1964
Aus Romano-Guardini-Handbuch
Biographie
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Briefe
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Archivalien
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Vorträge
- Dankesrede vom 19. Oktober 1964, Isola Vicentina (verlesen)
Predigten
Winter 1963/64 (Hl. Blut) II
- 01.01.1964 Neujahr, Hl. Blut, 11.30 Uhr: Der Sinn des Neujahrstrubels [Ringbuch]
- 03.01.1964 Jesu Namen, Hl. Blut, 11.30 Uhr: Die Urbedeutung des Namens [Ringbuch]
- 05.01.1964 D 1 p. Ep., Hl. Blut, 11.30 Uhr: Die geistige Krise der Weisen nach der Erfahrung in Bethlehem [Ringbuch]
- Ende der Eintragungen in Ringbuch
Primärbibliographie
- Scritti filosofici, Band 1, Mailand 1964 [Mercker 1610]
- Scritti filosofici, Band 2, Mailand 1964 [Mercker 1611]
- 581 u.a. (Hrsg.): Folia Humanistica. Ciencias, Artes, Letras, Barcelona 1964, Bd. 2, Nr. 13 (die anderen Mitherausgeber sind: F. Arosa, Karl Jaspers, A. Maurois, R. Menendez Pidal, L. Pauling, N. Pende, H. Read, H. Zbinden) [Mercker 1606]
- 582 (G 43): Grußwort an Helmut Kuhn: Erinnerung und Voraussicht (1964) [Mercker 1618] und [Mercker 1620]
- 583 (G 10/ORG 6-2/OO VI): Fragen zum Problem der Macht (1964) [Mercker 1619],
- 584: Message, in: D´Otremont: Peut-on tuer?, hrsg. von La Mobilisation des consciences, Belgien, Bruges 1964, S. 28 [neu aufgenommen]
- 585 (G 19): Der Kultakt und die gegenwärtige Aufgabe der liturgischen Bildung (1964) [Mercker 1616];
- 586: Aufnahme eines Konvertiten. Nach einem alten Entwurf von Romano Guardini (1964) [Mercker 1615]
- 587: Brief an Lucio Caruso vom 18. September 1963 [neu aufgenommen]
Sekundärbibliographie
Vorläufig verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 1964 bereits 204+x Titel. Von den 204+x Titeln finden sich:
- 26 Titel bereits in der Mercker-Bibliographie;
- 62 Titel zusätzlich in der Gerner-Bibliographie;
- 1 Titel zusätzlich in der Brüske-Bibliographie;
- 1 Titel zusätzlich in der Zucal-Bibliographie
- 114 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.
Biographie
Lexika
Bisher keine Funde
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Fotografie/Gemälde
- [1964-001] Fotographie, in: Theodor Bogler: Suche den Frieden und jage ihm nach, Recklinghausen 1964, vor Seite 241: Foto der Teilnehmer der Sitzung der Liturgischen Kommission in München 1954 [Gerner 272] - [Fotografie] - [noch nicht online]
Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen
- [1964-002] Theodor Bogler: Suche den Frieden und jage ihm nach, Recklinghausen 1964, zu Romano Guardini S. 67, 223, 229, 231 und 243 [Gerner 285] - [Monographie] - [noch nicht online]; darin:
- Vor Seite 241: Foto der Teilnehmer der Sitzung der Liturgischen Kommission in München 1954 (siehe oben)
- [1964-003] Walter Dirks: Felix Messerschmid 60 Jahre alt, in: Gesellschaft, Staat, Erziehung, Stuttgart, 9, 1964, 6, S. 373-377 [Gerner 292] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-004] Walter Dirks: Felix Messerschmid 60 Jahre alt, in: Volkshochschule im Westen. Mitteilungs- und Arbeitsblätter des Landesverbandes der Volkshochschulen von Nordrhein-Westfalen, Dortmund, 16, 1964, S. 247-249 [Gerner 292] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-005] Karl Erdmann: Felix Messerschmid zum 60. Geburtstag, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, Stuttgart, 15, 1964, 11, S. 653-657, zu Romano Guardini S. 656 [Gerner 292] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=wYPQjFgVdpsC;
- [1964-006] [Norwegisch] Theo Findahl: Lange skygger: Dagbok fra krigens Berlin, 1939-1945, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=N_YQAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 111: Januar 1943 über Voltaire „Det er ikke sant at den og hin forfatter lever «evig» i sine verker, sa Romano Guardini i sin preken siste søndag.“
- S. 124: Anfang Juni 1943: „Romano Guardini preket likevel i dag. Det sies han skal fjernes. Kirken var overfylt, påfallende mange unge offiserer blant tilhørerne; Guardini var mer beåndet enn noensinne, mild i formen, men i virkeligheten flengende i sin kritikk over Hitler-Tyskland, over materialismen som trekke ross nedover mot dyredypet, helt ned mot stenen.“/“Romano Guardini predigte dennoch heute. Er soll entfernt werden. Die Kirche war überfüllt und man traf viele junge Offiziere unter den Zuschauern; Guardini wurde mehr denn je geehrt, mild in der Form, aber tatsächlich überschwänglich in seiner Kritik an Hitler-Deutschland, am Materialismus, der sich nach unten bis in die Tiefe des Tieres ziehe, bis hinunter zum Stein.“
- S. 129: Ende Juni 1943: „I dag talte Guardini over temaet: profeten Elias´ møte med Gud (Første Kongebok 19. kapitel)/“ Heute sprach Guardini über das Thema: Die Begegnung des Propheten Elia mit Gott (Genesis 19, Kapitel 19)“
- [1964-007] Helmuth von Glasenapp: Meine Lebensreise: Menschen, Länder und Dinge, die ich sah, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=hsAZAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 226: „… mit Guardini konnte ich ausführlich Gedanken austauschen, als wir gemeinsam im Auto zu einem Vortrag fuhren , den er in Baden-Baden über das Wesen der Kunst hielt.“
- [1964-008] Friedrich Glum: Zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Erlebtes und Erdachtes in 4 Reichen, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=se-7AAAAIAAJ; zu Romano Guardini
- S. 42: zu Romano Guardinis Interpetation von Raabes „Stopfkuchen“: „Meine Hauptliebhaberei in diesen Jahren war aber die Lektüre Wilhelm Raabes. ... Leider gibt es bis auf den Versuch Romano Guardinis, am Stopfkuchen die Kunst Raabes deutlich zu machen, keine ihm kongeniale deutsche Monographie. Vor kurzem ist allerdings ein gutes Buch von einem kanadischen Literaturhistoriker über Raabe erschienen, das abgesehen von Romano Guardinis Schrift das beste enthält, was ich über Raabe gelesen habe.“
- S. 261: Kreis im Hause Kempner, „in dem Romano Guardini und Werner Jaeger im Mittelpunkt standen“
- S. 313: “Becker hatte auch Guardini entdeckte[sic!], ihn nach Berlin geholt und ihm an der Berliner Unviersität eine weit ausgreifende Tätigkeit verschafft“
- S. 396 Konversion von Erwin und Nelly Planck unter dem Eindruck Guardinis
- S. 510: „In Nikolassee hatten wir unseren alten Kreis von der KWG, Hartmann, Wettstein und Warburg, dann Guardini und Baethgen, von Simson, Botzenhart, Stempels, Schenks und Trendelenburgs zusammen. Auch Schuberts und Hassells waren ein paarmal bei uns.“
- S. 530: Guardini und Klepper
- S. 578: Glum und seine Frau fühlte sich unter dem Einfluß von Romano Guardini zur katholischen Liturgie mehr hingezogen und war nach mehrfachen Begegnungen beeindruckt, weil Guardini sich „in seiner Weitherzigkeit und Aufgeschlossenheit gegenüber religiösen Fragen ... so wohltuend von der üblichen, konfessionell bedingten Haltung der Theologen beider Konfessionen“ unterschied.
- S. 598: „Vor allem schlug ich Hundhammer vor, einige Berufungen an die Münchener Universität vorzunehmen, die sich auf Katholiken bezogen, welche auch in nichtkatholischen Kreisen sich eines hohes Ansehens erfreuten. Ich nannte ihm vor allem Romano Guardini, Franz Schnabel und Alois Dempf. Hundhammer stimmte sofort zu und bat mich, in einem Namen an die Herren zu schreiben, und so habe ich die ersten Berufungsverhandlungen mit ihnen geführt. Die Fakultät wurde erst hinterher gefragt, und es gelang mir auch, alle drei zu gewinnen.“ „Guardini konnte sich zunächst nicht von Tübingen trennen, wo er einen ungeheuren Lehrerfolg gehabt hatte. Ich schlug Hundammer auch vor, eine Katholische Akademie zu gründen ...“
- S. 659: Vorbild der `Gastprofessur´ Guardinis in Berlin
- [1964-009] [Englisch] Hilde Herrmann: Berlin: History of the diocese, in: The Month, 31, 1964, S. 134 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=rJRn24ialDMC
- S. 137: „Like Müller and Sonnenschein, Romano Guardini (now, getting on in years, resident in Munich, also made his mark on the Catholicism of Berlin. From 1921 until the end of the thirties, when he was forbidden to speak, he taught at the University of Berlin as professor of Catholic philosophy (more exactly "Catholic Weltanschauung"): he created an atmosphere of lively discussion, unique of its kind and resulting in many conversions among the intellectuals. In this context particularly, another name must be mentioned, that of Dr. Johannes Pinsk (died 1957), from Breslau, who also made many converts. He took over the pastoral care of Catholic students in 1928, assisted in editing the periodical Liturgisches Leben (later Liturgische Zeitschrift) and, after several years of parochial work, began in 1954 to teach in the "Free University". (Meanwhile, also, an „extraordinary" chair of Catholic theology has been taken over by Marcel Reding, the moral theologian, from Luxembourg.) Through all this we can also see how decisive developments in the inner history of the diocese of Berlin were shaped. The names of Guardini and Pinsk especially witness to that „awakening of the Church in souls" (Guardini) which took place with the liturgical movement, mainly - apart from France - in Germany, and was equivalent to a "religious Spring": that this could really take shape in that city is due not least to the fact that there has, from 1930, been a diocese of Berlin.“
- [1964-010] Manfred Hörhammer: Maria Schlüter-Hermkes zum 75. Geburtstag, in: Der christliche Sonntag, Freiburg im Breisgau, 16, 1964, 45 (8. November 1964), S. 359 [Gerner 295] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-011] Max Müller: Ergriffenheit von der Geschichte. Johannes Spörl zum 60. Geburtstag, in: Der christliche Sonntag, Freiburg im Breisgau, 16, 1964, 36 (6. September 1964), S. 286 [Gerner 296] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-012] Josef Maria Nielen: Der Mensch in der Begegnung. Das Lebenswerk Ernst Michels, in: Der christliche Sonntag, Freiburg im Breisgau, 16, 1964, 11 (15. März 1964), S. 86f. [Gerner 293] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-013] [Französisch] Jean de Pange: Journal [of the Senate]:
- 1. 1927-1930, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=lCEEAQAAIAAJ
- S. 70 “Lu Der Geist der Liturgie2 de Guardini. Le soir diner chez Schmittmann avec Wust. Celui-ci se plaint de ce que la furonculose dont il souffrait à Paris a provoqué une inflammation de la vessie. Nous parlons toute la soirée de la comparaison entre l´esprit public et la religion ici et en France. Mme Schmittmann.”
- 29 mars S. 76: „Réondu à Charles de Rohan, qui m´offrait de collaborer à un livre don’t la preface serait faite par son article: DER ADEL paru dans L´EUROPÄISCHE REVUE. Pauline m´envoie une letter de R. d´Harcourt à laquelle je réponds. Le P. Burckhart m´apporte des livres de Guardini …“
- S. 146: “A 9 h ½ je vais avec Pauline à Saint-Clotilde. Nous nous trouvans près de Robert d´Harcourt. Il part dans trois jours pour Munich achever son traivail sur Guardini.”
- 2.1931-1933, 1967 [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=s8IrAQAAIAAJ
- 1933, S. 406: „Tous mes amis d´ Allemagne savent bien que non. `Mais il y a des générosités qui sont des aveuglements. Si tous les allemands catholiques pouvaient être du type Wust, Schmittmann, Platz, Babre, Guardini, et tant d´ autres heureusement. …´“
- [3. 1934-1936]
- [4. 1937-1939]
- 1. 1927-1930, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=lCEEAQAAIAAJ
- [1964-014] [Italienisch] Pier Paolo Pasolini: Il Vangelo secondo Matteo, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=mfNcAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 268: "Il professore Romano Guardini, saggista e scrittore, è di nazionalità tedesca e vive a Monaco di Baviera. E ritenuto uno dei maggiori teologi cattolici ed è perito del Concilio Ecumenico. Fondamentale il suo libro „Il Signore“. Prof. dr. Romano Guardini 8 Munchen 27, Merzstr. 2 Sehr geehrter Herr Doktor! 18-9-63 Ich habe heute das mir zugesandte Textbuch erhalten. Was die Sache selbst angeht, so bedauere ich, kein positives Urteil geben zu können. Darf ich ganz aufrichtig sprechen? Die heiligen Dinge werden heute in einer Weise in die Öffentlichkeit gestellt, die sicher nicht im Sinne des Reiches Gottes ist. Das Schicksal Jesu in einen Film darzustellen, finde ich unmöglich. Ich wage zum Beispiel nicht, mir die Situation vorzustellen, in welche bei der Vorbereitung des Films die Person Christi durch ihren unglücklichen Darsteller geraten würde. Ein wenig Arkandisziplin schiene mir sehr nötig. So glaube ich, es wäre besser, den Plan nicht zu verwirklichen. In vorzüglicher Hochschätung Ihr Ihnen sehr ergebener. (traduzione) Gentilissimo Dottore, ho ricevuto il copione che mi ha spedito. Per quanto riguarda questo progetto, mi rincresce di non poter dare un giudizio positivo. Devo parlare chiaramente? Il trattamento che le cose sacre ricevono oggi dalla pubblicità non è certo tale da essere gradito a Dio. Io ritengo impossibile illustrare con un film la vita di Gesù. Non oso ad esempio immaginare in che modo nella realizzazione del film la persona di Cristo potrà essere fedelmente resa dal suo sfortunato interprete. Un po' di «senso del mistero» mi sembra necessario. Perciò credo che sarebbe meglio non realizzare il progetto. Con i più cordiali saluti Romano Guardini."
- Reaktionen:
- [2010-000a] [Italienisch] Adalberto Baldoni/Gianni Borgna: Una lunga incomprensione: Pasolini fra destra e sinistra, 2010 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=p6EqAQAAMAAJ
- S. 205: „La lavorazione del film venne seguita anche dai gesuiti del Centro di San Fedele e dal teologo Romano Guardini.[13 Pier Paolo Pasolini, Il Vangelo secondo Matteo, Milano, Garzanti, 1964, pp. 266.]“
- [2010-000a] [Italienisch] Adalberto Baldoni/Gianni Borgna: Una lunga incomprensione: Pasolini fra destra e sinistra, 2010 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=p6EqAQAAMAAJ
- [1964-015] Ludwig Petry: Geistesleben des Ostens im Spiegel der Breslauer Universitätsgeschichte, in: Walther Hubatsch: Deutsche Universitäten und Hochschulen im Osten, 1964, S. 87 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=G9IIAQAAIAAJ;
- [1983-000a] wieder in: Ludwig Petry: Dem Osten zugewandt. Gesammelte Aufsätze zur schlesischen und ostdeutschen Geschichte: Festgabe zum fünfundsiebzigsten Geburtstag, 1983 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=nR4EAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- 1964, S. 104/1983, S. 420: „Die Verbindung von Romano Guardini mit der Katholisch-Theologischen Fakultät hat sich nicht so verwirklicht, wie sie die Ankündigungen der Vorlesungsverzeichnisse vermuten lassen - Guardini hat in Breslau nie gelesen -, dafür ruft in seiner Nachbarschaft der Name Joseph Wittich - nicht zuletzt durch seinen Lebensbericht „Leben Jesu in Palästina, Schlesien und anderswo" - einen geistlichen Beitrag Schlesiens zu dem zeitlosen Fragenkreis von Kirche und Priestertum ins Bewußtsein, wie er eindringlicher und liebenswerter kaum gedacht werden kann.“
- [1964-016] Peter Sandmann: Erinnerung an das Du. Ferdinand Ebners Botschaft für heute, in: Hochland, München, 57, 1964/65, 2 (Dezember 1964), S. 105-120, zu Romano Guardini S. 118 [Gerner 286] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=BrwhAQAAIAAJ
- [1964-017] Wilhelm Spael: Das katholische Deutschland im 20. Jahrhundert. Seine Pionier- und Krisenzeiten 1890-1945, Würzburg 1964, zu Romano Guardini S. 216-223, 228 und 277f. [Gerner 305] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=dDAtAAAAMAAJ
- [1964-018] Max Tau: Ein Flüchtling findet sein Land, Hamburg 1964 [Gerner 297] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=AWEmAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 33: „Und vor vielen Jahren hatte Hermann Hesse mir einmal geschrieben: Die Versöhnung der Konfessionen kann nur möglich sein, wenn sich auch in den Vertretern der anderen so viel Bereitschaft und Toleranz findet wie in dem Propheten - wie er ihn nannte - Martin Buber. Ich hatte das Glück, in dem Land, aus dem ich vertrieben wurde, einmal als junger Student einen Menschen zu erleben, dem ich diese Aufgabe zutraute. Ich saß in seinem Kolleg. Er war Professor für katholische Theologie, und er deutete Friedrich Hölderlins Dichtung. Er strahlte eine Demut aus, die uns zur Ehrfurcht zwang. Er verstand Friedrich Hölderlin, wie nur ein Dichter ihn verstehen konnte. Er offenbarte uns seine Religiosität wie ein Prophet. Oft gingen später im Leben meine Gedanken zu ihm zurück, zu dem Weisen und Propheten, dem Erzieher und dem Tröster Romano Guardini. Aber dann begannen die Zweifel zu nagen. Hatte er wirklich vergebens gesät?“
- [1964-019] Gerda Wollwerth: Ernst Michel, in: Rheinischer Merkur, Koblenz/Köln, 1964, Nr. 12 (20. März 1964) [Gerner 293] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-020] Klaus Vielhaber: Gewalt und Gewissen: Willi Graf und die "Weisse Rose," eine Dokumentation von Klaus Vielhaber in Zusammenarbeit mit Hubert Hanisch und Anneliese Knoop-Graf, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=j4OgAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 24: „heute in der ruhigen mittagsstunde bei guardini zu lesen. ...“
- S. 85: „... und guardini, wie sie die welt ringsum aufnehmen und reflektieren.“
Der Wolff-Prozess in München
- [1964-021] Wolffs Rolle bei der Kapitulation in Italien, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1964, 8. September [Mercker 2736] - [Artikel] - [noch nicht online]
- "Auch der Zeuge Hans D. von Winterfeldt, der heute als Kaufmann in Frankfurt lebt, sagte, daß der Berliner Rechtsanwalt Langbehn Wolff oftmals zur Rettung von Persönlichkeiten vor der Verhaftung eingeschaltet habe, zum Beispiel im Falle des Moraltheologen Professor Romano Guardini. ..."
- [1964-022] Wolfgang Wehner: Himmler konspirierte hinter Hitlers Rücken. Wolff-Prozeß: Die Kapitulation in Italien ..., in: Süddeutsche Zeitung, München, 1964, 216 (8. Seotember) [neu aufgenommen, aus Gerner-Nachlass] - [Artikel] - [noch nicht online]
- "Romano Guardini sollte verhaftet werden. Bevor von Gaevernitz auf die Kapitulationsverhandlungen einging, schilderte er Bemühungen Wolffs, während des Kriegs, etwa 1941 den katholischen Theologen Romano Guardini vor der ihm drohenden Verhaftung zu schützen. Der Zeuge konnte von dieser Intervention Wolffs allerdings nur aus zweiter Hand berichten. Der Vorfall war ihm von der Gräfin Podewils in der Schweiz erzählt worden. Die Gräfin hatte in Berlin Vorlesungen Guardinis gehört und von der bevorstehenden Aktion der Gestapo erfahren. Sie wandte sich an Wolff mit der Bitte um Hilfe, und durch das Eingreifen des Angeklagten blieb dem Theologen die Verhaftung erspart. Wolff erklärte dazu gestern vor Gericht, er habe viele politische und religiöse Gespräche mit Gräfin Podewils geführt, aus denen sie seine "tolerante Einstellung" kennengelernt habe. Es habe intensiver Bemühungen bei dem Chef der Gestapo, Müller bedurft, um diesen von einer Verfolgung Guardinis abzubringen."
Hörer in München
- [1964-023] Marcelino Legido López: Bien, Dios, hombre. Estudios sobre el pensamiento griego, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=wQr1pqJk_eAC&pg=PA7;
- S. 7: „A MIS PROFESORES Miguel Cruz, Martín S. Ruipérez, Philipp Lersch, Johannes B. Lotz, Romano Guardini, Manuel Cuervo, Michael Schmaus, con gratitud y afecto.“
Guardini-Lehrstuhl in München
- [1964-024] [Italienisch] Paolo Vicentin: Un maestro: Karl Rahner, in: L´ Osservatore Romano, 31, 1964, 24 (14. Juni), S. 15 [Artikel] - https://www.osservatoreromano.va/it/osservatore-della-domenica/pdfreader.html/odd/pdf/OsservatoreDellaDomenica_19640614_24.pdf.html
Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur
Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung
- [1964-025] [Italienisch] Mario Bendiscioli: L´ora della liturgia. Romano Guardini e il movimento liturgico in Germania, in: Miscellanea Carlo Figini, Hildephonsiana 6, Venegono. Inferiore, Varese, 1964, S. 489-506 (S. 489, Anmerkung *: ursprünglich geschrieben als Appendix zu Guardini, I Santi segni, Brescia 1931, nicht veröffentlicht aus Rücksicht auf die damalige Situation des italienischen Katholizismus) [Mercker 2011] und [Zucal, 1988, 483] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-026] Fortunat Diethelm: Erziehung und Liturgie. Eine pädagogische und pastoraltheologische Studie mit besonderer Berücksichtigung der Internatserziehung, Einsiedeln 1964, zu Romano Guardini S. 17, 186-190, 219, 235-239, 245ff., 249, 251f., 255f., 258 und 264ff. [Gerner 101] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=u34TAQAAIAAJ
- [1964-027] M. Daniele Dörflinger: Das barocke Roratespiel. Ein Beitrag zur Geschichte liturgischer Spiele, in: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft, NF 5, 1964, S. 13 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Jzk8AAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=uiADek5KP9YC&pg=PA36
- S. 36: „Eben noch Träger einer dramatischen Handlung fällt ihre Rolle nun gleichsam von ihnen ab, sie werden wie die Gläubigen im Kirchenraum „Zuschauer“, denen sich in liturgischer Verkündigung die Engelsbotschaft in ihrem Heilscharakter nochmals vergegenwärtigt. Somit erweist sich die Darstellung der Verkündigungsszene als Spiel im „heiligen Spiel der Liturgie“[76 Romano Guardini, Vom Geist der Liturgie, S. 89 ff.].“
- S. 53: „Das ganze Kapitel ist dialektisch gefügt auf Grund der am Anfang auf die Frage quid est ergo deus meus? Getroffenen Feststellung, was könne er anders sein, nisi dominus deus?[24 Zur theologischen Deutung vgl. R. Guardini, Anfang. Eine Auslegung der ersten fünf Kapitel von Augustins Bekenntnissen, München 1950, S. 52 ff.]“
- [1964-028] Friedrich Grütters: Erneuerung der Liturgie und liturgische Erziehung, in: [[Katholische Frauenbildung, Paderborn, 65, 1964, 11, S. 650-657 [Gerner 112] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-029] Josef A. Jungmann: Wirkende Kräfte im liturgischen Werden, in: Herbert Vorgrimler/Johann Baptist Metz (Hrsg.): Gott in Welt: Festgabe für Karl Rahner - Band 2, 1964, S. 229-245 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ZbNAAAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=9XZIAAAAMAAJ; zu Romano Guardini: S. 243
- [1964-030] Ferdinand Kolbe: Die Liturgische Bewegung, Aschaffenburg 1964, darin Themen: Vom Geist der Liturgie; Deutscher Psalter. Guardinis Stellung zu Kassiepe/Dörner, Liturgisches Referat; 1. deutscher liturgischer Kongreß; Wirkung der Werke Guardinis in Italien, Frank-reich, USA und Brasilien = S. 36-41, besonders S. 38f., S. 42-51, S. 56, S. 61, S. 64-67, S. 80, S. 87, S. 102, S. 120, S. 123, S. 125, S. 131f. [Mercker 2020] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1964-031] [Spanisch] Alfredo Sáenz: Misterio de Cristo y misterio del culto, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=WSdXAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 12, 36, 73 (Verweise auf Guardini, El espíritu de la liturgia, 1946)
Die Liturgische Kongreß 1964
- [1964-032] Der Dritte Deutsche Liturgische Kongreß vom 20.-24. April 1964 (in Mainz), in: Herder-Korrespondenz, Freiburg, 18, 1964, 9, S. 441-447, hier S. 447 [Mercker 2176] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-033] Dritter deutscher liturgischer Kongreß, in: Der christliche Sonntag, Freiburg, 16, 1964, 19, 10. Mai, S. 147-148, hier S. 147 (zu: Guardini, Der Kultakt und die gegenwärtige Aufgabe liturgischer Bildung) [Mercker 2175] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-034] Ein Brief Guardinis nach Mainz, in: Der christliche Sonntag, Freiburg, 16, 1964, 20, 17. Mai, S. 156 (Zum 3. Liturgischen Kongreß; zu: Guardini, Der Kultakt und die gegenwärtige Aufgabe liturgischer Bildung) [Mercker 2174] - [Artikel] - [noch nicht online]
Christliche Kunst und Architektur
- [1964-035] [Französisch] Frédéric Debuyst: Architecture moderne et la célébration chrétienne I, in: L'Art d'église, 33, 1964, 128 (3e trimestre 1964), S. 81-95 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=h09UAAAAMAAJ;
- [1966-000a] [Französisch] eigenständig: Architecture moderne et célébration chrétienne . Bruges 1966 [neu aufgenommen] – [Monographie] – [noch nicht online];
- 1964, S. 88 f.: „4. Notre premier point de repère sera l'aménagement liturgique crée par Rudolf Schwarz et Romano Guardini dans la „salle des chevaliers“ du château de Rothenfels sur le Main (1928). Destinée aux célébrations communautaires du Quickborn-Mouvement de jeunesse catholique dont Guardini était l'animateur cette réalisation anticipe de plusieurs dizaines d'années nos meilleurs aménagements liturgiques actuels. - Il s'agit d'un espace «pur», dépouillé de toute décoration, aux murs blanchis à la chaux, au sol pavé de larges dalles, sans autre ameublement qu'une centaine de petits escabeaux noirs de forme cubique (fig. 18). La disposition de ces escabeaux variait suivant que la salle était employée à une récollection, à une conférence, à une discussion, à une soirée théâtrale. Dans chaque cas, l'assemblée se donnait à elle-même sa propre structure. Les jours où il y avait célébration liturgique (c'est-à-dire lorsque la chapelle du château se montrait trop petite), on y dressait un autel provisoire, et les assistants se groupaient tout autour en trois blocs distincts. L'officiant prenait place derrière l'autel, face à eux, fermant et achevant l'assemblée (fig. 19). Dans son livre autobiographique, Rudolf Schwarz évoque l'extraordinaire ambiance de ferveur et d'unité active qui se dégageait de ce type de célébration. Il remarque cependant qu'une réussite de ce genre pouvait difficilement se reproduire ailleurs. Les fidèles des messes paroissiales n'étaient guère disposés à faire abstraction de leur cadre habituel pour s'adonner-comme les jeunes du Quickborn à l'intériorité d'une célébration intégralement communautaire. Aussi Schwarz concevra-t-il de toute autre façon l'aménagement liturgique de sa première église paroissiale, Sankt Fronleichnam, l'église du Saint-Sacrement à Aix-la-Chapelle (1930). Premier et parfait exemple d'architecture religieuse „analytique“, cette église est également, à notre sens, la première des églises vraiment modernes. Son espace principal, aux grands murs blancs et aux fenêtres sans vitraux, est d'une rigueur géométrique absolue (fig. 20). Il englobe dans l'unité d'une seule salle le sanctuaire et les fidèles. Un espace secondaire beaucoup plus bas de plafond comprend l'entrée, les confessionnaux et une chapelle de dévotion. L'autel, les bancs, les luminaires, tous les objets du chœur et de la nef, ont été conçus à partir des formes les plus simples. L'ensemble est très austère, presque dur, mais il a quelque chose d'incorruptible et il faut reconnaître qu'après plus de trente ans, il semble n'avoir aucunement vieilli. Seul l'aménagement liturgique porte la marque de son temps. Les bancs des fidèles s'ordonnent en deux longues rangées parallèles οὐ Schwarz voyait une sorte de procession d'offertoire (Opfergang, d'où le nom de Gang - ou de Wegkirche, „église-offertoire»). L'autel, fortement surélevé, les accueille et les polarise avec une force presque dictatoriale. Nous sommes au premier stade du mouvement liturgique, et tout l'effort de l'architecte se concentre sur la visibilité du sanctuaire et de l’autel. Le lieu de la parole n'est pas encore intégré dans le chœur. La «chaire de vérité», adossée à l'unique pilier, garde sa place traditionnelle. Cette disposition est à peu près celle que nous retrouvons dans les premières églises modernes suisses, en particulier à Sainte-Thérèse de Zurich (1932) et à Saint-Charles de Lucerne (1931-1934), toutes deux de l'architecte Fritz Metzger. La première est une sorte de Fronleichnamkirche en raccourci, moins géniale, moins rigoureuse, mais peut-être plus humaine et plus hospitalière. Il est dommage que sa décoration intérieure l'ait prématurément vieillie.“
- [Fig. 18 (page de gauche). La salle des chevaliers du château de Rothenfels, restaurée par Rudolf Schwarz et Romano Guardini, 1928. Fig. 19. Schéma de la même salle aménagée pour une assemblée liturgique. Ces deux illustrations sont tirées du livre de Schwarz: Kirchenbau, pp. 39-40.]
- [1964-036] [Englisch] Thomas F. Mathews: Toward an Adequate Notion of Tradition in Sacred Art, in: Liturgical Arts, 32, 1964, 2, S. 43-49 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=HM1TAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 45: „Rudolph Schwarz showed the way in his Corpus Christi church erected in Aachen in 1930. Schwarz, who must be ranked with August Perret as the father of modern church architecture, tried to fashion a pure space that would by its peace and simplicity achieve a sacredness that requires no help from pictures. [15 Rudolph Schwarz, The Church Incarnate: The Sacred Function of Christian Architecture, translated by Cynthia Harris (Chicago 1958).] He learned to achieve a sacredness of space by the mere proportions, the lighting, the uncluttered simplicity of his designs. Romano Guardini finds in this very absence of images an image of the Ineffable. "This very absence of images in the holy Temple, this void, is it not also itself an image? It is no paradox to say that an unencumbered space ... is not the negation of an image but its antipode. It stands to the image as silence does to speech. No sooner does a man enter such an `empty´ space than he senses a hidden presencei Such a space, in short, expresses what human forms and concepts fail to say about God.“[16 Sacred Images and the Invisible God,“, The Furrow, VIII (June, 1957), p. 353.]“
Rezensionen zu: Vom Geist der Liturgie (1918)
- [1964-037] Leon von Kukowski: Rezension zu: Guardini, Vom Geist der Liturgie, in: Klerusblatt, München, 44, 1964, 24, 15. Dezember, S. 458 [Mercker 3739] - [Rezension] - [noch nicht online]
Rezensionen zu: Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes (1919)
- [1964-038] Adolf Kolping: Katholische Theologie gestern und heute, Bremen 1964, S. 60, 65, 74 (zu Quickborn), 76f., 80, 89, 92, 103, 105ff. (Volk und „Menschheit“), 117f., 126, 141, 157, 159, 179 (Vergleich mit Mannes Dominikus Kostermann), 202, 219ff. (zu: Guardini, Welt und Person), 226f., 239, 249, 265, 381f. (vor allem Bezugnahme auf Liturgische Bildung; Der Kreuzweg; Welt und Person; Das Ende der Neuzeit) [Mercker 2281] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=zLEqAQAAMAAJ
Rezensionen zu: Ein Wort zur liturgischen Frage (1940)
- [1964-039] [Englisch] Rezension zu: Kirchgaessner, Unto the Altar, in: Encounter, 25, 1964, S. 390 ff. [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=8RBOAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 392: „The Kirchgaessner symposium, Unto the Altar, begins with an essay by Romano Guardini on “Some Dangers of the Liturgical Revival.” The first danger is Rubricism: the tendency to attribute to the liturgy an importance which it does not possess; second, Activism, which insits upon practical ends; the third, Dilettantism, making changes in worship with an inadequate historical, theological, philological and musical knowledge. The fourth, liturgical Conservatism, in which „traditional“ equals „good“ and „new“ equals „irreligious“. ...“
Rezensionen zu: Deutscher Psalter (1950)
- [1964-040] [Französisch] Jean Bouvy: Rezension zu: Guardini, Psalmengebetbuch, in: Nouvelle revue théologique, Tournai/Louvain, 86, 96, 1964, S. 855 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=QKoPAQAAIAAJ
Rezensionen zu: Der Sonntag, gestern, heute und immer (1957)
- [1964-041] Rudolf Fischer-Wollpert: Der Sonntag - Quelle unserers Lebens?, in: Lebendige Seel-sorge, Freiburg im Breisgau, 15, 1964, 1, S. 28-33, zu Romano Guardini S. 30 [Gerner 68] - [Rezension] - [noch nicht online]
Rezensionen zu: Gebet und Wahrheit (1960)
- [1964-042] Leon von Kukowski: Guardini, Das Gebet des Herrn (Rezension zu: Guardini, Gebet und Wahrheit), in: Klerusblatt, München, 44, 1964, 1, 1. Januar, S. 14-15 [Mercker 3348] - [Rezension] - [noch nicht online]
Rezensionen zu: Weisheit der Psalmen (1963)
- [1964-043] Charles De Clercq: Rezension zu: Guardini, Weisheit der Psalmen, ndld., in: Streven. Maandblad voor geestesleven en cultuur, ???, 17, 1964???, S. 709 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=NL8hAQAAIAAJ
Jugendbewegung
- [1964-044] Helmut Günther: Noch einmal: Die deutsche Jugendbewegung, in: Welt und Wort, 19, 1964, S. 76, zu Romano Guardini S. 76 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=OtvxAAAAMAAJ
- [1964-045] Georg Muschalek: Natürlichkeit und Menschlichkeit, in: Herbert Vorgrimler/Johann Baptist Metz (Hrsg.): Gott in Welt: Festgabe für Karl Rahner - Band 2, 1964, S. 103-120 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ZbNAAAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=9XZIAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 118: „Das Ideal der Natürlichkeit wurde von der freien Jugendbewegung proklamiert und von ihrer katholischen Form später übernommen wenn auch von einem extremen Naturalismus abgesetzt[35 "Jung-sein heißt der Natur nahestehen, naturhaft sein und fühlen. Bedeutet, daß einer verwachsen sei mit Luft, Wald, Tier, Erde. Daß er lebe und handle aus Trieb. Jung-sein ist ein Loslassen der Naturgewalten im Innern ...": Guardini, Neue Jugend und katholischer Geist (Mainz 4 1924) 19. Wenn dies auch dann deutlich eingeschränkt wird durch den Hinweis auf die Kultur, die die Natur auch überwinden müsse, ist dies doch nach Guardini zunächst ein echter Quellgrund des Mensch-seins. So heißt es dann (23) von der katholischen Form dieses Jung-seins: „Wer also katholische Art wirklich kennt ... kann nicht zweifeln, ob sie auch das Schöpferische bejaht, das Persönliche, Unbedingte, Ursprünglich-Naturhafte." ...]."
- [1964-046] Harry Pross: Jugend - Eros - Politik. Die Geschichte der deutschen Jugendverbände, Bern/München/Wien 1964, zu Romano Guardini S. 186, 260f. („inneres Freisein“ und der Sinn der Autorität), 344 („feine Werklein“), 470 (in der Chronologie erscheint Guardini als Leiter des Quickborn irrtümlich schon ab 1924) [Gerner 165] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=6uAQAQAAIAAJ
- [1964-047] Antonia Ruth Schlette: Zur historischen Ortsbestimmung der Jugendbewegung, in: Zeitschrift für Politik (Berichte der Deutschen Hochschule für Politik), 11, 1964, 2, S. 160-164, zu Romano Guardini S. 160 und 163 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=EXYzAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=dGsKAAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=_OokAQAAMAAJ (bei Google irrtümlich auch mit 1963 angegeben)
- S. 160: "Daneben stehen Beiträge von Guardini, Stählin, Radbruch."
- S. 163: "Nicht nur in ihrem Selbstverständnis waren Quickborn und Neudeutschland "Jugendbewegung"; auch auf seiten der autonomen Bünde galten sie als gleichberechtigte Gesprächspartner. [8 Ein Beleg hierfür ist das Streitgespräch zwischen M. Bondy und R. Guardini, vgl. Grundschriften der Deutschen Jugendbewegung, aaO, 274-302.]"
Zu: Quickborn/Burg Rothenfels
- [1964-048] August Heinrich Berning: Fünfzig Jahre Quickborn. Aus der Geschichte der katholischen Jugendbewegung, in: Kirchenzeitung für das Bistum Aachen, 14, 1964, 23. August, S. 4-5 [Mercker 2034] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-049] W. Mogge: Rothenfels, in: Lexikon für Theologie und Kirche, 1964, Band IX, S. 67 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=U4bYAAAAMAAJ&pg=PA67; zu Romano Guardini
- S. 67: „Als geistiges Zentrum (bes. R. Guardini) v. großer Strahlkraft spielte R. eine führende Rolle in der 2. Phase der Liturgischen Bewegung u. erlangte prägenden Einfluß auf die dt. kath. Jugendarbeit."
Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)
- [1964-050] Johannes Baumgardt: Möglichkeiten einer Synthese von Allgemeinbildung und Fachbildung in einem umfassenden Bildungsverständnis, in: Erwachsenenbildung, 10, 1964, 1, S. 1-20 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=lP8GAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=Gv8GAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 8 f.: „Der christliche Personalismus sieht den Menschen als eine strukturierte Ganzheit. Die auch für die Erziehung bedeutsamen Strukturzüge des Menschen kommen in der Schrift von Guardini „Welt und Person. Versuche zur christlichen Lehre vom Menschen“ [24) ... 4. Aufl., Würzburg 1955.] recht deutlich zum Ausdruck. Er sieht den Menschen als eine eigentümliche Einheit von Stoff und Gestalt; ferner ist der Mensch nach Guardini als freie Person hineingestellt in die Spannung zwischen Autonomie und Heteronomie bzw. Immanenz und Transzendenz. Das Menschsein ist weiterhin geknüpft an das Individuale und das Soziale und an die Relation zwischen Subjekt und Objekt. Schließlich ist das Personsein gebunden an seine eigene Idee, nämlich an die Persönlichkeit und deren Verwirklichung in der realen Lebenssituation. Es zeichnen sich also paarweise fünf Gruppen von Strukturzügen ab, der formale und der materiale, der immanente und der transzendente, der individuale und der soziale, der subjekthafte und der objekthafte sowie der ideelle und der pragmatische Zug.“
- S. 12: „Die Bildung ist ein Ausfluß der Mangellage des Menschen und eine Hilfe zur Bewältigung des Lebens- und Kulturrisikos[42) Vgl. denselben [Messner, Johannes], Kulturethik, mit Grundlegung durch Prinzipienethik und Persönlichkeitsethik, Innsbruck-Wien-München 1954, s. 545 ff. und Guardini, Romano, Die Kultur als Werk und Gefährdung, Würzburg 1957.].“
- [1964-051] Hans Binder: Die menschliche Person. Ihr Wesen, ihre Gestalt und ihre Störungen. Eine Einführung in die Medizinische Anthropologie, Bern/Stuttgart 1964, zu Romano Guardini S. 103, 150, 179, 185, 198 und 241 [Gerner 157] - [Monographie] - [noch nicht online]; Neuauflage 1974, zu Romano Guardini S. 111, 215, 265 [????] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ju4rAAAAMAAJ
- [1964-052] Gottfried Bräuer: Pädagogisches Denken als konkretes Denken, Essen 1964, S. 21-29, Bezug auf Guardini S. 6, 21-29 (Guardini, Der Gegensatz, als früher „Entwurf zur Kritik der konkreten Vernunft“) und 43-46 [Gerner 120] - [Monographie] - [noch nicht online]
- Rezensionen:
- [1965-000a] Johannes Schurr: Pädagogisches Denken als konkretes Denken (Rezension zu: Bräuer, Pädagogisches Denken als konkretes Denken), in: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, Bochum, 41, 1965, 4, S. 298-305, hier S. 301 [Gerner 152] - [Rezension] - [noch nicht online]
- Rezensionen:
- [1964-053] [Italienisch] Santino Caramella: La pedagogia tedesca in Italia, Rom 1964, zu Romano Guardini S. 76 und 99f. (199f.???) [Gerner 128] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1964-054] Wolfgang G. Esser: Kerygmatisch-personale Katechese, in: Katechetische Blätter, München, 89, 1964, 9, S. 385-390, zu Romano Guardini S. 385 [Gerner 111] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-055] Franz Josef Götte: Bildungstheoretische Grundlagen der gegenwärtigen Wirtschaftspädagogik unter besonderer Berücksichtigung der Bildungslehre Guardinis, in: Wirtschaft und Erziehung. Monatsschrift des Verbandes Deutscher Diplom-Handelslehrer, Wolfenbüttel, 16, 1964, 7, S. 299-302 [Mercker 2080] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-056] Heribert Heinrichs: Roboter vor der Schultür? Vom Schulfernsehen zum Lernautomaten, Bochum o. J. (1964), zu Romano Guardini S. 95 und 156 [Gerner 133] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1964-057] Marian Heitger: Das Problem der „Doppelendigkeit“ in der Pädagogik, in: Paul Hastenteufel (Hrsg.): Markierungen, 1964, S. 106 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=9RJBAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 107: „So kann es nicht verwundern, wenn die fortschreitende innerpädagogische Diskussion sich diesem Problem immer wieder zugewandt hat; entweder um die Antinomie zu überwinden oder um sie ausdrücklich zu bestätigen.[5 Vgl. in diesem Zusammenhang: R. Guardini, Grundlegung der Bildungslehre; Versuch einer Bestimmung des Pädagogisch-Eigentlichen, Würzburg 1955. ...]“
- [1964-058] Hubert Henz: Lehrbuch der systematischen Pädagogik, Freiburg im Breisgau 1964, zu Romano Guardini S. 27, 189, 223, 248, 452 und 461 [Gerner 135] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ItEIAQAAIAAJ
- [1964-059] Walter Hoffmann: Das Seminar für Gymnasialpädagogik – Zielsetzung und Arbeitsweise im Rahmen der Lehrerfortbildung * Ein Erfahrungsbericht, in: Neue Sammlung, 4, 1964, S. 467 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=U2g1AQAAIAAJ
- S. 467: „Demgegenüber gilt es, den „existentiellen Begriff der Begegnung“[6 Vgl. O. F. Bollnow, Existenzphilosophie und Pädagogik, Stuttgart 1959.], das, was Guardini „Bewährung" nennt[7 Vgl. R. Guardini, Grundlegung der Bildungslehre, 6. Aufl. Würzburg 1963.], gebührend zu berücksichtigen, wenn von Gymnasialbildung die Rede ist. Es stellt sich dann freilich das Problem des Verhältnisses von Bildung und Begegnung, insbesondere deshalb, weil letztere sich nicht methodisieren läßt[8 Vgl. Bollnow, S. 124].“
- [1964-060] Heinrich Kanz: Europäische Schulerziehung. Eine hermeneutisch-pragmatische Studie, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=CbAjAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 45: „Die Kinder haben ein feines Gespür, ob er Lehrer redet, was befohlen, oder was er in seinem persönlichen, pädagogischen Fachgewissen, „Kategorialwissen“ (Guardini) empfindet.
- S. 57: „Wenn die Vorentscheidung also spontan vor sich geht, dann hat auch ihr Träger die Bestimmung des Neuanfangs, der „Selbstgehörigkeit" (Guardini), der Urphänomenalität. Agere sequitur esse.“
- [1964-061] Wolfgang Klafki: Dialogik und Dialektik in der gegenwärtigen Erziehungswissenschaft, in: Zeitschrift für Pädagogik, 10, 1964, S. 513-537 (überarbeitete Fassung der Antrittsvorlesung vom 22. Juli 1964 an der Philipps-Universität Marburg), zu Romano Guardini S. 516, 531-533 (Einordnung von Guardini als "offene Dialektik-Konzeption"), S. 516 und 531 (Einordnung in die Traditionslinie Schleiermachers und Hegels), S. 532 (Guardinis „Dialektik des Lebendig-Konkreten“), S. 533 („Um die Dialogik im Sinne Bubers - und die `offenen´ Dialektik-Konzeptionen LITTS und GUARDINIS - zu verstehen, muß man begreifen, dass „Gehalte“ einerseits unabdingbares Medium menschlicher, `dialogischer´ Begegnung sind, dass sie andererseits aber in jeder wirklichen Begegnung nicht nur erneut `verlebendigt´, sondern `verwandelt´ werden zufolge jener unwiederholbaren, einmaligen Bedeutung, die sie in einer bestimmten Situation für die einander begegnenden Menschen gewinnen.“; dann abermals unverständlicher Anschluss eines Hegel-Zitats) [Gerner 138] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=WzMLAAAAIAAJ
- [1964-062] Heinrich Knape: Ordnung - Eifer - Verantwortung. Immatrikulationsansprache am 14. Mai 1964, in: Katholische Frauenbildung, Paderborn, 65, 1964, 7/8, S. 409-413, zu Romano Guardini S. 410 [Gerner 138] - [Artikel] - [noch nicht online]
- Lexikon der Pädagogik, Ergänzungsband, Freiburg im Breisgau 1964, darin:
- [1964-064] Hans Schilling: Begegnung, Sp. 60f. (zu: Guardini, Grundlegung der Bildungslehre; Begegnung) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-065] Marian Heitger: Bildungstheorie; Dialektische Pädagogik, Sp. 145ff. (zu: Guardini, Grundlegung der Bildungslehre) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-066] Theoderich Kampmann/K. Müller: Personale Beziehung, Sp. 555 (zu: Guardini, Welt und Person) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-067] Helmut Zöpfl: Personale Pädagogik, Sp. 557ff (zu: Guardini, Welt und Person) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-068] Theoderich Kampmann/W. Beer: Personalismus, Sp. 559ff. (zu: Guardini, Welt und Person) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-069] Walter Tröger: Relation, Sp. 607f. (zu: Guardini, Grundlegung der Bildungslehre) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-070] Ursula Lehr: Der Mensch in der zweiten Lebenshälfte. Ein psychologischer Beitrag zur Diskussion um die Frage der Altenbildung, in: Caritas, Freiburg im Breisgau, 65, 1964, 3, S. 126-135, zu Romano Guardini S. 128 [Gerner 140] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=QKUcGW5lJfwC
- [1964-071] Hubert Liening: Erziehung als Anspruch und Antwort im Medium des Symbolischen, 1964, zu Romano Guardini 29, 30, 56, 66, 85, 96 und 164f. [Gerner 140] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=SWgTAQAAIAAJ
- [1964-072] Bernhard Linke: Das Spiel in der gegenwärtigen Bildungstheorie, S. 263ff., zu Romano Guardini S. 264 [Gerner 145] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=jAJIAAAAMAAJ
- [1964-073] Hermann Lorenzen: Der Auftrag der Erziehung. Zur pädagogischen Grundfrage nach dem Verhältnis von Mensch und Welt, Ratingen 1964, zu Romano Guardini S. 65f., 76, 124f. und 127 [Gerner 140] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1964-074] Anton Maxsein: „Cor“ im personalen Sprechen, S. 91ff., zu Romano Guardini S. 121 und 142 [Gerner 145] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=jAJIAAAAMAAJ
- [1964-075] Anton Menke: Das Gegenstandsverständnis personaler Pädagogik. Systematisch erörtert im Anschluß an Martin Buber und Romano Guardini als Beitrag zur Diskussion um den Begriff des "Bildungsgutes", hrsg. von Berg, Ludwig/Möbus, Gerhard i.A. des Deutschen Instituts für wissenschaftliche Pädagogik. Wiesbaden: Steiner, 1964. - 116 S. [Mercker 2075] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1964-076] Wilhelm Niggemann: Grundgestalt und Prinzipien des Gesprächs in der Erwachsenenbildung, in: Erwachsenenbildung, Osnabrück, 10, 1964, S. 139-153, zu Romano Guardini S. 144f. und 150 [Gerner 143] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=lP8GAQAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=Gv8GAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 144 f.: „Guardini und Buber weisen darauf hin, daß damit nicht das Ich aufgehoben ist durch das Du. Das Ich hat sein eigenes „Sein“, seine „Gestalt“, sagt Guardini [13 Guardini , Romano: Welt und Person. Würzburg 1955, 4. Aufl. S. 137], und Buber spricht von der „Urdistanz"[14) Vgl. Buber, Martin: Urdistanz und Beziehung. Heidelberg 1960, 2. Aufl.], in der der Mensch sich seines Ichs, seiner Eigenheit bewußt ist und zugleich seine „Mitwelt" aus der Distanz sieht. Die Beziehung zwischen dem Ich und dem Du kommt zustande in der „Offenheit" beider zueinander. [...] c) Das Gespräch kann nicht gemacht werden, das würde die Partner nicht in der notwendigen Ausgangsposition belassen, nämlich in der Freiheit. [...] Daraus ergibt sich auch das Fragwürdige alle Bemühungen, Menschen zusammenzuführen, damit sie sich für ihr Leben „entscheidend begegnen“. Das beweist uns die Unmöglichkeit solchen Tuns und unterstreicht das spontane, in dem sich Begegnung, in dem sich Gespräch ereignet, ein „Ergriffenwerden und Ergreifen“, „ein Sicherschließen des Auges, des Geistes, des Herzens von innen her“[17) Guardini, R. und Bollnow, Fr.: Begegnung und Bildung, Würzburg 1960, 2. Aufl. Seite 17). Gerade für das Gespräch gilt die alte Weisheit: Die wesentlichen Dinge müssen geschenkt werden. Und so kommt es, daß die Begegnungen oft Menschen geschenkt werden, die sich nicht anstrengen, sie vielleicht gar nicht zu verdienen scheinen[18) a.a.O. S. 18].“
- [1964-077] Rudolf Padberg: Grundlagen der Erwachsenenbildung, in: Theologie und Glaube, 54, 1964, S. 198-207, zu Romano Guardini S. 201f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=gUH0fKPU1CAC
- [1964-078] Nikolaus Petrilowitsch: Probleme der Psychotherapie alternder Menschen, 1964, zu Romano Guardini S. 36, 65, 68, 69, 91, 95, 101 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=VdAUAAAAMAAJ
- [1964-079] Franz Pöggeler: Der Mensch in Mündigkeit und Reife. Eine Anthropologie des Erwachsenen, 1964, zu Romano Guardini S. 38-40, 44, 76, 79, 92, 100f., 112, 121, 147, 177, 179 und 181 [Gerner 145] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=8QsRAQAAIAAJ;
- [1964-080] Franz Pöggeler: Methoden der Erwachsenenbildung, Freiburg/Basel/Wien 1964, zu Romano Guardini S. 184 und 216f. [Gerner 145] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=pNFBAAAAIAAJ
- [1964-081] Franz Pöggeler (Hrsg.): Innerlichkeit und Erziehung. In memoriam Gustav Siewerth. Zum Gespräch zwischen Pädagogik, Philosophie und Theologie, Freiburg im Breisgau 1964 [Gerner 145] - [Sammelband] - https://books.google.de/books?id=jAJIAAAAMAAJ; darin:
- [1964-082] Thomas Regau: Menschenbild und Medizin, in: Hochland, 57, 1964, S. 391 ff [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=BrwhAQAAIAAJ; zu Romano Guardini
- S. 393: „Das findet seinen stärksten Ausdruck in der Anthropologie der Schwermut, die sich mit vielen Gedankengängen Romano Guardinis berührt. So hat v. Gebsattel bereits weit mehr geliefert als »Prolegomena zu einer Metaphysik der karitativen Hilfe“, wie er seine Studien früher einmal bescheiden genannt hat.“
- [1964-083] Eugen Schoelen: Die antinomische Struktur der Erziehung bei Stanislaus v. Dunin-Borkowski, zu Romano Guardini 318, 321, 323f. [Gerner 145] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=jAJIAAAAMAAJ
- [1964-084] Leopold Prohaska: Prädikabilien der Pädagogik, in: Salzburger Jahrbuch für Philosophie, Salzburg 1964, S. 143-151 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=gCe8AAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 147: Verweis auf „das dialogische Moment als entscheidend in Augustins epochalem Werk“, „das im Mittelalter mehr unterläufig und hintergründig nachwirkte, aber bei Denkern wie Pascal, Kierkegaard, Romano Guardini und Gabriel Marcel umso bestimmender wurde“
- [1964-085] Walter Rest: Über einige Formen der Mitteilung im Spannungsverhältnis von Autorität und Freiheit, in: Pädagogische Rundschau, Ratingen, 18, 1964, S. 73-83, zu Romano Guardini S. 80 und 83 [Gerner 147] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-086] Armin Riedl: Politik und Erziehung: eine Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Herrschaftsprozess und politischer Bildung unter besonderer Berücksichtigung der Bildungsarbeit der politischen Parteien in Deutschland, 1964 (Dissertation) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=F1gTAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 33 f., 67, 355, 362, 387
- [1964-087] Paul Röhrig: Politische Bildung. Herkunft und Aufgabe, Stuttgart 1964, zu Romano Guardini S. 178, 245 und 253 [Gerner 147] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1964-088] Walter Schäfer: Das Selbstverständnis der Landerziehungsheime in Geschichte und Gegenwart, in: Neue Sammlung, 4, 1964, S. 62 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=U2g1AQAAIAAJ
- S. 62: „Das ist Erziehung zur Begegnung, wie sie nicht anders bei der Pflege des einzelnen und der Gruppe im LEH gemeint ist. Dazu gehört nach Guardini das Selbstverständnis, das ernst nimmt und das gibt, was er hat, und vor allem das nicht gibt, was er nicht hat, dann entsteht die Wirklichkeit des arbeitenden Lehrers.“
- [1964-089] Friedrich Schneider: Buch der Sammlung. Besinnungen für Pädagogen, Freiburg/Basel/Wien 1964, zu Romano Guardini S. 173, 258, 277, 328f. und 349ff. [Gerner 150] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1964-090] Hellmut Stoffer: Die Bedeutung der Kindlichkeit in der modernen Welt, München/Basel 1964, zu Romano Guardini S. 9, 48, 111 und 126 [Gerner 154] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1964-091] Agnes Weber: Die personale Würde des geistigschwachen und geschädigten Kindes, in: Pädagogische Rundschau, Ratingen, 18, 1964, S. 662-669, zu Romano Guardini S. 663ff und 669 [Gerner 154] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-092] Erich Weber: Erziehung zum partiellen Verzicht, in: Paul Hastenteufel (Hrsg.): Markierungen, 1964, S. 121-141 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=9RJBAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 125 f.: „Distanz und Opposition sind zwar auch dem Bedenklichen und Gefährlichen gegenüber notwendig, allein schon aus Zweckmäßigkeitsgründen. Die Askese erhält ihren letzten Sinn jedoch erst dort, wo der Verzicht nicht nur vollzogen wird, um etwas zu vermeiden, was schlecht ist, sondern wo der Verzicht geleistet wird, weil man frei bleiben will. [24 Vgl. R. Guardini, Askese als Element der menschlichen Existenz, in: E. Spranger und R. Guardini, Vom stilleren Leben, Würzburg 1956, S. 40.]“
- [1964-093] Johannes Zielinski: Prolegomena über den Einsatz technischer Mittel im Bildungsprozeß, in: Paul Hastenteufel (Hrsg.): Markierungen, 1964, S. 93 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=9RJBAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 93: „Mit anderen Worten: Der Prozeß der Bildung erschließt als eine Auseinandersetzung mit Werten den Sinn des Lebens und realisiert den „menschlichen Menschen“.[4 Wenn dieser Ausdruck im Gegenzug zu dem „nicht-menschlichen Menschen“ gestattet ist, von dem R. Guardini in „Das Ende der Neuzeit“ (Würzburg 1950) spricht.]“
Rezensionen zu: Gottes Werkleute/Briefe über Selbstbildung (1921/1925)
- [1964-094] Ingeborg Klimmer: Nachwort, in: Guardini, Briefe über Selbstbildung, 1964 - https://books.google.de/books?id=VjgQAQAAIAAJ; abermals in: Guardini, Briefe über Selbstbildung, 1985 u.ö. (topos 146) [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Rezensionen zu: Die Lebensalter (1953)
- [1964-095] Hans Hirsch: Rezension zu: Graffam, Die Zeiten des Lebens in Wort und Bild, in: Die Neue Bücherei, 1, 1964, S. 94 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=D9kaAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 94: „In seiner eindringlichen Studie „Die Lebensalter“ hat Romano Guardini die Stufen des menschlichen Lebens dargelegt und gedeutet. Das Buch „Die Zeiten des Lebens " ist wie eine Entfaltung der von Guardini gewonnenen Erkenntnisse. Die vorzüglichen Beiträge und die ebenso guten Bilder sind sehr. Das Buch „Die Zeiten des Lebens“ ist wie eine Entfaltung des von Guardini gewonnenen Erkenntnisse.“
Rezensionen zu: Die Annahme seiner selbst (1953)
- [1964-096] Heinrich Köster: Die Annahme seiner selbst, in: Die Sendung, Augsburg, 17, 1964, 1, S. 26-28, zu Romano Guardini S. 26f. [Gerner 138] - [Rezension] - [noch nicht online]
Theologie, Exegese und Mystik
- [1964-097] Ladislaus Ballay: Der Hoffnungsbegriff bei Augustinus, untersucht in seinen Werke. De doctrina christiana: Enchiridion sive de fide, spe et caritate ad Laurentium und Enarrationes in Psalmos 1-91, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=e1UQAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. xIII, XV, 69, 84 f., 100, 115, 154, 281
- [1964-098] Ladislaus Boros: Der anwesende Gott. Wege zu einer existenziellen Begegnung, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie] - [noch nicht online], wieder in: ders.: Der anwesende Gott. Wege zu einer existenziellen Begegnung (1964)/Im Menschen Gott begegnen (1967) (Gesamtausgabe Band 2), 2023, S. 1-184 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.com/books?id=jaq7EAAAQBAJ, zu Romano Guardini S. 10 f. (bezüglich Methode des Scheiterns) und öfters
- [1964-099] [Französisch] André Brien: Le cheminement de la foi, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=V6oqAQAAMAAJ; vgl. zahlreiche Titel im Literaturverzeichnis
- [1964-100] [Französisch] Yves Marie-Joseph Congar: Le mystère de l´Église, in: La Vie spirituelle, 111, 1964, S. 513 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=EipcpXr1rVoC; zu Romano Guardini:
- S. 513: „Romano Guardini écrivait, en 1922, ces paroles prophétiques: «Un événement religieux d'une portée immense est en train de s'accomplir: l'Eglise connaît un réveil dans les âmes2.» Guardini était alors, en Allemagne, un des meilleurs artisans de ce réveil du sens du mystère de l’Eglise. Il publiait, cette même année, Vom Sinn der Kirche et Heilige Zeichen (traduit en français: Les signes sacrés, 1938) et avait déjà donné, en 1918, Vom Geist der Liturgie ( traduit en français : L'Esprit de la Liturgie, 1929).“
- [1964-101] [Spanisch] Olegario González de Cardedal: La teología española actual y la libertad religiosa en España, in: Revista Arbor, 57, 1964, 217, S. 5-52 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=6o1mCiVFtHkC; zu Romano Guardini, S. 7, 14 f. und 17;
- [2010-000a]: wieder in: Olegario González de Cardedal: La teología en España 1959-2009, 2010, S. 213 ff. [Artikel] - https://books.google.de/books?id=oIWDcoZ4cEEC&pg=PA213 (2011)
- [1964-102] Erich Kellner: Paulus - Apostel Jesu Christi heute. Von Geist, Sinn und Gestalt der Paulus-Gesellschaft, in: Herbert Vorgrimler/Johann Baptist Metz (Hrsg.): Gott in Welt: Festgabe für Karl Rahner - Band 2, 1964, S. 724-755 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ZbNAAAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=9XZIAAAAMAAJ; zu Romano Guardini: S. 724f. und S. 733
- [1964-103] Adolf Kolping: Katholische Theologie gestern und heute, Bremen 1964, S. 60, 65, 74 (zu Quickborn), 76f., 80, 89, 92, 103, 105ff. (Volk und „Menschheit“), 117f., 126, 141, 157, 159, 179 (Vergleich mit Mannes Dominikus Kostermann), 202, 219ff. (zu: Guardini, Welt und Person), 226f., 239, 249, 265, 381f. (vor allem Bezugnahme auf Liturgische Bildung; Der Kreuzweg; Welt und Person; Das Ende der Neuzeit) [Mercker 2281] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=zLEqAQAAMAAJ
- [1964-104] Heribert Mühlen: Una mystica persona. Die Kirche als das Mysterium der Identität des Heiligen Geistes in Christus und den Christen, Paderborn 1964; (2)1967, zu Romano Guardini S. 313 [Gerner 74, bei Gerner nur 2. Auflage] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=O1IsAQAAMAAJ
- [1964-105] Heribert Mühlen: Das Vorverständnis von Person und die evangelisch-katholische Differenz, in: Catholica, 18, 1964, S. 108-142, besonders S. 140 Anm. 105 [Gerner 74] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-106] Hans Müller-Eckhard: Das Unzerstörbare. Religiöse Existenz im Klima des Absurden, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=8NsQAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 17: „An dieser Stelle darf aber schon vorweggenommen werden, was vom „wissenschaftlichen Wissen“, von der „reinen Wissenschaft“ zu halten ist: „Wir erfahren es, wie gefährlich diese Wissenschaft dem Leben ist, zugleich wie innerlich unmöglich eine rein wissenschaftliche Haltung. Denn sie sucht ihn auf das Formale zu reduzieren. Aller reiner Wissenschaftswille löst ,das Ding' auf; noch mehr das Lebendige; vollends die Person. Er erträgt sie nicht. Im Grunde zerstört ,reiner' Wissenschaftswille alles, was nicht Mathematik ist, auch Qualität und Gestalt. Er zerstört aber auch – Paradoxie des Lebens – den Akt des Erkennens selbst …“ (Romano Guardini)“
- [1964-107] [Englisch] Pope Paul VI: The Mind of Paul VI on the Church and the World, hrsg. von James Walsh, 1964, S. 254 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=KphIAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 254: „The memorable words of Romano Guardini might have been written for these very circumstances: 'A process of incalculable importance has begun: the revival of the Church in people's souls.' This becomes particularly obvious and desirable in reference to the ecumenical council, if we think of it as expressing the faith of the whole Church.“
- [1964-198] [Englisch] Paul VI: The Church, 1964 ((lectures and pastoral letters on the Council while Pope John was still reigning) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=7NjkAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 164: „… Romano Guardini, The Church and the Catholic and the Spirit of the Liturgy, translated by Ada Lane (New York: Sheed and Ward, 1935).
- S. 219: „A council is an extraordinary occasion and a powerful stimulus for increasing „the sense of the Church“ throughout the whole Catholic world. Romano Guardini's memorable words seem to have been uttered for this occasion: "A religious process of incalculable importance has begun – the Church is coming to life in the soul of men.“[3 Romano Guardini, The Church and the Catholic and the Spirit of the Liturgy (New York: Sheed and Ward, 1935), p. 11.] This seams even more obvious, right and proper if we relate it to an ecumenical council.“
- [1964-109] [Polnisch] B. Przepiórka: Personalistyczny aspekt objawienia w apologety ce współczesnej, in: Roczniki Teologiczno-Kanoniczne, 11, 1964, 2, S. 19-31 [neu aufgenommen] – [Artikel] – [noch nicht online]
- [1964-110] [Englisch] John Ratte: Papal Pagentry (Rezension zu: Eric John (Hrsg.): Popes), in: Commonweal, 81, 1964, 20. November, S. 306 f. [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=GU88AAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 307: „[...] the personal tragedy of a Pius XII faced with the reality of Nazism and the myth of the balance of power, the sudden magic of a John XXIII, the opacity of a Paul VI - is living proof of Romano Guardini's contention that "Christ lives on in the Church, but but He lives as crucified. One almost ventures to use a parable and say that the imperfections of the Church are the cross of Christ.““
- [1964-111] Paul-Werner Scheele: Einheit und Glaube: Johann Adam Möhlers Lehre von der Einheit der Kirche und ihre Bedeutung für die Glaubensbegründung, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=TgYRAQAAIAAJ ; zu Romano Guardini mindestens S. 20, 130, 132, 149, 186, 193, 255, 280, 294, 300, 306 f.; 316; besonders bedeutsam der Hinweis auf:
- S. 193: „Selbst in der Gliederung des ersten Hauptteils seiner „Einheit" ist der Häresie die Funktion der Antithese zugedacht: Das 1. und 2. Kapitel über die mystische und verständige Einheit stellen die kirchliche These dar, das 3. über die Häretiker: „Die Vielheit ohne Einheit" bildet die Antithese und das 4. die Synthese: „Die Einheit in der Vielheit" Bei einer solchen Sicht drohte die Relativierung der einen Kirche. Möhler hat diese Gefahr bald erkannt. Noch bei der Drucklegung der „Einheit" fügte er dem abgeschlossenen Manuskript den neuen § 46 zu in dem er seine Aussagen weitgehend revidierte. Nach wie vor betont Möhler die Funktion des Gegensatzes. In der Durchdringung des sich Entgegengesetzten sieht er geradezu das Geheimnis allen wahren Lebens[25 E 152; vgl. R. Guardini, Der Gegensatz, Mainz 2 1955.]. Geht die Gegensätzlichkeit verloren, ist das Leben bedroht. Eben das geschieht in der Häresie: In ihr tritt der Gegensatz aus der lebendigen Einheit heraus, und in dem Augenblick, da dieser nicht mehr in Verbindung mit allem auf das Ganze wirkt, verliert er auch seine eigenen Qualitäten; aus dem schöpferischen Gegensatz wird der unfruchtbare Widerspruch[26 E 154] [...] Mit Recht hat R. Guardini seinerzeit der Anklage Heilers gegenüber auf Möhlers Unterscheidung zurückgegriffen: „Etwas anderes ist `Widerspruch´ du etwas anderes `Gegensatz´. Widerspruch zerreißt die Einheit; hingegen gehört es zum Wesen alles Lebendigen, aus Gegensätzen aufgebaut zu sein ... Gerade weil der Katholizismus diese Gegensätze in sich befaßt ... ist er lebendig und einheitlich[28 R. Guardini, zit. in: Heiler, a.a.O. XIII.]"
- [1964-112] Eduard Schillebeeckx: Die Heiligung des Namens Gottes durch die Menschenliebe Jesu des Christus, in: Herbert Vorgrimler/Johann Baptist Metz (Hrsg.): Gott in Welt: Festgabe für Karl Rahner - Band 2, 1964, S. 43-91 [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ZbNAAAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=9XZIAAAAMAAJ; zu Romano Guardini: S. 84
- [1964-113] Günther Schnurr: Skeptizismus als theologisches Problem, Göttingen 1964, zu Romano Guardini S. 215, 223???, 229, 233??? und 257 [Gerner 176] - [Monographie] - [noch nicht online]
- [1964-114] [Englisch] Jean Vieujean: The Living Religion, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=irsSAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 55, 86, 99 und 101
- [1964-115] Anton Vögtle: Exegetische Erwägungen über das Wissen und Selbstbewußtsein Jesu, in: Herbert Vorgrimler/Johann Baptist Metz u.a. (Hrsg.): Gott in Welt, Band I (Festschrift für Karl Rahner), Freiburg im Breisgau 1964, S. 608 ff. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=qWZIAQAAIAAJ; zu Romano Guardini: S. 627
- [1964-116] Werner Dettloff: Vorwort des Herausgebers, in: Guardini, Systembildende Elemente in der Theologie Bonaventura, 1964, S. XI-XII [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=IskUAAAAIAAJ
Rezensionen zu: Augustinus (1934)/Rezensionen zu: Anfang (1944/1950)
- [1964-116] [Italienisch] F. d´Agostino: Rezension zu: Guardini, L´inizio., in: Justitia, 27, 1964, S. 168-169 [Zucal, 1988, 490] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1964-117] Franz-Josef Holtkemper: Die menschlichen Aussagen über Gott in der Sicht Augustins, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=BV8TAQAAIAAJ; zu Romano Guardini mindestens S. 9, 29, 31, 33-36, 108
Rezensionen zu: Glaubenserkenntnis (1944)
- [1964-118] Rezension zu: Guardini, Glaubenserkenntnis, in: Erbe und Auftrag. Benediktinische Monatsschrift, Beuron, 40, 1964, S. 85 [Gerner 358] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1964-119] Josef Finkenzeller: Rezension zu: Guardini, Glaubenserkenntnis, in: Theologisch-praktische Quartalschrift, Linz, 112, 1964, 1, S. 70 [Gerner 358] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1964-120] Gotthold Hasenhüttl: Rezension zu: Guardini, Glaubenserkenntnis, in: Theologische Quartalschrift, Stuttgart, 144, 1964, S. 377 [Mercker 3354] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=I1SQWUnP8dQC und http://www.digizeitschriften.de/dms/resolveppn/?PID=urn:nbn:de:bsz:21-dt-94453%7Clog00113 und http://idb.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/thq_1964#p=389
Rezensionen zu: Die Mutter des Herrn (1955)
- [1964-121] [Spanisch] Antonio Brambils: Consideraciones teológicas sobre la ciencia de la Santísima Virgen María, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=y8JaAAAAMAAJ; mindestens S. 3, 8, 24, 42, 70, 87 und 89
- [1964-122] [Englisch] Edward Schillebeeckx: Mary, Mother of the Redemption, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=-zqKAAAAMAAJ; zu Romano Guardini mindestens S. 5, 58, 64, 67
Rezensionen zu: Die menschliche Wirklichkeit des Herrn (1958)
- [1964-123] [Englisch] Rezension zu: Guardini, The humanity of Christ, in: Christian Century, 81, 1964, 29. Januar, S. 145 [neu aufgenommen] – [Rezension] – [noch nicht online]
- [1964-124] [Englisch] Auszug, in: Book Review Digest, 60, 1964, Ag. 1964, S. 507 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=vjkOAQAAMAAJ
- „Fr. Guardini of Munich here ventures a not overly venturesome psychological portrait of Jesus. Since he sticks close to the Gospels and sets limits on his fancy, his attempt is more successful than many others of the genre . " Christian Century 81: 145 Ja 29 '64 40w
- [1964-124] [Englisch] Auszug, in: Book Review Digest, 60, 1964, Ag. 1964, S. 507 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=vjkOAQAAMAAJ
- [1964-125] [Englisch] C. J. Moell: Rezension zu: Guardini, The humanity of Christ, in: America, 110, 1964, 18. April, S. 549 [neu aufgenommen] – [Rezension] – [noch nicht online]
- [1964-126] [Englisch] Auszug, in: Book Review Digest, 60, 1964, Ag. 1964, S. 507 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=vjkOAQAAMAAJ
- „The result of many years of study and especially of prayer, this is a profound book revealing an insight into the wealth of meaning hidden in the simple phrases of the Gospels.“ America 110:549 Ap 18 `64 240w
- [1964-126] [Englisch] Auszug, in: Book Review Digest, 60, 1964, Ag. 1964, S. 507 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=vjkOAQAAMAAJ
- [1964-127] [Englisch] Thomas A. Wassmer: Rezension zu: Guardini, The Humanity of Christ, in: The Critic, 22, 1963/64, Juni/Juli 1964, S. 57 f. [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=cFfpAAAAMAAJ
- [1964-128] [Englisch] Auszug, in: Book Review Digest, 60, 1964, Ag. 1964, S. 507 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=vjkOAQAAMAAJ
- "This small book is no scientific treatise of history or theology, but it is the integration of the vision and experience of a scholar who knows how to appreciate prayerfully the mystery of Christ." T. A. Wassmer Critic 22:57 Je '64 650w
- [1964-128] [Englisch] Auszug, in: Book Review Digest, 60, 1964, Ag. 1964, S. 507 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=vjkOAQAAMAAJ
Rezensionen zu: Religion und Offenbarung (1958)
- [1964-129] [Italienisch] Albino Babolin: Rezension zu: Guardini, Religion und Offenbarung, in: Studia Patavina, Padua, 11, 1964, S. 150-153 [Mercker 3594] und [Zucal, 1988, 489] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=jS8nAQAAIAAJ;
- [1964-130] Heinrich Benckert: Rezension zu: Guardini, Religion und Offenbarung, in: Theologische Literaturzeitung, Leipzig, 89, 1964, Sp. 378-379 [Mercker 3595] - [Rezension] - http://idb.ub.uni-tuebingen.de/diglit/thlz_089_1964/0201 und http://www.digizeitschriften.de/dms/resolveppn/?PID=urn:nbn:de:bsz:21-dt-21082%7Clog00282
Rezensionen zu: Johanneische Botschaft (1962)
- [1964-131] [Italienisch] Albino Babolin: Rezension zu: Guardini, Johanneische Botschaft, in: Vichiana, 1, 1964, S. 121-122 [Mercker 3464] und [Zucal, 1988, 489] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=zodfAAAAMAAJ
Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)
- [1964-132] Alfons Auer: Gestaltwandel des christlichen Weltverständnisses, in: Herbert Vorgrimler/Johann Baptist Metz u.a. (Hrsg.): Gott in Welt, Band I (Festschrift für Karl Rahner), Freiburg im Breisgau 1964, S. 333-365, zu Romano Guardini S. 335, 338, 340, 344 (Bezug zu: Guardini, Das Ende der Neuzeit) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=83VIAAAAMAAJ
- Übersetzungen:
- [1965-000a] [Englisch] unter dem Titel: The Changing Character of the Christian Understanding of the World, in: The Christian and the World. Readings in Theology, compiled by Canisianum, Innsbruck/New York 1965, S. 3-44, zu Romano Guardini S. 11, Anmerkungen S. 40f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=qWZIAQAAIAAJ
- Übersetzungen:
- [1964-133] Alfons Auer: Säkularisierung, in: Lexikon für Theologie und Kirche, 1964, Band 9, Sp. 253 ff. - https://books.google.de/books?id=U4bYAAAAMAAJ&pg=PA253; zu Romano Guardini:
- Sp. 254: „Die Theologie anerkennt den Fortschritt zur „Mündigkeit“ (R. Guardini), der sich im modernen Weltverhältnis vollzogen hat: die Welt wird schärfer gesehen u. sachlicher gestaltet.“
- [1964-134] [Italienisch] Albino Babolin: Il mondo come realtà aperta in Romano Guardini, in: Vichiana, 1, 1964, S. 407-427 [Mercker 1957] und [Zucal, 1988, 482] und [Balthasar, Fede e pensiero II, 134] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=zodfAAAAMAAJ
- [1964-135] Vincent Berning: Die geistig-kulturelle Ausstrahlung des deutschen Nachkriegskatholizismus, in: Hans Maier (Hrsg.): Kirche, Gesellschaft, Geschichte. Deutscher Katholizismus nach 1945, München 1964, S. 137 [Mercker 2001] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=udkQAQAAIAAJ
- [1964-136] Vincent Berning: Das Denken Hermann Schells. Die philosophische Systematik seiner Theologie, genetisch entfaltet, Essen 1964 (Dissertation bei Alois Dempf), zu Romano Guardini S. 56 („Guardinis Auffassung vom Organischen hat manchmal Anklänge an die von F. Pilgram, für den sich Guardini zusammen mit seinen Freunden Karl Neundörfer und Walter Dirks interessierte. Vor allem kommt hier Pilgrams `Physiologie der Kirche´ (1860) in Betracht. Dieses Werk wurde 1931 in Mainz von dem Oratorianer Werner Becker neu herausgegeben."), 241 und 244 [Gerner 64] - [Monographie]/Doktorarbeit - https://books.google.de/books?id=yBYxAQAAIAAJ
- [1964-137] Karl Dietrich Erdmann: Die Zukunft als Kategorie der Geschichte (Vortrag auf dem 25. Deutschen Historikertag, Duisburg 1962), in: Historische Zeitschrift, 198, 1964, S. 44-61 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1970-000a] in ders.: Geschichte, Politik und Pädagogik: Aufsätze und Reden. Zum 60. Geburtstag, 1970, S. 256-272 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=USIDAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- 1970, S. 267
- 1970, S. 270: „Die Theologie heute ist von der Frage nach dem Ende gerade dort bewegt, wo es ihr um das Verstehen von Geschichte geht. Ich denke in erster Linie an Rudolf Bultmann und Romano Guardini. Bultmann hat seine Gedanken zur Theorie des geschichtlichen Verstehens, die für die gegenwärtige Problemlage der Hermeneutik wesentlich sind, im engsten Zusammenhang mit der Frage der Eschatologie vorgetragen. Bei Romano Guardini ist die für unser geschichtliches Selbstverständnis so herausfordernde Deutung der Gegenwart als „Ende der Neuzeit" der Ort, an dem sich die eschatologische Frage erhebt. Bei beiden erscheint die Eschatologie als losgelöst von der Apokalyptik und ihren Bildern vom dramatischen Weltende.“
- [1964-138] [Französisch] René H. Esnault: Luther et le monachisme aujourd'hui: lecture actuelle de votis monasticis judicium, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographe] - https://books.google.de/books?id=ZxPWlQO-yoEC&pg=PA27
- S. 27: „Romano Guardini les définirait alors assez exactement: «Partout on rencontre l'action, l'organisation et le travail mais qu'est-ce qui les dirige? Un esprit qui n'est plus présent en lui-même; qui, au contraire, pense, juge, agit à partir de ses domaines superficiels, son intelligence seule, sa volonté de réalisation, ses impulsions de puissance, de possession, de jouissance, qui n'a plus de contact avec la vérité, avec le centre de la vie, avec l'essentiel et le permanent, mais s'agite quelque part dans le provisoire et le fortuit. Ainsi, il faut que la profondeur de l'homme se réveille. Il faut qu'il y ait de nouveau dans la vie des périodes et dans la journée des instants où l'homme s’arrête, se recueille et ouvre son cœur à l'une des questions qui l'ont touché dans le courant de la journée. En un mot, il faut qu'il apprenne à prier et à méditer»[1 La puissance, 1951, trad. J. Ancelet-Hustache, d´après J. Périnelle, O. P., Les voies de Dieu. La vie religieuse et les Instituts séculiers, Paris 1956, p. 169, n° 1.]“
- [1964-139] Johann Fischl: Geschichte der Philosophie: von den Griechen bis zur Gegenwart, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=y-cQAQAAIAAJ
- S. 501: „2. Die idealistisch - wertphilosophische Periode Schelers , die als seine Blütezeit angesehen werden muß, steht derart unter dem Einfluß Husserls, daß Scheler neben Husserl wohl als der bedeutendste Phänomenologe Deutschlands gelten kann. Dietrich von Hildebrand (geb. 1889, seit 1940 in New York) und Romano Guardini haben von ihm entscheidende Anregungen erhalten.“
- S. 537: „Romano Guardini schrieb das schockierende Buch „Das Ende der Neuzeit“ (1950).“
- S. 571: „Romano Guardini (geb. 1885), der aus der Jugendbewegung „Quickborn" kam, fiel zuerst durch seine geistvolle Deutung liturgischer Symbole auf, brachte dann vielbeachtete phänomenologische Analysen religiöser Gestalten sehr verschiedener Prägung (Dostojewskij, Pascal, Augustin, Dante, Hölderlin, Franz von Assisi) und wandte sich in der letzten Zeit der Kritik kultureller Zeitfragen zu.“
- [1964-140] [Niederländisch] H. M. M. Fortmann: De religieuze waarneming in het werk van Guardini, in: [[ders.: Als ziende de Onzienlijke, Hilversum, Antwerpen, 1964, Band 1: Freud, Marx, Jung, referaat, S. 285-306, zu Romano Guardini: Im Referat gibt der Epilog eine Zusammenfassung der Werke Guardinis [Mercker 1974] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-141] Herbert Franz: Kulturpolitik im Industriezeitalter: Gedanken zu aktuellen Problemen, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=0PkQAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 20, 34, 36 f., 44, 50, 87 f., 143
- [1964-142] Otto Heinrich von der Gablentz: Macht, Gestaltung und Recht - die drei Wurzeln politischen Denkens, in: Der Kampf um die rechte Ordnung, Köln/Opladen 1964, S. 344 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [2013-000a] Nachdruck 2013, zu Romano Guardini S.344 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=zn_KBgAAQBAJ oder https://books.google.de/books?id=PB3KBgAAQBAJ
- [1964-143] [Spanisch] Alberto García Vieyra: El error del progresismo, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=y2NaAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 7 f. (Verweis auf Guardini, mundo y persona)
- [1964-144] A. Geck: Sozialtheologie, in: Lexikon für Theologie und Kirche, 1964, Band 9, Sp. 925 f. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=U4bYAAAAMAAJ&pg=PA925; zu Romano Guardini:
- Sp. 925: „Aufbrüche zu einer zeitgemäßen S. [Sozialtheologie] erfolgten seit etwa 1920 (R. Guardini, Th. Steinbüchel, W. Schwer), ...“
- [1964-145] Gottfried Griesmayr: Weltrevolution und deutsche Frage, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ZNEQAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 11: „Zwei bedeutende Geisteswissenschaftler der Gegenwart, Romano Guardini und Friedrich Heer, weisen auf die tiefsten Ursachen der Umwälzungen unseres Jahrhunderts hin. [...] Guardini zeichnet in seiner berühmten Schrift „Das Ende der Neuzeit“ die Stationen des Zusammenbruchs des biblischen Weltbildes und der überlieferten Heilslehre nach. „Die mittelalterliche Weltgestalt wie auch die menschlich-kulturelle Haltung, die sie trägt, beginnen sich im 14. Jahrhundert aufzulösen. Der Prozeß geht durch das 15. und 16. hin und verdichtet sich im 17. Jahrhundert zu einem deutlich bestimmten Bild."[4 „Das Ende der Neuzeit", Seite 37, Würzburg 1950.] Kopernikus, Giordano Bruno, Galilei und Newton überwanden das christliche Weltbild. Schmerzlich stellt Guardini fest: » Eine besondere religiöse Problematik entsteht dadurch, daß die endliche Weltgestalt in die endlose übergeht. Genau gesprochen: Gott verliert seinen Ort."[5 a.a.O. Seite 52]“
- [1964-146] Wilhelm Hasenack: Wirtschaft und Kultur, in: Olaf Triebenstein (Hrsg.): Sozialökonomie in politischer Verantwortung: Festschrift für Joachim Tiburtius, 1964, S. 35-5ß [neu aufgnommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=R0hJC3Z4W0QC&pg=PA49
- S. 49: „Romano Guardini hat darauf hingewiesen, daß der neuzeitliche Mensch auf diese riesige Steigerung der (vom Menschen nicht immer eindeutig und mit völliger Sicherheit beherrschten! W. H.) verfügbaren Energien der Natur nicht vorbereitet sei. Es gebe noch keine „Ethik des Machtebrauchs“, so daß durch mißbrauchte Macht Zerstörungen schlechthin unabsehbaren Ausmaßes, akute wie chronische, eintreten können. Nach Guardini lebt von jetzt an – und er sagt redlich: für immer – der Mensch am Rande einer Gefahr, die sein ganzes Dasein betrifft und die immer stärker anwächst. Er führt pessimistisch aus, daß nichts den rechten Gebrauch der Macht garantiere. Man habe keine Gewähr dafür, daß die Freiheit sich richtig entscheide.“
- [1964-147] Georg Heimisch: Westliche Demokratie und östlicher Demokratismus: das deutsche Beispiel, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=WUYMAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 44: „Es gibt keine passive Freiheit. Nicht im Sinne des persönlichen Seines, denn sie ist Ausdruck des Geistes, und der beweist sich durch den lebendigen Akt - aber auch nicht im Sinne äußerer Ordnung, denn auch die freieste Verfassung, die nicht gelebt und geleistet wird, zerfällt“ (Romano Guardini: 30, S. 623) […] „Von der Demokratie wird oft geredet, als sei sie ein leichtes Handwerk, eine Sache der Mehrheitsrechnung. In Wahrheit ist demokratische Existenz schwer, denn sie ist nie gesichert. Ihr fehlt das, was die konservativen Staatsformen trug: die Verwurzelung in geheiligten Traditionen; in Haltungen, die aus der Tiefe des Unbewussten heraufwuchsen. Demokratie ist Gleichgewicht, aber immerfort werdendes; so verlangt sie Wachsamkeit, Selbstlosigkeit und Zucht« (Romano Guardini; Freiheit ... Einige Gedanken zu einem alten Problem, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ Nr. 38, Bonn 1960, S. 625)"
- S. 53: „Während sich die freiheitliche Demokratie als Lebensprozeß versteht […], als „immerfort werdendes Gleichgewicht“ (Guardini) [...], wissen sich die kommunistischen Machthaber in Mitteldeutschland im Besitz eines absolut sicheren Weges zu einer vollkommenen Ordnung.“
- [1964-148] Wolfgang Heise: Aufbruch in die Illusion: zur Kritik der bürgerlichen Philosophie in Deutschland, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=6ghIAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 154: „Daraus erklärt sich, daß der Aufstieg der Neuscholastik wohl im Winkel des zeitgenössischen Philosophierens begann, kaum bemerkt, außerhalb der katholischen Kirche belächelt von der akademischen Schulphilosophie liberalen Typus', daß aber nach dem Ausbruch der allgemeinen Krise des Kapitalismus Philosophen des Katholizismus zu Repräsentanten der bürgerlichen Philosophie schlechthin wurden. Ist für die erste Phase die Gruppe der Historiker wie der ersten Systematiker der Gesellschaftstheorie charakteristisch, so werden für die Zeit nach 1917 zunächst die Philosophen typisch, die umfassend den Katholizismus als Ausweg aus der Krise der bürgerlichen Ideologie und in der Krise der bürgerlichen Philosophie die Wendung zur Religion, Metaphysik bis hin zur Theologie preisen, so Scheler (zeitweise), Guardini, Przywara, Wust, Hans Urs v. Balthasar u.a., oder klerikalhistorische Konzeptionen als Zukunftsmodelle entwerfen, wie Dempf und Eibl.“
- S. 411: „Nach dem zweiten Weltkrieg erklärt Romano Guardini als repräsentativer Philosoph des deutschen Katholizismus: „Jedenfalls ist der bourgeoise Aberglaube an die innere Zuverlässigkeit des Fortschrittes erschüttert. Viele ahnen, daß ‚Kultur' etwas anderes ist, als die Neuzeit gemeint hat: keine schöne Sicherheit, sondern ein Wagnis auf Leben und Tod, von dem niemand weiß, wie es ausgehen ausgehen wird."59 Guardini verkündet dies im Kontext seiner These vom „Ende der Neuzeit". Charakterisiert dies den Entwicklungsbogen vom Beginn des Jahrhunderts bis zur unmittelbaren Gegenwart, so ist innerhalb dieser Entwicklung Oswald Spengler der wirksamste Geschichtsphilosoph gewesen.“
- [1964-149] Theodor Hellbrügge: Ärztliche Gesichtspunkte zu einer „begrenzten Euthanasie“, in: Katholische Akademie in Bayern (Hrsg.): Aktuelle Probleme des Lebensschutzes durch die Rechtsordnung. Zur Frage der „ethischen Indikation“ und einer „begrenzten Euthanasie“, Würzburg 1964, S. 57-100, zu Romano Guardini S. 64f. [Gerner 89] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-150] Kurz Holzer: Theorie des Datenrahmens. Ökonomische Theorie "metaökonomischer" Faktoren, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=9u1IR8hmdKcC&pg=PA129; zu Romano Guardini S. 129 (mit langem Zitat aus: Guardini, Das Ende der Neuzeit)
- [1964-151] Walter Kern: Einheit-in-Mannigfaltigkeit, in: Herbert Vorgrimler/Johann Baptist Metz u.a. (Hrsg.): Gott in Welt, Band I (Festschrift für Karl Rahner), Freiburg im Breisgau 1964, S. 207-239 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=qWZIAQAAIAAJ; zu Romano Guardini: S. 211
- [1964-152] G. Friedrich Klenk: Geschichte als Kraftfeld zwischen Freiheit und Ordo. Randglossen zu einer christlichen Geschichtsphilosophie, in: Stimmen der Zeit, Freiburg im Breisgau, 174, 1964, S. 130-143 [Gerner 90] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=fSHkAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 133???,
- S. 139 (in Bezug zu: Guardini, Das Ende der Neuzeit): „Zugegeben, daß das Mittelalter in der personalen Spannungseinheit von Freiheit und Ordo den zweiten Pol stärker betont als den ersten - für unser heutiges Empfinden überbetont -, so bleibt doch bestehen, daß in seinen geistigen Grundlagen kein Faktor grundsätzlich ausgelassen wurde, wie es etwa der Historismus der Gegenwart macht oder der Marxismus oder auch einige Vertreter des sogenannten Existentialismus.“
- S. 141
- [1964-153] August Krinner: Anfänge charakterologischen Denkens bei Aristoteles, 1964, zu Romano Guardini S. 122, 124 und 132 (zu: Guardini, Der Gegensatz; zu: Guardini: Der Tod des Sokrates) [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Doktorarbeit]- https://books.google.de/books?id=mXYTAQAAIAAJ
- [1964-154] [Französisch] Helmut Kuhn: Romano Guardini, in: Michele Federico Sciacca (Hrsg.): Les grands courants de la penseé mondiale contemporaine. IIIe partie: Portriats, Vol I-II, Paris 1964, S. 625-660 [Mercker 1869, bei Mercker S. 937-964 statt S. 625-660] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=rJ3RAAAAMAAJ (Google-Erscheinungsjahr: 1958 bezieht sich auf Ie partie)
- [1964-155] [Englisch] William Robert Miller: Nonviolence: a Christian Interpretation, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ccfZAAAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 160, 171, 175, 178 f., 188, 191 f, 196 f., 200
- [1964-156] Heinz Müller: Der Widerstand gegen die Staatsgewalt als Gegenstand politischer Bildung, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 15, 1964, S. 461 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=wYPQjFgVdpsC; zu Romano Guardini:
- S. 471: „Das Politische und Ethische liegen nicht so weit voneinander entfernt, wie wir leichthin zu glauben geneigt sind, und wenn wir es doch tun, dann bleibt zu befürchten, daß wir den Gegebenheiten unserer modernen Welt nicht mehr gerecht werden. Für das Problem der Macht hat das R. Guardini m. E. überzeugend nachgewiesen43. Erst wenn Kenntnisse zu Er-kenntnissen und Wissen zu Ge-wissen führen, hat politische Bildung sich recht verstanden.“
- [1964-157] Erwin Niesslein: Aufgaben der Forstpolitik in Österreich, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=fsMeAAAAIAAJ; zu Romano Guardini im I. Hauptteil: Wirtschaftstheoretische Grundlagen der Forstpolitik unter dem Titel „Blick auf das Ganze“ S. 13-20:
- S. 15 f.: "Trotzdem wollen wir das Positive nicht übersehen und deswegen die zwar kritischen, aber dennoch trosthaften Worte von Romano Guardini [(12) Guardini, R.: Das Kommende [sic!], ein Versuch zur Orientierung, München, 1952 [sic!]] hören, der im Menschen von heute den Verlust der Persönlichkeit beklagt, daran aber anschließt: „In einem Gespräch über die Frage, was die ethische Erziehung des heutigen jungen Menschen als unmittelbar vorhanden voraussetzen könne, ergab sich eine einzige Antwort: Die Kameradschaft. Die könnte als der formale Rest verstanden werden, der übrigbleibt, wenn alle inhaltlichen Werte weggefallen sind; sie kann aber auch – und soll – glaube ich – verstanden werden als Anzeichen von Werdendem. Es ist Kameradschaft im Dasein; im kommenden Menschheitswerk und in der kommenden Menschheitsgefahr. Wird diese Kameradschaft aus der Person heraus begriffen, dann ist sie das große menschliche Positivum der Masse. Die Entscheidung über die Zukunftskraft der demokratischen Werte liegt aber darin, ob sie in die Kargheit und Existenzstrenge der Person umgedacht und umgelebt werden – jener Person, die in der Masse steht.“ In Übereinstimmung mit dieser Betrachtungsweise Guardinis glauben wir annehmen zu dürfen, daß auch die Massengesellschaft von heute echte Ansatzpunkte zu einer gesunden und ethisch-wertvollen Struktur besitzt und daß Kräfte vorhanden sind, die vom Niedrigen zum Höheren, vom Trägen zum Verantwortungsfreudigen treiben.“
- [1964-158] Peter-Paul Ophey: Kirche - Gott in Welt, in: Die Sendung, Augsburg, 17, 1964, 6, S. 176-179, zu Romano Guardini S. 178f. [Gerner 75] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [1964-159] Richard Schwarz: Humanismus und Humanitätsidee in der modernen Welt, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 1964, 52-53 (23. Dezember) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/archiv/527098/humanismus-und-humanitaetsidee-in-der-modernen-welt/; zu Romano Guardini: zwei Bezüge zu Guardini, Das Ende der Neuzeit
- [1964-160] Pierre-Henri Simon: Der Mensch des zwanzigsten Jahrhunderts vor seinem Schicksal, in: Schweizerische Rundschau, 63, 1964, S. 696-708 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Px0YAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 699: „Der deutsche Philosoph Guardini zeigte später in einer Analyse den wahren Sinn dieser Nachkriegskrise auf. Er äußert sich etwa: Zu den erschreckendsten Erkenntnissen zählt für jene, deren Kultur noch in der Vorkriegszeit verwurzelt war, die Feststellung, daß der Geist in seiner konkreten Existenz viel schwächer ist, als sie sich gedacht hatten. Sie glaubten, daß er von Natur aus stärker sei als jugendliches Treiben und Verschlagenheit. Eine Meinung, die sich in Phrasen wie diese äußerte: der Geist ist unzerstörbar, die Wahrheit wird sich durchsetzen, die Gerechtigkeit wird am Ende immer siegen. Die so dachten, mußten erfahren, wie weit die Macht des Staates reicht, die Organisation des öffentlichen Lebens, und in welch erschreckendem Maße es möglich ist, den Geist auszuschalten, den persönlichen Mut zu zerstören, die Begriffe von Recht und Gerechtigkeit zu verfälschen. Hier haben wir das echte Problem. Offen oder getarnt war es diese Grundüberzeugung, auf der während mehr als vierhundert Jahren der geschichtliche Optimismus beruhte, die Überzeugung nämlich, daß der Geist die Geschichte lenke. Man nahm an, daß sie auf zwei Arten gelenkt würde. Einmal durch den Ausbau der Wissenschaft, die die Voraussetzungen für das Bestmenschliche schafft. Dann durch die Vervollkommnung einer moralischen und rechtlichen Kultur, die zu einer Rationalisierung der Beziehungen zwischen den Einzelmenschen und den Völkern führt. Die Überraschung des ersten Weltkrieges machte im Gegensatz zu dieser doppelten Behauptung zwei Dinge mit einleuchtender Deutlichkeit offenbar: Erstens, daß die Wissenschaft dem Menschen zwar Machtmittel verschafft, aber keine Gewähr dafür bietet, ob er einen guten oder einen schlechten Gebrauch davon macht. Wenn nun in der Folge diese Mittel wirksamer werden, könnte das Übel größer als das Gute sein. Nun gibt uns die Wissenschaft noch eine weitere Zusicherung: daß die Faktoren biologischer und triebhafter Natur im individuellen und kollektiven menschlichen Dasein eine weit größere und weit schwerer rückführbare Rolle spielen, als man zu Zeiten des erwähnten Optimismus annahm. Man spürt, daß das Biologische und Soziologische einen Druck ausüben, der den Geist machtlos werden läßt. Der Geist sah sich von der Stoffgebundenheit der Dinge und der Zeitgebundenheit seines irdischen Schicksals gedemütigt.“
- S. 703: „Es gibt eine bereits von Paul Valéry geäußerte Idee, die Guardini weiter ausgeführt hat. Diese meines Erachtens sehr richtige Idee ist von großer Tragweite: daß nämlich der Fortschritt von Wissenschaft und Technik sich durch einen Zuwachs an Macht bezeugt, der in einem Gefühl der Ohnmacht endet, weil sich der Geist der Lösung des Problems, das die Komplikation der politischen Strukturen und der seelischen Verkettungen stellt, nicht gewachsen fühlt. Er spürt, daß ihm die Herrschaft über die unendlich vielfältigen Elemente der Zivilisation entgleitet. Zu wissen, ob der Geist in der Lage sein wird, die Erfindungen des Geistes zu beherrschen, das ist die Frage. Im Hinblick auf die erwähnte Unruhe fragt sich Guardini, ob der Mensch fähig ist, alle diese Elemente zu beherrschen, um ehrenvoll weiterleben und eine fortdauernde Lebensfreude schaffen zu können. Die Unruhe äußert sich in dem Gefühl, der Mensch in seinem heutigen Zustand sei dazu nicht fähig; seine Leistung und ihre Folgen würden ihn überrennen und ihre Unabhängigkeit gewinnen; sie würden einen außermenschlichen Zug annehmen, einen kosmischen, um nicht den Ausdruck dämonisch zu verwenden, der nach Menschenweise nicht mehr gelenkt und gesteuert werden kann.“
- [1964-161] Ernst Spengler: Das Gewissen bei Freud und Jung: mit einer philosophisch-anthropologischen Grundlegung, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=YkcAAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 39, Anmerkung 29: „29 Platons Sokrates spricht über sein Daimonion: «Es geht mir aber wirklich von Kindheit an so, daß mir so etwas wie eine Stimme ertönt; und sooft sie mir ertönt, hält sie mich davon ab, etwas zu tun, was ich gerade vorhabe, niemals aber treibt sie mich zu etwas an.» (Platon, Apologie des Sokrates, 31 d.) Es ist wohl Apollon, der mit dieser Stimme redet: «Was das Daimonion angeht, so liegt es nahe, die geheimnisvolle Stimme mit seinem Numen in Beziehung zu bringen, als eine beständig warnende Weisung, welche den Gesendeten auf dem richtigen Wege hält. Ein Ausdruck wie jener, der am Schluß der Apologie die Stimme einfachhin 'das göttliche Zeichen' nennt, kann wohl kaum anders als auf Apollon hin verstanden werden.» (Guardini, Der Tod des Sokrates, Rowohlts Deutsche Enzyklopädie, Bd. 27, S. 174.) Guardini betrachtet das Daimonion weniger als Gewissen (wobei er allerdings nicht konsequent ist, da er es andernorts gleichwohl so auffaßt) denn als eine Weissagung. Das Prophetische am Daimonion läßt es ihn eher in die Sphäre des Religiösen, genauer des Seherischen, einordnen. (Guardini, op. cit., S. 59.)
- [1964-162] Stephan Strasser: Phänomenologie und Erfahrungswissenschaft vom Menschen: Grundgedanken zu e. neuen Ideal d. Wissenschaftlichkeit, 1964 (Phänomenologisch-psychologische Forschungen, Band 5) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=WcpHAQAAIAAJ; (Nachdruck)2015 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Y4fyCQAAQBAJ&pg=PA135; zu Romano Guardini:
- S. 135: „Damit ist bereits gesagt, daß die Begegnung unseres Erachtens keineswegs ein einmaliges und ungewolltes Ereignis zu sein braucht. Romano Guardini, der dies behauptet, denkt allzu ausschließlich an die Begegnung des Menschen mit Gott und vergiẞt die Bedeutung, die das Wort im lebenden Sprachgebrauch hat.[9a R. GUARDINI, O. F. BOLLOW: Begegnung und Bildung, Würzburg 1959].“
- [1964-163] [Französisch] Joseph Templier: Le sens chrétien de l'efficacité, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=BPoeAQAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 77, 90, 98, 105, 113, 117 f., 121 (Verweise auf Guardini, La Puissance)
- [1964-164] Richard Wisser: Sinngestalt und Sinngehalt christlicher Symbole und Zeichen, in: Gustav Nonnenmacher, Christliche Sinnbilder. Neue Entwürfe. Mit einer Abhandlung von Richard Wisser, München 1964, S. 9-20, zu Romano Guardini S. 10, 17 und 20 [Gerner 95] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=c_1PAAAAMAAJ
- [1964-165] Oscar A. Weiss: Politik und Politiker, Staatsmann und Staat in der Vorstellung und im Urteil berufsschulpflichtiger Jugendlicher: eine Untersuchung zur Neugestaltung des politischen Unterrichts, 1964 (Dissertation) [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=J3QTAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 12, 14, 18 f., 38, 153, 157, 181, 261 f., 383. (vor allem zu Guardinis Verständnis des Staates, „der Hoheit sein will“, aber auch „Staat in uns“ ist.
- [1964-166] Erik Wolf: Gottesrecht und Nächstenrecht, in: Herbert Vorgrimler/Johann Baptist Metz (Hrsg.): Gott in Welt: Festgabe für Karl Rahner - Band 2, 1964, S. 640-662 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ZbNAAAAAIAAJ oder https://books.google.de/books?id=9XZIAAAAMAAJ; zu Romano Guardini: S. 643 und 656
- [1964-167] [Englisch] Victor Zitta: Georg Lukács Marxism: Alienation, Dialectics, Revolution. A Study in Utopia and Ideology, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=uL_wCAAAQBAJ; zu Romano Guardini:
- S. 66: „Existentialism is primarily a philosophy of crisis. Romano Guardini aptly called it an “romanticism of despair”. (Zitat aus: Guardini, Das Ende der Neuzeit)
Rezensionen zu: Der Gegensatz (1925)
- [1964-168] Hermann Levin Goldschmidt: Dialogik. Philosophie auf dem Boden der Neuzeit, Frankfurt am Main 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=VDlIAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 58 und 153: „Immer aber, von dem einen Guardini abgesehen - dessen `Versuche zu einer Philosophie des Lebendig-Konkreten´, `Der Gegensatz´ überschrieben, den Menschen jedoch gänzlich außer Acht lassen - wird versäumt, über die unmittelbare Verantwortung hinauszugehen, die am anderen Menschen oder einem anderen Gegenüber des Menschen ihrer eigenen Infragestellung begegnet.“
- [1964-169] Burkhard Neunheuser/Alfons Uhl: Rezension zu: Guardini, Der Gegensatz, in: Kindlers Literatur Lexikon, Zürich 1964, Bd. III Werke Fl - Jh, Sp. 526- 428 [Gerner 330] - [Rezension] - [noch nicht online]; leicht überabeitet wieder in: [[Kindlers Neues Literatur Lexikon, Zürich, 1990, Bd. 7, S. 7-8 [Brüske 590] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1964-170] Josef Speck: Guardinis Gegensatzlehre und das sogenannte "dialektische" Denken in der Pädagogik, in: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 40, 1964, S. 89-114 und S. 187-226 [Mercker 2086] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Kierkegaard (1927)
- [1964-171] Guido Schüepp: Das Paradox des Glaubens, 1964 (München, Dissertation 1963 über Kierkegaard), zu Romano Guardini S. 15, 24, 30, 46, 48, 58, 92, 94, 117, 129, 137, 140, 149, 157, 192, 215, 230f., 283 und 288 [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Doktorarbeit] - https://books.google.de/books?id=UWQxAQAAIAAJ
Rezensionen zu: Die Tugenden (1963)
- [1964-172] Alfons Auer: Rezension zu: Guardini, Tugenden, in: Neuer Literatur-Anzeiger, Freiburg im Breisgau, 3, 1964, 1 (24. Februar 1964), S. 2-3 [Gerner 384] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1964-173] Werner Dietrich: Rezension zu: Guardini, Tugenden, in: Bücherei und Bildung, Reutlingen, 16, 1964, S. 459 [Gerner 384] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1964-174] Meditation und Gebet (Rezension zu: Guardini, Tugenden), in: Lebendige Seelsorge, Freiburg im Breisgau, 15, 1964, 2/3, S. 110f. [Gerner 384] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1964-175] [Niederländisch] Paul Leemans: De deugd gerehabiliteerd (Rezension zu: Guardini, Tugenden, in: Standaard der Letteren, 1964, Oktober [neu aufgenommen] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1964-176] Rezension zu: Guardini, Tugenden, in: Orientierung, Zürich, 28, 1964, 23/24 (15. Dezember 1964), S. 269 [Gerner 384] - [Rezension] - http://www.orientierung.ch/pdf/1964/JG%2028_HEFT%2023-24_DATUM%2019641215.PDF
Zu: Das Phänomen der Macht (1962)
- [1964-177] [Italienisch] Giovanni Bortolaso: „Potere e Responsabilità“, in: La Civiltà cattolica, 1964, S. 365-370 [neu aufgenommen] – [Rezension] - https://books.google.de/books?id=cTm2zi3YuLUC
Zu: Fragen zum Problem der Macht (1964)
- [1964-178] Die Glückwünsche zu Karl Rahners Geburtstag, in: Der christliche Sonntag, Freiburg, 16, 1964, 5. April, S. 107-108 (auch zu Fragen zum Problem der Macht) [Mercker 2248] - [Artikel] - [noch nicht online]
Literatur, Sprache und Kunst
- [1964-179] Swantje Ehrentreich: Erzählhaltung und Erzählerrolle Hartmanns von Aue und Thomas Manns dargestellt an ihren beiden Gregoriusdichtungen, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=06pJAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 80: „Was E.R. Curtius jedoch nicht als spezifisches Kunstmittel einer Epoche ansieht, die wir die "Gotik" nennen, was er auf ein der Antike unmittelbar verbundenes "Mittelalter" bezieht, wird bereits in Guardinis Begrifflichkeit eingeschränkt auf ein christliches Mittelalter, das sich im weitesten Sinne mit der von uns ins Auge gefaßten Epoche deckt: "Das Ganze findet seinen Ausdruck in den Synthesen mittelalterlicher Erkenntnisarbeit, den Summen, in denen sich Theologie und Philosophie, Gesellschafts- und Lebenslehre verbinden. Sie bilden mächtige Konstruktionen, welche den neuzeitlichen Geist so lange fremd anmuten, bis er begriffen hat, was sie zutiefst wollen: nicht die Unbekanntheit der Welt empirisch erforschen, oder deren Tatsachen mit rationaler Methode aufhellen, sondern einerseits aus dem Inhalt der Offenbarung, andererseits aus den Prinzipien und Einsichten antiker Philosophie heraus "Welt" bauen. Sie enthalten aus Gedanken errichtete Welt; ein Ganzes, dessen unendliche Differenzierung und großartige Einheit mit dem Bilde der Kathedrale verglichen werden kann, in welcher alles außer dem nächst-wirklichen auch einen symbolischen Charakter hat und dem Menschen ein religiöses Leben und Schauen ermöglicht. "[2) Romano Guardini, Das Ende der Neuzeit, Würzburg 1950, S.24.] R. Guardini nennt das hier Gesagte selbst "überspitzt und auf den Gesichtspunkt dieser Überlegung hin" gerichtet. Es erweitert den Standpunkt von Curtius um die Spanne eines solchen grundlegenden Symbols: die in den "Summen" (der Romanik) errichtete "Welt" wird dem Bild der "Kathedrale" verglichen; und was im Mittelalter die Kathedrale bedeutet, bedarf keiner weiteren Erläuterung.“
- S. 93 „Es kann also nicht von einem aesthetischen Verfeinerungswillen die Rede sein, sondern von einem Getroffenwerden durch den Stoff, wobei das Originalitäts- oder Prioritätsproblem für das Mittelalter gar nicht zum Problem wird: “Was aber die Autorität angeht, so ist es nicht nur wohlfeil, sondern falsch, von "Unfreiheit" zu reden. Der Affekt dieses Urteils kommt aus dem Autonomie-Erlebnis der Neuzeit, das sich gegen die autoritäre Denkweise des Mittelalters durchgekämpft hat; aber auch aus dem Ressentiment der gleichen Neuzeit, welche weiß, daß in ihr die Revolution zum dauernden Zustand geworden ist. Da aber die Autorität ein Grundelement nicht nur des unmündigen, sondern jedes Menschenlebens, auch des reifsten ist; nicht nur eine Hilfe für den Schwachen, sondern wesenhafte Verkörperung von Hoheit, muß die Zerstörung der Autorität ihr Zerrbild, nämlich die Gewalt, erzeugen. Solange das Daseinsgefühl des mittelalterlichen Menschen einheitlich bleibt, empfindet er die Autorität nicht als Fessel, sondern als Beziehung zum Absoluten und als Standort im Irdischen. Sie gibt ihm die Möglichkeit, ein Ganzes von einer Größe des Stils, einer Intensität der Form und einer Vielfalt lebendiger Ordnungen aufzurichten, mit dem verglichen unser Dasein ihm wahrscheinlich als höchst primitiv erscheinen würde." [1) Guardini, a.a.O. 34]“
- S. 141: „Von zwei Seiten her haben wir versucht, den Sinn des Wortes und die Doppelbödigkeit des Erzählens im Mittelalter zu beleuchten und uns dabei auf Guardini berufen, der das Symbol der „Kathedrale“ hinter dem mittelalterlichen Kunstwerk und seiner Architektur erblickt, und auf W. F. Ohly, der über den hintergründigen Sinn des Wortes im Mittelalter handelt.“
- [1964-180] Alois Halder: Kunst und Kult. Zur Ästhetik und Philosophie der Kunst in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, Freiburg/München 1964 (Dissertation 27. Juni 1955 in Freiburg unter dem Titel „Studien über Kunst und Kult“, 1956??? als Band 15 von „Symposion“ erschienen), zu Romano Guardini S. 58f., 61, 63-67 und 92 [Gerner 89] - [Monographie]/[Doktorarbeit] - https://books.google.de/books?id=0OVDAAAAIAAJ
- [1964-181] Arthur Henkel: Entsagung: eine Studie zu Goethes Altersroman, 1964 (Hermaea. Germanistische Forschungen [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=vXRJAAAAYAAJ oder https://books.google.de/books?id=bBIZAAAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 156 f.: „In der Deutung durch die klassische katholische Theologie erscheint sie weder als geistliche Technik, noch als magischer Sinnenzwang. Christliche Askese, bedeutet nichts anderes, als daß der Glaube Folgen für die Lebensführung hat“[67 R. Guardini : Die Bekehrung des Hl . Aurelius Augustinus (1935) S. 235 und 236.]. Denn dieser fordert mit der Metanoia des inneren Menschen die Wandlung seines täglichen Tuns.“
- S. 160: „Vollends – werden die bedrängendsten Probleme der endenden Neuzeit[84 Cf. R. Guardini: Das Ende der Neuzeit (1950); Die Macht (1951), dazu die Diskussion mit C. Münster, W. Dirks, G. Krüger: Unsere geschichtliche Zukunft, Würzbg. o.J. (1953).]: Masse, technische Herrschaft ungeahnten, ja kaum noch kontrollierbaren Ausmaßes, genormte Zivilisation und das Problem der Macht über die zu „Apparaten" gewordenen Staaten, Probleme, von denen schon manche Zeitgenossen Goethes konkretere Vorstellungen besaßen, nicht doch unterschätzt?“
- [1964-182] Wilhelm Kahle: Geschichte der deutschen Dichtung, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=xsQvAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 229: „Guardini ist allerdings der Meinung, daß Hölderlin auch in diesen späten Hymnen die Innerweltlichkeit nicht durchbricht. Den Ausgang des Ringens um Christus überschattet die heilige Krankheit. So konnte der ...
- S. 487: „Seit einiger Zeit bemühen sich auch christliche Kritiker um das Problem Hölderlin und das Christentum. Romano Guardini interpretiert das dichterische Werk in bekannter Meisterschaft in seinem Buch: Hölderlin, Weltbild und Frömmigkeit, Leipzig 1939, 2. Aufl. München 1955. Über des Dichters christliche Wendung urteilt er viel zurückhaltender als die Mehrzahl der neuesten Betrachter, die in der interpretatio christiana der dunklen letzten Hymnen doch wohl zu weit gehen. [...]“
- S. 504: „Besonders haben die schwierigen Duineser Elegien und in etwa auch die Sonette an Orpheus mannigfache Deutungen förmlich herausgefordert [...] Vor allem aber ist hier eines interpretatorischen Meisterwerks von Romano Guardini zu gedenken: Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins, Eine Interpretation der Duineser Elegien, 425 S., München 1953. Guardini geht es weniger um Schönheit (obwohl er immer wieder sich gezwungen sieht, dem Dichter seine Hochachtung zu bezeugen) als um Wahrheit des Menschenbildes bei Guardini. Hier schneidet der Dichter nicht gut ab.“
- [1964-183] Fritz Kempe: Fetisch des Jahrhunderts: ein Lesebuch für Fotofreunde, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=CZjj07SH89cC; zu Romano Guardini:
- S. 251: „Eine der hauptsächlichen Gefahren scheint in der Schwächung des Gefühls und im „zunehmenden Kontaktverlust“ begriffen. “Erzieher und Ärzte stellen fest, daß der moderne Mensch sich immer mehr isoliert. Die Isolierung bildet die Kehrseite der Masse, in welcher der Einzelne, die zahllosen Einzelnen, einsam sind. Denn was Gemeinschaft gibt, ist nicht die Addition vieler Individuen, sondern der lebendige Zusammenhang der organischen Ganzheitsgebilde.“ Romano Guardini, der dies sagte, nennt das kontaktlose Individuum „Menschenpulver“. Er spricht auch von der „Auskühlung des Empfindungs- und Herzenslebens“, das mit der rational-technischen Struktur der Epoche und der Vielzahl der Menschen und Geschehnisse zusammenhänge.“
- S. 308: „Neben seiner dinglichen Bedeutung stellt jeder Gegenstand dem Fotografen seine Qualität des so und nicht anders Aussehens zur Verfügung. Von dieser Qualität muß er betroffen sein. “Linie und Fläche, Bau und Funktion, Gebärde und Handlung – drücken das Wesen des Gegenstandes, das Bedeutungsvolle, Eigentliche, Gültige an ihm aus“, sagt Romano Guardini. Der Künstler, und von dessen Verhältnis zum Gegenstande handelt Guardini, fühle sich getrieben, den Ausdruck der Dinge weiterzuführen, der in ihnen vielleicht noch unbestimmt und unvollkommen sei. Nun, der Fotograf kann nicht weiterführen, aber er kann verdeutlichen, mehr, das Eigentliche überhaupt erst herausstellen, durch Beleuchtung modellieren, durch Kontrast Tongebung unterstreichen, durch „bewußte Verwertung der Hell-Dunkel-Verhältnisse“ [Moholy] Spannungen auf der Bildfläche schaffen, durch Aufteilung dieser Fläche sehenswert und damit für viele überhaupt erst sichtbar machen.“
- [1964-184] Karl Kerényi: Griechische Grundbegriffe. Fragen und Antworten aus der heutigen Situation, 1964, zu Romano Guardini S. 32-34 („All das, was Guardini von den Andachtsbildern sagt, muß bei den mythologischen Bildern mehr ins Visuelle und ins Bewegliche umgesetzt werden. Anstatt vom <Innenleben> der gläubigen Gemeinschaft, des Volkes, der Zeit zu reden …) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=9lPSAAAAMAAJ
- [1964-185] Hansjörg Kucera: Das Problem von Macht und Freiheit bei Edzard Schaper, [Maschinschr.], Innsbruck, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://ulb-digital.uibk.ac.at/content/search/9944387?query=Guardini; zu Romano Guardini S. 9, 10, 11, 59, 124, 125, 209, 210
- [1964-186] Ida Renner: Grammatik und Wirklichkeit: ein Beitrag zur Grundlegung des Grammatikunterrichts, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=jNY0AQAAIAAJ
- S. 21: „Auch Romano Guardini hat darauf hingewiesen, „welchen Schaden die neueste Mode der Kinderkunst anrichtet, wenn durch Ausstellungen, Publikationen, Wettbewerbe das, was unbelauerte und ungetriebene Auswirkung kindlichen Spieltriebs sein soll, ins Bewußtsein gestellt wird - oft genug nichts als ein neues Feld der Spezialistik Erwachsener."9)“
Zu: Dante (1931)/Rezensionen zu: Vision und Dichtung (1946)
- [1964-187] Reinhold Hammerstein: Die Musik in Dantes Divina Commedia, in: Jahrbuch der Deutschen Dante-Gesellschaft, 41/42, 1964, S. 59-125. [neu aufgenommen] – [Artikel] – https://books.google.de/books?id=w0FdAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 61: „Was für Licht, Auge und sehen und ihre Funktionen gilt, muß auch für Klang, Ohr und Hören gelten. Neben der VISIO spielt die AUDITIO eine außerordentliche Rolle. Wenn GUARDINI geradezu sagt: „Der innere Vorgang der Göttlichen Komödie ist der Werdegang von Dantes Augen“10, so dürfen wir dies auch für Ohr und Hören annehmen. Es lohnte eine eigene Studie, in diesem Zusammenhang die häufigen Licht-Klang-Parallelismen, die Komination von Licht- und Klangphänomenen zu untersuchen.“
- [1964-188] Reinhold Schneider: Vorstoß des Himmels. Der Charakter der „Göttlichen Komödie“ (Originalbeitrag, Rezension zu: Guardini, Vision und Dichtung, der Charakter von Dantes Göttlicher Komödie), in ders.: Verpflichtung und Liebe, hrsg. von Curt Winterhalter, 1964, S. 20-26 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=VkpKAAAAMAAJ; zu Romano Guardini S. 21-24 und 26
Zu: Dante (1931)/Rezensionen zu: Landschaft der Ewigkeit
- [1964-189] [Französisch] P. Watté: Rezension zu: Guardini, Landschaft der Ewigkeit, franz., in: Nouvelle revue théologique, Tournai/Louvain, 86, 96, 1964, S. 781 [Mercker 3500] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=QKoPAQAAIAAJ
Zu: Raabe (1931)/Rezensionen zu: Über Wilhelm Raabes Stopfkuchen (1932)
- [1964-190] Hans Oppermann: Zum Problem der Zeit bei Wilhelm Raabe in: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft, 1964, S. 57-77 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=M5oqAAAAYAAJ;
- auch in: Hermann Helmers (Hrsg.): Raabe in neuer Sicht, 1968, S. 294 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=VpsqAAAAYAAJ; zu Romano Guardini:
- 1964, S. 70/1968, S. 304: „Ich kann von beiden Werken kürzer sprechen, da die Behandlung der Zeit in ihnen schon untersucht und dargestellt ist, für den Stopfkuchen durch Guardini[20) R. Guardini, Über Wilhelm Raabes „Stopfkuchen" 2(1938)] und Meyer, für Das Odfeld durch Killy.“
- 1964, S. 75/1968, S. 308: „Deuten die letzten Worte auf die Aufhebung der zeitlichen Grenzen hin, so rührt die ganze Stelle ans Mythische. Es ist weder Zufall noch willkürlicher Vergleich, wenn Guardini sich bei Stopfkuchen an Buddha und die dicken chinesischen Regengötter erinnert fühlt und die mythische Komponente in der Darstellung ausdrücklich bescheinigt [33) Guardini aaO. 21; 64; 79].“
Zu: Dostojeweskij (1931)/Rezensionen zu: Religiöse Gestalten in Dostojewskijs Werk (1939)
- [1964-191] F. M. Dostojewski: Religiöse Betrachtungen. Entnommen seinem literarischen Gesamtwerk. Auswahl und sprachliche Gestaltung von Willi Reich, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - ,https://books.google.de/books?id=D009AAAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 7: „VORSPRUCH Im Letzten sind Dostojewskis Menschen durch religiöse Mächte und Motive bestimmt; ihre eigentlichen Entscheidungen fallen von dort her. Mehr als das: Seine Welt als «Welt», der Zusammenhang ihrer Wirklichkeiten und Werte und ihre ganze Atmosphäre sind im Grunde religiöser Natur. ROMANO GUARDINI In seinem Buch «Religiöse Gestalten in Dostojewskis Werk», Kösel-Verlag, München 1951.“
Zu: Pascal (1932)/Rezensionen zu: Christliches Bewußtsein (1935)
- [1964-192] [Französisch] Marcel Eck: L'homme et l'angoisse, 1964 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=CJmDDwAAQBAJ&pg=PT248; zu Romano Guardini:
- S. ??? (248 f.): „Romano Guardini a insisté sur cette ambiguïté de Pascal, ambiguïté anxiogène chez un sujet qui ne peut accepter — et avec raison — aucun compromis. Nous nous heurtons toujours à la synthèse impossible, cause de l'angoisse. Là se trouvent tout le drame et toute l´inquiétude de Pascal. Au fond, il a conscience de sa propre grandeur et de son orgueil, mais il a conscience aussi de l´infinie grandeur du divin et il ne trouve pas de moyen terme entre ces deux dimensions: d´où son angoisse dont il ne sortira que par un anéantissement voulu et accepté. Romano Guardini a pris, à mon sens, la juste mesure de Pascal et de son angoisse existentielle lorsqu'il écrit: «Aussi bien demeure- t-on dans l'erreur aussi longtemps qu'on se borne à voir en lui le saint et le génie religieux, si grand fût-il. Il ne fut sans doute ni l´un ni l´autre; il fut un homme déchiré entre le don de soi au Christ et sa propre grandeur selon le siècle. Conflit qui a pris naissance dans l´effort même de Pascal pour mener le combat d´une vie et d´une pensée chrétiennes. Et c´est précisément à cette occasion que s´est révélé l´aspect le plus mystérieux de cette grande âme. C´est au sein même de sa lutte religieuse qu´a surgi le démon de Pascal.““
- [1964-193] Gerhard Göhler: Pascals Gedanken zur politischen Ordnung, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, 50, 1964, S. 231-260 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=4nMtAQAAIAAJ; zu Romano Guardini S. 231, 243 f.
- [1964-194] [Spanisch] Héctor Velarde: Humorismo y propulsión a chorro, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=gkFCAAAAYAAJ;
- [1966-000a] [Spanisch] Héctor Velarde: Obras completas de Héctor Velarde: Cuentos. Artículos humorísticos, 1966 [neu aufgenommen] – [Monographie] – https://books.google.de/books?id=egwRAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- 1964, S. 8 f./1966, S. 546: „Piedad y cristianismo van muy juntos, por eso el gran filósofo y escritor católico Romano Guardini, a quien leo porque algo tengo de místico aunque no la parezca, dice lo siguiente sobre la falta de humorismo de Pascal: „En las Provinciales reluce su rudeza y silba el látigo. Pero nada de humor ... Parece que en su familia nadie poseyó esta fuerza fundamental y a la vez humana, metafísica y religiosa, que capacita para resistir lo malo de la existencia sin recibir dañc alguno interior. Parece como si todo el jansenismo careciera de sensibilidad". Era el jansenismo serio, de una seriedad inquebrantable; pero, ¿no significa ya un juicio crítico sobre él esta clase de "seriedad" cristiana, el hecho de tener que confesar que carecía de humor? La bondad, la libertad y la aceptación comprensiva de lo que existe ¿qué son, si no humor? Pascal carecía de lo que en cierto sentido "humaniza" el espíritu, lo que lo libera, lo que lo modela, lo que lo ayuda ... Como vemos, el pobre Pascal era un espíritu descarnado en el abismo de Dios; esa fue su grandeza, inmensa, pero árida, sin la menor sonrisa de piedad para nuestro absurdo. Pascal no hubiera comprendido, por ejemplo, a Charles Chaplin. Le habría dado seguramente cólera, mientras que San Francisco, en su tierna humildad, se hubiese divertido y llorado con él ... En otro párrafo, Romano Guardini, tratando del destino, dice: "También el humor constituye una manera de intento humano de acabar con el destino. El humorista no se afana por cambiar el signo de la existencia, sino que ve las cosas con todas sus durezas, rarezas y extravíos. Sólo comprende lo que puede comprender sin más, y comprende mucho. En lo que no comprende, adivina un oculto sentido. En lo raro y extraño siente placer, y no sólo como en lo original e interesante, sino porque le confirma su propio ser lleno de contradicciones. Anhela un mundo armónico y ordenado; pero, si le fuera dado, no podría permanecer en él. De aquí que no sólo acepta las contradicciones y absurdos aparentes, sino que le concede, afirmándose a sí mismo, un extraño derecho. Con esto se levanta sobre el acontecer mundano y sobre su propio ser, hacia un lugar inefable".“
Zu: Hölderlin (1935)
- [1964-195] [Englisch] Mary Ethel Hurst Schubert: Hölderlin, Schleiermacher, and the Prophet-priest, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=gXNCAAAAIAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 4: „Romano Guardini, one of the most perceptive contemporary critics of Hölderlin, does not hesitate to attribute to him a very special position. Guardini writes concerning the particular nature of Hölderlin's creativity: „Was hier waltet, beansprucht Auge und Mund des Dichters in einer anderen Weise, als es der künstlerische Antrieb tut. Nicht nur stärker oder erregender oder tiefer vom Unbewussten her, sondern wesentlich anders; so , dass als verpflichtendes Massbild nicht der autonome Künstler-Dichter , sondern der zu religiösem Dienst gerufene Seher erscheint, in dessen Innerem die Berührung geschieht, die Vision aufsteigt, und der Auftrag zur Botschaft wird.“4 According to Guardini, Hölderlin is not the autonomous Artist-Poet of the Romantic Age. He is even more; he is the Prophet-Priest.“
Rezensionen zu: Lob des Buches (1952/54)
- [1964-196] Rezension zu: Guardini, Lob des Buches, in: Hirschberg, Frankfurt am Main/Würzburg, 17, 1964, 8 (15. August 1964), S. 231 [Gerner 371] - [Rezension] - [noch nicht online]
Rezensionen zu: Gegenwart und Geheimnis (1957)
- [1964-197] Victor Gerard Doerksen: Mörikes Elegien und Epigramme: eine Interpretation, 1964 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=nkDiAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 34: „Die Buche ist mit Recht als Ursymbol beschrieben worden, als Gleichnis des Daseins[51 So B. v. Wiese, a.a.O., S. 46 und bes. R. Guardini, Gegenwart und Geheimnis, Würzburg 1957, S. 23 ff.].“
- S. 92: „Dem Baum als Symbol wird keine solche vollständige Explikation seiner selbst beigegeben, aber R. Guardini hat wohl Recht, wenn er dieses Symbol, der Rose analog, so beschreibt: „Sie ist eins der Ursymbole: das Ding, das in der Tiefe wurzelt, im Schoß der Erde, sich aber mit der Säule seines Stammes in die Höhe, dem oberen Bereich zu hebt; das mit den Armen seiner Äste in Raum und Licht hinausgreift und eine kleine Welt herausformt; still dasteht und doch voll Leben ist, sich aus der kahlen Starre des Winters ins Grünen und Blühen, ins Fruchttragen und Wiedererstarren wandelt und doch immer sich selbst bleibt. Es ist Gleichnis des Daseins“43.“
Sammelbände
Rezensionen zu: Unterscheidung des Christlichen (1963)
- [1964-198] Karl Böck: Rezension zu: Guardini, Unterscheidung des Christlichen, in: Die neue Bücherei, München, 1, 1964, S. 216 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?hl=de&id=D9kaAAAAMAAJ
- [1964-199] Robert Hürtgen: Rezension zu: Guardini, Unterscheidung des Christlichen, in: Literarischer Ratgeber, München/Würzburg/Heidelberg, 51, 9164/65, S. 103f.[Gerner 387] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1964-200] Glaubenslehre (Rezension zu: Guardini, Unterscheidung des Christlichen), in: Lebendige Seelsorge, Freiburg im Breisgau, 15, 1964, 1, S. 40f. [Gerner 387] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1964-201] Fritz Leist: Rezension zu: Guardini, Unterscheidung des Christlichen. Gesammelte Studien. 1923-1963, in: Universitas, Stuttgart, 19, 1964, S. 872 [Mercker 3670] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=Yd82AQAAIAAJ
- [1964-202] Karl Hermann Schelkle: Rezension zu: Guardini, Unterscheidung des Christlichen, in: Neuer Literatur-Anzeiger, Freiburg im Breisgau, 3, 1964, 3 (6. Juli 1964), S. 45 [Gerner 387] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [1964-203] Friedrich Schlüter: Rezension zu: Guardini, Unterscheidung des Christlichen, in: Bücherei und Bildung, Reutlingen, 16, 1964, S. 160 [Gerner 387] - [Rezension] - [noch nicht online]
Rezensionen zu: Scritti filosofici (1964)
- [1964-204] [Italienisch] Guido Sommavilla: La filosofia di Romano Guardini, in: ders. (Hrsg.): Guardini, Scritti filosofici, Mailand 1964, Bd. 1, S. 1-121 [Mercker 1994] und [Zucal, 1988, 487] - [Artikel] - [noch nicht online]
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Internet
Biographische Suche
- Google-Suche in Allgemeines - Google-Suche Allgemein 1964
- Google-Suche in Google-Books - Google-Suche Bücher 1964
Literatursuche
- Bücher - 1964: Google Suche Guardini 1964
- Ix-Theo: Ix-Theo 1964
- Karlsruher Virtueller Katalog - 1964: KVK 1964