2001
Aus Romano-Guardini-Handbuch
Das Guardini-Jahr 2001:
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- Alle - 2001: https://www.google.de/search?q=%22Romano+Guardini%22&source=lnt&tbs=cdr%3A1%2Ccd_min%3A2001%2Ccd_max%3A2001&tbm=
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- Bilder - 2001: https://www.google.de/search?q=%22Romano+Guardini%22&tbm=isch&source=lnms&tbs=cdr%3A1%2Ccd_min%3A2001%2Ccd_max%3A2001&tbm=
- Bücher - 2001: https://www.google.de/search?q=%22Romano+Guardini%22&hl=de&tbs=cdr:1,cd_min:2001,cd_max:2001&source=lnms&tbm=bks
Dazu:
Neues aus der Guardini-Rezeption 2001
noch nicht erstellt
Guardini-Jubiläen 2001
Guardini-Forschung 2001
Neues aus meiner Guardini-Forschungswerkstatt 2001
Vorlage:Forschungswerkstatt 2001
Tagungen
Ausstellungen
Neuerscheinungen 2001
Guardini-Primärbibliographie
- keine Originalveröffentlichungen
- (G 41) Wurzeln eines großen Lebenswerks. Romano Guardini (1885-1968). Aufsätze und kleine Schriften, Band II, Mainz/Paderborn 2001 [neu aufgenommen]
Guardini-Sekundärbibliographie
Vorläufig verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 2001 bereits 77+x Titel. Von den 77+x Titeln finden sich:
- 17 Titel zusätzlich in der Brüske-Bibliographie.
- 1 Titel zusätzlich in der BBKL-Literaturergänzung.
- 59 Titel wurden neu aufgenommen durch diese Bibliographie.
Biographie
Lexika
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Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen
- [2001-000] [Ungarisch] István Ancsin: Guardini - egy elfelejtett reformer, in: Vigilia, 66, 2001, 10 (Oktober), S. 722-728 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://epa.oszk.hu/02900/02970/00734/pdf/EPA02970_vigilia_2001_10_722-728.pdf
- [2001-000] Hedwig Brüchert: Gertrud Bienko (geb. 1902), Lehrerin, Denkmalschützerin, Koblenz, in dies: Rheinland-Pfälzerinnen: Frauen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur in den Anfangsjahren des Landes Rheinland-Pfalz, 2001, S. 39-41 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=EhSKAAAAMAAJ ; zu Romano Guardini:
- S. 39: Gertrud geb. Dahmen wurde „während der Schulzeit und des Studiums geprägt durch die Begegnung mit Romano Guardini und seine Bewegung der liturgischen Erneuerung und durch die kosmopolitisch-pazifistischen Ideen der französischen Schriftsteller Romain Rolland und Marc Sangnier, die sie während ihres Studiums in Paris im Pensionat der Pazifistin Madame Jouve kennenlernte.“
- [2001-000] [Spanisch] Mónica Codina: Romano Guardini: el espíritu de una cátedra, in: Ars Brevis, 2001, Issue 7, S. 47-59 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [2001-000] [Italienisch] Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Il ver sacrum catholicum in Germania come reazione alla prima Guerra modiale, con particolare attenzione alla figura die Erich Przywara, in: Annali di scienze religiose dell´ Università Cattolica del "S. Cuore", Mailand, 6, 2001, S. 105-120, zu Romano Guardini S. 106, 109f. 114, 120 (noch am Original zu überprüfen!!!) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Db4RAQAAIAAJ
- [2001-000] Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Leidenschaft und Fülle, Maß und Gleichgewicht. Frauengestalten in der Deutung Romano Guardinis, in: Josef Schmidt u.a. (Hrsg.): Mitdenken über Gott und den Menschen. Dialogische Festschrift für Jörg Splett, Münster 2001, S. 190-203 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=9nDvFfpQRKAC;
- [2008-000a] unter dem Titel: Leidenschaft und Fülle, Maß und Gleichgewicht. Romano Guardinis Blick auf die Frau, in: Katholische Bildung, Meckenheim, 109, 2008, 11, S. 433-446 [BBKL Literaturergänzung] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [2012-000a] dann in diess.: „Leidenschaft und Fülle, Maß und Gleichgewicht“. Neun Versuche über Frauen, 2012, zu Romano Guardini S. ??? [Artikel] - [noch nicht online]
- [2001-000] [Tschechisch] Tomáš Halík/Jan Jandourek: Tomáš Halík. Ptal jsem se cest, 2001 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=HfifAAAAMAAJ; zu Romano Guardinis S. 220 f. (Zitate siehe unter Halík)
- [2001-000] Hubert Hofbauer: Als 16jähriger an die Front: Erinnerungen gegen den Krieg, 2001, S. 27 (Walter Flex: »Für dich, mein Vaterland«, in schwarzes Leinen gebunden, mit goldgeprägten Lettern und Romano Quardini: »Der Herr«, ein Buch, durch das wohl meine unerschütterliche Freundschaft mit diesem Jesus von Nazareth) [neu aufgenommen] - [Monographie]/[Memoiren] - https://books.google.de/books?id=JXAXAQAAIAAJ
- [2001-000] Alexander Hollerbach: Der Mainzer Priester Dr. iur. Karl Neundörfer (1885-1926). Aspekte seines Lebens und Wirkens, in: Weg und Weite. Festschrift für Karl Lehmann, Freiburg/Basel/Wien 2001, S. 313-326 [Mainz]/[Karl Neundörfer] - [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://www.freidok.uni-freiburg.de/dnb/download/318
- [2004-000a] dann in ders.: Katholizismus und Jurisprudenz. Beiträge zur Katholizismusforschung, 2004, S. 183-197 [Mainz]/[Karl Neundörfer] - [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=wYVH61Oh74wC&pg=PA183 und https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00045810_00001.html
- [2001-000] Norbert Kapferer: Die Nazifizierung der Philosophie an der Universität Breslau, 2001, zu Romano Guardini S. 169f. (Als, wie von Karl Löwith berichtet, Romano Guardini 1933 zu einem Vortrag über Pascal nach Marburg kam, sei Jaensch darüber sehr aufgebracht gewesen und habe erklärt, „es sei eine Schande, daß sich die Universität von einem „landfremden“ Gelehrten (G. war von Geburt Italiener) im gegenwärtigen Augenblick einen Vortrag über einen Franzosen angehört habe. [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=8gaQ5uT8BbcC
- [2001-000] [Italienisch] Michele Nicoletti/Silvano Zucal: Romano Guardini e l´Editrice Morcelliana, in: Humanitas. Rivista mensile di cultura, Brescia, 56, 2001, 4, S. 516-521 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=K-8eAQAAMAAJ;
- [2001-000] [Englisch] George Kilcourse: Flannery O´ Connor´ s religious imagination. A world with everything, 2001, zu Romano Guardini S. 93-108 (Kapitel “Romano Guardini”). 123, 231 und 250 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=yl9oFVFmYEEC;
- [2001-000] Hubert Krins: Das Menschenbild der Beuroner Kunst. Ein neu aufgefundener Text von P. Desiderius Lenz, in: Erbe und Auftrag. Benediktinische Monatsschrift, Beuron, 77, 2001, S. 386ff., zu Romano Guardini S. 387 [historisch relevant 1921] (bzgl. Kanonversand an Romano Guardini 1921, der dabei verloren gegangen zu sein scheint, sowie 1971 aus dem Nachlass Guardinis an Beuron zurückgegangene Sachen) [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=tIclAQAAIAAJ
- [2001-000] Joachim Reber: Romano Guardini begegnen, Augsburg 2001 (Zeugen des Glaubens) [Brüske 277] - [Guardini-Monographie] - [noch nicht online]; 2018 [Monographie] - [noch nicht online];
- Übersetzungen:
- [2004-000a] [Italienisch] unter dem Titel: Incontro con Romano Guardini, Lugano 2004 [Brüske 277] - [Guardini-Monographie] - [noch nicht online];
- [Italienisch] 2018 [Guardini-Monographie] - [noch nicht online]
- [2004-000a] [Italienisch] unter dem Titel: Incontro con Romano Guardini, Lugano 2004 [Brüske 277] - [Guardini-Monographie] - [noch nicht online];
- Rezensionen:
- [2001-000] Gunda Brüske: Rezension zu: Reber, Romano Guardini begegnen, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, 43/44, 2001/02, S. 443 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=YgQmAQAAIAAJ
- [2002-000a] Josef Kreiml: Rezension zu: Reber, Romano Guardini begegnen, in: Theologie und Glaube, 92, 2002, S. 579 f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - [noch nicht online]
- [2002-000a] Arno Schilson: Rezension zu: Reber, Romano Guardini begegnen, in: Herder-Korrespondenz, 56, 2002, 10, S. 215 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=n5ElAQAAIAAJ
- [2002-000a] Hermann Josef Schuster: Rezension zu: Reber, Romano Guardini begegnen, in: Criticón, Ausgaben 173, 2002, Frühling, S. 72 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=uTk8AQAAIAAJ
- Übersetzungen:
- [2001-000] Joseph Ratzinger: Gott und die Welt. Ein Gespräch mit Peter Seewald, München 2001 [Monographie] – [noch nicht online]
- [2013-000] (Neuauflage)2013 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ortsAgAAQBAJ; zu Romano Guardini 7 Treffer (Seitenzahlen müssen noch überprüft werden):
- 2013, zum Beispiel: „Mein damaliger Pfarrer Blumenschein war mit dem Pfarrer der benachbarten evangelischen Pfarrei befreundet. Eines Tages kam Romano Guardini zu einem Vortrag, und die beiden Pfarrer konnten mit ihm reden. Ich weiß nicht, wie das Gespräch verlaufen ist, aber Blumenschein hat mir dann ganz entgeistert erzählt, Guardini hätte gesagt, es wird, wenn man älter wird, nicht leichter mit dem Glauben, sondern schwerer. Guardini mag damals so um die fünfundsechzig oder siebzig Jahre alt … gewesen sein. Natürlich, das ist die spezifische Erfahrung eines Menschen, der an sich schwermütig war und viel gelitten hat. Aber, wie gesagt, ganz erledigt ist die Sache nie. Andererseits wird es irgendwie leichter, weil auch die Flamme des Lebens kleiner wird. Aber solange man unterwegs ist, ist man unterwegs." Oder „Guardini gehört zu den Pionieren, die den liberalen Trend in der Theologie abgelöst haben. Sie haben damit für eine ganze Periode, die etwa von 1920 bis 1960 reicht, eine große Freude an der Kirche, am Mit-Denken, Mit-Glauben in ihr geweckt.“
- Übersetzungen:
- [2002-000a] God and the World: Believing and Living in Our Time, 2002, zu Romano Guardini S. ??? [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=1YdHDwAAQBAJ;
- [2013-000] (Neuauflage)2013 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=ortsAgAAQBAJ; zu Romano Guardini 7 Treffer (Seitenzahlen müssen noch überprüft werden):
- [2001-000] Hein Retter: Oswald Kroh und der Nationalsozialismus: Rekonstruktion und Dokumentation einer verdrängten Beziehung, 2001, S. 145 (Information zum Studien- und Promotionswunsch ohne Reifeprüfung des Priesters der Christengemeinschaft Hans Kuhn (1899-1968), der in Berlin und in Tübingen bei Guardini promovieren wollte, was angeblich an dessen Zugehörigkeit zu den Anthroposophen scheiterte; Guardini hatte aber gar kein Promotionsrecht; nicht zu verwechseln mit Hans Kühn (1889-1977) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=nsIlAQAAIAAJ
- [2001-000] Johannes Schaber: Max Scheler in Beuron und Maria Laach, in: Erbe und Auftrag. Benediktinische Monatsschrift, Beuron, 77, 2001, S. 42-60, zu Romano Guardini S. 50 und 56f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=tIclAQAAIAAJ
- [2001-000] Bernhard Schäfers: Zur Bedeutung der Weißen Rose für die Jugend nach 1945, in ders./Michael Kißener (Hrsg.): „Weitertragen“. Studien zur „Weissen Rose“. Festschrift für Anneliese Knoop-Graf zum 80. Geburtstag, 2001, S. 85-96, zu Romano Guardini S. 92 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=kiBoAAAAMAAJ
- [2001-000] Arno Schilson: Romano Guardini, in: Michel Kappes (Hrsg.): Theologische Profile im 20. Jahrhundert. Karl Barth - Dietrich Bonhoeffer - Romano Guardini - Karl Rahner, Mainz 2001, S. 131-214 (TOPOS-plus-Taschenbücher; Bd. 370) [Brüske 654] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ajgQAQAAIAAJ
- Rezensionen:
- [2001-000] ab: Rezension zu: Kappes, (Hrsg.): Theologische Profile im 20. Jahrhundert, in: Erbe und Auftrag. Benediktinische Monatsschrift, Beuron, 77, 2001, 5, S. 439-440 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=tIclAQAAIAAJ;
- Rezensionen:
- [2001-000] [Niederländisch] Stefan Waanders: De zoekende Romano Guardini, in: Radboud info, 49, 2001, S. 11 [Brüske 723] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [2001-000] Peter Steinbach/Johannes Tuchel: Von „Helden“ und „halben Heiligen“. Darstellungen und Wahrnehmungen der Weißen Rose 1943 bis 1948, in: Michael Kißener/Bernhard Schäfers (Hrsg.): „Weitertragen“. Studien zur „Weissen Rose“. Festschrift für Anneliese Knoop-Graf zum 80. Geburtstag, 2001, S. 97-118, zu Romano Guardini S. 100 und 110f. [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=kiBoAAAAMAAJ
- [2001-000] Lucia Scherzberg: Kirchenreform mit Hilfe des Nationalsozialismus. Karl Adam als kontextueller Theologe, Darmstadt 2001, zu Romano Guardini S. 92 [historisch relevant 1931]: 1931 wurde Simon von Guardini gebeten, Brüning dafür zu gewinnen, sich für Adams Wesen des Katholizismus einzusetzen und so eine Indizierung abzuwenden [neu aufgenommen] - [Monographie] - [noch nicht online]
Hörer in Tübingen
- [2001-000] Gerhard A. Ritter: Disziplingeschichte und Demokratiegeschichte. Zur Entwicklung von Politik- und Geschichtswissenschaft in Deutschland nach 1945. Ein Gespräch mit Gerhard A. Ritter, in: Hans-Jürgen Puhle/Marcus Gräser/Christian Lammert/Söhnke Schreyer (Hrsg.): Staat, Nation, Demokratie: Traditionen und Perspektiven moderner Gesellschaften: Festschrift für Hans-Jürgen Puhle, S. 2001, S. 270ff [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=fXpXMUvJ2e8C; zu Romano Guardini:
- S. 271: „Sehr beeindruckt hat mich Romano Guardini mit seinen auch rhetorisch brillianten Vorlesungen über große Dichter und Philosophen. …“
Romano-Guardini-Preis
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Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur
Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung
- [2001-000] Arnold Angenendt: Liturgik und Historik. Gab es eine organische Liturgie-Entwicklung?, 2001, zu Romano Guardini S. 21, 52f., 61, 72, 81, 94f., 105, 242 (c) Guardini-Renaissance) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=iwImAQAAIAAJ
- [2001-000] Gaetano Biccari: Romano Guardinis theatrale Liturgie, in ders.: „Zuflucht des Geistes“? Konservativ-revolutionäre, faschistische und nationalsozialistische Theaterdiskurse in Deutschland und Italien 1900-1944, 2001, S. 80-83 (Biccari rückt Guardini zusammen mit Emmel und Schreyer in die Nähe der „Konservativen Revolution“ bzw. des Nationalsozialismus) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=xwbi6jkZnVgC
- [2001-000] Oliver Dumke: Techno als sakrale Liturgie. Anmerkungen zu Form und Funktion von Gottesdienst und Technoevent, in: Ronald Hitzler/Michaela Pfadenhauer (Hrsg.): Techno-Soziologie: Erkundungen einer Jugendkultur, 2001, S. 69-84 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=FofEGWFOedgC; zu Romano Guardini S. 81 im Abschnitt "5. Der katholische Gottesdienst als "heiliges Spiel vor Gott"
- [2001-000] Bernhard Kirchgessner: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens“ (Joh 6, 68) - Gottes Wort: gefeiert, verkündet und in Zeichen gedeutet, in: Helmut Hoping/Hans J. Münk (Hrsg.): Dienst im Namen Jesu Christi: Impulse für Pastoral, Katechese und Liturgie, 2001, S. 187-210, zu Romano Guardini S. 187, 197, 205 und 208 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=QHnNIyFztc8C
- [2001-000] Wolfgang W. Müller: „Dieser Brauch kann beibehalten werden“ - Theologische Bemerkungen zur Gemeinde als Trägerin der Liturgie, in: Helmut Hoping/Hans J. Münk (Hrsg.): Dienst im Namen Jesu Christi: Impulse für Pastoral, Katechese und Liturgie, 2001, S. 169-186, zu Romano Guardini S. 174, 183 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=QHnNIyFztc8C;
- [2001-000] [Italienisch] Mauro Magugliani: Liturgia e teoria della fede. Il contributo attuale di R. Guardini per la riflessione teologica, 2001 [neu aufgenommen] - [Guardini-Monographie] - [noch nicht online]
- [2001-000] Andreas Poschmann: Das Leipziger Oratorium. Liturgie als Mitte einer lebendigen Gemeinde (EthSt Bd. 81), Leipzig 2001 (zu Romano Guardinis Meßandacht 115-118, vgl. auch Register) [Brüske 617] - [Monographie] - [noch nicht online]
- Rezensionen:
- [2003-000a] Arno Schilson: Rezension zu: Poschmann, Das Leipziger Oratorium, in: Theologische Revue, 4, 2003, S. 314-317 [neu aufgenommen] - [Rezension] - [noch nicht online]
- Rezensionen:
- [2001-000] Martin Stuflesser/Stephan Winter: Liturgiewissenschaft - Liturgie und Wissenschaft? Versuch einer Standortbestimmung im Kontext des Gesprächs zwischen Liturgiewissenschaft und Systematischer Theologie, in: Liturgisches Jahrbuch, 51, 2001, S. 90-118, zu Romano Guardini Abschnitt „Liturgiewissenschaft als Liturgiesystematik“ [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Christliche Kunst und Architektur
- [2001-000] Felix Dirsch: Der christliche Epimetheus. Autorenporträt Konrad Weiss, in: Criticón, 2001, 172 (Winter 2001), S. 52-54 [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=uTk8AQAAIAAJ
- S. 54: über Weiss „Er selbst beschreibt sein Ziel, ein „Kunstprogramm der christlich-deutschen Kulturerneuerung“ zu entwerfen, ein Unternehmen, das durchaus quer liegt zum bilderstürmerischen und formverändernden „Projekt der Moderne“. Diese Intention soll es ermöglichen, eine Sprache für eine genuin christliche Kunstbetrachtung zu finden, die mit den „Augen eines Christen“ (Guardini) durchgeführt werden muß.“
Rezensionen zu: Vom Geist der Liturgie (1918)
- [2001-000] Rinaldo Falsini: Lo spirito della liturgia da R. Guardini a J. Ratzinger, in: Rivista liturgica, 88, 2001, S. 3-7 [Artikel] - [noch nicht online]
- [2001-000] Arno Schilson: "Vom Geist der Liturgie". Versuch einer Relecture von Romano Guardinis Jahrhundertschrift, in: Liturgisches Jahrbuch. Vierteljahreshefte für Fragen des Gottesdienstes, Münster, 51, 2001, 1-2, S. 76-90 [Brüske 663] - [Artikel] - [noch nicht online]
Rezensionen zu: Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes (1919)
- [2001-000] Gunda Brüske: Rezension zu: Guardini, Der Kreuzweg unseres Herrn und Heilandes, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, 43/44, 2001/02, S. 438 [Brüske 169] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=YgQmAQAAIAAJ
Rezensionen zu: Das Gebet des Herrn (1932)
- [2001-000] Josef Kreiml: Rezension zu: Guardini, Das Gebet des Herrn, in: Theologie und Glaube, 91, 2001. 339-341 [neu aufgenommen] - [Rezension] - [noch nicht online]
Jugendbewegung
- [2001-000] Winfried Mogge: "Die Kirche erwacht in den Seelen." Streifzüge durch das religiöse Liedgut der Jugendbewegung, in: Richard Faber (Hrsg.): Säkularisierung und Resakralisierung: zur Geschichte des Kirchenlieds und seiner Rezeption, 2001, S. 117-128 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=uQokQibrpE0C; zu Romano Guardini:
- S. 122: "Diese Gruppe nahm für sich in Anspruch, ohne Kündigung der kirchlichen Bindungen Geist und Lebensstil der Jugendbewegung verwirklicht und so den Jugendpflege- und Schülerverein überwunden zu haben. Inspiriert von schlesischen Priestern, fand der QUICKBORN mit der Burg Rothenfels am Main sein Haus und dort für ein prägendes Jahrzehnt mit dem Theologen und Religionsphilosophen Romano Guardini seinen Lehrmeister. In einer Kontroverse mit dem aus der FREIDEUTSCHEN JUGEND stammenden Pädagogen Max Bondy setzte Guardini sich mit der zentralen Frage "Jugendbewegung und Katholizismus" (oder "Autorität und Freiheit") auseinander - ein Vorgang, der bezeichnend ist für die Spannungen zwischen den selbstherrlichen Autonomieforderungen der Jugend und dem objektiven Wahrheits- und Gehorsamsanspruch der Kirche.20 Die Jugend brauche die "gewaltige Zucht des Gegenständlichen, wie sie in der Kirche wirksam ist", postulierte Guardini. Derselbe Autor konnte den berühmten Satz schreiben: "Ein religiöser Vorgang von unabsehbarer Tragweite hat eingesetzt: Die Kirche erwacht in den Seelen."21 Damit ist, trotz aller Beschwörung der Autorität der Kirche, der "Ausbruch aus dem Ghetto" gemeint und die Stiftung von Gemeinde dort, wo die Gruppe und der Bund ist. So wird verständlich, daß diese katholische Fraktion der Jugendbewegung auch zu einem Katalysator der Liturgischen Bewegung wurde, die in der Burg Rothenfels ein Gehäuse und ein Experimentierfeld für neue Formen des Gottesdienstes als Feier einer "lebensvollen Gemeinschaft" fand. Dazu der Maria Laacher Abt Ildefons Herwegen: "Unsere Zeit, die den Rationalismus überwunden hat, die der Mystik entgegenstrebt, ist mehr als die jüngste Vergangenheit vom Wunsche beseelt, Gott näherzukommen."22"
Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)
- [2001-000] Beate Beckmann: Einleitung, in: Maria Amata Neyer (Hrsg): Edith Stein: Bildung und Entfaltung der Individualität: Beiträge zum christlichen Erziehungsauftrag, 2001 (Edith Stein Gesamtausgabe; 16), S. IX ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Bn4lAQAAIAAJ; zu Romano Guardini:
- S. XXV: „In diesem Zusammenhang lernt sie auch Romano Guardinis Gegensatzkategorien[115 Guardini, Romano, Der Gegensatz. Versuche zu einer Philosophie des Lebendig-Konkreten, Würzburg 1925] in ihrer Bedeutung für die Pädagogik kennen.[116 Bachmann - Exzerpt (P/B II 5)]“
- [2001-000] [Spanisch] Aldo Giacchetti: Vigencia del pensamiento de Romano Guardini sobre la Universidad, in: Persona y Cultura, Universidad Católica San Pablo, Arequipa, 1, 2001, S. 106-123 [Artikel] - [noch nicht online]
- [2001-000] Anna Neder-von der Goltz: Jugendliche mit begrenzter Lebenserwartung: Erziehungswirklichkeit und Schulalltag zwischen Diagnose und Tod, 2001 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=MrXEa2gei2gC; zu Romano Guardini S. 45, 66 (3.2.3. Die `Begegnung´), 109, 271
- [2001-000] Gottfried Schüz: Lebensganzheit und Wesensoffenheit des Menschen: Otto Friedrich Bollnows hermeneutische Anthropologie, 2001, zu Romano Guardini S. 10, 27, 136, 140-143, 370, 420 und 429 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=JlFyzMlHXLAC
- [2001-000] Eva Steinherr: Zeiterleben und Zeitverstehen bei Kindern, 2001 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=Vrqjf9-Fem4C; zu Romano Guardini S. 164 f., 188 f., 200 (unter Bezug zu: Guardini, Der Gegensatz)
Zu: Grundlegung der Bildungslehre (1928/1953)
- [2001-000] Gunda Brüske: Rezension zu: Guardini, Grundlegung der Bildungslehre, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, Regensburg, 43/44, 2001/02, S. 438 [Brüske 161] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=YgQmAQAAIAAJ;
- [2001-000] Josef Kreiml: Rezension zu: Guardini, Grundlegung der Bildungslehre. Versuch einer Bestimmung des Pädagogisch-Eigentlichen. Mainz 2000, in: Theologie und Glaube, 91, 2001, S. 319 f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - [noch nicht online]
Zu: Die Lebensalter (1953)
- [2001-000] Manfred Lochbrunner: Die Lebensalter nach Romano Guardini, in: Gerhard Stumpf (Hrsg.): Berufung zur Liebe: Ehe - Familie - Ehelosigkeit (Berichtband der theol. Sommerakademie 2001), 2001, S. 223-250 [neu aufgenommen] - [Artikel] - http://www.ik-augsburg.de/pdf/berichte/Buch2001.pdf;
- [2001-000] [Spanisch] Eugenia Razumiejczyk: Análisis del Hombre Serenado desde una visión fenomenológica, 2001 [neu aufgenommen] [Monographie] - https://racimo.usal.edu.ar/4559/1/1223-4338-1-PB.pdf; zu Romano Guradini:
- „El objetivo del presente trabajo es realizar una aproximación bibliográfica y un análisis respecto de la etapa de vida que Romano Guardini denomina “Hombre Serenado” desde una visión fenomenológica“
- Romano Guardini (1994) explica la crisis a partir de la relación entre dos fases. Este autor afirma que mientras una figura vital se encuentra en vigor, otra irrumpe y adquiere vigencia. Sin embargo, no transcurre como un corte neto, ni como una transformación progresiva, sino que cada fase se afirma como una estructura, de modo tal que la nueva fase debe consolidarse provocando una crisis.“
- „En el transcurso de la crisis se abre paso una nueva figura vital que se denomina Hombre Sabio (Romano Guardini, 1994). La persona en esta fase sabe del final y lo acepta. Tras la aceptación de la transitoriedad florece en la vida el verdadero sentido existencial y la superación de la angustia. Desde esta nueva visión, la conciencia sufre una transformación ya que se vuelve cada vez más clara respecto de lo que no pasa, de lo eterno que justamente no se encuentra en lo biológico sino en la persona. Romano Guardini sostiene que la sabiduría “... es lo que surge cuando lo absoluto y eterno se manifiesta en la conciencia finita y transitoria, arrojando desde ahí luz sobre la vida” (Guardini, 1994, página 105). Implica la capacidad de aceptar el fin con grandeza, dado que surge el sentido existencial.“
- „Luego de haber leído el material bibliográfico propuesto por la cátedra, sentí el impulso imperioso de adentrarme en el tema y decidí leer el libro de Romano Guardini. Debo admitir que, si bien todas las fases expuestas me resultaron interesantes, me sentí espiritualmente conmovida y atraída hacia la etapa de la vida que este autor denomina “Hombre Serenado”“
Theologie, Exegese und Mystik
- [2001-000] Andreas R. Batlogg: Die Mysterien des Lebens Jesu bei Karl Rahner. Zugang zum Christusglauben, 2001, zu Romano Guardini S. 129-139 („2.1.1.2.1. Romano Guardini - der „religiöse Erwecker“) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=2oEsAQAAMAAJ;
- [2001-000] [Spanisch] A. Díaz Redondo: Persona y aceso a Dios en Romano Guardini, Rom 2001 (Pontificia Universitas Sanctae Crucis) [neu aufgenommen] - [Guardini-Monographie]/[Doktorarbeit] - [noch nicht online]
- [2001-000] Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Die Newman-Rezeption in den 20er Jahren in Deutschland. Edith Stein im Umkreis von Maria Knoepfler, Romano Guardini und Erich Przywara, in: Internationale Katholische Zeitschrift „Communio“, Köln, 30, 2001, S. 434-449 (zu Romano Guardini besonders 437-439 mit Zitaten aus Briefen an J. Weiger vom 17. März 1914 u. 25. Mai 1914) [Brüske 409] - [Artikel] - [noch nicht online];
- [2002-000a] auch in dies.: "Herz spricht zum Herzen". John Henry Newman (1801-1890) in seiner Bedeutung für das deutsche Christentum, Annweiler 2002, 51-70 [Brüske 409] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [2001-000] [Englisch] Martin Henry: Reflections on grace 2. (Guardini, Rahner, Balthasar), in: Irish theological quarterly, 66, 2001, 4 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [2001-000] Josef Kreiml: Die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus. Zur Christologie und Ekklesiologie Romano Guardinis, Regensburg 2001. - 150 S. (Theorie und Forschung; 684; Theorie und Forschung/Theologie; 40) [Brüske 258] - [Guardini-Monographie] - https://books.google.de/books?id=Qw8mAQAAIAAJ
- Rezensionen:
- [2004-000a] Gunda Brüske: Rezension zu: Kreiml, Die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, Regensburg, 46, 2004, S. 403 [Rezension] - https://books.google.de/books?id=6fUlAQAAIAAJ
- Rezensionen:
- [2001-000] Josef Kreiml: Die Selbstoffenbarung Gottes und der Glaube des Menschen. Eine Studie zum Werk Romano Guardinis, Sankt Ottilien 2002. - 529 S. (Münchener theologische Studien: II, Systematische Abteilung; 60) Zugl.: München, Univ., Kath.-Theolog. Fak., Habilitationsschrift, 2001 [Brüske 259] - [Guardini-Monographie]/[Habilitationsschrift] - https://books.google.de/books?id=zB0RAQAAIAAJ
- Rezensionen:
- [2004-000b] Gunda Brüske: Rezension zu: Kreiml, Die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, Regensburg, 46, 2004, S. 402f. [Rezension] - https://books.google.de/books?id=6fUlAQAAIAAJ
- Rezensionen:
- [2001-000] Christoph Lienkamp: Produktive Ungleichzeitigkeit? Evangelische und katholische Ekklesiozentrik in Theologien und Mentalitäten der Zwischenkriegszeit, in: Gérard Raulet (Hrsg.): Historismus, Sonderweg und dritte Wege, 2001, S. 201-214 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=PvYQAQAAMAAJ; zu Romano Guardini besonders:
- S. 203 ff. I. Relektüren katholischer Théologie
- S. 203: „Nachdem die entscheidenden Impulse zunächst von außen kamen - von der Religionssoziologie im allgemeinen und den Untersuchungen von Richard Faber und Ulrich Bröckling im besonderen5 - hat unter anderen der systematische Theologe Thomas Ruster den Fehdehandschuh auch inntertheologisch aufgenommen und in seiner Habilitationsschrift einige maßgebliche katholische Theologien der Weimarer Zeit im Kontext der Entwicklungen des Katholizismus und seiner Auseinandersetzung mit der Moderne einer Relecture unterzogen.6 Dabei geht es ihm in erster Linie darum, aufzuzeigen, inwiefern sic halle diese Theologen von Romano Guardini über Erich Przywara bis Karl Adam darum bemühten, die Nützlichkeit der katholischen Religion angesichts ihrer klar wahrnehmbaren Ungleichzeitigkeit zur Moderne, d.h. unter anderem der Ablehnung ihrer Leitwerte, zu belegen.“
- S. 205: „Ruster bedient sich in seiner Analyse der folgenden Typologie: Neben denjenigen, die entweder über das neue katholische Selbstwertgefühl verfügen oder noch im Minderwertigkeitsgefühl der Kulturkampfzeit befangen sind, gibt es noch die beiden Typen der katholischen Jugendbewegung und des Kulturkatholizismus, der die Kirche als Ordnungsmacht gegenüber den nivellierenden Tendenzen der Neuzeit begreift, für den religiöse Inhalte aber keine Rolle spielen. Diese Pluralität des Katholizismus fand ihren Niederschlag in der Pluralität der theologischen Ansätze, die sich bemühten, die "Begründungszwänge, denen katholische Strukturen und Denkweisen nun ausgesetzt waren"12, zu verarbeiten. So kommt es zu einem Typ von Theologie, der sich gegenüber der politisch-gesellschaftlichen Realität und der wissenschaftlichen Diskussion vor einen doppelten Begründungszwang gestellt sah, der durch die Gebundenheit an die kirchliche Autorität und das Lehramt zusätzlich erschwert wurde und gerade diese Gebundenheit eigens rechtfertigen mußte." ... "Gegen Subjektivismus und Individualismus, Relativismus, Historismus und Liberalismus sucht diese Theologie wie andere Strömungen dieser Zeit im Gemeinschaftsideal, das sich nach Erik Peterson letztlich in der konkreten Gestalt der römisch-katholischen Kirche verwirklicht und sich in der Überlegenheit des Wesens der katholischen Weltanschauung, so Romano Guardini, manifestiert. Rationalismus, Technizismus, Ökonomismus und Mechanismus werden, die organisch gewachsenen, naturhaft personalen Ordnungen entgegengehalten.“
- S. 207 ff.: II. Ekklesiozentrik bei Romano Guardini und Otto Dibelius …
- S. 209: „Dagegen sucht man bei Guardini vergebens nach einer historischen oder soziologischen Problemanzeige.20 Guardini analysiert stärker die philosophische Problematik, die dem neuzeitlichen Verlust von objektiver Wirklichkeit überhaupt zugrundeliegt, das erkenntnistheoretische Problem der Objektivität der Dinge. „Es fehlt“, so die Analyse Guardinis, „das ursprüngliche Erlebnis der Wirklichkeit,“21 und damit verbunden das Erlebnis metaphysischer Wirklichkeit, das religiöse Gemeinschaftserlebnis.“
- S. 212: „Demgegenüber betont Guardini zwar, daß das Mystische der Kirche, alles was hinter den greifbaren Zwecken steht, nicht mehr unmittelbar empfunden werde, er sucht aber auch das Erleben, das sich in seiner Gegenwart neu Raum verschafft hat, zurückzubinden an das objektiv Gültige, zunächst allgemein die organisch gewachsene gemeinschaftliche Ordnung.“
- S. 213: „Mein Kritikpunkt ist hingegen, daß sein Ansatz wenig Möglichkeiten bietet, ein kritisches Verhältnis zur gesellschaftlichen Realität der Zwischenkriegszeit zu entwickeln. Natürlich ist Guardinis Ziel die christlich geformte Gemeinde, aber sie baut auf einer Anthropologie auf, die vom Volk als ursprünglichem Zusammenhang der Menschen ausgeht und den Begriff Menschheit von dem "rationalistischen" Begriff der Humanität reinigen will, um dagegen die „lebendige Einheit des Menschengeschlechts in Blut, Schicksal, Verantwortung, Werk zu setzen“.38"
- S. 203 ff. I. Relektüren katholischer Théologie
- [2001-000] [Englisch] Joseph Ratzinger: The Ecclesiology of the Constitution on the Church, Vatican II, 'Lumen Gentium' (Vortrag auf einem Symposium über die Rezeption des Konzils in Rom im November 2000), in: L'Osservatore Romano. Weekly Edition in English, 2001, 19 September [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]; wieder in EWTN, Dokumentation, ohne Jahr [Artikel] - https://www.ewtn.com/catholicism/library/ecclesiology-of-the-constitution-on-the-church-vatican-ii-lumen-gentium-2068; zu Romano Guardini:
- S. 5: „Not only did Romano Guardini speak of a reawakening of the Church in souls. The Evangelical Bishop Otto Dibelius coined the formula "the century of the Church", and Karl Barth gave to his dogmatic synthesis of the reformed (Calvinist) tradition the programmatic title Kirchliche Dogmatik (Church Dogmatics).“
- [2001-000] Heinz Robert Schlette: „Die Einsamkeit im Glauben wird furchtbar sein“, in: Orientierung, 65, 2001, 15. August 2001, S. 162-165 [neu aufgenommen] - [Artikel] - http://www.orientierung.ch/pdf/2001/JG%2065_HEFT%2015-16_DATUM%2020010815.PDF
- [2001-000] [Polnisch] Marcin Worbs: Niedziela w refleksji teologicznej Romano Guardiniego, in: E. Mateja/R. Pierskala (Red.): Niedziela w spoƚeczeństwie pluralistycznym, Opole 2001, S. 121-125 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)
- [2001-000] Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Grenze und Grenzüberschreitung bei Paul Tillich, in: Johannes Rohbeck (Hrsg.): Auf dem Weg zur Universität: Kulturwissenschaften in Dresden 1871-1945, 2001, S. 114 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=ulLbAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 114 f.: „Es ist bedenkenswert, daß ein Zeitgenosse von Paul Tillich, nämlich Romano Guardini (1885-1968), diese zweite Bestimmung von Grenze in den zwanziger Jahren in Berlin entwickelt hat. Auch ist erstaunlich, wie vielfach sich die Lebenslinien und die Denkwege beider überkreuzen, ohne daß dazu ein Vergleich in der Forschung unternommen worden wäre, wie er schon für Karl Adam, Erich Przywara und Guardini[1 Vgl. Karl-Heinz Wiesemann, Zerspringender Akkord. Das Zusammenspiel von Theologie und Mystik bei Karl Adam, Romano Guardini und Erich Przywara als theologische Fuge, Würzburg 2000 (Studien zur systematischen und spirituellen Theologie, 26).] oder (andeutend) auch schon für Karl Barth und Guardini[2 Vgl. Hans Urs von Balthasar, Karl Barth, Einsiedeln (4)1976, 338-355.] besteht. Tillich und Guardini, beides Theologen, wenn auch durch die Konfession getrennt, lehren zeitgleich in Berlin an der Friedrich-Wilhelm-Universität (heute Humboldt-Universität), Guardini ab 1923, während Tillich sie 1925 zugunsten Dresdens verläßt; dennoch scheinen sie sich nicht begegnet zu sein. Guardini entwickelt in seiner Methodenschrift von 1925 Der Gegensatz. Versuche zur einer Philosophie des Lebendig-Konkreten jenen Begriff der Grenze, der dienlich sein kann, ihn von Tillichs Begriff der Grenze zu unterscheiden: Grenze als Selbstgewinn. Als Phänomen des (später thematisierten) »Endes der Neuzeit« tritt Guardini nämlich die Grenze in den Blick, aber nicht die mit Widerwillen eingeräumte, sondern die bejahte. Die »Grenze zum Gesetz der Vollkommenheit machen«: Dieses Leitmotiv findet sich abgewandelt in der Wendung von der »Form durch Schranke«.[ Romano Guardini, Der Gegensatz . Versuche zu einer Philosophie des Lebendig–Konkreten, Mainz 31985 (11925), 208.] Seinerzeit war es möglich, solchen Gedanken ein »romanisches Formbedürfnis« zu unterstellen; aus der heutigen, vermehrt kulturkritischen Distanz ist es jedoch möglich, darin Guardinis Sinn für die Grundgefahr einer Epoche zu sehen, die sich in ihren ursprünglich kraftvollen und gefährlichen Anlagen überschlug. Für die »Maßlosigkeit« des neuzeitlichen Ausgriffes auf Welt schlägt Guardini umgekehrt einen Verzicht vor: Erst im Verzicht auf eine seit langem eingeübte Unendlichkeit des Wollens (gleich Unmaß) gelingt das Entscheidende, »die Sättigung des Endlichen mit Vollendung«.[4 Ebd.] Das letztlich bewegende Ziel des Guardinischen Entwurfes meint nicht allein das Aufbrechen der nur anthropozentrischen Sicht, sondern die souveräne Neufassung beladener und belastender Begriffe wie Grenze, Schranke, Endlichkeit, Zucht, Mitte, Maß. Behauptet wird das Eröffnen von Zukunft durch die angenommene Grenze. In dieser paradoxen Überlegung liegt die eigentliche Frucht des Gegensatzdenkens vor. Denn »Grenze« soll nicht matt erduldet werden, sondern freiwillig, mit Kraft und Bewußtheit gesucht werden. Wie diese Konzeption dem Berlin der Mitte der zwanziger Jahre zuzuordnen ist, kann hier nicht ausgeführt werden.[5 Vgl. dazu die vorzügliche Arbeit von Alfons Knoll, Glaube und Kultur bei Romano Guardini, Paderborn 1993.]“
- [2001-000] [Spanisch] Alfonso López Quintás: La verdadera imagen de Romano Guardini: ética y desarrollo personal, Barañáin (Navarra) 2001. - 264 S. (Astrolabio; 292) [Brüske 265] - [Guardini-Monographie] - https://books.google.de/books?id=X2lzAAAACAAJ
- Auszüge:
- La nueva imagen de Romano Guardini, y su fecundidad para el momento actual - http://www.hottopos.com/convenit/lq2.htm
- La Vida Ética y el Desarrollo de la Persona según Romano Guardini - http://www.hottopos.com/harvard4/quintas.htm
- Rezensionen:
- [2003-000a] [Spanisch] Carlos Baciero: Rezension zu: López Quintás, La verdadera imagen de Romano Guardini, in: Estudios eclesiásticos. Revista teologica de investigación e información, 78, 2003, 304, S. 170-171 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=AsPcV2EhTUQC
- Auszüge:
- [2001-000] Robert Josef Kozljanič: Kunst und Mythos. Lebensphilosophische Untersuchungen zu Ernesto Grassis Begriff der Urwirklichkeit, 2001 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=znoYMA-ZLmEC; zu Romano Guardini S. 284 f. im Kapitel VI. Die multipolare Einheit der Urwirklichkeiten. 2. Polarität und Widerspruch (Polarität ist kein absoluter Widerspruch)
- [2001-000] Hans Maier, Politische Religionen – ein Begriff und seine Grenzen, in: Die Neue Ordnung, 2001, 3 (Juni 2001), S. 164-175 [Artikel] - https://die-neue-ordnung.de/webarchiv/web.tuomi-media.de/dno2/Dateien/NO301.pdf; zu Romano Guardini:
- S. 170: "Eine weitere Parallele zwischen Religion und totalitären Bewegungen stellt die Verheißung des Heils und die Gestalt des Heilbringers dar. Romano Guardini hat diesen Zusammenhang 1946 in seiner Schrift „Der Heilbringer“ herausgearbeitet. Die Weise, wie der Nationalsozialismus von Blut, Rasse und Erde spricht, enthüllt, daß eine religiöse Dimension im Spiel ist. „Geheimnis des Blutes“, „ewiges Blut“, „heiliges Blut“ – Vokabeln dieser Art finden sich auf Schritt und Tritt. Der Mythos braucht einen Verkünder und Verkörperer: Er wird gefunden in Adolf Hitler. Der „Meldegänger Gottes“, wie er zu Beginn der „Bewegung“ genannt wird, ist fähig, zu allem Kraft zu geben. Wo vorher im Hause der Herrgottswinkel mit dem Bild des Gekreuzigten gewesen war, soll jetzt der „Gotteswinkel“ eingerichtet werden; in ihm erscheint zusammen mit dem Hakenkreuz, das Bild Hitlers. In einer den „Deutschen Christen“ überlassenen Kapelle steht das Bild des „Führers“ auf dem Altar selbst. Der Gruß „Heil Hitler!“ kann nach Guardini zum einen so gedeutet werden, daß Hitler Heil gewünscht wird, zum anderen aber auch so, daß Hitlers Heil über den, dem man gerade begegnet, kommen möge."
- [2001-000] [Englisch] Dennis McCort: Going beyond the Pairs. The Coincidence of Opposites in German Romanticism, Zen and Deconstruction, New York 2001, siehe Kapitel “Mertons `Rilke´, Rilkes `Merton´”, S. 37ff., zu Romano Guardini S. 46, 54, 64, 67, 70 [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=J8Eqx018HzEC
- [2001-000] Michele Nicoletti: Die politische Theologie Carl Schmitts und die mimetische Theorie René Girards, übersetzt aus dem Italienischen von Jutta Hess Tomasi, in: Bernhard Dieckmann (Hrsg.): Das Opfer - aktuelle Kontroversen. Religions-politischer Diskurs im Kontext der mimetischen Theorie; deutsch-italienische Fachtagung der Guardini-Stiftung in der Villa Vigoni 18. - 22. Oktober 1999, Münster u.a. 2001 (Beiträge zur mimetischen Theorie; Bd. 12), zu Romano Guardini S. ??? [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=tCTJmd9Va30C
- [2001-000] Johannes Schwarte: Dynamisierung des christlichen Menschenbildes, in: Die Neue Ordnung, 2001, 2 (April 2001), S. 117-130 [Artikel] - https://die-neue-ordnung.de/webarchiv/web.tuomi-media.de/dno2/Dateien/NO201.pdf; zu Romano Guardini:
- S. 124: "Romano Guardini (1855-1968) betont ebenfalls mit Nachdruck den Werdecharakter des Menschen: „Unser Leben besteht in der Form des Werdens. Was zu sein mein Wesen ausmacht, bin ich nicht von vornherein, sondern werde es im Lauf der Zeit (...). Werdend will ich ich selbst werden. Ich habe das Bewußtsein, nichts in der Welt vermag mir Ersatz zu leisten, wenn ich dieses verfehle (...). Ich kann mich selbst lebend nur verwirklichen, wenn ich über mich hinausgehe zu dem, was ich nicht bin; zum Seienden mir gegenüber: zu den Dingen, zu den Menschen, zu den Ideen, zu den Werken und Aufgaben (...). Die besondere Struktur des Lebens, aus welcher jene Spannungen hervorgehen, gibt dem Werdevorgang einen eigenen Charakter: er ist nicht selbstverständlich. Er ist gefährdet; und zwar eben durch die Qualität seines Wesens.“
- [2001-000] [Italienisch] Silvano Zucal: 'Lo spirito fiorisce quando la vita non inaridisce': Romano Guardini interprete di Nietzsche, in: Destinazioni: attualita e inattualita del pensiero di Friedrich Nietzsche, Rapallo: Zona, 2001, S. 155-176 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Zu: Vom Wesen katholischer Weltanschauung (1923/1953)
- [2001-000] Peter Hofmann: Romano Guardinis "katholische Weltanschauung". Der schmale Grat zwischen philosophischer Begründungsrationalität und Glaubensvernunft, in: Theologische Quartalschrift, Donauwörth, 181, 2001, 1, S. 50-71 [Brüske 456] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=PqYkAQAAIAAJ und http://idb.ub.uni-tuebingen.de/opendigi/thq_2001#p=58
Rezensionen zu: Welt und Person (1939)
- [2001-000] Eva Remenyi: Welt und Person bei Romano Guardini: Die Relevanz seiner Begriffsdeutung für den Religionsunterricht Freiburg, 2001, 88 Bl., Hochschulschrift: Freiburg i. Breisgau, Univ., Wiss.-Arbeit, 2001 [neu aufgenommen] - [Guardini-Monographie] - [noch nicht online]
- [2001-000] [Französisch] B. Clarot: Rezension zu: Guardini, Welt und Person, ital., in: Nouvelle revue théologique, 123, 2001, S. 490f. [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=5f7YAAAAMAAJ
Rezensionen zu: Das Ende der Neuzeit (1950)
- [2001-000] Heinz Angermeier: Deutschland als politisches Rätsel. Gegenwartsanalysen und Zukunftsperspektiven repräsentativer Zeitgenossen des 20. Jahrhunderts, Würzburg 2001, zu Romano Guardini: „Perspektivisches Denken in der Philosophie: Romano Guardini“ S. 287-290 (zu: Guardini, Das Ende der Neuzeit) [neu aufgenommen] - [Monographie] - https://books.google.de/books?id=z1ToCVTSonQC
- [2001-000] [Italienisch] Antonio Olmi: La fine della modernità nel pensiero di Romano Guardini e di Gianni Vattimo, in: Sacra doctrina. Studio generale domenicano di Bologna, 46, 2001, 6, S. 7-28 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [2001-000] Hans Poser: Nihil sine ratione: Mensch, Natur und Technik im Wirken von G.W. Leibniz, 2001 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=og7lAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 816 mit Anmerkung S. 819: „Den Charakter neuzeitlichen Denkens, das für Heidegger – anders als etwa für seinen Zeitgenossen Guardini[4 Siehe R. Guardini „Das Ende der Neuzeit“ (1950).] – noch nicht zu Ende gekommen war, sondern erst noch seiner Vollendung zustrebte, sah Heidegger durch den „Satz vom Grund“ geprägt.“
Rezensionen zu: Verantwortung. Gedanken zur jüdischen Frage (1952)
- [2001-000] Habbo Knoch: Die Tat als Bild: Fotografien des Holocaust in der deutschen Erinnerungskultur, 2001 [neu aufgenommen] – [Monographie] - https://books.google.de/books?id=SQMMAQAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 414 f.: „Romano Guardini machte den systematischen Charakter des Judenmords zum Ausgangspunkt einer 1952 vor Tübinger Studenten gehaltenen Rede, die zu den wenigen direkten Auseinandersetzungen mit den Verbrechen in dieser Phase gehört. Das Morden sei geschehen »durch eine nach allen Seiten hin ausgebaute Apparatur der Aufspürung, Ergreifung und Vernichtung jener Menschen, auf die es abgesehen war«.[475 Romano Guardini, Verantwortung. Gedanken zur jüdischen Frage, München 1952, S. 13] Die Nationalsozialisten hätten »die Instinkte der Tiefe unmittelbar mit Ratio und Technik verbunden«.[476 Ebenda, S. 17.] Doch Guardini erkannte darin nicht ein Spezifikum des Nationalsozialismus allein, denn in Rußland seit 1917 und in China hätte sich wie zur NS-Zeit ein dem zugrundeliegendes Menschenbild durchgesetzt, das den Menschen nur als »Sache« sehe und seine »Ausrottung« »in vollkommener Kälte« zuließe.[477 Ebenda, S. 18, 22.] Im Mord an den Juden sah Guardini deshalb – ganz im Tenor der Zeit nur ein Symbol für die aus dieser Haltung resultierenden Verbrechen totalitärer Staaten. Erst nach diesem einbettenden Vorspann ging Guardini auf die deutsche Erinnerung ein, in der diese Taten unbearbeitet »wie ein stummer Block« seien: »etwas Ungeheuerliches [...], das noch vollkommen unaufgearbeitet ist«.[478 Ebenda, S. 30 f., 39.] Guardini mahnte gegen aufrechnende Sehweisen eine besondere Auseinandersetzung mit dem Mord an den Juden an, weil diese Tat sich gänzlich von den Verbrechen anderer an den Deutschen unterscheide,[479 Ebenda, S. 31 f.] solange die Verbrechen nicht aufgearbeitet würden, blieben sie als Anlagen in den Menschen präsent. Auch Guardini rückte somit die Bewältigung der Vergangenheit in den Rahmen einer Demokratisierung ein, die sich einem „Nie wieder“ verschreiben sollte.[480 Ebenda, S. 31 f.] Doch in seiner Forderung nach einer religiösen und sittlichen Aufarbeitung blieb die konkrete Verbindung zwischen Tat und Gesellschaft unklar; allein der Verweis, daß sich die Tat nicht nach »Gesetzen«, sondern durch Personen entwickelt hatte, reichte – zumal vor dem Hintergrund seiner vorhergehenden hermetisch-anonymen Deutung der Tat - nicht aus, ihre Verflechtung aufzuzeigen. Auch hier blieb die Tat eine Tat ohne Bild, verstellt durch die selbst-reflexive Beschäftigung mit der Schuldfrage und abstrahiert durch den Topos der hygienisch-perfekten Tat.“
Zu: Europa. Wirklichkeit und Aufgabe (1962)
- [2001-000] [Ungarisch] István Ancsin: Guardini - egy elfelejtett reformer; Romano Guardini: Európa - valóság és feladat (Ancsin István fordítása), in: Vigilia, 66, 2001, 10 (Oktober), S. 729-738
Rezensionen zu: Ethik (1993)
- [2001-000] [Spanisch] Mónica Codina: Rezension zu: Guardini, Ethik, span., in: Scripta theológica, Pamplona, 33, 2001, 3, S. 932-936 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://www.unav.edu/publicaciones/revistas/index.php/scripta-theologica/article/download/12851/14438;
- [2001-000] [Italienisch] Michele Nicoletti/Silvano Zucal: Nota all´edizione italiana, in: Guardini, Etica, Brescia 2001, S. ??? [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
Literatur, Sprache und Kunst
- [2001-000] [Spanisch] Alberto Wagner de Reyna y sus amigos, 2001 [neu aufgenommen] - [Sammelband] - https://books.google.de/books?id=09RYAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- Prólogo, S. 7-12, zu Romano Guardini S. 11: „Siguió estudios con Nicolai Hartman y Romano Guardini para luego definir su vida filosófica bajo la dirección del gran maestro Martin Heidegger influencia que habrá de marcar el rasgo fundamental de su pensiamiento filosófico como se pone en evidencia en todos sus escritos, …“
- Alberto Buela: Wagner de Reyna y el desengaño como comienzo del filosofar Por Alberto Buela, S. 55-64 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=09RYAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 55: „Tuvo su primera experiencia diplomática como agregado civil a la legación peruana Berlín (1935) realizando estudios de filosofía en ésta y en Friburgo (1935/36) donde será discípulo de Romano Guardini y de Martín Heidegger.“
- S. 60: „Su trabajo de Introducción a la liturgia (1948) que también le fuera publicado por Francisco Romero lo produce Wagner como consecuencia de sus cursos con Romano Guardini en los años 35/36.“
- Lila Perrén de Velasco: Alberto Wagner de Reyna y la doctrina del Desengaño en Quevedo, S. 151 ff [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=09RYAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 152: „Esta circunstancia, más el magisterio de Romano Guardini a quien leíamos – y lo seguímos haciendo – apasionamente, y la respetuosa admiración intelectual de nuestro maestro, el Dr. Severo Reynoso hacia el pensamiento de Wagner de Reyna a quien solía citar con frecuencia en sus clases (recuerdo especialmente la Introducción a la liturgia), en esa etapa decisiva en nuestra formación, hicieron que, entre tantos nombres que llegaron y pasaron durante nuestra aventura intelectual, el del Dr. Wagner de Reyna perdurara como un referente ineludible con su pensa miento que bien podemos llamar germinal.“
- José María Romero Baró: Heidegger y su obra, S. 161-172 [neu aufgenommen] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=09RYAAAAMAAJ; zu Romano Guardini:
- S. 165: „Diré yo, personalmente, que cuando llegué a Alemania el año 1935, conocí a tres grandes profesores: Hartmann, Guardini y Heidegger. Hartmann tenía el salón más grande de la Universidad de Berlín, y estaba lleno de gente, que se sentaba hasta en los umbrales; en cambio Guardini daba clases en una buhardilla y con él había una decena de personas, no más ... Hartmann era un barón báltico, sumamente claro, ojos casi celestes, tenía como un nimbo, era nimbado de luz, inspirado. Era un profeta que deslumbraba. No solamente a mí, sino a todos. Como uno cuando entra en un sitio y ve un foco de ... ¡veinte mil velas! Así era Hartmann, y de un hablar elegantísimo. Nos dio …, oí un curso entero de él, un semestre, sobre el espíritu objetivo y objetivado. Esto lo desarrolla con una versación enorme. El otro era Guardini. Guardini, también chiquito, italiano ..., frente a ese barón báltico. Era italiano el padre de Guardini, que había sido cónsul de Italia en Breslau [sic!]. Así que él era hijo, o por lo menos quizás nieto, de italianos. Un hombre cultivadísimo, sensible, es decir, se notaba la sensibilidad. Su manera de exponer era como si [Alberto baja ahora la voz] les contara a ustedes un gran secreto. Le oí un curso sobre Eckhart. Todo era confidencial, de manera que se establecía una complicidad entre Guardini y Eckhart.“
- [2001-000] [Spanisch] Hajime Yamaguchi: Torrente y su teatro, in: José Paulino Ayuso/Carmen Becerra/Víctor G. de la Concha (Hrsg.): Gonzalo Torrente Ballester, 2001, S. 149 ff. [neu aufgenommen] – [Artikel] - https://books.google.de/books?id=Ca3JtIjm6vEC&pg=PA152
- S. 152: „Romano Guardini explica en su libro que el estilo es el elemento univer- sal o trascendental que contrasta con otros rasgos concretos y accidentales. Esta visión del teólogo alemán le debió de ofrecer a Torrente el sentido que tenía su búsqueda de formas literarias. También el concepto de juego como esencia de las obras de arte que Guardini expone en su libro debió de confirmar a Torrente en la idea que tenía de la literatura y animarle a seguir un camino, el suyo, que no era el del realismo. Es decir, se considera que el valor de la obra literaria no viene del cotejo con la realidad, sino de sí mismo. Estas ideas de Torrente, reforzadas por el libro de Guardini, se expresan ya en El pavoroso caso del señor Cualquiera.“
Zu: Dante (1931)/Bernhard von Clairvaux in Dantes Göttlicher Komödie
- [2001-000] Günter Dengel: Romano Guardini: Bernhard von Clairvaux in Dantes Göttlicher Komödie, in: Cistercienser Chronik, 108, 2001, 2, S. 351-363 [neu aufgenommen] - [Artikel] - [noch nicht online]
- [2001-000] Jörg Splett: Rezension zu: Guardini, Dantes Göttliche Komödie, in: Theologie und Philosophie, 76, 2001, 2, S. 294-296 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=Vg6-T_T-6OkC
Rezensionen zu: Lob des Buches (1952/54)
- [2001-000] Bernhard Alicke: Bibliophilie in der Literatur. 22. Folge: Romano Guardini (zu: Guardini, Lob des Buches), in: Philobiblon, Stuttgart, 45, 2001, 4, S. 330-331 [Brüske 295] - [Artikel] - https://books.google.de/books?id=u8XjAAAAMAAJ
Sammelbände
Rezensionen zu: Wurzeln eines großen Lebenswerks, Bd. 1 (-2)
- [2001-000] Gunda Brüske: Rezension zu: Guardini, Wurzeln eines großen Lebenswerks, Bd. 1-2, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, Regensburg, 43/44, 2001/02, S. 436-438 [Brüske 185] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=YgQmAQAAIAAJ
- [2001-000] Rezension zu: Wurzeln, Band 2, in: International Review of Biblical Studies (frühere: Internationale Zeitschriftenschau für Bibelwissenschaft und Grenzgebiete), 47, 2000/01, S. 471 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=jjZIEAAAQBAJ&pg=PA471
- „Der Band enthält u.a. zwei zuerst 1928 erschienene Arbeiten zum NT: "Der Weg zu Gott im NT" (S. 329-336); "Heilige Schrift und Glaubenswissenschaft" (S. 337–383). Guardini wendet sich gegen die individualistische und historisierende Auslegung des NT, die dem kirchlichen und auf Objektivität angelegten Charakter der ntl. Botschaft nicht gerecht werde.“
- [2001-000] Arno Schilson: Rezension zu: Guardini, Wurzeln eines großen Lebenswerks, Bd. 1, in: Herder-Korrespondenz, 55, 2001, S. 215 [Brüske 184] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=3o8lAQAAIAAJ
Rezensionen zu: Kontemplation unter Bäumen
- [2001-000] Gunda Brüske: Rezension zu: Guardini, Kontemplation unter Bäumen, in: Archiv für Liturgiewissenschaft, 43/44, 2001/02, S. 438 [neu aufgenommen] - [Rezension] - https://books.google.de/books?id=YgQmAQAAIAAJ