Paul Simon

Aus Romano-Guardini-Handbuch

Paul Simon (1882-1946) war ein deutscher, römisch-katholischer Theologe.

Biographie

  • Studium der Philosophie und Theologie in Paderborn und Münster sowie an den Universitäten in Innsbruck, Freiburg und Straßburg (Schüler von Norbert Peters, Albert Ehrhard, Bernhard Bartmann und Clemens Baeumker); 1906 in Straßburg befreundete er sich mit Heinrich Brüning
  • 1907 Priesterweihe durch Bischof Wilhelm Schneider
  • zunächst Schuldienst an Gymnasien in Werl und Münster;
  • 1913 Mitbegründer des Katholischen Akademikerverbandes
  • 1919 Ernennung zum Leiter des Paderborner Collegium Leoninum durch Bischof Karl Joseph Schulte
  • zugleich Ordinarius des neuen Lehrstuhls für Patrologie und klassische Philologie der Theologischen Akademie Paderborn
  • 1925 Professor für scholastische Philosophie und Apologetik an der Universität Tübingen.
  • 1932 Rektor der Tübinger Universität
  • 1933 Entlassung aus dem Staatsdienst auf eigenen Antrag
  • März 1933 Wahl zum Dompropst in Paderborn durch das Paderborner Metropolitankapitel
  • Verbot mehrer seiner nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verfassten Schriften durch die Nationalsozialisten; darunter die 1934 unter dem Titel "Mythos oder Religion" in der Schriftenreihe „Der Christ in der Zeit“ des Bonifatiuswerks erschienene Abhandlung, von der nach ihrem Verbot Auszüge anonym in der von Simon mitherausgegebenen Paderborner Fachzeitschrift Theologie und Glaube veröffentlicht wurden
  • 1934 Organisation der sog. "Hermesdorfer Konferenz" in Berlin, die erste evangelisch-katholische Theologenkonferenz in Deutschland
  • Mitgründer des sog. Jaeger-Stählin-Kreises in Werl, den er gemeinsam mit Edmund Schlink leitete

Persönliche Verbindungen zu Romano Guardini

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Bibliographie zu Guardini

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