Sekundärbibliographie 1978 bis 1984

Aus Romano-Guardini-Handbuch

Der elfte Teil der Sekundärbibliographie umfasst den Zeitraum von 1978 bis 1984. Er umfasst aktuell etwa 811 Titel von 1050 Titeln. Es fehlen noch etwa 239 Titel.

Den ersten Teil finden Sie unter Sekundärbibliographie, den zweiten Teil unter Sekundärbibliographie 1916 bis 1922, den dritten Teil unter Sekundärbibliographie 1923 bis 1932, den vierten Teil unter Sekundärbibliographie 1933 bis 1944, den fünften Teil unter Sekundärbibliographie 1945 bis 1951, den sechsten Teil unter Sekundärbibliographie 1952 bis 1955, den siebten Teil unter Sekundärbibliographie 1956 bis 1959, den achten Teil unter Sekundärbibliographie 1960 bis 1964, den neunten Teil unter Sekundärbibliographie 1965 bis 1968, den zehnten Teil unter Sekundärbibliographie 1969 bis 1977, den elften Teil unter Sekundärbibliographie 1978 bis 1984, den zwölften Teil unter Sekundärbibliographie 1985 bis 1997, den dreizehnten Teil unter Sekundärbibliographie 1998 bis 2009, den vierzehnten Teil unter Sekundärbibliographie 2010 bis 2018 sowie den fünfzehnten Teil unter Sekundärbibliographie 2019 bis dato

1978

Vorläufig verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1978 bereits 132+x Titel. Von den 132+x Titeln finden sich:

  • 73 Titel in der Gerner-Bibliographie;
  • 3 Titel zusätzlich in der Brüske-Bibliographie;
  • 7 Titel zusätzlich in der Zucal-Bibliographie;
  • 49 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.

Biographie

Lexika

  • [1978-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Georgi Schischkoff (Hrsg.): Philosophisches Wörterbuch, Stuttgart (20)1978, S. 244 [Gerner 58] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
  • [1978-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Gisbert Kranz (Bearb.): Lexikon der christlichen Weltliteratur, Freiburg/Basel/Wien 1978, Sp. 518-525 [Gerner 56] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
  • [1978-000] [Italienisch] Walter Dirks: (Artikel) Romano Guardini, in: P. Vanzan/H. J. Schultz (Hrsg.): Lessico dei teologi del secolo XX, coll. Mysterium Salutis, Bd. XII, Queriniana, Brescia 1978, S. 270-276 [Zucal, 1988, 356] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]
  • [1978-000] (Artikel) Romano Guardini, in: Deutsches Literatur-Lexikon. Biographisch-bibliographisches Handbuch, begründet von Wilhelm Kosch, hrsg. von Heinz Rupp und Carl Ludwig Lang, Bern/München (3)1978, Bd. 6, Sp. 984f. [Gerner 53] - [Lexikoneintrag] - [noch nicht online]


Bearbeiten

Fotografie/Gemälde

  • [1978-000] Hans Mercker: Bibliographie Romano Guardini (1885-1968), 1978, darin:
    • Porträtbild vor Titelblatt (ohne Angaben) [neu aufgenommen] - [Fotografie] - [noch nicht online]
    • zwischen S. 18 und 19: Romano Guardini im Oktober 1926 während einer Werkwoche in Beuron (Burgarchiv Burg Rothenfels am Main; Aufnahme: A. Pfau) [neu aufgenommen] - [Fotografie] - [noch nicht online]
    • zwischen S. 66 und 67: Romano Guardini um 1950 [neu aufgenommen] - [Fotografie] - [noch nicht online]
    • zwischen S. 168 und 169: Romano Guardini, 1955 (Aufnahme: Ruth Schramm-Rapagnetta) [neu aufgenommen] - [Fotografie] - [noch nicht online]
    • zwischen S. 200 und 201: Romano Guardini in der Professorenrobe der Philosophischen Fakultät, u 1960 (Aufnahme: Felicitas-Foto)
    • zwischen S. 224 und 225: Medaille des Romano Guardini Preises der Katholischen Akademie in Bayern (Silber, geschaffen von Max Faller)
  • [1978-000] Hans Jürgen Kallmann: Porträtzeichnung, in: Gerda Haddenhorst: H. J. Kallmann. Was ist aus ihnen geworden?, München 1978, S. 96: Porträtzeichnung Nr. 16: Romano Guardini, 1965/Filzstift, Papier [Gerner 281] - [Fotografie] - [noch nicht online]


Bearbeiten

Zu: 10. Todestag

  • [1978-000] Burgbrief, Burg Rothenfels, 4/78 (5. November 1978), darin:
    • [1978-000] Aloys Goergen: „Ihr seid das Salz der Erde“. Homilie am 13. Oktober 1978, in: Burgbrief, Burg Rothenfels, 4/78 (5. November 1978), S. 2-6 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
    • [1978-000] Podiumsgespräch 15. Oktober 1978 zum Thema „Gibt es ein Erbe Guardinis?“
      • [1978-000] Werner Becker: Tonbandaufnahme eines Gesprächs bei einer Guardini-Tagung auf Rothenfels, in: Burgbrief, Burg Rothenfels, 4/78 (5. November 1978), S. 6 (5???)-10 (darin unter anderem zu Romano Guardinis letztem Lebenstag) [Gerner 197] und [Gerner 278, bei Gerner „5/78“ statt „4/78“???] - [Artikel] - [noch nicht online]
      • [1978-000] Aloys Goergen: Tonbandaufnahme eines Gesprächs bei einer Guardini-Tagung auf Rothenfels, in: Burgbrief 4/1978 (5. November 1978), S. 10-13 [Gerner 197] - [Artikel] - [noch nicht online]
      • [1978-000] Jörg Splett: Tonbandaufnahme eines Gesprächs bei einer Guardini-Tagung auf Rothenfels, in: Burgbrief, Burg Rothenfels, 4/78 (5. November 1978), S. 13 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
      • [1978-000] Horst Ruprecht: Tonbandaufnahme eines Gesprächs bei einer Guardini-Tagung auf Rothenfels, in: Burgbrief4/1978 (5. November 1978), S. 13-17 [Gerner 197] - [Artikel] - [noch nicht online]
      • [1978-000] Hans-Eduard Hengstenberg: Tonbandaufnahme eines Gesprächs bei einer Guardini-Tagung auf Rothenfels, in: Burgbrief 4/1978 (5. November 1978), S. 19-20 [Gerner 197] - [Artikel] - [noch nicht online]
      • [1978-000] Vilma Mönckeberg: Tonbandaufnahme eines Gesprächs bei einer Guardini-Tagung auf Rothenfels, in: Burgbrief 4/1978 (5. November 1978), S. 19-20 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
      • [1978-000] Manfred Hörhammer: Tonbandaufnahme eines Gesprächs bei einer Guardini-Tagung auf Rothenfels, in: Burgbrief 4/1978 (5. November 1978), S. 20-22 [Gerner 197] - [Artikel] - [noch nicht online]
      • [1978-000] Ingeborg Klimmer: Gesamtrückblick über die Werkwoche: „In diesem Raum“, in: Burgbrief 4/1978 (5. November 1978), S. 25-27 [Gerner 197] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1978-000] Hanna-Barbara Gerl (Red.): Person und Bildung. Gibt es ein Erbe Romano Guardinis? Referate der Werkwoche auf Burg Rothenfels 10. bis 15. Oktober 1978, Urheber: Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels, Burg Rothenfels, 1978. - 78 S. [Gerner 197] und [Brüske 610] - [Guardini-Sammelband], darin:
    • [1978-000] Felix Messerschmid: Bildungsfragen, Kirche und Glaube nach 1945, S. 7-30 [????] - [Artikel] - [noch nicht online]
    • [1978-000] Felix Messerschmid: Romano Guardini, S. 31-40 [Gerner 50] und [Gerner 198] und [Brüske 574] - [Artikel] - [noch nicht online], darin:
    • [1978-000] Brief Reinhold Schneiders vom November 1952 an Guardini, S. 39 [????] - [Brief] - [noch nicht online]
    • [1978-000] Ignaz Zangerle: Die Situation der Kirche in der Sicht Romano Guardinis, S. 41-51 [Gerner 62] und [Gerner 198] und [Brüske 752] - [Artikel] - [noch nicht online]; als maschinenschriftliches M06 mit handschriftlichen Korrekturen im Nachlass von Ignaz Zangerle - https://www.uibk.ac.at/brenner-archiv/archiv/zangerle.html
    • [1978-000] Jörg Splett: Zum Person-Begriff Romano Guardinis. Ein "Versuch" christlich-philosophischen Nach-denkens, S. 52-78 [Gerner 85] und [Gerner 198] und [Brüske 695] - [Artikel] - [noch nicht online];
      • [1979-000a] auch in: Theologie und Philosophie, Frankfurt am Main, 54, 1979, S. 80-93 [Gerner 85] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=VmnYAAAAMAAJ;
      • [1985-000a] wieder in: Zum Person-Begriff Romano Guardinis. Ein `Versuch´ christlich-philosophischen Nachdenkens, in: Walter Seidel (Hrsg.): Christliche Weltanschauung. Wiederbegegnung mit Romano Guardini. Würzburg 1985, S. 80-109 (Nachdruck von 1978/79) [Gerner 85] und [Gerner 200] und [Brüske 495] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1978-000] Eugen Biser: Interpretation und Veränderung. Versuch einer Guardini-Retrospektive aus Anlaß des zehnten Todestags, in: Stimmen der Zeit, Freiburg im Breisgau, 196/103, 1978, S. 819-832 [Gerner 49] und [Gerner 198] und [Brüske 309] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=A4YuAQAAIAAJ; Vorstudie zu: Interpretation und Veränderung, Paderborn 1979
    • Rezensionen:
      • [1981-000a] Rezension zu Biser, Interpretation und Veränderung, in: Stimmen der Zeit, 199, 1981, S. 64-66 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=eyQ0AAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=IABMAAAAYAAJ;
        • S. 65 f.: „Von einem Glaubensverständnis her, das in empirievermittelnder Anrede durch Jesus sein Zentrum und in der „Glaubenstat“ seine notwendige Konsequenz hat, läßt sich leicht nachvollziehen, warum Biser ein Guardini-Buch[3 Interpretation und Veränderung. Werk und Wirken Romano Guardinis, Paderborn: Schöningh 1979. 154 S. Kart. 12,80.) durch die Frage strukturiert, ob von Guardini „Anstöße zur Veränderung der interpretierten Welt ausgingen" oder ob es ihm „womöglich darum (ging), drohende Veränderungen durch entschlossenes Ausharren und Standhalten zu verhindern"(9). Den angeschlagenen kritischen Tenor hält Biser auch gegen die bisherige, weitgehend affirmative Guardini-Literatur durch und setzt somit schon von allem Anfang an Akzente, die der Würdigung eines bedeutenden katholischen Denkers der jüngsten Vergangenheit und dem bleibenden Ertrag seines Werkes nur dienlich sein können. Die Frage nach der von Guardini möglicherweise bewirkten Veränderung wird von der ihr im heutigen Kontext fast zwangsläufig anhaftenden Oberflächlichkeit in eine Tiefe verwiesen, in der schließlich jede konkrete Praxis wurzelt. Doch gerade in dieser Tiefe personalen Seins scheint sich für Guardini eine Dialektik entfaltet zu haben, die ihn um so mehr in ihren Bann zog, je mehr er sich ihr zu entziehen trachtete. Denn natürlich handelte es sich bei Guardini nicht um Selbstzweck, wenn er sich den großen Denkergestalten des Christentums interpretatorisch zu nähern suchte; sie waren nach seinen eigenen Worten vielmehr „Vorübung für den Versuch, die Gestalt Dessen zu zeichnen, der Sohn Gottes und Menschensohn ist" (bei Biser 65). Die Gestalt Jesu aber war ihm „das Zentrum eines geistigen Kraftfelds, das alle Sinnentwürfe, Intentionen und Aktivitäten vor sein Forum zieht und von dem her umgekehrt alles seine Ordnung, Bestimmung und Aufgabe empfängt" (77). Die konsequente Annäherung an Jesus hatte allerdings eine doppelte Wirkung: Zum einen wurde Guardini dadurch Orientierungshilfe und standhafter Zeuge in stürmischer Zeit. Zum anderen vollzog sich in ihm selber eine immer tiefere Erschütterung all dessen, was ihm bislang unbezweifelbares Fundament schien und ihn vor „antwortlose Fragen" (134) führte. Von hier her gewinnt sein ständiges „`Hintergrundsinteresse', das als Ferment in alle seine Überlegungen eingeht" (81) und das er in die Worte faßt „Sorge um den Menschen", eine erregende Dimension. In der Glaubens- und Passionsgemeinschaft mit Jesus Christus, der selbst die Kategorie ist, „welche Sein, Tun und Lehre des Christlichen bestimmt" (bei Biser 79), gerät der Christ notwendig in eine Fragwürdigkeit, die, selbst zu keiner Antwort mehr fähig, Antwort allein von Gott her erwarten muß - und müßte gewartet werden bis auf den Jüngsten Tag (vgl. 132 f.).“
  • [1978-000] Eugen Biser: Lehrer und Leitgestalt. Zum zehnten Todestag Romano Guardinis, in: Theologie und Glaube, Paderborn, 68, 1978, S. 451-452 [Gerner 198] und [Brüske 311] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1978-000] Hans Maier: Das Anliegen des Menschen wahren, in: Rheinischer Merkur, Köln/Koblenz, 1978, 46 (17. November 1978), S. 31 (Vortrag auf der Guardini-Gedenkfeier der Katholischen Akademie in Bayern, München, am 31. Oktober 1978) [Gerner 50] und [Gerner 224] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1978-000] Hans Maier: Romano Guardini - Erinnerungen am 10. Todestag, in: Zur debatte, München, 8, 1978, 6, S. 1-3 [????] - [Artikel] - [noch nicht online]; unter dem Titel: Erinnerungen zum 10. Todestag Romano Guardinis, in: Katholische Akademie in Bayern: Chronik 1978-1979, München 1981, S. 133-138 [Gerner 224] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1978-000] Hans Maier: Romano Guardini. Ein Nachwort, in: Guardini, Vom Geist der Liturgie, Freiburg im Breisgau 1983, S. 145- 158 [Brüske 552] - [Artikel] - [noch nicht online];
  • [1978-000] Hans Maier: Romano Guardini, Vom Geist der Liturgie. Ein Nachwort von Hans Maier, in: Bayernspiegel. Monatsblatt der bayerischen Einigung, Verein zur Pflege Bayerischen Heimat- und Staatsbewusstseins, München, 1998, 6, S. 10-13 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]; siehe auch: http://hhmaier.de/wp-content/uploads/2014/11/Romano_Guardini.pdf;
  • [1978-000] Karl Ude: In memoriam Guardini. Katholische Akademie gedenkt seines zehnten Todestages. Bibliographie vorgestellt, in: [[Süddeutsche Zeitung],] München, 1978, 252 (2. November 1978), S. 19 [Gerner 224] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1978-000] [Italienisch] Guido Sommavilla, Guido: Ricordo di Romano Guardini, in: Humanitas. Rivista bimestrale di cultura, Brescia, NS 33, 1978, 6, S. 719-728 [Gerner 52] und [Zucal, 1988, 488] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 137] - [Artikel] - [noch nicht online]

Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen

  • [1978-000] Raoul Aslan/‎Tonio Riedl: Begegnung im Licht: Briefwechsel mit Tonio Riedl, hrsg. von Margarete Gruber, 1978 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=zeELAQAAMAAJ
    • [1997-000a] teilweise auch in: Walter Kempowski (Hrsg.) Das Echolot: 16. bis 28. Februar 1943, 1997 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Pl_zAAAAMAAJ
    • S. 42: Aslan an Tonio, 23. Juli 1941 „Aber ein anderer Gewinn erwächst Dir aus dem Viel-Spielen. Nämlich die Technik. Guardini sagt: „Von allen Dingen, auch den geistigen, sagt man, sie wollen gelernt sein.“ Lernen aber geschieht durch Übung. Und Übung bedeutet nichts anderes, als daß „Techniken“ ausgebildet werden, durch die ein „Tun“ von selbst geht. Genauer gesagt: Kraft und Aufmerksamkeit für das Wichtige (die Rolle) muß frei bleiben.“
    • S. 43: Aslan an Tonio, 14. November 1942: „Es ist alles wahr, was ich sage. Guardini über alles und gewiß - ja-hinauf-hinauf, aber doch stehe ich im Leben (auch im Beruf), und mein Beruf ist auch, Dir zu gefallen. Ach, laßt mir noch diese spanne Zeit, ihr lieben Engel mein, wie lange kann es denn noch dauern!“
    • S. 48 f.: Aslan an Tonio, 4. August 1941: „Jetzt lese ich - ich gebe zu, es ist grotesk, wenn man mich kennt, und es ist wie Theater, wenn ich Dir's sage - dann lösch' ich die Lichter, setze mich in einen Fauteuil, nehme eine Decke über die Füße und versenke mich in meinen Rosenkranz. Den habe ich durch den Guardini diesen Sommer entdeckt. Und es macht gar nichts, wenn zwischen den Perlen, die durch meine Finger gleiten, und den Tränen, die manchmal über meine Wangen rinnen, auch Angstgefühle um Dich oder Liebesgefühle für Dich sich dazwischenschieben.“
    • S. 171: Aslan an Tonio, 12. März 1942 [Wien]: „Mein lieber Dominikaner Dr. Götz sitzt in Freiburg bei seiner theologischen Doktorarbeit. Morgen abends ist Guardini [3 Romano Guardini, der italienische religiöse Schriftsteller] in „Iphigenie“, und nachher treffen wir uns bei der Julia [4 Bei Julia Janssen [Burgschauspielerin] versammelte sich der theologische Zirkel (s. Aslans Brief vom 13. Februar).]! Daß Du nicht dabei bist, ist höchst schmerzvoll! Ach, daß ich so ein kleiner Mensch bin! Ich habe viele herrliche Gedanken für die Menschen! Wie erst für Dich!“ [historisch relevant wegen Theaterbesuch in Wien am 13. März 1942]
    • S. 176: Aslan an Tonio, 12. März 1942: „Der Abend und das Mittagessen mit Guardini waren schön. Aber denk Dir: Pater Diego und Kaplan Mauer sind mir lieber. Nichts über Guardini! Über seine Bücher. Er selbst ist zu distanziert. Etwas berlinerisch. Ich bin halt doch innerlich noch sehr jung. Ähnlich wie die Mama. Und ein wenig verrückt. Guardini ist mir zu normal. Also, Liebes, ich muß Dich bald sehen!“
    • S. 179: Aslan an Tonio, 20. März 1942: „sein, sagt Guardini. Aber es ist doch enorm viel drin, was man tief ergriffen liest und – ach – so oberflächlich lebt.“
    • S. 270: Aslan an Tonio 30. Jänner 1943: „Ich habe fast die halbe Nacht Guardini gelesen: „Die letzten Dinge“. Ich möchte Dir ein Exemplar schicken.“
    • S. 272 Aslan an Tonio 30. Jänner 1943: „Jetzt gehe ich ins Bett und lese noch Guardini.“
    • S. 275: Aslan an Tonio, 11. Februar 1943: „Das eine der beiden Büchern: „Die letzten Dinge“ von Guardini ist wohl tief eingreifend in unser ganzes Sein. Wenn man das ganz in sich aufgenommen hat, braucht man eigentlich nichts mehr zu lesen.“
    • S. 278: Tonio an Aslan, 22. Februar 1943: „Guardini scheint ganz groß zu sein. Ich lese das Buch langsam und mit Überlegung. Ich hoffe, es gut zu verarbeiten und Dir dann wunschgemäß auf meine Art etwas darüber zu sagen. Doch die Stunden der wirklichen Konzentration sind so selten.“
    • S. 280: Tonio an Aslan, in der Nacht vom 24. zum 25. Februar 1943: „Dann spricht Guardini von einem „biographischen Tod“. D.h.: Jedes Menschenleben baut sich auf bestimmten Motiven auf. Nun kann es aber sein, daß diese sich erschöpfen und keine neuen mehr gefunden werden.“
    • S. 328: Asla an Tonio, 4. September 1943: „Betrachtung: Im Verhältnis von Mensch zu Mensch gibt es drei Formen: 1. Ich nehme einen Menschen wahr mit den 5 Sinnen: Sympathie oder Antipathie. Die Beziehung bleibt ein Leben lang so. 2. Ich erkenne einen Menschen mit dem Verstand. Er füllt das Denken aus. Ich erkenne: Gut, weniger gut, notwendig, anregend, amüsant u.s.w. 1 und 2 kann sich mischen. 3. Ich erlebe einen Menschen im Blut. Er geht ins Ich über. Er wird Teil von mir. Ich kann ihn nicht ausscheiden. Es kann ein Krankheits-Bazillus sein oder etwas Gutes, 1 und 2 kann sich auch vermengen. Aber das ist nicht wesentlich. Wesentlich ist die Vermengung, wie Wasser in Wein aufgeht. Wenn Religion (Christus) nicht in Gruppe 3 fällt, bleibt es halb. Verwandtschaft fällt oft in Gruppe 3. Gruppe 3 ist Schicksal. Dieser Gedankengang läßt sich beliebig vertiefen. Gruppe 1 und 2 können sterben (s. Guardini). Gruppe 3 ist unsterblich.“
  • [1978-000] Werner Becker: Tonbandaufnahme eines Gesprächs bei einer Guardini-Tagung auf Rothenfels, in: Burgbrief, Burg Rothenfels, 4/78 (5. November 1978), S. 6(5???)-10 (darin unter anderem zu Romano Guardinis letztem Lebenstag) [Artikel] - [noch nicht online]
    • „Dann aber wusste ich, wie mein 65. Jahr herannahte, meine Reisemündigkeit also, wo der Staat mich reisen lässt, dass ich zwei Dinge tun wollte. Ich wollte an das Grab meiner Mutter fahren, meine beiden Eltern waren in dieser Zeit der Abgeschlossenheit in Mönchengladbach gestorben, und ich wollte zu Romano Guardini fahren. Nun war der Tod meiner Mutter so frühzeitig, dass ich noch einen Kampf um die Reise an ihr Sterbebett kämpfen konnte. Diesen Kampf habe ich verloren. Ich glaube, ich bin in meinem Leben immer zu spät gekommen, auch hier auf der Burg, wenn Ostergottesdienst war, aber ich es erreicht, noch vor meinem 65. Geburtstag an ihr Grab zu fahren, und habe dadurch auch noch Guardini lebend angetroffen. Denn als ich nach München kam, habe ich nicht gleich gewagt, ihn anzurufen, weil er gerade eine Reise nach Italien gemacht hatte. Guardini hatte mir schon einige Jahre vorher erzählt, Walter F. Otto, der große Humanist und Professor, habe ihn besucht und gesagt: `Herr Kollege, Sie werden jetzt 70 Jahre, ich bin 80. Ich garantiere Ihnen, das Alter zwischen 70 und 80 ist das schönste Jahrzehnt unseres Lebens. Aber bei Romano Guardini fingen wenige Monate später die Gesichtsschmerzen an, und sein Arzt spielte ja von da an eine Rolle, auch bei unserer Begegnung. Ich hatte also gehört, er sei mit seinem Arzt nach Italien gefahren, es gehe ihm besser, aber ich dachte: `Er braucht noch zwei Tage zum Ausruhen, dann rufst du mal an.“ Ich rief an, eigentlich am letzten Tag meiner geplanten Reise nach München, da sagte seine Haushälterin: `Ja der Professor wartet schon´. Und ich sagte: `Wann kann ich denn morgen früh kommen?´ `Ach´, sagte sie, `der Professor wartet so sehr, kommen Sie doch heute abend noch, er ist zwar schon ins Bett gegangen.´ So bin ich am Vortrag seines Todes, um halb sieben, zu seiner Wohnung gegangen und war dann eigentlich nur eine halbe Stunde an seinem Bett und habe ein Gespräch mit ihm gehabt, aber ich merkte schon, dass irgendetwas mit der linken Seite, mit der Beweglichkeit des linken Armes, nicht mehr klappte. Er hatte irgendeinen Schlag vielleicht schon vorher bekommen, und er hat noch nie so lange Sätze formuliert, wie in diesem letzten Gespräch. Offenbar wollte er testen, ob er noch auf der Höhe seines Geistes sei, hat aber auch zwischendurch so scherzhafte Bemerkungen gemacht, wie: `Ach dem Tewes, dem wolle ich noch ´ne Flasche Champagner schenken, wann machen wir das denn?´ Er freute sich also über den Besuch, und wie ich dann kurz nach 7 Uhr abends dachte, du bleibst jetzt noch ein paar Tage länger in München, um ihn öfter zu besuchen, da sagte mir die Haushälterin: `Warten Sie doch eine halbe Stunde, der Arzt kommt noch´. Und der Arzt besucht ihn, kommt heraus aus dem Krankenzimmer und sagt: `Ich habe den Professor lange nicht so aufgekratzt gesehen; können Sie denn nicht mehrere Tage hierbleiben und jeden Tag wiederkommen?´ Ich habe übrigens auf dem Schreibtisch Guardinis eine Postkarte gefunden, eine angefangene Postkarte, wo er schrieb: `Ich war in Italien, endlich einmal 14 Tage ohne Schmerzen.´“
    • „Und ich kam gleich in eine Lücke. Romano Guardini hatte noch keinen Privatsekretär. Und so bildete sich eine Meisterschaft und Jüngerschaft heraus, eine Freundschaft auch.“ (zwei Semester 1923/24)
  • [1978-000] Laetitia Boehm: Johannes Spörl (1904-1977). In mutatione temporum initium conversationis. Zum Gedenken an den langjährigen Herausgeber des Historischen Jahrbuchs, in: Historisches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft, Freiburg im Breisgau/München, 97/98, 1977/78, S. 1*-54*, zu Romano Guardini S. 2, 10ff, 18, 20, 24, 27, 33, 44 und 50 [Gerner 296] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=bwwMAQAAIAAJ
  • [1978-000] Laetitia Boehm: Johannes Spörl (5. September 1904-19. April 1977), in: Jahres- und Tagungsbericht der Görres-Gesellschaft 1977, Köln 1978, S. 83-95, zu Romano Guardini S. 87 und 92 [Gerner 297] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1978-000] [Französisch] Bernard Bonnery: Les revues catholiques "Stimmen der Zeit" et "Literarischer Handweiser" dans l'Allemagne de 1918 à 1925 (Europäische Hochschulschriften: Deutsche Sprache und Literatur), 1978 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=OsNDAQAAIAAJ (irrtümlich 19679 oder https://books.google.de/books?id=o-cZAAAAYAAJ; zu Romano Guardini S. 112, 139, 205, 208, 226 f., 229, 275, 277 f., 284
  • [1978-000] Gerda Haddenhorst: H. J. Kallmann. Was ist aus ihnen geworden?, München 1978. [Gerner 290] - [Monographie] - [noch nicht online], darin:
    • S. 83f.: Bierich, Markus: Romano Guardini - Begegnung und Gespräch
    • S. 96: Porträtzeichnung Nr. 16: Romano Guardini, 1965/Filzstift, Papier [Gerner 281] - [Fotografie] - [noch nicht online]
  • [1978-000] Hermann Horn: ZRP-Porträt: Romano Guardini, in: Zeitschrift für Religionspädagogik, Dortmund, 1978, 5, S. 146 [Gerner 50] - [Artikel] - [noch nicht online]
  • [1978-000] Hanns Koren: Nachlese: Bilder und Betrachtungen, 1978, Abschnitt: Romano Guardini S. 48-52 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=trO2AAAAIAAJ;
  • [1978-000] Albrecht Kroymann: Das Institut Francais, in: Tübinger Blätter, 198/65, 1978, S. 65-68, zu Romano Guardini S. 65 (Höhepunkte des ersten Semesters waren im Frühjahr noch Besuche von André Gide und Gabriel Marcel, dessen Existentialismus-Vortrag am 20. März 1947 über 250 Zuhörer hatte […] Marcel übrigens war besonders am Gespräch mit Romano Guardini gelegen.“) [neu aufgenommen] - [Artikel] - http://idb.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/LXV198_65_1978#p=69;
  • [1978-000] Heinrich Lützeler: Persönlichkeiten. Konrad Adenauer, Paul Clemen, Kardinal Frings, Johannes XXIII., Erich Rothacker. Max Scheler. Auf der anderen Seite: Funktionäre, Bosse, Bürokraten, Freiburg im Breisgau 1978, zu Romano Guardini S. 117 („Guardini, gar nicht belesen, war völlig verschüchtert. Uns Studenten schien es damals, als sei ein Menschenfresser auf den verwirrten Dozenten der Dogmatik zugegangen. Nachher aber zeigte sich Scheler bewegt davon, dass es dies noch gab: einen Menschen unserer Gegenwart, ungezwungen und weiten Herzens aus der Ordnung lebend.”) [Gerner 295] - [Monographie] - [noch nicht online]
  • [1978-000] Bericht Änne Meier, in: Hanna Elling (Hrsg.): Frauen im deutschen Widerstand: 1933-45, 1978, S. 134 f. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=XT8qAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 134: „Über Heidelberg fand ich Kontakt zu den religiösen Verbänden der Jugendbewegung. So nahm ich schon in den zwanziger Jahren an den den „Burg Rothenfelser Werkwochen“ bei Professor Guardini teil. Auf Burg Rothenfels trafen sich Quickborn, Wandervogel, Neudeutschland, DJK, Una Sancta und Pfadfinder. Ich bezog die Zeitschriften „Junge Front", später „Michael" genannt, die „Schildgenossen", die „Stimmen der Zeit", die „Schönere Zukunft" und „Hochland".“
  • [1978-000] [Italienisch] Renato Moro: Appunti sulla cultura religiosa nella FUCI e nel movimento laureati degli anni ´30, in: Alberto Monticone: Cattolici e fascisti in Umbria 1922-1945, 1978 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=eJIbAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 97: „A curare per la Morcelliana la traduzione degli scritti di Adam, Algermissen, Guardini, Herwegen, Hildebrand sono infatti tra il '31 ed il '42 don Giulio Bevilacqua, Mario Bendiscioli, don Giulio Delugan, tutte figure del gruppo FUCI-Laureati9. I curatori, del resto, si rendevano conto del ruolo oggettivo d´avanguardia che tali pubblicazioni assumevano. Bendiscioli aveva scritto nel ´31 un saggio come appendice al volume di Guardini I santi segni che aveva tradotto per la Morcelliana; la pubblicazione «allora era stata sconsigliata da padre Bevilacqua che non ravvisava l'ambiente italiano maturo per recepire la lezione liturgica proveniente dalla Germania“10. [...] Una bibliografia di temi religiosi, redatta nel '36 da don Luigi Pelloux per l'Unione Docenti Universitari, fondata nell'ambiente dei Laureati, mostra ancora una volta questo notevole sforzo di aggiornamento nei confronti degli studi esteri. In essa infatti l´assenza die nomi tradizionali dell´ecclesiologia „dominante“ in Italia si accompagnava alla presenza significativa di quelli di Guardini, Herwegen, Adam, Lippert, Benson, Mura, Clerissac13. Né questa penetrazione teologica estera era esclusivamente limitata al gruppo dirigente nazionale dei due movimenti.“
  • [1978-000] Peter Roos: Genius loci. Gespräche über Literatur und Tübingen, Pfullingen 1978 [Gerner 256] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=9m_NueTYj6gC; zu Romano Guardini:
    • [1978-000] Stephan Kaiser: Peter Roos im Gespräch mit Stephan Kaiser, S. 40-55, zu Romano Guardini S. 53-55 (u.a. zu Carlo Schmid, Hermann Rudolph und Hans Bausch sowie dem Umstand, dass Guardini auf den Lehrstuhl Hauers kam);
    • [1978-000] Martin Walser: Peter Roos im Gespräch mit Martin Walser: S. 68, 80 (bei Gerner versehentlich „70“ statt „80“), 86 (darin auch: Heinz Schoeppe in einem Brief an Alf Reigl vom 10. Oktober 1947, S. 94);
    • [1978-000] Hellmuth Karasek: Peter Roos im Gespräch mit Hellmuth Karasek: S. 154;
  • [1978-000] Siegfried Unseld: Der Autor und sein Verleger. Vorlesungen in Mainz und Austin, Frankfurt am Main 1978, zu Romano Guardini S. 228: „In Tübingen `erlebte´ ich die DUINESER ELEGIEN in der unvergeßlichen Interpretation durch Romano Guardini und später in einer ebenso aufregenden Entmythologisierung, die Friedrich Beißner in seiner Vorlesungsreihe `Rilke in Muzot´ betrieb.“ [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=UNlecc79Ak8C;
  • [1978-000] Heinrich Wismeyer: Mit allen Registern. Erinnerungen eines Domorganisten, Freiburg im Breisgau 1978, 138 S., hier S. 82-85 und 134 (Begegnung des Autors mit Guardini in den ersten Jahren nach dem Krieg in München) [Gerner 298] - [Monographie]/[Memoiren] - [noch nicht online]
  • [1978-000] Heinrich Wismeyer: Ein Domorganist erinnert sich, in: Anzeiger für die katholische Geistlichkeit Deutschlands, Freiburg im Breisgau, 87, 1978, 2 (Februar), S. 55 und 57 Gerner 298] - [Artikel]/[Memoiren] - [noch nicht online]

Totenmaske

  • [1978-000] Laetitia Boehm: Romano Guardini und Johannes Spörl. Zur Übergabe der Totenmaske, Ansprache gekürzt, in: Zur debatte, München, 8, 1978, 6 (November/Dezember 1978), S. 3 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online] darin:
    • Totenmaske Guardinis, abgenommen von G. Gareissen, München, Foto: Pfeiffer (aus dem Nachlaß von Johannes Spörl, jetzt im Besitz der Katholischen Akademie in Bayern, München), in: Zur debatte, München, 8, 1978, 6 (November/Dezember 1978), S. 3 [Gerner 282] - [Fotografie] - [noch nicht online];
      • [1985-000a] auch in: Gerl, Romano Guardini, 1985, nach S. 366 [Gerner 282] - [Fotografie] - [noch nicht online]

Katholische Akademie

  • [1978-000] Katholische Akademie in Bayern: Chronik 1976-1977, München 1978
    • S. 51: Bericht über Gedenkgottesdienst am 29. Oktober 1976 [Gerner 224] - [Artikel] - [noch nicht online]
    • S. 53: Bericht über Gedenkgottesdienst am 1. November 1977 [Gerner 224] - [Artikel] - [noch nicht online]

Zu: Leibniz-Kolleg

  • [1978-000] Brigitte Beer: 30 Jahre Leibniz-Kolleg. Können die Universitäten das Modell nachahmen?, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main, 1977, Nr. 30 (5. Februar 1977) [Gerner 261] - [Artikel] - [noch nicht online]

Romano-Guardini-Preis

  • [1978-000] Romano-Guardini-Preis an Alfons Goppel, München (Dokumentation), in: Zur debatte, München, 8, 1978, 3 (Mai/Juni), S. 1-7 [Gerner 226] - [Sammelband] - [noch nicht online]
    • [1978-000] Franz Henrich: Rückblick und Perspektiven einer Akademie, S. 1-3 [Gerner 226] - [Artikel] - [noch nicht online];
    • [1978-000] Joseph Kardinal Ratzinger: Laudatio auf Alfons Goppel, S. 3-5 [Gerner 226] - [Artikel] - [noch nicht online];
    • [1978-000] Alfons Goppel: Politik als Anspruch und Versuch, S. 5-7 [Gerner 226] - [Artikel] - [noch nicht online];
  • [1978-000] (Artikel) Guardini-Preis, in: Der Fischer Weltalmanach, 1978, S. 545 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=gUA8AQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 545: „Guardini (Romano-G.)-Preis der »Katholischen Akademie in Bayern«, 1976 u. a. an den Bibelwissenschaftler Schemaryahu Talmon (Israel).“
  • [1978-000] Romano-Guardini-Preis, in: Karla Fohrbeck/Andreas Johannes Wiesand (Hrsg.): Handbuch der Kulturpreise und der individuellen Künstlerförderung in der Bundesrepublik Deutschland 1978, 1978, S. 701 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=5VLVAAAAMAAJ; zu Romano Guardini: ‎
    • S. 701: Gründungsjahr: 1970 Stifter/Träger: Katholische Akademie in Bayern, München Kontaktadresse: Katholische Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, Postfach 401008, 8000 München 40, Tel. (089) 39 10 91 Sparten: Alle Gebiete des geistigen Lebens Vergabeform: Jährlich werden mit diesem Preis DM 5.000 und eine Silbermedaille an einen Preisträger vergeben. Allgemeine Zielsetzung: "Hervorragende Verdienste um die Interpretation von Zeit und Welt"; "Zielsetzung ist, das Werk Romano Guardinis lebendig zu halten." (Der Religionsphilosoph Romano Guardini, 1885- 1968, hielt das Einführungsreferat 'Kultur als Werk und Gefahr' beim festlichen Gründungsakt der Katholischen Akademie in Bayern am 1.2. 1957. Seine Verbundenheit mit der Aufgabe der Akademie dokumentiert sich auch darin, daß seine Privatbibliothek heute (ca. 5.000 Bände) durch Nachlaß im Besitz der Katholischen Akademie in Bayern ist. Förderungstyp: Auszeichnung von Spitzenleistungen Besondere Bedingungen: Keine (auch internationale Vergabe). Eigenbewerbung: Nicht möglich. Vergabegremium: Akademieleitung (Akademiedirektor und je 3 Vertreter der Akademiegremien: Wissenschaftlicher Rat, Allgemeiner Rat, Bildungsausschuß). 1977: Franz Henrich, Wernher Dünnbier, Ernst Emmerig, Hermann Eyer (Fritz Hofmann), Ulrich Hommes, Gunthar Lehner, Hermann Reifenberg, Helmut Witetschek, Bernhard Zittel. Preisträger/ Empfänger: 1970: Karl Rahner; 1971: Hans Urs von Balthasar; 1972: Oswald von Nell-Breuning; 1973: Werner Heisenberg; 1974: Carl Orff; 1975: Franz Büchner; 1976: Shemaryahu Talmon, Teddy Kollek; 1977: Alfons Goppel.
  • [1978-000] (Alfons Goppel), in: Der Spiegel, 32, 1978, 15 (9. April 1978), S. 248 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=F8sHAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
    • S. 248: „Alfons Goppel, 72, bayerischer Ministerpräsident, erhielt oberhirtlichen Beistand, nachdem die Zuerkennung des Romano-Guardini-Preises der Katholischen Akademie in Bayern an den Regierungschef auf die respektlose Kritik des Schriftstellers und streitbaren Linkskatholiken Carl Amery gestoßen.


Bearbeiten

Vertonung von Guardini-Texten


Bearbeiten

Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur

Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung

Zu: Christliche Kunst und Architektur

Bearbeiten
Bearbeiten

Jugendbewegung

  • [1978-000] [Englisch] Richard Wellington Dougherty: Eros, Youth Culture and Geist: The Ideology of Gustav Wyneken and Its Influence Upon the German Youth Movement, Band 1, 1978 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=1hJuAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini S. 143 f.:
    • S. 143 f. mit Anmerkungen S. 153: „These problems inherent in the Führer concept reflect themselves in the statement of Romano Guardini, the brilliant Roman Catholic theologian, who organized the Catholic youth group, Quickborn. Like Bernfeld, he