Georg Ratzinger: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Georg Ratzinger''' | '''Georg Ratzinger''' (1924-2020) war ein deutscher römisch-katholischer Priester und Kirchenmusiker. Er war der Bruder von Papst [[Benedikt XVI.]] (Joseph Ratzinger). | ||
== Biographie == | |||
* aufgrund des Berufes seines Vaters (Gendarmeriemeister) zog die Familie innerhalb Ober- und Niederbayern mehrmals um (Pleiskirchen, Marktl am Inn, Tittmoning, Aschau am Inn) | |||
* 1933 Kauf eines Bauernhauses in Hufschlag bei Traunstein | |||
* 1935 konnte er bereits die Kirchenorgel spielen und trat in das Erzbischöfliche Kleine Seminar in Traunstein ein, wo er auch den ersten professionellen Instrumentalunterricht erhielt. | |||
* 1941 Besuch des Konzerts der Regensburger Domspatzen zum Mozartjahr in Salzburg. | |||
* 1941 wegen der gesetzlich verordneten Jugenddienstpflicht Eintritt in die Hitler-Jugend | |||
* Sommer 1942 Reichsarbeitsdienst; Herbst 1942 Wehrmachtangehöriger mit Einsätzen in Frankreich, in den Niederlanden und der Tschechoslowakei | |||
* 1944 in Italien Verwundung am rechten Oberarm; nach Genesung im Lazarett in Traunstein abermaliger Einsatz in Italien | |||
* Gegen Kriegsende: amerikanische Gefangenschaft | |||
* Juli 1945 Heimkehr nach Traunstein | |||
* Januar 1946 Eintritt in das Priesterseminar der Erzdiözese München und Freising (zusammen mit seinem jüngeren Bruder Joseph) | |||
* 29. Juni 1951 Priesterweihe im Freisinger Dom (ebenfalls zusammen mit seinem Bruder) durch Kardinal Michael von Faulhaber | |||
* 8. Juli 1951 gemeinsame Primiz in der Traunsteiner Pfarrkirche St. Oswald; | |||
* Studium der Kirchenmusik an der Musikhochschule in München; währenddessen Tätigkeit als Musikpräfekt im Erzbischöflichen Knabenseminar Freising und seelsorgerische Tätigkeit als Kaplan in Grainau (1951, ein Monat), dann in der Pfarrei St. Ludwig in München (1951-1953) und als Wallfahrtskurat in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Maria Dorfen bei München (1953-1957). | |||
* 1. Februar 1964 Nachfolger von Theobald Schrems als Domkapellmeister am Regensburger Dom und Leiter der Regensburger Domspatzen (bis 1994) | |||
* anschließend Eintritt in das Kapitel des Kollegiatstifts zu den Heiligen Johann Baptist und Johann Evangelist in Regensburg mit Wohnung in der Luzengasse | |||
* 1995 bis 2001 Stiftsdekan des Kapitels des Kollegiatstifts von St. Johann | |||
== Bezug zu Guardini == | |||
* In seiner Zeit als Kaplan von St. Ludwig lernte er Guardini persönlich kennen. | |||
== Vertonungen einer Guardini-Übersetzung | |||
# Georg Ratzinger: Deutsches Proprium. für 4stg. gem. Chor u. Volk; Text: Romano Guardini. - Partitur, Altötting: Coppenrath, 1966. - 8 S. [neu aufgenommen] - [Partitur] - [noch nicht online] | # Georg Ratzinger: Deutsches Proprium. für 4stg. gem. Chor u. Volk; Text: Romano Guardini. - Partitur, Altötting: Coppenrath, 1966. - 8 S. [neu aufgenommen] - [Partitur] - [noch nicht online] | ||
== Internet == | |||
* Wikipedia-Biographie - https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Ratzinger_(Kirchenmusiker) | |||
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[[Kategorie:Geboren 1924|RatzingerG]] | |||
[[Kategorie:Gestorben 2020|RatzingerG]] | |||
Aktuelle Version vom 6. Januar 2026, 00:01 Uhr
Georg Ratzinger (1924-2020) war ein deutscher römisch-katholischer Priester und Kirchenmusiker. Er war der Bruder von Papst Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger).
Biographie
- aufgrund des Berufes seines Vaters (Gendarmeriemeister) zog die Familie innerhalb Ober- und Niederbayern mehrmals um (Pleiskirchen, Marktl am Inn, Tittmoning, Aschau am Inn)
- 1933 Kauf eines Bauernhauses in Hufschlag bei Traunstein
- 1935 konnte er bereits die Kirchenorgel spielen und trat in das Erzbischöfliche Kleine Seminar in Traunstein ein, wo er auch den ersten professionellen Instrumentalunterricht erhielt.
- 1941 Besuch des Konzerts der Regensburger Domspatzen zum Mozartjahr in Salzburg.
- 1941 wegen der gesetzlich verordneten Jugenddienstpflicht Eintritt in die Hitler-Jugend
- Sommer 1942 Reichsarbeitsdienst; Herbst 1942 Wehrmachtangehöriger mit Einsätzen in Frankreich, in den Niederlanden und der Tschechoslowakei
- 1944 in Italien Verwundung am rechten Oberarm; nach Genesung im Lazarett in Traunstein abermaliger Einsatz in Italien
- Gegen Kriegsende: amerikanische Gefangenschaft
- Juli 1945 Heimkehr nach Traunstein
- Januar 1946 Eintritt in das Priesterseminar der Erzdiözese München und Freising (zusammen mit seinem jüngeren Bruder Joseph)
- 29. Juni 1951 Priesterweihe im Freisinger Dom (ebenfalls zusammen mit seinem Bruder) durch Kardinal Michael von Faulhaber
- 8. Juli 1951 gemeinsame Primiz in der Traunsteiner Pfarrkirche St. Oswald;
- Studium der Kirchenmusik an der Musikhochschule in München; währenddessen Tätigkeit als Musikpräfekt im Erzbischöflichen Knabenseminar Freising und seelsorgerische Tätigkeit als Kaplan in Grainau (1951, ein Monat), dann in der Pfarrei St. Ludwig in München (1951-1953) und als Wallfahrtskurat in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Maria Dorfen bei München (1953-1957).
- 1. Februar 1964 Nachfolger von Theobald Schrems als Domkapellmeister am Regensburger Dom und Leiter der Regensburger Domspatzen (bis 1994)
- anschließend Eintritt in das Kapitel des Kollegiatstifts zu den Heiligen Johann Baptist und Johann Evangelist in Regensburg mit Wohnung in der Luzengasse
- 1995 bis 2001 Stiftsdekan des Kapitels des Kollegiatstifts von St. Johann
Bezug zu Guardini
- In seiner Zeit als Kaplan von St. Ludwig lernte er Guardini persönlich kennen.
== Vertonungen einer Guardini-Übersetzung
- Georg Ratzinger: Deutsches Proprium. für 4stg. gem. Chor u. Volk; Text: Romano Guardini. - Partitur, Altötting: Coppenrath, 1966. - 8 S. [neu aufgenommen] - [Partitur] - [noch nicht online]
Internet
- Wikipedia-Biographie - https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Ratzinger_(Kirchenmusiker)