Vorlage:2026 Sekundärbibliographie

Aus Romano-Guardini-Handbuch

Aktuell verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 2026 bereits 47+12=59 Titel und 13 Audios/Videos (Stand: 7. Juni 2026):

Biographie

Lexika

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Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen

  • [2026-000] [Spanisch] Jorge Luis Ayona Inglis: Semblanza de Romano Guardini. Explora el pensamiento de Romano Guardini: su crítica al academicismo, la 'Weltanschauung' cristiana como visión integral y su influencia en el Vaticano II, in: Entre La Razón Y La Fe. Blog de Jorge Ayona, 2026, 26. Februar [Artikel] - https://www.entrelarazonylafe.com/posts/semblanza-romano-guardini/
  • [2026-000] Rudolf Voderholzer: Die Neuheit Christi: Henri de Lubacs bleibendes Vermächtnis, in: Communio-Online, Theologie und Kirche, 2026, 20. Februar [Artikel] - https://www.herder.de/communio/theologie/henri-de-lubacs-bleibendes-vermaechtnis-die-neuheit-christi/
    • "De Lubac macht sich Guardinis "geglückte Formulierung" zu Eigen: "Es gibt keine Lehre, kein Grundgefüge sittlicher Werte, keine religiöse Haltung und Lebensordnung, die von der Person Christi abgelöst, und von denen dann gesagt werden könnte, sie seien das Christliche. Das Christliche ist Er selbst; das, was durch Ihn zum Menschen kommt und das Verhältnis, das der Mensch durch Ihn zu Gott haben kann. Ein Lehrgehalt ist christlich, sofern er aus Seinem Munde kommt. Das Dasein ist christlich, sofern seine Bewegung durch Ihn bestimmt ist. In allem, was christlich sein soll, muss Er mitgegeben sein. Die Person Jesu Christi in ihrer geschichtlichen Einmaligkeit ist selbst die Kategorie, welche Sein, Tun und Lehre des Christlichen bestimmt." (Romano Guardini, Das Wesen des Christentums, Mainz/Paderborn 71991, 68, zitiert von De Lubac, Die christliche Offenbarung, Freiburg 2001, 136-137)"
    • "Niemand behauptet im Übrigen, dass Jesus sich selbst in den christologischen Hoheitstiteln vorgestellt hat. Diese gehören zur Glaubensantwort der Kirche auf ein überwältigendes Ereignis, das nach den Worten Romano Guardinis von den Aposteln in seiner Fülle niemals erschöpfend eingeholt werden konnte. Über das christologische Bekenntnis der Kirche gibt es eben doch einen Zugang zum historischen Jesus."
Papst Franziskus/Papst Leo XIV.

Villa Guardini


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Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur

Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung

Zu: Christliche Kunst und Architektur

  • [2026-000] [Englisch] Herman Joseph Johanneck: Building to God: Truth and Value through Architectural Presence and Power, in: Adoremus, 2026, 24. Januar [Artikel] - https://adoremus.org/2026/01/building-to-god-truth-and-value-through-architectural-presence-and-power/; zu Romano Guardini:
    • "[...] Romano Guardini writes of how the altar itself is also a threshold­­—in two senses. First, it is a threshold marking a borderline between the world of men and the world of God. The altar is a symbol that naturally reveals this reality. Guardini writes in Meditations before Mass, “the thoughtful believer does not have to be taught that it is a border, that ‘above it’ stretch inaccessible heights and ‘beyond it’ the reaches of divine remoteness; somehow he is aware of this.” All that is necessary on the believer’s part “is intrinsic readiness and calm reflection; then his heart will respond with reverence” (Romano Guardini, Meditations before Mass [Newman Press, 1955], 42). The altar is a threshold also inasmuch as a threshold is a crossing over. The threshold of a doorway not only marks where the outside of a building meets the inside. It is where the two realms meet and what allows for the passage from the one to the other: “It is something that unites, a place of contact and encounter” (Guardini, 43). God himself has crossed the threshold from heaven to earth in the Incarnation of his Son. Through the Paschal Mystery of Christ, made present on the altar, and man’s participation in it through Baptism, the Holy Eucharist, and the other sacraments, man is enabled to cross the threshold from earth to heaven with Christ. Thus, writes Guardini, “The altar is the sign of God’s presence among us, in us. And the same altar suggests further that there is a way leading us, remote, isolated creatures that we are, back to our Creator; from the depths of our sin ‘up’ to His holiness; that we can follow it… His descent draws us upwards” (Guardini, 43-44). [...]"

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Rezensionen zu: Von Heiligen Zeichen (1922)

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Jugendbewegung

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Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)

Zu: Gottes Werkleute/Briefe über Selbstbildung (1921/1925)


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Rezensionen zu: Briefe vom Comer See (1927)


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Theologie, Exegese und Mystik

  • [2026-000] Rafal Biniek: Theologie der Natur und des Menschen: Natürliche Theologie als Quelle rationaler Glaubensverantwortung, 2026 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=bTdgEQAAQBAJ; zu Romano Guardini mindestens S. 45, 240, 252, 259 f., 262 f., 292, 374, 425
  • [2026-000] [Italienisch] Antonio Coda: “Vivere significa avanzare verso l’ignoto”. Leggendo Romano Guardini, in: Pangea, 2026, 29. Januar [Artikel] - https://www.pangea.news/romano-guardini-antonio-coda/
  • [2026-000] Marc Grießer: Vorschule des Glaubens: Zur Theologie-Konzeption Romano Guardinis, 2026 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=2JmsEQAAQBAJ
  • [2026-000] Anselm Grün: Hab Mut, steh auf!, 2026 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=dhSyEQAAQBAJ&pg=PT20
  • [2026-000] Stephan Schmid-Keiser: "Die Kirche erwacht in der Seele". Wegweisender Guardini-Titel, in: Anzeiger für die Seelsorge, 135, 2026, 7/8, S. 34-37 [Artikel] - [noch nicht online]
  • [2026-000] Ludger Schwienhorst-Schönberger: Paulus, der Mystiker: Eine neue Identität aus der Christuserfahrung. Lehrer des geistlichen Lebens: Paulus machte eine Erfahrung, die alles auf den Kopf stellte – und zum Beginn einer radikalen Transformation wurde, in: Communio Online, 2026, 6. März [Artikel] - https://www.herder.de/communio/spiritualitaet/eine-neue-identitaet-aus-der-christuserfahrung-paulus-der-mystiker/
    • "Kein Geringerer als Romano Guardini zieht daraus die Schlussfolgerung, "der eigentliche Zugang" zum christlichen Glauben "müsse bei Paulus liegen […], und zwar deshalb, weil dieser sich Jesus gegenüber grundsätzlich in der gleichen Situation befunden hat, wie jeder Hörer der Botschaft sonst. Paulus war der einzige Apostel, welcher den irdischen Jesus, der auf den Straßen von Palästina umherging, in den Dörfern und Städten lehrte und heilte, endlich starb und auferstand, nicht persönlich gekannt hat." Für Guardini folgt daraus: "Erst durch Paulus werden die übrigen neutestamentlichen Texte aufgeschlossen" (Das Christusbild der paulinischen und johanneischen Schriften, 31987, in: Werke, 39; 41). [...] Paulus war sicherlich "die komplexeste religiöse Gestalt seiner Zeit" (McGinn, ebd. 118). Umso erstaunlicher ist, dass nach Romano Guardini die paulinische Christuserfahrung, so wie sie in der Apostelgeschichte erzählt wird (Apg 9,3: "Ein Licht vom Himmel umstrahlte ihn"), nicht etwas völlig Außergewöhnliches darstellt, sondern dass es sich bei ihr "um eine Erfahrung" handelt, "die immer wieder gemacht werden kann." Guardini fährt fort: "Das ‚Licht vom Himmel her‘ gibt es wirklich; dafür bürgen Erfahrungen, deren geistige Gesundheit und sittliche wie religiöse Ernsthaftigkeit außer Zweifel stehen" (ebd. 52)."
  • [2026-000] [Italienisch] Marcello Semeraro: Il santo secondo John H. Newman: Istanze per le cause di beatificazione e canonizzazione, in: Apulia theologica, 12, 2026, 1, S. 193-210 [Artikel] - [noch nicht online]; zu Romano Guardini:
    • laut Zusammenfassung: "In dialogo con Romano Guardini e Michel de Certeau, la santità è interpretata come evento storico, segnato da tensioni e rotture, e come forma cristologica che unifica la vita."
  • [2026-000] [Englisch] Meditate: Christ, the free victor: Romano Guardini and the mystery of sovereign forgiveness, in: VIA.bible, 2026, 18. Mai [Artikel] - https://www.via.bible/en/the-free-victorious-christ-by-romano-guardini-and-the-mystery-of-sovereign-forgiveness/
  • [2026-000] [Englisch] The Vine and the Son: When God Bets Everything on Love, in: VIA.bible, 2026, 1. Juni [Artikel] - https://www.via.bible/en/the-vine-and-the-son-when-god-puts-everything-on-love/
    • [2026-000] [Deutsch] Der Weinstock und der Sohn: Wenn Gott alles auf die Liebe setzt, in: VIA.bible, 2026, Mai [Artikel] - https://www.via.bible/de/der-weinstock-und-der-sohn-wenn-gott-alles-auf-liebe-setzt/; zu Romano Guardini:
      • "Romano Guardini, in seinem monumentalen Der Herr, Guardini bemerkt treffend, dass Jesus mit einer landwirtschaftlichen Metapher nicht einfach nur eine moralische Lehre veranschaulichen will. Er dringt in das Gefüge der alttestamentlichen Offenbarung ein, erweitert sie, gestaltet sie neu und führt sie zu ihrem Schluss. «Das Gleichnis ist kein rhetorisches Beiwerk», schreibt Guardini, „sondern eine Form der Wahrheit selbst, ein Weg, das zu offenbaren, was der Begriff allein nicht vermag.“ [...] Romano Guardini bietet einmal mehr eine erhellende Betrachtung dieser Umkehrung. Der Herr «Das Kreuz ist der Paradoxon Gottes in seiner extremsten Form. Wo der Mensch die endgültige Niederlage sieht, bewirkt Gott den endgültigen Sieg. Wo die Gewalt glaubt, das letzte Wort zu haben, beginnt die Liebe von Neuem. Deshalb ist der christliche Glaube kein naiver Optimismus – er ist eine Hoffnung, die auf dem Zeugnis einer realen, historischen, fleischgewordenen Umkehr gründet.»"
    • auch in [Französisch] - [Italienisch] - [Polnisch] - [Portugiesisch] - [Spanisch]
  • [2026-000] [Englisch]: «"Have you come to torment us?" — When Jesus arrives where no one expects him, in: VIA.bible, 2026, 1. Juli [Artikel] - https://www.via.bible/en/did-you-come-to-torment-us-when-jesus-arrives-where-no-one-expects-him/
    • [2026-000] [Deutsch] «Bist du gekommen, um uns zu quälen?» – Als Jesus dort auftaucht, wo ihn niemand erwartet, in: VIA.bible, 2026, 1. Juli [Artikel] - https://www.via.bible/de/bist-du-gekommen-um-uns-zu-qualen-wenn-jesus-dort-ankommt-wo-ihn-niemand-erwartet/
      • "Wir leben nicht in einer Welt, in der das Böse bereits gänzlich verschwunden ist – wir leben in einer Welt, in der das Böse … im Prinzip bereits gescheitert. Doch dieser Sieg muss sich erst noch entfalten, muss verkörpert und in jedem Menschenleben, in jedem Winkel der Welt verwirklicht werden. Romano Guardini, In: Der Herr, Er sagt dazu etwas Aufschlussreiches: «Die Gegenwart Jesu in der Welt ist keine friedvolle. Sie ist eine aktive Gegenwart, die aufrüttelt, umgestaltet und Masken herunterreißt. Christus kam nicht, um dem Bösen Frieden zu bringen – er kam, um es zur Offenbarung zu zwingen.» Genau das geschieht hier: Die Besessenen waren schon lange da, aber niemand hat sich ihnen wirklich entgegengestellt. Die Ankunft Jesu zwingt das Böse aus seinen Verstecken und dazu, sich zu benennen."
      • "Das ist die Logik des Reiches Gottes – was empfangen wird, soll weitergegeben werden. Romano Guardini fängt diese Bewegung wunderschön ein in Der Herr: «Jesus heilt immer, um andere auszusenden. Im Evangelium gibt es keine passiven Empfänger. Diejenigen, die berührt werden, sind sofort berufen, selbst andere zu berühren.»"
    • auch in [Französisch] - [Italienisch] - [Polnisch] - [Portugiesisch] - [Spanisch]

Franz von Assisi (1926)


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Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)

Zu: Vom Sinn der Schwermut (1928/1949)

  • [2026-000] [Englisch] Stephen J. Costello: The Manresa Method. An Ignatian Approach to Philosophy, Jungian Psychology, and the Enneagram, 2026 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=fcW9EQAAQBAJ&pg=PT81 (Anmerkungen); zu Romano Guardini: Chapter 4: Desolation, Dark Night, and Depression in Guardini, John of the Cross, and Hopkins (zu Guardini, Meaning of melancholy)


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Rezensionen zu: Das Ende der Neuzeit (1950)

  • [2026-000] Ekaterina Poljakova: Überlegungen zu Guardinis Prognosen in „Das Ende der Neuzeit“, in: Communio, 2026, 4 [Artikel] - [noch nicht online]


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Rezensionen zu: Die Tugenden (1963)


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Literatur, Sprache und Kunst

Zu: Hölderlin (1935)


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Zu: Rilke (1941)/Rezensionen zu: Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins (1941/1953)


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Rezensionen zu: Scritti di estetica, letteratura, arte (2026)


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Sammelbände

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  • 17. März 2026: 72 dominikanie: Romano Guardini i święta gra [ZL#68] Historia ruchu liturgicznego 5 (Romano Guardini und das Heilige Spiel [ZL#68] Geschichte der liturgischen Bewegung 5) - https://www.youtube.com/watch?v=kGa83DV3qoM


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  • Slová ako zbraň a prázdny šum: Romano Guardini varuje pred ničivou rečou - Homília o. Patrika Médera na slávnosť svätých Cyrila a Metoda. Vysielané naživo 5. 7. 2026 o 8.00 z farského kostola Nanebovzatia Panny Márie v Brezne. (Predigt von Pfarrer Patrik Méder zum Hochfest der Heiligen Kyrill und Method. Live-Übertragung am 5. Juli 2026 um 8:00 Uhr aus der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Brezno) - https://www.youtube.com/watch?v=2zT6WAsw66Q


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