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* [1968-000] [[Ernst Günther Grimme]]: Unsere Liebe Frau: das Bild Mariens in der Malerei des Mittelalters und der Frührenaissance, 1968, 1970, 1980 [neu aufgenommen] – [Monographie] -  https://books.google.de/books?id=n39OAAAAYAAJ
** S. 31: „Maria mit dem Kind Auf einer Insel der venezianischen Lagune liegt die Basilika von Torcello, der Christus von Monreale oder Cefalù stehen für eine Gruppe von Werken, in denen die ausführenden „Künstler“ ganz hinter ihrem Auftrag, ein Bild zu machen, wie es sein soll, „damit die heilige Vergegenwärtigung möglich sei“, zurücktreten. Es ist ein Kultbild, dessen objektive Gültigkeit nicht der privaten Andacht erreichbar ist, sondern dem man sich im Gefühl menschlicher Unzulänglichkeit nähert (Romano Guardini). Im Gegensatz zu den Andachtsbildern des späten Mittelalters, in denen sich das Bild dem Betenden öffnet und sich mit ihm in einen menschlichen Bereich befindet, richtet sich zwischen dem Kultbild und seinem Betrachter unüberschreitbare Schranken auf.“

Aktuelle Version vom 13. Januar 2026, 22:51 Uhr

  • [1968-000] Ernst Günther Grimme: Unsere Liebe Frau: das Bild Mariens in der Malerei des Mittelalters und der Frührenaissance, 1968, 1970, 1980 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=n39OAAAAYAAJ
    • S. 31: „Maria mit dem Kind Auf einer Insel der venezianischen Lagune liegt die Basilika von Torcello, der Christus von Monreale oder Cefalù stehen für eine Gruppe von Werken, in denen die ausführenden „Künstler“ ganz hinter ihrem Auftrag, ein Bild zu machen, wie es sein soll, „damit die heilige Vergegenwärtigung möglich sei“, zurücktreten. Es ist ein Kultbild, dessen objektive Gültigkeit nicht der privaten Andacht erreichbar ist, sondern dem man sich im Gefühl menschlicher Unzulänglichkeit nähert (Romano Guardini). Im Gegensatz zu den Andachtsbildern des späten Mittelalters, in denen sich das Bild dem Betenden öffnet und sich mit ihm in einen menschlichen Bereich befindet, richtet sich zwischen dem Kultbild und seinem Betrachter unüberschreitbare Schranken auf.“