaubensdarstellung, Freiburg/Basel/Wien 1971 (Ökumenische Forschungen, hrsg. von Hans Küng und Jürgen Moltmann, Abt. II, Bd. 3), zu Romano Guardini S. 11, 92, 111 und 128 [Gerner 75] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=aZIAAAAAMAAJ
- [1971-000] Horst Georg Pöhlmann: Rechtfertigung: die gegenwärtige kontroverstheologische Problematik der Rechtfertigungslehre zwischen der evangelisch-lutherischen und der römisch-katholischen Kirche, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=E6UAAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini S. 23, 87, 124, 238 und 252
- [1971-000] Joseph Ratzinger: Warum ich noch in der Kirche bin, in: Hans Urs von Balthasar/ders.: Zwei Plädoyers, München 1971; (2)1971, S. 55-75 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [2005-000a] dann in ders.: Grundsatz-Reden aus fünf Jahrzehnten, Regensburg 2005, S. 103-119 [Artikel] - [noch nicht online];
- [2006-000a] auch in ders.: Credo für heute, Freiburg 2006, S. 190-210 [Artikel] - [noch nicht online];
- [2010-000a] jetzt in ders.: Gesammelte Schriften, Bd. 8/2: Kirche - Zeichen unter den Völkern, Freiburg/Basel/Wien 2010, S. 1170 [Artikel] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
- 1971: „Das hoffnungsvolle Wort Romano Guardinis, 1921 gesprochen, scheint ins Gegenteil verkehrt: Ein Vorgang von großer Tragweite hat begonnen: die Kirche erwacht in den Seelen. Heute scheint das Wort umgekehrt lauten zu müssen: in der Tat, ein Vorgang von großer Tragweite spielt sich ab - die Kirche erlischt in den Seelen und sie zerfällt in den Gemeinden. Inmitten einer Welt, die nach Einheit strebt, zerfällt die Kirche in nationalistisches Ressentiment, in die Verketzerung des Fremden, in die Glorifizierung des Eigenen. Zwischen den Managern der Weltlichkeit und einer Reaktion, die sich allzu sehr ans Äußerliche und bloß Gewesene klammert, zwischen Missachtung der Überlieferung und positivistischem Bauen auf den Buchstaben scheint es keine Mitte zu geben - die öffentliche Meinung weist jedem unerbittlich seine Stelle zu; sie braucht klare Etikette und kann sich auf Nuancen nicht einlassen: Wer nicht für den Fortschritt ist, ist gegen ihn; man hat Konservativer oder Progressist zu sein. Die Wirklichkeit ist freilich, gottlob, doch anders;“
- [1971-000] [Englisch] Illtyd Trethowan: The Absolute and the Atonement, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=2051dY_EoekC; zu Romano Guardin S. 185-188 und 190 (Kritik an: Guardini, Freedom, Grace and Destiny)
- [1971-000] Günter Waldmann: Das Verhängnis des Glaubens, in: Neue deutsche Hefte, 18, 130, 1971, 2, S. 3 ff. - https://books.google.de/books?id=84MaAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 9: „Daß dieser Offenbarungsglaube wegen der grundsätzlichen Unmöglichkeit einer aus der geglaubten Sache her erfolgenden Begründung sich selbst begründet - [...] – und so völlig zirkelhaft ist, d.h. für den Gläubigen sich im Kerne so trägt: „Warum glaubst Du eigentlich? ... Weil ich glaube“ (Guardini)[14 Vom Leben des Glaubens. Mainz 19574. S. 45.], ist weithin anerkannt, wird geradezu als sein „Zeichen der Wahrheit“ (Guardini)[15 Ebd. S. 73] verstanden. Da das in ihm Geglaubte nicht aus dem unvollziehbaren paradox-absurden Sachverhalt des Christusgeschehens objektiv begründet (und auch die Glaubwürdigkeit des es bezeugenden Christus selbst nur geglaubt) werden kann, muß es vom glaubenden Subjekt gesetzt werden:“
- [1971-000] Werner Dettloff: „Christus Hierarcha“. Ein Beitrag aus Bonaventuras Lehre über Christus und das Amt in der Kirche, in: Studia mediavalia et mariologica (P. Carolo Balic OFM septuagesimum explenti annum dicata), Rom 1971 , S. 121-131 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=H6M8AAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 121-124 (zu Guardini, Systembildende Elemente; Guardini, Die Lehre des heil . Bonaventura)
- [1971-000] Hermann F. Schalück: Armut und Heil. Eine Untersuchung über den Armutsgedanken in der Theologie Bonaventuras, 1971, zu Romano Guardini S. XVI, 18-20, 59, 76, 81, 84, 120, 133, 138, 157, 187 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=3MEAAAAAMAAJ
Rezensionen zu: Das Bild von Jesus dem Christus im Neuen Testament (1936)
- [1971-000] [Französisch] J. Ménard: Rezension zu: Das Bild von Jesus dem Christus im Neuen Testament, in: Revue des sciences religieuses, Straßburg, 1971, S. 383 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=KcInAQAAIAAJ und https://www.persee.fr/doc/rscir_0035-2217_1971_num_45_4_2628_t1_0384_0000_2
Rezensionen zu: Die Mutter des Herrn (1955)
- [1971-000] Schalom Ben-Chorin: Mutter Mirjam. Maria in jüdischer Sicht, München 1971, zu Romano Guardini S. 209f. [Gerner 100] - [Monographie] - [noch nicht online]; zahlreiche Auflagen, zum Beispiel München (Taschenbuchauflage)1982, (2)1982; (3)1984; (7)1991; Werke, Bd. 6: Gütersloh 2006, zu Romano Guardini S. 149 [????] - [Monographie] - 1984: https://books.google.de/books?id=i7UqAQAAMAAJ und 2006: https://books.google.de/books?id=MU8RAQAAIAAJ
Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)
- [1971-000] [Spanisch] Jorge Uscatescu Barrón: Libertad y cultura de masas, in: Revista de estudios políticos, 176/177, 1971, S. 97-112 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://dialnet.unirioja.es/servlet/articulo?codigo=1957178 und https://books.google.de/books?id=9YcKAAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=WuIgAQAAMAAJ (dort irrtümlich mit 175, 1941 angegeben); zu Romano Guardini S. 104-109
- [1971-000] Ladislaus Boros: Der gute Mensch und sein Gott, Olten 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online]; jetzt in ders.: Gesamtausgabe Band 7: Der gute Mensch und sein Gott (1971)/Gedanken über das Christliche (1973), 2023 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=o6q7EAAAQBAJ&pg=PA29; zu Romano Guardini: Der gute Mensch und sein Gott, S. 29, 31, 35, 49, 56, 90, 92, 101, 112 und öfters.
- [1971-000] [Englisch] Edward George Bozzo: The Relevance of Hope for a Person-Centered Moral Theology, in: The American Benedictine Review, 22, 1971, 3, S. 326-352 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=0YgNp6gOQR4C; zu Romano Guardini
- S. 330: „Obviously this calls for maturity on the part of today´s Christian, no longer coddled in an ambient cluttered with expresvions of religious sensibility. It has been years since Guardini forewarned: "The decline of primitive religious sensibility, of the ability to infuse all things with a sense of the religious, will increase in the new era. A fullness of religious sensibility helps faith, but it can also veil and secularize its content. If this fullness diminishes, faith becomes leaner but purer and stronger. The new Faith will therefore open itself to what is genuinely real; its center of gravity will descend more deeply into the personal; it will affect all things with decision, loyalty and self-conquest."[15 Romano Guardini, The End of the Modern World (New York, 1956), p. 129, n. 7] It would be presumptuous to claim that all men today appreciate this, or, as is commonly supposed, that we can apply to all points of the globe a sense of demythologized existence requiring the personalized life of faith of which Guardini wrote. Confining ourselves to Western civilization, however, we will find it is perhaps less risky to assert that there is a sense of newness in our situation in comparison with former times. Since awareness of this newness requiring profoundly personal faith blossoming into activity for the future of mankind, is uneven - not fully or equally grasped by all believers - the present condition of Christians is painful. Some see that it is for us to act , to create the future under God, while others, if they think of a corporate future at all, conceive of it as something which happens, before which we have "to wait and see," and "make the best of what comes." These attitudes father two styles of life, taxing both to those of circumscribed outlook and the resourcefully energetic.“
- [1971-000] [Italienisch] Giuseppe Cristaldi: Cristianesimo e filosofia contemporanea, in: Raniero Cantalamessa (Hrsg.): Il cristianesimo e le filosofie, 1971, S. 74-101 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ibIWAAAAMAAJ;
- [1980-000a] wieder in der: Cristianesimo e filosofia: prospettive, 1980, S. 93 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Il89AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- 1971, S. 76, 1980, S. 95: „Dell´essenza del cristianesimo sono state date, in tre opere dallo stesso titolo, tree diverse prospettive: antropocentrica, da Feuerbach[4]; raziocentrica, da Harnack5; cristocentrica, da Guardini[6. R. Guardini, Das Wesen des Christentums, Würzburg 1936 (trad. ital. Brescia 1968). Sul cristocentrismo di Guardini v. B. Mondin, I grandi teologi del secolo ventesimo. I teologi cattolici, Torino 1969, pp. 115 ss.] Il credente si ritrova nella prospettiva di Guardini, che intende superare e correggere l'unilateralità riduttiva delle altre due. Il cristianesimo è, nella sua realtà essenziale e costante, la realtà di Cristo. Questa realtà si è inserita nella storia, assumendo quindi una dimensione storica; questa realtà è anche veramente umana, dando quindi luogo ad un discorso antropologico; questa realtà sollecita l'intellectus fidei, dando luogo ad un tipico discorso razionale nell'ambito della fede.“
- [1971-000] Vera Graaf: Homo Futurus, 1971, S. 114 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=PqwQAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 114: „Das neue Bewußtsein, das durch enges Zusammenrücken der Menschen auf der Erde entstehen wird, ähnelt im Falle Ballards sehr deutlich der Beschreibung des zukünftigen Menschen, die Romano Guardini in Das Ende der Neuzeit gibt. Guardinis »Mensch der Masse«5 hat gar nicht den Willen, eigen in seiner Gestalt und originell in seiner Lebensführung zu sein, noch sich eine Umwelt zu schaffen, die ihm ganz und möglichst ihm allein entspricht. Der Mensch der Masse, dem Persönlichkeit und Subjektivität nicht mehr eignen, nimmt die Gebrauchsdinge und Lebensformen an, wie sie ihm von der rationalen Planung und den genormten Maschinenprodukten aufgenötigt werden, und tut das im großen und ganzen mit dem Gefühl, so sei es vernünftig und richtig. Ebenso, wie er gar nicht den Wunsch hat, aus eigener Initiative heraus zu leben. Die Freiheit der äußeren und inneren Bewegung scheint für ihn kein ursprünglich empfundener Wert zu sein der Instinkt dieser menschlichen Struktur geht geradezu darauf, nicht als eigener hervorzutreten, sondern anonym zu bleiben - fast als bilde das Eigensein die Grundform allen Unrechts und den Anfang aller Gefahr. [6 Romano Guardini Das Ende der Neuzeit. Ein Versuch zur Orientierung (Würzburg 1959), S. 66-67.]“
- [1971-000] Martin Greiffenhagen: Das Dilemma des Konservatismus in Deutschland, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=-qgJAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 86 „Die Dynamik des abendländischen Geschichtsverlaufes ist ohne das dynamische Zeitverständnis der christlichen Religion nicht zu verstehen. […] ??? erfassenden Schöpfergeist setzte, hat es die Welt in gewisse Weise entgöttert und die Möglichkeit für einen Atheismus geschaffen, den es in dieser Radikalität früher nie gab. Die Weltschöpfung ist nach christlichem Verständnis eine creatio ex nihilo. Die Welt behält als willkürlich geschaffene ihren zufälligen und nur auf Zeit geltenden Sinn. Sie wird durch den Willen Gottes erhalten und erhält sich nicht selbst, wie der antike Kosmos aus sich selbst her für alle Ewigkeit Dauer und Sein hatte. In dem Augenblick, in dem der christliche Glaube an Kraft verliert, kann der ungläubig Gewordene nicht ohne weiteres zu den alten Naturgottheiten zurückkehren. Wer an Gott zweifelt, zweifelt im christlich-nachchristlichen Zeitalter an der Möglichkeit einer sinnhaften Welt[4 Vgl. Romano Guardini: Das Ende der Neuzeit, Würzburg 1951, S. 16 und 21].“
- S. 125: „Romano Guardini spricht vom „Ende der Neuzeit“[10 Romano Guardini: Das Ende der Neuzeit. Ein Versuch zur Orientierung. Basel 1950] und Ernst Jünger von einer Situation „An der Zeitmauer“[11 Ernst Jünger: An der Zeitmauer. Stuttgart 1959. …].“
- Rezensionen:
- [1982-000a] Nikolaus Lobkowicz: Was verspricht der Konservativismus?, in: Joseph Listl/Herbert Schambeck (Hrsg.): Demokratie in Anfechtung und Bewährung: Festschrift für Johannes Broermann, 1982, S. 84-106 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=SXxLAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 91: „6 M. Greiffenhagen, Das Dilemma des Konservatismus in Deutschland. München 1971. Trotz der beeindruckenden Materialfülle dürfte die entscheidende Schwäche dieses Buches darin liegen, daß der Autor nahezu alle Denker und Verfasser, die sich nicht ausdrücklich zum Sozialismus oder einem bewußt normenemanzipatorischen Liberalismus bekennen, als Konservative taxiert und zudem völlig aus dem Kontext gerissen zitiert, so daß (vgl. als Beispiel S. 124) so verschiedene Autoren wie Romano Guardini, Ernst Jünger und Ernst Niekisch wie aus einem Munde sprechen. Dadurch werden Gedanken als konservativ dargestellt, die es nur in einer ganz bestimmten Tradition sind oder nicht sind; ein extremes Beispiel: das Zitat von Adam Müller auf S. 148 ist dem Inhalt nach auch bei Engels zu finden.“
- [1982-000a] Nikolaus Lobkowicz: Was verspricht der Konservativismus?, in: Joseph Listl/Herbert Schambeck (Hrsg.): Demokratie in Anfechtung und Bewährung: Festschrift für Johannes Broermann, 1982, S. 84-106 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=SXxLAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- [1971-000] [Polnisch] Marian Jaworski: Człowiek a Bóg, Zagadnienie relacji znaczenio w ej pomiędzy osobą ludzką i Bogiem a problem ateizmu, in: Kazimierz Kłósak (Red.), Logos i Ethos. Rozprawy filozoficzne, Kraków 1971, S. 115-128 [Borla 289] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1971-000] Carl Jürgensen: Auf dem Weg zur mobilen Gesellschaft, in: Deutsche Gärtnerbörse, Ausg. A., 71, 1971, 30 (31. Juli 1971), S. 629 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Z9lFAAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 630-632
- [1971-000] Manfred Kaempfert: Säkularisation und neue Heiligkeit: religiöse und religionsbezogene Sprache bei Friedrich Nietzsche, 1971 (Philologische Studien und Quellen; 61) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=qmoOAAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=TcA4AAAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 82, 131, 187, 289, 380, 423, 486; besonders aber:
- S. 82: „Den besonders wichtigen Typ der `religiösen Aussage´ hat Romano Guardini beschrieben; interessanterweise bezieht er in seine Analyse nicht nur klassische Dokumente der Religionen, sondern auch Texte neuerer Dichter ein, die nicht im orthodoxen Sinne religiös genannt werden können. Bei der `religiösen Aussage´ handelt es sich um Texte, welche das Numinose in seinem Doppelcharakter, als Welthaftes und als sich entziehendes Geheimnis, zum Ausdruck bringen. Ihre Sprachstruktur entspricht diesem zwiefachen Wesen, dem zwiefachen Weltverhältnis des Intendierten: sie zeigen ein Welthaftes, stellen es aber in Frage, deuten durch es hindurch auf ein Nicht-Welthaftes, Anderes, Eigentliches (welches selbst nicht genannt werden kann) und veranlassen damit den Hörer, es auf dieses hin zu überschreiten. [34 Guardini 16 f.; 30 f.]“
- [1971-000] [Französisch] Franco Lombardi: Kierkegaard aujourd´hui, in: Danish yearbook of philosophy, 8, 1971, S. 135-158 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=exLlAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 143: „En tout cas j'étais fortément étonné, quand j'ai entendu à Rome le succes- seur de Romano Guardini, le père Rahner, on me disait , que Romano Guardini n'avait pas envie de parler trop près du Vatican, mais maintenant le Vatican s'est approché sinon à Romano Guardini, mais à travers le mot de Rahner il s'est approché à Husserl, Heidegger aussi, à Kierkegaard en tout cas, [...]“
- [1971-000] Max Müller: Vollendung – Ende – Anfang, in: Wolfgang Frühwald/Günter Niggl (Hrsg.): Sprache und Bekenntnis: Hermann Kunisch zum 70. Geburtstag: 27. Oktober 1971 (Literaturwissenschaftliches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft), 1971, S. 113 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=8oMBlx0KK0EC&pg=PA133 oder https://books.google.de/books?id=dvAZAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 133: „Dieses Zwischen ist zwischen Formlosigkeit und Formstarre, zwischen Formfehl und Formgerüst, zwischen Chaos und Gefängnis. Guardini würde sagen: zwischen „Akt“ und „Bau“[13 Romano Guardini, Der Gegensatz. Versuche zu einer Philosophie des Lebendig-Konkreten, Mainz 1925, S. 37 ff.]. Der Augenblick und was in ihm geschehend zusammenfällt, rechtfertigt; er zeigt Sein als Seiendes, Seiendes als Sein. Das Nochnicht und das Nichtmehr treten hinter dieser rechtfertigenden Mitte, welche auch ihnen noch Sinn verleiht, zurück.“
- [1971-000] auch in ders./Hans-Georg Gadamer/Emil Staiger: Hegel, Hölderlin, Heidegger, 1971, S. 34 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=arUYAAAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 49
- [1971-000] Max Müller: Erfahrung und Geschichte. Grundzüge einer Philosophie der Freiheit als transzendentale Erfahrung, Freiburg/München 1971 [Gerner 293] und [Gerner 84] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=E7kfAAAAMAAJ; darin:
- Vorwort und Einführung, S. 11-
- Erster Teil: Vorblicke auf die Wahrheit
- 1. Abhandlung: Die Wahrheit der Metaphysik und der Geschichte, S. 17ff. (Originalbeitrag, geschrieben im Sommer 1970 als Einleitung zum Buch; die Hauptabschnitte wurden erstmals in vier Vorträgen an der Paulus-Akademie in Zürich-Witikon am 23. und 24.5.1970 und in drei Vorlesungen an der Universität Innsbruck am 2., 3., und 4. Juni 1970 in der Jubiläumswoche anläßlich des 250jährigen Bestehens der Universität gehalten);
- Das Erste und das Letzte (Wahrheit und Heil), S. 17ff., zu Romano Guardini S. 28;
- Erfahrung, Bewegung und Gegenwart, S. 42ff.
- Metaphysik und Geschichte, S. 61ff.;
- 1. Abhandlung: Die Wahrheit der Metaphysik und der Geschichte, S. 17ff. (Originalbeitrag, geschrieben im Sommer 1970 als Einleitung zum Buch; die Hauptabschnitte wurden erstmals in vier Vorträgen an der Paulus-Akademie in Zürich-Witikon am 23. und 24.5.1970 und in drei Vorlesungen an der Universität Innsbruck am 2., 3., und 4. Juni 1970 in der Jubiläumswoche anläßlich des 250jährigen Bestehens der Universität gehalten);
- Zweiter Teil: Anblicke des Problems, S. 81ff.
- Erster Abschnitt: Person
- 2. Abhandlung: Person und Funktion [1961], S. 83ff., zu Romano Guardini S. 83, 85, 99;
- 3. Abhandlung: Sinn und Sinngefährdung des menschlichen Daseins [Vorträge 1965/66, erstmals gedruckt in: Philosophisches Jahrbuch, 74, 1966) , S. 1-29]; S. 124ff., zu Romano Guardini S. 145;
- 4. Abhandlung: Das Menschenbild in einer sich wandelnden Welt [Vortrag beim Deutschen Blindenlehrerkongress in München am 21. 7. 1969; erstmals gedruckt im Kongreßbericht], S. 158ff., zu Romano Guardini S. 161;
- […]
- [Zweiter Abschnitt: Geschichte]
- Dritter Abschnitt: Freiheit
- […]
- 11. Abhandlung: Philosophische Grundlagen der Politik [erstmals gedruckt in: Existenz und Ordnung. Festschrift für Erik Wolf zum 60. Geburtstag, Frankfurt am Main 1962, S. 282-308], S. 323-343, zu Romano Guardini S. 342;
- […]
- 16. Abhandlung : Tradition - Institution - Revolution . Zur Problematik der Bildhaftigkeit in einem christlichen Verständnishorizont [???], S. 403ff.; zu Romano Guardini S. 414, 418 (Bezug zu: Guardini, Der Gegensatz)
- […]
- Erster Abschnitt: Person
- Dritter Teil: Rückblicke auf den Weg, S. 458ff.
- 18. Abhandlung: Fragmente zur Geschichte des abendländischen Denkweges [???], S. 458ff.;
- […]
- Pascal, S. 490ff. [???]; zu Romano Guardini S. 494f.;
- […]
- S. 531-536: eigener Abschnitt „Romano Guardini“ [erstmals in: Denker und Deuter im heutigen Europa, Bd. 1, 1954]
- […]
- 19. Abhandlung: Symbolos - Vollendung und Mitte, S. 555ff. [Auszüge aus Symbolos, Versuch einer genetisch-objektiven Selbstdarstellung und Ortsbestimmung, verfaßt im Sommer 1966 zu Breitnau/Schwarzwald (als Gegengabe zur Festschrift: Die Frage nach dem Menschen …. Der 2. Teil Vortrag auf der Tagung „Hegel - Hölderlin - Heidegger“ der Katholischen Akademie Freiburg am 12./13.12.1970, erscheint in Festschrift für Hermann Kunisch zum 70. Geburtstag]; zu Romano Guardini S. 557;
- […]
- 18. Abhandlung: Fragmente zur Geschichte des abendländischen Denkweges [???], S. 458ff.;
- [1971-000] Hans-Rudolf Müller-Schwefe: Technik und Glaube: eine permanente Herausforderung, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=UOUPAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 38 f.: „2. Während die protestantische Theologie sich also entweder im Personalismus verfängt oder von der Heiligen Schrift her die Lage immer nur grundsätzlich zu beschreiben imstande ist, vermag die katholische Theologie von ihrer philosophischen Tradition (Aristoteles, Platon, Thomas) her den Zusammenhang von Person und Welt viel deutlicher zu beschreiben; sie gerät aber ihrerseits in Verlegenheit, wenn sie die Weltlichkeit der Welt und des Menschen und also das für die Gegenwart kennzeichnende Phänomen in ihr System einbeziehen soll. Sie macht aber energische Schritte, das Entweder-Oder von Optimismus (Dessauer) und Pessimismus (Pieper. Bernanos) zu überwinden (Guardini. Teilhard de Chardin. Rahner).“
- S. 42: „Daß die katholische Theologie von ihrem Ansatz her der Technik mehr gerecht werden kann, hat Romano Guardini gezeigt58. Er überwindet die Alternative von intellectus und ratio, von Anteilnahme an der oberen Welt in Bildern und Produktion einer Nutzwelt dadurch, daß er den Glauben als Offensein von Welt und Mensch für Gott als Richtpunkt setzt. Dann kann er unbefangen das mittelalterliche Weltbild als eine Ausformung des Glaubens nehmen, aber auch das Verhalten der Neuzeit auf die Frage hin ansehen, ob und inwiefern da die Welt von Gott her und auf ihn hin verstanden wird. Man merkt Guardini an, daß er das mittelalterliche Weltbild liebt, das die Welt als Kosmos nimmt und den Rang der Dinge in ihrer Abbildlichkeit sieht. Jedes Ding bekommt seinen Ort durch das Urbild himmlischer Ordnung angewiesen. Alle Wirklichkeit ist nicht Kraft, sondern Symbol.“
- S. 43: „“Der Mensch hat Macht über die Dinge, nicht aber, oder sagen wir zuversichtlicher: noch nicht Macht über seine Macht.“62 Indem Romano Guardini die Verwirklichung von Mensch und Welt bejaht und ihre Problematik von der Gottesfrage her versteht, läßt er die böse Alternative von Optimismus und Pessimismus hinter sich. Er übertrug aber der katholischen Theologie die Aufgabe, von dieser Kategorie her nun das Wesen von Mensch und Welt neu zu beschreiben.“
- [1971-000] Heinz Philipp Platz: Vom Wesen der politischen Macht. Versuch einer Erhellung in Auseinandersetzung mit F. Gogarten und G. Gundlach, Bonn 1971, zu Romano Guardini S. VII, 125, 127, 137 und 140f. (vor allem zu: Guardini, Die Macht und zu: Guardini, Welt und Person) [Gerner 92] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=abAGAAAAMAAJ
- [1971-000] Wolfgang Seeger: Der Mensch und die Politik. Eine politische Anthropologie der Gegenwart, 1971, zu Romano Guardini S. 83f., 213, 220, 227, 331 u.ö. [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=D2w6AQAAIAAJ
- [1971-000] [Englisch] Charles C. West: The Power to be Human: Toward a Secular Theology, 1971 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=FZAcAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 148: „Guardini´ s dictum, "Man has power over things, but not power over his own power,"[1 Romano Guardini, Das Ende der Neuzeit (Leipzig: St. Benno Verlag, 1956, p. 90.] expresses the dilemma in existential terms.“
Rezensionen zu: Der Gegensatz (1925)
- [1971-000] Edward Pitcairn: Genologie: Lehre vom Geschehen und Werden im Grundriss, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=uBZCAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini S. 20, 26 f. und 70 (zu: Guardini, Der Gegensatz)
Rezensionen zu: Vom Sinn der Schwermut (1928/1949)
- [1971-000] Ilma Rakuša: Studien zum Motiv der Einsamkeit in der russischen Literatur: Abhandlung, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=bggiAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 82: „[178) Langeweile und Schwermut gründen beide auf der fundamentalen Dichotomie zwischen Ideal und Wirklichkeit, zwischen Verstand und Gefühl. [...] R. Guardini, Vom Sinn der Schwermut, Zürich 1949, pp. 26-27, 29.]
- S. 158: „Für den Schwermütigen sind indessn nicht nur Innerlichkeit und Ausdrucksmittel, sondern auch Absicht und Handlung, Gesinnung und Erfolg inommensurabel (R. Guardini) (76). Um so mehr mußte der konkrete Mißerfolg seiner Werke für Baratynskij zur Tragödie werden. Der inneren und äußeren Legitimation beraubt, zieht sich der Dichter leidend und voll Schwermut in die Einsamkeit zurück.“
Rezensionen zu: Das Ende der Neuzeit (1950)
- [1971-000] [Englisch] Ivo Frenzel: Between Metaphysics and Social Criticism. Comments on German Philosophy after 1945, in: Paul Schallück (Hrsg.): Germany: Cultural Developments since 1945, 1971, S. 28 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=XnsfAAAAMAAJ;
- [1974-000] [Englisch] auch in: Charles E. McClelland/Steven Paul Scher (Hrsg.): Postwar German Culture: An Anthology, 1974, S. 87ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=5xtoAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- 1971, S. 36/1974, S. 91: „Romano Guardini, in his book "The End of the Modern Age", appears to proceed from similar assumptions as the existentialists: the very title clearly implies a sense of crisis. Yet Guardini examines the phenomena of history, not by way of an existential analysis of man´s inner nature, but by means of an historical view of the development of civilization. Guardini also accepts the dimension of the furte, which for him is not only that of the individual, as it was with the Kierkegaardians; he believes in a future Christianity of courage and trust arising amidst the material culture of an industrialized society and thus heralding a new age .... It may be said that Guardini here testifies to the efficacy of miracles and as a theologian goes far beyond the permissible limits of philosophy.“
- [1971-000] Siegfried Hartmut Sunnus: Die Wurzeln des modernen Menschenbildes bei J. G. Herder, 1971 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=SwQZAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 2 f.: Auseinandersetzung mit Guardini, Das Ende der Neuzeit: Guardini als „Theoretiker des Abfalls“ versus Gogarten: „Gogarten setzte sich zwar in seiner Studie „Verhängnis und Hoffnung der Neuzeit“ nicht so explizit mit dem „Theoretiker des Abfalls“ R. Guardini auseinander – der Titel weist aber antithetisch auf Guardinis Arbeit „Das Ende der Neuzeit“ hin. Eine Vergegenwärtigung der beiden Positionen könnte für die Fragestellung dieser Arbeit hilfreich sein. Guardini sieht die Neuzeit aus dem mittelalterlichen, vom Offenbarungsglauben bestimmten Weltbild (5) in Akten der Verselbständigung hervorgehen. In drei Bereichen wird das deutlich: Einmal im neuzeitlichen Naturbegriff, der an die Stelle Gottes tritt. Er umfaßt nämlich die Gesamtheit der Dinge, er gibt einen Wertbegriff - das „Natürliche“ – und steht für einen "Geheimnischarakter des Urgrundes und End-Ziels" (6). Ein weiterer Bereich der Verselbständigung ist das Erwachen der "Subjektivität", und der dritte Bereich ist die "Kultur" als die "zwischen der Natur und dem Persönlichkeits-Subjekt" entstehende "Welt der Menschentat und des Menschenwerkes" (7). Aus eben denselben drei Bereichen leitet Guardini aber auch die Argumente für das "Ende der Neuzeit" ab: Das Selbstverständnis der Technik (8) macht eine Naturvorstellung im Sinne Goethes unmöglich , den Guardini für den typischen Vertreter des neuzeitlichen Naturbegriffes hält (9) (!). Ebenfalls wird von der Technik die „schöpferische Persönlichkeit“ zum Menschen der Masse verwandelt (10). Schließlich erwachsen die Argumente gegen den Überschwang neuzeitlichen kulturellen Schaffens und gegen den Fortschrittsglauben aus "Zweifel und Kritik ... der Kultur selbst" - die christliche Kritik kannte jedoch aus der Offenbarung schon immer die "Gefahr, daß der Mensch sich an Welt und Werk verliere …, daß ein Kulturaufbau, der Gott wegtut, nicht gelingen kann, … weil Gott ist“ (11). Es wird aber nach Guardinis Meinung auf das Ende der Neuzeit kein neues Mittelalter folgen. Vielmehr kommt es einerseits zu einem Auszug der Glaubensverweigerer aus dem "Nebel der Säkularisation". Sie müssen das "Nutznießertum" (12) oder die "Unredlichkeit" (13) aufgeben - das sind Formulierungen, an die Blumenberg mit seiner These von der "Legitimität der Neuzeit" anknüpfen wird - mit der man "die Offenbarung verneint, sich aber die von ihr entwickelten Werte und Kräfte angeeignet hat"(14). Die Nicht-Glaubenden müssen z. B. erkennen, daß der Begriff der „Person“ und die mit ihr verbundenen Werte zu dem christlichen Glauben gehören und nach dem „Erlöschen“ des Glaubens „allmählich“ (15) verloren gehen. Dieses neue Heidentum ist freilich post Christum ein anderes als das der Antike. Ihm wird andererseits ein christlicher Glaube in "wachsender Einsamkeit" (16) gegenüberstehen, der aus den "Säkularisationen, den Ähnlichkeiten, Halbwahrheiten und Vermengungen heraus" und eine „neue Entschiedenheit gewinnen" (17) muß: Im Gehorsam zu Gott und Vertrauen auf Gott wird der Glaubende „im Ortlosen und Ungeschützten“ stehen und trotzdem „Richtung“ wissen können (18). Gogarten gelangt mit Hilfe einer biblisch-systematischen Besinnung auf Schöpfung und Rechtfertigung zu seinem anderen Verständnis der Neuzeit (19). Was bei Guardini anklingt - Glaube als Antwort der Person auf den Ruf Gottes (20) - wird von Gogarten konsequent durchgeführt: Der sündige Mensch erhält im rechtfertigenden Glauben ohne des Gesetzes Werke von Gott das Heil - der Sohn kehrt heim ins Vaterhaus.“ [Auf die Wiedergabe der Fußnoten wurde hier verzichtet, HZ]
- [1971-000] [Englisch] Allen Wheelis: The End of the Modern Age, 1971; (Neuauflage)1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=FAguAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 39 f, 73, 99 mit Anmerkungen S. 119 ff. (Bezüge zu Guardini, The end of the modern world)
Rezensionen zu: Die Tugenden (1963)
- [1971-000] [Italienisch] Rezension zu: Guardini, Tugenden, in: La Civiltà cattolica, 1971, S. 194f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=nP31CrrO_fIC
Literatur, Sprache und Kunst
- [1971-000] Peter Eichhorn: Idee und Erfahrung im Spätwerk Goethes, 1971 (Symposion, Bd. 35), https://books.google.de/books?id=SekoAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 176: „Schließlich hat Guardini mit dem heraufkommenden „Ende der Neuzeit" auch den Verlust der, Persönlichkeit gleichgesetzt und den der ,Person' als unabdingbar abzuwendende Gefahr proklamiert, da in der Ausbildung des personalen Lebens die einzige Chance zur Erhaltung humaner Mündigkeit und Selbstverantwortung gegenüber der drohenden Vermassung liege. [618) Vgl. Romano Guardini, Das Ende der Neuzeit, Würzburg 1959, insbes. S. 71. - Vgl. Ders., Welt und Person, Würzburg 1950.]“
- S. 208: „Guardini stellt noch einmal die Frage: „Was war das Erste, das geschah und wodurch wurde es bewirkt? ...“ – Die Offenbarung erwidert ihm: „Es gibt einen Anfang, und da steht das Wort und seine schöpferische Tat."[766) Vgl. R. Guardini, Im Anfang war das Wort, in: R. G., Drei Schriftauslegungen, Würzburg 1949, S. 3 f.] Danach läßt sich bereits ein neuer Zusammenhang zwischen Wort und Tat vorläufig erkennen. Sowohl die magische Bedeutung als auch die Deutungen im christlichen Sinne zeigen eine Gemeinsamkeit auf: das hier gemeinte Wort beinhaltet eine umfassende Wirksamkeit; es scheint mehr als das einzelne Wort und die einzelne Tat und doch Wort und Tat zugleich zu sein.“
- [1971-000] Laurence Michel: Die Möglichkeit einer christlichen Tragödie, in: Volkmar Sander (Hrsg): Tragik und Tragödie, Darmstadt 1971 (Wege der Forschung; 108), S. 177-208 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=1PuwAAAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 196: „Es wird hier keineswegs beabsichtigt, die Aufrichtigkeit und Bedeutung der neorealistischen Theologen zu schmälern, obwohl Guardini die „Theologie der Krise" etwas amüsiert als Ergebnis „nicht christlicher Strenge, sondern nur nordischer Erbitterung"26 begründen kann. Ihre Einsichten zeigen, daß es eine düstere Seite des Christentums gibt - nicht Frieden, sondern das Schwert.“
- S. 204: „Sein Christentum war seltsam mit panslavischem russischem Messianismus und dem orthodoxen russischen Mönchtum verbunden; selbst wenn wir die Christusfigur der Legende vom Großinquisitor als die Dostojewskis selbst statt die Iwan Karamassows auffassen (was im besten Falle verwegen ist), so ist diese – wie Guardini gezeigt hat – seltsam verschieden von dem Christus, den die westliche Welt kennt.38“
- [1971-000] [Portugiesisch] Tasso da Silveira: Diálogo com as raízes: jornal de fim de caminhada, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=238tAAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 86 f. (Guardini e Garrigou), 106-108 (O Senhor), 162 (Melancolia)
- [1971-000] [Italienisch] Xavier Tilliette: Linguaggio, artistico e musicale, in: Rivista di estetica, 16, 1971, S. 152-200???, zu Romano Guardini S. 180 und 195f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=qnAlAQAAIAAJ
- [1971-000] [Englisch] Garry Wills: A Farewell (Quite Fond) to the Catholic Liberal, in: The Critic, 29, 1971, 3 (Januar/Februar 1971), S. 14-22 [neu aufgnommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=xqFMAAAAYAAJ oder https://books.google.de/books?id=YGHpAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 20: „Or a scholarly monument - Haeckel's Virgil, Berdyaev's Dostoevsky, Guardini's Rilke, The Making of Europe, The Drama of Atheistic Humanism, Enthusiasm, The Mind and Heart of Love, Insight. It might seem odd that the liberal escaped from the parochialism and Catholic chauvinism of his parish church - what would be called "triumphalism" in the sixties - by creating a cult of Catholic authors, heralding a Catholic "renascence," chanting Gregorian, and trying to start Catholic farms, restaurants, film studios, newspapers, and social organizations. But the point of it all was to prove there could be a Catholicism less cramped, ugly, and anti-intellectual than men found at their corner church. The liberal was looking for an alternative culture to that of the rectory-school complex, a culture anyone would respect. In fact, if he was lucky, he would prove that Catholic art is an important branch of Western Art - or , even more, that "true" Catholicism pervades and animates that Culture. In the ardor of this quest , the liberal went too far, and achieved a new chauvinism. To escape the narrow confines of confessional art, of censorship and the fear of "scandal," he argued that a "daring" author may actually be more Catholic than a timorous churchman unable to enter into or live out of his large heritage.In this way de Lubac labored to make Dostoevsky orthodox, and Guardini tried post-humously to bapitze Rilke. The Renascence people invented a "higher Catholicism" to which, it turned out, all great artists belonged.“
- [1971-000] Bodo Zelinsky: Schönheit und Schöpfertum. Ein Versuch über die Kunstphilosophie Nikolaj Berdjaevs, in: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft, 17, 1972, 2, S. 5-114 [neu aufgenommen] – [Artikel] – https://books.google.de/books?id=qAPXAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 19 f.: „In diese Richtung, allerdings ohne die letzte Konsequenz der umgestaltenden Funktion, zielt auch Romano Guardinis Deutung des Kunstwerks. Gleich Berdjaev verallgemeinert Guardini die antike Vorstellung der Katharsis: „Was Aristoteles vom Drama großen Stils gesagt hat, gilt, je nach Art und Maß, von jedem echten Werk, und darin wurzelt die ethische Bedeutung der Kunst." [25 R. Guardini: Über das Wesen des Kunstwerks. 8. Aufl. Tübingen 1962. S. 32] Kunst hat nichts mit gedanklicher Belehrung oder Aneiferung zu tun; sie vermittelt keine sittlich wirksamen Inhalte. Kunst versetzt in das unmittelbare Gefühl, neu anfangen, neu leben zu können, und stärkt den Willen, es in rechter Weise zu tun [26 R. Guardini: a. a. O. (Anm. 25). S. 33]. Kunst wird von Berdjaev als der schöpferische Akt begriffen, der die Umgestaltung vollzieht. Das aber, was die Kunst erschafft, das Umgestaltete, heißt Schönheit. Kunst ist Vorgang, Werden, schöpferische Aktivität in der Zeit; Schönheit ist Ziel, Sein in seinem Offenbarwerden, Aufhebung der Zeit. IV. Schönheit und Schöpfertum: Das Insichaufnehmen der Welt in Schönheit ist ein Durchbruch durch das Mißgestaltete ,dieser Welt' zu der ,anderen Welt'. [...]„Berdjaev erkennt dem Schönen einen Rang zu, den innerhalb der Platonischen Begriffspyramide das Gute innehat: das höchste Ideal zu sein. Für ihn ist wie für Guardini Schönheit „ein Letztes“, das sowohl die Wahrheit wie das Gute voraussetzt.[28 R. Guardini: a.a.O. (Anm. 25). S. 33. – Auch hier berührt sich Berdjajeev mit allgemeinen philosophischen Gedanken seiner Generation, für die Tschižewskij feststellt: „Die Ästhetik drängte die Ethik zurück, und zwar eine ,autonome' Ästhetik, die bereit war, das Schönheitsideal über das Wahre und Gute zu stellen." D. Tschižewskij: a.a.O. (Anm. 16). S. 119.]“
Zu: Dostojewskij (1931)/Rezensionen zu: Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk (1939)
- [1971-000] [Italienisch] Josef Imbach: Dialettica fra fede e incredulità in Dostoevskij, in: Città di vita, 26, 1971, II, S. 149 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=8NnjAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 159 mit Anmerkung S. 162: „Una indicazione nuova e fondamentale per l´interpretazione la dobbiamo a Romano Guardini. Egli sottolinea che Dostoevskij fa raccontare la Leggenda a un ateo che non crede nel Cristo di cui sta parlando. L'affermazione di Guardini però, cioè che il Cristo di Dostoevskij (o piuttosto di Ivan!) legittimi la rivolta, sembra alquanto audace[16 Cfr. R. Guardini, Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk, Monaco 1951; trad. ital.: Il mondo religioso di Dostoevskij, Brescia 1951.].“
- [1971-000] Frank Thiess: Dostojewski: Realismus am Rande der Transzendenz, 1971, zu Romano Guardini S. 154, 252, 304, 307 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ldUGAQAAIAAJ
Zu: Pascal (1932)/Rezensionen zu: Christliches Bewußtsein (1935)
- [1971-000] Werner Bulk: Das Problem des idealen An-sich-Seins bei Nicolai Hartmann, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=jTwHAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 144: „Romano Guardini sagt in seiner Abhandlung "Christliches Bewußtsein" über den Pascalschen Begriff "le coeur": "Was ist das Herz im Pascalschen Sinn? Vor allem eines: Nicht Ausdruck des Emotionalen im Widerspruch zum Logischen; nicht Gefühl im Widerspruch zum Intellekt; nicht 'Seele' im Widerspruch zum 'Geist'. 'Coeur' ist selbst Geist; eine Erscheinungsform des Geistes. Der Akt des Herzens ist ein für die Erkenntnis 'gebender' Akt. Bestimmte Gegenstände gelangen nur im Herzensakt zur Gegebenheit. Da bleiben sie aber nicht in arationaler Intuition, sondern sind intellektuell-logischer Durchdringung zugänglich“[214) R. Guardini, Christliches Bewußtsein. München 1950, S. 186.]“. „Guardini sagt: "Das Herz antwortet auf den Wert. So ist 'Coeur' bei Pascal das Organ für den Wertcharakter des Seins"[217) R. Guardini, Christliches Bewußtsein, S. 189]“
- [1971-000] [Französisch] Henri Gaston Gouhier: Blaise Pascal, commentaires, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=GyF34Ft9bDAC
- S. 62 f.: Enfin la distinction entre analogie et métaphore est explicitée par M. Romano Guardini: „si Pascal parle de feu, nous n´avons pas le droit de prendre le mot au sens allégorique. Lorsque les élus de l´expérience religieuse parlent de lumière intérieure, de feu intérieur, ils n'entendent aucunement user de symboles, et c'est d'un véritable rayonnement, d'un véritable embrasement qu'ils parlent. Ceux-ci proviennent d'une autre source que la nature physique ou la conscience psychique. C'est une expérience de l´esprit, plus exactement du Saint-Esprit, du Pneuma...“[47 Romano GUARDINI, Pascal ou le drame de la conscience chrétienne (1935), traduction francaise, Paris, Éditions du S euil, 1951, p. 34.] Dans l´interprétation de Romano Guardini comme dans celle de Jacques Chevalier, la dématérialisation du feu se trouve liée à la reconnaissance d'une grâce proprement mystique; mais ceci n'implique pas cela dans l'analyse du P. Petitot, la dématérialisation du feu cœxiste avec le refus d'y voir un phénomène d'ordre mystique.“
Zu: Rilke (1941)/Zu: Rilkes Deutung des Daseins (1941/1953)
- [1971-000] [Spanisch] Héctor Delfor Mandrioni: Rilke y la búsqueda del fundamento, 1971 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=1ZFuAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 23, 25, 28, 53, 91, 94, 107, 125, 138, 142, 143, 165, 211, 212, 269, 299, 306, 407, 425, 426
Rezensionen zu: Gegenwart und Geheimnis (1957)
- [1971-000] Jochen Schmauch: Unsereiner auf der Reise nach Mörike, in: Hochland, 63, 1971, S. 350-358 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=FdslAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 357: „Nur nebenbei konnte unsereiner den erhabenen Streit verfolgen, der über die Deutung des Schlussverses des Gedichtes „Auf einer Lampe“ vor Jahren entstand, feinsinnige Repliken zwischen Emil Staiger, Romano Guardini, diesen und anderen, auch weiß man nicht mehr, ob die Einleitung dazu: „Wer achtet sein?“ genug bedacht blieb, aber die glorreiche Endzeile ging mit einem mit, über Pflummern, Owen, Ochsenwang, Cleversulzbach und alle übrigen verhockten Orte dieser Erde hinweg bis hierhin jetzt: „Was aber schön ist, selig scheint es in ihm selbst.““
Sammelbände
Rezensionen zu: Sorge um den Menschen, Band 2, ital. (1966)
- [1971-000] [Italienisch] Cornelio Fabro: Rezension zu: Guardini, Sorge um den Menschen, Band 2, ital., in: Humanitas. Rivista mensile di cultura, Brescia, 27, 1971, S. 253-255 [Mercker 3640] und [Zucal, 1988, 490] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 136] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1971-000] [Italienisch] Rezension zu: Guardini, Sorge um den Menschen, Band 1 und 2, ital., in: La Civiltà cattolica, 1971, S. 194f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=nP31CrrO_fIC;
1972
Vorläufig verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1972 bereits 84+x Titel. Von den 84+x Titeln finden sich:
- 14 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
- 28 Titel zusätzlich in der Gerner-Bibliographie;
- 1 Titel zusätzlich in der Zucal-Bibliographie;
- 41 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.
Biographie
Lexika
- [1972-000] [Russisch] С. С. Аверинцев (S. S. Averintsev): (Artikel) "ГВАРДИНИ, Гуардини (Guardini) Романо, in: Bolschaja Sowjetskaja Enziklopedija, Bd. 7, Moskwa (3)1972, Sp. 443 [Mercker 1935] - [Lexikoneintrag] - https://books.google.de/books?id=J8gXAQAAIAAJ (dort unter Band 6, (3)1971 angegeben) oder https://books.google.de/books?id=UU0NAQAAMAAJ (dort Band 6, 1973)
- Sp. 443: "ГВАРДИНИ, Гуардини (Guardini) Романо (17.2.1885, Верона,-1.10.1968, Мюнхен), религиозный деятель, философ-идеалист, писатель и публицист. По происхождению итальянец. С 1910 католич. священник, доктор теологии (1915), B 1923-39 проф. ун-та в Бреславле [sic! Nur Breslau, fehlt Verweis auf Berlin, HZ]. В 1939 выступил против нацистского антисемитизма, издав во Франции под псевдонимом Л. Вальдор книгу « Христианин перед лицом расизма», после чего был отстранён гитлеровским режимом от преподават. и обществ. Деятельности [unzutreffender Verweis auf angebliches Pseudonym Lucien Valdor, HZ]. С 1945 проф . истории религии в Тюбингене, с 1948 — в Мюнхене. После 1-й мировой войны пользовался влиянием как воспитатель католич. молодёжи; работа Г. с этой молодёжью в орг-ции «Квикборн» («Quickborn» — «Родник») побудила его к занятиям проблемами теории педагогики. Филос. эссеистика Г. c стоящая в стороне как от традиционализма консервативного крыла неосхоластики, так и от «модернистского» религ. экзистенциализма, стремится дать католич. осмысление опыта европ. культ. творчества от античной классики до новейшего времени (особые работы Г. посвящены Сократу, Данте, И. К. Ф. Гёльдерлину, Ф. М. Достоевскому и Р. М. Рильке). В нашумевшей книге «Конец нового времени» (1950) Г. поставил ряд проблем социологич. критики позднебурж. культуры. Лит.: Хюбшер А., Мыслители нашего времени, пер. с нем., М., 1962, с. 104-08; Аверинцев С. С., Жак Маритен, неотомизм, католическая теология искусства, пад «Вопросы литературы», 1968, No 10, с. 126- 143; Lopez Quintas P. A., Romano Guardini y la dialectica de la viviente, Madrid, 1965; Babolin A., Romano Guardini filosofo dell'alteritá, v. 1-2, Bologna, 1968“
Fotografie/Gemälde
- [1972-000] Max Faller: Abbildung der silbernen Verleihungsmedaille, in: Romano Guardini-Preis der Katholischen Akademie in Bayern, in: Katholische Akademie in Bayern: Chronik 1970-1971, München 1972, S. 98 [Gerner 282] - [Fotografie] - [noch nicht online];
- auch in: Mercker, Bibliographie Romano Guardinis, nach Seite 224 [Gerner 282] - [Fotografie] - [noch nicht online]
- [1972-000] Ganzseitige Portraitsfotografie, in: Katholische Akademie in Bayern: Chronik, 1970-1971, München 1972, S. 101 [Mercker 2777] - [Fotografie] - [noch nicht online]
Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen
- [1972-000] Günther Böhme: Das Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht und seine Leiter, Neuburgweier/Karlsruhe 1972, zu Romano Guardini S. 43: Bericht über die Eröffnungsvorträge mit Romano Guardini [Gerner 236] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=XN4OAQAAIAAJ;
- [1972-000] Hans-Georg Gadamer: Zwischen den Zeiten. Ein Denker der Marburger Schule. Zum Tode des Philosophen Gerhard Krüger, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main, 1972, Nr. vom 22. März 1972 [Gerner 291] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1972-000] Josef Höfer: Erinnerungen an Domprobst Professor Dr. Paul Simon, in: Paul-Werner Scheele (Hrsg.): Paderbornensis ecclesia. Beiträge zur Geschichte des Erzbistums Paderborn. Festschrift für Lorenz Kardinal Jäger zum 80. Geburtstag am 23. September 1972, Paderborn 1972, S. 631-688 [Gerner 296] - [Artikel] - [noch nicht online], zu Romano Guardini:
- S. 639
- S. 646 ([historisch relevant]: „Romano Guardini wurde schon bald nach Erscheinen der kleinen Schrift `Vom Geist der Liturgie´ zu dreitägigen Vorträgen mit Aussprachen eingeladen“, durch den Direktor des Priesterseminars Collegium Leoninum Paderborn, Paul Simon (legt 1919 nahe, dagegen Kampmanns Erinnerung); „Wir diskutierten damals mit Guardini über die Jugendbewegung innerhalb der spätbürgerlichen Gesellschaftsordnung. Als Senior der Kommunität hatte ich ein langes Privatgespräch mit dem Genannten über die Beziehung von Gottesdienst, Dogma und kirchlichem Recht“ [Gerner 227] - [Artikel] - [noch nicht online]
- S. 662: Erinnerung an Hermsdorfer Theologenkonferenz [Gerner 247] - [Artikel] - [noch nicht online]
- S. 670: Januar 1944: Erste Sitzung der „Arbeitsgemeinschaft zum Studium der die Wiedervereinigung betreffenden Fragen“ in Fulda (Guardini Mitglied) [Gerner 253] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1972-000] Heinz Hürten: Waldemar Gurian. Ein Zeuge der Krise unserer Welt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Mainz 1972 [Gerner 287] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=REIMAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 4: Guardini als „geistig bestimmende Persönlichkeit“ des Quickborn
- S. 7: Verweis auf Gurians dankbare Erinnerung an Guardini in seiner Selbstbiographie
- S. 10: Erkenntnis als Anteilnahme an der Wirklichkeit
- S. 14 Einfluß von Guardini und Maritain
- [1972-000] Horst Keller: Hans Jürgen Kallmann oder das Prinzip des Unbeirrbaren, München 1972, zu Romano Guardini S. 39 (Abb. Nr. 47 Filzstift-Zeichnung 1965, S. 114) [Gerner 290] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1972-000] Grete Schaeder: Martin Buber. Ein biographischer Abriß, in: Martin Buber: Briefwechsel aus sieben Jahrzenten,
- Bd. 1, Heidelberg 1972 [Mercker 2344] - [Artikel] - [noch nicht online]
- S. 92: darin Erwähnung Guardinis und Josef Wittig; Vergleich zwischen Martin Bubers "Ich und Du" und Guardinis: Welt und Person)
- [1973-000a] Bd. 2: 1918-1938, Heidelberg 1973 [Mercker 2725] - [Artikel] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
- [historisch relevant] S. 144: Brief vom 9. Dezember 1922 an Friedrich Gogarten: „Ich habe seither auch Guardini kennen gelernt, der mir im Gespräch sehr nahe kam, in der Vorlesung, die ich hörte, aber wieder in die Ferne der gesicherten Kirchlichkeit rückte.“;
- [S. 162: Brief von Guardini an Buber vom 22.3.1923]
- [historisch relevant] S. 326ff.: Brief Martin Bubers an Jakob Wilhelm Hauer, Erwähnung eines Gesprächs mit Hefele; dazu Anm. 2 des Hrsg.: „Dieses Gespräch über das Thema „Religion und Autorität - Form und Freiheit“ sollte ursprünglich mit Romano Guardini geführt werden.“ [Gerner 239] - [Artikel] - [noch nicht online]
- Bd. 1, Heidelberg 1972 [Mercker 2344] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1972-000] Max Seckler: Theologie vor Gericht. Der Fall Wilhelm Koch - ein Bericht, Tübingen 1972, zu Romano Guardini S. 59 [Gerner 78] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=7Cp63Eo8QOkC
- [1972-000] Die Herausgeber: In memoriam Karlheinz Schmidthüs, in: Wort und Wahrheit, 27, 1972, S. 97 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=9W8vAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 97: „Karlheinz Schmidthüs gehörte zu den wichtigsten Vor-Denkern und Anregern dieser Zeit; er selbst hatte wohl am meisten Romano Guardini zu verdanken, für den er 1935 die Festschrift „Christliche Verwirklichung“ herausgab. 1927 übernahm Karlheinz Schmidthüs die Leitung der vom Quickborn begründeten Zeitschrift „Die Schildgenosseen“, und damit begann seine publizistische Laufbahn. Schon 1940 [sic! 1941!, HZ] wurden die „Schildgenossen“, kurz nachdem Schmidthüs zum Militär eingezogen worden war, verboten. In dem Jahrzehnt vorher entfaltete sich seine Gabe zur Unterscheidung und zur Sammlung der Geister: in den Heften findet man viele nachmals bekannt gewordene Namen. Nebenbei schrieb Schmidthüs unter Pseudonym für das Berliner Zentrumsblatt „Germania", für Pechels „Deutsche Rundschau“ und für die „Deutsche Zukunft"."
Schlette über Guardini in Siemens-Stiftung
- Heute mit Guardini leben? Prof. Heinz Robert Schlette und Dr. Felix Messerschmid in der Siemensstiftung, in: Münchner Merkur, 1972, 232, 9. Oktober, S. 8 [Mercker 2787] - [Artikel] - [noch nicht online]
- Werk und Wirkung. Zum Vortrag von Heinz Robert Schlette bei der Carl Friedrich von Siemens-Stiftung, in: Süddeutsche Zeitung, München 1972, 240, 18. Oktober [Mercker 2790] - [Artikel] - [noch nicht online]
Romano-Guardini-Preis
- [1972-000] (Guardini-Preis), in: Die Deutsche Universitätszeitung vereinigt mit Hochschul-Dienst, 1972, S. 312 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=C6NBAQAAIAAJ
- S. 312: Der Guardini-Preis 1972 der Katholischen Akademie in Bayern ging an den 82jährigen Jesuitenpater und Sozialwissenschaftler Prof. von Nell-Breuning. Er gab rund 1700 Publikationen heraus und war der Verfasser von „Quadragesimo anno“, der päpstlichen Sozialenzyklika 1932. „Guardini würde sich im Grabe umdrehen“, meinte Nell-Breuning zum Guardini-Preis. Guardini sei ein Mensch der Geistigkeit gewesen, ich ein realistischer Ökonom und Jurist", mit Fragen der Arbeit der Gewerkschaft, des Bodens- und des Wohnungsrechts befaßt. Wesentliche Auswirkungen sei die Entwicklung der SPD bis zum Godesberger-Programm, das in seinen einschlägigen Kapiteln der katholischen Soziallehre entspreche.“
- [1972-000] Romano Guardini-Preis für Oswald von Nell-Breuning, in: Herder-Korrespondenz, Freiburg, 26, 1972, S. 210 [Mercker 2700] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1972-000] Romano Guardini-Preis der Katholischen Akademie in Bayern, in: Katholische Akademie in Bayern: Chronik 1970-1971, München 1972,
- S. 71 [Mercker 2700] - [Artikel] - [noch nicht online]
- S. 98: Abbildung der von Max Faller geschaffenen silbernen Verleihungsmedaille [Gerner 282] - [Fotografie] - [noch nicht online]
- auch in: Mercker, Bibliographie Romano Guardinis, nach Seite 224 [Gerner 282] - [Fotografie] - [noch nicht online]
- S. 99-100 (Beschreibung der mit dem Preis verbundenen Absicht) [Mercker 2700] - [Artikel] - [noch nicht online]
- S. 101: Ganzseitige Portraitsfotografie, in: Katholische Akademie in Bayern: Chronik, 1970-1971, München 1972, S. 101 [Mercker 2777] - [Fotografie] - [noch nicht online]
- [1972-000] Romano Guardini-Preis für Nell-Breuning, in: Zur debatte, München, 2, 1972, 4 (April 1972), S. 1-3: Jahresfeier 1972 (21. März 1972) [Mercker 2722] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1972-000] Franz Henrich: Laudatio auf einen unbequemen Einzelkämpfer, S. 1f.;
- [1972-000] Oswald von Nell-Breuning: Der Sinn dieser Ehrung, S. 2;
- [1972-000] Oswald von Nell-Breuning: Rückblick auf Quadragesimo Anno, S. 2-4;
- [1972-000] Julius Kardinal Döpfner: Aufruf zur inneren Conversio, S. 4;
- [1972-000] Nell-Breuning fordert stärkeres Engagement der Katholiken im DGB, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Inland, 1972, 68, 21. März (Vortrag bei der Verleihung des Romano Guardini-Preises der Katholischen Akademie in Bayern) [Mercker 2707] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur
Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung
- [1972-000] Friedrich Heer: Am Ende ihres Lateins – Chancen der römischen Kirche, in: Neues Hochland, 64, 1972, S. 156 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=69slAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=zEgvAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 162: „Nun kämpft heute das kuriale Rom einen hinhaltenden Kampf um die Behauptung eines „harten Kerns“ seiner römischen Liturgie, deren Tage jedoch gezählt sind. Dies hat in seinem Memorandum an die deutschen Bischöfe kein Geringerer zur Erwägung gestellt als Romano Guardini, der Altmeister liturgischer Erneuerung in Deutschland. (Eine Edition seiner unveröffentlichten Arbeiten, Notizen, Tagebucheintragungen wäre dringend zu wünschen; der späte Guardini steht offen mitten in den Stürmen der Gegenwart.)“
- [1972-000] Gottfried Maron: Die römisch-katholische Kirche von 1870 bis 1970, Göttingen 1972, zu Romano Guardini S. N 297 (§ 21. Die Liturgische Bewegung und die katholische Bibelbewegung), N 304, 307 und 310 (§ 23. Der Weg der Theologie) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00040622_00110.html
- [1972-000] Burkhard Neunheuser: Die klassische Liturgische Bewegung (1909-1963) und die nachkonziliare Liturgiereform. Vergleich und Versuch einer Würdigung, in: Melanges liturgiques, offerts au R. P. Dom Bernard Botte OSB, Louvain, 1972, S. 401-416, zu Romano Guardini S. 403 [Gerner 107] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1972-000] Burkhard Neunheuser: Rezensionsaufatz zu Kumpf, Romano Guardini. Diener des Herrn und Balthasar, Romano Guardini. Reform aus dem Ursprung), in: Archiv für Liturgiewissenschaft, 14, 1972, S. 206-208 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=SMpDAAAAIAAJ
- [1972-000] [Englisch] Jakob Josef Petuchowski: Understanding Jewish Prayer, 1972 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=gHEwAAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 31, 33 und 34 mit Anmerkungen S. 166
Zu: Christliche Kunst und Architektur
- [1972-000] Hugo Schnell: Kirchenbau im Wandel, „Was ist eine Kirche“, in: Das Münster, 25, 1972, S. 1-26, zu Romano Guardini S. 3, 20, 22 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=xz_rAAAAMAAJ
Zu: Besinnung vor der Feier der heiligen Messe (1939)
- [1972-000] Karl Heinz Zeiß: Rezension zu: Guardini, Besinnung vor der Feier der heiligen Messe unter dem Titel Messe und Meditation, in: Gottesdienst, Freiburg, 6, 1972, S. 164-165 [Mercker 2835] - [Rezension] - [noch nicht online]
Jugendbewegung
- [1972-000] Peter Claus Hartmann: Jugendbewegung und nationalsozialistische Bildungsvorstellungen, in: Hans Steffen (Hrsg.): Bildung und Gesellschaft. Zum Bildungsbegriff von Humboldt bis zur Gegenwart, Göttingen 1972, S. 41-57, zu Romano Guardini S. 44, 50 und 54ff. [Gerner 163] - [Artikel] - https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00048025_00001.html
- [1972-000] Johannes Nosbüsch: Zur religiösen Situation der heutigen Jugend. Tatsbestände, Ursachen, Aufgabe, in: Katholische Frauenbildung, Paderborn, 73, 1972, 1, S. 20-32, zu Romano Guardini S. 26f. [Gerner 143] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Quickborn/Burg Rothenfels
- [1972-000] Josef Stegmann: „Christliche Politik“ und „politische Theologie“, in: Politische Studien, 23, 1972, S. 291ff., zu Romano Guardini S. 291f. (Wiederholung der Einschätzungen von 1969 zum Verhältnis von Guardini bzw. Quickborn und Politik; dabei wird suggeriert Guardini habe Politik als „schmutziges Geschäft“ gesehen) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=F8l8AAAAIAAJ
Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)
- [1972-000] Aloys Baum: Aufgaben und Möglichkeiten der Altersseelsorge, in: Caritas, 73, 1972, S. 72-76 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=F_GQ2_42BF8C; zu Romano Guardini S. 73 und 75.
- [1972-000] Edward Jack Birkenbeil: Curriculum-Revision im Fragebereich der Religionspädagogik. Von der Lehrplananalyse des katholischen Religionsunterrichtes an Grund- und Haupt-schulen zu einem curricularen Neuansatz für den Religionsunterricht der Zukunft, Einsiedeln 1972, zu Romano Guardini S. 150 und 315 [Gerner 110] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1972-000] Franz Henrich: Die Katholische Akademie in Bayern - eine Stätte der Begegnung, in: Max Seckler (Hrsg.) u.a.: Begegnung. Beiträge zu einer Hermeneutik des theologischen Gesprächs. Heinrich Fries gewidmet von Freunden, Schülern und Kollegen, Graz/Wien/Köln 1972, S. 749-760 zu Romano Guardini S. 749f. und 760 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=SJMAAAAAMAAJ;
- [1972-000] Hermann Fuhrich: Der Heimgarten. Studien und Quellen zur katholischen Volksbildungsarbeit, Dülmen 1972, zu Romano Guardini S. 11, 14f., 33ff., 40, 68f., 81-84, 121 und 180 [Gerner 131] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1972-000] Heinrich Kanz (Hrsg.): Ideologiekritik in der Erziehungswissenschaft, Frankfurt am Main 1972, zu Romano Guardini S. 72 und 82 [Gerner 137] - [Monographie] - [noch nicht online], darin: ???;
- [1972-000] Erika Kosse: Grundmodelle pädagogischer Weltanschauung, Phil. Dissertation, Münster 1972; zu Romano Guardini S. 12, 16, 79, 211, 262, 405, 504 [Gerner 139] - [Monographie]/[Doktorarbeit] - https://books.google.de/books?id=fNoSAQAAIAAJ
- [1972-000] Leonhard Lahrmann: Phantasie und elementares Lernen, Paderborn 1972, zu Romano Guardini S. 61 und 119 [Gerner 139] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1972-000] Hans Netzer: Erziehungslehre, Bad Heilbrunn (10)1972, zu Romano Guardini S. 35 und 202 [Gerner 142] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1972-000] [Englisch] Herbert Spiegelberg: Phenomenology in Psychology and Psychiatry: A Historical introduction, 1972 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=GPeUI7hto14C&pg=PA284; zu Romano Guardini im Kapitel 11. Frederik Jacobus Johannes Buytendijk (b. 1887): Phenomenology in Biology:
- S. 284: „I shall make an exception and mention only his relation to Romano Guardini. In the conversion of Buytendijk, the Dutch Calvinist, to Catholicism, Guardini's humanism had a major share. At the same time the many phe- nomenological motifs in Guardini's thought, stimulated but not dominated by scheler , are relevant to the perspective of Buytendijk´s later books.“
Theologie, Exegese und Mystik
- [1972-000] Eugen Biser: Theologie und Atheismus. Anstöße zu einer theologischen Aporetik, München 1972, zu Romano Guardini S. 27 [Gerner 66] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1972-000] Leonardo Boff: Die Kirche als Sakrament im Horizont der Welterfahrung, 1972 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=l9ERAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 164 unter Verweis auf Guardini, Der Gegensatz, S. 242-244: „Alles Seiende ist demnach nach offen auf das Sein hin. Dadurch hat jedes Seiende eine Mitte , die ein Geheimnis ist, wie R . Guardini sagte120. Diese Mitte kann weder durch Begriffe des rationalen Denkens noch außerrational durch Bilder und Symbole des sakramentalen Denkens erschöpfend erfaßt werden.“
- [1972-000] Eduard Hegel: 19. Kapitel: In der Weimarer Republik, in: Geschichte des Erzbistums Köln: Das Erzbistum Köln zwischen der Restauration des 19. Jahrhunderts und der Restauration des 20. Jahrhunderts, 1815-1962, S. 600 ff. [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=n70lAQAAIAAJ
- [1979-000a] Abschnitt in ders.: Die Katholische Kirche in den Rheinlanden 1815-1945, in: Franz Petri/Georg Droege (Hrsg.): Rheinische Geschichte, Bd. 3: Wirtschaft und Kultur im 19. und 20. Jh., Düsseldorf 1979, S. 382-388 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=P0BoAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- 1972, S. 602/1979, S. 398: „Das Neue dieser Zeit nach dem Ersten Weltkrieg signalisierte ein an Umfang geringes, an Tiefgang bedeutendes Buch, das 1922 unter dem Titel „Vom Sinn der Kirche“ erschien. Verfasser war der Mainzer Diözesangeistliche und eben an der theologischen Fakultät Bonn als Privatdozent habilitierte Romano Guardini, der freilich schon bald über seine rheinische Heimat hinauswuchs. Der erste Satz seines Buches lautete: Ein religiöser Vorgang von unabsehbarer Tragweite hat eingesetzt: Die Kirche erwacht in den Seelen. In der Tat war es ein bedeutsames Ereignis, daß wieder nach dem Wesen der Kirche gefragt und die Ekklesiologie aus ihrer apologetischen Engführung befreit wurde. Der Kölner Theologe Scheeben hatte seit den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts diese Entwicklung durch seine patristisch-scholastische Rückbesinnung mitvorbereitet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde man sich seiner theologischen Bedeutung eigentlich erst recht bewußt10. Das tiefer erfaßte Kirchenbewußtsein blieb nicht auf theologische Kreise beschränkt, durch die liturgische Bewegung erfaßte es auch die Gemeinden. Die bedeutenden Zentren der Theologie und der liturgischen Erneue- rung lagen allerdings nicht im Kölner Erzbistum.“
- [1972-000] Franz-Josef Hungs: Die pastoraltheologische und katechetische Bedeutung des gegenwärtigen Offenbarungsverständnisses auf dem Hintergrund seiner Entwicklung seit dem Vaticanum I, Theol. Dissertation, Bonn 1972, zu Romano Guardini S. 17f., 70 und 409 [Gerner 71] - [Monographie]/[Doktorarbeit] - https://books.google.de/books?id=xjVMAQAAIAAJ
- [1972-000] Helmut Kuhn, in: Wort und Wahrheit, 27, 1972, , 2: Der Zustand der römisch-katholischen Kirche/ Eine Enquete unter Christen, S. 97-238, hier S. 155 f. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=9W8vAAAAMAAJ
- S. 155: „Vor fünf Jahren, als ich, von einem Rombesuch zurückgekehrt, mit Guardini sprach, wagte er, einen Anflug von Zaghaftigkeit überwindend, ein Wort der Zuversicht: Rom sei immer noch die größte Ordnungsmacht der Erde. Heute könnte er schwerlich zu diesem Worte stehen.“
- [1972-000] Felix Messerschmid, in: Wort und Wahrheit, 27, 1972, 2: Der Zustand der römisch-katholischen Kirche/ Eine Enquete unter Christen, S. 197-238, hier S. 171 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=9W8vAAAAMAAJ
- S. 171: „Es gibt in der nachkonziliaren Theologie, Ekklesiologie, Pastoral, Liturgie, in Bildung und Erziehung zwei extreme Tendenzen: den Integralismus von rechts, der nach Wiederherstellung von law and order ruft; den Integralismus von links, der sich weigert, auch nur die Frage zuzulassen, ob nicht in traditionalen Ordnungen gültige Elemente aufbewahrt sind, die umgedacht und neu eingebracht werden müssen. Beide Extreme verfehlen den eigentlichen Grund der Krise: die Geschichtlichkeit von Glaube und Kirche; daß Gott aus der Ewigkeit ins Endlich-Vergängliche eintritt, den Schritt über die „Grenze“ ins Geschichtliche tut. Das ist in der Tat unbegreiflich, nur „die Liebe tut solche Dinge“ (Guardini). Aber wie ist zur Erfahrung solcher Liebe zu kommen?“
- [1972-000] Wolfhart Pannenberg: Gottesgedanke und menschliche Freiheit, (2???)1972 [neu aufgenommen] - [Monographie] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
- S. 115: „Guardini hat die Neuzeit durch das Schlagwort der Säkularisierung als eine Periode des Abfalls vom christlichen Glauben charakterisiert (1). Erst das Ende der Neuzeit, das Guardini nach dem 2. Weltkrieg als Ergebnis der kriegerischen Katastrophe des 20. Jahrhunderts anbrechen sah, ließ ihn auf eine freilich nicht ohne persönliche Wagnis zu erringende Erneuerung des Christentums hoffen."
- Übersetzungen:
- [1973-000a] Wolfhart Pannenberg: The Idea of God and Human Freedom, 1973 (Basic Questions in Theology: Collected Essays; 3) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=dS4mAQAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=6mNKAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 179: "Guardini has summed up the modern age by the term "secularization", signifying a period of decline from Christian faith.1 He hopes for a renewal of Christianity only at the end of the modern age, which he proclaimed after the end of the Second World War as the result of the catastrophes which war has brought about in the present century."
- [1973-000a] Wolfhart Pannenberg: The Idea of God and Human Freedom, 1973 (Basic Questions in Theology: Collected Essays; 3) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=dS4mAQAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=6mNKAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- [1972-000] Ebermut Rudolph: Schulderlebnis und Entschuldung im Bereich säkularer Tiertötung: Religionsgeschichtliche Untersuchung, 1972 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ZCjXAAAAMAAJ;
- S. 5 „„Ist uns aber zugewiesen, jenes Schwere zu fühlen, dann müssen wir es auch wirklich ans Herz heranlassen und im übrigen sorgen, daß andere vom unsrigen leben. ROMANO GUARDINI in spiegel und gleichnis.“
- S. 130: „Vielleicht kann uns der katholische Religionsphilosoph ROMANO GUARDINI, dessen Buch 'Spiegel und Gleichnis' wir unser Geleitwort entnahmen, hilfreich sein. Guardini weiß ebensowenig einen Ausweg aus dem Dilemma wie die anderen. Er verzichtet auf wohlklingende theologische Formulierungen, warnt aber davor, „stumpf zu werden“: „Ist uns aber zugewiesen, jenes Schwere zu fühlen, dann müssen wir es auch wirklich ans Herz heranlassen und im übrigen sorgen, daß andere vom unsrigen leben" (S. 92 f). Vielleicht müssen wir Christen das heute wieder lernen (S. 92 f). Vielleicht müssen wir Christen das heute wieder lernen, was dem Buddhisten seit jeher selbstverständlich war: Daß Menschen dort Schuld auf sich laden können, wo sie lebendige, fühlende und empfindende Wesen töten.“
- [1972-000] Natale Bizzotto: Erkenntnis und Existenz: Eine Untersuchung über die Erkenntnislehre Bonaventuras, 1972 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=4NcSAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 7: „Sogar die Welt des Unbelebten – merkt diesbezüglich Guardini - wird als eine Einheit gesehen, in welcher die Urstoffe, die Elemente, durch höhere Kräfte geformt werden. Innerhalb derselben hat jedes Ding einen Einfluß auf das andere, die höheren einen besonderen auf die tieferen, die gleichstehenden aufeinander ... Noch viel mehr gilt das von der Welt des Lebendigen oder gar der vernünftigen Wesen" (Guardini, Systembildende Elemente in der Theologie Bonaventuras, Leyden 1964, S.135 vgl. S.93-115 und 125-139).“
Rezensionen zu: Vom lebendigen Gott (1930)
- [1972-000] [Russisch] Николай Сергеевич Арсеньев (Nikolai Sergejewitsch Arsenjew: О Достоевском: четыре очерка, 1972 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=mr0gAAAAMAAJ und https://vtoraya-literatura.com/pdf/arsenjev_o_dostoevskom_1972__ocr.pdf; zu Romano Guardini:
- S. 63 (Kurzrezension zu Guardini, Vom lebendigen Gott und Guardini, Glaubenserkenntnis): „Р. ГУАРДИНИ 0 Боге Живом. Известный религ мыслитель излагает, как постигается на опыте и реально переживается присутствие Бога Живого, 74 стр. Того же - Познание веры: Терпение Божие, Владычество Христа, Бож. Провидение“
Zu: Augustinus (1934)/Rezensionen zu: Die Bekehrung des Aurelius Augustinus (1935)
- [1972-000] Günter Scholz: Conversio mentis als Bildungsprinzip: Aufgewiesen an den Soliloquia u. den Confessiones des Aurelius Augustinus, 1972 [neu aufgenommen] – [Monographie] - - https://books.google.de/books?id=rBoPAQAAIAAJ, zu Romano Guardini S. 15, 17, 31, 129, 163, 175, 191
Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)
- [1972-000] Hermann Ammon: Begriff und Vermittlung von Autorität in den Lesebüchern der bayerischen Volksschulen, 1972 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=FQYTAQAAIAAJ
- [1973-000a] Auszug unter dem Titel Ethischer Personalismus und Autorität, in: Politische Bildung, 24, 1973, S. 559 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=6VQzAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- 1972, S. 182/1973, S. 594: „Dieses Verständnis von der abstrakten Personalität des Menschen spricht Romano Guardini in aller Deutlichkeit aus: „Ich kann zu einer Zeit leben, in der es die Sklaverei gibt, also ein Mensch einen anderen kauft und über ihn verfügt. Diese Macht übt der Kaufende aber nicht über die Person, sondern über das psychophysische Wesen aus ... Die Person selbst entzieht sich dem Eigentumsverhältnis, Person bedeutet, daß ich von keinem anderen gebraucht werden kann, sondern Selbstzweck bin.“[23] Angesichts dieses religiösen Personalismus erscheint es nur konsequent, wenn es für unwichtig gehalten wird, bei der Analyse der objektiven gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten zu verweilen.“
- [1972-000] [Portugiesisch] Oswald de Andrade: Do Pau-Brasil à Antropofagia e às Utopias: manifestos, teses de concursos e ensaios (Obras completas, Band 6), 1972; 1978 [neu aufgenommen] – [Monographie] - 1972: https://books.google.de/books?id=4rTuAAAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=GsfpAAAAMAAJ; 1978: https://books.google.de/books?id=d40tAAAAYAAJ;
- [1990-000a] auch in ders.: A utopia antropofágica, 1990 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=jWMtAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- 1972/1978, S. 188/1990, S. 198: „Enquanto Karl Barth procura sintetizar a doutrina da eleição, tripartida entre Lutero, Calvino e Schleiermacher (que romanticamente optava pela salvação coletiva) - o católico alemão Romano Guardini julga a liturgia mais importante do que a ética.“
- 1972/1978, S. 225 f./1990, S. 235 f.: „Para mim, o que mais interessa no movimento de renovação do catolicismo é a figura central do alemão Romano Guardini. Este líder empresta uma importância descomunal ao culto, ao rito e à liturgia e isso me parece de uma importância capital, pois procura destruir o nó reacionário do clericalismo moralizante. Guardini, no Espírito da Liturgia chega a colocar o Rito acima da Ética. Romano Guardini traz, com a realidade da vocação do homem para crer e adorar, um apaziguamento das questões que faziam do pecado o estorvo de consciência da maioria dos crentes. Enquanto Barth manda crer, Guardini convida a adorar. São esses para mim os únicos caminhos eficientes encontrados hoje para um renovamento do cristianismo, dentro do utópico e do órfico e não fora do social.“
- [1972-000] Hans-Joachim Bieber: Zur bürgerlichen Geschichtsschreibung und Publizistik über Antisemitismus, Zionismus und den Staat Israel, in: Das Argument, 75, 1972, S. 231-274 [neu aufgenommen] - https://books.google.de/books?id=QcgrAAAAIAAJ oder http://www.neu.inkrit.de/mediadaten/archivargument/DA075/DA075.pdf
- S. 238: „1952, auf der vermutlich ersten großen Gedenkveranstaltung, die von der Universität Tübingen zur Judenvernichtung abgehalten wurde, sprach der katholische Philosoph Romano Guardini 30. Als die Deutsche Hochschule für Politik in Berlin 1953 eine Vortragsreihe über die „Judenfrage" veranstaltete, war offen bar unter sämtlichen Berliner Professoren niemand willens oder in der Lage, sich dazu zu äußern.“
- [1972-000] Harald R. Bilger: Verführung und Last der Freiheit: Probleme der Entwicklungspolitik dargestellt an den Beispielen Kenya und Tanzania, 1972, S. 11 - https://books.google.de/books?id=OqEBAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 11: „Doch jede menschliche Entwicklungspolitik hat nur einen Sinn, wenn man daran glaubt, daß es auch einen Weg der Entwicklung des Menschlichen gibt, und wenn man überzeugt ist, daß wir diesen Weg gehen müssen, wenn wir unsere technologische Entwicklung als Menschen bestehen wollen.[5 Romano Guardini gibt folgendes anschauliche Bild: »Ohne das religiöse Element wird das Leben wie ein Motor, der kein Öl mehr hat. Er läuft sich heiß. Alle Augenblicke verbrennt etwas. Überall sperren sich Teile ... Das Dasein desorganisiert sich ...“ (Guardini, S. 104).]
- [1972-000] Joachim Czech: Kirche und Elite: der Elitebegriff in der Soziologie und Kulturphilosophie sowie in der christlichen Sozialethik und seine Anwendbarkeit in Theologie und Kirche, 1972 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=rphKAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 243 f., 252, 254, 257, 275, 305 (Verweise auf Guardini, Briefe vom Comer See, und Guardini, Das Ende der Neuzeit sowie Guardini, Die Macht)
- [1972-000] A. Dunshirn: Platons „Euthyprhon“, in: Wiener Jahrbuch für Philosophie, 6, 1973, S. 122-148, zu Romano Guardini S. 129f. und 147 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ezK8AAAAIAAJ
- [1972-000] [Englisch] David Eggenschwiler: The Christian Humanism of Flannery O'Connor, 1972 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=vhpbAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 10, 14 f., 22, 37
- Rezensionen:
- [1974-000a] [Englisch] Rezension zu: Eggenschwiler, The Chrisitan Humanism of Flannery O´Connor, in: Thought, 49, 1974, S. 205 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=qto3AQAAIAAJ
- S. 205: „Eggenschwiler adopts Romano Guardini's injunction that one view the pattern of Christian existence as a whole and reject the modern tendency to isolate areas of knowledge. "If one believes that existence is basically unified, one cannot adequately approach it from any one separate discipline. The mind must begin with the whole of Christian existence and move to the parts of the pattern (p.14).“
- [1974-000a] [Englisch] Rezension zu: Eggenschwiler, The Chrisitan Humanism of Flannery O´Connor, in: Thought, 49, 1974, S. 205 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=qto3AQAAIAAJ
- Rezensionen:
- [1972-000] Richard Faber: Das Laacher Syndrom. Über den Zusammenhang zwischen Liturgischer Bewegung und gesellschaftlicher Restauration, in: Kritischer Katholizismus, 5, 1972, 8, S. 6f., zu Romano Guardini S. ??? [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1972-000] Ernst Günther Grimme: Goldschmiedekunst im Mittelalter: Form und Bedeutung des Reliquiars von 800 bis 1500, 1972 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=2AWxAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 13: Zitat aus Guardini, Das Ende der Neuzeit, als Hinführung zum Kapitel "1 Auf den Pilgerstraßen Europas: „Um das Wesen des Mittelalters richtig zu sehen, muß man sich von jenen polemisch bestimmten Wertungen freimachen, die in der Renaissance und Aufklärung entstanden sind und sein Bild bis in unsere Zeit hinein verzerren – freilich aber auch von den Verherrlichungen der Romantik, welche dem Mittelalter einen geradezu kanonischen Charakter geben und manch einen gehindert hat, in ein unbefangenes Verhältnis zur Gegenwart zu kommen. Vom neuzeitlichen Weltgefühl her beurteilt, erscheint das Mittelalter leicht als ein Gemisch von Primitivität und Phantastik, Zwang und Unselbständigkeit. Dieses Bild hat aber mit geschichtlicher Erkenntnis nicht zu tun. Der Maßstab, an welchem eine Zeit allein gerecht gemessen werden kann, ist die Frage, wie weit in ihr, nach ihrer Eigenart und Möglichkeit, die Fülle der menschlichen Existenz sich entfaltet und zu echter Sinngebung gelangt. Das ist im Mittelalter in einer Weise geschehen, die es den höchsten Zeiten der Geschichte zuordnet.“ (Romano Guardini)."
- [1972-000] Werner Lauer: Schuld, das komplexe Phänomen: ein Vergleich zwischen schicksals- und daseinsanalytischem Schuldverständnis im Lichte christlicher Ethik, 1972 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=zWAAAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 66 f., 108, 182, 293, 313, 328 f. (vor allem zu Guardini, Freiheit, Gnade, Schicksal)
- [1972-000] Johannes Nosbüsch: Zum Menschenbild der gegenwärtigen Philosophie, in: Religionsunterricht an höheren Schulen, Düsseldorf, 15, 1972, S. 190-201, zu Romano Guardini S. 196f. [Gerner 92] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1972-000] Raimon Panikkar: Die Hermeneutik der religiösen Freiheit: Religion als Freiheit, in: F. Theunis (Hrsg.): Kerygma und Mythos VI-5. Religion und Freiheit. Zur Hermeneutik der religiösen Freiheit, Hamburg 1972, S. 118-136 (aus dem Französischen übersetzt von Günter Memmert) [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=_-DjAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 136: „Die folgenden Zitate geben den Rahmen für die Perspektive, der zu folgen wir versucht haben: Sie zeigen, daß unsere These sich unter Fortsetzung er Tradition in sie einfügt. […] 17. „Immer dann, wenn ein Mensch in Freiheit handelt, tut die Welt ihren letzten Schritt.“ R. Guardini, Freiheit und Unabänderlichkeit, in: Unterscheidung des Christlichen, Mainz (Grünewald), 1963, S. 120.“
- [1972-000] [Spanisch] Enrique Rivera De Ventosa: Doble plano metafisico de la persona en la filosofia de Duns Escoto y su interpretación en el pensamiento actual, in: Deus Et Homo Ad Mente I. Duns Scoti (Studia Scholastico-Scotistica; 5), 1972, S. 293-315 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=fWgwAAAAYAAJ oder https://books.google.de/books?id=6PIEAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 293 f. und 311
- [1972-000] Heinz Robert Schlette: Skeptische Religionsphilosophie. Zur Kritik der Pietät, 1972, zu Romano Guardini S. 57, 122f., 137f., 145 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=o91DAAAAIAAJ
- [1972-000] Jörg Splett: Philosophischer und religiöser Glaube, in: Max Seckler (Hrsg.) u.a.: Begegnung. Beiträge zu einer Hermeneutik des theologischen Gesprächs. Heinrich Fries gewidmet von Freunden, Schülern und Kollegen, Graz/Wien/Köln 1972, S. 75-88, zu Romano Guardini S. 87 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=SJMAAAAAMAAJ
- [1972-000] Matthias Vereno: Religionsfreiheit und die soziale Dimension des Menschen, in: F. Theunis (Hrsg.): Kerygma und Mythos VI-5: Religion und Freiheit. Zur Hermeneutik der religiösen Freiheit, Hamburg 1972, S. 22-28 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=_-DjAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 28: „Was aber heute, am „Ende der Neuzeit“[17 Zu diesem terminus vgl. Romano Guardini, Das Ende der Neuzeit, Würzburg 1950], als Illusion erkannt werden kann, ist das Konzept des in religiöser Hinsicht schlechthin „neutralen“ Staates.“
- [1972-000] Erhard R. Wiehn: Katholizismus und Liberalismus in Konflikt: argumentativer Versuch, 1972, S. 56 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ImZKAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 56: „Heinrich Fries hat einen Nachruf auf Romano Guardini, der wohl in besonderer Weise mit dem deutschen Katholizismus verbunden war, mit der Überschrift versehen: "Wahrheit ist mehr als Modernität". Er fragt, ob das Neue um seiner selbst willen eine normative Kraft besitze oder ob es nach ganz anderen Kriterien hinterfragt werden müsse. Die Frage mag wohl berechtigt sein; dennoch läßt sich darin eine gewisse Antipathie gegen eben dieses "Neue" nicht übersehen. In seiner Ansprache zum 80. Geburtstag hat Romano Guardini noch gesagt: "Erlauben Sie aber einem , der manche Modernität hat kommen und versinken sehen, zu sagen: Es gibt etwas, das mehr ist als alle Modernität - das ist die Wahrheit." (H. Fries, 38, S. 4).“
Rezensionen zu: Der Tod des Sokrates (1943)
- [1972-000] Albrecht Peters: Der Tod in der neueren theologischen Anthropologie, in: Neue Zeitschrift für systematische Theologie und Religionsphilosophie, 14, 1971, S. 29–67 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=iqA8AAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 36: „Ähnlich wie in diesem Lied so vollzog sich nach Platons Bericht das Sterben des Sokrates[31 Vgl. Romano Guardini: Der Tod des Sokrates - Eine Interpretation der platonischen Schriften: Euthyphron, Apologie, Kriton und Phaidon, Godesberg 19473.]. In den ergreifenden Abschiedsgesprächen mit seinen jungen Freunden definiert Sokrates vordergründig den Tod als Trennung der unzerstörbaren Seele vom vergänglichen Leib.[32 Phaidon 64 d; 106 df.] In, mit und unter diesen denkerischen Konklusionen versammelt er sich jedoch gleichsam selber in seiner sittlich-verantwortlichen Existenz, um dem Tode zu trotzen. Das Wesen der Seele wird nicht von außen her konstruiert, sondern von innen heraus erschaut[33 Vgl. R. Guardini: Der Tod des Sokrates, S. 271 ff.]“
Literatur, Sprache und Kunst
- [1972-000] Werner Dettloff: Begegnung im Wort. Gedanken aus einem Gespräch mit Romano Guardini über das Diskutieren, in: Max Seckler (Hrsg.) u.a.: Begegnung. Beiträge zu einer Hermeneutik des theologischen Gesprächs. Heinrich Fries gewidmet von Freunden, Schülern und Kollegen, Graz/Wien/Köln 1972, S. 761-764 [Mercker 1970] - [Artikel] - https://epub.ub.uni-muenchen.de/8038/1/8038.pdf
- [1972-000] Karl Hüser: Franz von Löher (1818-1892), 1972 ( Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte, Band 13) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=570rAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 171: "Den Ausgangspunkt bildet in der Regel eine unmittelbare, in der Ich-Form aufgezeichnete Begegnung mit der freien, unüberwachten Natur, deren "Urgröße" und geheimnisvolle Initiative wir Menschen des technischen Zeitalters nach den Worten Romano Guardinis[15 Vgl. Romano Guardini, Situation des Menschen, in: Künste im technischen Zeitalter, 1956, S. 13 ff.] kaum noch zu erfahren vermögen. Deshalb finden wir heute nur schwer Zugang zu den Naturschilderungen Löhers; denn er hatte auf wochenlangen Wanderungen gelernt, in der von Guardini angesprochenen Weise auf den Anruf der „großen einsamen Natur" zu lauschen, sich zu versenken und zu erschließen.“
- [1972-000] Paul Konrad Kurz: Marilyn Monroe und die Zweidrittelwelt. Auf der Suche nach dem Religiösen in der zeitgenössischen Literatur, in: Geist und Leben, 45, 1972, S. 189-212 und 292-305 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=SJf7UlaYHVoC
- [1973-000a] dann in: Über moderne Literatur IV: Standorte und Deutungen, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=MCYPAQAAIAAJ; darin Kapitel: Marilyn Monroe und die Zweidrittelwelt. Auf der Suche nach dem Religiösen in der zeitgenössischen Literatur S. 241-285; zu Romano Guardini:
- 1972, S. 303/1973, S. 282 f.: „Romano Guardini hat schon 1959 in seinem Vortrag „Die religiöse Sprache“ Texte und Autoren einbezogen, die nicht im herkömmlichen Sinn als christlich religiös bezeichnet werden können. Da schreibt zum Beispiel Paul Klee unter die Zeichnung eines Engelwesens: „Einst wird ich liegen im Nirgend/bei einem Engel irgend.« Guardini zitiert ausgiebig Rilke. Auch Hans Arps »Wortträume« könnten herangezogen werden. Guardini dachte an intensive dichterische Texte, die, indem sie Welt und Dinge (und Träume) durch Sprache erscheinen lassen, diese „öffnen" und auf ein Anderes, nicht mehr rein Weltliches verweisen, zu einer „neuen Sinn-Realisation" führen. Sie machen „Transzendenz“ sichtbar durch „Epiphanie", im Sinn von Joyce, wie gleich noch zu zeigen sein wird. »Das Religiöse bejaht, intensiviert, erhöht das Welthafte und stellt es zugleich in Frage, erschüttert es, führt von ihm weg - so sehr, daß es den Erfahrenden mit allem Welthaften in Konflikt bringen kann. Dieses Doppelverhältnis kehrt in der religiösen Aussage wieder und gibt ihr ihre eigentümlich dialektische Struktur. Sie kann sich jedes Weltelement aneignen und es auf das Numinose übertragen; die religiöse Literatur aller Zeiten und Völker zeigt es. Das tut sie aber so, daß sie zugleich die Sicherheit seines irdischen Standes, seine welthafte Dichte und Eindeutigkeit auflockert. Sie meinen zunächst das betreffende Weltelement; durch es hindurch aber ein Anderes; jenes Andere, das in der religiösen Erfahrung zur Gegebenheit gelangt« (Guardini).25 In seiner Nietzsche-Dissertation macht Manfred Kaempfert, im Anschluß an Guardini, auf den Transzendenz-Charakter der Sprache bei Nietzsche aufmerksam.“
- [1972-000] Vilma Mönckeberg-Kollmar: Das Märchen und unsere Welt: Erfahrungen und Einsichten, 1972, Kapitel: Märchen und Literatur, S. 85ff. (Zitat „Die Unnatur unserer Bucherziehung hat Vorlesen und Erzählen verdrängt.“ zur Einführung) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=bErYAAAAMAAJ
- [1972-000] Johannes Nosbüsch: Der Mensch als Wesen der Sprache. Eine problemgeschichtliche Erörterung in systematischer Absicht, Meisenheim a. G. 1972 (Monographien zur philosophischen Forschung, begründet von Georgi Schischkoff, 90) [Gerner 91] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=JB28AAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=jKrWAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 51 (zum „Wortcharakter der Dinge“, vgl. Guardini, Welt und Person), 91 f. und 136 f.
- [1972-000] [Kroatisch] Veljko Radovic: Rezension zu: Nikola Milošević, Ideologija, psihologija i stvaralaštvo, in: Socijalizam, 15, 1972, S. 737-741 – [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=_rU4AQAAIAAJ&pg=PA741; zu Romano Guardini:
- S. 741: „Romano Gvardini, čak, kaže da „djela velikih umjetnika ne pripadaju svojim autorima nego slijede sopstvene zakone i dublja su no oni što su ih stvorili". Gvardini, znači, prećutno priznaje „ unutrašnji diktat", a to, dakle, vodi zaključku da se suština umjetničkog djela ne može baš uvijek racionalno spoznati. Ma kako bilo to teško onima koji su apostoli „duha jasnoće i harmonije", Gvardini je prilično u pravu.“ (Romano Guardini sagt sogar, dass „die Werke großer Künstler nicht ihren Autoren gehören, sondern ihren eigenen Gesetzen folgen und tiefer liegen als diejenigen, die sie geschaffen haben“. Egal wie schwierig es für diejenigen ist, die Apostel des „Geistes der Klarheit und Harmonie“ sind, Guardini hat völlig recht.)
- [1972-000] Anselm Salzer/Eduard von Tunk: (Hrsg.): Geschichte der deutschen Literatur in drei Bänden, Band 3, 1972 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=CwNcAAAAMAAJ; zu Romano Guardini im Kapitel: Bemühungen um die Religiöse Dichtung, S. 246-249
- S. 248: „Der wichtigste Mitarbeiter an Pfeills „Weißem Reiter“ war Romano Guardini.“ - nennt Guardini irrtümlich als Gründer von „Quickborn“ mit der Burg Rothenfels als Zentrum
- S. 249: verweist auf das Kunisch-Zitat (Handbuch der deutschen Gegenwartsliteratur), Guardini sei einer „der großen Europäer, an die sich die Hoffnung des Überstehens bindet“
- [1972-000] Heinz Wetzel: Klang und Bild in den Dichtungen Georg Trakls, 1972 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ySENUO7tOdYC oder https://books.google.de/books?id=QnwhAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 14: „Auch Romano Guardini empfindet die Subjektivität mündlicher Vorträge als störend. In seiner Interpretation des Mörike - Gedichtes Die schöne Buche (Die deutsche Lyrik, hrsg. von Benno von Wiese, Düsseldorf 1956, Bd. 2, S. 73) sagt er: `Ich finde, Gedichte werden meistens schlecht gelesen. Der Lesende spricht sie in einer Gehobenheit des Tones, die nicht aus ihnen selbst kommt, sondern die er von außen an sie hinträgt. Jene Steigerung, die ein Gedicht im Unterschied zu bloßer Prosa verlangt, muß sich aus ihm selbst ergeben; aus der reinen Wahrheit dessen, was es sagt. Ein Gedicht sagt die Wirklichkeit der Welt, aber deutlicher, als sie aus sich selbst ist; genauer, offener, klarer. Diesem Sagen hat der Lesende zu dienen; nichts anderem; am wenigsten seiner Eitelkeit.´ Sollte das, wodurch sich Guardini gestört sieht und was er für Eitelkeit hält, nicht in vielen Fällen eine Subjektivität sein, die unvermeidlich ist, weil der Klang eines Gedichtes nie eindeutig festliegt, sich nie so ganz aus ihm selbst ergibt, wie der Vortrag dies voraussetzen müßte? Was Guardini offenbar und mit Recht wünscht, ist ein unpathetischer Vortrag, eine Vergegenwärtigung, welche die im Gedicht angelegten klanglichen Verhältnisse realisiert, sich im übrigen aber völlig neutral hält und der subjektiven Aneignung des Gedichtes seiner Bilder und Klänge - durch den Zuhörer nicht vorgreift. Ein solcher Vortrag aber dürfte kaum möglich sein, denn auch ein monotones Lesen wäre schon nicht mehr neutral; auch in ihm würden zugleich mit den Klängen die Bilder in einer bestimmten Weise interpretiert werden.“
- [1972-000] Bodo Zelinsky: Schönheit und Schöpfertum. Ein Versuch über die Kunstphilosophie Nikolaj Berdjaevs, in: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft, 17, 1972, S. 5-114, zu Romano Guardini S. 19f. (Vergleich zwischen Guardini, Über das Wesen des Kunstwerks und Berdjaevs Kunstphilosophie) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=EWJHAQAAIAAJ
Zu: Dostojewskij (1931)/Rezensionen zu: Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk (1939)
- [1972-000] Verena Flick: Untersuchungen zur Ästhetik Dostoevskijs in seinen Romanen und Erzählungen, 1972 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=fZsgAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 147: „Romano Guardini hat in seinem Buch „Religiöse Gestalten in Dostoevskijs Werk“[13 München 1947] an diese Stellen anknüpfend, darauf hingewiesen, wie wenig es sich bei der Beziehung Fürst-Christus um den bloßen Glauben des einen an den anderen handelt, sondern daß eine völlige Identifizierung stattfindet; Der Fürst verkörpert das Bild Christi. So wenig diese Deutung durch Verkennung der anderen Seiten des Charakters Myškins, die seinen großen Abstand zu Jesus Christus zeigt, der besonderen Dialektik dieser Gestalt gerecht wird, bleibt doch festzuhalten, daß der Einklang des Fürsten mit Christus nicht nur sein Bewußtsein bis in die unwillkürlichsten Regungen prägt, wo- durch er ja erst zum „schönen Menschen" wird.“
- S. 169: „Er nimmt nicht das Kreuz auf sich und gelangt dadurch zur Auferstehung, sondern Kreuzigung und Auferstehung werden an ihm vollzogen, während er sich in einem Zustand der völligen Ohnmacht befindet. Dies gibt ihm einerseits seine besondere Ausstrahlung, die Fähigkeit, seine Umwelt durch das völlige Fehlen des Gegensatzes von Vorsatz, Wille und Sein zu faszinieren.[34 An dem oben erwähnten Buch von Guardini kann man gut beobachten, wie diese spezifische Faszination einen Interpreten blind machen kann für die Problematik des Romans. Guardini verwechselt die Distanzlosigkeit Myškins zu seinem Christusbild mit der wesenhaften Identität mit ihm, und zwar so sehr, daß er die Analogie Myškin – Christus restlos durchführt bis zum Vergleich des Scheiterns von Myškin mit dem Kreuzestod Christi. Dabei übersieht er völlig die tragische Schuld des Fürsten.]“
Zu: Pascal (1932)/Rezensionen zu: Christliches Bewußtsein (1935)
- [1972-000] Angela de Ferdinandy: Mensch und Gesellschaft bei Blaise Pascal (1623-1662), in: Josef Gerhard Farkas (Hrsg.): Überlieferung und Auftrag: Festschrift f. Michael de Ferdinandy z. 60. Geburtstag, 5. Okt. 1972, 1972, S. 319 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=h0z80YV6IcUC ; zu Romano Guardini:
- S. 320 f. mit Anmerkungen S. 334: “Für Pascal existiert der Mensch notwendigerweise in Adel und Elend, Bewährung und Versagen. Das ist keine Schwebe mehr, „die immer ein dialektisches Verhältnis zwischen artverschiedenen, aber wertebenbürtigen Momenten bedeutet, sondern eine Verworrenheit; ein Ineinander von Widersprüchen“. [1 Romano Guardini, Christliches Bewußtsein. Versuche über Pascal, Leipzig 1935, S. 71. (zit. Guardini)] [...] Durch die Sünde ist der Mensch zu einem verwirrten Fragment geworden, das aber den Anspruch erhebt, sinnklar und vollständig zu sein; zu einem in Unordnung geratenen Gefüge von Substanzen, Kräften, Gestalt, Wert- und Sinn-Elementen, Haltungen und Gesinnungen, das – in Verblendung überzeugt - den Anspruch erhebt ein hinreichendes und gültiges Bild, ein Wesen, eine „Natur“ zu sein. [5 Guardini S. 128.] [...] Für den geistbestimmten freien Menschen hätte die unmittelbare Verbindung zu Gott auch seine natürliche Erfüllung bedeutet. Die Verbindung in Gehorsam und Liebe wäre für den Menschen die letzte Frucht der Selbstübersteigerung nach Gott hin und Gabe von Gott her gewesen.[6 Guardini S. 129] Jetzt ist die Natur im Menschen durchaus nichts Konstantes mehr; sie kann sich ändern, durch den Menschen und durch alles das, was das Menschendasein ausmacht.“
Rezensionen zu: Hölderlin (1935)
- [1972-000] [Englisch] Stephen Tonsor: Hölderlin and the modern sensibility, in: Emery Edward George (Hrsg.): Friedrich Hölderlin, an Early Modern, 1972, S. 54-63 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Vj8pAAAAYAAJ ; zu Romano Guardini S. 59-61
Zu: Sprache, Dichtung, Deutung (1962)
- [1972-000] [Italinisch] G. Arledler: Rezension zu: Guardini, Linguaggio, poesia, interpretazione, in: La Civiltà cattolica, 1972, 2923 (1. April 1972), S. 93 f. [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=hwU5AQAAMAAJ&pg=PA93
- [1972-000] [Italienisch] Cornelio Fabro: Messaggio religioso e poesia in Romano Guardini (Rezension zu: Guardini, Linguaggi, poesia, interpretazione), in: Humanitas. Rivista mensile di cultura, Brescia, 27, 1972, 1, S. 58-60 [Gerner 381] und [Zucal, 1988, 484] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1972-000] [Italienisch] A. Ubiali: Rezension zu: Guardini, Linguaggi, poesia, interpretazione, in: Il ragguaglio librario, 39, 1972, S. 71 [Zucal, 1988, 492] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1972-000] [Italienisch] Rezension zu Guardini, Linguaggio poesia interpretazione, in: Vita e pensiero, 55, 1972, S. 120 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=B8ccAQAAIAAJ
- S. 120: „Il volume del Guardini, compare in bella veste nell'ambito della opera omnia che l'editrice Morcelliana va curando con molta opportunità. Nei saggi raccolti in questo libro il Guardini ripercorre con la finezza e la profondità che tutti ricordiamo alcuni itinerari poetici: Rilke, Shakespeare, Dante. Dall'analisi puntuale dei testi, l´A. risale alle modalità fondamentali del linguaggio religioso (immagini, simboli, trasfigurazioni ecc.) ed enuclea i criteri portanti di ogni interpretazione. L'opera, dunque, ha un duplice interesse e si colloca sia sul piano della piú concreta esegesi sia su quello della formulazione teorica.“
Sammelbände
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1973
Vorläufig verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1973 bereits 117+x Titel. Von den 117+x Titeln finden sich:
- 32 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
- 31 Titel zusätzlich in der Gerner-Bibliographie;
- 1 Titel zusätzlich in der Brüske-Bibliographie;
- 2 Titel zusätzlich in der Zucal-Bibliographie;
- 1 Titel zusätzlich in der Balthasar-Bibliographie;
- 50 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.
Biographie
Lexika
- [1973-000] Walter Nigg: Ein Leben an der Grenze: Romano Guardini, in: ders. (Hrsg.): Was bleiben soll. Zehn biographische Meditationen, Olten/Freiburg im Breisgau 1973; (2)1974, S. 153-178 [Mercker 1873] - [Lexikoneintrag] - https://books.google.de/books?id=KhwJAQAAIAAJ; S. 155: Aphorismus „Grüßen Sie mir Rom - aber nicht zu herzlich!“ (ohne genauere Angaben)
- [1973-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Werner Schuder (Hrsg.): Kürschners Deutscher Literatur-Kalender / Nekrolog 1936-1970, Berlin, 1973, Sp. 225 [Gerner 56] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1973-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Lexikothek. Das Bertelsmann-Lexikon, Bd. 4, Gütersloh/Berlin/München 1973, S. 191 [Mercker 1934] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1973-000] Walter Ferber: Romano Guardini. 1885-1968, in: Rudolf Morsey (Hrsg.): Zeitgeschichte in Lebensbildern, Mainz 1973, S. 287-295, S. 312 (spricht auf S. 287 irrtümlich von „Heinrich Schleussner“) [Mercker 1865] - [Lexikoneintrag] - https://books.google.de/books?id=kT4mAQAAIAAJ;
- [1973-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Meyers Neues Lexikon in achtzehn Bänden, Leipzig (2)1973, Bd. 6, S. 9 [Gerner 57] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1973-000] (Eintrag zu:) Romano Guardini, in: Joachim Aubert: Handbuch der Grabstätten berühmter Deutscher, Österreicher und Schweizer, München/Berlin 1973, S. 58 [Gerner 278] - [Lexikoneintrag] - https://books.google.de/books?id=gChLAAAAMAAJ;
- [1975-000a] (2)1975, S. 69 [neu aufgenommen] - [Lexikoneintrag] - https://books.google.de/books?id=zxkRAQAAMAAJ
Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen
- [1973-000] Joachim Aubert: Handbuch der Grabstätten berühmter Deutscher, Österreicher und Schweizer, München/Berlin 1973, S. 58 [Gerner 278] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=gChLAAAAMAAJ; (2)1975, S. 69 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=zxkRAQAAMAAJ;
- [1973-000] Heinrich Basedow: Meine Lebenserinnerungen", Hamburg 1973 [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Memoiren] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
- S. 68: über Guardini: "Er kaufte das kleine Bild "Kelch" von mir und ließ sich malen."
- [1973-000] Walter Birnbaum: Zeuge meiner Zeit. Aussagen zu 1912 bis 1972, Göttingen 1973, zu Romano Guardini S. 212f. (über seine eigene Reaktion und die Reaktion der protestantischen Welt bezüglich Guardini, Vom Geist der Liturgie) [Gerner 284] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=Jm0nAQAAIAAJ
- [1973-000] Alois Dempf: Um das Alto-Münster, in: Toni Grad (Hrsg.): Festschrift Altomünster 1973, 1973, S. 391-395, zu Romano Guardini S. 393 (Bericht über Besuch kurz vor Guardinis Tod) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=dDPlAAAAMAAJ;
- [1973-000] Fischer-Kolleg: Das Abitur-Wissen, Band: Religion - Philosophie, hrsg. von Wolfgang Hinker, Frankfurt am Main 1973, zu Romano Guardini S. 167f. [Gerner 302] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1973-000] Balthasar Fischer: Heinrich Kahlefeld 70 Jahre, in: Gottesdienst, Freiburg, 7, 1973, 1, S. 19 [Mercker 2734] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Franz Fühmann: 22 Tage, oder, Die Hälfe des Lebens, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=oiFcAAAAMAAJ;
- [1979-000a] wieder in ders.: Das Judenauto; Kabelkran und blauer Peter; Zweiundzwanzig Tage oder, die Hälfte des Lebens, 1979 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=SiJcAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- 1973, S. 170/1979, S. 440: „Als junger Mensch habe ich irgendwo gelesen, möglicherweise bei Romano Guardini, daß botanische Prozesse, das Aufknospen etwa oder das Blütenschließen, im Zeitraffer schamlos wirken, da sie Bewegungen zeigen, die der Schöpfer durch eben den langsamen Ablauf habe verhüllen wollen. Mich hat diese Beobachtung fasziniert, und ich fand sie in einem Kulturfilm bestätigt, den ich in einem kleinen Lazarett in Schlesien sah. Ich sah ihn neben einer Krankenschwester, die ich liebte, der Gräfin S., und ich nahm mir vor, mit ihr ein Gespräch über Guardini zu beginnen, doch wir kamen nicht mehr dazu, die Rote Armee begann die Januaroffensive, das Lazarett wurde Hals über Kopf geräumt, und ich sah sie nie wieder.“
- [1973-000] Adam Gottron: Aus den Erinnerungen von Adam Gottron, in: Walter Heist (Red.): Ein Leben im Schatten des Domes. Zum Gedächtnis an Adam Gottron, Mainz o.J. (1973), S. 31-64???, zu Romano Guardini S. 39-41 [Mainz]/[Gottron]/[Juventus] - [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online], außerdem darin:
- [1973-000] Walter Heist: Vorwort, S. ??? [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- „Sah man genauer hin, so erkannte man in dieser Starre den unbeugsamen Willen Gottrons, seinen Mainzer Dom zum Maßstab aller Ordnung, auch der weltlichen, zu machen. In einem Abschnitt seiner Erinnerungen, den wir hier abdrucken, berichtet er von den zeitweiligen Missverständnissen, die zwischen ihm und dem Freund und Vorbild seiner Jugend, Romano Guardini, aufkamen; auch hier erscheint, von heute aus gesehen, Guardini zweifellos als der Weitsichtigere, Weltoffenere, er sah nicht nur den einen Dom wie Gottron, sondern hinter diesem (und mit ihm) viele Dome, das heißt, viele Möglichkeiten des Religiösen.“
- Aus den Erinnerungen von Adam Gottron:
- S. 39: „An einem Abend, als wir von Hattstein nach Hause kamen, nahm uns Romano mit in sein Zimmer, entzündete eine Kerze und las uns Eichendorffsche Gedichte vor. Mit einem schlag ließ er in unsere Herzen die Tür zu dem Wunderland der Romantik aufspringen.“
- S. 40: Durch Guardini seien auch „die Ideen der modernen Jugendbewegung in die Juventus hineingetragen“ worden, zumal dieser auch „das einschlägige Schrifttum des Wandervogel“ gelesen und sogar „das eine oder andere Heft zur Lektüre“ weitergegeben hatte. Von einigen Jugendlichen seien dann vor allem nach der Revolution 1918 auch immer mehr „subjektivistische“ Gedanken in die Juventus eingebracht worden.
- S. 40f.: „Eines Tages, bei einem Spaziergang durch den Mainzer Stadtpark, meinte Guardini, es sei an der Zeit, dass man ein Büchlein über die Juventus schreibe. ... Uns schien, ein Büchlein von unserem Jugendreich könne klärend, vielleicht wegweisend wirken. Wir verabredeten also, jeder solle einen Entwurf machen. Mein Entwurf liegt mir noch vor, mit den Notizen und Ergänzungen Guardinis. Er zog es dann aber vor, seinen Entwurf zu veröffentlichen, ohne ihn mir jedoch vorher gezeigt zu haben. Dennoch nennt er im Vorwort meinen Namen als den seines Mitarbeiters. Da in diesem Büchlein das Recht des Geistlichen auf ein Veto beschränkt ist, teilte ich ihm mit, dass ich diesen Standpunkt nicht teilen könne. So ließ er in der 2. Auflage meinen Namen weg.“
- S. 41: „In der Rettungsversammlung 1920“ sprach Gottron ebenfalls gegen die Beschränkung des Rechts des Geistlichen auf ein Veto. Dies habe ihm Guardini lange Zeit übelgenommen. „Er war der Meinung, ich hätte aus Freundschaft schweigen müssen. Hätte ich damals gewusst (ich lebte ja in Bensheim als Subrektor und ahnte nicht, was in Mainz vorging), dass von gewisser Seite bewusst, auf die Schaffung einer Kongregation hingearbeitet wurde, hätte ich geschwiegen. So aber glaubte ich zusammen mit Edm. v. Jungenfeld, die alte Juventus, deren erhöhte Aktualität wir stark empfanden, retten zu können. Und so kam es zu einer bedauerlichen Entfremdung, die erst langsam wich, als ich ihn sechs oder sieben Jahre später in Berlin besuchte.“
- [1973-000] Walter Heist: Vorwort, S. ??? [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Jochen Klepper: Briefwechsel 1925-1942, 1973, II. Briefwechsel mit Reinhold Schneider, zu Romano Guardini S. 154 (über Kontakt Guardinis zu Jochen Klepper im Brief vom Dienstag, 24. März 1942: „Am Mittwoch [wohl 18. März 1942] weilten wir im Glumschen Haus hier in Nikolassee mit Guardini) [Gerner 291] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=OxP2yAEACAAJ
- [1973-000] Wladimir Lindenberg: Wolodja: Porträt eines jungen Arztes, München 1973; (4)1999; (5)2018 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=QUK6EAAAQBAJ&pg=PT136
- „Ein großer Trost war ihm die Freundschaft mit einigen Männern, die um die Geheimnisse des Sakralen wußten; dazu gehörten sein Freund der Maler Hans Thuar, der Pater [sic!] Romano Guardini, der Kunsthistoriker Paul Ortwin Rave, Boisie Hach, Baronin Didi Loe, der Maler Hermann Krause, der Priester der Christengemeinschaft Konstantin Baron Esebeck, Aleksei Michailowitsch Remisoff, ein Schriftsteller, der in Paris lebte, Nikolai Berdjajeff und der wunderbare, starezähnliche Professor Nikolai von Arsenjew sowie Martin Buber.“
- [1973-000] Friedrich Muckermann: Im Kampf zwischen zwei Epochen. Lebenserinnerungen. Bearbeitet und eingeleitet von Nikolaus Junk, Mainz 1973, zu Romano Guardini S. 232 („im geistigen Kontakt mit den Werken Guardinis“, 346 („Guardini, einer unserer besten Gelehrten, Schriftsteller und Jugendführer“), 373 („Einer der bekanntesten Freunde des Quickborns war Romano Guardini, ein Schriftsteller von hohem Rang, sehr formvollendet, wie sein Name sagt, stark romanisch geprägt“, Erinnerung an einem Abend, in dem Guardini ein Gespräch über Intuition und die Erfassung des reinen Seins führte) und 435 [Gerner 304] - [Monographie]/[Memoiren] - [noch nicht online]
- [1973-000] Ludwig Neundörfer: Rede zum 70. Geburtstag, in: Otto Knoch/Felix Messerschmid/Alois Zenner (Hrsg.): Das Evangelium auf dem Weg zum Menschen. Zur Vermittlung und zum Vollzug des Glaubens. Festgabe für Heinrich Kahlefeld, Frankfurt am Main 1973, S. 349-357, zu Romano Guardini S. 352 und 355f. (Die Werkwochen „waren in Inhalt und Form das Werk Romano Guardinis und des Freundeskreises um ihn, ihr literarischer Ertrag die `Schildgenossen´. Die Werkwochen waren für die Teilnehmer eine Synthese von gestaltetem Tag, Gebet, Besinnung, Frohsinn und geistiger Arbeit. Diese reichte von `Exerzitien´ bis zu Fragen moderner sakraler Kunst und, wenn auch zaghaft, zur Diskussion gesellschaftlicher und politischer Probleme der Zeit. Von heute aus gesehen könnte man sagen: sie waren ideologiefrei. Es war die große Kunst des Menschenführers Guardini, behutsam an den Kern der Sache oder der Frage heranzuführen und so Bewusstsein zu schaffen, das lebensprägend war.“) [Gerner 289] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Heinz Robert Schlette: Romano Guardini - Werk und Wirkung. Bonn 1973 - 41 S. [Mercker 1857] - [Guardini-Monographie] - https://books.google.de/books?id=PVgZAAAAMAAJ; (2., durch ein Nachwort und zusätzliche Literaturangaben erweiterte)1985. - 48 S. [Gerner 51] und [Brüske 669] - [Guardini-Monographie] - [noch nicht online] darin:
- S. 28: Schlette behauptet: "Man kann und muß heute freilich auch fragen, ob nicht auch bezeichnend ist, worüber Guardini nicht gesprochen hat. Es fehlt z.B. eine angemessene Rezeption der kritischen französischen Spiritualität, wenn wir von Pascal einmal absehen; es fehlt eine Auseinandersetzung mit Hegel, mit Heidegger, ebenso eine historisch und hermeneutisch fundierte Auseinandersetzung mit Marx und qualifizierten literarischen Vertretern eines um Humanität bemühten Sozialismus wie z.B. Walter Benjamin, Heinrich Mann, Bertolt Brecht und anderen."
- Die Einmaligkeit Guardinis oder: Ist eine Guardini-Rezeption möglich?, 1985, S. 40-45 (Nachwort der zweiten Auflage) [Gerner 51] - [Artikel] - [noch nicht online]; auch in: Burgbrief, Rothenfels, 1986, Nr. 1 (19. Januar 1986), S. 2-6 [Gerner 51] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Emmanuel von Severus: Utilis Frater. Bibliographie Dr. theol. Burkhard Neunheuser OSB, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, 15, 1973, 123-164, Einführung, zu Romano Guardini S. 124 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=AxVCAQAAIAAJ
- [1973-000] Johannes Spörl, in ders./Laetitia Boehm/Rektor und Senat der Universität (Hrsg.): Ludwig-Maximilians-Universität. Ingolstadt, Landshut, München. 1472-1972, Berlin 1973, S. 65 [Mercker 2386] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=hbQPAQAAIAAJ
Fotografie/Gemälde
- [1973-000] Abb. 600 (Fotografie von der Einschreibung Guardinis als Student in der Nationalökonomie an der Universität München), in: Johannes Spörl/Laetitia Boehm/Rektor und Senat der Universität (Hrsg.): Ludwig-Maximilians-Universität Ingolstadt, Landshut, München 1472-1972, Berlin 1973, S. 376 [Mercker 2754] - [Fotografie] - [noch nicht online]
- [1973-000] Abb. 668 (Fotografie von der Ehrenpromotion Guardinis zum Doktor der Philosophie, zusammen mit Johannes Spörl und Max Müller), in: Johannes Spörl/Laetitia Boehm/Rektor und Senat der Universität (Hrsg.): Ludwig-Maximilians-Universität Ingolstadt, Landshut, München 1472-1972, Berlin 1973, S. 376 [Mercker 2386] - [Fotografie] - [noch nicht online]
Zu: 5. Todestag
- [1973-000] [Italienisch] Giuseppe Da Via: Guardini a cinque anni dalla morte, in: L´ Osservatore Romano, Vatikanstadt, 1973, 10. Oktober, S. 3 [Mercker 2605] und [Zucal, 1988, 487] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 136] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Walter Dirks: Romano Guardini. Zu seinem fünften Todestag am 1. Oktober 1973, in: Katholische Nachrichten-Agentur. Das Porträt, 1973, 36, 4. September, 2 Typoskriptseiten [Mercker 2613] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1973-000] Walter Dirks: Romano Guardini. Zu seinem fünften Todestag am 1. Oktober 1973, in: Konradsblatt, Karlsruhe, 57, 1973, 39 (30. September 1973), S. 12 [Gerner 197] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Einladung zu einer Arbeitstagung am 27. und 28. Oktober 1973 auf von Burg Rothenfels; Thema: Glaubenserfahrung und Glaubenskritik. Guardinis Beitrag zu einer kritischen Theologie der Erfahrung; Referent: P. Paul Schmidt SJ, Gießen [Gerner 197] - [Faltblatt] - [noch nicht online]
- [1973-000] Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels (Hrsg.): Romano Guardini-Gedenktagung auf Burg Rothenfels am 27./28. Oktober 1973, Rothenfels am Main 1973 (Archiv Burg Rothenfels) [Mercker 2620] - [Guardini-Monographie] - [noch nicht online] =? In: [[Quickborn, Rottenburg/Augsburg, 1974, 16 (März 1974) und [Gerner 197] - [Artikel] - [noch nicht online], darin:
- [1973-000] Jochen Friebe/Christine Friebe-Baron: Romano-Guardini-Gedenktagung auf Burg Rothenfels am 27.-29. Oktober. 1973, S. 3 [Mercker 2620] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Wolfgang Koller: Ich habe die Guardini-Tage auf Rothenfels miterlebt, S. 4-7 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Manfred Hörhammer: Ansprache, S. 7-9 [Mercker 2621] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Paul Schmidt: Glaubenserfahrung und Glaubenskritik, S. 9-14 (siehe oben unter Autor)]
- [1973-000] Bruno Leuschner: Ansprache bei der Aufstellung des Kopfes der Madonna von Maria Eulenbruch in der Burgkapelle, S. 14-17 [Mercker 2061] - [Artikel] - [noch nicht online]
Gedenktafel auf Burg Rothenfels
- [1973-000] Robert Steidle: Ansprache anläßlich der Übergabe einer Romano-Guardini-Gedenktafel auf Burg Rothenfels am 28. Oktober 1973 (7 Seiten hektographiertes Typoskript) [Gerner 197] - [Typoskript] - [noch nicht online]
Romano-Guardini-Preis
- [1973-000] Max Faller, in: Katholische Akademie in Bayern: Chronik 1970-1971, München 1972, S. 99-100 (Bildbericht über die künstlerische Gestaltung der Medaille des Romano Guardini-Preises) [Mercker 2697] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Heisenberg erhält Guardini-Preis, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Bayerischer Dienst, 1973, 44, 12. März [Mercker 2708] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1973-000] Prof. Heisenberg erhält Guardini-Preis. Karl Rahner S.J. wird Laudatio in München halten, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Aktueller Dienst, 1973, 60, 12. März [Mercker 2709] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1973-000] Guardini-Preis für den "Humanisten" Heisenberg. Katholische Akademie wählt erstmals einen Naturwissenschaftler, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Bayerischer Dienst, 1973, 50, 20. März [Mercker 2710] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1973-000] Guardini-Preis an Heisenberg überreicht. Döpfner: Schwierigkeiten des Galileiprozesses mit Noblesse entfaltet, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Aktueller Dienst, Kultur, 1973, 72, 26. März. [Mercker 2711] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1973-000] Norbert Stahl: Heisenberg und die römische Inquisition. Guardini-Preis-Verleihung: Verständnis für Richter Galileis, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Korrespondentenbericht, 1973, Nr. 48, 24. März, 2 Typoskriptseiten [Mercker 2719] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1973-000] Guardini-Preis für Heisenberg, in: Würzburg Heute: Zeitschrift für Kultur und Wirtschaft, 1973 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=GKMxAQAAIAAJ:
- S. 95: „Der 1901 in Würzburg geborene Professor und Nobelpreisträger Werner Heisenberg erhielt den diesjährigen Romano-Guardini-Preis der Katholischen Akademie in Bayern. Er ist der erste Nichttheologe, dem diese Auszeichnung zuteil wurde. Der Romano-Guardini-Preis wird jedes Jahr einer Persönlichkeit verliehen, die sich »außerordentliche Verdienste um die Interpretation von Zeit und Welt« erworben hat. 1927 wurde Heisenberg ordentlicher Professor in Leipzig und erhielt 1933 für seine Entdeckung der Quantenmechanik den Nobelpreis des Jahres 1932. Da er 1936 für die Relativitätslehre Einsteins eintrat, zogen die Nationalsozialisten eine Berufung auf den Münchener Lehrstuhl zurück. 1946 übernahm Heisenberg die Leitung des Max-Planck-Instituts für Physik in Göttingen und erhielt gleichzeitig eine Honorarprofessur. 1958 siedelte er nach München über. Ein Jahr später wurde er Honorarprofessor für theoretische Physik an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität.“
- [1973-000] Guardini-Preis an Heisenberg, in: Zur debatte, München, 3, 1973, 3-4 (April 1973), S. 1-9: Jahresfeier 1973 (23. März 1973, München) [Mercker 2720] - [Sammelband] - [noch nicht online]
- [1973-000] Franz Henrich: Die Akademie im Dienst der Integration, S. 1-3 [Mercker 2720] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1973-000] Karl Rahner: Laudatio auf Werner Heisenberg, S. 3-4 [Mercker 2720] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1973-000] Werner Heisenberg: Naturwissenschaftliche und religiöse Wahrheit, S. 4-8 [Mercker 2720] - [Artikel] - [noch nicht online]
- Übersetzungen:
- [1973-000] [Spanisch] Werner Heisenberg: Verdad fisico-científica y verdad religiosa: discurso pronunciado por el prof. Dr. Werner Heisenberg ante la Academia Católica de Baviera al recibir el premio Guardini, 1973 [neu aufgenommen] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1974-000a] [Englisch] Werner Heisenberg: Scientific Truth and Religious Truth, in: Universitas. Engl. Edition, 16, 1974, 1, S. 1 ff. [neu aufgenommen] - [Artikl] - https://books.google.de/books?id=rSVPAAAAYAAJ oder https://books.google.de/books?id=z3k7AQAAIAAJ
- Übersetzungen:
- [1973-000] Julius Kardinal Döpfner: Heisenbergs Zuruf an die Kirche, S. 8f. [Mercker 2720] - [Artikel] - [noch nicht online];
Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur
Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung
- [1973-000] [Italienisch] E. Cattaneo: Il sacro nella liturgia attuale, in: La Rivista del Clero Italiano, 54, 1973, 10, S. 716-721 [Balthasar, Fede e pensiero II, 136] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] [Spanisch] Pedro Fernández Rodríguez: La Liturgia, quehacer teológico. Estudio sobre una defi- nición, in: Salmanticensis, 20, 1973, S. 205-271 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=UJkOAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 206: R. Guardini, Vom liturgischen Mysterium. Liturgie und liturgische Bildung (Würzburg 19669 127-78.
- S. 219: „En este caminar eclesial abrió caminos luminosos aquella noble y profunda existencia de Romano Guardini, el cual, celebrando la Liturgia, vivía de un modo peculiar la "Visión cristiana del mundo"[28 R. Guardini ha escrito que el objeto de la ciencia litúrgica es "la Iglesia que vive, ofrece, ora y realiza los misterios de la gracia en el ejercicio actual de su culto y en las manifestaciones relacionadas con el mismo". 'Über die systematische Methode in der Liturgiewissenschaft', Jahrbuch für Liturgiewissenchaft 1 (1921) 97. Cf. R. Guardini, Liturgie und Liturgische Bildung (Würzburg 1966); A. López Quintás, Romano Guardini (Madrid 1966) 152-181, donde estudia los fundamentos antropológicos de la formación litúrgica.“
- [1973-000] Balthasar Fischer: Fünfundzwanzig Jahre Liturgisches Institut Trier, in: Gottesdienst, Freiburg, 7, 1973, 1, S. 8 [Mercker 2735] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Christliche Kunst und Architektur
- [1973-000] Hugo Schnell: Der Kirchenbau des 20. Jahrhunderts in Deutschland, 1973, zu Romano Guardini S. 36, 40, 81 u.ö. [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=-istAQAAIAAJ;
- [1974-000a] [Englisch] unter dem Titel: „Twentieth Century Chruch Architecture in Germany: Documentation, presentation, interpretation", 1974, zu Romano Guardini S. 21, 35, 38, 48f., 76 und 121 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=bB9UAAAAMAAJ
Jugendbewegung
- [1973-000] Heinz Stephan Rosenbusch: Die deutsche Jugendbewegung in ihren pädagogischen Formen und Wirkungen, 1973, zu Romano Guardini S. 25, 98 (Selbstlosigkeit, Begeisterungsfähigkeit, Güte und Mitgefühl als Charakteristika von Führern in der Jugendbewegung), 151 („Zu den ersten Beratern des späteren preußischen Kultusministers Carl Heinrich Beckers gehörte neben Georg Götsch und Adolf Reichwein der ebenfalls jugendbewegte Romano Guardini.“), 182 (Anmerkungen); 190 (Literaturverzeichnis) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=GvsDAQAAIAAJ und https://core.ac.uk/download/pdf/144518498.pdf
- [1973-000] Antje Vollmer: Die Neuwerkbewegung, 1919-1935: ein Beitrag zur Geschichte der Jugendbewegung, des religiösen Sozialismus und der Arbeiterbildung, 1973 - https://books.google.de/books?id=FBUdAAAAMAAJ
- [2016-000a] wieder aufgelegt 2016 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=wAQPDQAAQBAJ&pg=PA75; zu Romano Guardini:
- S. 75: (Zitat aus Guardini, Quickborn. Tatsachen und Grundsätze)
Zu: Aus einem Jugendreich
- [1973-000] Jochen Schmidt: Bayern und das Zollparlament (Neue Schriftenreihe des Stadtarchivs München, Heft 46), 1973, S. 45 (Verweis auf: Guardini, Aus einem Jugendreich) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=GHoMXKuupgcC
Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)
- [1973-000] Karl Bekker: Grund- und Leitsätze des erziehenden Umgangs, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=XwMTAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 28-31, 51, 68, 107
- [1973-000] Jean Finck: Thomas Mann und die Psychoanalyse, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=OR_5aULw-2QC&pg=PA265; zu Romano Guardini:
- S. 263: „Deutlicher noch drückt sich der Philosoph Romano Guardini in seiner Gedenkrede zu Freuds 100. Geburtstag aus:“ (Es folgt ein langes Zitat aus der Gedenkrede)
- S. 265: „Es entspricht genau jenem schöpferischen Moment, dessen nach R. Guardini das Triebhafte an sich unfähig sei, auch wenn er seine Energie von der Libido beziehe.“
- [1973-000] Erich E. Geissler: Erziehungsmittel, Bad Heilbrunn (4., völlig neubearbeitete)1973, zu Romano Guardini S. 64 [Gerner 131] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1973-000] Walter Hammel: Autorität? - Autorität und ihr Widerspruch, Bad Heilbrunn 1973, zu Romano Guardini S. 70 und 72 [Gerner 132] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1973-000] Franz Hargasser: Bildung als soziale Integration, in: Pädagogische Rundschau, 27, 1973, S. 668ff., zu Romano Guardini S. 671 und 673 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=R_0VAQAAIAAJ;
- [1973-000] Ewald Link: Die Lehre von Jesus als Thema des Religionsunterrichtes, in: Ralph Sauer (Hrsg.): Die Frage nach Gott und Jesus in Theologie und Unterricht, Donauwörth 1973, zu Romano Guardini S. 84 und 102 [Gerner 119] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Joachim-Ernst Meyer: Tod und Neurose, München/Göttigen 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00048026_00001.html; zu Romno Guardini:
- S. 74 f.: „In der Einstellung zum Tode trifft sich der dialektische Materialismus in eigenartiger Weise mit denjenigen, die die Fortschritte von Medizin und Naturwissenschaft ohne kritische Reflexion der sich daraus ergebenden Konsequenzen feiern und eine grenzenlosen Entwicklung voraussagen. GUARDINI hat diese Gemeinsamkeit 1961 so formuliert: „In den letzten Jahren hat die Annahme des Todes weithin eine Form gewonnen, die nur als Kapitulation bezeichnet werden kann. Der Mensch hat weithin den Protest gegen ihn aufgegeben, weil er den daraus erwachsenden, gleichsam konstitutiven Konflikt nicht mehr erträgt … - ein Geschehnis, das aufs engste mit der sich überall durchsetzenden Biologisierung und Sozialisierung des Daseins verknüpft ist.“
- S. 101: „Wenn die senile Lebensphase eine Wertfigur hat, dann kann deren Dominante nur im richtigen Zugehen auf den Tod liegen“ (GUARDINI).“
- [1973-000] Johannes Nosbüsch: Verunsicherung in der Pädagogik, in: Katholische Frauenbildung, Paderborn, 74, 1973, 11, S. 586-597, zu Romano Guardini S. 588 und 595f. [Gerner 143] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Paul Schmidt: Die pädagogische Relevanz einer anthropologischen Ethik. Eine Untersuchung zum Werk Romano Guardinis, Düsseldorf 1973 (Zugl.: Marburg, Univ., Phil. Fak., Dissertation, 1972), siehe insbesondere S. 11: „Guardini hat die „Grundlegung der Bildungslehre“ ausdrücklich als eine Kritik an einer einseitig am Subjekt orientierten Pädagogik, sei es der neuhumanistischen Bildungspädagogik (Bild) oder der existenzphilosophischen Entscheidungspädagogik (Begegnung) oder der Pädagogik der Jugendbewegung (Erlebnis) verstanden.“ [Mercker 2077] - [Monographie]/[Doktorarbeit] - [noch nicht online], darin:
- [1973-000] Felix Messerschmid: Zum Geleit, S. 9-13 [Mercker 2090] - [Artikel] - [noch nicht online], darin:
- S. 9: Messerschmid weist Rede zurück, Guardini sei auf dem Pass, der zwischen alteuropäischer Geistigkeit und Gläubigkeit in die moderne Welt der technischen und wissenschaftlichen Zivilisation führt, stehen geblieben.
- Reinhold Schneider: Brief an Romano Guardini, S. 12 [Mercker 2757] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Felix Messerschmid: Zum Geleit, S. 9-13 [Mercker 2090] - [Artikel] - [noch nicht online], darin:
- [1973-000] [Englisch] Val D. Rust: Humanistic roots of alternatives in education, in: New Directions for Education, 1, 1973, 4, 1973, S. 77 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=YCUrAQAAMAAJ;
- [1975-000a] [Englisch] auch in: John I. Goodlad (Hrsg.): The Conventional and the Alternative in Education, 1975, S. 75 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=iUScAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- 1973, S. 85/1975, S. 87: „Still others are Catholic scholars such as Gilbert Chesterton, Jacques Maritain, and, more recently [sic!], Romano Guardini, who, though they identify in large measure with rational humanists, attach supreme significance to the role of religion and to the study of theology in the educative process. These men have been powerful spokesmen in demanding reassessment of our reckless plunge into a scientific and technological world.“
- [1973-000] Paul Schmidt: Reform aus dem Ursprung. Was wissen wir noch von Romano Guardini?, in: Rheinischer Merkur, Köln/Koblenz, 1973, 43, 26. Oktober, S. 30 [Mercker 1882] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Bruno Schonig: Irrationalismus als pädagogische Tradition. Die Darstellung der Reformpädagogik in der pädagogischen Geschichtsschreibung, Weinheim/Basel 1973, zu Romano Guardini S. 138, 270 und 279 [Gerner 151] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=09wOAQAAIAAJ
- [1973-000] Albert Stüttgen: Erziehungsnormen und Lernziele unter ideologiekritischer Reflexion, in: Pädagogische Rundschau, 27, 1973, S. 407-422, zu Romano Guardini S. 409 und 418 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=R_0VAQAAIAAJ
Rezensionen zu: Die Lebensalter (1953)
- [1973-000] Josef Goldbrunner: Die Lebensalter und das Glaubenkönnen, Regensburg 1973, zu Romano Guardini S. 12 und 51 [Gerner 112] - [Monographie] - [noch nicht online]
Theologie, Exegese und Mystik
- [1973-000] Eugen Biser: Der Helfer. Eine Vergegenwärtigung Jesu, München 1973, zu Romano Guardini S. 90 und 140 [Gerner 66] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1973-000] Johannes Herrig: Der Glaube als Wirklichkeit im Geist, in: Hochland, 65, 1973, ??? Akademie überprüfen S. 466-472, zu Romano Guardini S. 468 (Bezug auf Guardini, Der Ernst Gottes; Guardini, Die religiöse Entscheidung im Leben Pascals) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=poIuAQAAIAAJ
- [1973-000] Karl Mühlek: Dynamische Gemeinschaft: zur Lehre Herman Schells von der Kirche, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=P_f2OKMybNoC; zu Romano Guardini:
- S. 43: „Romano Guardini hatte noch nicht sein seitdem viel zitiertes Wort gesprochen: „Die Kirche erwacht in den Seelen“[7] und das Vaticanum I hatte das vorbereitete Schema über die Kirche[8] nicht verabschiedet, sondern nur den Teilabschnitt über über den Primat.“
- S. 296: „Für ihn trifft die Charakterisierung zu, welche K. Rahner für R. Guardini formuliert hat: „Aber wieviel Geduld, Behutsamkeit, Gelassenheit, Vertrauen, Mut und Demut, Treue zur echten Überlieferung, Takt, Wartenkönnen ohne Feigheit und Kraft des Neubeginnens ohne revolutionäres Pathos waren dafür Voraussetzung. Voraussetzung immer nach zwei Seiten: zur Kirche hin, zu ihrem Amt, in der Eindeutigkeit ihrer Lehre und der Langsamkeit ihres traditionsgesegneten und -belasteten Wachstums und zur nichtkirchlichen Welt hin mit ihrem Reichtum, ihrer Zerrissenheit und ihren Katastrophen , ihrer Gottesferne, die den unbekannten Gott sucht, wie selbst das Konzil heute sagt"[9].“
- [1973-000] Horst Georg Pöhlmann; Abriss der Dogmatik, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online]
- [2002-000a] (6) 2022 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online]
- [2023-000a] Horst Georg Pöhlmann; Abriss der Dogmatik: Ein Kompendium, (Nachdruck) 2023 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=jNDeEAAAQBAJ&pg=PA97
- 2023, S. 97: „Selbst Guardini scheint sich zu diesem credo quia absurdum zu bekennen: Alles verzeiht die Kirche leichter als einen Angriff auf die Wahrheit.« »Die Wahrheit ist Wahrheit, weil sie Wahrheit ist. Es ist an und für sich für sie völlig gleichgültig, was der Wille zu ihr sagt und ob er mit ihr etwas anfangen kann[63 R. Guardini, Vom Geist der Liturgie, 6. U. 7. Auflage 1921, S. 94.].“
- 2023, S. 236 f.: „Es kann hier nur beiher auf den christologischen Vertikalismus der traditionellen röm.-kath. Theologie eingegangen werden – wie er etwa in R. Guardinis Christologie von oben zur Sprache kommt. Christus ist für ihn wesentlich der „Herr“ (vgl. sein Jesusbuch „Der Herr“). Sein „Herrentum“ drückt einen „Adel“ aus. „Nie wird ein Hauch von Furcht an Ihm fühlbar, nie ein Ausweichen, nie eine falsche Klugheit. Ebensowenig aber ein Prunken oder Sichzeigen, Gewaltsamkeit oder Lärm, Ungerechtigkeit oder Blindheit. Er ist ganz schlicht, mit sich selbst eins, ruhig und sicher.« »Er bedarf weder eines Helfers noch eines Halts und steht, erschreckend einsam, in sich allein« »... jedem Anderen unerreichbar ...« »Niemanden kann Er neben sich haben – deshalb, weil er so wahrhaft der Herr ist .«[77 R. Guardini, Glaubenserkenntnis, 1949, Herderb. 141, S. 48, 55; Näheres zu seiner Christologie H. G. Pöhlmann, Gottesdenker, 1984, S. 179 ff.]“
- [1973-000] Joseph Ratzinger: Dogma und Verkündigung, München/Freiburg im Breisgau 1973, zu Romano Guardini S. 108 (zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie: Primat des Logos), 196, 310 und 370 [Gerner 76] - [Monographie] - [noch nicht online]; (3) 1977, zu Romano Guardini S. 108, 192, 306, 366 - [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=pH8aAAAAMAAJ;
- [1973-000] Paul Schmidt: Glaubenserfahrung und Glaubenskritik. Der Beitrag Romano Guardinis zu einer kritischen Theologie des Glaubens (Vortrag auf Burg Rothenfels); gekürzt in: Romano-Guardini-Gedenktagung auf Burg Rothenfels 27-28. Oktober 1973, Burg Rothenfels am Main, 1973, S. 9-14 [Mercker 1996] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1974-000a] dann vollständig in: Theologie und Glaube, Paderborn, 64, 1974, S. 323-338 [Brüske 676] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=s9Z0hGcNm8IC; zu Romano Guardini u.a.: 2. Der Begriff der Erfahrung in der Theologie Romano Guardinis
- [1973-000] Eduard Schweizer: Das Evangelium nach Matthäus ( (Das Neue Testament Deutsch NTD 2)1973 u.ö., hier 1986 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=mJnkEAAAQBAJ&pg=PA126 oder https://dokumen.pub/das-evangelium-nach-matthus-das-neue-testament-deutsch-ntd-2-neues-gttinger-bibelwerk-16nbsped-9783525513064-9783647513065-3525513062.html ; zu Romano Guardini:
- 1986, S. 126: „Moderner und vorsichtiger, etwa mit Guardini ausgedrückt: die Berg- predigt ist zwar der Durchbruch des neuen Daseins, von dem schon die Propheten sprachen; aber in der Verwerfung Jesu wird sichtbar, wie wenig sie befolgt worden ist. Nur im Untergang, im Sterben am Kreuz, kann Jesus nach Guardini die Men- schen zu Gott zurückholen, so daß die Kirche von hier aus ihren Auftrag bekommt, als Anwalt der Schwäche des Menschen ihm die Möglichkeit eines Lebens mit Gott zu bieten.“
- Übersetzungen:
- [1975-000a] [Englisch] unter dem Titel: The Good News According to Matthew, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=qS2pMYZUBhoC&pg=PA196; zu Romano Guardini:
- S. 196: „One might put the matter in more modern and cautious terms, with Guardini, for example: the Sermon on the Mount is indeed the breakthrough of the new life of which the proph- ets spoke; but in the rejection of Jesus one can see how little it has been accepted. Only in defeat, in death on the cross, according to Guardini, can Jesus bring men back to God, so that the church here receives its commission to act as advocate for man´s weakness and offer man the possibility of a life with God.“
- [1975-000a] [Englisch] unter dem Titel: The Good News According to Matthew, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=qS2pMYZUBhoC&pg=PA196; zu Romano Guardini:
- [1973-000] Klaus Thomas: Meditation in Forschung und Erfahrung, in weltweiter Beobachtung und praktischer Anleitung,1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=DnxqAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 172, 188, 271, 350
- [1973-000] Fridolin Wechsler: Romano Guardini als Kerygmatiker. Paderborn 1973 (Dissertation 1972) [Mercker 1954] - [Guardini-Monographie]/[Doktorarbeit] - https://archive.org/details/romanoguardinial0000wech, darin:
- [1973-000] Theoderich Kampmann: Zum Geleit, in: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker, 1973, S. 9-???, zu Romano Guardini S. 9f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- S. 9f.: Bericht über Einladung Guardinis ins Paderborner Priesterseminar durch Paul Simon. Kampmann berichtet im Rückblick, dass das kleine Werk „Vom Geist der Liturgie“ „meinen Freundeskreis und mich (im Paderborner Collegium Leoninum) wegen seiner Neuheit aufhorchen“ habe lassen, „wegen seiner Präzision und Lebendigkeit. Kurze Zeit darauf hörte ich auf der ersten Tagung des Katholischen Akademikerverbandes in Bonn mehrere Vorträge Guardinis über den `Sinn der Kirche´, die hernach in Buchform erschienen. Und nochmals einige Zeit später erlebten wir in unserem Paderborner Domizil Guardini aus dichter Nähe.“
- S. 11: Nach seinem Tod sei es um Guardini „still geworden“;
- S. 15: Guardini, Der Gegensatz als „Schlüssel“ zum Verständnis des Gesamtwerks
- S. 73: Wechsler betont, dass dem Bildungshumanisten Guardini „das Ja zum technischen Zeitalter und der zu ihm gehörenden Masse“ nicht leicht gefallen sei und für ihn die „Tatsache, dass es sehr viele Menschen gibt“ zu „den schwersten Lasten unseres Daseins“ gehöre (unter Verweis auf Briefe vom Comer See und Spiegel und Gleichnis, 1932, S. 154f.)
- S. 155-212: Die Rückgewinnung der Christozentrik, S. 155-212;
- Rezensionen:
- [1974-000a] Bommer: Rezension zu: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker, in: Diakonia (- Der Seelsorger), Mainz/Wien, 5, 1974, S. 359 [Gerner 412] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1974-000b] Werner Dettloff: Rezension zu: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker in: Wissenschaft und Weisheit, 37, 1974, S. 206-209 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://epub.ub.uni-muenchen.de/7745/1/7745.pdf;
- [1973-000] Eigenmann: Rezension zu: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker, in: Civitas, Luzern, 29, 1973/74, 3 (November), S. 201-202 [Gerner 412] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1975-000a] Horst Fuhrmans: Rezension zu: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker, in: Theologische Revue, Münster, 71, 1975, 1, Sp. 65-66 [Gerner 412] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=qtP-DUP07K0C
- [1973-000] Angelus A. Häußling: Rezension zu: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker, in: Wissenschaftlicher Literaturanzeiger, 12, 1973, S. 146 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=Rh41AQAAIAAJ
- S. 146: „Die erste Dissertation der (kath.) Theologischen Fakultät Luzern gilt R. Guardini, einer der namhaftesten, aber auch eigentümlichsten Gestalten des deutschen Katholizismus, dem man heute indes mit der Reverenz der Fremdheit gegenübersteht: Er erscheint zu zeitgebunden. Darum ist es aber auch ein erstes Verdienst F. Wechslers, zunächst ausführlich über Guardinis Denken und Werk zu informieren. Daraus folgt, was davon heute noch und wieder aktuell ist: „das Ende der Neuzeit" als unsere Umwelt und die der Kirche, die dort gemäße „indirekte Verkündigung“ in Gestalt der „christlichen Weltanschauung“, und schließlich die kerygmatisch entscheidende Rückgewinnung der Christozentrik – was insgesamt eine Beschreibung der derzeit anstehenden Aufgabe der theologischen Kerygmatik abgibt. Das Buch bereichert jeden willigen Leser und ist geeignet, Guardini endlich auch in der exklusiven Zunft der heutigen Fachtheologen Mitspracherecht zu sichern.“
- [1975-000b] Franz-Josef Hungs: Rezension zu: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker, in: Katechetische Blätter. Zeitschrift für kath. Religionspädagogik, München, 100, 1975, S. 255-256 [Gerner 412] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1974-000c] [Französisch] Ruedi Imbach: Rezension zu: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker, in: Revue de théologie et de philosophie, 1974, S. 67 [Rezension]- https://books.google.de/books?id=RWTYAAAAMAAJ
- S. 67: „L'auteur envisage l'œuvre considérable du théologien-philosophe catholique Romano Guardini (1885-1968) sous l'aspect du kerygme. F. Wechsler se rend alors compte que Guardini fut une figure de prédicateur exemplaire (exemplarische Kerygmatikergestalt, p. 12, cf. p. 213 ss.). L'étude de F. Wechsler trace en quatre chapitres l'ensemble de la théologie pratique de G., avec l'intention de faire découvrir au lecteur que l'œuvre et la pensée de G. étaient orientées vers l'annonce de la Bonne Nouvelle et centrées autour de la prédication de Jésus Christ. - Les deux premiers chapitres découvrent les fondements de cette prédication dans la structure de pensée de G. et dans son analyse critique de son temps. La prédication directe et indirecte font l'objet des autres chapitres du livre Jésus Christ est l'essence du message chrétien: tel est la clé de voûte du christianisme selon G. Une étude de ce genre est nécessairement descriptive. Le livre de F. Wechsler n'échappe point à ce danger, mais il oblige le lecteur à recourir aux écrits mêmes de G. L'intention de cette monographie n'est d'ailleurs pas autre (p. 14). - Signalons enfin qu'il s'agit de la première thèse de doctorat acceptée par la Faculté de théologie de Lucerne qui reçut en 1970 le droit de conférer des grades académiques.“
- [1974-000d] Burkhard Neunheuser: Rezension zu: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, 16, 1974, S. 279-280 [Gerner 412] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=IhVCAQAAIAAJ
- [1974-000e] [Französisch] L. J. Renard: Rezension zu: Wechsler: Romano Guardini als Kerygmatiker, in: Nouvelle revue théologique, 96, 1974, S. 890 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=JATZAAAAMAAJ;
- [1974-000f] Schalk: Rezension zu: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker, in: Theologie der Gegenwart, Kevelaer, 17, 1974, S. 57-58 [Gerner 412] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1976-000a] Friedrich Winter: Rezension zu: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker, in: Theologische Literaturzeitung, 101, 1976, 9, Sp. 689-691 [neu aufgenommen] - [Rezension] - http://idb.ub.uni-tuebingen.de/diglit/thlz_101_1976/0357
- [1974-000g] Friedrich Wulf: Rezension zu: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker, in: Geist und Leben, 47, 1974, S. 400 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=4s71CLGmUAYC
- [1973-000] Theoderich Kampmann: Zum Geleit, in: Wechsler, Romano Guardini als Kerygmatiker, 1973, S. 9-???, zu Romano Guardini S. 9f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Hermann J. Weber: Die Lehre von der Auferstehung der Toten in den Haupttraktaten der scholastischen Theologie: von Alexander von Hales zu Duns Skotus, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=-o8lAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 94, 112 f., 135, 168, 318 (vor allem zu: Guardini, Systembildende Elemente)
Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)
- [1973-000] [Italienisch] Albino Babolin: Esperienza religiosa, conoscenza teoretica e linguaggio in Romano Guardini, in: Rassegna di Scienze filosofiche, 26, 1973, S. 263-272 (anlässlich XXIV. Nationalkongreß der Philosophie in L´Aquila vom 28. April-2. Mai 1973) [Zucal, 1988, 483] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 136] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=NS-7AAAAIAAJ;
- [1974-000] unter dem Titel “Esperienza religiosa, conoscenza e linguaggio in Romano Guardini“, in: Atti del XXIV Congresso nazionale di filosofia, Rom 1974, Bd. II, S. 34-42 [Zucal, 1988, 483] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 136, dort aber irrtümlich ebenfalls unter "Rassegna di Scienze filosofiche", 26, 1973, S. 263-272] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=N4aOju3y92sC
- [1973-000] Vincent Berning: Das Wagnis der Treue: Gabriel Marcels Weg zu einer konkreten Philosophie des Schöpferischen, 1973 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=pWYAAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 252, 255, 346
- [1973-000] Ladislaus Boros: Denken in der Begegnung, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - [noch nicht online]; wieder in ders.: Gesamtausgabe, Band 1: Denken in der Begegnung (1973)/Offenheit des Geistes: Begegnungen (1977); 2023, S. 57-204 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=j6q7EAAAQBAJ&pg=PA156; zu Romano Guardini S. 156 und wohl öfters:
- S. 156: „Ich habe einmal Romano Guardini, meinen verehrten Lehrer, gefragt, was im Grunde Phänomenologie sei. Er hat mir in seiner wundersam einfachen Art die Antwort gegeben: »Augen auf und Mund zu.« Darunter verstand er wohl: Man muss die Gegenstände lange auf sich wirken lassen; sich davor hüten, sofort zu benennen, abzustempeln, zu katalogisieren. Im Grunde will man im Schauen von der Welt nichts bekommen und bei ihr nichts erreichen. Man steht zunächst einmal mit der Reinheit des Blickes vor dem Gegenstand, in einer ursprünglichen Keuschheit des Wahrnehmens. Dann mag sich einstellen, was einige Denker das „Zusammenschauen der fernsten Wissensbereiche“ nennen. Man überschaut mit einem einzigen Blick die verschiedensten Gegenstände der Welt; man unterscheidet nicht mehr. Und erst so entdeckt, ja erschaut man unter ihnen einen geheimnisvollen Zusammenhang, den man oft nur versuchsweise aussprechen kann. Deshalb benannte Guardini die meisten seiner Schriften „Versuche“ oder „Deutungen“. Hans Urs von Balthasar schrieb über Guardini noch in einem anderen Zusammenhang und betitelte den Abschnitt „Mitschauen“.“
- [1973-000] Richard Faber: Romano Guardini und Joseph Höffner. Über den Zusammenhang zwischen Pluralismus und Organizismus, in: Kritischer Katholizismus, 6, 1973, Nr. 1, S. 10/11 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] [Französisch Mesmin Gabriel: Conscience-de-soi du nègre dans la culture, Band 1, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=NLwMAAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 95, 125, 130, 272 (zu Guardini, La fin des temps modernes)
- [1973-000] [Niederländisch] M. W. van der Heijden: De macht in het denken van Romano Guardini en Juergen Habermas. Analyse, konfrontatie, theologische betekenis, Tilburg 1973 [neu aufgenommen] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1973-000] Herbert Hömig: Guardinis Versuch der „Unterscheidung des Christlichen“ in historischer Sicht, in: Criticón, 15, 1973, S. 35-37 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=VJ3wAAAAMAAJ
- [1973-000] Helmut Kuhn: Ordnung, in: Hermann Krings/Hans Michael Baumgartner/Christoph Wild (Hrsg.): Handbuch philosophischer Grundbegriffe, Bd. 4, München 1973, S. 1037-1050 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1973-000] Johannes B. Lotz: Umwelt und Welt, in: Wissenschaft und Weltbild, 26, 1973, S. 163-177 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=k5wcAAAAMAAJ
- S. 167: „III. Welt-an-sich: dreifache Sinngebung: [...] 1. Ansetzend bei dem Titel „Welt und Person“, den Guardini für eines seiner Bücher gewählt hat,13 sehen wir die Welt zunächst als Ding-Welt, nämlich als die Gesamtheit aller untermenschlichen Seienden, die in ihrer nicht-personalen Prägung dem Menschen als Person gegenübersteht.“
- [1973-000] Odo Marquard: Schwierigkeiten mit der Geschichtsphilosophie, 1973 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=tywZAAAAMAAJ; (2)1982, S. 167 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=6K-fAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- 1973, S. 145f. (FN 10): „R. Guardini, Das Ende der Neuzeit (Würzburg 1950), markiert sozusagen den Kenterpunkt des theologischen Angriffs auf die Neuzeit, indem er, sich berufend auf Pascal, nicht mehr - im Sinne des Antimodernismus - die Vergangenheit und noch nicht - im Sinne der Theologie der Welt - die Zukunft zur Instanz macht. Antimodernismus und Theologie der Welt sind als Angriff auf die Gegenwart funktionsäquivalent; die Theologie der Welt ist die Fortsetzung des Antimodernismus unter Verwendung anderer Mittel, sie sind innerhalb der katholischen Theologie beide Positionen der Gegenneuzeit.“
- [1973-000] [Englisch] James McConkey Robinson: Religion and the Humanizing of Man: Plenary Addresses, 1973 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=8j0eAAAAMAAJ
- S. 29: „According to all the evidence, it seems that even the notion of person has not been spared from the epochal upheaval which we experience today. RomanoGuardini had already spoken of the "end of the modern era" and described the development as an end of the modern ideal of person. "In reality man's person is becoming more and more unclear; it is disappearing more and more behind the function and the role which it must play in the great and anonymous clockwork of our society. The notion of person is being asked to renounce any distinct shape or form. But is it enough if personhood, in the face of this threat by an ever more perfect and advancing system - as Romano Guardini says - were to retreat to its nuclear essence and thus just rescue what is most important to it? Would not such an understanding of person which is so sublime, so purely interior, and so narrowly limited to the private sphere be totally abstract? Indeed in the face of a concrete lack of freedom would not such an understanding be candidly cynical? This danger cannot be overcome simply by understanding the person as relation or as I-Thou encounter. All I -Thou encounters exist in the realm of general relationships to things, to common tasks, and to common interests. If the stress on the personal dignity of each man is not to be a romantic escape, then such a stress needs a concrete humanism as its base.“
- [1973-000] [Spanisch] Thomas McMahon: Aspectos morales del Poder, in: Concilium, 90, 1973, S. 498-514 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=NDYOAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 498 f., 505 und 508
- [1973-000] [Spanisch] Jose Muñoz Garrióos: El gallo crisis, in: Boletín AEPE, 1973, 9 (5. September), S. 107-111 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://cvc.cervantes.es/ensenanza/biblioteca_ele/aepe/pdf/boletin_09_05_73/boletin_09_05_73_15.pdf; zu Romano Guardini:
- S. 108: „Dentro de este mismo campo del ideario religioso de ambas publicaciones podemos apreciar también alguna diferencia importante, como puede ser la incorporación en la revista oriolana de la influencia de Romano Guardini que analizaremos posteriormente dada su trascendencia. […] Aunque caminando por derroteros claramente distintos "El Gallo Crisis" y la "Revista de Occidente" tienen en común algunos rasgos que conviene que destaquemos ahora. En primer lugar cabe hablar de una tendencia hacia lo germano en ambas publicaciones, aunque cada una buscara su inspiración en pensadores tan distintos como Spengler y Guardini. En otro orden de cosas Ortega y Sijé buscaron ofrecer a sus lectores una serie de consideraciones que les fuesen útiles para su propia formación humana e intelectual.“
- S. 109: „Este movimiento de „renovación litúrgica“, unido a la doctrina de Wust sobre la posibilidad de un existencialismo cristiano y las peregrinaciones a los santuarios de Beuron y Maria Laach completan el cuadro de la respuesta católica a la tesis spengleriana. […] Por último tenemos el artículo de Fray Buenaventura de Puzol "Romano Guardini, o un Fuerte Rumor de Cadenas" en el que ofrece la solución del sacerdote veronés como posibilidad cristiana cara a la reconstrucción europea, superando a Spengler y a Nietzsche.“
- S. 110 “La relación con los conceptistas y especialmente con Gracián pudo venir a las páginas de "El Gallo Crisis", personificado en su director de la mano de Eugenio d'Ors de quien se ha escrito que influyó en las tres generaciones que convivieron en el momento histórico de entreguerras. El catolicismo intelectualista, la lirificación de la literatura e incluso la admiración que Xenius sentía por Guardini, son caracteres que harían de puente entre el escritor catalán y Ramón Sijé; aunque en alguna ocasión y desde las propias páginas de la revista, Ramón Sijé mostrara su disconformidad con alguna de las actuaciones personales de Eugenio d'Ors.“
- [1973-000] [Französisch] Léon Noël: Comprendre de Gaulle, 1973 [neu aufgenomme] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ge4wAQAAIAAJ; zu Romano Guardini
- S. 61: „Partout sur la terre, le gent politique se complaît dans l´équivoque et le mesonge [(1) «Nous nous heurtons partout à des mots qui ne nous indiquent plus par eux-mêmes la signification que l'individu parlant leur attribue […] Peut-on prétendre que des mots comme la paix, le droit, la démocratie aient encore un sens net et généralement valable?“ (Romano Guardini)]“ (Das Zitat stammt aus Guardini, Der Friede und der Dialog)
- [1973-000] Ernst Friedrich Sauer: Axiologie: (Wertlehre): mit einer Kritik des Strukturalismus, 1973, S. 167 - https://books.google.de/books?id=AosZAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 7, 92, 167, 177
- [1973-000] Grete Schaeder: The Hebrew Humanism of Martin Buber, 1973, S. 408 - https://books.google.de/books?id=A7e4AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 65 mit Anmerkung S. 474: „Hölderlin´s „abysmal world-interiority“ ist he fate of the poet who is a seer.[19 Cf. Romano Guardini, Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit (Leizpig, 1919), p. 410.] The life that the poet lived in sacramental union with a mythical world was shattered; his exhausted spirit, weighted down by a superabundance of signs, reverted to the secure refuge of the great Mother.“
- S. 408 f. mit Anmerkung S. 493: „God's trinitarian character is reflected in creation. Romano Guardini's attempt to develop a Christian anthropology in Welt und Person [World and person] [205. Guardini, Welt und Person (1939, 3d ed., Würzburg, 1950).] is noteworthy in that he also proceeds from the revelation of the Old Testament, according to which the things of the world are God's "language," and finds it consummated in the logos doctrine of the Gospel of John. God is Person in that he speaks; man also is person in that he enters into dialogue. His I-being consists essentially in the fact that God is his Thou. In the epilogue to Schriften über das dialogische Prinzip Buber indicated that the meaning of the I-Thou relation had been discovered simultaneously in several quarters, but failed to mention Guardini in this connection; nor do we find Buber's name mentioned in the works of Guardini. Man's personality is related by Guardini to the triune God.[206. Ibid., pp. 123] The essence of the Christian message resides for him in the "mysterious and exuberant manner in which God is Person.“ That there is only one God is found in the Old Testament: "The new revelation is the way in which this God says I' - the convergence of the unity of God-being with the Opposite of existence. This relationship is interpreted in the New Testament in two ways: Christ as the "Son" of God and as the "Word" of God - begetting and speaking are the two ways in which life is revealed. Something of a primary symbolism is thus suggested, but the mystery is not explained. The human person and its I-Thou relation are for the Christian the attenuated and expllicated image of the divine trinity. Still another thought of Guardini is essential for the dialogue with Judaism. In Two Types of Faith Buber spoke of his feeling that the Christian's immediacy to God is obstructed by Christ who as the Son of God, leader, and Savior takes the place of God.[207. Two Types of Faith, p. 132.] Guardini asserts that the real and ultimate Thou is the Father; but Christ is the one who alone speaks the true "Thou" to the Father. In the deepest sense we do not say "Thou" to Christ, but we partake in his Thou-saying in that we follow him for he is the Way. God is represented in his relation to man, according to Buber, in the paradox of the "absolute Person." The trinity is the mystery of the absolute I-Thou relation. The third divine person is the primal image, as it were, for the ontic "between" which Buber sought to apprehend in the realm of human existence as a special sphere within the I-Thou relation, the sphere "between man and man."“
- [1973-000] Günter Spendel: Wider das Irrationale unserer Zeit, in. Hans Ulrich Evers (Hrsg.): Persönlichkeit in der Demokratie: Festschrift für Erich Schwinge zum 70. Geburstag, 1973, S. 21 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=figxAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 21: „Nach dem zweiten Weltkrieg sprach Guardini unter anderen Gesichtspunkten vom „Ende der Neuzeit" und sah ein wesentliches Kennzeichen dafür nicht nur in dem Wandel der bisherigen Natur- und Persönlichkeitsidee, sondern in der Auflösung der Kulturvorstellung selbst1. Die Krise unserer Zeit ist vor allem eine Krise des Geistes.“
- [1973-000] Jörg Splett: Gotteserfahrung im Denken: zur philosophischen Rechtfertigung des Redens, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ECgRAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 55, 109, 111, 117, 119, 244, 281, 283 f.
- [1973-000] Ferdinand A. Westphalen: Friedensgesinnung und Friedensordnung, in: Rudolf Weiler/Valentin Zsifkovits (Hrsg.): Unterwegs zum Frieden: Beiträge zur Idee und Wirklichkeit des Friedens, 1973 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=4m5JAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 267: „Trotz des Mißbrauches der Macht und der oft grotesken Verzerrung des Autoritätsbegriffs, muß der Verzicht auf Macht als gefährliche Illusion erkannt werden. Guardini hat das in seiner Schrift über die Macht im großen klargemacht 5. Wer ein Machtvakuum schafft, öffnet nur anderen Mächten den Weg. Das gilt durchaus auch weltpolitisch. In den machtleeren Räumen kämpfen Mächte um die Macht. Machtvakua zu schaffen, ist ein bewährter Weg derer , die die Macht ergreifen wollen.“
Rezensionen zu: Vom Sinn der Schwermut (1928/1949)
- [1973-000] Peter Eichhorn: Kritik der Heiterkeit, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=3SoSAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 107: „Guardini hat in der Abhandlung ‚Vom Sinn der Schwermut‘, selbst eine literarische Kostbarkeit, die Struktur dieses Denkens freigelegt: als „Verlangen nach dem Absoluten", verbunden „mit einem tiefen Bewußtsein ..., daß es vergeblich ist".[[97 Romano Guardini, Vom Sinn der Schwermut, Graz/Wien/München (1951), S. 50.]“
- [1973-000] [Englisch] Carolyn Gratton: Summaries of selected works on human response to suffering (Rezension zu: Guardini, Vom Sinn der Schwermut, engl.), in: Humanitas. Journal of the Institute of man, 9, 1973, S. 123-154, zu Romano Guardini S. 126f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=78lFAQAAIAAJ
Rezensionen zu: Der Tod des Sokrates (1943)
- [1973-000] Werner Boder: Die sokratische Ironie in den platonischen Frühdialogen, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=S8owgUkDFEoC; zu Romano Guardini:
- S. 22: „Pädagogisch verstehen sie auch etwa Hegel und Guardini, jeder in seinem besonderen Sinn, Hegel so, daß die Ironie das im Bewußtsein festgewordene Allgemeine durch sich und das Konkrete verwirren und das heißt: der dialektischen Bewegung dienen soll, Guardini letztlich existentialistisch[9. Guardini [, Der Tod des Sokrates, 1956] S. 16-18. Guardini gehört also ebenso in die Gruppe deren, denen das Nichtwissen letztmögliche Haltung ist (s. u . s. 26), während Hegel auch das Wort gesagt hat: „Die Ironie betrifft nur ein Verhalten des Gesprächs gegen Personen ...“ (VII S. 217).]“
Rezensionen zu: Die Tugenden (1963)
- [1973-000] [Englisch] Carolyn Gratton: Summaries of Selected Works on Social and Interpersonal Trust (Rezension zu: Guardini, Tugenden, engl., Abschnitt über Mut), in: Humanitas. Journal of the Institute of man, 9, 1973, S. 347-360, zu Romano Guardini S. 349 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=78lFAQAAIAAJ
Literatur, Sprache und Kunst
- [1973-000] [Englisch] John Berryman: Recovery: A Novel, 1973 (posthum) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=UVzs-bTL2OMC&pg=PT249 oder https://books.google.de/books?id=M_wOAQAAMAAJ
- S. 239: „[Letter mailed to the editor of The New York Times but not printed] 10. April 1971 Dear Sir: With regard to the agony or outraged or complacent denial or apathy of millions of us over our share if any in the guilt of Lt Calley for what happened at My Lai 4, and over our share of responsibility for other things (a word about that presently), we might seek what consolation is to be found in the wise analysis of the Roman Catholic theologian (now Bishop [sic! 1968 gestorben, nie Bischof)) R. Guardini. I extract from a complex argument (reported in The Bridge, vol. I, ed. John M. Oesterreicher, 1955) a few sentences. Addressing university students in Munich [sic! Tübingen!] twenty years ago on the responsibility of the German people for the Nazi´s crimes, he rejected the view lately (very lately) adopted with dismay by many Americans: that which assigns `collective guilt´. `There is,´ he told his audience, `no such thing. Never can a man be guilty of another man´s crime, unless, of course, he cooperates in it or fails to do what he can and should to prevent it. There is no „collective guilt“, but there is a collective honor, the solidarity of the individual with his people and of all individuals with one another. If a member of my family commits some wrong, I may say, I am not guilty; but I may not say, It is no concern of mine. For I am part and parcel of my family, and ist honor is, within certain limits, my honor. Similarly, each on of us must accpt a share of responsibility for the wrong done by our people, since this wrong touches each one´s honor and demands of him that things be put right. This is our duty, because injustice must not be left standing: it must be dealt with till nothing of it remains, and this for two reasons. First, it violates the sovereignty of the good, and it is man's nobility to know of this and bear its burden. Second, injustice is real: if not conquered, it continues to work in the ideas begotten by it and in the people formed by them.' So no American is off any hook, fellow-actors. The hook is thick and dug deep. [...]“
- [1973-000] Helmut Meyer: Die frühen Erzählungen Elisabeth Langgässers: Dichtung zwischen Mythos und Logos, 1973, zu Romano Guardini S. 282, 290, 298f., Fußnote 136, 348, 369 u.ö. [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=7nkmAAAAMAAJ
- [1973-000] [Kroatisch] M. Nikolić: Rezension zu: Milošević, Ideologija, psihologija i stvaralaštvo, in: Ideje, 1973, 4, S. 183 ff. [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=K-hLAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 184: „Tu je i pitanje o odnosu autora i dela (Gvardini kaže naprimer da dela velikih umetnika ne pripadaju svojim autorima nego slede sopstvene zakone i dublja su nego oni što su ih stvorili) itd. itd.“
- [1973-000] Luise Rinser: Hochzeit der Widersprüche, 1973 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=0sQZAAAAMAAJ
- [2016-000a] (Neuauflage)2016 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=G46vDAAAQBAJ; zu Romano Guardini:
- 1973, S. 22 f.: „An eine Frau über die „Annahme seiner selbst“: Ich kann Ihnen Auskunft geben: „Die Annahme seiner selbst“ ist der Titel eines Aufsatzes (eines Büchleins) von Romano Guardini, eines im letzten Jahrzehnt verstorbenen katholischen Philosophen, der seinerzeit eine wichtige Rolle in der katholischen Jugendbewegung spielte und ein großer Anreger für die Theologie war. Ich habe es leider nicht zur Hand, so weiß ich. Das Werk selbst hat sich als psychologisch-ethische Formel selbständig gemacht. Aber ich meine, daß Ihre Deutung nicht ganz das trifft, was Guardini meinen konnte und was ich meine. Sie machen es sich da zu leicht, wenn Sie sagen, man müsse „sich selbst ertragen so wie man eben einmal sei.“ Nein, das muß man nicht.“
- [1973-000] [Spanisch] Julio César Ycaza Tigerino: La palabra poetica de Darío, n: Taller de letras, 3, 1973, S. 17-40 - https://books.google.de/books?id=wvtxQbCxfgAC oder https://books.google.de/books?id=hLkaAQAAMAAJ ;
- [1987-000a] [Spanisch] wieder in ders.: La palabra y el ritmo en Rubén Darío, 1987 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=74FdAAAAMAAJ
- 1973, S. 23 f./1987, S. 18 f.: „Esta imagen de la fuente la recoge Darío de Plotino y de la tradición neoplatónica en la cual tiene un carácter religioso. Romano Guardini expone la experiencia religiosa expresada en esta imagen neoplatónica de la fuente. "Se supone - dice Guardini - que el oyente tiene una representación viva de ella, esto es que ante su vista está la frescura de lo nuevo frescura de lo nuevo inmaculado, el brotar desde lo profundo, el permanecer en el fluir y el darse en espíritu y sentimiento. Este contenido de la experiencia, al ser traducido, significa: lo divino es fuente, o mejor: "la fuente, de la cual proviene todo".[17 Romano Guardini, "El lenguaje religioso", en el volumen El lenguaje, quinta serie del Anuario "Forma y Pensamiento", publicado por la Academia Bávara de Bellas Artes, R. Oldenbourg, Munich, 1959.]
- [1973-000] Klaus Zieschang: Vom Schützenfest zum Turnfest: die Entstehung des Deutschen Turnfestes unter besonderer Berücksichtigung der Einflüsse von F. L. Jahn, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=0tgSAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 175: „Sie haben auch ein ausgesprochenes Gefühl für die sinntragenden Zusammenhänge des Geschichtlichen, die Tradition; ebenso wie für den geordneten Fortgang der Gewalt von einer Generation zur anderen, die Legitimität. „Sie wünschen die Ordnung der Gegenwart verankert zu sehen in der Vergangenheit – diese nicht nur als das mehr oder weniger lang Vorausgegangene, sondern als den absoluten Vorausgang, als das Ur-Einst verstanden. So empfinden sie die Autorität als mythisch begründet ... (es läge) nahe, zu sagen, Romantik sei Autoritarismus und Traditionalismus. Sie lösche das Recht des Individuums zugunsten der objektiven Gewalten und das der Gegenwart zugunsten der mythisch geheiligten Vergangenheit aus.“[82) Guardini, 1948, 240;] Andererseits vertreten die gleichen Romantiker auch gegenteilige Meinungen, sie halten sich an keine Ordnung, leben in beständiger Auflehnung gegen das Bestehende, stiften Unruhe wo immer sie hinkommen – sind Individualisten reinster Art“[83) Guardini, [Romano, Erscheinung und Wesen der Romantik. In: Romantik. Ein Zyklus Tübinger Vorlesungen. Hrsg. Theodor Steinbüchel. Tübingen und Stuttgart] 1948, 240-241;]. Ihre Unruhe äußert sich auch im rastlosen Drang in die Weite; der Romantiker verlangt immer nach Neuem, nach Eindrücken, Bildern, Erlebnissen, und nicht zuletzt deshalb ist der `Wanderer´ eine der stärksten Gestalten seiner Dichtung[84) Guardini, 1948, 241;]. Dabei ist das Schwanken zwischen Extremen, das Hin- und Hergerissenwerden zwischen Verstand und Gefühl, Reflexion und Phantasie keinesfalls beabsichtigt, wenn z.B. Tieck bekennt, er habe diese widerwertigen Extreme zeitlebens bekämpft, doch nie bezwingen können[85) Kluckhohn, Romantik, 1924, 103;]. Guardini bezeichnet jenen Zustand des Daseins, der die Romantik bestimmt, als ein "Hochdringen der Ursphäre“ und meint, "wenn die(se) Hypothese zutrifft, würde 'Romantik' bedeuten, daß der Urbereich in einem ganzen Zeitzustande hochdringt und in all seinen Einzeläußerungen zur Geltung kommt. Doch scheinen noch zwei weitere Bestimmungen hinzukommen zu müssen, damit das Bild vollständig wird. Das Zeitzustande hochdringt und in all seinen Einzeläußerungen zur Geltung kommt"[86) Guardini, 1948, 247-248;].“
Zu: Dostojewskij (1931)/Rezensionen zu: Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk (1939)
- [1973-000] Jürgen Kuczynski: Künstlerische und wissenschaftliche Aneignung, in: Neue deutsche Literatur, 21, 1973, 2, S. 3-15 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=BQEaAAAAYAAJ
- [1975-000a] auch unter dem Titel: Nachbemerkung in: Jürgen Kuczynski/Wolfgang Heise (Hrsg.): Bild und Begriff: Studien über die Beziehungen zwischen Kunst und Wissenschaft, 1975, 447 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=uRkaAAAAYAAJ;
- [1986-000a] auch in: Jahre mit Büchern, 1986 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=3pDsAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- 1973, S. 6/1975, S. 452/1986, S. 26: „Wie quält sich Fürst Myschkin in Dostojewskis „Idiot“ mit der Schönheit Natasja Filippownas auf der Photographie und in der Realität, wie schwer ist sie ihm erklärbar und faßbar:, wie klug und fein und doch auch unbefriedigend ist Romano Guardini in seiner Analyse dieser Seite des Romans! (Romano Guardini: Religiöse Gestalten in Dostojewskis Werk. München 1964, S. 374 ff.) Doch auch Brecht ist nicht mit dem Begriff der Schönheit fertig geworden.“
Zu: Pascal (1932)/Rezensionen zu: Christliches Bewußtsein (1935)
- [1973-000] [Spanisch] Agustín Basave Fernández del Valle: Pensamiento y trayectoria de Pascal, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=bKxaAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 20, 88, 124 f., 145, 342-344, 351, 358, 368 f.
Zu: Hölderlin (1935)
- [1973-000] Ingrid Riedel: Hölderlin ohne Mythos, Göttingen 1973, zu Romano Guardini S. 50, 54 und 65-67 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/context/bsb00048010_00001.html
- [1973-000] [Italienisch] Guido Sommavilla: Parabole dell'ateismo: Friedrich Hölderlin, Friedrich Nietzsche, Italo Svevo, Thomas Mann, 1973 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=khkHAQAAIAAJ; zu Romano Guardini im Cap. 1: Friedrich Hölderlin: Ateismo allo zenit, S. 11-92 S. 12, 14, 17, 33, 51, 55 f., 75, 89
Zu: Rilke (1941)/Zu: Rilkes Deutung des Daseins (1941/1953)
- [1973-000] [Englisch] Gisela Benda: The fusion of life and death in Rilke's >Duino Elegies<, in: The University of Dayton Review, 10, 1973, 2, S. 65-73 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=9307AQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 69 f.
- [1973-000] [Kroatisch] Zvonimir Mrkonjić: Put u zemlju boli. Rilkeove ›Devinske Elegije [Reise ins Land des Leids. Rilkes >Duineser Elegien<], in: Forum, Zagreb, 12, 1973, S. 1027-1046 [anschließend Übersetzung der DE] [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=24c8AQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 1030 f., 1033, 1040, 1042 f.
Sammelbände
Bisher keine Funde
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1974
Vorläufig verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1974 bereits 128+x Titel. Von den 128+x Titeln finden sich:
- 24 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
- 32 Titel zusätzlich in der Gerner-Bibliographie;
- 1 Titel zusätzlich in der Brüske-Bibliographie;
- 1 Titel zusätzlich in der Zucal-Bibliographie;
- 70 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.
Biographie
Lexika
- [1974-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Der Neue Brockhaus, Wiesbaden (5)1974, Bd. 2, S. 485 [Gerner 57] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1974-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Meyers Enzyklopädisches Lexikon, Mannheim 1974, Bd. 11, Sp. 145-146 [Mercker 1941] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1974-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Georgi Schischkoff (Hrsg.): Philosophisches Wörterbuch, Stuttgart (19)1974, S. 239f. [Gerner 58] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1974-000] [Englisch] Paul Misner: (Artikel) Guardini, Romano, in: David Eggenberger (Hrsg.): New Catholic Encyclopedia, Vol. XVI, Suppl. 1967-1974, Washington D.C. 1974, 198-199 (“In German-speaking lands there is no one who deserves more to be called a precursor of Vatican Council II.”) [Brüske 219] und [Krieg, 1995, 59 und 116] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen
- [1974-000] Brigitte Beer: Felix Messerschmid 70. Geschichte und politische Bildung, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main, 1974, Nr. 265 (14. November 1974) [Gerner 292] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1974-000] Werner Dettloff: Romano Guardini: Ein vergessener Kirchenvater unserer Zeit. Warum keine Guardini-Renaissance? Guardini, ein Theologe augustinisch-bonaventuranischer Prägung. Sorge um den Menschen. Das existenitell-praktische Anliegen Guardinis, in: Bayerischer Rundfunk, Aufnahmedatum 1974, 17. Januar, Dauer: 16´45, 8 Typoskriptseiten [Mercker 1891] - [Artikel]/[Radiosendung]/[Typokript] - [noch nicht online];
- [2008-000a] unter dem gleichen Titel: Vortrag in Düsseldorf, 14. Februar 1995, Typoskript, 20 Seiten (Nachlass Dettloff), Nachweis in: Wissenschaft und Weisheit, 71/72, 2008, S. 295 - [neu aufgenommen] - [Skript] - https://books.google.de/books?id=A_ZOAQAAIAAJ
- [1974-000] Walter Dirks: Der potente und der impotente Autofahrer, in: Baden-Württembergische Verlagsanstalt (Hrsg.): Baden-Württemberg, 21, 1974, 2, S. 53 f. [neu aufgenommen] - https://books.google.de/books?id=tlEjAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 53: „Es ist, denke ich schon fast ein halbes Jahrhundert her, als mir der heute schon fast ein wenig vergessene als feinsinniger, allzufeinsinniger und realitätsferner Ästhet geltende katholische Theologe Romano Guardini - damals Dozent in Bonn, heute vielfach als realitätsferner Ästhet geltend, auf einem Spaziergang durch Pützckus Äcker über die Entwicklung sprach, die uns jetzt mit arabischer Hilfe ins Bewußtsein geprügelt wird. Ich selbst war in den Zwanzigern Student, und es leuchtete mir ein, was er mir damals sagte. Wir sprachen vom Fortschritt. Für den inneren, sagte er, gebe es keine Grenze. Möglicherweise sprach er von der Intelligenz, der Einsicht, den primären Tugenden, die man damals mit Max Schelers Hilfe gerade von den sekundären zu unterscheiden begann, gewiß auch von Liebe. Heute würde er vielleicht von Sensibilität und Solidarität sprechen. Ein Fortschritt in dieser doppelten Richtung ist in der Tat als unendlich vorstellbar. Der Fortschritt der linearen Expansionen aber werde bald an Grenzen stoßen. Ich dachte natürlich an die weißen Stellen auf der Landkarte Afrikas und des Polargebiets, die es gerade schon nicht mehr gab, - aber er sprach von der Kolonisation, die eines Tages auf den Widerstand der alten Kultur- und Naturvölker stoßen würde, und er vermutete, daß sehr viele andere, vielleicht alle vitalen und fast naiv betriebenen Expansionen an ihre Grenze stoßen würden: er sprach es wie ein Geheimnis aus: die Wahrheit von der Endlichkeit der Welt - die banale Weisheit von der Kugelgestalt dieser Erde. Das Gesetz des 19. Jahrhunderts habe geheißen: vorwärts, immer weiter, ins Unendliche hinein; das des 21. würde heißen: sich einrichten, sich miteinander einrichten. Damit war übrigens keineswegs ein Absinken von Aktivität prophezeit, und inzwischen wissen wir sehr genau, daß gerade das „sich einrichten“ ein Maß von Engagement erfordert, wie es in der Zeit des Fortschritts unvorstellbar war. Damals war es schon viel, wenn Briand und Stresemann eine deutsch-französische Formel fanden, und von ???“
- [1974-000] Albrecht Goes: Eine verblüffende Antwort. Zum Gedenken an Romano Guardini, gestorben am 1. Oktober 1968, in: Katholisches Sonntagsblatt, Stuttgart, 122, 1974, 39 (29. September 1974), S. 21 [Gerner 197] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1974-000] Walter Heist (Hrsg.): Der Bildhauer Philipp Harth, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=uQRPAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- S. VI: „Romano Guardini war Freund noch aus der Jugendzeit; die Freundschaft dauerte bis zu Guardinis Tod.“
- [1974-000] Ulrich Gertz: Philipp Harth und das Ich der Tiere , S. 8 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=uQRPAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 14: „Das Kristallinische war ihm schon in den Berliner Jahren mehr als nur eine meßbare Form. Kristalle wurden gesammelt, ihre Farben betrachtet, die Flächen und Lichtbrechungen, Wuchs und Räumlichkeit als eine Offenbarung der Natur, des auch in den Steinen wirkenden Schöpfers empfangen. Was ihm in Berlin während des Krieges verlorenging, ersetzten ihm reichlich die Kristalle, die ihm der Freund seit den Mainzer Kindheitstagen, Romano Guardini, schenkte, von denen mindestens einer auf dem großen quadratischen Tisch neben der runden hölzernen Tabakdose lag.“
- [1974-000] W. Fritz Volbach: Meine Bekanntschaft mit Philipp Harth, S. 67 f. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=uQRPAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 67: „So gehörte zu seinem Kreis auch Romano Guardini, dessen geistiger Einfluß sich noch in seinem hohen Alter zeigte, als Guardini in Philipp Harths Hause wohnte.“
- [1974-000] Doris Knab: Felix Messerschmid zum 70. Geburtstag, in: Katholische Frauenbildung, Paderborn, 75, 1974, 12, S. 681-683 [Gerner 292] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1974-000] Theodor Kramer: Widmung, in: Würzburger Diözesangeschichtsblätter, 35-36 (Aus Reformation und Gegenreformation. Festschrift für Theobald Freudenberger), 1974, S. 1-10 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Dz4vAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 1 f.: „Du [Theobald Freudenberger, HZ], der Sohn eines burschenschaftlichen Vaters, schlossest Dich dem „Quickborn" an, jenem Zweig der ernst zu nehmenden, echten Jugendbewegung, der sich in der katholischen Kirche beheimatet wußte. Dieser Schritt war ein Bekenntnis zu dem Neuen, das aufgebrochen war. Den Standort des “Quickborn“ hat Romano Guardini in seiner Schrift „Neue Jugend und katholischer Geist " (1921) in einmaliger Klarheit niedergelegt. Mittelpunkt dieser über das ganze Reich sich ausbreitenden Jugendbewegung wurde die fränkische Burg Rothenfels, wo Romano Guardini, Bernhard Strehler, Hermann Hoffmann, Klemens Neumann, Walter Dirks, Ida von Coudenhove-Kalergi und eine Reihe anderer lebendiger Köpfe den Geist bestimmten. Was vielfach als Romantik verkannt wurde, war in Wahrheit ein großes Aufwachen zur Wirklichkeit. Die Kirche wurde wieder lebendig. Romano Guardini veröffentlichte damals seine fünf Vorträge „Vom Sinn der Kirche“ und schrieb im „Hochland“ seinen berühmt gewordenen Aufsatz „Das Erwachen der Kirche in den Seelen“.“ [sic! gehört aber zusammen]
- [1974-000] Ursula Schulz (Hrsg.): Adolf Reichwein. Ein Lebensbild in Briefen und Dokumenten, München 1974, Sonderausgabe der Lessing-Akademie in zwei Bänden ebd. [Gerner 294] - [Monographie] - [noch nicht online]
- S. 44 (Sonderausgabe, S. 44: Am 15. September 1922 schrieb Reichwein an seinen Vater über einige Besprechungsemplare, die eingegangen seien, darunter „Romano Guardini, Neue Jugend und katholischer Geist, von demselben (Seelsorger eines Nonnenklosters bei Bonn u. Führer der kathol. Jugendbewegung, sehr klug und fein, gebildet): Vom Sinn der Kirche (5 Vorträge)“
- S. 52 (Bericht über eine Versammlung mit Scheler und Guardini) (Sonderausgabe S. 52: Reichwein berichtet an Wilfrid Schüler nach Pfingsten 1923 über die AV-Tagung Pfingsten 1923 in Abterode (vgl. Ockershäuser Blätter, Nr. 19, Mai 1924 (Ref. von Ad. Müller): „Gegenwärtig beschäftigen mich die polit. Dinge vollauf. Gestern Mittag wichtiges Zusammentreffen mit Max Scheler u. Romano Guardini im kleineren katholischen Kreise. Bewundernswert geschlossen diese Katholiken. Unser Stand ist aufreibender! Aber ich glaube fest, daß wir einen Ausweg finden werden, ich meine damit uns wenig, wenn wir nur in der kommenden Not uns stützten.“???
- S. 309 (Sonderausgabe, Bd. 2 S. 23 und 28f.)???
- [1974-000] Ferdinand Seibt (Hrsg.): Bohemia sacra. Das Christentum in Böhmen 973-1973, Düsseldorf 1974 [Gerner 305] - [Sammelband] - https://books.google.de/books?id=z5zYAAAAMAAJ; darin:
- [1974-000] Václav Svoboda: Die innere Entwicklung des tschechischen Katholizismus in den letzten hundert Jahren, S. 162-174, zu Romano Guardini S. 170 [Gerner 305] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=z5zYAAAAMAAJ;
- [1974-000] Paulus Sladek: Die kirchliche Erneuerungsbewegung bei den Deutschen in der Ersten Republik, S. 175-208, zu Romano Guardini S. 188, 197ff. und 202 [Gerner 305] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=z5zYAAAAMAAJ;
- [1974-000] Emmanuel von Severus: Abt Ildefons Herwegen. Maria Laach gedenkt seines Geburtstages vor hundert Jahren, in: Erbe und Auftrag. Benediktinische Monatsschrift, Beuron, 50, 1974, S. 423-430, zu Romano Guardini S. 427 [Gerner 288] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1974-000] Hans Eugen Specker (Hrsg.): Tradition und Wagnis. Ulm 1945-1972. Theodor Pfizer 1948 bis 1972 Oberbürgermeister der Stadt Ulm als Festschrift gewidmet, Ulm 1974 (Komm.-Verlag Kohlhammer Stuttgart), zu Romano Guardini S. 137 (Kuratorium der Hochschule für Gestaltug) und S. 218 (Vortragstätigkeit) [Gerner 257] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1974-000] Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg (Hrsg.): Der Landkreis Tübingen. Amtliche Kreisbeschreibung, Band III, Stuttgart 1974, zu Romano Guardini S. 202 (Universität. Nachkriegszeit und Gegenwart) und 283 [Gerner 255] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=DUQgAAAAMAAJ
- [1974-000] Lorenz Wachinger: Joseph Bernharts Erinnerungen, in: Neues Hochland, München, 66, 1974, S. 84-89, zu Romano Guardini S. 87 [Gerner 284] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=woQuAQAAIAAJ
Fotografie/Gemälde
- [1974-000] Foto: Gedenktafel für Guardini auf Burg Rothenfels, in: Quickborn, Rottenburg/Augsburg, 16 (März 1974), Titelseite [Gerner 282] - [Fotografie] - [noch nicht online]
- [1974-000] Foto Nr. 1: Guardini auf Rothenfels (Pfingsten 1949), in: Katholische Akademie in Bayern: Chronik 1972-1973, München 1974, Bildteil nach S. 142 [Gerner 263] - [Fotografie] - [noch nicht online]
- [1974-000] Portraitfotografie, in: Roman Leick: In der Verpflichtung Romano Guardinis, in: Katholische Akademie in Bayern: Chronik 1972-1973, München 1974, S. 145 (ganzseitigen Portraitfotografie Guardinis) [Mercker 2778] - [Fotografie] - [noch nicht online]
Zu: Guardini-Archiv
- [1974-000] Werner Dettloff: Romano Guardini: Der Nachlass wird uns vorenthalten. Für die zügige Publikation eines wichtigen Werkes, in: Bayernkurier, 1974, 7, 16. Februar, S. 15 [Mercker 2765] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1974-000] M. R.: Wo bleibt Guardinis Nachlaß? (Kommentar zum Kulturgeschehen), in: Deutsche Tagespost, 27, 1974, 118 (1. Oktober 1974), S. 12 [Mercker 2767] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1974-000] Wo bleibt Guardinis Nachlaß? (Stellungnahmen von Dr. Henrich, Franz, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern und Prof. Dr. Dettloff, Werner, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Bayerischer Dienst, 174, 7, 7. Oktober 1974) [Mercker 2768] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
Romano-Guardini-Preis
- [1974-000] Roman Leick: In der Verpflichtung Romano Guardinis, in: Katholische Akademie in Bayern: Chronik 1972-1973, München 1974, S. 66; 145 [Mercker 2778] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1974-000] Die Romano-Guardini-Preisträger der Katholischen Akademie in Bayern, in: Katholische Akademie in Bayern: Chronik 1972-1973, München 1974, S. 67 [Artikel] - [noch nicht on-line]
- [1974-000] Carl Orff erhält Romano-Guardini-Preis, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Kultur, 1974, 61, 13. März [Mercker 2712] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1974-000] Carl Orff. Bewahrer humanistischer Tradition. Katholische Akademie: Vom Geist der Religiösität geprägt, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Bayerischer Dienst, 1974, 44, 13. März [Mercker 2713] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1974-000] Carl Orff nahm Guardini-Preis entgegen, in: Katholische Nachrichten-Agentur, Bayerischer Dienst, 1974, 12. März [Mercker 2714] - [Artikel]/[Agenturmeldung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1974-000] Carl Orff, in: Zur debatte, München, 4, 1974, 4 (Juni 1974), S. 1-5: Jahresfeier 1974 (19. März 1974, München) [neu aufgenommen] - [Sammelband] - [noch nicht online]
- [1974-000] August Everding: Lobrede auf den Guardini-Preisträger, S. 1-3 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1974-000] Julius Döpfner (Kardinal): Carl Orff - Herausforderung an die Akademie, S. 3 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1974-000] Carl Orff: Blick zurück - ganz nüchtern, S. 3 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1974-000] Franz Henrich: Aus der Arbeit der Akademie, S. 4 f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
Autograph
- [1974-000] J. A. Stargardt (Firm): Autographen aus allen Gebieten, 1974, S. 172: „E.Br.m.U. Mooshausen 23. IX. 1943. 1 S. gr.-8°. (60.—) „.. . ich halte mich fürs Erste nicht in Berlin, sondern in Süddeutschland auf. . ." - [neu aufgenommen] - [Autograph] - https://books.google.de/books?id=O34nAQAAIAAJ
Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur
Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung
- [1974-000] Heinrich Ammer u.a. (Bearb): Handbuch der Praktischen Theologie, Berlin 1974, zu Romano Guardini Bd. 2, S. 16 und 101f. [Gerner 103] - [Monographie] - [noch nicht online], darin: ???
- [1974-000] [Französisch] Jean Daniélou: Ou en est le mouvement liturgique?, in: Revue des deux mondes, 1974, Januar, S. 12-18 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://www.revuedesdeuxmondes.fr/article-revue/ou-en-est-le-mouvement-liturgique/ oder https://www.revuedesdeuxmondes.fr/wp-content/uploads/2016/11/e45cfd1f6bd70149b7fa4f70c6d488b2.pdf
- [1974-000] Georg Langgärtner: Warum überhaupt Gottesdienst?, in: Gloria Deo pax hominibus: Festschrift zum 100-jährigen Bestehen der Kirchenmusikschule Regensburg affiliiert der päpstlichen Hochschule für Kirchenmusik Rom, Fachakademie für Katholische Kirchenmusik und Musikerziehung am 22. Nov. 1974, 1974, S. 63-84 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=54kxAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 67: „Aber jetzt wurde erst die eigentliche Krise offenbar, die kein Geringerer als Romano Guardini bereits 1964 in seinem programmatischen Brief an den Liturgischen Kongreß in Mainz so formulierte[7 Liturgisches Jahrbuch 14 (1964) 101-106]: „Ist vielleicht der liturgische Akt, und mit ihm das, was Liturgie heißt, so sehr historisch gebunden, antik oder mittelalterlich oder barock, daß man sie der Ehrlichkeit wegen ganz aufgeben müßte? Sollte man sich nicht zu der Einsicht durchringen, der Mensch des industriellen Zeitalters, der Technik und der durch sie bedingten soziologischen Strukturen sei zum liturgischen Akt einfach nicht mehr fähig? Und sollte man statt von Erneuerung zu reden, nicht lieber überlegen, in welcher Weise die heiligen Geheimnisse zu feiern seien, damit dieser heutige Mensch mit seiner Wahrheit in ihnen stehen könne?"“
- S. 78: Romano Guardini einen vielbeachteten Brief an Bischof Albert Stohr von Mainz, in dem es heißt[28 Vollständig abgedruckt in: Romano Guardini, Liturgie und liturgische Bildung, Würzburg 1966, S. 193-213, hier: S. 204.]: „Die Liturgie ist umso segensvoller, je weniger Absichten man mit ihr verbindet. Sie wirkt wie ein beständig brennendes stilles Licht; wie eine immerfort wärmende milde Glut; wie eine lautlos waltende, klärende und formende Macht". Mag das, was hier geschrieben wurde, heute noch so unpopulär sein: es ist dennoch richtig. Der liturgische Ausdruck des Glaubens muß sich der ganzen Weite unseres Lebens öffnen, er darf aber nicht als Vorwand oder Rahmen aller möglichen Ziele und Aktionen behandelt werden. Die liturgische Feier ist weder eine wohlausgebaute Katechese noch die Plattform irgendwelcher Indoktrinationen.“
- [1974-000] Karl Lechner: Die Anfänge der liturgischen Bewegung in Österreich, in: Franz M. Kapfhammer/Franz Mayer/Walter Peitsch (Hrsg.): Gelebte Pädagogik. Festschrift für Rudolf Hauser, Graz/Wien/Köln 1974, S. 365-371, zu Romano Guardini S. 366f. und 371 [Gerner 104] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1974-000] Hermann Reifenberg: Brauchen wir eine zweite Liturgiereform? Gottesdienst zwischen verpaßten und bleibenden Chancen, in: Bibel und Liturgie, Klosterneuburg, 1974, 4, S. 209-230 [Mercker 2021] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1974-000] Ursula Irene Rüpke: Liturgische Zeitschriften und Reihen. Unter Berücksichtigung der liturgischen Bewegung und Reform im katholischen Raum, Paderborn 1974, besonders S. 16-17, S. 36-42, S. 81-82 und S. 121 (Behandlung der Rolle Guardinis als Mitherausgeber des Jahrbuch für Liturgiewissenschaft und der diesbezgl. Spannung mit Odo Casel wegen: Der Kreuzweg unseres Herrn und Heiland; desgl. Rolle Guardinis und Mohlbergs als Initiatoren der Reihe "Ecclesia orans"; Vom Geist der Liturgie) [Mercker 2269] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1974-000] Günther Schiwy: Von heiligen und unheiligen Zeichen, in: Notwendige Bücher. Heinrich Wild zum 65. Geburtstag, München 1974, S. 78-80, zu Romano Guardini passim („Sensibilität eines Romano Guardini“, Guardinis Sprache habe „so klar und bildhaft, so streng und gewinnend zugleich“ gewirkt; [Gerner 116] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1974-000] Josef Smolik: Tschechoslowakei. Die Predigt und das gottesdienstliche Gebet, in: Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie, 1973, Bd. 18, 1974, S. 181-183, hier S. 182 (Hinweis auf die tschechische Übersetzung eines Buches von Guardini, vermutlich Vorschule des Betens) [Mercker 2339] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=JRg9AQAAIAAJ
- [1974-000] Rainer Volp: Perspektiven der Liturgiewissenschaft. Forschungsergebnisse im Interesse eines erneuerten Gottesdienstes, in: Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie, 1973, Bd. 18, 1974, S. 1-35, zu Romano Guardini S. 5-6 [Mercker 2032: versehentlich im Titel „Literaturwissenschaft“ statt „Liturgiewissenschaft“] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=JRg9AQAAIAAJ
- [1974-000] [Englisch] Louis Weil: The christian as Player before God, in: Nashotah Review, 14.1, 1974, S. 5-19 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=J-rbAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 11 und 13 f.
Zu: Christliche Kunst und Architektur
- [1974-000] Gesine Stalling: Studien zu Dominikus Böhm, mit besonderer Berücksichtigung seiner Gotik-Auffassung, 1974, zu Romano Guardini S. 215f. [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=j043AQAAIAAJ
Christliche Musik/Kirchenmusik
- [1974-000] Philipp Harnoncourt: Katholische Kirchenmusik vom Cäcilianismus bis zur Gegenwart, in: Gerhard Schuhmacher (Hrsg.): Traditionen und Reformen in der Kirchenmusik: Festsschrift f. Konrad Ameln z. 75. Geburtstag am 6. Juli 1974, 1974, S. 78 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=cy8hAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini: ** S. 95 f.: „andererseits verlangten ein ganz neu erwachendes Kirchenverständnis und ein wachsendes Selbstbewußtsein der einzelnen Christen - Romano Guardini bezeichnete es als ein Erwachen der Kirche in den Seelen[63] - die aktive Beteiligung der Gläubigen an der Feier des Gottesdienstes anstelle der bloßen Verpflichtung, der Messe beizuwohnen, bzw. die Messe mit Andacht zu hören. 3.3.1 Die liturgische Bewegung und ihre Intentionen - Obgleich es der Liturgischen Bewegung prinzipiell um das eine Ziel geht, die Liturgie der Kirche wieder gemeinschaftlich zu feiern, zeichnen sich doch von Anfang an zwei gegensätzliche Tendenzen ab. Die strenge, nicht selten als benediktinisch bezeichnete Richtung - ausgehend von den Abteien der Beuroner Kongregation: Maria-Laach, Beuron, Seckau sieht in der Liturgie eine vorgegebene unveränderliche Größe, zu der das Volk emporgeführt werden muß64; Idealformen der Liturgie sind für diese Richtung das Choralamt, die missa recitata und die Choral-Vesper. Das liturgische Erneuerungsprogramm von Romano Guardini (Burg Rothenfels) und dem Leipziger Oratorium, dem auch große Teile - der katholischen Jugendbewegung mit Prälat Ludwig Wolker folgten, stellt die deutsche Ausprägung dieser strenger Richtung dar; es sieht einen weitgehenden Gebrauch von deutschen Übersetzungen in der Liturgie vor, aber die im übrigen unangetastete und als unantastbar geltende Liturgie der Kirche wird der Frömmigkeit und Andacht des Volkes gegenübergestellt. Hier hat die „Deutsche Gregorianik“ ihren Ursprung, die in der Chormesse sowie in der deutschen Gemeinde-Vesper und -Komplet Verwendung findet[65 Ein Markstein auf dem Weg dieser Entwicklung: Romano Guardini - Felix Messerschmid (Hrsg.): Deutsches Kantual. Hilfsbuch für den gemeinschaftlichen Gottesdienst, Mainz 1931.].“
Jugendbewegung
- [1974-000] [Englisch] Friedrich Heer: Challenge of Youth, London 1974 [Gerner 163, bei Gerner mit 1973 und "Youth Movements" angegeben] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=OlHShFLpcEUC; zu Romano Guardini S. 59 und 73
- [1974-000a] deutsch: Werthers Weg in den Underground. Die Geschichte der Jugendbewegung, München/Gütersloh/Wien 1974 [Gerner 163, versehentlich „Untergrund“ statt „Underground“] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=JyMzAQAAIAAJ
- [1974-000] Hinrich Jantzen: Namen und Werke. Biographien und Beiträge zur Soziologie der Jugendbewegung (Quellen und Beiträge zur Geschichte der Jugendbewegung; 12),
- Frankfurt am Main 1974, Band 2, S. 137-144: Romano Guardini [Gerner 158] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=9QMiAAAAMAAJ
- [1975-000a] Frankfurt am Main 1975, Band 3, S. 189-196: Martin Kuhn, zu Romano Guardini S. 190 und 193 sowie 280 (Reichwein entwickelte damals „mit unbefangener Sicherheit Männern wie Spranger und Guardini seine Gedanken über staatsbürgerliche Erziehung“.) [Gerner 291] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=s5MbAQAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=IvoDAQAAIAAJ;
- [1977-000a] Frankfurt am Main 1977, Band 4, S. 169-174: Felix Messerschmid zum 70. Geburtstag [Gerner 292] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=BZQbAQAAMAAJ
- [1974-000] Werner Kindt (Hrsg.): Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933. Die bündische Zeit. Quellenschriften. Mit einem Nachwort von Hans Raupach, Düsseldorf/Köln 1974 (Dokumentation der Jugendbewegung III) [Sammelband], darin:
- [1974-000] Felix Messerschmid: Katholische Jugendbewegung, in: Werner Kindt (Hrsg.): Grundschriften der deutschen Jugendbewegung, Dokumentation der Jugendbewegung, Bd. III: Die deutsche Jugendbewegung 1920-1933. Die bündische Zeit, Quellenschriften. Düsseldorf/Köln 1974, S. 680-683 [Mercker 2040] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=8vMSAQAAMAAJ;
- S. 680: „Durch den Einfluß Guardinis (vor allem durch seinen Aufsatz „Möglichkeit und Grenzen der Gemeinschaft“) wurde die katholische Jugendbewegung nicht zum „Ausstand aus der Gesellschaft“.“
- [1974-000] Winfried Mogge: Der Quickborn. Kurzchronik, in: Werner Kindt (Hrsg.): Grundschriften der deutschen Jugendbewegung, Dokumentation der Jugendbewegung, Bd. III: Die deutsche Jugendbewegung 1920-1933. Die bündische Zeit, Quellenschriften. Düsseldorf/Köln 1974, S. 684-686 [Mercker 2044] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=8vMSAQAAMAAJ;
- [1974-000] Felix Messerschmid: Katholische Jugendbewegung, in: Werner Kindt (Hrsg.): Grundschriften der deutschen Jugendbewegung, Dokumentation der Jugendbewegung, Bd. III: Die deutsche Jugendbewegung 1920-1933. Die bündische Zeit, Quellenschriften. Düsseldorf/Köln 1974, S. 680-683 [Mercker 2040] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=8vMSAQAAMAAJ;
- [1974-000] Rudolf Kneip: Jugend der Weimarer Zeit. Handbuch der Jugendverbände 1919-1938, 1974, (Quellen und Beiträge zur Geschichte der Jugendbewegung, Bd. 11), S. 164f. ([Mainz]/[Juventus]), S. 202f. (Quickborn), S. 336 (Literaturverzeichnis) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=GvkDAQAAIAAJ;
- [1974-000] Felix Messerschmid: Die hohe Zumutbarkeit demokratischer Ordnung: Biographische Anmerkungen als Zeitgeschichte. Ein Dialog zwischen Felix Messerschmid und Manfred Hättich, ursprünglich abgedruckt in: Akademie für Politische Bildung Tutzing: Jahresbericht 1974, Tutzing 1974, S. 31-41 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [2007-000a] aus Anlaß des 70. Geburtstages des Gründungsdirektors der Akademie und dem 50jährigen Gründungsjubiläums der Akademie, in: Heinrich Oberreuter (Hrsg.): Kraftzentrum politischer Bildung. Zur Gründungsgeschichte der Akademie. 50 Jahre Akademie für Politische Bildung, München 2007, S. 133-149 [Artikel] - [noch nicht online];
- [2009-000a] Felix Messerschmid/Manfred Hättich: Die hohe Zumutbarkeit demokratischer Ordnung: Biografische Anmerkungen als Zeitgeschichte (1974), in: Heinrich Oberreuter/Steffen H. Elsner (Hrsg.): Kristallisationskern politischer Bildung. Zur Geschichte der Akademie 1957 bis 2007. 50 Jahre Akademie für politische Bildung, 2009, S. 63-76, zu Romano Guardini S. 66 und 75 [Artikel] - https://books.google.de/books?id=XiI1AQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- 2007, S. 137: „Wir haben auf Burg Rothenfels selbstverständlich, ja ostentativ am Staatsfeiertag schwarz-rot-gold geflaggt. In Rothenfels wurde uns klar, dass eine demokratische Ordnung mit der deutschen, insbesondere mit der preußischen Tradition und mit aufrechterhaltenen kaiserlichen `Strukturen´ sehr schwierig sein würde. Die Diskussion um die Fürstenabfindung z.B. hat uns aufgewühlt; uns schien sie ein Signal, auf das man nur mit der Ablehnung antworten dürfe. Der Kapp-Putsch, die Ruhrbesetzung, Youngplan, Dawes-plan, die Abwehrkämpfe in Schlesien waren uns Themen von ähnlicher Brisanz. Auf einer Sommertagung befassten wir uns mit russischen Revolutionsfilmen. Gandhi, aber auch Carl Schmitt, Marc Sangnier, die Friedensbewegung - Namen und Vorgänge, wie sie mir im Zusammenhang mit Rothenfels eben ins Gedächtnis kommen. Das alles heißt, das Politische, und zwar sowohl außenpolitische wie innenpolitische Fragen, waren für uns ständige Thematik.“
- 2007, S. 138: „gegenüber den stark empfundenen Mängeln der Universität war Burg Rothenfels kompensierende `Akademie´. ... Das `Wir´, von dem ich sprach, ist also zunächst Rothenfels unter der Leitung von Romano Guardini.“
- 2007, S. 141: „In den zwanziger Jahren war in Rothenfels unser Verhältnis zur Kirche nicht ohne Spannungen. Wir wussten uns ihr unbedingt zugehörig; aber das schloß Spannungen nicht aus, die auch Romano Guardini sehr beschwert haben. Nach 1933 hat sich daran Entscheidendes geändert. Durch den Kirchenkampf war uns aufgegangen, dass der verlässliche Hort der Freiheit, wenn sie fundamental gefährdet wird, die Kirche ist.“
- 2007, S. 147: „Dazu hat mir Romano Guardini persönlich das Entscheidende gegeben. Guardini hat im Grunde eine konservative Position vertreten, allerdings, schon infolge seiner Internationalität, eine offene. Er hat uns immer wieder gesagt: `Stellt und klärt die richtigen Fragen - UND LASST AUCH DAS GEWISSEN NICHT AUS. Die Entscheidungen, die dürft ihr nicht aufzwingen, die muß jeder letztlich für sich selbst treffen, bevor er in die politische Aktion geht.“
Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)
- [1974-000] Peter Anthon: Person und Verantwortung: Emil Brunners dialektische Theologie in pädagogischer Sicht, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] https://books.google.de/books?id=fuYSAQAAIAAJ; zu Romano Guardini
- S. 43 mit Anmerkungen S. 158: „Die vermeintlich neue und harmonische Welt des Idealismus wurde durch die starke Betonung der Endlichkeit, Zerrissenheit und Disharmonie des Menschen als Illusion entlarvt [(65 vgl. R. Guardini: Grundlegung der Bildungslehre. Versuch einer Bestimmung des Pädagogisch-Eigentlichen, Würzburg 1928 1, 1959 4, S. 35 f.].“
- S. 45: „So geschieht das „Pädagogisch-Eigentliche“ (Guardini), die Bildung des Personkerns als Existenzverwandlung ausserhalb der Kompetenz der Pädagogik. Brunner ist sich mit Kierkegaard bewusst, dass erst die erkannten und anerkannten Grenzen der Pädagogik ein Gelingen der Erziehung gewährleisten, ein Sachverhalt, der auch von E. Grisebach und H. Schaal herausgearbeitet wurde (69).“
- S. 51 mit Anmerkungen S. 160: „Obwohl er durchaus einige Anliegen von Jaspers und Heidegger als wesentlich anerkennt, lehnt er doch deren Philosophie als Ganzes wegen ihrer Einseitigkeit ab. Ihr relatives Recht besteht darin, dass sie sich gegen die Einseitigkeit der idealistischen Verabsolutierung des Ideellen, gegen die Einseitigkeit der bloss gedanklichen Systeme und gegen die idealistische "Hybris des Halbgottes" [(80) R. Guardini: Grundlegung der Bildungslehre, - Würzburg, 19594, S. 35] wendet. Ihr Unrecht und ihre Grenze liegt darin, dass sich aus ihrer starken Betonung der Diskontinuität und Disharmonie , des Fragmentarischen und Tragischen der menschlichen Existenz ein neues System, eine neue Einseitigkeit, eine neue Vergottung des Menschen (Chr. Ex . 21), "eine neue Art Absolutheit“, eine neue Hybris ergibt: ein "Titanismus der Endlichkeit"[(81) R. Guardini: a. a. O., S. 36]. Geht es im Idealismus einseitig um die "grandeur de de l'homme ", so im Existentialismus einseitig um die "misere de l'homme" (Pascal). Beide vermögen diese beiden Aspekte des Menschseins nicht zusammenzubringen. Ihr Menschenbild ist undialektisch und darum wie Brunner meint eine Verfälschung der Wirklichkeit (Chr. Ex. 21). [...] Und auch Guardini: „von hier aus gibt es überhaupt keine Bildung. Von hier aus gibt es nur eines: Die Erziehung des Menschen zur restlosen Annahme seiner Endlichkeit. Die Erziehung dazu, das Dasein in seinem fragmentarischen, zufälligen, unvollkommenen Charakter zu übernehmen. Die Erziehung zur Wirklichkeit im tragischen Sinn des Wortes [(83) R. Guardini: a. a. O., S. 33f.]
- [1974-000] Hans Binder: Die menschliche Person; ihr Wesen, ihre Gestalt und ihre Störungen: Eine Einführung in die medizinische Anthropologie, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ju4rAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 96, 111, 194, 201, 215 (Bezüge auf Guardini, Welt und Person)
- [1974-000] [Niederländisch] Jan Dirk Imelman: Plaats en inhoud van een personale pedagogiek: een bijdrage tot begripsanalytisch en fenomenologisch denken, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] ·- https://books.google.de/books?id=f94SAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini S. 96, 107-110, 113 f., 118, 120; Anmerkungen S. 176, 178, 190, 193 f.
- [1974-000] Rudolf Lassahn: Einführung in die Pädagogik, Heidelberg 1974, zu Romano Guardini S. 111 und 181 [Gerner 140] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1974-000] Werner Lauer: Humor als Ethos: eine moralpsychologische Untersuchung, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=vScIAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 139: „FRITZ MÄRZ spricht in Anlehnung an das folgende GUARDINI-Zitat von der sokratischen Ironie als der "Vorstufe des Humors". Ihre Absicht geht nach GUARDINI nicht darauf, "den anderen bloßzustellen und zu erledigen, sondern ihm zu helfen. Sie will ihn frei und für die Wahrheit offen machen Die sokratische Ironie ist Illusionslosigkeit für das, was der Mensch ist, Leidenschaft für die Sache und tiefe Güte zugleich.”
- [1974-000] Franz Pöggeler: Erwachsenenbildung. Einführung in die Andragogik, Stuttgart 1974, zu Romano Guardini S. 40, 42, 164, 173 [Gerner 145] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=GA0PAQAAIAAJ
- [1974-000] Herbert Schneider: Christliche Identität, in: Neues Hochland, 66, 1974, S. 57 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=woQuAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=hkkvAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 58: „Schon vor zwanzig Jahren hat Romano Guardini darauf hingewiesen, daß im Zusammenhang der technischen Entwicklung eine andersgeartete Struktur heraufkomme, für welche die Idee der sich selbst aufbauenden Persönlichkeit offenbar nicht mehr maßgeblich sei6. Inzwischen scheint der Begriff der Identität an die Stelle des Begriffs der Persönlichkeit zu treten, eben infolge einer andersgearteten gesellschaftlichen Struktur.“
- [1974-000] Peter Seidmann: Der Mensch im Widerstand: Studien zur anthropologischen Psychologie, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=vVAAAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 324: „R. Guardini zeigt demgegenüber in seinem «Tod des Sokrates», Francke, Bern 1945, ein vorbildliches, empfindsam-geistvolles Verständnis, beklagt aber Sokrates' angeblichen Widerspruch zum Bestehenden und Alten. Guardini übersieht, daß bei Sokrates wie bei den alttestamentlichen Propheten die wahre Sorge für das „von alters her“ Gültige gegen eine Fassaden-Tradition lag.“
- [1974-000] Walter Tröger: Erziehungsziele, München 1974, zu Romano Guardini S. 147, 208, 224 [Gerner 157] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1974-000] Panos Xochellis: Erziehung am Wendepunkt? Grundstrukturen des „pädagogischen Bezuges“ in heutiger Sicht, München 1974, zu Romano Guardini S. 12f., 21, 54f., 59, 71, 91, 108ff., 115, 120 und 154 [Gerner 156] - [Monographie] - [noch nicht online]
Theologie, Exegese und Mystik
- [1974-000] Michael Albus: Die Unterscheidung des Christlichen nach Hans Urs von Balthasar, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=_0IaAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini S. 32, 56, 62, 102, 164
- [1974-000] Ladislaus Boros: Engel und Menschen: mit Bildern von Max von Moos, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online]
- [2023-000a] wieder in: Gesamtausgabe, Band 4: Aus der Hoffnung leben/Wir sind Zukunft/Engel und Menschen, ..., 2023 [Artikel] – [noch nicht online]
- Übersetzungen:
- [1976-000a] [Englisch] Ladislaus Boros: Angels and Men, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=nTAQAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 22, 25, 32, 53, 64, 123
- [1974-000] Emma Brunner-Traut: Die Begegnung mit den Weltreligionen, in: Universitas, 29, 1974, 9, S. 157-163 [neu aufgenommen] – [Artikel];
- [2002-000] Auszug unter dem Titel: Erlösung in den Weltreligionen, in: Universitas, 57, 2002, S. 1099 - https://books.google.de/books?id=bMooAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- 2002, S. 1099 „Und doch hat gerade der Buddhismus eine eigenartige Nähe zum Christentum, der R. Guardini die unsere Betrachtung abschließende Formulierung gegeben hat: Einen einzigen gibt es, der den Gedanken eingeben könnte, ihn in die Nähe Jesu zu rücken: Buddha. Dieser Mann bildet ein großes Geheimnis. Er steht in einer erschreckenden, fast übermenschlichen Freiheit; zugleich hat er dabei eine Güte, mächtig wie eine Weltkraft. Vielleicht wird Buddha der letzte sein, mit dem das Christentum sich auseinanderzusetzen hat. Was er christlich bedeutet, hat noch keiner gesagt. Er ist frei; seine Freiheit aber ist nicht die Christi. Vielleicht bedeutet sie nur eine letzte, furchtbar ablösende Erkenntnis der Nichtigkeit der gefallenen Welt““.
- [2002-000] Auszug unter dem Titel: Erlösung in den Weltreligionen, in: Universitas, 57, 2002, S. 1099 - https://books.google.de/books?id=bMooAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- [1974-000] [Englisch] Theo Lehmann: The Gathering of the Congregation, in: Vilmos Vajta (Hrsg.): The Gospel and the Ambiguity of the Church, 1974 S. 127-160 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Xy4RAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 146 f. mit Anmerkungen S. 159 (Bezug zu Guardini, Der Kulltakt und die gegenwärtige Aufgabe der liturgischen Bildung; Guardini, Vom Geist der Liturgie)
- [1974-000] [Portugiesisch] J. B. Libânio: Elaboração do conceito de igreja particular, in: Igreja particular: VI Semana de Reflexão Teológica, 1974, S. 17-59 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=omJaAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 17 und 32 f., auf S. 33 allerdings „45. R. GUARDINI, "Liturgie und Laientum", em: Wiederbegegnung von Kirche und Kultur in Deutschland, Festschrift für K. Muth, München 1927, p. 225. 46. F. GUARDINI, "Die geistesgeschichtliche Situation der liturgischen Erneuerung in ...“ [sic!] beide: Anton L. Mayer-Pfannholz
- [1974-000] [Italienisch] Eliodore Mariani: Meditazione con Romano Guardini, in: L´ Osservatore Romano, Vatikanstadt, 1974, 95, 11. Mai [Mercker 2007] und [Zucal, 1988, 485] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 136] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1974-000] Otto Hermann Pesch: Die bleibende Bedeutung der thomanischen Tugendlehre. Eine theologiegeschichtliche Meditation, in: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie, 21, 1974, S. 359-391 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=EajWAAAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=KQpUAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 390: Um einen Hinweis zu geben , in welche Richtung eine moderne Wiederaufnahme der mittelalterlichen Habituslehre führen könnte, sei an einen fast schon vergessenen, gleichwohl hier sehr hilfreichen Aufsatz von Romano Guardini erinnert[84 R. GUARDINI, Unterscheidung des Christlichen. Gesammelte Studien 1923-1963. Mainz 1963, 279-306.]. In einer Betrachtung über den «Glauben in der Reflexion» analysiert Guardini in der ihm eigenen treffsicheren Art zunächst die typisch modernen Erschwerungen des Glaubensvollzugs. Das Resultat ist zunächst Erschwerungen des Glaubensvollzugs . Das Resultat ist zunächst das Eingeständnis, daß tatsächlich von Haus aus dem Glauben in unserer Zeit schwerlich noch die Unbefangenheit, Selbstverständlichkeit, der Einklang mit der Lebenserfahrung und dem Lebensgefühl eignen können, wie in früheren Zeiten. Es braucht gleichwohl nicht dabei zu bleiben. Der Glaube - der allein Gott verdankte - Glaube kann gerade durch die immer neue Überwindung der modernen Anfechtungen, die immer neue Überwindung des Widerspruchs von außen und innen eine Art Härte und Festigkeit gewinnen: Guardini nennt es einen «Charakter» im Glauben. Es scheint, dieser Begriff ist geeignet, den theologischen Impuls der mittelalterlichen Tugend- und Habituslehre mit moderner Glaubenserfahrung zu verbinden. In die Gefahr der Naivität kann ein solches Bemühen nicht mehr kommen. Der «Charakter» im Glauben entsteht nicht, indem man sich vor den modernen Erprobungen christlicher Existenz in Sicherheit bringt, sondern indem man sie durchsteht. Aber das Resultat ist das, was Guardini an anderer Stelle[85 R. GUARDINI, Der Herr. Würzburg 1951 (u. ö.), 346-348; 535 f.] einmal «Umbau des des Wirklichkeitsbewußtseins» nennt: Der Glaube gibt eine neue - und, je länger, desto mehr, eine selbstverständliche - Art, die Wirklichkeit anzuschauen, das eigene Leben zu verstehen, sich in der Welt zurechtzufinden.“
- [1974-000] Wolf-Rüdiger Schmidt: Eschatologie in der neueren römisch-katholischen Theologie von der Schuldogmatik bis zur politischen Theologie, Band 1, 1974, zu Romano Guardini S. 72, 112, Abschnitt: „2. Teil Die Eschatologie und das neue Leibverständnis - Romano Guardini“ S. 119-137 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=H1gHAAAAMAAJ
- [1974-000] Heribert Schützeichel: Der Todesschrei Jesu. Bemerkungen zu einer Theologie des Kreuzes, in: Trierer Theologische Zeitschrift, 83, 1974, 1 (Januar/Februar 1974), S. 1-16, zu Romano Guardini S. 1, Fußnote 3 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=UsQtAAAAYAAJ
- [1974-000] [Englisch] Juan Luis Segundo: A Theology for Artisans of a New Humanity, volume 5: Evolution and Guilt , trans . J. Drury, 1974; (2)2011 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=zJ1aAAAAMAAJ; 2011: https://books.google.de/books?id=QRxNAwAAQBAJ &pg=PA12
- S. 12 mit S. 15 Anmerkung 3: „We refer to Romano Guardini and Pierre Teilhard de Chardin. Both had command of broad areas of human learning and science. Both wondered what the future could have in store for man's liberty. And both were sensitive to opposing viewpoints. Let us begin with a key statement by Guardini: `For Revelation, however, history´s sense lies in the fulfillment of salvation. From God´s point of view, salvation means that his will has fulfilled itself, and the predestined number of the elect is full; from man´s viewpoint, that he has decided for or against Christ. This double process of God´s „bringing home“ the elect, soul by soul, an of man´s essential decision one way or the other, continues progressively to the predetermined limits of time. When the fulness of time has been attained, the end will come. From the Christian standpoint then, all historical events have but one purpose: to clearly illustrate this decisive aspect. They are but constantly new situations in which it may be realized. If anything further on the subject of history can be said, then certainly not that during its course mankind grows better or worse, but that the object of decision forced upon it is revealed with increasing clarity; that the option itself becomes increasingly inescapable, the force flung into the battle ever weightier, the Yes! or No! Increasingly funamental.[3. Romano Guardini, The Lord, Eng. Trans. by Elinor C. Briefs (Chicago: Regnery, 1954), pp. 512-513] In this passage we note a subtle blend of evolution and immobilism. If evolution does attain its end result, that does not matter one way or the other insofar as the essential is concerned.“
- [1974-000] J. A. Wayne Hellmann: Ordo. Untersuchungen eines Grundgedankens in der Theologie Bonaventuras, 1974, zu Romano Guardini S. 23, 52, 79, 83 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=UUYtAAAAMAAJ
- [1974-000] Ludwig Hödl: „Gott-schauen“ im theologischen Verständnis des hl. Bonvaventura und die aktuelle Frage der Gotteserfahrung, in: Franziskanische Studien, Werl, 56, 1974, 2, S. 164-178, zu Romano Guardini S. 164 [Gerner 71] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=GVTZAAAAMAAJ
- [1974-000] Margot Schmidt: Spiritualität als Hermeneutik, dargestellt an den Begriffen fides-intellectus bei Rudolf von Biberach, in: Franziskanische Studien, Werl, 56, 1974, 2, S. 283-309 zu Romano Guardini S. 292 und 295 [Gerner 71] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=GVTZAAAAMAAJ
- [1974-000] Heinz Schulte: Gotteserkenntnis und „conversio“ bei Bonaventura, in: Theologie und Philosophie, 49, 1974, S. 181-198 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=23HYAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 181 und 192-194
Zu: Religiöse Erfahrung und Glaube (1934)
- [1974-000] Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Anzeiger für die katholische Geistlichkeit Deutschlands, Freiburg, 1974, 12 [Mercker 3598] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1974-000] Hans Jürgen Baden: Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Hessischer Rundfunk, 1974, 2 Typoskriptseiten [Mercker 3599] - [Rezension]/[Radiosendung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1976-000a] Auszug als Verlagsanzeige zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Stimmen der Zeit, 194, 1976, S. ??? [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=JifkAAAAMAAJ
- [1976-000b] Auszug als Verlagsanzeige zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Erbe und Auftrag, 52, 1976 - https://books.google.de/books?id=1F_fPwYkGawC
- "Was bei Guardini überzeugt, ist die Tatsache, daß bei ihm die christliche Wahrheit auf eine angeborene Bereitschaft und Sehnsucht der menschlichen Natur verwiesen wird. Erst im spielel der christlichen Botschaft erkennt der Mensch, wozu er bestimmt ist. Darum entsteht, wenn man diesem Denken folgt und es nachvollzieht, niemals die Vorstellung des Künstlich-Dogmatischen."
- [1974-000] Bücher für den Weihnachtstisch, in: Bayerischer Rundfunk, Kirchenfunk, 1974, 1. Dezember (Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube) [Mercker 3600] - [Rezension]/[Radiosendung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
- [1974-000] Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Bücherei-Nachrichten des österreichischen Borromäusvereins, Salzburg, 1974, 7 [Mercker 3602] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1974-000] Verlagsanzeige zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Kerygma und Dogma, 20, 1974, S. 165 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=zIZ3zhDj6ZgC
- S. 165: „Die „Unterscheidung des Christlichen" hatte sich Guardini in seinem theologischen Schaffen als Aufgabe gestellt: Am Ende der Neuzeit galt es, die Wurzeln christlichen Daseins zu suchen, um den Zerstörungen aus der Säkularisation entgegenzutreten. So sind seine Beiträge gerade heute angesichts einer großen Unsicherheit von bleibender Aktualität.“
- auch in: Theologische Quartalschrift, 154, 1974, S. 295 - https://books.google.de/books?id=da62fLAz6EoC
- auch in: Theologische Revue, 70-72???, 1974???, S. 87 - https://books.google.de/books?id=qtP-DUP07K0C
- [1974-000] Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Ordenskorrespondenz, 1974, 4, S. 472 [Mercker 3605] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1974-000] Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Regensburger Bistumsblatt, 1974, 15. Dezember [Mercker 3607] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1974-000] Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Wiener Kirchenzeitung, 36, 1974 [Mercker 3612] - [Rezension] - [noch nicht online]
Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)
- [1974-000] Karl Albert: Die ontologische Erfahrung, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=HioOAQAAIAAJ;
- auch in ders: Philosophie der Philosophie, 1988 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=UUsQAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- 1974, S. 61 f./1988, S. 65: „Wie kommt Platon zu dieser Auffassung? Offensichtlich dadurch, daß er selbst diesen Weg gegangen ist: daß er das Sein in seiner Seele unmittelbar erfahren hat. Zu diesem Ergebnis kommt auch R. Guardini, der im übrigen Platon nicht überall zustimmt: “Hier ist nicht der Ort, die These selbst zu untersuchen – also zu fragen, ob das Denken wirklich einen rein geistigen Akt darstelle und die menschlich- philosophische Existenz auf einem solchen aufgebaut werden müsse; ob nicht vielmehr jeder, auch der vom höchsten Wertrang ausgezeichnete Akt menschlich, das heißt geistig-leiblich sei. Platon behauptet jedenfalls, das eigentliche Denken sei rein geistiger Art und richte sich auf einen ebensolchen Gegenstand; es muß also angenommen werden, daß zur platonischen Existenz eine Erfahrung gehört, auf die sich jene Behauptung stützt und sie muß offenbar durch die Geschichte hin immer wiederkehren, denn Plotin und Augustinus und der Platonismus des Mittelalters wie der Neuzeit behaupten das Gleiche"2). Guardini wendet hier den Begriff der Erfahrung an, um hervorzuheben, daß es sich in Platons Lehre von der das Sein berührenden Selbsterkenntnis der Seele nicht um eine abstrakte Konstruktion, nicht um das Hirngespinst eines Schreibtischphilosophen handelt, sondern um etwas, das Platon selbst erlebt und erfahren hat. Mag Platons Interpretation dieser Erfahrung angreifbar sein, unbestritten bleibt, daß es sie gegeben haben muß. - Es klingt ein wenig erstaunt und jedenfalls recht distanziert, wenn Guardini bemerkt, die von Platon berichtete Erfahrung kehre im Laufe der Philosophiegeschichte mehrfach wieder. Man hat fast den Eindruck, Guardini selber habe keinen Zugang zu dieser Erfahrung gehabt. Es trifft aber zu, daß die Platonische Erfahrung des immerwährend Seienden in der Seele auch von den sich auf seiner Denkebene bewegenden Platonikern gemacht worden ist, und nicht nur von Platonikern (es sei denn, daß man diesen Begriff in einem sehr weiten Umfang nimmt).“
- [1974-000] Arno Baruzzi: Untersuchungen zur Philosophie als Zeitkritik im Hinblick auf Martin Heidegger, Diss. phil., München 1974 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=nK0SAQAAIAAJ; zu Romano Guardini mindestens S. 18 f. und 43
- [1974-000] Paul Becher: Mensch und Technik im Denken Friedrich Dessauers, Martin Heideggers und Romano Guardinis. Frankfurt/Cincinnati/Kaiserslautern 1974. - 503 S. (Zugl.: Nijmegen, Kath. Univ., Dissertation, 1974) [Gerner 82] und [Brüske 228] - [Guardini-Monographie]/[Doktorarbeit] - https://core.ac.uk/download/pdf/43595226.pdf;
- [1974-000] Eugen Biser: Provokationen der Freiheit. Antriebe und Ziele des emanzipierten Bewußtseins, München/Salzburg 1974, zu Romano Guardini S. 179 [Gerner 88] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1974-000] Eugen Biser: Provokationen der Freiheit. Motive und Form christlicher Emanzipation, in: Ansgar Paus (Hrsg.): Freiheit des Menschen, 1974, S. 31-80 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ZnBCAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 75 mit Anmerkung S. 79: „In ähnlich insinuierend-evokativer Absicht hatte Romano Guardini zu Beginn der dreißiger Jahre das Wort vom „Erwachen der Kirche in den Seelen" geprägt.[39 R. Guardini, Vom Sinn der Kirche, Würzburg 1955, 19.] Auch dieses Wort will weniger als Auskunft über das, was ist, verstanden werden, um so mehr jedoch als Aufruf zu etwas das im Entstehen begriffen ist und wofür der Appell zu seinem Teil die formierenden Energien freizusetzen sucht. So gesehen ist das Guardini-Wort der frühe Vorgriff auf eine „konkrete Theologie", die aus der Engführung der theologischen Abstraktionen dadurch herauszukommen sucht, daß sie ihre Sache nicht nur informativ zur Sprache bringt, sondern so, daß diese mit der Information zusammen auch Anstöße zur Erfahrung des Gesagten gibt.“
- [1974-000] Eugen Biser: Provokationen der Freiheit. Motive und Form christlicher Emanzipation, in: Ansgar Paus (Hrsg.): Freiheit des Menschen, 1974, S. 31-80 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ZnBCAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- [1974-000] [Italienisch] Francesco Cavalla: Scientia, sapientia ed esperienza sociale,
- Band I: La ricerca della verità come fondamento del pensiero giuridico-politico di S. Agostino, 1974 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=GpwpAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 3: Introduzione - „1. - La perdita del senso del „naturale“ può considerarsi una delle componenti della cultura contemporanea [(1) Cfr. R. GUARDINI, La fine dell'epoca moderna, trad. it., Brescia 1960, p. 45 ss.], perdita conseguente versa l´uomo-individuo [(2) Cfr. W. CESARINI - SFORZA, Crisi della libertà e crisi della legge, ora in Idee e problemi di filosofia giuridica, Milano 1956, pp. 183 ss, spc. p. 191.2]. Il titanismo creativo della civiltà di massa non ha solo scalzato alcune „certezze“, ma ha ingenerato nell´uomo il dubbio più radicale sulla possibilità di raggiungere una qualunque verità; non ha tanto proposto il senso di un divenire finalistico, uanto quello più inquietante di un movimento inarrestabile verso l'imprevisto; non ha reso partecipe il singolo di un'opera di costruzione collettiva, ma gli ha dato l'impressione di essere trascinato verso mète a lui estranee.“
- Capo I - Sapienza e ricerca della Verità, S. 17-32; zu Romano Guardini S. 17 und 27
- Capo II - Sapienza e iterniorità, S. 33-52; zu Romano Guardini S. 35 und 50
- Band 2: Le due città di S. Agostino: società, diritto e giustizia, 1974 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Hco8AAAAYAAJ;
- Capo I - Sapienza e rapporti intessoggettivi, S. 5-48; zu Romano Guardini S. 15 und 28
- Band I: La ricerca della verità come fondamento del pensiero giuridico-politico di S. Agostino, 1974 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=GpwpAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- [1974-000] [Englisch] Alfons Deeken: Process and Permanence in Ethics: Max Scheler's Moral Philosophy, 1974 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Nn4lAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 5, 37 f. und 81
- [1974-000] [Italienisch] A. Di Giovanni: L´amore come "consenso" alla verità di sè e dell´altro, in: Miscellanea di scritti filosofici in memoria di Santino Caramella, 1974 (Atti della Reale accademia di scienze, lettere e belle arti di Palermo), S. 163-184 [[neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Yd6GNJpriFgC oder https://books.google.de/books?id=RBtRAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini S. 165, 172-174, 177, 179
- [1974-000] Klaus Peter Fischer: Der Mensch als Geheimnis. Die Anthropologie Karl Rahners, Freiburg/Basel/Wien 1974, zu Romano Guardini S. 193ff.: Karl Rahners Verhältnis zum dialogischen Prinzip (Guardini und Buber als "Repräsentanten") [Gerner 68] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=66YAAAAAMAAJ
- [1974-000] [Polnisch] Edward Jędrzejewski: U źródeł decyzjonizmu Carla Schmitta, in: Studia nad faszyzmem i zbrodniami hitlerowskimi, 8, 1974, S. 125-152 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=2QnUAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 141: „R. Guardini podnosi problem niezbędności autorytetu w organizacji społecznej, przypomina o skażonej naturze człowieka, podważa „mieszczańską wiarę w bezpieczeństwo postępu", przestrzega wreszcie przed atomizacją społeczeństwa i polityki oraz przed oparciem porządku społecznego na przecenianiu „autonomii człowieka" i źle rozumianej wolności46.“
- [1974-000] Hans Kals: Die soziale Frage in der Romantik, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=wrIIAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 10, 54, 71, 110
- [1974-000] Wolf Kalz: Sieht so der neue Mensch aus? Das Menschenbild der "progressiven" Pädagogik, in: Die Politische Meinung, 19, 1974, Heft 156, S. 9-24, zu Romano Guardini besonders S. 10, 17f., 23f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ICkyAQAAIAAJ
- [1974-000] [Französisch] John Krol: Morale et guerre moderne. Allocution du 19 juin 1974, in: La Documentation catholique,56/t. 71, 1974, 1659, 15 (4-18. August 1974), S. 721-723 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=g7lUKxTHoQgC (bei google Band 56); zu Romano Guardini:
- S. 721f.: „Il y a déjà plus de vingt ans, le thélogien allemand Romano Guardini formulait en termes généraux la structure de la question morale que la présente étude essaiera d'articuler de manière plus spécifique, plus technique et plus précise. Guardini affirmait que la question fondamentale de l'âge post-moderne est de savoir si nous sommes à même de développer en nous la capacité de maîtriser la puissance que nous avons créée. Cette formulation souligne le fait que, dans l'ère post-moderne, nous pouvons développer nos multiples formes de puissance plus vite que nous ne pouvons établir des limites morales pour maîtriser la puissance. Dans l'âge post-moderne, la puissance est une réalité multidimensionnelle; elle revêt des formes scientifiques technologiques, économiques, politiques et stratégiques. Il reste que la question morale posée par Guardini est tout particulièrement pertinente en ce qui concerne le paradoxe de la puissance nucléaire. [...] Aujourd´hui alors que la question de Guardini reste encore sans résponse, que nous ignorons toujours si nous possédons assez de sagesse morale et de volonté politique pour maîtriser le potentiel de destruction dont nous disposons, je ne puis que répéter mes remarques précédentes, sur un ton plus pressant encore.“
- [1974-000] [Italienisch] Battista Mondin: Il concetto di persona nella filosofia contemporanea, in: Incontri culturali, 7, 1974, S. 173-189 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=k2NPAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 182 f. und 187
- [1974-000] Nikolaus Monzel: Christlicher Glaube und weltanschaulicher Pluralismus: Beiträge der katholischen Soziallehre zum Dialog, 1974, Abschnitt: Kritik der ökonomistisch-deterministischen Kulturtheorie S. 106-131 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=-hkRAQAAIAAJ
- S. 124 mit Anmerkung S. 131: „Wenn die Behauptung von Marx zum großen Teil auf das ökonomisierte 19. Jahrhundert zutrifft, so ist es "die höchste Zeit, zu sehen, daß der Mensch etwas anderes ist, als das neunzehnte gemeint hat – jenes Jahrhundert, in welchem die Wurzeln der meisten von uns noch liegen“ (Romano Guardini)[48) Romano Guardini, Wille und Wahrheit, Würzburg 1933, Vorwort.]
- [1974-000] Helmut Ogiermann: Sein zu Gott. Die philosophische Gottesfrage, München/Salzburg 1974, zu Romano Guardini S. 18, 160f. und 237f. [Gerner 92] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=gEQGvAEACAAJ;
- [1974-000] Karl Rahner: Über den geistesgeschichtlichen Ort der ignatianischen Exerzitien heute, in: Geist und Leben, 47, 1974, S. 430-449 (Referat „Die Bedeutung der ignatianischen Exerzitien für eine Frömmigkeit von heute“ auf der Gesamtösterreichischen Exerzitienleitertagung 1974 (30.9.-4.10.1974) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [nicht mehr online];
- [1974-000] unter diesem Titel auch in: experiment. Leben aus den exerzitien, 1974, H. 4 und 1975, H. 2) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [nicht mehr online];
- [1975-000a] leicht verändert unter dem Titel „Moderne Frömmigkeit und Exerzitienerfahrung“, in ders.: Schriften zur Theologie, XII: Theologie aus der Erfahrung des Geistes, Einsiedeln 1975, S. 173-197 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- 1974, S. 430f.: „Es soll … gefragt werden, was es für die Exerzitien bedeutet, wenn sie heute aus der Situation, in der sie zu Beginn der sogenannten Neuzeit entstanden sind und darum die Signatur dieser geistesgeschichtlichen Epoche an sich tragen, ja sogar diese entscheidend in Kirche und Welt mitgeprägt haben, in eine geistesgeschichtliche Situation des `Endes der Neuzeit´ hineintreten, in der sie nicht einfach und von vornherein heimisch sind.“
- 1974, S. 439: „Was ist HIER mit diesem Ende der Neuzeit und der langsam, aber doch merklich emporkommenden Epoche gemeint, in der das Eigentümliche der Exerzitien (in ihrem unmittelbaren Wortlaut) zwar ein Bleibendes und bleibend Gültiges, aber nicht mehr die eigentliche Signatur der Epoche bildet?“
- [1974-000] Ernst Friedrich Sauer: Pragmatik: bessere Politik durch besseres Völkerrecht, 1974 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=4kEKAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 122 f.: „Es geht um Mittel der Askese. Freiwilligkeit ist kein unmittelbares „Mittel." Sie ist nur die wirksamste Basis, Ausgangslage, von der eine Änderung der Aggressivität diese als Beispiel genommen - möglich erscheint Modelle, die man theoretisch bejahen möchte, sind ebenso keine derartige Askesemittel, obwohl sie geeignet sind uns auf andere Wege zu führen, weil wir durch sie den inneren „Mechanismus“ vielleicht näher kennen lernen, nach denen unser Menschsein funktioniert. Mittel der Askese ist jedoch die freiwillige Ruhelage des denkenden Menschen. Das Bereitsein zur Überlegung ist ungemein wichtig, das endlich ein Versuch gemacht wird, den Schein der Welt zu verlassen, um die wirkliche Welt sowie das wertvolle Leben zu ergründen. Nach Guardini, dem jüngst verstorbenen Religionsphilosophen (R. Guardini, Kultur als Werk und Gefährdung 1957, 26) ist Askese eine Selbstzucht, welche das Unmaß der Lebensansprüche einschränkt, die Hemmungslosigkeit des Verbrauchens und Genießens ins Maß bringt, die Diktatur des Ehrgeizes und der Gewinnsucht durchbricht, alles das nicht aus Lebensfeindlichkeit, sondern aus dem Willen zu freierem und wertvollerem Leben. Die Ruhe des nachsinnenden Menschen, der sich aus dem Gewühl der Masse entfernt hat und die große, weite Natur auf sich wirken läßt, bietet eine Ausgangssituation, in der das Unwesentliche und nur Betriebmacherische abfallen kann, damit der edlere Kern der Person, die um die echten Werte der Kultur weiß, freigelegt werde. In der Ruhe und Einsamkeit gewinnt jeder Distanz zum Massengeschehen, er überblickt die rasende Entwicklung beispielsweise der technischen Entdeckungen. Er gelangt jetzt eher zu der Erkenntnis, daß jede technische Erkenntnis nicht unbedingt ein Gewinn für das menschliche Leben in Ruhe, Sicherheit und Gerechtigkeit sein muß. Ich komme damit wieder auf die geistig gebildeten Menschen zurück. Ansatzweise – und das ist entscheidend – ist er nämlich in jedem Individuum vorhanden, das sich freiwillig zum Nachdenken in die Ruhelage begibt. Die sog. Versuchung des Technischen, von der Guardini spricht, geht sicher den Einsamen nichts oder wenig an. Wie könnte das auch der Fall sein? Er hat sich gerade wegen der geistigen Askese aus der unruhigen Welt und ihrem Getümmel entfernt und beschlossen, sich seinen eigenen inneren Werten zuzuwenden.“
- [1974-000] [Englisch] Michael Schwartz: Four Post-Moderns: Four Catholics, in: Triumph, 9, 1974, März, S. 22-26 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=1gbiAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini S. 23:
- S. 24: „Obviously, this thumbnail sketch of the experience of Western man cannot presume tob e a complete history of civilization. It is nothing more than a generalized description of the basic tendencies and characteristics of three very different ages, modeled after that analysis given by Romano Guardini in his The End of the Modern World a generation ago. Like Guardini's analysis, it is intended only to serve as background for a demonstration that the age which we are entering is truly distinct from any previous age.“
- [1974-000] Hans-Georg Soeffner: Der geplante Mythos: Untersuchungen zur Struktur und Wirkungsbedingung der Utopie, 1974 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=K0YvPaH25dUC; zu Romano Guardini:
- S. 156: „GUARDINI[1 Romano GUARDINI: Das Ende der Neuzeit, Basel 1950] hat gezeigt, daß die Übernahme wertender Vorinterpretation aus dem Mythos keine spezifische Eigenart der Utopie ist, sondern für das neuzeitliche Denken insgesamt zutrifft. Wenn im Zusammenhang mit den naturwissenschaftlichen Entdeckungen und der Erforschung des Weltraums in der Neuzeit die Interpretation der 'Höhe' als Ort des Göttlichen dadurch ersetzt wird, daß man nun das 'Geistige' (menschlich durchschaubare) metaphorisch in der 'Höhe' ansiedelt[2 ebd. S. 56 f.], so verweist diese Wertung deutlich genug auf ihre Herkunft: Die Metapher, mit deren Hilfe sich die Ratio eine Wertung zueignet, ist alles andere als rational gewählt.“
- [1974-000] [Englisch] Rudolph H. Visker: Philosophy of Man, Manila 1974 [neu aufgenommen] - [Monographie] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini S. ???
- [2001-000a] Auszug (S. 99-106) unter dem Titel: Man and Absolute, in: Manuel B. Dy (Hrsg.): Philosophy of Man. Selected Readings, 2001, S. 273 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=-2Lnq_mD8GMC&pg=PA284; zu Romano Guardini mindestens S. 284
Rezensionen zu: Vom Sinn der Schwermut (1928/1949)
- [1974-000] Klara Obermüller: Studien zur Melancholie in der deutschen Lyrik des Barock, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=lR4SAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 38 f. mit Anmerkungen S. 173: „ROMANO GUARDINI und WALTER REHM haben in ihren am Denken Kierkegaards orientierten Studien zur Schwermut „Vom Sinn der Schwermut"[66 Romano Guardini : Vom Sinn der Schwermut, Zürich 1949.] und „Experimentum medietatis"67 dieselben beiden Motive, Verlust und Versagen, ins Zentrum der Untersuchung gestellt. Wenn Guardini schreibt: „Die Dinge sind endlich. Alle Endlichkeit aber ist Defekt. Und dieser Defekt ist Enttäuschung für das Herz, welches nach Unbedingtheit verlangt,"[68 Romano Guardini: op. cit., p. 27.] dann mag er etwas Ähnliches meinen wie Freud, wenn dieser von einem „dem Bewußtsein entzogenen Verlust" spricht. „Die liebende Natur", sagt Guardini weiter, „... erfährt das Leid der Vergänglichkeit: Daß das Geliebte weggenommen wird. Daß lebendige Schönheit immer nur im Vorübergehen ist. Dass der Nachbar des Schönen der Tod ist. Aber wie in äußerster Gegenwehr dazu ist da die Sehnsucht nach dem Ewigen, Unendlichen; nach dem Absoluten".[69 Romano Guardini: op. cit., p. 47.] Aus dem Konflikt dieser Sehnsucht mit der Erfahrung des erlittenen und immerfort zu erleidenden Verlustes im Endlichen resultiert das Gefühl des Ungenügens und Versagens, dem wir den Namen Melancholie gegeben haben: „Das Verlangen nach der Fülle des Wertes und des Lebens, nach der unendlichen Schönheit, im Tiefsten verbunden mit dem Gefühl der Vergänglichkeit, der Versäumnis, des Verlorenhabens, mit der unstillbaren Wehmut und Trauer und Ruhelosigkeit, die da kommt – das ist Schwermut[70 Romano Guardini: op. cit., p. 49 f.].“ Wie der Verfasser des Korintherbriefes unterscheidet auch Guardini eine gute und eine schlechte Schwermut: eine gute, die „zur Seligkeit eine Reue wirkt", die, mit den Worten Guardinis, „einer Geburt des Ewigen (im Menschen) vorausgeht"[71 Romano Guardini: op. cit., p. 52.], und eine böse, die im Bewußtsein besteht, „daß das Ewige die Gestalt nicht gewonnen hat, die es gewinnen sollte; im Bewußtsein versagt zu haben, verspielt zu haben. In ihr wird die Gefahr gefühlt, verloren zu sein, weil nicht getan wurde, was aufgegeben war"[72 Romano Guardini: op. cit., p. 54.]. Auch hier liegt der Fehler darin, dass das Bewußtsein etwas Vorläufiges, Transitorisches bereits für endgültig erachtet und sich mit der Aussicht auf ein „au-delà“ nicht mehr zu trösten vermag. Am Ende wartet jene Verzweiflung, die „das Verspielthaben definitiv setzt“[73 Romano Guardini: op. cit., p. 54.]“
Rezensionen zu: Der Tod des Sokrates (1943)
- [1974-000] [Englisch] Irene Marinoff: Meaningful Dialogue, in: New Blackfriars, 55, 1974, 645 (February 1974), S. 78-82 - https://books.google.de/books?id=rgBpAAAAIAAJ
- S. 78: „In his masterly analysis of this dialogue Romano Guardini remarks: 'But could not Socrates have told him (Euthyphro) what piety really is? To such a question the master of irony would probably have answered: " But I don't know that myself! " Yet the answer might have had several meanings. It might have meant: „I know a few things, but would like to find out more. That can only happen when the other man joins in the search, therefore I cannot give away the solution to him". But perhaps the answer would have meant the following: "I cannot tell him the solution so simply as that. For either he would not understand it at all, and then it would be no use telling him. Or he would understand it as a positive statement, without perceiving the problem. He would swallow the answer and think he had got the gist of it, and then he would be a lost man as far as real knowledge goes. For only the man who is inwardly set in motion grasps the truth"(Romano Guardini: The Death of Socrates, p. 24. London, Sheed and Ward, 1948). It is true, we need some categories of thought to bring order into the chaos of existence. But real understanding does not mean possessing a static system into which one can force every phenomenon.“
- [1974-000] [Französisch] Mario Montuori: Socrate: fisiologia di un mito, 1974 [neu aufgenommen] - [Mongraphie] - https://books.google.de/books?id=v2wwAAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 67, 101, 187, 190, 354
- [1974-000] Hermann Warth: Epoche und Repräsentation: zum Verfall mythologischer und philosophischer Erfahrungen im Oikumenismus Alexanders des Grossen, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=xw4BAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 22 f., 25, 27, 56, 61, 72 (alle zu Guardini, Der Tod des Sokrates)
Zu: Paragraph 218 (1947)
- [1974-000] Gottfried Roth: Psychose-Somatose. Thomanische Gedankengänge und thomistische Überlegungen in der gegenwärtigen Psychiatrie, in: Joseph Möller/Helmut Karl Kohlenberger (Hrsg.): Virtus politica: Festgabe zum 75. Geburtstag von Alfons Hufnagel, 1974, S. 69-80 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=JIEcAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 73: „Von philosophischer Seite sei hier in der Diktion Romano Guardinis der Grundgedanke nochmals dargestellt und mit den (obigen) ärztlichen Auffassungen konfrontiert: „Person ist die Fähigkeit zum Selbstbesitz und zur Selbstverantwortung; zum Leben in der Wahrheit und in der sittlichen Ordnung. Sie ist nicht psychologischer, sondern existentieller Natur. Grundsätzlich hängt sie weder am Alter, noch am körperlich-seelischen Zustand, noch an der Begabung, sondern an der geistigen Seele, die in jedem Menschen ist. Die Personalität kann unbewußt sein, wie beim Schlafenden; trotzdem ist sie da und muß geachtet werden. Sie kann unentfaltet sein wie beim Kinde; trotzdem beansprucht sie bereits den sittlichen Schutz. Es ist sogar möglich, daß sie überhaupt nicht in den Akt tritt, weil die physisch-psychischen Voraussetzungen dafür fehlen, wie beim Geisteskranken oder Idioten: dadurch unterscheidet sich aber der gesittete Mensch vom Barbaren, daß er sich auch in dieser Verhüllung achtet. So kann sie auch verborgen sein wie beim Embryo , ist aber in ihm bereits angelegt und hat ihr Recht"21.“
Rezensionen zu: Verantwortung. Gedanken zur jüdischen Frage (1952)
- [1974-000] Bruno Deissler: Geschichte des Antisemitismus, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 25, 1974, S. 588 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=wG9ZAAAAIAAJ
- S. 588: „Guardini scheint mit seiner Anfang 1952 in Tübingen ausgesprochenen Warnung recht zu behalten: „Wenn eine Schuld der ‚res publica' nicht erkannt, verurteilt und in irgendeiner Weise gesühnt wird, dann wird sie zur immer wiederkehrenden Form des Verhaltens und zerstört die politische Existenz. Das ist kein Moralgerede, sondern einfache Wahrheit.“[2 R. Guardini: Verantwortung. Gedanken zur Jüdischen Frage, 1952, Seite 38. Erstveröffentlichung GWU 1952, Seite 449 ff.]
- 590: „5. Sie sollen fähig werden, solcher Zuordnung eine historische Entwicklung zu entnehmen, welche die immer stärker werdende Engführung und Radikalisierung des Antisemitismus verständlich machen kann, nämlich die immer weiter um sich greifende Verweltlichung und Rationalisierung, die nicht Weltgewinnung, sondern Umweltgewinnung und Verdinglichung des Menschen bis zur bloßen Sache ist [6 R. Guardini: Verantwortung S. 17, und Th. Adorno: Dialektik der Aufklärung, 1969, Seite 28 f.].“
Literatur, Sprache und Kunst
- [1974-000] Paul Konrad Kurz: Realisation - nicht „christliche Dichtung“. Zum Verhältnis von Theologie und Dichtung nach der Aufklärung, in: [[Orientierung, 38, 1974, 30.09.74, S. 190-193, zu Romano Guardini S. 191 (Bezug zu: Guardini, Die religiöse Sprache) [neu aufgenommen] - [Artikel] - http://www.orientierung.ch/pdf/1974/JG%2038_HEFT%2018_DATUM%2019740930.PDF
- [1974-000] Vera Piroschkow: Solschenizyn und seine Bedeutung, in: Erbe und Auftrag, 50, 1974, S. 207 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=hstFa-BsNQUC; zu Romano Guardini:
- S. 207: „“Die rohe Gewalt kann sich hinter nichts anderm verstecken als hinter Lüge, die Lüge aber kann sich wiederum durch nichts anderes am Leben erhalten als durch Anwendung der Gewalt. Jeder, der einmal die Gewaltanwendung zu seiner Methode erklärt hat, muß unerbittlich auch die Lüge zu seinem Prinzip erwählen. Wenn die Gewaltanwendung ihren Anfang nimmt, handelt sie offen und ist sogar stolz auf sich selbst. Kaum aber kommt sie zu Kraft und Festigkeit, da spürt sie die Luftverdünnung um sich herum und kann schon gar nicht anders existieren in den Nebelschwaden der Lüge, versteckt hinter honigsüßen Phrasen. Sie schnürt uns nicht immer, nicht unbedingt die Kehle zu, meistens fordert sie von ihren Untertanen nur den Eid auf die Lüge, nur die Mittäterschaft in der Lüge.“ (Solschenizyn, „Nobelpreisrede“) [...] Derjenige, der in einer totalitären Diktatur gelebt hat, weiß, daß nicht die materielle Not, ja nicht einmal die Angst, besonders wenn sie in den Zeiten, in denen der schlimmste Terror nachläßt, sich auch verringert, das Schlimmste dieser Diktaturen ist, sondern die allumfassende, alles erstickende Lüge. Wie in vielen Dingen dieser Welt, kommt es auch hier auf das Ausmaß an. Romano Guardini schrieb, der Mensch erkranke geistig an der Lüge. Das geschieht noch nicht, wenn er lügt, auch wenn er oft lügt, aber noch die Wahrheit von der Lüge unterscheiden kann, sondern wenn die Wahrheit ihm nichts mehr bedeutet, wenn er völlig in der Lüge aufgegangen ist (Romano Guardini, „Glaubenserkenntnis“).“
- [1974-000] Reinhard Stach: Der Mensch in der Lyrik Afrikas und Asiens: eine Handreichung zur Interpretation, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=QVMuAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 109, 119, 123 f.
- [1974-000] Jens Stüben: Parteilichkeit: zur Kritik der marxistischen Literaturtheorie, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=r0QFAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini S. 120 und 125 (zu: Guardini, über das Wesen des Kunstwerks)
- [1974-000] [Englisch] Garry Wills: Bare Ruined Choirs: Doubt, Prophecy, and Radical Religion, 1974 - https://books.google.de/books?id=6VUrCAAAQBAJ&pg=PT58
- „In this way, Guardini tried to make Rilke orthodox, as De Lubac had done with Dostoyevsky. A " higher Catholicism " was formulated to which, by lucky chance, all the greatest artists belonged. It was an adaptation of the French idea that only sinners are saints. Only atheists are believers. Only non-Catholics are the truly Catholic artists – Baudelaire, Kafka, Gide. As Guardini put it , “They are living from the elements against which they rebel .... They cannot be understood from their own center, but only in relation to Christian doctrines.“ It was a neat switch.“
Zu: Raabe (1931)/Rezensionen zu: Über Wilhelm Raabes Stopfkuchen (1932)
- [1974-000] Michael Stoffels: Phantasie und Wirklichkeit im Spätwerk Wilhelm Raabes: zur Erzählproblematik im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=VHEkAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 117 und 156 (zu: Guardini, Über Wilhelm Raabes Stopfkuchen)
Zu: Dostojewskij (1931)/Rezensionen zu: Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk (1939)
- [1974-000] Wolfgang Müller-Lauter: Dostoevskijs Ideendialektik, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=8yUHs_zz2okC&pg=PA41
- S. 40 f. mit Anmerkung 32: „Er hat das Wozu im Experimentieren mit den Gegensätzen zu finden versucht. Der fundamentale Gegensatz seines Umgetriebenseins ist der Gegensatz von Glaube und Unglaube. Dessen besondere Gestalt ist die, die Dostoevskij selbst in sich auszutragen hatte: der Gegensatz der orthodoxen Idee, die im Glauben an das russische `Gotträgervolk´ ausmündet, und der Idee des mit dem Anspruch auf Wissenschaftlichkeit auftretenden Atheismus. Die beiden `Versuchspersonen´ von Stavrogins Experiment sind Šatov und Kirillov[32 ... Der Sinn dieses Experimentierens wiederum wir mißdeutet, wenn man ihm wie R. Guardini, eine „kalte Bosheit" am Werke sieht, die bloß „sehen will, wie der andere sich benimmt, wenn er beleidigt und entehrt wird" (Religiöse Gestalten in Dostoevskijs Werk, 1947, 276). Es geht Stavrogin darum, auf solchen Umwegen sich selbst als ein entschiedenes selbst zu finden. Vom „Sadismus“ Stavrogins (a.a.O., 289) kann ebenso wenig gesprochen werden wie davon, daß „das Innere dieses Mannes ... leer“ sei (a.a.O., 279, vgl. 297). Ist es doch gerade die Fülle des Widerstreitenden, die seine Idee konstituiert.]. Dem ersteren hat er die Idee des Glaubens und – zur gleichen Zeit – dem letzteren die Idee des Unglaubens `eingepflanzt´. Doch die saat der Ideen, die bei ihnen aufgeht, kann stavrogin selbst keinen Ertrag bringen. Er ist Atheist, und er lügt nicht, wenn er gleichzeitig wie ein Gläubiger spricht. Weil er beides zugleich ist, kann er keines von beidem sein.“
- [1974-000] [Portugiesisch] Hamilton Nogueira: Dostoiévski, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - - https://books.google.de/books?id=4_suAAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 17-21, 38, 99 f., 103 f., 131
Zu: Dante (1931)
- [1974-000] [Italienisch] Carlo Paolazzi: Dalle visioni della Vita nuova alla Commedia, 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=w6oXAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini S. 13-15, 23
Zu: Hölderlin (1935)
- [1974-000] Arnold Oertle: Christus bei Hölderlin. Ein Versuch, Hölderlins Werk theologisch kritisch zu lesen, Phil. Dissertation, Zürich 1974, zu Romano Guardini S. 11f., 15, 60f., 102, 105-108, 111, 117 [Gerner 174] - [Monographie]/[Doktorarbeit] - https://books.google.de/books?id=kM4SAQAAIAAJ
Sammelbände
Rezensionen zu: Opere di Romano Guardini
- [1974-000] [Italienisch] Guido Sommavilla: Ritorno di un maestro (Rezension zu: Guardini, Opere, ed. it. a cura del Centro di studi filosoici di Gallarate), in: Letture, 29, 1974, 2, S. 171-173 [Zucal, 1988, 492] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 136] - [Rezension] - [noch nicht online]
1975
Vorläufig verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1975 bereits 106+x Titel. Von den 106+x Titeln finden sich:
- 13 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
- 33 Titel zusätzlich in der Gerner-Bibliographie;
- 1 Titel zusätzlich in der Brüske-Bibliographie;
- 4 Titel zusätzlich in der Zucal-Bibliographie;
- 55 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.
Biographie
Lexika
- [1975-000] [Italienisch] Filippo Boyce: (Artikel) Romano Guardini, in: Ermanno Ancilli (Hrsg.): Dizionario enciclopedico di spiritualità, Rom 1975, Bd. 1, S. 934-936 [Gerner 54] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1990-000a] [Italienisch] Filippo Boyce: (Artikel) Romano Guardini, in: Ermanno Ancilli/Pontificio Istituto di Spiritualità del Teresianum (Hrsg.): Dizionario enciclopedico di spiritualità, Bd. 2, Rom 1990, S. 1226-1229 [Brüske 191] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1975-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Brockhaus Enzyklopädie in zwanzig Bänden, (17)1975, Bd. 22, S. 602 [Gerner 53] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1975-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Herder Lexikon Literatur 2, Freiburg/Basel/Wien 1975, S. 84 [Gerner 55] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1975-000] [Ungarisch] Mezei Balázs: Guardini, Romano, in: István Király (Hrsg.) Világirodalmi lexikon, Budapest 1975, Bd. 19; wieder 1992–1996, Bd. 19, S. 433-434 [Lexikoneintrag] – [noch nicht online]
Fotografie/Gemälde
Bisher keine Funde
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Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen
- [1975-000] [Kroatisch] Josip Antolović. Graditelji suvremene teološke misli: Romano Guardini, OŽ 1975 (Reihe: Erbauer zeitgenössischer theologischer Gedanken, unter anderen auch für Karl Rahner, Edward Schillebeeckx, Yves Congar, Henri de Lubac, Hans Urs von Balthasar, Odo Casel/Peter Wust, Marie Dominique Chenu) [neu aufgenommen] - [Guardini-Monographie] - https://hrcak.srce.hr/file/88033;
- Rezensionen:
- [1975-000] [Kroatisch] Rezension???, in: Razno, 30, 1975, S. 150-155 [neu aufgenommen] - [Rezension] - [noch nicht online]
- Rezensionen:
- [1975-000] Alois Brems: Erinnerungen, die bleiben. Begegnung mit Ludwig Wolker, in: Walter Berger (Hrsg.): Ad personam Ludwig Wolker, Buxheim 1975, S. 44-51, zu Romano Guardini S. 47-48; [historisch relevant] S. 47: Konferenz der Diözesan-Jugendseelsorger in Berlin (Haus des Ordinariats), einberufen durch Wolker unter anderem mit Vortrag Guardinis über „Liturgische Arbeit“ (?), von Gerner (Guardinis Bildungslehre) einmal 1930, hier aber zwischen 1937 und 1943 angesiedelt [Gerner 250] und [Gerner 285] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1975-000] Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf: Nach seinen Briefen und autobiographischen Texten, 1975, zu Romano Guardini S. 381 (Nach dem Genfer Kongreß [Interdisziplinäre Tagung zum Thema „Pour un nouvel humanisme“ im September 1949] und einem Erholungsaufenthalt in Gerzen: „Wieder zurück in Basel, hatte Barth den Besuch des katholischen Theologen Romano Guardini, „mit dem ich aber, weil er in Ästhetik und Weltanschauung macht, nicht eben zu Rande kam“ [Zitat aus Brief an Christoph Barth vom 24. November 1949) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=-IsaAAAAMAAJ
- [1975-000] Die Nachlässe der Münchener Phänomenologen in der Bayerischen Staatsbibliothek, verzeichnet von Eberhard Avé-Lallement, Wiesbaden 1975, S. 191ff: Hedwig Conrad-Martius, S. 242 Korrespondenz an Hedwig Conrad-Martius von Romano Guardini 1936 bis 1960 (5) [Gerner 249] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Q7_R2MROj9MC
- [1975-000] Walter Robert Corti: Berliner Erinnerungen 1933/34, in: Jan M. Broekman/Jan Knopf (Hrsg.): Konkrete Reflexion. Festschrift für Hermann Wein zum 60. Geburtstag, Den Haag 1975, S. 1-16 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=65nqCAAAQBAJ oder https://books.google.de/books?id=ZpbbbevpcO8C; zu Romano Guardini:
- S. 9: „... die tröstlichste, menschlichste Begegnung wurde Romano Guardini.“
- [1975-000] Richard van Dülmen: Der deutsche Katholizismus und der erste Weltkrieg, in: Francia. Forschungen zur Westeuropäischen Geschichte, 2, 1975, S. 347-376 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=NuwsAAAAIAAJ;
- [1975-000] unter dem Titel „Die Wirkung des Ersten Weltkrieges auf den deutschen Katholizismus“, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte, 1975, S. 982-1001, zu Romano Guardini S. 999 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=MbQrAQAAIAAJ;
- [2015-000a] dann wieder in ders.: Religion und Gesellschaft. Beiträge zu einer Religionsgeschichte der Neuzeit, 2015 - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=daQlCAAAQBAJ, zum Quickborn und zu Romano Guardini:
- 1975, S. 371-373 („Noch stärker als im sich konservativ nennenden Hochlandkreis kam das neue völkisch-nationale, antirepublikanische Moment in der katholischen Jugendbewegung, vor allem im Kreis um Guardini zum Tragen. Hier erklärte man kategorisch, daß sich die Jugendbewegung innerlich an keine programmatisch fixierte Staatsidee gebunden fühle, weder an Republik noch an Monarchie. „Sie trägt ein Wesensbild vom organisch gegliederten Volkstaat in sich.“ [490: Schildgenossen, 3, 1923, 185: „Nicht, was die Parteien predigen, sondern das was Wesen und Wirklichkeit fordern und die Tatsachen sagen, wollen wir hören - Nicht uns oder einer Partei, sondern der Wahrheit und unserm Volke wollen wir dienen.“ (Die politische Bewegung in der Katholischen Jugend, Schildgenossen, 1923, 171). „Wahres Führertum ist, daß einer voranschreitet, auf welchem Gebiete er schöpferisch ist, mit intuitivem Blick die Forderung an den Augenblick im Lichte der großen Menschenbestimmung schaut, aber in Ehrfurcht die gottgewollte Eigenart des anderen wachsen läßt.“ (Dürfen und können wir in der Jugendbewegung noch Führer haben?, Schildgenossen 3, 1923, 97. H. Kuhn, Romano Guardini. Der Mensch und das Werk, München 1961, hat diesen Aspekt genauso wenig beachtet wie F. Henrich, Die Bünde katholischer Jugendbewegung, München 1968.)] Obwohl die neuen Thesen Guardinis vom schöpferischen Gehorsam und von der Autorität[491: R. Guardini, Neue Jugend und katholischer Geist, Mainz 1920, …] heftig [später ergänzt: von einigen wenigen wie Dirks[492: Von der wahren Überwindung des Krieges, in: Die Schildgenossen 3, 1923, S. 171ff.)] und Mirgeler als eine „gefährliche Ideologie“ angegriffen wurden[493: Aus Bewegung und Bund, in: Die Schildgenossen, 3, 1923, S. 26ff.: „Äußerlich bleibt alles so wie in der vorkath. Jugendbewegung, nur daß die Ohnmacht den Realitäten gegenüber mit dem schönen Wort vom schöpferischen Gehorsam und schöpferischer Entsagung verhüllt wird. Das Verfahren ist außerordentlich einfach, statt ernsthaft die Forderungen anzuerkennen, die der heutige Zustand von Kirche, Wirtschaft, Familie an die persönliche Entscheidung eines jeden einzelnen stellt, entzieht man sich ihnen mit dem beliebten und belobten Mittel des Idealismus.“ Antwort von Guardini in: Die Schildgenossen, 3, 1923, S. 94ff.], nicht zuletzt da sie durch die im Kriege aufgelebte Liturgiebewegung irrational-esotherisch überformt wurden[494: Die Liturgiebewegung wurde ausgesprochen als ein Pendant bzw. die Krönung der organischen Volkstaatsideologie gesehen. Bereits 1915 schrieb H. Platz (Die Sehnsucht nach dem Organischen im Lichte unserer Liturgie, in: Hochland, 1915, S. 61-67, S. 67: „Vielleicht ist es gelungen, zu zeigen, daß der Weltkrieg die Sehnsucht nach dem Organischen, die der modernen Seele seit langem innewohnt, brennend gemacht hat, und daß die kath. Liturgie nach der Meinung eines Modernen inmitten allgemeiner Desorganisation das einzige Überbleibsel organischer Kultur, nur voll entfaltet zu werden braucht, um Organisations- und Kristallisationszentrum von unvergleichbarer Anziehungskraft zu sein.“) Vgl. Unsere Feldsoldaten und die Religion (Hochland 1919, S. 79): „wieder Gotteshaus und Liturgie in der deutschen Seele, die beiden polaren Begriffe, Heimat und Völkergemeinschaft wachrufen.“ Katholizismus und Reformstudententum (Hochland) 1920, 244ff. Recht kritisch und ablehnend als eine `aristokratische Ideologie´: Fr. Fuchs, Liturgie oder Volksandacht (Hochland) 1919, 310ff. Ausdrücklich gegen R. Guardinis, „Vom Geist der Liturgie“ gerichtet.], entwickelte sich im Quickborn ein ausgeprägter, politisch sich stark auswirkender Irrationalismus.“[495: E. Michel, Der politische Mensch als Hauptaufgabe der Arbeiterbildung, in: Die Schildgenossen, 5, 1925, S. 274ff., H. Krone, Der Windthorstbund (ebd.), 341ff.; W. Becker, Demokratie und moderner Massenstaat (ebd.) 459ff.)]
- [1975-000] Hans Carl von Haebler: Geschichte der Evangelischen Michaelsbruderschaft von ihren Anfängen bis zum Gesamtkonvent 1967, hrsg. in Auftrag der Evangelischen Michaelsbruderschaft, Marburg 1975, zu Romano Guardini S. 11, 62f., 66 und 123 [Gerner 303] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1975-000] Walter Henkels: Fritz Burgbacher, in ders.: Neue Bonner Köpfe, 1975, S. 71-73 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=xGYTAQAAMAAJ
- S. 72: „Er zitiert gerne Romano Guardini, den er in jungen Jahren als Kaplan und Religionslehrer in Mainz erlebte.“
- [1975-000] Heinz Hürten: Waldemar Gurian (1902-1954), in: Zeitgeschichte in Lebensbildern, Band 2: Aus dem deutschen Katholizismus des 20. Jahrhunderts, Mainz 1975, S. 114-124, zu Romano Guardini S. 115 und 124 [Gerner 287] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1975-000] Theoderich Kampmann/Rudolf Padberg (Hrsg.): Der Fall Joseph Wittig fünfzig Jahre danach, Paderborn 1975 [neu aufgenommen] - [Sammelband] - [noch nicht online], darin:
- [1975-000] Theoderich Kampmann: Joseph Wittig als Seelsorger, zu Romano Guardini S. 77: „Ich selber - damals Guardini-Anhänger und Haecker-Enthusiast - distanzierte mich von Wittigs Theologie und verteidigte sein pastorales Ingenium und seine überragende Seelsorgsform, wann immer ich angefordert wurde.“ [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- Ludwig J. Pongratz (Hrsg.): Philosophie in Selbstdarstellungen,
- [1975-000] Band I, Hamburg 1975 [neu aufgenommen] - [Sammelband] - https://books.google.de/books?id=WpxHvAEACAAJ
- [1975-000] Hans Eduard Hengstenberg: Selbstdarstellung, in Pongratz (Hrsg.): Philosophie in Selbstdarstellungen, Hamburg 1975, Band I, S. 120-193, zu Romano Guardini S. 123 und 176 [Gerner 288] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=WpxHvAEACAAJ
- [1975-000] Josef Pieper: Selbstdarstellung, in Pongratz (Hrsg.): Philosophie in Selbstdarstellungen, Band I, Hamburg 1975, S. 241-268, zu Romano Guardini S. 243 und 259 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=WpxHvAEACAAJ;
- Übersetzungen:
- [1991-000a] [Italienisch] unter dem Titel Autopresentazione, in: Filosofia oggi, 14, 1991, 1, S. 37-52 (über Guardini, S. 38) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- Übersetzungen:
- Band II, Hamburg 1975 [neu aufgenommen] - [Sammelband] - https://books.google.de/books?id=WpxHvAEACAAJ
- [1975-000] Wilhelm Weischedel: Selbstdarstellung, in Pongratz (Hrsg.): Philosophie in Selbstdarstellungen, Hamburg 1975, Band II, S. 316-341, zu Romano Guardini S. 330 [Gerner 298] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=WpxHvAEACAAJ oder https://books.google.de/books?id=6wyKDwAAQBAJ&pg=PA316
- [1977-000a] Band III, Hamburg 1977 [neu aufgenommen] - [Sammelband] - https://books.google.de/books?id=WpxHvAEACAAJ
- [1977-000a] Helmut Kuhn Band III: Kuhn, Helmut: Selbstdarstellung, in Pongratz (Hrsg.): Philosophie in Selbstdarstellungen, Band III, Hamburg 1977, S. 236-283, zu Romano Guardini S. 255, 265, 274 und 279 [Gerner 291] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=WpxHvAEACAAJ
- [1975-000] Band I, Hamburg 1975 [neu aufgenommen] - [Sammelband] - https://books.google.de/books?id=WpxHvAEACAAJ
- [1975-000] Hans Rink: Ildefons Herwegen (1874-1946), in: Rudolf Morsey (Hrsg.): Zeitgeschichte in Lebensbildern, Band 2: Aus dem deutschen Katholizismus des 20. Jahrhunderts, Mainz 1975, S. 64-74, zu Romano Guardini S. 64 und 67f. [Gerner 288] - [Artikel] - [noch nicht online]
Romano-Guardini-Preis
- [1975-000] Franz Büchner: Leib und Verleiblichung in Biologie und Pathologie. Festvortrag bei der Verleihung des Romano-Guardini-Preises am 19. März 1975, in: Therapie der Gegenwart, München, 114 oder 175???, 1975, 11, S. 1819-1840, zu Romano Guardini S. 1819f., 1832 und 1839f. [Gerner 88] - [Artikel] - [noch nicht online]
- darin [historisch relevant] der Hinweis, daß er als Prorektor der Universität Freiburg, in Begleitung der Dekane der Philosophischen und Naturwissenschaftlichen Fakultät, Guardini bei einem Besuch in Tübingen den Freiburger Lehrstuhl der Allgemeinen Philosophie angetragen hat [Gerner 257] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1975-000] (Jahresfeier mit Verleihung des Guardini-Preises an Franz Büchner), in: Zur debatte, München, 5, 1975, 4/5 (Juli 1975), S. 1-6: Jahresfeier 1975 (19. März 1975, München) [neu aufgenommen] - [Sammelband] - [noch nicht online]
- [1975-000] August W. von Eiff: Laudatio auf Franz Büchner, S. 3-4 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1975-000] Ernst Tewes: Glückwunsch der Bischöfe, S. 4 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1975-000] Alfons Goppel: Dank der Staatregierung, S. 4 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1975-000] Franz Henrich: Bericht über eine Akademie, S. 4-6 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
Vertonung von Guardini-Texten
- [1975-000] Otto Busch: Ewiges Licht. Hymnus für 4-6 stimmigen Chor mit Instrumenten. Text nach Romano Guardini aus „Heilige Zeit“, S. 293, 130 Takte, 1975; Xerokopie des Manuskriptes (11 Seiten) in der Württembergischen Landesbibliothek, Stuttgart, Sondermagazin Musik, Signatur: Bus 40/11 000 [Gerner 282] - [Partitur] - [noch nicht online]
- [1975-000] Christian Ridil: Gott sei uns gnädig und segne uns (Psalmübertragung: Romano Guardini), Motette für 4–8st. gem. Chor a cappella (1975) [Nachweis in: https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Ridil]
- [1975-000] Raimund Weissensteiner: „Lied an den Heiligen Geist“ oder Hymne „O nun Liebe Du“ für Mezzosopran-Solo und großes Orchester. Nach dem mittelalterlichen Mystiker Anselm von Canterbury übertragen von Romano Guardini. Besetzung: 3 Flöten, 2. ??? (Text: Aus den Gebeten des heiligen Anselm von Canterbury, 1932) [neu aufgenommen, ermittelt nach Leopold Wech: Raimund Weissensteiner: Leben, Bekenntnis, Musik. Eine Biographie, 1975, S. ???] - [Partitur] - [noch nicht online]
Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur
Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung
- [1975-000] Josef Gülden: In der "Krise der Liturgischen Bewegung" 1942-1944, in: Balthasar Fischer/Hans Bernhard Meyer (Hrsg.): J. A. Jungmann. Ein Leben für Liturgie und Kerygma, Innsbruck/Wien/München 1975, S. 64-68 (enthält Bemerkungen zu den pastoralliturgischen Bänden, hrsg. von Karl Borgmann; außerdem den Bericht über eine Einigungsformel zwischen Guardini und Josef Andreas Jungmann über Mahl- oder Opfergestalt der hl. Messe) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1975-000] Christusrufe in der Passionszeit, in: Gottesdienst, Freiburg im Breisgau/Einsiedeln, 9, 1975, 6, S. 48 [Gerner 100] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1975-000] Emil Joseph Lengeling: Tradition und Fortschritt in der Liturgie, in: Liturgisches Jahrbuch, Münster/Westfalen, 25, 1975, 4, S. 201-223 [Gerner 105] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Christliche Kunst und christliche Architektur
- [1975-000] Heinrich Lützeler: Kunsterfahrung und Kunstwissenschaft. Systematische und entwicklungsgeschichtliche Darstellung und Dokumentation des Umgangs mit der bildenden Kunst, Band 1, 1975, S. 586 (zu: Guardini, Der religiöse Gehalt der Sigmaringer Jesus-Johannes-Gruppe) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=MQYFAAAAMAAJ
Jugendbewegung
- [1975-000] Barbara Schellenberger: Katholische Jugend und Drittes Reich. Eine Geschichte des Katholischen Jungmännerverbandes 1933-1939 unter besonderer Berücksichtigung der ehemaligen Rheinprovinz, Mainz 1975, zu Romano Guardini S. 3 [Gerner 305] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=7cgqAQAAIAAJ
- [1975-000] Franz Hargasser: Der Einfluß der Jugendbewegung auf die Erwachsenenbildung, in: Jahrbuch des Archivs der Deutschen Jugendbewegung, Burg Ludwigstein, 7, 1975, S. 29-40, zu Romano Guardini S. 38f. [Gerner 133] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=-J3jAAAAMAAJ;
Zu: Quickborn/Burg Rothenfels
- [1975-000] Felix Messerschmid: Burg Rothenfels, in: Heinrich Fries/Ulrich Valeske (Hrsg.): Versöhnung. Gestalten, Zeiten, Modelle. Pater Manfred Hörhammer zum 70. Geburtstag, am 26. November 1975, Frankfurt am Main 1975, S. 157-167 [Mercker 2041] - [Artikel] - [noch nicht online]
Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)
- [1975-000] Erika Andresen/Waldemar Andresen (Hrsg.): Wenn unsere Kinder fragen. Gesicherte Antworten zum Glauben. Ein Handbuch für Eltern und Erzieher, Stuttgart 1975, zu Romano Guardini S. 176 [Gerner 110] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1975-000] Albert Bichler: Die Bildungsziele in den Lehrplänen der Volksschule in der Bundesrepublik Deutschland, 1975, zu Romano Guardini S. 6, 101, 104, Anmerkungen S. 215-217 (zu: Guardini, Welt und Person; zu: Guardini, Grundlegung der Bildungslehre) [Anm. 196-239] - [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=J4MSAQAAIAAJ
- [1975-000] Ladislaus Boros: Phasen des Lebens, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online]; wieder in ders.: Mysterium mortis (1963)/Erlöstes Dasein (1966; 1968) /Phasen des Lebens (1975), 2023 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.com/books?id=laq7EAAAQBAJ
- S. 311: „Schon Sören Kierkegaard hat eingehend formuliert, dass zwischen den einzelnen Phasen des Lebens jeweils eine Krise steht, die durch einen „Sprung“ auf eine höhere Ebene überwunden werden soll. Diese Erkenntnis wurde dann durch Romano Guardini noch eingehender erarbeitet. In meiner Schrift soll aber ein weiterer Schritt gewagt und die Frage gestellt werden: Weshalb entstehen immer wieder Krisen in der menschlichen Existenz? Meine Antwort wäre: Weil der Tod sich in ihr immer wieder und auf immer verschiedene Art „verdichtet“.“
- S. 325: „Romano Guardini sagt in einer Anmerkung zu seiner Schrift Welt und Person: „Es gibt eine in der Chronik des Salimbene berichtete Anekdote, wie Friedrich II. von Hohenstaufen die Ursprache des Menschen zu erforschen suchte. Danach ließ er einige elternlose Säuglinge in ein Haus zusammenbringen; ordnete an, dass man ihnen jegliche Art von Pflege angedeihen lasse, verbot aber aufs Strengste, mit ihnen zu reden. So sollte sich zeigen, welche Sprache sie spontan hervorbringen würden. Die Kinder begannen aber weder hebräisch noch griechisch noch lateinisch – worin nach Meinung der Zeit die Urmöglichkeiten der Sprache bestanden -, ebenso wenig in der Mundart ihrer Eltern reden, sondern starben. Die Geschichte ist sehr tiefsinnig und besagt, dass das Sprechen kein Produkt, sondern eine Voraussetzung des menschlichen Lebens bildet.“
- [1975-000] Wolfgang G. Esser: Studien zur Säkularisierung und Religiosität. Hintergrundanalysen zu einer anthropologisch begründeten Religionspädagogik, Düsseldorf 1975, zu Romano Guardini S. 27, 171f. und 191 [Gerner 111] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1975-000] Franz Hargasser: Der Einfluß der Jugendbewegung auf die Erwachsenenbildung, in: Jahrbuch des Archivs der Deutschen Jugendbewegung, Burg Ludwigstein, 7, 1975, S. 29-40, zu Romano Guardini S. 38f. [Gerner 133] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=-J3jAAAAMAAJ;
- [1975-000] Hans Kunz: Grundfragen der psychoanalytischen Anthropologie, Göttingen 1975, zu Romano Guardini S. 47-49 [Gerner 139] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1975-000] Elisabeth von der Lieth: Erziehung in einer pluralistischen Gesellschaft, in: Stimmen der Zeit, Freiburg im Breisgau, 193, 1975, S. 126-138, zu Romano Guardini S. 136 [Gerner 140] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=nSbkAAAAMAAJ
- [1975-000] Felix Messerschmid: Geschichte der Katholischen Akademien, in: Franz Pöggeler (Hrsg.): Geschichte der Erwachsenenbildung, 1975, S. 208-218 [Gerner 145] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1975-000] Franz Pöggeler: Zur Entwicklung der Erziehungswissenschaft in Deutschland, in: Pädagogische Rundschau, 29, 1975, S. 967 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=KloVAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 973: „Was damals vor allem Otto Friedrich Bollnow unter der Kategorie der Begegnung entfaltete und was kein Geringerer als Guardini für wichtig genug fand, sich als Philosoph auch pädagogisch zu definieren, ist mit wachsender „Normalisierung", mit der Überwindung der Not und der Kumulation des Wohlstandes in Vergessenheit geraten, wiewohl - zur Ehre der Zunft sei es gesagt – nicht eine „Wohlstandspädagogik“ folgte.“
- [1975-000] Johannes Tenzler: Selbstfindung und Gotteserfahrung: die Persönlichkeit C. G. Jungs und ihr zentraler Niederschlag in seiner "Komplexen Psychologie", 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=y5YbAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 325-327 und 341 (zu: Guardini, Der Gegensatz)
- [1975-000] Erich Tribl: Erziehungslehre - Erziehungswissenschaft I, Wien/München 1975, S. 27, 42 und 49 [Gerner 154] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1975-000] Therese Wagner-Simon: Dostojewskijs „Idiot“ – der „Heilige Kranke“, in: Gaetano Benedetti: Psychiatrische Aspekte des Schöpferischen und schöpferische Aspekte der Psychiatrie. Unter Mitwirkung von Therese Wagner - Simon und Louis Wiesmann, 1975, S. 212-238 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=h7MVAAAAMAAJ; zu Romano Guardini im Kapitel „G. Epilesie. Dostojewskijs „Idiot“ – der „Heilige Kranke“ s. 213, 229 und 237
- [1975-000] Ignaz Zangerle: Geschichte der Katholischen Erwachsenenbildung - Österreich, in: Franz Pöggeler (Hrsg.): Geschichte der Erwachsenenbildung, 1975, S. 336-352, zu Romano Guardini S. 348 [Gerner 145] - [Artikel] - [noch nicht online]
Theologie, Exegese und Mystik
- [1975-000] Eugen Biser: Glaubensverständnis. Grundriß einer hermeneutischen Fundamentaltheologie, Freiburg/Basel/Wien 1975, zu Romano Guardini S. 53 [Gerner 65] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1975-000] Paul Josef Cordes: Gemeinschaft und Spiritualität. Zum sozialen Moment des priesterlichen Glaubensweges, in: Geist und Leben, 48, 1975, S. 106-120 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=AyOR4SCtns8C; zu Romano Guardini S. 106 und 118
- S. 118: „R. Guardini hat es in den zwanziger Jahren mit dem Satz formuliert, daß die Kirche in den Seelen erwacht. In den Dokumenten des Vaticanum II gewinnt es theologische Gestalt. H. de Lubac charakterisiert es durch den Hinweis auf ein Streitgespräch zwischen einem militanten Atheisten und einem Priester. Man diskutierte über den Glauben. Schließlich fiel von Seiten des Priesters das Wort: „Was mich interessiert, ist nicht Gott, sondern die Kirche".“
- [1975-000] Hanna-Barbara Gerl (Red.): Das geistliche Erbe Romano Guardinis. Referate der Theologischen Werk- und Besinnungswoche auf Burg Rothenfels; 6. - 11. Oktober 1975. Burg Rothenfels: Vorstand der Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels, 1975. - 114 S. [Mercker 2016] und [Brüske 389] - [Guardini-Sammelband] - [noch nicht online], darin:
- [1975-000] Josef Bommer: Romano Guardini. Hinführung zur Liturgie, S. 7-24 [Mercker 2013] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1975-000] Josef Bommer: Romano Guardini. Entdeckung der Kirche, S. 25-44 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1975-000] Fridolin Wechsler [Mercker 2000] - [Artikel] - [noch nicht online]
- Romano Guardini als Seelsorger und Erzieher, S. 45-55;
- Guardinis Analyse und Kritik des modernen Daseinsverständnisses, S. 56-73;
- Die Situation des christlichen Glaubens am Ende der Neuzeit, S. 74-88;
- Besinnung auf Jesus Christus, S. 89-102;
- "Christliche Weltanschauung" als indirekte Verkündigung, S. 103-114;
- [1975-000] Charlotte Klein: Theologie und Anti-Judaismus. Eine Studie zur deutschen Literatur der Gegenwart, München 1975, S. 30f., 55f., 76, 104, 139, 142f., 145, 148 (zu Romano Guardini, u.a. antijudaisches Zitat aus Guardini, Der Herr, siehe (18)2000, S. 196) [Gerner 72] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=G64cAAAAMAAJ;
- Übersetzungen:
- [1978-000a] [Englisch] ins Englische übersetzt unter dem Titel: Anti-Judaism in Christian Theology, Philadelphia 1978, S. 50f., 104 und 136 sowie 167 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=svdCAAAAIAAJ
- Übersetzungen:
- [1975-000] [Spanisch] J. Lozano: Contenido Basico de la catequesis para América Latina, in: Medellín: teología y pastoral para América Latina, 3, 1975, S. 333-356 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=TWNaAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 340: „2. Romano Guardini. Para Romano Guardini el contenido esencial del Cristianismo ciertamente no es una doctrina, sino una persona; y más todavía que una persona, la presencia de dicha persona, Cristo, en el hombre actual, con todo lo que ello conlleva: esa presencia, esa vivencia divino-humana que significa Cristo en sí mismo y Cristo en la experiencia que de él tiene el que es cristiano, es la esencia, lo más importante del Cristianismo. No se trataría pues de un enunciado, de una doctrina formulada o bien de sus primeros principios; sino de una vivencia que significaría lo tremendo de la seriedad de una persona que no vive por sí misma sino que con toda su amplitud personalística vive en la amplitud del Hijo de Dios Encarnado. Claro que Guardini no se opone a que esta experiencia sea conceptualizada en lo que tenga de conceptualizable y así que se proponga como Mensaje; lo que afirma es que la expresión deberá profundizar y nunca desvirtuar la fuerza insólita de la experiencia de esta vivencia personal.1 2“
- [1975-000] Josef Rief: Umkehr – Notmaßnahme oder prospektives Tun?, in: Geist und Leben, 48, 1975, S. 178-197 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=AyOR4SCtns8C; zu Romano Guardini S. 196 (zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie)
- [1975-000] Heinrich Schipperges: Die Engel im Weltbild Hildegards von Bingen, in: Verbum et signum, 2, 1975, S. 99ff. [neu aufgenommen] - [Artikel]- https://books.google.de/books?id=0cgYAAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 104, 109, 116
- [1975-000] Josef Sudbrack: Rezension zu: Wehr, Wege zu religiöser Erfahrung, in: Geist und Leben, 48, 1975, S. 479 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=AyOR4SCtns8C; zu Romano Guardini:
- S. 479: „Die Kennzeichnung der johanneischen Denk- und Erfahrungsweise als 2circumambulatio“ ist eine alte Einsicht. R. Guardini hat Unüberbietbares darüber geschrieben. Mit der psychologischen (nicht theologischen) Kennzeichnung der Mitte als Selbst, als Jesus, versperrt sich Wehr aber den Zugang zur Wort-Theologie des Johannes. Das „Rühre mich nicht an" zu Maria von Magdala bedeutet nach ihm ein Urteil der „Unreife". Thomas dagegen repräsentiere die Reife, weil er die Wirklichkeit Jesu nun auch berühren darf (122-4). Hier ist das Wort Gottes der Psychologie zum Opfer gefallen.“
- [1975-000] Wolfgang Tinnefeldt: Ekstasis der Liebe und Einfaltung des Glaubens. Eine Untersuchung zur Frage nach der Mitte und Einheit der christlichen Wahrheit bei Hans Urs von Balthasar, Theol. Dissertation, Mainz 1975, zu Romano Guardini S. XIII, 100f. und 129 [Gerner 80] - [Monographie]/[Doktorarbeit] - [noch nicht online]
Zu: Augustinus (1934)/Zu: Anfang (1944/1950)
- [1975-000] [Italienisch] Luigi Negri: Introduzione, in: Guardini, L´inizio, Mailand 1975, S. 9-22 [Zucal, 1988, 486] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 137] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Religiöse Erfahrung und Glaube (1934)
- [1975-000] Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Bonifatiusblatt, Paderborn, 1975, 1 [Mercker 3601] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1975-000] [Niederländisch] Piet Fransen: Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Bijdragen, Maastricht, 1975, 2 ??? [Mercker 3603] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1975-000] Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Katholische Frauenbildung, 1975, 3 [Mercker 3604] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1975-000] Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Reformiertes Kirchenblatt, Wien, 1975, Januar [Mercker 3606] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1975-000] Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Rheinische Post, Viersen, 1975, 8. Februar [Mercker 3608] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1975-000] Theophora Schneider: Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Dienender Glaube, Kevelaer, 1975, 1 [Mercker 3609] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1975-000] Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Sein und Sendung, Münster, 1975, 1, Januar/Februar [Mercker 3610] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1975-000] Rezension zu: Guardini, Religiöse Erfahrung und Glaube, in: Vaterland, Luzern, 1975, 7. Juli [Mercker 3611] - [Rezension] - [noch nicht online]
Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)
- [1975-000] [Englisch] Frans A. M. Alting von Geusau: European perspectives on world order, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=iOg4EQAAQBAJ; zu Romano Guardini S. 1, 289, 297, 298, 300
- [1975-000] [Italienisch] Albino Babolin: La problematica filosofica e teologica del "Das Ende der Neuzeit" die R. Guardini, in: Rivista di filosofia neo-scolastica, Mailand, 67, 1975, 1 (Januar/März), S. 1-23 [Zucal, 1988, 483] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 137] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Q-e5AAAAIAAJ
- [1975-000] [Italienisch] Albino Babolin: La conoscenza religiosa del sacro in W. Windelband, X. Zubiri, R. Guardini, in: Archivio di filosofia, 45, 1975, 1, S. 61-74 [Zucal, 1988, 483] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 136f.] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=pGSwOr9_b1gC
- [1975-000] [Italienisch] Albino Babolin: Il pensiero filosofico e religioso di Romano Guardini nella critica d´oggi, in: Euntes docete, 28, 1975, 1/2, S. 204-249 [Zucal, 1988, 483] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 137] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1975-000] Thomas Dehler: Erklärung zum Abschluß der Beratung, in: Der Parlamentarische Rat, 1948-1949: Plenum, 1975, S. 604-607 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ehsLAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- [1978-000a] auch in ders.: Begegnungen, Gedanken, Entscheidungen, 1978 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=L7u2AAAAIAAJ :
- 1975, S. 606/1978, S. 39: „Es gibt kluge Leute darunter einen Mann, auf den Sie auch hören können: Romano Guardini[[209) Romano Guardini (1885-1968), katholischer Theologe, ab 1948 in München lehrend. Walter Ferber: Romano Guardini; in: Zeitgeschichte in Lebensbildern, hrsg. von R. Morsey (Bd. 1), S. 287 ff ., Mainz 1973.] -, die sagen, daß es nicht darauf ankommt, vom Christentum zu sprechen, sondern darauf, daß die christliche Mächtigkeit in unseren Herzen ist. Die Dinge werden entstellt. Das müssen wir unserem Volke sagen, wenn es erfahren soll, was hier vorgeht. Das muß besonders an dieser Stelle gesagt werden, damit die Bevölkerung in Bayern weiß, was sie von dem Nein ihrer Regierung und von dem Nein ihrer Regierungspartei zu halten hat.“
- [1975-000] [Englisch] Edward Farley: Ecclesial Man: A Social Phenomenology of Faith and Reality, 1975 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=-1cQAQAAIAAJ
- S. 252: „The personalist movement of Emmanuel Mounier and the periodical Esprit are only one strand of a more general phenomenon that ranges from Guardini to Dewart. Most Catholic personalism occurs with- out conscious dependence on Husserlian phenomenology. The founding figure was Ferdinand Ebner whose "dialogical personalism" was taken up later by Theodore Steinbüchel, who wrote a book on Ebner, and by Romano Guardini.[34 For an account of „dialogical personalism“ in Catholic thought which summarizes Ebner and Steinbüchel, see Bernard Langemeyer, Der dialogische Personalismus in der evangelischen und katholischen Theologie der Gegenwart (Paderborn: Bonifacius, 1963). Steinbüchel´s work on Ebner is Der Umbruch des Denkens (Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1966). Typical expressions of this personalism are Ebner´s Das Wort und die geistigen Realitäten (1921) und Guardini´s Welt und Person (Würzburg: Werkbund-Verlag, 1939) which argues for an I-and-Thou or dialogical structure of personal existence. See especially pp. 103-35.]“
- [1975-000] Bernd Guggenberger/Ingeborg Guggenberger: Die Legitimitätskrise des modernen Staates – ist die Massengesellschaft noch freiheitlich regierbar, in: Albrecht Beckel (Hrsg.): Material zum Problem der Legitimität im modernen Staat, 1975, S. 28-47 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=w2IMAQAAIAAJ
- [1981-000] Abschnitt wieder in Bernd Guggenberger: Plädoyer für einen erneuerten Konservatismus, in: Wulf Schönbohm/Günther E. Braun (Hrsg.): CDU-Programmatik: Grundlagen und Herausforderungen, 1981, S. 34-52 [neu aufgenommen] – Artikel] - https://books.google.de/books?id=ybxDAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- 1975, S. 46/1981, S. 36: „Die blinde, vorwärtstreibende Kraftentfaltung erweist sich immer mehr als sinnlos, ja lebensbedrohend. In einem viel „prinzipielleren“ S inn, als Romano Guardini dies 1950 in seinem vieldiskutierten Wort vom „Ende der Neuzeit" meinte, ist diese „Neuzeit“ auf ihre unüberschreitbaren Grenzen gestoßen: Die Neuzeit geht zu Ende, weil wir uns wieder mit den „alten" Fragestellungen und Themen der Menschheitsgeschichte konfrontiert finden, die wir längst für erledigt hielten. Dieses Ende der Neuzeit scheint deshalb so definitiv, weil sich die sie fundierenden und sie kennzeichnenden Prinzipien in nahezu sämtlichen Lebensbereichen „überlebt" bzw. in ihr Gegenteil verkehrt haben.“
- [1975-000] [Englisch] Christopher F. Mooney: Man Without Tears: Soundings for a Christian Anthropology, 1975 - https://books.google.de/books?id=Ox4RAQAAIAAJ; zu Romano Guardini mindestens S. 49, 99, 141, 144 f.
- [1975-000] Oswalt von Nostitz: Zur Interpretation von Hofmannsthals Münchner Rede, in: Joachim Hellmut Freund (Hrsg.): Für Rudolf Hirsch: zum 70. Geburtstag am 22. Dezember 1975, 1975, S. . 261-278 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=I6QIAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini S. 273:
- S. 273: „1929 ausdrücklich genannt wird. Es handelt sich um die 1922 in Bonn erschienene Schrift von Paul Ludwig Landsberg: ‚Die Welt des Mittelalters und wir. Ein geschichtsphilosophischer Versuch über den Sinn eines Zeitalters<. Landsberg, ein Freund und Schüler Max Schelers, machte sich später durch seine Untersuchung über ›Die Erfahrung des Todes< einen Namen und starb 1944 an den erlittenen Qualen im Konzentrationslager Oranienburg.35 Der Stil seines Erstlingswerkes mutet souverän an, mag es der Einundzwanzigjährige auch unter dem Einfluß Max Schelers, dem es gewidmet ist, geschrieben haben. Scheler, seinerseits Schüler Edmund Husserls, gehörte in seiner damaligen Phase zu den führenden Geistern jener Erneuerung, die nach 1918 den deutschen Katholizismus erfaßt hatte und sich u.a. in der liturgischen Bewegung (Ildefons Herwegen) sowie der katholischen Jugendbewegung (dem „Quickborn“ mit Romano Guardini als geistigem Mentor) auswirkte. ‚Die Welt des Mittelalters und wir‘ hat manches diesen Bestrebungen zu verdanken - bezeichnenderweise wird Guardini an einer wichtigen Stelle (S. 30) zitiert –, auch bereiteten sie den Resonanzboden für Landbergs Thema.“
- [1975-000] Hans Pfeil: Von Christus zu Dionysos: Nietzsches religiöse Entwicklung, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=9GQOAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 206: „Nietzsches Fehler besteht darin, daß er in Gott, um mit Romano Guardini zu reden, den "Anderen" sieht, der ihn überwältigen will und gegen den er sich, gemäß der Alternative: Er oder Ich, um seiner physischen und moralischen Selbstrettung willen zur Wehr setzen und auflehnen muß. Die Alternative ist falsch.“
- [1975-000] [Französisch] Jacques van Rillaer: L'agressivité humaine, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Y1x9n-_0iZkC&pg=PA9
- S. 9: „Ainsi Romano Guardini croit devoir proclamer: „Le sens de notre époque, sa tâche centrale, sera d´ordonner la puissance de telle sorte que l´homme soit capable d´en faire usage et de subsister en tant qu´homme“ (Guardini R. (1951): Die Macht. Werkbund. Tr. La Puissance. Seuil, 1954*, p. 9).]“
- [1975-000] Hermann Ringeling: Zurück zur Askese? Christliche Ethik und die Grenzen des Wachstums, in ders.: Neue Humanität. Beiträge zur theologischen Anthropologie, Gütersloh 1975, S. 112-123 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1975-000] [Spanisch] Ricardo Maliandi: Veinticinco años de pensamiento filosófico en la Republica Federal De Alemania (1949-1974) (I) (Rezension zu: Wisser, Verantwortung), in: Eco. Revista de la cultura de Occidente, 1975, 174, S. 561-651, hier S. 616 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=mlM8AQAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 616: „Entre los filósofos católicos que han desarrollado su pensamiento fuera de la línea tomista hay que tener en cuenta ante todo a Romano Guardini, de origen italiano pero radicado en Alemania desde su juventud, y que publicó varias de sus obras importantes[148 Cf. R. Guardini: Die Sinne und die religiöse Erkenntnis, 1950; Die Macht, 1951; Gläubiges Dasein, 1951; Die Lebensalter, 1954; Jesus Christus. Geistliches Wort, 1957; Sprache, Dichtung, Deutung, 1962, etc. Sobre el pensamiento de Guardini cf. H. KUHN: Romano Guardini. Der Mensch und das Werk; München, Kösel Verlag , 1961.] ya en la República Federal. Murió en 1968 en Munich, donde había sido profesor.“
- [1975-000] Bodo Zelinsky: Russische Romantik, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=aFSvAAAAIAAJ; zu Romano Guardini S. VII, 5, 73 f., 102 (zu: Guardini, Erscheinung und Wesen der Romantik)
Zu: Vom Wesen katholischer Weltanschauung (1923/1953)
- [1975-000] [Italienisch] Giuliano Riva: Romano Guardini e la Katholische Weltanschauung. Bologna 1975 - 364 S., spricht auf S. 14 irrtümlich von „Heinrich Schleußner“ [Gerner 62] und [Brüske 280] und [Zucal, 1988, 482] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 128] - [Guardini-Monographie] - https://books.google.de/books?id=nI49AAAAYAAJ
Literatur, Sprache und Kunst
- [1975-000] Rosario Assunto: Theorie der Literatur bei Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, Hamburg 1975 Rowohlts deutsche Enzyklopädie: das Wissen des 20. Jahrhunderts im Taschenbuch mit enzyklopädischen Stichwort, 372), 1974 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=iy4TAQAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 25 („Dasselbe gilt von dem nicht näher bestimmten Tier Rilkes, gerade weil es „kein Bewußtsein vom Gegenstand, welches sagt: `das ist so oder so´; kein Bewußtsein vom Zweck, welches sagt: `das brauche ich dafür´; kein Bewußtsein vom eigenen Selbst, welches sagt: `ich stehe hier, das ist vor Mir´, hat. Das alles fehlt, so kommt in die Haltung der Tiere etwas Offenes. Sie hat weder Subjekt noch Gegenstand, und die Bewegung des Lebens geht durch sie hindurch. Im letzten tut das Tier nicht etwas, sondern tut es einfachhin. Es richtet sich nicht auf etwas, sondern lebt hinaus. Es ist kein jemand, sondern eine Ausbruchsstelle des Daseins überhaupt9“ Diese kommentierenden Worte zeigen am deutlichsten die Analogie zwischen Rilke und Marc, der, wie wir sahen, versucht hat, in seiner Malerei ein unirdisches Sein zu zeigen, das hinter allem wohnt.“), 28 (Und Pirandellos Idee einer «philosophischen Kunst», in der die Gestalten , Begebenheiten und Landschaften einen besonderen Sinn des Lebens aufnehmen und durch ihn einen allgemeingültigen Wert erhalten, kann man ohne weiteres neben die „Gedankendichtung“ stellen, von der etwa fünfzehn Jahre nach Pirandellos Vorwort zu Sechs Personen suchen einen Autor Romano Guardini am Beginn seiner Untersuchung über Rilke spricht (wobei wir natürlich die Verschiedenheit der Voraussetzungen und der Ziele nicht übersehen dürfen). Die Formulierung Guardinis erinnert, wenn auch im Rahmen einer anderen Philosophie, an Pirandello: ...“), 33, 49 f., 52, 195
- [1975-000] Horst-Jürgen Gerigk: Entwurf einer Theorie des literarischen Gebildes, 1975 [neu aufgnommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=iJ4KAAAAMAAJ
- [2019-000] wieder 2019 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=0BiBDwAAQBAJ&pg=PA60, zu Romano Guardini:
- S. 60: „Aus unserer Zeit seien Romano Guardini und Georg Lukács genannt, deren Einfluß zwar immer mehr abnimmt, die sich jedoch auf das Geschäft des Überredens anhand von künstlerischen Gebilden vorbildlich verstanden. Mit welcher Finesse Guardini das ausbeutende Verstehen betreibt, wird deutlich in der grundlegenden Kritik Hans-Georg Gadamers an Guardinis Rilke-Buch.1 Gadamer zeigt, wie Guardini als katholischer Christ die Vielschichtigkeit der gegenständlichen Motive in Rilkes Dichtung unberücksichtigt läßt. Es heißt: „Niemand wird bestreiten, was Guardini auch ganz mit Recht feststellt, daß Rilke aus einer katholischen Umwelt und Herkunft die entscheidenden Möglichkeiten für seine dichterischen Aussagen gewinnt.“ Gewiß, was mit Hilfe solcherart geprägter gegenständlicher Motive in seiner Dichtung zur Aussage kommt, soll verstanden und, als wahr aufgefaßt werden. „Das mißlingt aber, wenn man statt dessen die stofflich-gegenständlichen Mittel dieser Aussagen als die Sache selbst behandelt." Es gilt der Argumentation Gadamers hinzuzufügen, daß Guardini in seinem Dostoevskij-Buch genau umgekehrt verfährt. Dostoevskijs unverhohlener Haß auf die katholische Kirche ließ eine Gleichsetzung der stofflich-gegenständlichen Mittel der Aussage mit der Sache selbst nicht zu, und so sah sich Guardini gezwungen, einen anderen Weg einzuschlagen, um Dostoevskij noch würdigen zu können. Die stofflich-gegenständliche Seite seines Werks wird auf die an ihr sich zeigenden Prinzipien angesehen, die auch eine andere Veranschaulichung zuließen. Guardinis hervorragende Einzelbeobachtungen bestechen immer wieder und belegen, daß offensichtlich das natürliche Verstehen auch bei einer dezidierten Tendenz der Auslegung des öfteren zum Durchbruch kommt. Guardini ist, recht besehen, den Sophisten zuzuordnen.“
- [1975-000] Albrecht Hagenlocher: Schicksal im Heliand: Verwendung und Bedeutung der nominalen Bezeichnungen, 1975 (Niederdeutsche Studien; 21) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=kL1bAAAAMAAJ; zu Romano Guardini im Abschnitt G 3. Unpersönliches Schicksal und persönlicher Gott (S. 162-169) S. 162 und 164
- [1975-000] Hermann Hesse: Brief an Günter Klinge vom 9.12.1961, in: Volker Michels (Hrsg.): Materialien zu Hermann Hesses Siddhartha, 1975 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=VfdbAAAAMAAJ
- S. 263: „Er [Guardini] und Reinhold Schneider sind die beiden guten Katholiken im deutschen Schrifttum unsrer Zeit, beide weise, beide weitherzig und frei von Fanatismus. Und dennoch verstehen beide, oder doch Guardini, unter `Glauben´ die genaue, allein gültige, allein seligmachende Dogmatik, die schon vor Jahrhunderten von allen frommen Ketzern und Reformatoren als nicht mehr annehmbar abgelehnt wurde, und die sich seither ja noch mehr kompliziert hat. Für Guardini ist die Weltgeschichte eine irdisch-menschliche Sache, die Erscheinung Christi aber eine göttliche. Als ob nicht, wenn man schon an Gott glaubt, auch die Weltgeschichte eine Schöpfung oder ein Versuch Gottes wäre, und als ob nicht ebenso wie im Glauben an Jesus Millionen frommer Menschen fromm gelebt und selig gestorben wären im festen Glauben an Krischna, an Buddha, an Mohammed. Die Annahme dessen, was Guardini „Glaube“ nennt, ist nun einmal unmöglich ohne das Opfer der Vernunft. Dieses Opfer bringen heißt für mich: Wegwerfen einer der edelsten Gaben Gottes. Dennoch, ich habe vor Männern wie Guardini große Hochachtung.“
- [1975-000] [Englisch] Lee B. Jennings: Suckelborst, Wispel, and Mörike´s Mythopoeia, in: Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte, 69, 1975, S. 320-332 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=xwVZAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 327, 329 f. (zu: Guardini, Märchen vom sichern Mann)
- [1975-000] Hermann Kunisch: Das Heilige - Die Begeisterung - Die Dichter, in: Ansgar Paus (Hrsg.): Kunst heute. Vorlesungen der Salzburger Hochschulwochen 1974 vom 29. Juli - 10. August, Graz/Wien/Köln 1975, S. 143-174, besonders S. 146-151 (Bezugnahme auf Hölderlin. Weltbild und Frömmigkeit; Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins) [Mercker 2263] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=SSY4AQAAIAAJ
- [1975-000]] Paul Konrad Kurz: Die Neuentdeckung des Poetischen: zwischen Entfremdung und Utopie, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=wfEqAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 35: „Was bedeutet nun der Begriff „Realisation“ für Sölle? Ich blättere zurück zu Guardinis Vortrag über „Die religiöse Sprache“ (den Sölle nicht kennt) und lese: »Das Numinose vermag sich aber in jedem Element der unmittelbaren Weltwirklichkeit auszudrücken und darin gegenwärtig zu werden, in Dingen, Vorgängen, Ordnungen, Werten. Es vermag sie zu durchdringen; sie nicht nur zu einer volleren, sondern auch zu einer neuen Sinn-Realisation zu bringen; sie zu Symbolen seiner eigenen Wesensfülle zu machen. Das aber immer so, daß es sich zugleich von ihnen unterscheidet. Das Religiöse bejaht, intensiviert, erhöht das Welthafte und stellt es zugleich in Frage, erschüttert es, führt von ihm weg so sehr, daß es den Erfahrenden mit allem Welthaften in Konflikt bringen kann“.[3 Romano Guardini: Die religiöse Sprache, in: Die Sprache. Vortragsreihe München und Berlin 1959, S. 30 f.]“
- [1975-000] Thomas Mann: Thomas Mann über seine Dichtungen: 1944-1955, hrsg. von Hans Wysling/Marianne Fischer, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ijouAAAAIAAJ
- S. 265: „Thomas Mann an Heinrich Hahne (eBr./Br. III, 215) Bad Gastein, 23.8.1951 Ueber jenen frommen Vortrag[1097 Des katholischen Religionsphilosophen und Theologen Romano Guardini. - Vgl. dazu den Artikel „Salzburger Hochschulwochen: Dichtung in gläubiger Sicht“ von I. Leitenberger in den »Salzburger Nachrichten« vom 16.8.1951 (Jg. 7, Nr. 188, S. 4).] hatte ich schon gelesen. [...] Mir kam es [...] so vor, alsob der namhafte Theologe über das Wesen des Mythischen aus dem „Joseph“ manches gelernt hätte. Uebrigens habe ich in Deutschland und in der Schweiz Theologen zu Freunden, und seit dem „Faustus“ habe ich gerade aus dieser Sphäre manchen guten Brief empfangen. In die Gefühle des Namhaften mischt sich wohl recht Unreligiöses[1098 Vgl. 18.12.1951.]. (eBr.)“
- S. 269: “Pacific Palisades, 18.12.1951 Thomas Mann an Heinrich Hahne: „Von [...] den „Ausfällen Guardinis“[1114 Vgl. 23.8.1951] und davon, daß sie und Ihre Freunde sich „leichtfertigen Exzessen“ ausgesetzt, verstehe ich garnichts. Sie müssen es mir aber auch nicht erklären. Offenbar ist es unerfreulich.“
- [1975-000] Jörg Splett: Zur philosophischen Interpretation von Dichtung, in: Stimmen der Zeit, 193, 1975, S. 624-636, zu Romano Guardini S. 632 (zu Gadamers Kritik an Guardinis Rilke-Interpretation) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=I_wIAQAAIAAJ
- [1975-000] Louis Truffaut: Grundprobleme der deutsch-französischen Übersetzung, 1975 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=wVXLeQnILMQC; zu Romano Guardini S. 18, 23, 30, 94, 102, 126, 155, 223 f., 241
- [1975-000] [Englisch] Vernon Ruland: Horizons of Criticism: An Assessment of Religious-literary Options, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=jf0tAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 185 ff. (zu Guardinis Rilke- und Dostojewskij-Interpretation)
- [1975-000] Volker Zehetbauer: Darstellung von Wirklichkeit als dramaturgisches Problem bei Max Frisch: Der Versuch einer Erhellung mit Hilfe der Unterscheidung von griechischem und hebräischem Denken, 1975 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=gmsmAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. II: Wenn Kierkegaards „Personbegriff "akthaft" und "dynamisch" ist, so, daß "existieren" heißt, sich unter den Widerspruch von Unbedingtem und Bedingtem zu stellen, so, daß Personsein ein "Verhältnis, das sich zu sich selbst verhält" („Krankheit zum Tode") ist, und wenn Kierkegaard es immer um den einzelnen geht[„[1) Vgl Romano Guardini, Der Ausgangspunkt der Denkbewegung Sören Kierkegaards, in: Unterscheidung des Christlichen. Ges. Werke hg. v. Hans Waltmann. Studien 1923-1963, Mainz 1963, S. 473-501.], dann sind eben dies die wesentlichen Stichworte für den Stil des Stückes "Biografie", in der ein einzelner sich zu sich selbst verhält.“
- S. 100 f.: „[1 ... Vgl Frischs Hinweis auf Guardini, dessen Aufsatz "Vom Sinn der Schwermut" er gelesen hat, auf diese Weise Kierkegaards "Don Juan" näher kennenlernend: Guardini, in: Unterscheidung des Christlichen, Mainz 1963, 502-533 ...] ... Er [Frisch] relativiert und zeigt zugleich die Schwermut, von der Guardini sagte, sie sei „die Not der Geburt des Ewigen im Menschen“ (a.a.O., Frisch-Zitat II, 320).“
- S. 135: „Frischs Kritik des Schicksalbegriffes ist Religionskritik in diesem Sinn, daß er das „sakrale“ daran enthüllt und das menschliche Leben, nicht mehr sakral entfremdet, „weltlich“ wird: profan, banal, wie es ist[2) Positiv in ihrer Funktion für Kirche und Profangeschichte bewertet Romano Guardini die Säkularisierung: Das Ende der Neuzeit, Würzburg, 3. A. 1951 ...].
Zu: Der Weiße Reiter (1919)
- [1975-000] Max Tauch: Der Weiße Reiter. Ein unbekannter rheinischer Künstlerkreis, in: Jahrbuch des Kölnischen Geschichtsvereins, Köln, 46, 1975, S. 131-138, zu Romano Guardini be-sonders S. 136 [Gerner 228] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=9g1WAAAAYAAJ
Zu: Dostojewskij (1931)/Rezensionen zu: Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk (1939)
- [1975-000] [Englisch] Jean Defrees Kellogg: Dark Prophets of Hope - Dostoevsky, Sartre, Camus, Faulkner, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=2sVZAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 44: „The German theologian, Romano Guardini, said in 1954 that the Christ of the "Legend" was not the Christ of the gospels but the Christ envisioned by Ivan Karamazov, whose views he reflected. "The Christ of the Grand Inquisitor ... does not accept the order of the world. He has no essential relationship with the Father-Creator. He is not truly the Word, in whom the world has been created, and whose incarnation ought to regenerate it by transforming it. This Christ does not have that holy relationship of love for the real world which purifies it and renews it ; he is simply compassion , bearing an invitation to leave the world."[18 Romano Guardini, „The Legend of the Grand Inquisitor,“ Cross Curents (Winter 1954), p. 64.]“
- [1975-000] [Englisch] Alexandra Lyngstad: Dostoevskij and Schiller, 1975 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=oAVgAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 80 f. und 103
- [1975-000] [Russisch] Mihaljlo Mihajlow: Misticheskii opyt nevoli, in: Kontinent, 5, 1975, S. 220-250 [neu aufgenommen] – [Artikel] – [noch nicht online]
- [1976-000a] [Englisch] unter dem Titel: Mystical Experiences of the Labor Camps, in: Kontinent 6, 1976, S. 103-132 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Z-cSAQAAMAAJ;
- [1982-000a] wieder in ders., Underground Notes, 1982 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=_r4jAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- 1976, S. 121 f./1982, S. 187 f.: „An opinion was expressed that the fundamental mystical law about which I was writing is identical tot he ideas expressed by Romano Guardini in his outstanding book about Dostoevsky. This is incorrect. It is specifically Guardini who is far from understanding the law about which I have written in the past with regard to samizdat, and with regard to empirical testimony presented in the books of Solzhenitsyn, Panin, Shifrin, and Tertz. Guardini's discussion centers on the idea that people live in different worlds, depending on the spiritual world of the individual. However, this is, for example, only in the sense that entirely different wide roads and opportunities materialize for a good person, a happy person, a person whose heart is open in love for all living beings than for a person who is angry and hates both himself and the whole world. Before the former, all humanity and animals and even plants open up to him and even reach out to him, while for the latter, they flee from him. This means that people live in one world or another depending on their hearts. For the former, the world in which he lives will be free, open, while for the latter, it will in many instances be unfree and closed up. There is nothing mystical in Guardini's conclusions, and even modern psychology can easily substantiate the occurrences which he describes. I, on the other hand, am speaking all the while about something else about the real influence of man's spiritual world upon events which are completely independent of one another, in the physical sense and in the sense of space such as those described by Solzhenitsyn, Tertz, Shifrin, and Vercors. The astrophysics manual which "accidentally" appeared in the prisoner's cell was the result of his inner striving, not of personal fascination or contacts. The Parisian relative of the young Rumanian was "accidentally“ crossing the bridge on that day and at that hour when the Romanian went there. He went there because he was led by a mystical force, which was spurred into action through the process of following the inner calling on the part of his young relative. This has nothing in common with that about which Guardini speaks in his book on Dostoyevsky.“
Zu: Dante (1931)
- [1975-000] [Italienisch] Anna M. Chiavacci Leonardi: Il canto XXX del Paradiso, in: Paragone, 26, 308, 1975, 308, S. 3-34, hier S. 33 und 34 [neu aufgenommen] – [Artikel] – https://books.google.de/books?id=r8gTAQAAMAAJ;
- [2010-000a] wieder in: Le bianche stole: saggi sul "Paradiso" di Dante, 2010 [Artikel] - https://books.google.de/books?id=C3E4AQAAIAAJ
- 2010, S. 69: [4 Si vedano le acute osservazioni di R. Guardini, in Studi su Dante, Brescia, 1967, pp. 114-115 e 161-163. Tale gratuità sarebbe per lui anche il senso profondo dell'immagine ultima della rosa. E per quanto noi riteniamo che il primo significato di tale immagine sia altro e più complesso, come diremo, certamente è presente in essa anche questo valore.“
- 2010, S. 70: [22 [...] per il Mandala si veda B. Seward, The Symbolic Rose, New York, 1960, pp. 8-9 e R. Guardini, op. cit, p. 164 sgg; [...]]
Zu: Raabe (1931)/Rezensionen zu: Über Wilhelm Raabes Stopfkuchen (1932)
- [1975-000] Günther Matschke: Die Isolation als Mittel der Gesellschaftskritik bei Wilhelm Raabe, 1975 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=WJwqAAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 11, 15, 73, 127
Zu: Rilke (1941)/Rezensionen zu: Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins (1941/1953)
- [1975-000] Ingeborg H. Solbrig/Joachim W. Stork: Rilke heute. Beziehungen und Wirkungen, Frankfurt am Main 1975,
- Bd. 1, S. 291 [Gerner 176] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=u3VcAAAAMAAJ;
- [1976-000a] Frankfurt am 1976, Bd. 2, S. 63 [Gerner 176] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=cw9aAAAAIAAJ
Sammelbände
Bisher keine Funde
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1976
Vorläufig verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1976 bereits 91+x Titel. Von den 91+x Titeln finden sich:
- 3 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
- 36 Titel zusätzlich in der Gerner-Bibliographie;
- 1 Titel zusätzlich in der Zucal-Bibliographie;
- 51 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.
Biographie
Lexika
- [1976-000] [Italienisch] (Artikel) Romano Guardini, in: Centro di studi filosofici di Gallerate (Hrsg.): Dizionario dei filosofi, Florenz 1976, S. 499f. [Gerner 54] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
Fotografie/Gemälde
- [1976-000] Felizitas Timpe: Foto von Romano Guardini, in: Katholische Akademie in Bayern: Chronik 1974-1975, München 1976, Bildteil nach Seite 150, Nr. 1 [Gerner 281] - [Fotografie] - [noch nicht online]; auch in: Mercker, Bibliographie Romano Guardini, 1978, nach S. 200 [Gerner 281] - [Fotografie] - [noch nicht online]
- [1976-000] Cover-Bild auf Gerhard Mahr, Romano Guardini, 1976 [Cover-Bild] - https://m.media-amazon.com/images/I/51pI1scp-dL._SY264_BO1,204,203,200_QL40_ML2_.jpg
Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen
- [1976-000] Hedwig Bach (Hrsg.): Dichtung ist eine Form der Liebe. Begegnung mit Gertrud von Le Fort und ihrem Werk. Zum 100. Geburtstag am 11. Oktober 1976, München 1976, zu Romano Guardini S. 41 (Sybil Armistead) [Gerner 292] - [Sammelband] - [noch nicht online]
- [1976-000] Hans Urs von Balthasar: Persönliche Notizen, Sommer 1946 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online], darin:
- S. 194f.: „Man rühmt an Guardini, daß er Zugänge schafft für die Außenstehenden. Das ist gewiß eine notwendige Aufgabe und Sendung. Aber Zugänge wozu? Haben nicht Brunner und Seinesgleichen recht, wenn sie im heutigen Katholizismus zwei Fronten unterscheiden: die gescheiten Außenseiter, die man vorschickt, um die Fische zu fangen und ins Netz zu treiben, und die große, träge Masse dahinter …? Wäre es nicht gescheiter, sich ganz der inneren Arbeit zu widmen, vom innersten Zentrum her das Christliche so unwiderleglich erstrahlen zu lassen, daß die Lichter bis ins finstere Revier vor der Kirche draußen hindurchscheinen würden?“;
- [1976-000] Wolfgang Trillhaas: Aufgehobene Vergangenheit. Aus meinem Leben, Göttingen 1976, zu Romano Guardini S. 275 [Gerner 297] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=poBsAAAAIAAJ
- [1976-000] Hellmut Becker: Portrait eines Kultusministers. Zum 100. Geburtstag von Carl Heinrich Becker (12. April 1976), in: Merkur, Stuttgart, 30, 1976, 4, S. 365-376, zu Romano Guardini [historisch relevant] S. 369 [Gerner 231] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=BwVQAAAAIAAJ
- [1976-000] Barbara Gerl: Der Theologe Romano Guardini als Interpret. Hinführung zu schwierigen Werken der Weltliteratur - Von einer Tagung auf Burg Rothenfels am Main, in: Deutsche Tagespost, 1976, 124 (19. Oktober), S. 10 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1976-000] Albrecht Goes: Tagwerk. Prosa und Verse, Frankfurt am Main 1976, zu Romano Guardini S. 99 und S. 203f. („Der getaufte Verstand“) [Gerner 287] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1976-000] Manfred Hörhammer: Um Guardinis Person und Werk (Aus einer Predigt während der Tagung vom 6.-11. Oktober 1975 auf Burg Rothenfels), in: Burgbrief, Burg Rothenfels, 1976, 1, 18. Januar 1976, S. 2-6 [Gerner 289] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1976-000] Heinrich Kahlefeld: Orientierung am Evangelium. Lectio brevis. Neue Folge, Frankfurt am Main 1976, zu Romano Guardini S. 17 [Gerner 289] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1976-000] Gerhard Mahr: Romano Guardini. Berlin 1976. - 932 S. [Mercker 1856] - [Guardini-Monographie] - [noch nicht online]
- S. 90: Guardini starb im Bewußtsein, “sein eigenes Werk überlebt zu haben”, wenn freilich auch in der Hoffnung auf eine Wiederbelebung des Interesses an ihm;
- Rezensionen:
- [1977-000a] Wolfgang Beinert: Rezension zu: Mahr, Romano Guardini, in: Theologie und Glaube, 1977???, S. 230 (bezeichnet Guardini als „nach seinem Tod so bald vergessenen und kaum mehr gelesenen Autor“) [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=rW86gjdVi5QC
- [1979-000a] Burkhard Neunheuser: Rezension zu: Mahr, Romano Guardini, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, Regensburg, 20/21, 1978/79, S. 158 [Gerner 410] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=exVCAQAAIAAJ;
- [1976-000] Josef Pieper: Noch wusste es niemand. Autobiographische Aufzeichnungen 1904-1945, München 1976, zu Romano Guardini S. 7, 42f., 70 und 112 [Gerner 294] - [Monographie] /[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=7wY0AAAAMAAJ
- [1976-000] Dieter Riesenberger: Die katholische Friedensbewegung in der Weimarer Republik, Düsseldorf 1976, zu Romano Guardini S. 43, 141f. und 153 [Gerner 304] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=JII9AAAAIAAJ oder hrsg. von Peter Bürger, (Neuausgabe)2024 - https://books.google.de/books?id=3B4BEQAAQBAJ; zu Romano Guardini S. 63 f., 184-186 und 200
- [1976-000] Emmanuel von Severus: Tradition und Fortschritt im Denken des Abtes Ildefons Herwegen, in: Bernd Jaspert/Rudolf Mohr (Hrsg.): Traditio, Krisis, Renovatio aus theologischer Sicht: Festschrift Winfried Zeller zum 65. Geburtstag, 1976 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=AfcrAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini S. 407 und 413:
- S. 407: „Alle, die ihn noch persönlich kannten, wissen, daß es unmöglich ist, ihn einseitig für eine Geisteshaltung in Anspruch zu nehmen, wie sie in der Antithese „Tradition und Fortschritt" heute ausgesprochen wird. Das gilt auch dann, wenn die Versuchung dazu sich heute noch eher aufdrängt als für den 1923 noch am Anfang seiner Laufbahn stehenden Romano Guardini, dem Abt Herwegen in einer krisenhaften Stunde am 14. August 1940 in Erinnerung rief, daß er, Guardini, ihn im Frühjahr 1923 „als den größten Revolutionär der Gegenwart" bezeichnet habe. Denn was Abt Ildefons in Bewegung gesetzt und gefördert habe, so hielt der junge Dozent ihm damals entgegen, sei „Revolution auf allen Gebieten des kirchlichen Lebens"[1 Archiv der Abtei Maria Laach, Nachlaß Abt Ildefons Herwegen. Brief an R. Guardini vom 14.8.1940.].“
- [1976-000] Adrienne von Speyr: Erde und Himmel, Bd. III: Die späten Jahre, Einsiedeln 1976 [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Memoiren] - [noch nicht online], darin:
- S. 38f.: Hans Urs von Balthasar über seine Situation Ende Oktober 1949 und Guardinis Angebot, „nach München zu kommen und mich dort zu habilitieren“;
- S. 165: „Viele Besuche. Öfter Reinhold Schneider, C. J. Burckhardt, Guardini, Heuß …“;
- [1976-000] Martin Stankowski Linkskatholizismus nach 1945. Die Presse oppositioneller Katholiken in der Auseinandersetzung für eine demokratische und sozialistische Gesellschaft, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=gyM4AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 86: „Darauf deuten auch die honorigen Autoren hin, wie etwa Romano Guardini, der in den ersten Jahren eine Reihe exegetischer Beiträge verfaßte.“
- S. 92. Seitenzahl der Beiträge in den Frankfurter Heften: „Romano Guardini: 1946: –, 1947: 5, 1948: 3, 1949: -, 1950: 1, Zusammen: 9“
- S. 322: „Es ist nicht Aufgabe dieser Arbeit, die soziologischen wie sozial-psychologischen Determinanten des Laienaufbruchs näher zu bestimmen wie auch das fulminante Interesse der Kirche daran zu erklären. Analoge Phänomene hat es schon vor dem Krieg gegeben in Kreisen der katholischen Jugendbewegung, für die Romano Guardini die Kennzeichnung fand: "Die Kirche erwacht in den Seelen"; ein Ausspruch, der in seiner tausendfachen Wiederholung allzugern als Beschreibung des gesamten Katholizismus im Deutschland der Weimarer Zeit verstanden wurde.“
Katholische Akademie
- [1976-000] Katholische Akademie in Bayern: Chronik 1974-1975, München 1976
- S. 54: Bericht über Gottesdienst und Gedenkstunde am 3. Oktober 1974 [Gerner 224] - [Artikel] - [noch nicht online]
- S. 55: Bericht über Gedenkgottesdienst am 31. Oktober 1975 [Gerner 224] - [Artikel] - [noch nicht online]
- Bildteil nach Seite 150, Nr. 1: Foto von Romano Guardini, Aufnahme: Felicitas [Gerner 281] - [Fotografie] - [noch nicht online]
- auch in: Mercker, Bibliographie Romano Guardini, 1978, nach S. 200 [Gerner 281] - [Fotografie] - [noch nicht online]
Romano-Guardini-Preis
- [1976-000] Romano-Guardini-Preis 1976 an Shemaryahu Talmon und Teddy Kollek, Jerusalem (Dokumentation), in: Katholische Akademie in Bayern: Chronik 1976-1977, S. 55-69 [Gerner 226] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1976-000] [Englisch] Guardini-Prize, in: Kulturbrief, 1976, S. 13 f. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=fAxaAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 13 f.: „1976 Guardini Prize The Bavarian Catholic Academy's Romano Guardini Prize has been awarded to two non-Christians this year for the first time - Teddy Kollek, the 65 year old mayor of Jerusalem, and Professor Shemarayahu Talmon, the Bible scholar born at Wroclaw in 1920 who is now teaching at Jerusalem's Hebrew University. The Academy's director, Franz Henrich, has said that the award constitutes an attempt "to establish a counterweight to the offensive United Nations resolution on Zionism as a form of racism".“
- [1976-000] Brücke zwischen Rassen und Religionen. Guardini-Preis der Katholischen Akademie für zwei Repräsentanten Israels, in: Süddeutsche Zeitung, München, 1976, 57, 9. März, S. 17 (Teddy Kollek, Shemarayahu Talmon) [Mercker 2718] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1976-000] Guardini-Preis an Israelis aus Jerusalem, in: Zur debatte, München, 6, 1976, 3 (Mai/Juni 1976), S. 1-6: Jahresfeier 1976 (9. März 1976, München) [neu aufgenommen] - [Sammelband] - [noch nicht online]
- [1976-000] Shemaryahu Talmon: Jerusalem - Glaube und Geschichte, S. 1-3 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1976-000] Teddy Kollek: Jerusalem - Idee und Wirklichkeit, S. 3-5 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1976-000] Ludger Oeing-Hanhoff: Shemaryahu Talmon und der Dialog, S. 5 f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1976-000] Günther Gillessen: Teddy Kolleks bedrohter Erfolg, S. 6-8 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1976-000] Franz Henrich: Bericht über die Akademie 1976, S. 8-10 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1976-000] Julius Kardinal Döpfner, S. 10 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur
Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung
- [1976-000] [Französisch] Blandine Dominique Berger: Le Drame Liturgique de Paques: Liturgie et théatre, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Xw7nsIvZZFQC&pg=PA28 ; zu Romano Guardini S. 28 und 242 f. (zu: Guardini, L'esprit de la liturgie)
- [1976-000] Theodor Maas-Ewerd: Romano Guardinis' "Beurteilung der liturgischen Bestrebungen". Ein bisher unveröffentlichtes Dokument, in: Bibel und Liturgie, Klosterneuburg, 49, 1976, S. 176-184 (Große Ähnlichkeit mit „Ein Wort zur liturgischen Frage“) [Mercker 2241] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1976-000] Theodor Maas-Ewerd: Grundgestalt der Messe. Johannes H. Emminghaus zur Vollendung des 60. Lebensjahres, in: Bibel und Liturgie, Klosterneuburg, 49, 1976, S. 23-30, zu Romano Guardini S. 24f.: Guardini, Zu meinem Vortrag im Wiener Seelsorgeinstitut über Wesen und Gestalt der heil. Messe am 19. Januar 1943 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1976-000] Theodor Maas-Ewerd/Klemens Richter (Hrsg.): Gemeinde im Herrenmahl. Zur Praxis der Meßfeier, Einsiedeln/Zürich/Freiburg/Wien 1976, Band 1, darin:
- [1976-000] Hugo Aufderbeck: Sonntagsgottesdienst ohne Priester, S. 91-96, zu Romano Guardini S. 93, 96 [Gerner 105, ohne Aufsatz- und Autorennennung] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1976-000] Paul Nordhues: Zur Einheit von Eucharistie und Caritas, S. 160-171, zu Romano Guardini S. 161 und 170 [Gerner 105] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1976-000] [Englisch] Gustave Martelet: The Risen Christ and the Eucharistic World, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=2FcJAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini S. 99-101 (100: Guardini´s inspiration), 205 und 223
- [1976-000] [Englisch] Gladys Ruth Noreen: Monastic Life and the Theology of Play, in: The American Benedictine Review, 27, 1976, 2, S. 187-198 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Qu_CPrl8FYsC; zu Romano Guardini:
- S. 197: „The celebration of the liturgy can also be described as a playful activity. Romano Guardini in the book, The Spirit of the Liturgy, devotes a chapter to the "Playfulness of the Liturgy." He describes the liturgy as a "sphere which is, in a special sense, free from purpose; it is an end in itself."20“
- [1976-000] Thomas Perler: Damit Zeichen reden. Von der Liturgie und ihren Symbolen, Freiburg/Schweiz 1976, zu Romano Guardini S. 60 [Gerner 108] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1976-000] Jakob J. Petuchowski: Beten im Judentum, Stuttgart 1976, zu Romano Guardini s. 47, 50 und 121 [Gerner 108] - [Monographie] - [noch nicht online]
Zu: Christliche Kunst und Architektur
- [1976-000] Martina Ingendaay: Sienesische Altarbilder des sechzehnten Jahrhunderts: Studien zur Typologie und Thematik mit einem Katalog sienesischer Altarbilder von 1500 bis 1620, Band 1, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=F5gSAQAAIAAJ
- S. 15 mit Anmerkungen S. 219: „Entgegen allen theologischen Überlegungen wie etwa die bildlose Devotion als Ideal der bernhardinischen Tradition[(2) S.Ringbom, Icon to narrative. The rise of close-up in fifteenth Century devotional painting, Abo, 1965, p.15 / 16 - R. Guardini, Kultbild und Andachtsbild, Würzburg, 1939, p. 12 (Funktionselemente für das Andachtsbild)], wächst mit Beginn des 15.Jh. die Bedeutung der Devotionsbilder und die Rolle der privaten Andacht.“
- S. 22 mit Anmerkungen S. 221 f.: „3. Andachtsbild: [...] Die Heiligen werden als Gegenstand der Devotion objektiviert, der Betende verehrt sie als Idealvorbilder und um ihrer Fürsprecher- und Protektionsrolle willen. Dies gilt in gleichem Maße auch für die Darstellung der Madonna, die als Jungfrau und Himmelskönigin herabgestiegen ist. (2)[... R. Guardini, op. cit., p. 12 ff - ... Nach Guardini soll das Andachtsbild erfahrene Wirklichkeit ausdrücken, d.h.die Persönlichkeit eines bestimmten Menschen, und dessen Erlebnis erfühlen. Es steht in engem Zusammenhang mit dem persönlichen christlichen Leben. Zudem hat es eine mediale Funktion: Unterricht, Belehrung, Seelsorge, Erbauung, Trost, religiöse Erziehung. Das Andachtsbild ist die Brücke vom Göttlichen zum Menschlichen. Guardini weist ausdrücklich auf die Schwierigkeit der Unterscheidung zu anderen Typen und die Begriffsbestimmung überhaupt.] [...] Sie können sich auch in Kirchen oder Kapellen befinden, als Einzelbild ohne Verbindung zu einem Altar an einem freien Wandstück aufgehängt[(4) Befinden sich Andachtsbilder in Kirchen, kann auch ein besonderer Anlaß des Stifters zugrunde liegen, s.a. G.Wackernagel, Der Lebensraum des Künstlers in der florentinischen Renaissance, Leipzig, 1938, p. 137 - Nach Guardini hängt ein Andachtsbild dann in einer Kirche, wenn diese Heim der betenden Gemeinschaft oder des andächtigen Einzelnen ist. Von dort vollzieht sich die Übertragung in die private Sphäre. Diese Vorstellung Guardinis scheint Guardinis scheint in der Praxis ungewöhnlicher zu sein, da besonders in Kirchen die didaktische Aufgabe des Bildes eine größere Rolle spielt.], unterscheiden sich aber formal und funktional von liturgischen und didaktischen Kompositionen kirchlicher Ausstattung.[(5) R. Guardini, op. cit., p. 15].“
Jugendbewegung
- [1976-000] Felix Messerschmid: Die Herkunft aus der Jugendbewegung, in: Frankfurter Hefte. Zeitschrift für Kultur und Politik, Frankfurt am Main, 31, 1976, 1, S. 56-58, zu Romano Guardini passim! [Gerner 164] und [Gerner 286, bei Gerner versehentlich „S. 4-6“ statt „56-58???“ angegeben] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=1U0kAQAAIAAJ;
Zu: Quickborn/Burg Rothenfels
- [1976-000] Hans Gaus: Burg Rothenfels, ihre Vereinigten Freunde und Romano Guardini, in: Burgbrief, Burg Rothenfels, 1976, Nr. 1 (18. Januar 1976), S. 13-15 [Gerner 158] - [Artikel] - [noch nicht online]
Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)
- [1976-000] Hermann Boventer: Lernziel Freiheit. Das Erzieherische, herausgefordert durch die Emanzipationspädagogik, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 28/76, 1976, S. 3-30 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=HdJUAVSGGXMC oder https://books.google.de/books?id=lLwc9Lez1lMC ; zu Romano Guardini S. 24, 28-30
- [1976-000] Wolfgang Brezinka: Erziehungsziele, Erziehungsmittel, Erziehungserfolg. Beiträge zu einem System der Erziehungswissenschaft, München/Basel 1976, zu Romano Guardini S. 68f. und 153 [Gerner 127] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1976-000] Wolfgang Hilligen: Zur Didaktik des politischen Unterrichts. II. Schriften 1950-1975, kommentiert 1975, Opladen 1976, zu Romano Guardini S. 21, 31, 54, 61, 74 [Gerner 135] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1976-000] Jürgen-Eckardt Pleines: Mensch und Erziehung. Studien zur Philosophie und Pädagogik, Ratingen/Kastellaun 1976, S. 163ff. und 177f. (vor allem Bezug zu: Guardini, Grundlegung der Bildungslehre) [Gerner 144] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1976-000] Josef Pollmann: Vom Symbol zur Struktur, in: Katholische Bildung, Paderborn, 77, 1976, S. 263-277, zu Romano Guardini S. 266 [Gerner 146] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1976-000] Elisabeth Schmitt: Eine christliche Erziehungskonzeption auf der Basis kindlicher Krisensituationen, Dissertation PH Rheinland 1976 (Ref. A. Heuser/E. Lucker), zu Romano Guardini S. 12-14 [Gerner 150, ohne Jahresangabe] - [Monographie]/[Doktorarbeit] - [noch nicht online]
- [1976-000] Walter Trobisch: Liebe dich selbst. Selbstannahme u. Schwermut, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online]
- Übersetzungen:
- [1976-000] [Englisch] unter dem Titel: Love Yourself: Self-acceptance & Depression, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=bR2hkjsDwDEC; zu Romano Guardini S. 9 und 19 (zu Guardini, The Acceptance of Oneself)
- Übersetzungen:
Rezensionen zu: Die Lebensalter (1953)
- [1976-000] Bernard Lievegoed: De levensloop van de mens: ontwikkeling en ontwikkelingsmogelijkheden in verschillende levensfasen, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=SY2uwz3jE6YC; zu Romano Guardini, S. 14, 33vv, 47-50, 71
Theologie, Exegese und Mystik
- [1976-000] Michael Albus: Die Wahrheit ist Liebe. Zur Unterscheidung des Christlichen nach Hans Urs von Balthasar, Freiburg/Basel/Wien 1976, zu Romano Guardini S. 83, 84f. und 196 [Gerner 64] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Ang9AAAAYAAJ
- [1976-000] Hans Urs von Balthasar: Henri de Lubac: Sein organisches Lebenswerk, Einsiedeln 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online]
- Übersetzungen:
- [1976-000] [Englisch] [S. 23-121 von 1991] unter dem Titel: The Achievement of Henri de Lubac, in: Thought, 51, 1976, S. 7-49 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=cyE0AAAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 20 und 39
- [1991-000a] [Englisch] The Theology of Henri de Lubac. An overview, 1991 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online]; zu Romano Guardini S. 52 f. und 98
- Übersetzungen:
- [1976-000] Corona Bamberg: „In Deiner Größe bin ich groß“. Anbetung als Erweis der Freiheit, in: Geist und Leben, 49, 1976, S. 249-263 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=NMt1aZIIlXQC; zu Romano Guardini S. 252
- [1976-000] Eugen Biser: Theologischer Kategorienwechsel. Zum Eingangsband von Hans Urs von Balthasars „Theodramatik“ (Rezension), in: Theologische Revue, 72, 1976, S. 441-450, zu Romano Guardini S. ??? [neu aufgenommen] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1976-000] Ladislaus Boros: Im Leben Gott erfahren, 1976, zu Romano Guardini Kapitel "Menschlichkeit. Der vornehme Gott. Romano Guardini" [neu aufgenommen] - [Monographie] - [noch nicht online]; auch in: Gesamtausgabe, Band 5: Über das christliche Beten/Im Leben Gott erfahren, 2023, S. 179 ff. [Monographie] - https://books.google.de/books?id=l6q7EAAAQBAJ&pg=PA179
- [1976-000] [Spanisch] Francisco Interdonato: „Teología Pastoral y Teología Científica“, in: Medellín. Teología y pastoral para América Latina, 2, 1976, S. 182-197 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=_WRaAAAAMAAJ, zu Romano Guardini:
- S. 187 f.: „… se llama "pastoral" y cuyo lema es que la predicación debe ser “sencilla". Esta palabra, decía hace tiempo Guardini, ha llegado a ser sinónimo no de verdad y riqueza inagotable, sino de pobreza; y renuncia a tratar, precisamente, de lo más cristiano del Cristianismo, de las grandes verdades "difíciles" de la Revelación.“
- [1976-000] Walter Kasper: Karl Adam. Zu seinem 100. Geburtstag und 10. Todestag, in: Theologische Quartalschrift, München, 156, 1976, S. 251-258, zu Romano Guardini S. 252 [Gerner 72] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=0xxAS40sY9kC und http://idb.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/thq_1976#p=259;
- [1976-000] Bernhard Maurer: Einführung in die Theologie. Ortsbestimmung des Glaubens, Göttingen 1976, zu Romano Guardini S. 22, 41, 118, 223 und 234 [Gerner 74] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1976-000] [Spanisch] Rafael Ortega: Para una Renovación y Profundización de la Mariología, in: Medellín. Teología y pastoral para América Latina, 2, 1976, S. 151-181, [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=_WRaAAAAMAAJ, zu Romano Guardini:
- S. 168: „Ya hace años, sin embargo, autores serios como Guardini y Schmaus16, por no citar sino algunos, comenzaron a poner en duda tal presentación de la fe de María.“
- [1976-000] Jean Richard: “Fils de Dieu“. Reconsidération de l'interprétation adoptioniste, in: Le Christ Hier, Aujourd'hui Et Demain, 1976, S. 431-466 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Lv-ok8ITV3YC&pg=PA456 ; zu Romano Guardini S. 456-458 (zu Romano Guardini: Le monde et la personne)
- [1976-000] Gerhard Voss: In der Entfremdung die Einheit leben. Von der heilenden Kraft benediktinischer Lebensform, in: Erbe und Auftrag, 52, 1976, 285-293 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=1F_fPwYkGawC; zu Romano Guardini S. 291 (zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie) und 293 (zu: Guardini, Von heiligen Zeichen)“
- [1976-000] Ulrich Gottfried Leinsle: Res et signum: das Verständnis zeichenhafter Wirklichkeit in der Theologie Bonaventuras, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=tKkAAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 5, 75, 89, 92, 101, 177, 196, 232, 240
Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)
- [1976-000] Jürgen Blühdorn (Hrsg.), Das Gewissen in der Diskussion, Darmstadt 1976, darin:
- [1976-000] Alfons Auer: Das Gewissen als Mitte der personalen Existenz, in: Jürgen Blühdorn (Hrsg.), Das Gewissen in der Diskussion, Darmstadt 1976, S. 74-91, zu Romano Guardini S. 80, 83, 84 [Gerner 110, allerdings ohne Artikeltitel] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1976-000] Norbert Matros: Das Selbst in seiner Funktion als Gewissen, in: Jürgen Blühdorn (Hrsg.): Das Gewissen in der Diskussion, Darmstadt 1976, S. 187-251, zu Romano Guardini S. 191f. und 203 [Gerner 110, allerdings ohne Artikeltitel] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1976-000] Dietrich Rüdiger: Der Beitrag der Psychologie zur Theorie des Gewissens und der Gewissensbildung, in: Jürgen Blühdorn (Hrsg.): Das Gewissen in der Diskussion, Darmstadt 1976, S. 461 bis 489, zu Romano Guardini S. 462 [Gerner 110, allerdings ohne Artikeltitel] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1976-000] Günther Bohring: Technik im Kampf der Weltanschauungen, 1976, zu Romano Guardini S. 199f. (Verweis zu: Guardini, Das Ende der Neuzeit) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=m1wKAQAAIAAJ
- [1976-000] Karl Forster: Grundsätze und Möglichkeiten politischer Arbeit aus christlicher Sicht, in: Politische Studien, 27, 1976, S. 27 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ydN8AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 39: „Vor einiger Zeit habe ich wieder einmal nachgelesen, was Romano Guardini 1947-1949 in Vorlesungen an den Universitäten Tübingen und München zum Thema „Ende der Neuzeit" gesagt hat. Er sprach damals auch von der neuzeitlichen Unredlichkeit, die auf der einen Seite die christliche Lehre und Lebensordnung ablehnte, auf der anderen aber deren menschlich-kulturelle Wirkungen für sich in Anspruch nahm. Und Guardini meinte schon damals: „Diese Undurchsichtigkeiten werden aufhören. Wo die kommende Zeit sich gegen das Christentum stellt, wird sie damit ernst machen. Sie wird die säkularisierten Christlichkeiten für Sentimentalitäten erklären, und die Luft wird klar werden. Voll Feindschaft und Gefahr, aber sauber und offen"10.“
- [1976-000] [Französisch] Bernard Halda: Thématique phénoménologique et implications: Husserl, Edith Stein, Merleau-Ponty, 1976, zu Romano Guardini S. 32f. [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=2608AAAAYAAJ
- S. 32 f.: „Il [Husserl] redoutait les suites de cette crise de l'humanisme que les lendemains de la première guerre mondiale firent apparaître dans toute son ampleur et non dans la totalité de conséquences destinées à se multiplier avant d'être intégrées dans un courant nouveau imprévisible. Avant Spengler, avant Romano Guardini, il annonçait, avec le déclin de l´Occident et de sa culture, la fin des temps moderenes. „Les véritables luttes de notre temps et les seules qui aient un sens, écrit-il, ce sont les luttes entre un humanisme qui s'est déjà écroulé et un humanisme encore appuyé sur son fondement mais qui lutte pour conserver ce fondement ou pour en poser un nouveau [(7) Phénoménologie de la perception (Gallimard), p. XIV]. [ce dernier point de vue est celui de Romano Guardini].“
- [1976-000] Arthur Kaufmann: Tendenzen im Rechtsdenken der Gegenwart (Recht und Staat in Geschichte und Gegenwart, 464/465), Tübingen 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=I8ggAQAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=-WoKAAAAIAAJ
- S. 24: „“Die gleiche Masse“, sagt Romano Guardini, „welche die Gefahr der absoluten Beherrschbarkeit und Verwendbarkeit in sich trägt, hat auch die Chance zur vollen Mündigkeit der Person in sich.«38 Entsprechendes gilt für die Technik. Wir Heutigen haben nur den Umgang mit ihr noch nicht gelernt, wir haben ihr noch nicht den rechten Platz in unserer Welt angewiesen, sie ist für uns noch immer wie ein neues Spielzeug, das ohne vernünftigen Plan auf seine sämtlichen Möglichkeiten ausprobiert werden muß. Wenn aber einmal der Mensch Distanz zur Technik gewonnen und die Kunst gelernt hat, sie nur als Mittel zu sinnvollen Zielen zu benutzen, dann mag es wohl dahin kommen, daß sie ihm nicht nur ein gesteigertes materielles Behagen sichert, sondern ihn zugleich auch frei macht für seine eigentlich menschlichen Belange und Aufgaben, für seine geistigen Strebungen, bei denen ihn keine Maschine und kein Automat jemals wird einholen und ersetzen können.“
- [1976-000] Edgar Krämer: Chaos über Europa?: die Entscheidungsstunde des Abendlandes, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=_3IjAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 62: „Diese Krise der Neuzeit stellt Romano Guardini in den Mittelpunkt des „Endes der Neuzeit“: „Bei genauer Prüfung zeigt sich aber, daß im Laufe der Neuzeit zwar die Macht über das Seiende in einem immer ungeheuerlichen Maße ansteigt, der Ernst der Verantwortlichkeit aber, die Klarheit des Gewissens, die Kraft des Charakters mit diesem Anstieg durchaus nicht Schritt halten Das bedeutet, daß die Macht sich dämonisiert.“ Wenn die Macht über die Naturelemente ein Eigenleben führt, das weitgehend der menschlichen Kontrolle durch den sittlich wollenden Geist entzogen ist, dann sind Atomkatastrophen für alle Zeit nicht mit Sicherheit auszuschließen , zumal wenn kollektiver Massenwahn, Massenneurosen, Massenverhetzungen von wirrköpfigen Menschheitsbeglückern weiter um sich greifen.“
- [1976-000] Helmut Kuhn: Veraltete Zukunft, in: Gerd-Klaus Kaltenbrunner (Hrsg.): Was ist reaktionär? Zur Dialektik von Fortschritt und Rückschritt, München 1976, S. 17ff. [Artikel] - https://books.google.de/books?id=w98kAQAAMAAJ; auch in ders.: Ideologie, Hydra der Staatenwelt, 1985, S. 179-186, zu Romano Guardini
- S. 181: „Wollen wir also der von Romano Guardini nach dem Zweiten Weltkrieg ausgesprochenen Vermutung Raum geben, daß sich die Neuzeit ihrem Ende nähert?“
- [1976-000] [Spanisch] Ricardo Maliandi: Un conflicto básico de la vida moral, in: Diánoia. Anuario de filosofía, 22, 1976, S. 159-186 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=OCpXAAAAMAAJ oder https://books.google.de/books?id=oQg3AAAAIAAJ
- [1984-000a] [Spanisch] wieder in ders.: Cultura y conflicto: investigaciones éticas y antropológicas, 1984 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Y09ZAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- 1976, S. 179 f./1984, S. 52: „Romano Guardini, en su interesante estudio sobre la "oposicionalidad" (término al que considera como sinónimo de "polaridad"), sostiene que ese concepto debe entenderse como "esa relación particular en la cual dos aspectos se excluyen mutuamente, y, sin embargo, están ligados, e incluso ... se presuponen mutuamente; esa relación que aparece dentro de las respectivas configuraciones cuantitativas y cualitativas"[52 R. Guardini: Der Gegensatz. Versuche zu einer Philosophie des Lebendig-Konkreten; Mainz, Matthias Grünewald Verlag, 2e. Aufl., 1955, p. 30.] Guardini indica la existencia de todo un sistema de "oposiciones básicas" (entre las cuales se encuentra la de singularidad-totalidad y la de originalidad-regla, vinculadas con la que aquí estamos tratando), y afirma que en cada una de ellas se pone de relieve lo "paradójico" de la vida. En esa simultánea inclusión y exclusión mutuas de los términos opuestos, no se trata de "síntesis", ni de un "todo" en el que ambos lados tomen "parte", ni de una mezcla que produzca el equilibrio, sino de un "protofenómeno" (Urphänomen). Cada uno de los lados opuestos existe por sí mismo; no se deriva ni puede inferirse del otro, y hay entre ambos un límite real, y cualitativo. De uno a otro sólo puede pasarse mediante un acto específico, semejante „salto cualitativo" de Kierkegaard. Pero ambos lados se dan siempre al mismo tiempo: cada uno sólo es pensable junto al otro.[53 Cfr., ibid., p. 45.] Si la relación fuera de pura "exclusión”, se trataría de una "contradicción"; si fuera una pura "inclusión", los miembros se identificarían hasta formar una unidad. Pero la oposición es justamente la coincidencia de una inclusión y una exclusión relativas. Guardini lo ilustra mediante la imagen de dos láminas sólidas unidas entre sí por tres resortes espirales, uno de los cuales el más fuerte, colocado en medio de los otros - está comprimido por los otros - está comprimido por encima de su grado de indiferencia, mientras que los dos resortes laterales se hallan extendidos también por encima de dicho estado. El total forma un "sistema", basado en el equilibrio de las tensiones opuestas del resorte central y de los dos laterales: es una unidad que se apoya en las direcciones contrapuestas de presión y contrapresión. Algo semejante ocurre con las "oposiciones" (o "polaridades"), que constituyen una "unidad de tensión" (Spannungseinheit).[54 Cfr., ibid., p. 90.]
- [1976-000] [Italienisch] Tina Manferdini: Il rapporto uomo-natura in Romano Guardini, in: Sacra dottrina. Studio generale domenicano di Bologna, 1976, 80, S. 83-132 [Zucal, 1988, 485] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 137] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1976-000] Max Müller: Sinn-Deutungen der Geschichte. Drei philosophische Betrachtungen zur Situation, Zürich 1976, zu Romano Guardini S. ??? überprüfen!!! [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=vqskAQAAMAAJ
- [1976-000] Max Müller: Wegmarken und Weggefährten. Wissenschaft im Wandel: Ende oder Selbstbehauptung der Philosophie?, in: Rheinischer Merkur, Koblenz/Köln, 1976 Nr. 52 (Weihnachten 1976), S. 28 [Gerner 293] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1976-000] [Spanisch] Alvaro d´Ors: Teología política. Una revisión del problema, in: Revista de estudios políticos, 1976, 205, S. 41-79 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://ia803009.us.archive.org/2/items/TeologaPoltica.UnaRevisinDelProblemalvaroDors/Teolog%C3%ADa%20pol%C3%ADtica.%20Una%20revisi%C3%B3n%20del%20problema%20-%20%C3%81lvaro%20d%27ors.pdf oder https://dialnet.unirioja.es/descarga/articulo/1704519.pdf oder https://books.google.de/books?id=OnwhAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 51 f. (zu: Guardini, Der Heilbringer in Mythos, Offenbarung und Politik): „En esta posición critica se inserta expresamente un escrito de Romano Guardini sobre el mito de los nuevos « salvadores », de 1946 (36). Pero Guardini, que previene contra la falacia de pretender trasladar la misión salvadora de Cristo a un rey o dictador - piensa principalmente en el „salvador de los doce años“: Hitler – no excluye toda posible teología política, antes bien, parece requerir una nueva fundamentación religiosa del poder político: „Surge el problema - dice Guardini (37) - de cómo se podrá establecer una nueva base religiosa del Estado, sin la cual éste degenera cada vez más en una mera organización - e poder y de intereses. „Así, reconociendo la validez del concepto de «Cristo Rey» como superador de todo absolutismo político, Guardini cree necesario encontrar otra nueva conexión con tal concepto para establecer una justificación teológica del Estado no-monárquico moderno. Quizá haya sido esta reserva a favor de una nueva teología política - que, por lo demás, ni siquiera esboza - lo que separa a Guardini de la crítica de Peterson, y lo que ha hecho que inexplicablemete se le haya olvidado en la discusion en torno a la teología política, en la misma Aemania.“
- [1976-000] [Italienisch] Antonio Pieretti: Dalla critica del positivismo ad oggi, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=D3EwAAAAYAAJ; zu Romano Guardini VI. La fenomenologia dell´esperienza religiosa S. 411-414 und Nota bibliografica S. 418 f.
- [1976-000] Ebermut Rudolph: Tiertötung und Schadensmacht. Tiertöter-Skrupulantismus als Ursache psychosomatischer Erkrankungen, in: Ethnologische Zeitschrift Zürich, II, 1976, S. 117 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=nMSLAAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=rSq0AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 135: „In seinem Buch „Spiegel und Gleichnis“ (S. 92f.) nimmt der katholische Religionsphilosoph Romano Guardini Stellung zur schwierigen Frage der moralischen Rechtfertigung der Tiertötung. Guardini verzichtet auf wohlklingende theologische Formulierungen, warnt hingegen davor, "stumpf" zu werden: "Ist uns aber zugewiesen, jenes Schwere zu fühlen, dann müssen wir es auch wirklich an unser Herz heranlassen und im übrigen sorgen, dass andere vom unsrigen leben." Ganz sicherlich ist dieses Wort bedenkenswert, zumindest für diejenigen, die von der Arbeit des Tiertöters leben. Stellt sich für diesen aber die Lage nicht ganz anders dar? Sollte er wirklich das beherzigen, was Guardini von ihm fordert, dann würde er wie mir der Leiter einer Berufsschulklasse für Metzger versicherte entweder seinen Beruf an den Nagel hängen müssen, oder aber er würde "moralisch zugrunde gehen".10“
- [1976-000] Jörg Splett: Lernziel Menschlichkeit. Philosophische Grundperspektiven, Frankfurt am Main 1976, zu Romano Guardini S. 78, 94f., 108 und 141 [Gerner 94] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1976-000] [Spanisch] O. Uña Juárez: Mundanidad y existencia. Para una fundamentación de la teología del mundo desde la antropología filosófica, in: La Ciudad de Dios, 189, 1976, 2, S. 221-239 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=DslaAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini 224, 232, 233 f. (3. PARA UNA CONCEPTIVA DEL MUNDO SEGUN GUARDINI. TEXTOS)
- [1976-000] Friedrich Wulf: Die Dialektik von Hoffnung und Angst, von Freude und Trauer. Eine Grunderfahrung des menschlichen Lebens, in: Geist und Leben, 49, 1976, S. 118 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=NMt1aZIIlXQC; zu Romano Guardini S. 121 und 124
Literatur, Sprache und Kunst
- [1976-000] Heinz Wilhelm Armin Ader: Die deutsche Sprache der Religion: diachronische und synchronische Aspekte. Überlegungen im Vorfeld neuer Praxis religiösen Sprechens, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=7nURAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 14, 62, 64 f., 72, 85
- [1976-000] [Englisch] Eileen Gregory: The Temerity To Revolt: Mink Snopes and The Dispossessed In "The Mansion", in: The Mississippi Quarterly, 29, 1976, S. 401-421 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=q54KAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 420: „The spiritual predicament of this body resembles that described by the theologian Romano Guardini, in a book originally published in 1950, as the situation of the faithful in the "coming age," the dark times of anticipation following what he calls "the end of the modern world." „When traditional structures and fidelities fail, man will be "placeless and unprotected," and "Loneliness in faith will be terrible. Love will disappear from the face of the public world, but the more precious will that love be which flows from one lonely person to another, involving a courage of the heart born from the immediacy of the God as it was made known in from the immediacy of the love of God as it was made known in Christ."29 The mandates of faith during this crucial time, as seen by Faulkner and Guardini, prescribe a life of self-abnegation and austerity exercised within a renewed awareness of the bonds of brotherhood and friendship.“
- [1977-000] Hans Joachim Schneider: (Artikel) Kriminalroman, in: Alexander Elster/Rudolf Sieverts/Heinrich Lingemann (Hrsg.): Handwörterbuch der Kriminologie, Band 2: Kriminalpolitik - Rauschmittelmißbrauch, (2)1977, S. 47 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=8AD4WendU30C&pg=PA48;
- S. 48: „Philosophen und Dichter, wie Gottfried Benn, Bertolt Brecht, Kasimir Edschmid, André Gide, Romano Guardini, W. Somerset Maugham, Ludwig Reiners und Bertrand Russell, haben sich öffentlich zum Kriminalroman bekannt.“
Zu: Raabe (1931)/Rezensionen zu: Über Wilhelm Raabes Stopfkuchen (1932)
- [1976-000] Friedrich A. Kittler: Paul Derks: Raabe- Studien, in: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft, 1976, S. 176-180 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=DwZcAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 176 f.: „Die endopoetische Analyse des „ Stopfkuchen " zielt im Anschluß an Claude David auf eine Umwertung aller Werte : Der Held, seit Guardini als Symbol antiphiliströser Humanität und insofern mit Raabe selber als dessen literarisches Ebenbild gelesen, wird als ein aggressiver Philister bestimmt und unterschieden vom Autor, der selber den Helden als aggressiven Philister bestimme.“
Zu: Dostojewskij (1931)/Rezensionen zu: Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk (1939)
- [1976-000] Malcolm V. Jones: Dostoyevsky: The Novel of Discord, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=sMCxAAAAIAAJ zu Romano Guardini S. 11, 13, 183 mit Anmerkung 220 (zu: Guardini, Der Mensch und der Glaube)
- [1976-000] [Rumänisch] Corneliu Nistor: Profilul inocentului în romanele Lui Dostoievski, in: Studii de literatură română și comparată, 1, 1976, S. 74-83 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=4FdZAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 75 f., 80-82 (zu: Guardini, Der Mensch und der Glaube)
Zu: Hölderlin (1935)
- [1976-000] Christoph Prignitz: Friedrich Hölderlin: die Entwicklung seines politischen Denkens unter dem Einfluss der Französischen Revolution, 1976 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=vkUpAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 153: „Diese Zivilisationskritik ist angesichts des Zustandes der Menschen zu Hyperions Zeit zwar zum Teil berechtigt, es wäre aber falsch zu meinen, Hyperion sei auch am Ende seiner Entwicklung derart kulturpessimistisch eingestellt. Schärfe und Einseitigkeit dieser ersten Urteile sind Ausdruck der Exzentrizität [1 Romano Guardini: Hölderlin, Weltbild und Frömmigkeit, (2. Aufl.), München (1955), S. 386, schreibt daher über Hyperion: „Ihm fehlt die Besonnenheit, welche im Affekt des Augenblicks auch die übrigen Seiten der Sache zu Worte ruft, und das Verhalten vom Ganzen her bestimmt; so ist er dem losgelösten Einzelnen ausgeliefert."
- S. 179: „Diotima ist von der Exzentrizität nicht berührt, ihre Ausgeglichenheit ist nicht Ergebnis des Durchleidens der "exzentrischen Bahn", sondern einer ursprünglichen Reinheit ihres Wesens. Deshalb kann Hyperion von ihr sagen, ihre Vollkommenheit sei "so ganz nicht angenommen, angebildet, das war so mit ihr aufgewachsen“ (56)[2 Guardini, a.a.O., S. 378, meint: "Diotimas Stille ist eine Qualität des Seins von Anfang an."]
Zu: Rilke (1941)/Rezensionen zu: Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins (1941/1953)
- [1976-000] [Englisch] Timothy Joseph Casey: Rilkes analogia artis, in: ders.: Rainer Maria Rilke: A Centenary Essay, 1976, S. 15-30 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=q3BcAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini S. 15-19, 22 und 28
Sammelbände
Der Weg zum Mensch-Werden (1975)
- [1976-000] AS: Rezension zu: Guardini, Der Weg zum Mensch-Werden, in: Erbe und Auftrag, 52, 1976 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=1F_fPwYkGawC
- S. 487: „Die Veröffentlichung des Nachlasses von Romano Guardini ist ins Stocken geraten; er selber hat in seinen letzten Lebensjahren unter der Ahnung gelitten, daß man ihn vergessen werde. Um so mehr ist es zu begrüßen, daß der Grünewald-Verlag dem Werk Guardinis von früh an verbunden seiner Stimme erneut Gehör verschafft. 1974 erschien als Band 28 der Topos-Reihe Religiöse Erfahrung und Glaube; das jetzt vorliegende Bändchen stellt acht Auszüge aus „Unterscheidung des Christlichen“ und anderen Werken Guardinis zusammen. Auf S. 120, 9. Textzeile von unten, hat sich gegenüber der Originalausgabe des Buchs „Vom lebendigen Gott“ ein sinnwidriger Druckfehler eingeschlichen: Bei den Worten „ist nicht mehr gegenwärtig“ ist nicht zu streichen. Wer wollte zu behaupten wagen, Guardini sei „überholt“?“
1977
Vorläufig verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1977 bereits 103+x Titel. Von den 103+x Titeln finden sich:
- 12 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
- 43 Titel zusätzlich in der Gerner-Bibliographie;
- 3 Titel zusätzlich in der Brüske-Bibliographie;
- 2 Titel zusätzlich in der Zucal-Bibliographie;
- 43 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.
Biographie
Lexika
- [1977-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL), bearb. und hrsg. von Friedrich Wilhelm Bautz, Hamm 1977, Sp. 382-384 [Gerner 53] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
- [1977-000] [Italienisch] (Artikel) Romano Guardini, in: Enciclopedia europea, Mailand 1977, Bd. 5, S. 833 [Gerner 54] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
Fotografie/Gemälde
Bisher keine Funde
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Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen
- [1977-000] Alois Baumgartner: Sehnsucht nach Gemeinschaft. Ideen und Strömungen im Sozialkatholizismus der Weimarer Republik, Paderborn 1977, zu Romano Guardini S. 9f., 110 und 178 [Gerner 301] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=eBFpAAAAIAAJ
- [1977-000] Berthold Beinert: Fritz Paepcke zum sechzigsten Geburtstag, in: Karl-Heinz Bender/Klaus Berge/Mario Wandruszka (Hrsg.): Imago linguae: Beiträge zu Sprache, Deutung und Übersetzen: Festschrift zum 60. Geburtstag von Fritz Paepcke, 1977 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=epCvAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 11: über Fritz Paepcke: „Am 15. Juli 1947 promovierte er in München bei Hans Rheinfelder mit einer Arbeit aus dem Gebiet der französischen Wortbildungslehre. Jahrelanger Umgang mit Romano Guardini gab in den Münchener Jahren wesentliche und weiterführende Impulse für ein eigenes Konzept einer Hermeneutik übersetzerischer Probleme, das in den Heidelberger Jahren Fortsetzung und Vertiefung findet.“
- [1977-000] Bilder im Spiegel der Zeit. Zeitgeschehen in Europa und in der Welt seit 1900, Bd. 9: 1951-1955, Vaduz 1977, zu Romano Guardini S. 270 [Gerner 301] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1977-000] Laetitia Böhm: Johannes Spörl +, in: Historisches Jahrbuch, 96, 1976 (erschienen 1977), S. 518 f. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=DgwMAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 518: „Für den gebürtigen Münchener, Absolventen des Ludwig-Gymnasiums, blieben aus der Jugendzeit her bestimmend für sein geistiges Profil die Beziehungen zum Orden des Hl. Benedikt, sowie die Jugendbewegung im Quickborn, vor allem die zur lebenslangen Freundschaft gewordene Begegnung mit Romano Guardini. Die Hauptstationen seines akademischen Weges lagen in Altbayern und am Oberrhein -, beiden Landschaften war er zeitlebens eng verbunden. Nach der Promotion in München 1929 - Staatsexamen und Referendarzeit absolvierte er in Bonn und Köln – habilitierte er sich 1934 in Freiburg i.B. Trotz schwerer Zeit für einen Mann seiner Gesinnung fand der Privatdozent dort seine zweite Heimat im Umkreis seines Mentors und Freundes Philipp Funk, im Gesinnungskreis um Karl Färber, Reinhold Schneider, Clemens Bauer, Bernhard Welte, Max Müller, Hans Filbinger, Hubert Armbruster, Karl Siegfried Bader.“
- [1977-000] Ladislaus Boros: Offenheit des Geistes. Begegnungen, Olten/Freiburg im Breisgau 1977, S. 115-133 (Guardini-Kapitel unter dem Titel "Vornehmheit") [Gerner 49] und [Gerner 285] und [Brüske 330] - [Monographie] - [noch nicht online]; wieder in ders.: Gesamtausgabe, Band 1: Denken in der Begegnung (1973)/Offenheit des Geistes: Begegnungen (1977), 2023, S. 285-299 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=j6q7EAAAQBAJ&pg=PA285; außerdem mindestens S. 205-207 und 221
- [1977-000] Hansmartin Decker/Wilfried Setzler (Hrsg.): Die Universität Tübingen von 1477 bis 1977 in Bildern und Dokumenten, Tübingen 1977 [Gerner 254] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=IcUJAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 289: Wiederaufbau nach 1945
- [1977-000] Gudrun Emberger/Irmela Klöden/Volker Schäfer/Uwe Jens Wandel (Bearb.): 500 Jahre Eberhard-Karls-Universität Tübingen 1477-1977. „.. helfen zu graben den Brunnen des Lebens“. Historische Jubiläumsausstellung des Universitätsarchivs Tübingen, Tübingen 1977 [Gerner 254] - [Monographie] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
- S. 369f.: Der Tübinger Lehrkörper mit der „Berliner Erbschaft“, S. 370 Romano Guardini
- [1977-000] Karl Joachim Fischer: Großer Dogmatiker Michael Schmaus, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main 1977, Nr. 162 (16. Juli 1977) [Gerner 296] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Hans-Georg Gadamer: Philosophische Lehrjahre. Eine Rückschau, Frankfurt am Main 1977, S. 117f. (Guardini als nachgefragter Autor in den Kriegsjahren - neben Heidegger und Jünger) [Gerner 286] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=ikQQAQAAIAAJ;
- [1977-000] Hans-Georg Gadamer: Gerhard Krüger (1902-1972)/Professor der Philosophie, in: Ingeborg Schnack (Hrsg.): Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 299-307, zu Romano Guardini S. 304 (freundschaftliche Verehrung von Krüger gegenüber Guardini in Tübingen) [Gerner 291] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=zmQrAQAAIAAJ;
- [1977-000] Walter Jens: Eine deutsche Universität. 500 Jahre Tübinger Gelehrtenrepublik, in Zusammenarbeit mit Inge Jens unter Mitwirkung von Brigitte Beekmann, München 1977, S. 347 (Bedenken in der Fakultät 1945 gegen Berufung Guardinis) [Gerner 256] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1977-000] Johannes Baptist Lotz: „Im Gespräch“, in: Günther Neske (Hrsg.): Erinnerung an Martin Heidegger, Pfullingen 1977, S. 154-161, zu Romano Guardini S. 159 (Erinnerung an einen Gesprächsabend nach einem Vortrag „Das Ding“ von Heidegger in München bei Ulla von Mangoldt mit Heidegger und Guardini) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=xg8wbCzmj-cC;
- [1977-000] Hanns Meinke: Ausgewählte Dichtungen, 1977, zu Romano Guardini S. 44 (Gedicht „Romano Guardini“) und 121 (biographischer Hinweis auf Freundschaft zwischen Meinke und Guardini) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=jcEmAAAAMAAJ
- [1977-000] Vilma Mönckeberg-Kollmar: Romano Guardini auf Burg Rothenfels, Pfingsten 1924, in: Katechetische Blätter. Zeitschrift für kath. Religionspädagogik, München, 102, 1977, S. 665-666 [Gerner 234] - [Artikel] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
- Bernhard Strehler "sieht nur noch ein kleines Häuflein um sich, alles andere geht über ihn hinweg, schart sich um den neuen Führer, den er selbst einließ, nichtahnend, dass dieser zu einer Macht würde durch die Kraft seiner herrlichen Persönlichkeit.” Er ordnete Wandern, Singen und Spielen einem Ziel unter: Kraft zu gewinnen, “die Welt wie sie ist zu ertragen, zu bewältigen.” Er lehnt es jedoch ab, “wenn es dazu dient, sich vor ihr zu verstecken, sich ein Leben vorzutäuschen, wie es heute nicht mehr sein kann.”
- [1977-000] [Polnisch] Aleksander Rogalski: Humanum et Divinum (Z notatnika lektur), in: Życie i myśl, 27, Ausgaben 1-5, 1977, S. 72-78 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=4QXkAAAAMAAJ;
- [1988-000a] [Polnisch] wieder in: Aleksander Rogalski: Między fascynacją a krytycyzmem: z notatnika lektur, 1988 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=PmsEAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- 1977, S. 75/1988, S. 53: „W Berlinie działał Guardini do roku 1939, po czym go władze hitlerowskie zdymisjonowały. Ale wróćmy do wspomnień Goesa: „Jak intensywnie oddychaliśmy atmosferą tego wykładu 'o Pascalu! Była to przedostatnia zima pierwszej Republiki Niemieckiej, gdyż już w roku 1930 swą niecną robotę rozpoczynał niejaki Hitler i wszystko staczało się ku przepaści. Ale myśmy jeszcze mogli korzystać z wielkich dobrodziejstw życia: z wolności ducha i z pokoju wśród napięć i między napięciami. Tu czuliśmy się dobrze, a salę zapełniali nie tylko studenci, lecz także słuchacze, którzy rekrutowali się z wszystkich warstw ludności Berlina: robotnicy i zakonnice, profesorowie i gospodynie domowe, w znacznej części niekatolicy! Dopóki będziemy żyli, dopóty będzie nam w uszach szumiał ów przedziwny gwar, jaki panował na sali w ciągu kwadransa akademickiego poprzedzającego wykład. Naraz wchodził Guardini i robiła się cisza jak makiem zasiał, ale bynajmniej nie „cisza uroczysta", gdyż wykład ten miał w pewnej mierze jakby charakter rozmowy, dialogu, a profesor jednoczący w swej osobie Italię i Niemcy był w każdym calu humanistą. Ile pogody ducha, radości potrafił on na modłę humanisty okazywać, tegośmy wówczas nie wiedzieli: w naszej dla niego czci taiła się zawsze pewna domieszka lęku. No i Pascal: nie zejdzie mi nigdy z myśli ten styczniowy dzień, w którym Profesor poddał interpretacji słowo »ogień«, widniejące w »Memoriale«, w tym wielkim dokumencie wiary Pascala". Goes nie przypomina sobie dokładnie, jak i kiedy to się stało, że zaczął towarzyszyć Guardiniemu po wykładzie w jego drodze powrotnej. Wie tylko, że droga ta zawsze wiodła przez Tiergarten, i pamięta, jak bardzo się Guardini radował możnością oglądania i podziwiana piękna natury w wielkim mieście, szadzi na drzewach, ptaków zimowych, lamp świecących we mgle. Goesowi wydaje się, że Guardiniemu wszystkie wymiary rzeczywistości nakładały się jeden na drugim i że z tego całościowego oglądu Bytu wyłoniła się myśl, jaką wyraził w odpowiedzi na pewne pytanie Goesa.“
- [1977-000] Heinz-Dietrich Wendland: Wege und Umwege. 50 Jahre erlebter Theologie 1919-1970, Gütersloh 1977, zu Romano Guardini S. 88 [Gerner 298] - [Monographie]/[Memoiren] - [noch nicht online]
- [1977-000] Friedrich Gundolf: Karl und Hanna Wolfskehl, Briefwechsel mit Friedrich Gundolf, Band II, 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Zs0lxNSgdIQC&pg=RA1-PA199
- S. 199: v vom 30. November 1929: „Vorgestern [also wohl 28. November 1929] ein Abend mit Rom[ano] Guardini, neulich Connex und Schriftenaustausch mit Leo[pold] Ziegler. ... P.S. Heidelberg 1.12. [1929] ...“ [Anmerkung 1381 auf S. 313: „Romano Guardini (1885-1968), katholischer Religionsphilosoph und Literaturhistoriker. Ein Brief Gundolfs an Guardini in FG, 245 ff.]
Zu: Leibniz-Kolleg
- [1977-000] Brigitte Beer: Zum Tode von Paul Ohlmeyer. Der Vater des Leibniz-Kollegs, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main, 1977, Nr. 30 (5. Februar 1977) [Gerner 261] - [Artikel] - [noch nicht online]
Romano-Guardini-Preis
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Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur
Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung
- [1977-000] Karl-Heinrich Bieritz: Chancen einer ökumenischen Liturgik, in: Zeitschrift für katholische Theologie, 100, 1978, S. 470-483 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=BArZAAAAMAAJ;
- [1995-000a]: wieder in ders.: Zeichen setzen. Beiträge zu Gottesdienst und Predigt (PTHe 22), Stuttgart 1995, S. 29-41 [neu aufgenommen] – [Artikel] – [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
- 1978, S. S. 481: „So gilt, daß sich gottesdienstliche Kommunikation in Aussagestrukturen vollzieht, die sich keinesfalls mit den Strukturen dogmatischer Aussagen decken: Auf der Ebene gottesdienstlicher Kommunikation dominieren die doxologischen, narrativen und parabolischen Aussagestrukturen, auf die in gewisser Weise das zutrifft, was Romano Guardini über den „liturgischen Akt" ganz allgemein zu sagen weiß - sie werden „vom Ausübenden als religiöser Akt, getan 'und vom Anwohnenden in einem analogen Akt, gelesen'"52; denotative, diskursive, argumentative u.a. Aussagemodi treten demgegenüber zurück53. Jeder Versuch, unter Gleichschaltung dieser unterschiedlichen Aussageebenen liturgische Texte und Vollzüge unmittelbar für dogmatische Aussagen in Anspruch zu nehmen, führt ebenso in die Irre wie der Versuch, dogmatische Bestimmungen direkt in liturgische Vollzüge einzuführen.“
- [1977-000] Robert A. Graham: Pius XII. und seine Zeit, in: Herbert Schambeck (Hrsg.): Pius XII. zum Gedächtnis, 1977, S. 227-262 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=9aMAAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 237: „Der sehr bekannte Romano Guardini, selbst ein überzeugender Führer der deutschen Jugend, unternahm beunruhigt durch die Drohung an die ganze liturgische Bewegung - einen Schritt der Verteidigung. Dies geschah in Form eines offenen Briefes an den Bischof von Mainz, Albert Stohr, vom 1. November 1940. Er wurde in Buchform als „Ein Wort zu der liturgischen Frage" veröffentlicht. Guardini unterstrich die Auffassung, daß bestimmte pastorale Methoden der Vergangenheit ihre Wirksamkeit verloren hätten. Neue Wege wären notwendig, wenn der neuen Lage auf dem Gebiete der Spiritualität und des Andachtswesens des deutschen Gläubigen entsprochen werden soll. Er war bereit zuzugeben, daß die Versuche, eine neue Liturgie zu entwickeln, Unzulänglichkeiten, Übertreibungen und Mißbräuche mit sich gebracht hatten. Aber er plädierte für Geduld und Nachsicht. „Was die liturgische Bewegung braucht", schloß Romano Guardini, „ist Zeit". Die Verteidigung der liturgischen Bewegung durch einen derart ausgezeichneten Fürsprecher dämmte die Flut der Kritik aber nicht ein.“
- [1977-000] [Englisch] Leonel Lake Mitchell: The Meaning of Ritual, 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=gthVAAAAYAAJ
- S. IX: „Romano Guardini asked in 1964, „Would it not be better to admit that man in this industrial and scientific age, with ist new socioogical structure, is no longer capable of a liturgical act?“[3. „A Letter from Romano Guardini,“ Herder Correspondence (August 1964), p. 239.]“
- S. 125 f.: „Romano Guardini, a distinguished European liturgical scholar, addressed a provocative open letter to a litur- gical conference in 1964 in which he asked if it would not be more honest to give up the traditional liturgical act completely and make a fresh start.17 Guardini himself apparently did not think so, but he recognized that many people did.“
- [1977-000] Theodor Maas-Ewerd: „Modellfall“ für die Bewältigung einer Krise. Der Streit um die „liturgische Frage“ in Deutschland (1939-1944), in: Erbe und Auftrag, 53, 1977, S. 243 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=R2Qn9waz-tMC
- S. 248: „An dieser Stelle darf eine Kritik am Vorgehen des damaligen Vorsitzenden der Fuldaer Bischofskonferenz nicht fehlen, der dieses Amt seit 1920 innehatte und in den Jahren der „liturgischen Krise“ bereits im 9. Jahrzehnt seines Lebens stand. Niemand wird dem hochbetagten Breslauer Erzbischof Adolf Kardinal Bertram (1859-1945), der am 6. Juli 1945 im Alter von über 86 Jahren gestorben ist, das eigensinnige, kaum kooperative Handeln verargen, das sich im ständigen Übergehen der beiden Referenten für liturgische Fragen, der Bischöfe Simon Konrad Landersdorfer OSB (1880-1971) von Passau und Albert Stohr (1890-1961) von Mainz, im Ignorieren der Liturgischen Kommission, zu der Fachleute wie zum Beispiel Guardini und Jungmann gehörten, in den von seinem subjektiven Urteil stark bestimmten Akzenten der Eingaben, die im Namen aller Bischöfe Deutschlands und Österreichs nach Rom gingen, und selbst noch in der Interpretation der „römischen Entscheidung“21 äußerte.“
- [1977-000] [Englisch] Oliver K. Olson: Politics, Liturgics, and Integritas Sacramenti, in: Lewis William Spitz/Wenzel Lohff (Hrsg.): Discord, Dialogue, and Concord: Studies in the Lutheran Reformation's Formula of Concord, 1977, S. 74-85 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=0W0aAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 80 f.: „But perhaps I can illustrate by taking one of the ritualist themes which is being used currently – the notion of liturgy as „play“. That theme was popularized primarily by the Munich theologian and priest Romano Guardini. Play, he says, „is not a medium which can be used to achieve a certain effect, but, up to a certain point at least, it is an end in itself.“15 But if we are seriously attempting to get to the bottom of things, and not merely casting about for ways to make Sunday morning services more interesting, we must make further inquiries about the „certain point“ Guardini airily dismisses. The researches of Johan Huizinga on the same subject of play reveal the tendency within it to reproduce the very pagan ritual dynamic Christianity meant to replace. The holy action is a dromenon, that is, something done. That which is represented is a drama, that is, an action, whether the action takes the form of a performance or a contest.“
- [1977-000] Joseph Ratzinger: Gestalt und Gehalt der eucharistischen Feier, in: Internationale katholische Zeitschrift „Communio“, 6, 1977, S. 385–396,
- [1981-000a] dann in: Das Fest des Glaubens: Versuche zur Theologie des Gottesdienstes, 1981 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=_PEHAAAAMAAJ;
- 1981, S. 31: „Romano Guardini hatte sein Buch über die Messe, in dem die inneren Erfahrungen und Forderungen der zwei vorangegangenen Jahrzehnte klassischen Ausdruck fanden, ganz auf die Frage nach der wesentlichen «Gestalt» der heiligen Messe konzentriert. Diese Ausrichtung entsprach dem inzwischen gewachsenen neuen liturgischen Bewußtsein.“ (Verweis auf Guardini, Besinnung vor der Feier der heiligen Messe)"
- 1981, S. 32: „Guardini und andere waren mit gleichen Aussagen vorangegangen. Von kämpferischen Anhängern der liturgischen Reform wurde das Wort „Tuet dies“. Ein sarkastischer Nachdruck lag in der beliebten Bemerkung , Jesus habe schließlich gesagt «Tuet dies» und nicht etwa: «Tut, was ihr wollt.» Solche Formulierungen mußten in Kreisen der dogmatischen Theologie auf horchen lassen.“
- Übersetzungen:
- [Italienisch]:
- [1984-000a] Forma e contenuto della celebrazione eucaristica, in ders.: La festa della fede. Saggi di teologia liturgica, 1984; (Neuaugabe)1990, S. 33 ff. https://books.google.de/books?id=F04m0Mbq_nwC&pg=PA35
- 1990, S. 33: „Romano Guardini aveva concentrato il suo libro sulla Messa, in cui trovarono una formulazione classica le esperienze e le rivendicazioni die due decenni precedenti, completamente sulla questione della „forma“ essenziale della santa Messa[1 Besinnung vor der Feier der heiligen Messe, 2 voll. Magonza 1939.]. Questo sbocco corrispondeva alla nuova coscienza liturgica che nel frattempo si era formata."
- 1990, S. 35: „Guardini ed altri lo avevano preceduto con affermazioni simili. L'espressione «fate questo» venne riferita espressamente alla forma del convito dai seguaci più focosi della riforma liturgica. Si amava ripetere con accentuato sarcamo che Gesù aveva detto ultimamente „fate questo“ e non „fate quello che volete“.“
- [2007-000a] auch in: La vita di Dio per gli uomini, 2007 - https://books.google.de/books?id=ZNhP0uU_KGQC;
- [1984-000a] Forma e contenuto della celebrazione eucaristica, in ders.: La festa della fede. Saggi di teologia liturgica, 1984; (Neuaugabe)1990, S. 33 ff. https://books.google.de/books?id=F04m0Mbq_nwC&pg=PA35
- [1986-000] [Englisch] ???, in: The Feast of Faith: Approaches to a Theology of the Liturgy, 1986, zu Romano Guardini S. 33 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=-CpkX4pcqfgC;
- [Italienisch]:
- [1981-000a] dann in: Das Fest des Glaubens: Versuche zur Theologie des Gottesdienstes, 1981 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=_PEHAAAAMAAJ;
- [1977-000] A. Ronald Sequeira: Spielende Liturgie. Bewegungen neben Wort und Ton im Gottesdienst am Beispiel des Vaterunsers (Veröffentlichungen der Stiftung Oratio Dominica), Freiburg u.a.: Herder, 1977 (im Kap. Die Wiederentdeckung der Bewegungsdimension in der Liturgie der Abschnitt "3.1 Der Ansatz Romano Guardinis und der Liturgischen Bewegung" 35-41 u. 105f) [Brüske 688] - [Monographie] - [noch nicht online]
- Zitierungen:
- [1978-000a] Lothar Lies: Eulogia. Überlegungen zur formalen Sinngestalt der Eucharistie, in: Zeitschrift für katholische Theologie, 100, 1978, S. 69-97 [Artikel] - https://books.google.de/books?id=BArZAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 69: [2 J. Kardinal Ratzinger, Gestalt und Gehalt der eucharistischen Feier: IKaZ 6 (1977) 385-396; hier 385: „Romano Guardini hatte sein Buch über die Messe, in dem die inneren Erfahrungen und Forderungen der zwei vorangegangenen Jahrzehnte klassischen Ausdruck fanden, ganz auf die Frage nach der wesentlichen `Gestalt´ der heiligen Messe konzentriert. Diese Ausrichtung entsprach dem inzwischen gewachsenen neuen liturgischen Bewußtsein. Was die jungen Menschen jener Tage bewegte, waren nicht die klassischen dogmatischen Probleme der Eucharistielehre, sondern die liturgische Feier als lebendige Gestalt: Die, Gestalt wurde als eine theologische und geistliche Größe eigenen Gewichts entdeckt. Was vordem das Spielfeld der Rubrizisten gewesen war und als bloße zeremonielle Form außerhalb der dogmatischen Betrachtung blieb, das erschien nun als ein Teil der Sache selbst, als ihre Manifestation, in der allein sie wahr- haft ansichtig werden kann ... So mußte es darum gehen, hinter dem Zufälligen der Einzelriten die tragende Grundgestalt zu erkennen, die als solche zugleich Schlüssel zum Wesen des eucharistischen Geschehens ist “]
- [1978-000a] Lothar Lies: Eulogia. Überlegungen zur formalen Sinngestalt der Eucharistie, in: Zeitschrift für katholische Theologie, 100, 1978, S. 69-97 [Artikel] - https://books.google.de/books?id=BArZAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- Zitierungen:
Zu: Christliche Kunst und Architektur
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Jugendbewegung
- [1977-000] Christiane Völpel: Hermann Hesse und die deutsche Jugendbewegung. Eine Untersuchung über die Beziehungen zwischen dem Wandervogel und Hermann Hesses Frühwerk, Bonn 1977, zu Romano Guardini S. 210f., 287 und 300 [Gerner 167] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=W_9bAAAAMAAJ
Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)
- [1977-000] Walter Braun: Einführung in die Pädagogik, Bad Heilbrunn (2)1977, zu Romano Guardini S. 13 und 68f. [Gerner 126] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1977-000] Klaus Geppert: Die Theorie der Bildung im Werk des Novalis, 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=pKZdAAAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 259 u.ö. mit Anmerkungen S. 375-377 (zu Guardini, Lebensalter; und Guardini, Wesen und Erscheinung der Romantik)
- [1977-000] Jürgen Peiffer: Fakten und Fiktionen. Anspruch und Wirklichkeit, Wandlungen im Sinnhorizont und Selbstverständnis, in den Aufgaben und der sozialen Gebundenheit des Hochschullehrers, in: Johannes Neumann (Hrsg.), Wissenschaft an der Universität heute, Tübingen 1977, S. 227-289, zu Romano Guardini S. 242 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Ez4IAAAAMAAJ
- [1977-000] Matthias Wilden: Die Theorien und die Theorie der katholischen Religionspädagogik. Untersuchungen zur Theoriebildung der Religionspädagogik, Phil. Dissertation, Paderborn 1977, zu Romano Guardini S. 223-226, 339f. und 358 [Gerner 118] - [Monographie]/[Doktorarbeit] - [noch nicht online]
- [1977-000] Theodor Wilhelm: Pädagogik der Gegenwart, Stuttgart (5., völlig umgearbeitete)1977, zu Romano Guardini S. 103 [Gerner 123] - [Monographie] - [noch nicht online]
Zu: Die Grundlagen des Sicherheitsbewußtsein in den sozialen Beziehungen (1913)
- [1977-000] Thomas Anz: Literatur der Existenz. Literarische Psychotherapie und ihre soziale Bedeutung im Frühexpressionismus, 1977, zu Romano Guardini S. 156 (zu: Guardini, Die Grundlagen des Sicherheitsbewußtseins, 1913) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=BlkVAAAAMAAJ
Rezensionen zu: Grundlegung der Bildungslehre (1928/1953)
- [1977-000] Franz Schnee: Romano Guardinis Grundlegung der Bildungslehre. Hausarbeit zur Zweiten Dienstprüfung für das Lehramt an Realschulen, Pädagogische Hochschule Reutlingen 1977 (Kopie bei der Katholischen Akademie in Bayern, München) [Gerner 121] - [Guardini-Monographie]/[Hausarbeit] - [noch nicht online]
Rezensionen zu: Die Lebensalter (1953)
- [1977-000] Karl M. Horn: Einsamkeit und Alter. Literaturkritische Untersuchung zum Problem der Vereinsamung im Alter, 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=xI8SAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 206-208
Theologie, Exegese und Mystik
- [1977-000] [Spanisch] Roger Aubert: El medio siglo que preparo el Vaticano II, in: R. Aubert/J. Bruls/P. E. Crunican/J. Tracy Ellis/J. Hajjar/F. B. Pike: Nueva historia de la Igesia: La Iglesia en el mundo moderno (1848 al Vaticano II): del anatema al diálogo, 1977; (2)1984, S. 469-566 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=wT4uwPMKVjcC&pg=PA523; zu Romano Guardini S. 522 f. und 538; außerdem in Cronologia und Bibliografia
- [1977-000] Eugen Biser: Der Helfer und die Hilfe. Plädoyer für eine Christologie „von innen“, in: Joseph Sauer (Hrsg.): Wer ist Jesus Christus?, Freiburg/Basel/Wien 1977, S. 165-200, hier S. 196 [Gerner 66] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Eugen Biser: Postkarte genügt nicht! Auf der Suche nach Alternativen zur historisch-kritischen Methode, in: Joseph Sauer (Hrsg.): Mehrdimensionale Schriftauslegung?, Karlsruhe 1977, S. 9-34, hier S. 29 [Gerner 66] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Eugen Biser: Der Gang der Gottesfrage. Vom spekulativen Kern der Meditation, in: Geist und Leben, 50, 1977, S. 31 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=-jCJPCIljhoC ; zu Romano Guardini:
- [1979-000a] Eugen Biser: Der Gang der Gottesfrage, in: Helmut Karl Kohlenberger (Hrsg.): Reason, Action, and Experience: Essays in Honor of Raymond Klibansky, 1979, S. 181 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=61E1AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- 1977, S. 35 f./1979, S. 185 f.: „Mit großer Schärfe bringt dast der durch eine „fast zynische Realität“ (Guardini) gekennzeichnete Gedankengang Pascals zum Ausdruck, der unter dem Titel ,Argument der Wette' bekannt wurde und seinen literarischen Ort in dem mit den Worten ,Unendlich (Infini) nichts (rien)‘ überschriebenen Fragment 233 der `Pensées´ gefunden hat[8]. Dem Kerngedanken dieses Textes zufolge führt die Frage nach dem Dasein Gottes in ein nur dezisionistisch zu behebendes Dilemma: Prüfen wir also, nehmen wir an: Gott ist oder er ist nicht. Wofür werden wir uns entscheiden? Die Vernunft kann hier nichts bestimmen: ein unendlicher Abgrund trennt uns. Am äußersten Rand dieser unendlichen Entfernung spielt man ein Spiel, wo Kreuz oder Schrift fallen werden. Worauf soll man setzen? Aus Gründen der Vernunft kann man weder dies noch jenes tun, aus Gründen der Vernunft kann man aber auch weder dies noch jenes abtun. An und für sich spricht ebensoviel für wie gegen die Annahme, daß Gott ist; da es dabei aber, wie Pascal mehr voraussetzt als nachweist, zugleich um die Sinnfrage des Menschen geht, kann sich dieser des Urteils nicht enthalten. Sofern er sich mit allen andern zusammen ,an Bord' des Lebensschiffs, condition humaine genannt, befindet, muß er sich so oder so entscheiden. Der Glaube setzt, wie es der Vernunft des Spielverhaltens entspricht, für die Existenz Gottes. Das ist sein gutes, wenn freilich auch durch nichts zu beweisendes Recht. Nur eine futurisch-jenseitige Verifikation kommt in Betracht. Wenn sich in einer jenseitigen Welt herausstellt, daß Gott existiert, hat der auf ihn Setzende eine unendliche Vervielfachung seines Einsatzes gewonnen. Stellt sich das Gegenteil heraus, so ist nicht mehr verloren, als ohnehin verloren war. In dieser Kalkulation liegt der von Guardini beanstandete Zynismus des Arguments, das sich tatsächlich zu dem Rat versteigt: „Wägen wir Gewinn und Verlust für den Fall, daß wir auf Kreuz setzen, also darauf, daß Gott ist. Schätzen wir diese beiden Möglichkeiten ab. Wenn man gewinnt, gewinnt man alles, wenn man verliert, verliert man nichts. Darum darf man getrost darauf setzen, daß er ist.“
- Seite 187: „Indessen erweist sich der lähmende Schrecken[10 Dazu Romano Guardini, der sich im ersten seiner nachgelassenen `Theologischen Briefe´ (Paderborn 1976) der Frage stellt: Wie kann neben Gott Endliches sein? (vom 4. August 1963), ferner Eugen Biser, Theologie und Atheismus, München 1972.], der jeden weiteren Schritt zu verhindern droht, genauer besehen als Folge des eingeschlagenen Wegs und gerade nicht als Reflex des angestrebten Ziels.“
- [1977-000] Peter Eicher: Offenbarung. Prinzip neuzeitlicher Theologie, München 1977, zu Romano Guardini: "Jesus Christus - die lebendig-konkrete Selbstoffenbarung Gottes (Romano Guardini), S. 261-292 (S. 282: Eicher wirft Guardini „harten Extrinsezismus“ vor) [Gerner 60] und [Brüske 372] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=SSYRAQAAIAAJ
- [1977-000] Klaus Peter Fischer: Zufall oder Fügung?, Zürich/Einsiedeln/Köln 1977, zu Romano Guardini S. 42 und 62f. [Gerner 68] - [Monographie] - [noch nicht online]; (Neuauflage)2011, zu Romano Guardini S. 37 und 49 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=VHaysS269m8
- [1977-000] Josef Goldbrunner: Quellen religiöser Erfahrung. Zum Verhältnis zwischen Tiefenpsychologie und christlichem Glauben, in: Walter Strolz (Hrsg.): Religiöse Grunderfahrungen. Quellen und Gestalten, Freiburg/Basel/Wien 1977, S. 142-154, zu Romano Guardini S. 152 und 154 [Gerner 69] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Erich Grässer: Das Problem der Parusieverzögerung in den synoptischen Evangelien und in der Apostelgeschichte, 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=QpXbbArSB5YC&pg=PA71
- S. 71 f. mit Anmerkung 3: „So verstanden sind die eschatologische Botschaft und die Entfaltung der Predigt vom Gehorsam keine ausschließenden Gegensätze. Sie fordern sich gegenseitig, sofern sie die zwei verschiedenen Seiten der einen Sache sind: den Aufruf an den Menschen, sein Jetzt als letzte Stunde im Sinne der Stunde der Entscheidung zu verstehen[3 Bultmann, a.a.O. 112. Den Sinn der Entscheidung als radikales Entweder-Oder bestreitet z.B. R. Guardini mit sehr spitzen Worten: »Die Entweder-Oder-Leute sehen selten so aus, als ob sie ihre Strenge auch lebten. Ihre Unbedingtheit sieht oft bedenklich nach Rhetorik aus ...“ (Der Herr, 1937, 118 f.). Das ist ein rein persönliches Urteil, das jeder Sachlichkeit entbehrt. Darum ist es uninteressant, wieweit es zutrifft. Guardini selbst erweicht den Imperativ in einer unerträglichen Weise, wenn er auf den Einwand: Ich kann meinen Feind nicht lieben! Antwortet: „so versuche es wenigstens, die Abneigung nicht in das Wort gelangen zu lassen. Darin wäre schon etwas (!) auf Liebe ...“ (ebd.). Nun zeigt aber eine Geschichte wie Mc 10 17 ff mit aller Deutlichkeit, daß halber Gehorsam so gut wie keiner ist!].“
- [1977-000] Gisbert Greshake: Menschsein als Berufung zur Gemeinschaft mit Gott, in: Geist und Leben, 50, 1977, S. 409 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=-jCJPCIljhoC; zu Romano Guardini:
- S. 423: „Sünde und Leid mit der Schöpfung notwendig mitgegeben, obwohl Gott als der Heilige das Böse absolut nicht will. Romano Guardini bemerkt dazu: „Offenbar ist Ihm das Endliche so wichtig, daß Er diese Möglichkeit `wagt´! Das ist die `Kühnheit´ Gottes, die geheimnisvolle, an die man nur in äußerster Ehrfurcht hindenken darf. Wenn man den Gedanken in solcher Ehrfurcht weiterdenkt, dann scheint aber der, Ernst dieser Kühnheit darin zu bestehen, daß der Schöpfer ,vom ersten Anfang an' auch die Verantwortung für das Geschehen des Bösen durch sein Geschöpf auf sich nimmt ... Der Gotteswille, der durch die ganze Heilsgeschichte hin das Böse in absoluter Entschiedenheit ablehnt und ahndet, ist eins mit dem Ernst, der die Verantwortung für das von seinem Geschöpf realisierte Böse auf sich nimmt.“ Gott schaut deshalb auf das leidende und sündigende Geschöpf „nicht `olympisch´, von unbeteiligter Souveränität herab; denn diese bedeutet im Grund nicht Seinsüberlegenheit, sondern Seinsschwäche, die fühlt, sie werde durch das Sich-Einlassen mit dem Geringeren in Gefahr kommen. Vielmehr so ,dass es Ihn angeht', dass Er es in sein Leben zieht."[25 Theologische Briefe an einen Freund, München-Paderborn-Wien 1976, S. 11 f.]“
- [2007-000a] ähnlich in ders.: Warum lässt uns Gottes Liebe leiden?, 2007 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online]
- [2017-000a] (erweiterte und überarbeitete Neuauflage)2017 [neu aufgenommen] – [Artikel] - - https://books.google.de/books?id=eNslDwAAQBAJ&pg=PA46
- S. 46: „Aus all dem wird ersichtlich: Indem Gott den Menschen schafft, ist die Möglichkeit mitgegeben, dass Böses geschehen kann, obwohl Gott als der Heilige das Böse absolut nicht will. „Offenbar“ – bemerkt Romano Guardini – „ist Ihm das Endliche so wichtig, daß Er diese Möglichkeit `wagt´! Das ist die `Kühnheit´ Gottes, die geheimnisvolle, an die man nur in äußerster Ehrfurcht hindenken darf. Wenn man den Gedanken in solcher Ehrfurcht weiterdenkt, dann scheint aber der, Ernst dieser Kühnheit darin zu bestehen, daß der Schöpfer ,vom ersten Anfang an' auch die Verantwortung für das Geschehen des Bösen durch sein Geschöpf auf sich nimmt ... Der Gotteswille, der durch die ganze Heilsgeschichte hin das Böse in absoluter Entschiedenheit ablehnt und ahndet, ist eins mit dem Ernst, der die Verantwortung für das von seinem Geschöpf realisierte Böse auf sich nimmt.“[63 R. Guardini, Theologische Briefe an einen Freund, München u.a. 1976, S. 11 f.]“
- S. 64 f. „“Alles, was Gott tut“ – bemerkt Romano Guardini -, „tut Er im `Ernst´, und es ist eine wichtige, ja entscheidende Bestimmung, wenn wir das sagen. Es meint, was Er tue, geschehe nicht `olympisch´, von unbeteiligter Souveränität herab; denn diese bedeutet im Grund nicht Seinsüberlegenheit, sondern Seinsschwäche, die fühlt, sie werde durch das Sich-Einlassen mit dem Geringeren in Gefahr kommen. Vielmehr so ,dass es Ihn angeht', dass Er es in sein Leben zieht.“[88 Guardini (Anm. 63), 10 f.]“
- S. 423: „Sünde und Leid mit der Schöpfung notwendig mitgegeben, obwohl Gott als der Heilige das Böse absolut nicht will. Romano Guardini bemerkt dazu: „Offenbar ist Ihm das Endliche so wichtig, daß Er diese Möglichkeit `wagt´! Das ist die `Kühnheit´ Gottes, die geheimnisvolle, an die man nur in äußerster Ehrfurcht hindenken darf. Wenn man den Gedanken in solcher Ehrfurcht weiterdenkt, dann scheint aber der, Ernst dieser Kühnheit darin zu bestehen, daß der Schöpfer ,vom ersten Anfang an' auch die Verantwortung für das Geschehen des Bösen durch sein Geschöpf auf sich nimmt ... Der Gotteswille, der durch die ganze Heilsgeschichte hin das Böse in absoluter Entschiedenheit ablehnt und ahndet, ist eins mit dem Ernst, der die Verantwortung für das von seinem Geschöpf realisierte Böse auf sich nimmt.“ Gott schaut deshalb auf das leidende und sündigende Geschöpf „nicht `olympisch´, von unbeteiligter Souveränität herab; denn diese bedeutet im Grund nicht Seinsüberlegenheit, sondern Seinsschwäche, die fühlt, sie werde durch das Sich-Einlassen mit dem Geringeren in Gefahr kommen. Vielmehr so ,dass es Ihn angeht', dass Er es in sein Leben zieht."[25 Theologische Briefe an einen Freund, München-Paderborn-Wien 1976, S. 11 f.]“
- [1977-000] Friedrich Heyer (Hrsg.): Konfessionskunde, 1977; (Neuauflage)2011 [Gerner 71] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=jCbus8vFi5UC; darin:
- [1977-000] Friedrich Heyer: Römisch-katholische Kirche, in: ders. (Hrsg.): Konfessionskunde, 1977; (Neuauflage)2011, zu Romano Guardini Abschnitt: Katholische Devotion (S. 511 f.) und Tendenzen systematischer Theologie – Tübinger Schule (S. 516)
- [1977-000] Friedrich Heyer: Orthodoxe Theologie, in: ders. (Hrsg.): Konfessionskunde, 1977; (Neuauflage)2011, zu Romano Guardini S. 167, 195
- [1977-000] [Finnisch] Timo Lankinen: Romano Guardinin käsitys rukouksesta. Dogmatiikan laudatur-tutkielma, Helsinki, 1977 [Gerner 61: nachgewiesen in Alaja, 1983, S. 143] - [Guardini-Monographie] - https://books.google.de/books?id=P00tAAAAMAAJ
- [1977-000] Alfons Nossol: Anders glauben, aber an keinen Anderen!, in: Lorenz Hein (Red.): Die Einheit der Kirche. Dimensionen ihrer Heiligkeit, Katholizität und Apostilizität: Festgabe Peter Meinhold zum 70. Geburtstag (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte, Mainz, Band 85), 1977, S. 46 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=SUw4AAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=zAABAAAAMAAJ; zu Romano Guardini
- S. 46: „Der lebendige Gott als solcher – verhüllt, offenbart sich eben vollkommen erst in Christus. Jesus Christus ist die Epiphanie Gottes: wer ihn sieht, sieht den Vater[4 Vgl. R. Guardini, Die Offenbarung, Würzburg 1940, 79.]
- [1977-000] Ursula Schnell: Das Verhältnis von Amt und Gemeinde im neueren Katholizismus, 1977, (Neuausgabe)2019; zu Romano Guardini S. V, 45, 96f., 111 und [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=cJTkk-5WVqw
- [1977-000] Josef Sudbrack: Rezension zu: Schwemer, Östliche Meditation und westliche religiöse Erneuerung, in: Geist und Leben, 50, 1977, S. 238 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=-jCJPCIljhoC
- S. 238: „Man versteht sehr schnell, warum R. Guardini in dieser Geistigkeit den großen spirituellen Widerpart der christlichen Botschaft sah.“
- [1977-000] Harald Wagner: „Begegnung“ als theologische Kategorie, in: Trierer Theologische Zeitschrift, Trier, 86, 1977, 1, S. 25-30 [Gerner 80] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=-cQtAAAAYAAJ
- [1977-000] Hans Waldenfels (unter Mitarbeit von Leo Scheffczyk): Die Offenbarung. Von der Reformation bis zur Gegenwart, Freiburg/Basel/Wien 1977, zu Romano Guardini S. 168-170, 173 [Gerner 80] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=dHs9AAAAYAAJ;
- [1977-000] Gregor Zasche: Bemerkungen zum Verhältnis religiöser Erfahrung und religiöser Sprache, in: Zeitschrift für katholische Theologie, Wien, 99, 1977, 2, S. 183-194, zu Romano Guardini S. 191 und 194 [Gerner 81] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=BArZAAAAMAAJ
- [1977-000] Konstantin Zizelkov: Theologisches Denken heute, in: Theologische Zeitschrift (herausgegeben von der Theologischen Fakultät der Universität Basel), 33, 1977, S. 30-40, Übersetzung ins Bulgarische von Zlatka Parpulova und Georgi Parpulov: Богословската мисъл днес, in: Християнство и култура, бр. 10 (167), 2021, S. 37-47 - https://dveri.bg/component/com_content/Itemid,100522/catid,281/id,71145/view,article/
Rezensionen zu: Die Existenz des Christen (1976)
- [1977-000] Verlagsanzeige zu: Guardini, Die Existenz des Christen/Theologische Briefe an einen Freund, in: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, 1977, S. 914 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=QlA1AQAAIAAJ
- S. 914: „Aus dem Nachlaß von Romano Guardini (gest. 1.10.1968 in München), der als Seelsorger und Prediger, als führende Persönlichkeit der katholischen Jugendbewegung, als akademischer Lehrer und Autor das christliche Geistesleben in Deutschland über Jahrzehnte hindurch entscheidend geprägt hat.“ „Aus den Rezensionen: „Hier wird meisterhaft gezeigt, wie man über Fragen christlicher Existenz klar, leichtfaßlich, überzeugend und feinsinnig zu sprechen vermag. Es geht um Glaube und Offenbarung, die Urschuld und den christlichen Geschichtsbegriff, die Erlösung und die Person Jesu Christi, den Fortgang des Werkes Christi in der Geschichte und schließlich um die Theologie der Existenz lauter Problemkreise, die nach wie vor aktuell sind; zu denen freilich inzwischen neue hinzugetreten sind. Bewundernswert die klare, schöne Sprache, die originelle Art, ein Problem in den Griff zu bekommen, die souveräne Beherrschung eines reichen Wissens- und eines reifen Erfahrungsschatzes. Guardinis Lesergemeinde wird begeistert sein. " (Das Neue Buch) „Eine ,Summa' von Guardinis Philosophie, die durch den gedachten Dialog mit zahlreichen Hörern aus verschiedenen Fakultäten in Gedankenführung, Argumentation und Stil ein hohes Maß an Unmittelbarkeit festhält."
- [1977-000] Ursmar Engelmann: Rezension zu: Guardini, Die Existenz des Christen, in: Erbe und Auftrag. Benediktinische Monatsschrift, Beuron, 53, 1977, S. 485 [Gerner 343] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Curt Hohoff: Guardinis Nachlaß, in: Rheinischer Merkur, 1977, 27. (25. ???) Februar, S. 26 (Rezension zu: Guardini, Die Existenz des Christen) [Mercker 2205] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Hermann Kunisch: (Christlicher Realismus). Nachgelassene Schriften Romano Guardinis (Rezension zu: Guardini, Die Existenz des Christen), in: Stimmen der Zeit, Freiburg im Breisgau, Bd. 194, 102, 1977, 4, S. 236-242 [Mercker 2206] und [Mercker 2310] und [Brüske 517] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=E_0IAQAAIAAJ
- [1977-000] [Spanisch] A. S. Muñoz: Rezension zu: Guardini, Die Existenz des Christen, in: Archivo teológico granadino, 40, 1977, S. 366 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=4wN4KZNkljwC
- S. 366: „Casi todas las obras de Guardini († 1968) han surgido de un diálogo (al menos interno) del predicador o conferenciante con sus oyentes o del profesor con sus alumnos. El volumen que ahora señalamos, reproduce unas prelecciones de los años 1958-1961, sobre un tema trascendental: fundamentos de la existencia del cristiano. Estos son expuestos a través de puntos tan interesantes como Fe y Revelación. El Dios viviente. El comienzo de todas las cosas. La culpa original y el concepto cristiano de la historia. La redención y la persona de Jesucristo. La Iglesia, continuación de la obra del Señor en la historia. El individuo cristiano (Teología de la existencia). Cuantos han leído otros escritos de Guardini conocen el atractivo de sus exposiciones, la solidez y originalidad en el modo de proponer los problemos y la sencillez del estilo, aquí aún más captable por reflejar la palabra oral. Sirvan de ejemplo, vg., las páginas consagradas a la Iglesia como conjunto viviente y como autoridad (380-424) y toda la sección última (425-513). Por lo demás, pueden leerse unas notas complementarias y, sobre todo, la lista de lo demás, pueden leerse unas notas complementarias y, sobre todo, la lista de términos-claves de cada capítulo (514-518). Nuestra gratitud al editor J. Spörl, que dedica un sentido Nachwort a su inolvidable y paternal amigo, a quien acompañó en su vida y obras durante más de 50 años.“
- [1977-000] Horst Georg Pöhlmann: Rezension zu: Kunisch, Nachgelassene Schriften Romano Guardinis, in: Neue Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionswissenschaft, Berlin, 19, 1977, S. 284 [Gerner 410] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1977-000] Rezension zu: Guardini, Die Existenz des Christen, in: Sein und Sendung, Werl, 9, 1977, 3, S. 139f. [Gerner 343] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1977-000] Karl Strobl: Aus Romano Guardinis Nachlaß (Rezension zu: Guardini, Die Existenz des Christen), in: Die Zeit im Buch, Wien, 31, 1977, 3, S. 2 [Mercker 2207] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1977-000] Stanis-Edmund Szydzik: Aus dem Nachlaß Romano Guardinis: Die Existenz des Christen, in: Deutschlandfunk, Köln 1977, 7. September (Rezension zu: Guardini, Die Existenz des Christen) [Mercker 2208] - [Rezension]/[Radiosendung]/[Typoskript] - [noch nicht online]
Rezensionen zu: Theologische Briefe an einen Freund (1976)
- [1977-000] Wolfgang Beinert: Rezension zu: Theologische Briefe an einen Freund, in: Theologie und Glaube, 67, 1977, S. 229f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=rW86gjdVi5QC
- [1977-000] Ursmar Engelmann: Rezension zu: Guardini, Theologische Briefe an einen Freund, in: Erbe und Auftrag. Benediktinische Monatsschrift, Beuron, 53, 1977, S. 485 [Gerner 382] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1977-000] Hermann Kunisch: (Christlicher Realismus). Nachgelassene Schriften Romano Guardinis (Rezension zu: Guardini, Theologische Briefe an einen Freund), in: Stimmen der Zeit, Freiburg im Breisgau, Bd. 194, 102, 1977, 4, S. 236-242 [Mercker 2206] und [Mercker 2310] und [Brüske 517] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=E_0IAQAAIAAJ
- Rezensionen:
- [1977-000] [Französisch] Kurz-Rezension zu: Kunisch, Christlicher Realismus. Nachgelassene Schriften von Romano Guardini, in: Bulletin signalétique: Sciences religieuses. 527, 1977, S. 69 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=beVVAAAAYAAJ
- S. 69: "Fin 1976, huit ans après sa mort, deux oeuvres de R. Guardini ont été publiées: Die Existenz des Christen (l'existence du chrétien), Schöningh, Paderborn, 1976, 520 pages, et Theologische Briefe (lettres théologiques), ibid., 67 pages. L'article interprète ces deux œuvres dans le cadre de l'ensemble de l'œuvre de Guardini.“
- [1977-000] [Französisch] Kurz-Rezension zu: Kunisch, Christlicher Realismus. Nachgelassene Schriften von Romano Guardini, in: Bulletin signalétique: Sciences religieuses. 527, 1977, S. 69 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=beVVAAAAYAAJ
- Rezensionen:
- [1977-000] Karl Strobl: Aus Romano Guardinis Nachlaß (Rezension zu: Guardini, Theologische Briefe an einen Freund), in: Die Zeit im Buch, Wien, 31, 1977, 3, S. 2 [Mercker 2207] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1977-000] Rezension zu: Guardini, Theologische Briefe an einen Freund, in: Sein und Sendung, Werl, 9, 1977, 3, S. 139f. [Gerner 382] - [Rezension] - [noch nicht online]
Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)
- [1977-000] Clemens Engling: Die Bedeutung der Theologie für philosophische Theoriebildung und gesellschaftliche Praxis: historisch-systematische Untersuchung zum Werk Johann Nepomuk Ehrlichs (1810-1864), 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=7LsAAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 35-46 (Zitierung und Kommentierung von Kierkegaard aus Guardini, Vom Sinn der Schwermut)
- [1977-000] Nikolitsa Georgopoulou: Das Problem des Verhältnisses zwischen Ethik und Metaphysik, in: Lorenz Hein (Red.): Die Einheit der Kirche. Dimensionen ihrer Heiligkeit, Katholizität und Apostilizität: Festgabe Peter Meinhold zum 70. Geburtstag (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte, Mainz, Band 85), 1977, S. 458 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=SUw4AAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=zAABAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 467: „Das moralische natürliche Gesetz als Norm der menschlichen Natur und ihrer Fähigkeiten, besonders des Verstandes und des Willens, gehört zum Menschen als Person mit „absoluter Dignität“[35 R. Guardini, Welt und Person. Versuche zur christlichen Lehre vom Menschen, 1939, S. 164; ...] und ist die Regel seiner freien moralischen Handlungen.“
- [1977-000] Detlef Göldner: Integration und Pluralismus im demokratischen Rechtsstaat. Bemerkungen zur Doppelfunktion von Einheit und Gegensatz im System des Bonner Grundgesetzes, Tübingen 1977 (Habilitationsschrift 1975/76), zu Romano Guardini S. 60-65 (Verweis auf: Guardini, Der Gegensatz) [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Habilitationsschrift] - [noch nicht online]
- [1977-000] Jürgen Grimm: Begegnung und Vergegnung. Eine Untersuchung des Phänomens der Begegnung und ihrer Verfehlung aus der Sicht der dialogischen Philosophie, Theologie und Psychiatrie, Theol. Dissertation, Heidelberg 1977, zu Romano Guardini S. 19, 34, 146f., 151 und 202 [Gerner 89] - [Monographie]/[Doktorarbeit] - [noch nicht online]
- [1977-000] Bruno Heck: Autorität heute – wozu?, in ders.: Auf festem Grund: Aufsätze u. Reden, 1977, S. 38-52 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=M1sTAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 39: „Was macht das Wesen der Autorität aus? Ich folge hier Romano Guardini, der diese Frage fast auf sokratische Weise untersucht und beantwortet hat. Guardini meint zunächst, Autorität bedeute im allgemeinsten Sinne eine Instanz, die fähig sei, lebendige Initiative zu binden. Doch er schränkt diese allgemeine Bestimmung gleich wieder ein, und das mit Recht. Denn „lebendige Initiative“ binden, das kann auch für eine Reihe von Phänomenen gesagt werden, bei denen von Autorität nicht die Rede sein kann.“
- S. 49: „Ich kehre zurück zur dichterischen Aussage Gottfried Benns: der Alte hat uns auch im Stich gelassen. Es ist schon so, wie Guardini sagt: die Existenz Gottes und der Glaube an ihn, das Bewußtsein seiner absoluten Autorität im Befehlenden wie im Gehorchenden sind wesentlich dafür, daß Autorität - und damit auch dafür, daß Freiheit möglich sei. Die Demokratie ist, weil sie die Freiheit will, auf Autorität angewiesen – und damit auf das Religiössein. Wir leben in einer Krise der Autorität, weil wir in einer Krise des Religiösen leben.““
- [1977-000] Walter Kasper: Christliche Freiheit und neuzeitliche Autonomie, in: Salzburger Hochschulwochen (Hrsg.): Menschenwürdige Gesellschaft, Graz/Wien/Köln 1977, S. 73-110 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=_JKGAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 80: „Noch in unserem Jahrhundert stimmten so berühmte und sonst so aufgeschlossene Theologen wie K. Adam und R. Guardini ein in den großen Chor des Kulturpessimismus. Man hatte nicht mehr die Kraft zu einer kritischen und schöpferischen Synthese, wie sie die Kirchenväter bei der Rezeption der griechischen Philosophie oder auf der Höhe des Mittelalters Thomas von Aquin bei der Aufnahme aristotelischen Denkens gehabt haben. Statt dessen verurteilte man die politischen Freiheitsbewegungen, das Prinzip der Religions - und Gewissensfreiheit, man verkannte die legitime Eigengesetzlichkeit der modernen Naturwissenschaften, wofür der Fall Galilei symptomatisch wurde. Fast alle großen Philosophen der Neuzeit von Descartes und Kant bis Hegel landeten früher oder später auf dem Index.“ [sic!]
- [1980-000] ähnlich unter dem Titel: Autonomie und Theonomie. Zur Ortsbestimmung des Christentums in der modernen Welt, in: Hartmut Weber/Dietmar Mieth (Hrsg.): Anspruch der Wirklichkeit und christlicher Glaube. Probleme und Wege theologischer Ethik heute (Festschrift Alfons Auer), Düsseldorf 1980, S. 17-41, zu Romano Guardini S. ??? [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1987-000a] dann in ders.: Theologie und Kirche, Mainz 1987, S. 149-175, zu Romano Guardini S. ??? [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=l94RAQAAIAAJ
- [1977-000] [Italienisch] Gianfranco Morra: Teologia e filosofia della religione dal 1850 ad oggi, in: Grande antologia filosofica, Mailand 1977, Bd. XXVIII, zu Romano Guardini S. 533-542 und 883-884 [Zucal, 1988, 485] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 137] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=SUjkAAAAMAAJ
- [1977-000] Klaus Obermayer: Staat und Religion: Bekenntnisneutralität zwischen Traditionalismus u. Nihilismus: Vortrag gehalten vor d. Berliner Jur. Ges. am 16. Februar 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=69wwhv_xc0wC&pg=PA6; zu Romano Guardini:
- S. 6: „Die Philosophie schließlich, schon lange nicht mehr „Königin der Wissenschaften“[3 Zur heutigen Lage der Philosophie siehe W. Schulz, Philosophie in der veränderten Welt, 1972 (insb. S. 7 f.). – Bereits 1963 stellte Romano Guardini (Theologische Briefe an einen Freund, Einsichten an der Grenze des Lebens, hrsg. aus dem Nachlaß 1976, S. 54), fest, daß die Geisteswissenschaften in einer fast beschämenden Weise in den Hintergrund gedrängt“ sind, „so sehr, daß sie manchmal en Charakter der Ernsthaftigkeit zu verlieren scheinen“.], droht im rationalen Kalkül auf- bzw. unterzugehen, ohne sich den Herausforderungen der Seins- und Sinnproblematik zu stellen, die in den vergangenen Jahrtausenden menschlichen Denken und Handeln die schöpferischen Impulse gegeben haben.“
- [1977-000] Lothar Roos: Kirche, Politik, soziale Frage - Das verpflichtende Erbe Bischof Kettelers, Mönchengladbach 1977 (Kirche und Gesellschaft; 41) [neu aufgenommen] - [Monographie] - [noch nicht online]; darin zu Romano Guardini:
- S. ??? mit Verweis auf: Guardini, Das Ende der Neuzeit: „Gerade weil die Menschheit am `Ende der Neuzeit´ wieder auf sich selbst zurückgeworfen ist, kann sie der Sinnfrage nicht mehr ausweichen. Die Sinnfrage lässt sich aber nicht von der `Gottesfrage´ trennen."
- [1977-000] Jörg Splett: Gewissen - Ernst der Menschlichkeit, in: Katholische Bildung, Paderborn, 78, 1977, 10, S. 523-534, zu Romano Guardini S. 531 und 533 [Gerner 93] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1979-000a] auch in: Josef Fuchs (Hrsg.): Das Gewissen. Vorgegebene Norm verantwortlichen Handelns oder Produkt gesellschaftlicher Zwänge?, Düsseldorf 1979, S. 19-33 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Vom Wesen katholischer Weltanschauung (1923/1953)
- [1977-000] [Italienisch] Albino Babolin: Cultura e "katholische Weltanschauung" in Romano Guardini, in: Archivio di filosofia, 47, 1977, 1, S. 87-106 [Zucal, 1988, 483] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 137] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=HHGr2XkKDPQC
Rezensionen zu: Das Ende der Neuzeit (1950)
- [1977-000] Hans-Walter Krumwiede: Geschichte des Christentums, Bd. 3: Neuzeit, 17. bis 20. Jahrhundert, hrsg von Carl Andresen, 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=dJgcAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 1: „R. Guardini prangert die illegale Säkularisation der christlichen Welt durch eine sich autonom setzende Kultur an und fordert den Nichtglaubenden auf, das Nutznießertum aufzugeben, „welches diee Offenbarung verneint, sich aber die von ihr entwickelten Werte und Kräfte angeeignet hat“ (Das Ende der Neuzeit, 21950, 118). Die Säkularisierung christlichen Traditionsgutes im Sinne des Enteignungs- modells wird von H. Blumenberg bestritten (Die Legitimität der Neuzeit, 1966). Die christlichen Glaubensinhalte seien kein genuiner Besitz der Kirche (z. B. Rezeption hellenistischer Vorstellungen im NT).“
- [1977-000] Michael Theunissen: Falscher Alarm, Wiedergelesen: Romano Guardini "Das Ende der Neuzeit", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1977, 52, 3. März, S. 19 [Mercker 2138] und [Brüske 709] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1978-000a] dann unter dem Titel „Falscher Alarm. Romano Guardini: "Das Ende der Neuzeit" (1950)“, in: Günther Rühle (Hrsg.): Bücher, die das Jahrhundert bewegten. Zeitanalysen - wieder gelesen, München-Zürich 1978, 164-168 [Gerner 85, bei Gerner falsche Seitenangaben] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=IugYAAAAYAAJ;
- [1978-000b] unter dem Titel: Wiedergelesen: Romano Guardini, „Das Ende der Neuzeit“, in: Hermann Glaser (Hrsg.): Bundesrepublikanisches Lesebuch. Drei Jahrzehnte geistiger Auseinandersetzung, München 1978, S. 83-88 [Gerner 85] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=HxZLAAAAMAAJ;
- Reaktionen:
- [1977-000] Gerhard Boss: Guardini, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1977, März (Entgegnung auf die kritische Besprechung Das Ende der Neuzeit durch Michael Theunissen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 3. März 1977) [Mercker 2139] - [Artikel] - [noch nicht online]
Literatur, Sprache und Kunst
- [1977-000] Hanna-Barbara Gerl (Red./Hrsg.): Romano Guardini. Seine Interpretation von Dichtung. Referate der Werkwoche auf Burg Rothenfels 1. - 6. Oktober 1976, hrsg. von der Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels. Burg Rothenfels: Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels, 1977. - 99 S. [Mercker 2096] und [Brüske 628] - [Guardini-Sammelband], darin:
- [1977-000] Hanna-Barbara Gerl: Die Aktualität Romano Guardinis in seiner Interpretation von Dichtung. Werkwoche auf Burg Rothenfels vom 1.-6. Oktober 1976 zu Romano Guardinis Auslegung von Hölderlin, Mörike, Rilke, Dostojewskij und Dante, in: Burgbrief, Burg Rothenfels am Main, 1977, 1, S. 2-6 [Mercker 2094] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Hermann Kunisch: Romano Guardini als Interpret, S. 6-18 (siehe auch Kunisch, 1977; 1979) [Mercker 2097] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Hermann Kunisch:: Guardinis Hölderlinbild, S. 19-37 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Paul Hübner: Guardini und Dostojewskij, S. 38-60 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Hermann Kunisch: Rilke in der Deutung Guardinis, S. 61-75 [Brüske 520] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Bernhard Hanssler: Guardinis Annäherung an Dante, S. 76-86 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Hermann Kunisch: Guardinis Interpretation von Mörike, S. 87-99 [Brüske 518] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Hermann Kunisch: Romano Guardini als Interpret (der bzw. die Vorträge auf Burg Rothenfels 1976; noch nicht voll ausgearbeitet und ohne Untertitel) in ders.: Interpretation von Dichtung, 1977, S. 6-18 [Gerner 169] und [Brüske 522] - [Artikel] - [noch nicht online] (siehe oben)
- [1977-000] Hermann Kunisch: Romano Guardini als Interpret. Ein Beitrag zum Wesen schöpferischer Arbeit, in: Stimmen der Zeit, Freiburg im Breisgau, 195. Bd, 102, 1977, S. 602-616 (siehe auch Gerl, 1977) [Mercker 2097] und [Brüske 521] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ZQMJAQAAIAAJ;
- [1977-000] auch in: Zur debatte, München, 7, 1977, 4 (Juli/August 1977), S. 6-7 [Gerner 169] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [1979a-000a] auch in ders.: Von der "Reichsunmittelbarkeit der Poesie", Berlin 1979, S. 155-173, zu Romano Guardini hier außerdem: S. 386ff., 395, 420 und 432 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=N0erjcLMk3gC;
- Rezensionen:
- [1977-000] Albert von Schirnding: Ein Lehrer, von dem man lesen lernt. Hermann Kunisch über Guardini als Interpreten (Vortragsbericht), in: Süddeutsche Zeitung, München, 94 (25. April 1977), S. 14 [Gerner 169] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1977-000] Toni Kramer: Der Mensch zwischen Individuum und Kollektiv. Das Menschenbild im Werk Silja Walters, 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=L3cSAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 8 mit Anmerkung S. 152: „Silja Walters Bezug zur Wirklichkeit unterscheidet sich daher grundlegend vom weltlichen Schriftsteller und lässt sich mit Guardini folgendermassen umreissen: „Das Numinose vermag sich aber in jedem Element der unmittelbaren Weltwirklichkeit auszudrücken und darin gegenwärtig zu werden, in Dingen, Vorgängen, Ordnungen, Werten. Es vermag sie zu durchdringen; sie nicht nur zu einer volleren, sondern auch zu einer neuen Sinn-Realisation zu bringen; sie zu Symbolen seiner eigenen Wesensfülle zu machen. Das aber immer so, dass es sich zugleich von ihnen unterscheidet. Das Religiöse bejaht, intensiviert, erhöht das Welthafte und stellt es zugleich in Frage, erschüttert es, führt von ihm weg so sehr , dass es den Erfahrenden mit allem Welthaften in Konflikt bringen kann."[(2) Guardini, R. Die Religiöse Sprache, in: Reihe der Bayrischen Akademie der schönen Künste, p.30f ., München 1959.]“
- [1977-000] Friedrich Piel: Sachliteratur zur Kunstwissenschaft und Kunstgeschichte, in: Kindlers Literaturgeschichte der Gegenwart: Autoren, Werke, Themen, Tendenzen seit 1945: Die deutschsprachige Sachliteratur, Teil 2, hrsg. von Rudolf Radler, 1977, S. 472-504, zu Romano Guardini:
- [1980-000a] als Taschenbuchausgabe 1980, S. 331 ff. [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=lfF-wgEACAAJ oder https://books.google.de/books?id=YO8DAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=w8pNAAAAMAAJ;
- 1977, S. 480/1980, S. 345: "Es wäre zu zeigen, wie die Begriffe »Kultbild« und »Andachtsbild« (ROMANO GUARDINI) und andererseits »Kultwert« und »Ausstellungswert« (WALTER BENJAMIN) nicht nur in der Struktur der ikonisch-abbildenden Zeichen, sondern auch in deren Materialität verankert sind, durch die ja erst das gesellschaftliche Ambiente gebildet wird."
- [1980-000a] als Taschenbuchausgabe 1980, S. 331 ff. [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=lfF-wgEACAAJ oder https://books.google.de/books?id=YO8DAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=w8pNAAAAMAAJ;
- [1977-000] Max Röthlisberger: Silja Walters Zeugnis, 1977 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=enYSAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 27: „Eben darin liegt aber auch der Sinn der liturgischen Feier: der Mensch schmückt sich zum Spiel vor Gott. „In ihr wird dem Menschen Gelegenheit geboten, daß er, von der Gnade getragen, seinen eigensten Wesenssinn verwirkliche, daß er ganz so sei, wie er seiner göttlichen Bestimmung gemäß sein sollte und möchte: ein `Kind Gottes´. In der Liturgie soll er vor Gott `sich seiner Jugend erfreuen´.“[47 Guardini, Romano: Vom Geist der Liturgie. Herder-Bücherei, Bd. 2, Freiburg i.Br. 1962(8), S. 100 f.] … In der Liturgie wird die irreversible Streckenzeit für Augenblicke aufgehoben. Frei von Modeströmungen und individueller Willkür vergegenwärtigt sie in jahrhundertealten stilisierten[49 „Stilisiert“ im Sinne R. Guardinis: das Mannigfaltige auf das Allgemein-Bedeutungsvolle hin vereinfacht. (Guardini 1962(8), S. 59 ff)] Gebärden die ursprüngliche Ordnung und bringt, periodisch wiederkehrend, etwas Festgefügtes in die fließende Zeit.“
- S. 191: Eine weitere Kooperation mit einem Guardini-Schüler, die der Vertiefung des Messeverständnisses dienen sollte, stand 1975 auf dem Programm.
- S. 220 f.: „Mirjams Freiheitstanz (Ex 15, 21), Davids Freudentanz (2. Sam 6), die spielende Weisheit (Spr. 8, 30 f.)[246 Die Bibelstelle, welche die Weltgebettagsliturgie ins Rollen brachte, wird angeführt bei Guardini, Huizinga, Rahner, Cox, Moltmann.] und einige Psalmverse bilden die biblischen Aufhänger für eine Theologie des Tanzes.“
- [1977-000] Ludwig Rothmayr: Der Mensch und das Schicksal in den Romanen Herman Melvilles, 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=cTA9AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 18: „`Schicksal ' wird nun einerseits als die Folge von Schuld, verhängt durch die Gerechtigkeit Gottes, andererseits als ein von der providentia vorgesehener, vom Menschen freilich oft als dunkel und bedrückend empfundener Plan für das Weltganze verstanden. [12. R. Guardini, Freiheit – Gnade – Schicksal (München, 1949), S. 262 ff.]“
- S. 30: „Philosophisch-psychologisch würde man diesen Zustand des Gleichgewichts als das Finden zur Identität, das Einswerden des bewußten mit dem unbewußten Leben oder als die Übereinstimmung des bewußten Wollens mit dem Bewegungssinn der Situation und geschichtlichen Stunde bezeichnen. Freiheit stellt sich[34 R. Guardini, a.a.O., S. 225-227. 35] ein, Glück bringt das Leben zum Blühen.“
- [1977-000] Richard Seewald: Die Zeit befiehlts, wir sind ihr untertan: Lebenserinnerungen, 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=_lkFAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 84: „Wer Rilke mit 19 Jahren nicht bewundert hat, hat kein Gefühl für die Sprache, wer ihn mit 50 Jahren noch verehrt, dem fehlt es am Unterscheidungsvermögen, was echte Metaphysik und was bloßer Wortzauber ist, in den man jeden Tiefsinn hineininterpretieren kann. – Auch Guardini wird es nicht gelingen, aus ihm einen Christen zu machen. - Russisches Kreuz her oder hin!“
- [1977-000] Viktor Suchy: Die Utopie als zeitdiagnostisches Element im Werke Rudolf Henz´, in ders. (Hrsg.): Dichter zwischen den Zeiten: Festschrift für Rudolf Henz zum 80. Geburtstag, 1977, S. 215-249 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=WDcWAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 221: „Am deutlichsten trat uns dies wohl bei Orwell entgegen. In seinen Höllenvisionen klingt die furchtbare Stimme des Nichts, die den Untergang des letzten Menschen verkündet, jenes Menschen, der nach einem tiefen Wort Romano Guardinis am Ende der Neuzeit zu einem „unmenschlichen Menschen“ in einer „unnatürlichen Natur“ geworden ist. 30 Denn dies sind die Schlußergebnisse des zu Ende gehenden Aeons der sogenannten Neuzeit. Dieser Mensch ist den dämonischen „ES"-Mächten verfallen, weil er seine Personalität, die vom göttlichen Du her konstituiert wird (Gabriel Marcel65), verloren hat. Weil er im Zuge der allgemeinen Säkularisation verlernt hat, an die Überwelt Gottes zu glauben , verfiel er der Unterwelt der Dämonen.66“
- S. 228: „Wir bleiben natürlich weiter in einer pessimistischen Sphäre, aber es ist dies, um Romano Guardini abermals zu zitieren, kein „falscher Pessimismus" mehr, sondern ein „richtiger", „denn es gibt auch einen richtigen, ohne ihn wird nichts. Großes. Er ist die bittere Kraft, die das tapfere Herz und den schaffensfähigen Geist zum dauernden Werk befähigen."48 Dieser „schöpferische Pessimismus" verleiht dem Dichter daher auch die Kraft, diese so unvollkommene Welt mit allen ihren Widersprüchen noch anzunehmen und zu preisen.“
Zu: Mörike/Zu: Eduard Mörike, Die schöne Buche, in: Die deutsche Lyrik (1956)
- [1977-000] Eleonore Frey: Poetik des Übergangs. Zu Mörikes Gedicht „Göttliche Reminiszenz“, Tübingen 1977 (Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte; 17) [Gerner 172] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=zSJcAAAAMAAJ, https://books.google.de/books?id=NyEZAAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=hYYqAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 10: „Die Verse, in denen sich Mörike an seine Erinnerung erinnert, sind vom zweiten Teil des Gedichts, der die Erinnerung und in ihr die „göttliche Reminiszenz“ wiedergibt, durch einen Abstand getrennt,[2 Der Abstand zwischen den beiden Teilen ist durch die Handschrift bezeugt. Romano Guardini übersieht ihn in seiner Interpretation des Gedichts, vermutlich weil der Abstand in der Ausgabe von Harry Maync mit einem Seitenwechsel zusammenfällt. Vgl. Romano Guardini, „Göttliche Reminiszenz“ in Gegenwart und Geheimnis, 1957, S. 50 ff.] der die gleiche Wirkung tut wie die Balustrade, die ein Altarbild vom Betrachter abrückt.“
Zu: Dostojewskij (1931)/Rezensionen zu: Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk (1939)
- [1977-000] [Englisch] George Andrew Panichas: The Burden of Vision: Dostœvsky's Spiritual Art, 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] – https://books.google.de/books?id=8x9v8ybdgmcC
- [1985-000a] [Englisch] George Andrew Panichas: The Burden of Vision: Dostœvsky's Spiritual Art, 1985 [neu aufgenommen] – [Monographie] – https://books.google.de/books?id=OnXnAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 30 f., 39, 53, 108, 155, 157:
- S. 39: „Although Western critics have generally misunderstood Sonia's significance in Crime and Punishment, L. A. Zander and Romano Guardini have stressed the sapiential facets of her role, that is, wisdom and goodness.14“
Zu: Pascal (1932)/Zu: Christliches Bewußtsein (1935)
- [1977-000] Manfred Heeß: Blaise Pascal. Wissenschaftliches Denken und christlicher Glaube, 1977 (Freiburger Schriften zur romanischen Philologie; 33) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ZHpfAAAAMAAJ; zu Romano Guardini mehrfach (zu Guardini, Christliches Bewußtsein)
- [1977-000] Jürgen Kuczynski/Hans-Jürgen Treder: Pascal - auf der Suche nach einer Biographie, in diess.: Studien zu einer Geschichte der Gesellschaftswissenschaften: Gelehrtenbiographien, 1977, S. 50-81, zu Romano Guardini S. 51, 70f. und 78 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=S9LrAAAAMAAJ
Zu: Rilke (1941)/Rezensionen zu: Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins (1941/1953)
- [1977-000] Ernst Kreuder: „Man schreibt nicht mehr wie früher“/Briefe an Horst Lange, in: Nicolas Born/Jürgen Manthey (Hrsg.), in: Literaturmagazin 7: Nachkriegsliteratur: Spurensicherung des Krieges: 1977, S. 209-231 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=J7-zAAAAIAAJ
- S. 222 mit Anmerkung S. 229: „Die neue Dichtung wird um die religiösen Probleme kreisen. Mystische Ahnen. Die letzte grosse Instanz war Rilke. [20 Rainer Maria Rilke (1874-1926); der Rilke-Kult der Nachkriegszeit erlebte in den dreißiger Jahren einen ersten Höhepunkt. Vgl. Die theologisierenden Rilke-Bücher von Fritz Dehn (1934) und Romano Guardini (1941) sowie den existenzphilosophischen Deutungsansatz Hans Egon Holthusens (1937).] Es wird Zeit, dass er aus der Mode kommt und erkannt wird.“
- [1977-000] [Französisch] Claire Lucques: L'absence ardente: Visages de Rilke, 1977 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=U5SgEAAAQBAJ&pg=PT79, darin: Kapitel: Romano Guardini et Rilke S. 79 ff.
- [1977-000] [Italienisch] Giancarlo Vigorelli: Rilke secondo Guardini, in ders.: Diario europeo: occasioni e testimonianze critiche sulla letteratura europea, 1950-1975, Teil 2, 1977, S. 465 f. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=G8BQAAAAYAAJ
- S. 465: „Si sapeva che Romano Guardini aveva scritto una diecina e più di anni fa un folto commentario delle Elegie Duinesi di R. M. Rilke, che per la mia generazione erano state, nella traduzione di Leone Traverso, un vademecum di salvezza nella poesia e oltre. Le leggevamo sino alla febbre; era così che leggevamo la poesia. Per mio conto, non conoscendo il tedesco, avevo perduta la speranza di potere valermi di quell'interpretazione del Guardini, che ricordando tra l'altro i suoi saggi su Dante, su Pascal, su Dostojevskij, ero certo fosse di straordinaria illuminazione. È vero, mi dicevo, che la così benemerita Morcelliana sta pubblicando l'Opera Omnia di Guardini, già allineata in tredici volumi, tra i quali anche Linguaggio, poesia, interpretazione, ma temevo sempre ritardi ulteriori per quest'opera, che invece è andata trionfalmente in vetrina, Rainer Maria Rilke.“
- S. 466: „Il geniale commento di Guardini non è, beninteso, d´ordine estetico. L´estetica, magari tuttora crociana, siama soltanto noi italiani a tirarla in ballo! Il suo è un commento teologico e filosofic , mai a scapito della Poesia. Che essendo, nelle Duinesi, poesia di idee, problematica e persino escatologica, perché è unicamente innestata sulle domande estreme dell'uomo, è scandagliata in speculum et in aenigmata e soprattutto in verità, direi, e non appena "in bellezza". Quando pensa che sinora, dietro alle Elegie Duinesi , si andava a rintracciare qualche lontana ispirazione orfica e l'ombra di Nietzsche o di Bachofen, e qui invece Guardini non esita a servirsi delle Sacre Scritture, dai Vangeli alla Patristica; ma non si sospetti, e ancora meno si deduca, che Guardini sconfini su terreni di facile apologetica, aggregandosi Rilke a posizioni cristiane forzate.“
Zu: L´opera d´arte (1948)
- [1977-000] [Italienisch] Rezension zu: Guardini, L´opera d´arte, in scritti filosofici, in: Studi piemontesi, 6, 1977, S. 253 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=JHloAAAAMAAJ;
- S. 253: „... se, secondo il Guardini, „nello spazio dell´opera d´arte le cose sono tutte le une vicine alle altre e l'uomo è ad esse vicino come mai può verificarsi nella realtà immediata»[127 ROMANO GUARDINI, L'opera d'arte, in Scritti filosofici, a cura di Guido Sommavilla, Milano, Fabbri, trad. ital., vol. I, 1964, p. 347. Nella stessa pagina il Guardini scrive: „Ciò che di conseguenza si esige nella conoscenza dell'opera d'arte, è non soltanto il vedere e l'ascoltare, come per gli oggetti che ci stanno sempre attorno ... L'opera d'arte, piuttosto. apre uno spazio in cui l'uomo può entrare , e là respirare, muoversi e in- trattenersi con le cose e gli uomini vi apertisi. [...] Ma il vero rapporto con l'opera d'arte ... consiste nel fars: silenziosi, nel raccogliersi, nel penetrare, nel guardare, spiare, partecipare ... Allora si mostra il mondo nascosto dell'opeга“.], se, soprattutto, si tiene conto dell'impegno umano e della continua circolazione di vita morale che lo distinguevano.“
Sammelbände
Rezensionen zu: Gehalten von Gottes Hand (1976)
- [1977-000] M. Breuer: Rezension zu: Guardini, Gehalten von Gottes Hand. Gedanken für jeden Tag, ausgewählt von Marianne Ligendza, in: Die Heimstatt, Köln, 25, 1977, S. 248 [Gerner 355] - [Rezension] - [noch nicht online]