2026

Aus Romano-Guardini-Handbuch

Das Guardini-Jahr 2026:

Dazu:

Neues aus der Guardini-Rezeption 2026

Mai 2026

April 2026

März 2026

  • Deutschland - 25. März 2026 19:30 Uhr, Pfarrhaus Mooshausen: Guardini-Lesekreis
  • Deutschland - 23./24.03.2026, Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin: Zwischen Gott und Mythos – Romano Guardini als Literaturwissenschaftler. Kolloquium für Nachwuchswissenschaftler mit den Gastreferenten: Jakob Helmut Deibl (Wien), Christa Amelung (Bielefeld), Klaus Mertes SJ (Berlin), Mirja Kutzer (Kassel) - https://www.katholische-akademie-berlin.de/veranstaltung/zwischen-gott-und-mythos-romano-guardini-als-literaturwissenschaftler/
  • Deutschland - 23. März 2026, 19.00 Uhr, Katholischen Akademie in Berlin, Forum Guardini im Rahmen des Romano Guardini-Nachwuchskolloquiums "Zwischen Gott und Mythos": Gabriel von Wendt: Ein Sinn im Paradox – Romano Guardinis Zugänge zur Literatur - auf den Vortrag reagieren Christa Amelung und Prof. Dr. Dr. Jakob Helmut Deibl.
    • "Romano Guardinis Literaturinterpretationen gehören zu den Hauptpfeilern seines Werkes. Mit unkonventioneller Methode und eindrucksvoller Sprache begegnet er dabei Autoren und Protagonisten, bespricht Stilfragen und Zusammenhänge, vertieft Ideen und spürt Emotionen nach. Am Beispiel seiner Hölderlin-Interpretation soll veranschaulicht werden, welche Rolle der Gegensatz in Guardinis hermeneutischer Methode spielt. Gerade im Paradoxalen scheint sich für Guardini oft ein tieferer Sinn zu verstecken."
  • Deutschland - 16. März 2026, 18.00 Uhr in der Bücherei St. Ludwig, München: Romano-Guardini-Lesekreis - https://www.st-ludwig-muenchen.de/gemeinde/buecherei/
  • Italien - online - 2. März 2006, 21.00 Uhr, Associazione LabOra, Ciclo 2026 sulla Dottrina Sociale della Chiesa: Incontro secondo: Claudio Gentili: Il principio persona attraverso la antropologia di Romano Guardini - https://www.youtube.com/watch?v=INxcIEDbdLY

Februar 2026

Januar 2026

  • Deutschland - 28.Januar 2026, 19 Uhr, Dompfarrei, Pater-Philipp-Jeningen-Platz 2, Vortragsreihe des Vereins katholischer deutscher Lehrerinnen (VkdL): Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Der Eros der Erziehung. Guardinis Blick auf die Pädagogik
  • Deutschland - 28.Januar 2026, 18:00 Uhr c.t., Theol. Fakultät der HU Berlin HS008: Heinrich Detering: LECTIO GUARDINI: "Gretchen im Gericht (Faust, 1. Teil). Ein Plädoyer gegen Guardini"; Thema geändert statt: Licht der Welt Goethes Sonnen-Gedichte - https://www.guardini.de/veranstaltung/lectio-guardini/;
    • In der Ankündigung heißt es: "Zwar erkennt Romano Guardini, der sich bewusst für den deutschen Sprach- und Kulturraum entschieden hat, die überragende Bedeutung Goethes an, aber anders als katholische Denker wie Josef Pieper oder Hans Urs von Balthasar ist er von dem "Dichterfürsten" keineswegs restlos überzeugt. Im Gegenteil! Goethes Faust beispielsweise gelange, so Guardini, gar nicht erst in die Sphäre, in der es um echtes Existieren geht; er bleibe vielmehr "im Magischen" stecken und komme aus einer gewissen Zweideutigkeit nicht hinaus. "Der ganze Faust", notiert er im Januar 1964 in seinem Tagebuch, "ist die Preisgabe der ethisch-personalen Existenz an die mythisch-magischen Mächte". Der Literaturwissenschaftler und Leibnizpreisträger Heinrich Detering ist dem Verhältnis Guardini-Goethe für seine Guardini Lecture nachgegangen. Der renommierte Forscher bietet eine umfassende Würdigung der Problematik und setzt sich kritisch mit Guardinis Misstrauen gegenüber Goethe auseinander."
  • Großbritannien -
    • 26. Januar 2026, Faculty of Divinity, Sidgwick Site, off West Road, Cambridge CB3 9BS, 16.30-18.00 Uhr: Yvonne Dohna Schlobitten: Seeing relations through art: exhibition & laboratory. Towards contemplative knowledge - Interfaith Cambridge
    • 27. Januar 2026, Faculty of Divinity, Sidgwick Site, off West Road, Cambridge CB3 9BS, , 13-14 Uhr: Yvonne Dohna Schlobitten: IRR seminar: Seeing relations through art? The potential of contemplative seeing in inter-religious encounter - Interfaith Cambridge
  • Deutschland - 23. Januar 2026, 16:15 Uhr, LMU München, Schellingstr. 3, HS S 001 im Rahmen der Eugen-Biser-Lectures (öffentlicher Vortragszyklus des Seniorenstudiums der LMU München) Holger Zaborowski: „Die Annahme seiner selbst“. Denkversuche mit Romano Guardini - Seniorenstudium Uni München (pdf) - Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=ghN3yi1OFnY
  • Deutschland - 22. Januar 2026, 19:30 Uhr–21:00 Uhr, PTH Münster, online via Zoom (Link folgt nach Anmeldung): Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz zu Gast: Romano Guardini: Angerufen von dem, was noch nicht ist. Der Mensch im Blick Romano Guardinis. Vortrag und Gespräch - PTH Münster
  • Deutschland - 21. Januar 2026, 19:00 Uhr, Katholische Akademie Berlin: Felicitas Hoppe: So viele Missverständnisse. Erinnerungen an das Katholische - Katholische Akademie Berlin - Video: https://www.youtube.com/watch?v=zYn3j-haBA8
    • Ankündigung: "In seinem Buch Christliches Bewußtsein. Versuche über Pascal (1935) begründet Romano Guardini sein Vorhaben wie folgt: „Ich glaubte zu sehen, daß Pascal von verschiedenen Seiten her missdeutet wird: Von seinen Freunden und Parteigängern wie von seinen Gegnern.“ Nicht anders, findet Hoppe, ergeht es uns heute." In Ihrem Vortrag spricht die Büchnerpreisträgerin nicht nur über Pascal und Guardini, sondern auch über Glauben in und Missverständnisse gegenüber ihrem eigenen Werk.
  • Deutschland - 19. Januar 2026, 18.00 Uhr in der Bücherei St. Ludwig, München: Romano-Guardini-Lesekreis
  • Deutschland - 14. Januar 2026, 18:00 Uhr c.t., Theol. Fakultät der HU Berlin HS008 (Zugang über den Seiteneingang (Glastür) in der Anna-Louisa-Karsch-Straße 1, Guardini Lectures: Susanne Nordhofen: Guardini und Thomas Mann. Die Bedeutung des Mythos im Josephsroman - Guardini-Stiftung
  • Deutschland - 8. Januar 2026, 18 Uhr, Katholische Akademie in Berlin: Podiumsgespräch „Romano Guardini wiedergelesen: ‚Das Ende der Neuzeit‘“ mit Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und Ekaterina Poljakova; davor am Donnerstagnachmittag und danach am Freitagvormittag im Rahmen des „Forum Guardini“ Lektüre-Seminar - Katholische Akademie Berlin

Nekrolog 2026

Chronologische Reihung, jeweils der zuletzt Verstorbene und in Bezug auf Guardini besonders relevante Persönlichkeiten sind hervorgehoben:

  • 8. Juni 2026: Hans Maier, deutscher Politikwissenschaftler und Politiker, Inhaber des Münchner Guardini-Lehrstuhls
  • 4. Juni 2026: Peter Dyckhoff, deutscher Priester, Psychologe, Autor und Exerzitienleiter
  • 14. Mai 2026: Uwe Böschemeyer, deutscher Psychotherapeut
  • 14. März 2026: Jürgen Habermas, deutscher Philosoph und Soziologe
  • 12. März 2026: Bischof em. Joachim Wanke
  • 26. Februar 2026: Hans Schalk CSsR, deutscher Ordensgeistlicher
  • 6. Februar 2026: Virgilio Melchiorre, italienischer Philosoph

Zur Aktualisierung: Wikipedia Nekrolog 2026 (zuletzt eingearbeitet bis 9. Juni 2026)

Siehe auch: Kategorie:Gestorben 2026

Guardini-Jubiläen 2026

Tabelle


Thema Kategorien Seiten
Jubiläumsjahre Kategorie:1926 (100)
Kategorie:1951 (75)
1926 (100)
1951 (75)
Nekrolog 1956 Kategorie:Gestorben 1956 Aufgeführt wegen Ende der Urheberrechte 70 Jahre nach dem Tod einer Person zum Ende des Jahres (Werke sind ab 1.1.2027 gemeinfrei): Josef Außem - Leo Baeck - Nikolaus Fey - Aleardo Guardini (Bruder) - Karl Wilhelm Haas - Wilhelm Liese - Werner Riegel - Otto Schilling
Geburtstage 2026 Kategorie:Geboren 1876 (150)
Kategorie:Geboren 1901 (125)
Kategorie:Geboren 1906 (120)
Kategorie:Geboren 1926 (100)
Kategorie:Geboren 1946 (80)
Kategorie:Geboren 1951 (75)
150: Carl Heinrich Becker - Johannes Peter Junglas - Wilhelm Liese - Clemens Loenartz - Wilhelm Schwer
125: Ruth Andreas-Friedrich - Hermann Josef Aufenanger - Bela von Brandenstein - Walter Dirks - Ida Friederike Görres - Erich Härlen - Eugen Hiestand - Kurt Ihlenfeld - Wilhelm Kelber - Karl Kindt - Hans Kudszus - Hermann Kunisch - Walter Künneth - Irene Marinoff - Eudo Colecestra Mason - Franz Meerpohl - Fred Neumeyer - Ludwig Neundörfer - Walther Rehm - Viktor Schamoni - Lili Sertorius
100: Noberto Galli - Wilhelm Gößmann - Marian Jaworski - Battista Mondin - August Nitschke - Franz Pöggeler - Hans Joachim Türk - José Maria Valverde
80: Giancarlo Caronello - Maria Antonietta Crippa - Robert Anthony Krieg - Kirsten Mauss - Silvio Restelli - Edmund Runggaldier - Florian Schuller - Paul Simon - Christoph Theobald
75: Massimo Borghesi - Erich Garhammer - Albert Gerhards - Guy van Kerckhoven - Martin Mosebach - Erika Rosenberg-Band - Michael Rutz - Bernd Wacker
Sterbegedenken Kategorie:Gestorben 1926 (100)
Kategorie:Gestorben 1951 (75)
Kategorie:Gestorben 1976 (50)
100: Franz Eichert - Clemens Loenartz - Karl Neundörfer - 80: Paul Simon - 75: Max Bondy - Anton Seitz - 50: Erich Brock - Julius Döpfner - Theo Findahl - Martin Heidegger - Josef Höfer - Alfons Hufnagel - Rudolf Jokiel - Otto Karrer - Joseph Klein - Maurice-Gustave Nédoncelle - Max Tau

Allgemein

Januar

  • Vor 70 Jahren 1946 - 6. Januar 1956, Bayerischer Rundfunk: Der Heilige in unserer Welt (M 1483 = S I) [Gerner, S. 578]
  • Vor 100 Jahren 1926 - 7. Januar 1926, Berlin, Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht, Zur Eröffnung des Pädagogischen Rundfunks: " Fragen der staatsbürgerlichen Erziehung" (Deutsche Allgemeine Zeitung vom 6. und 7. Januar 1926, außerdem Rundfunk. Mitteilungen des Zentralinstituts für Erziehung und Unterricht der Deutschen Welle, 2, 1926, 2; gedruckt unter dem Titel "Gedanken über politische Bildung", in: F. Lampe und G. H. Franke (Hrsg.): Staatsbürgerliche Bildung, Breslau 1926, S. 505-514)
  • Vor 80 Jahren 1946 - 18. Januar 1946, Reutlingen: Vortrag vor Lehrern, Thema unbekannt [Gerner, S. 574]
  • Vor 80 Jahren 1946 - 19. Januar 1946, Rottenburg: Vortrag vor Lehrern, Thema unbekannt [Gerner, S. 574]
  • Vor 100 Jahren 1926 - 27. Januar 1926, Berlin, Kant-Gesellschaft: "Die religiöse Erkenntnisbedeutung des Kultes" (Deutsche Allgemeine Zeitung, 1926, 53 (2. Februar 1926), S. 4; siehe auch: Kant-Studien, 1927, S. 549)

Februar

März

April

Mai

Juni

  • Vor 100 Jahren 1926 - 11. Juni 1926, Kiel, Kant-Gesellschaft: "Kierkegaard" [Wernick: Vortrag von Professor Guardini-Berlin über Kierkegaard, in: Kieler Neueste Nachrichten vom 12. Juni 1926 (oder später), Kieler Zeitung vom 10. Juni 1926 (Morgenblatt) und Dr. Franz, in: Kieler Zeitung vom 12. Juni 1926 (Abendblatt); siehe auch: Kant-Studien, 1927, S. 450)]
  • Vor 75 Jahren 1951 - 15. Juni 1951, Freiburg im Breisgau: Mythos und Offenbarung (M 777) [Gerner, S. 576]
  • Vor 70 Jahren 1946 - 23. Juni 1956, München: Das Phänomen des Lichts in Dantes Göttlicher Komödie (M 1208 = LE) [Gerner, S. 578]

Juli

August

September

Oktober

November

  • Vor 80 Jahren 1946 - 18. November 1946, Stuttgart: Unsere Verantwortung für die Sprache (GA 1508/09) [Gerner, S. 574]
  • Vor 100 Jahren 1926 - 18. und 20. November 1926, Wien, Akademischer Verein Logos: "Das Wesen der Bildung I und II" [Rudolf Henz: Romano Guardini: Das Wesen der Bildung (Bericht), in: Volkswohl, 17, 1926, S. 415-423; Reichspost vom 18. November 1925]
  • Vor 100 Jahren 1926 - 25. November 1926, Berlin, Hochschule für Musik, Fasanenstr. 1, Vereinigung katholischer Akademiker, Franziskusfeier: "Bruder Franziskus" [Germania vom 24. Oktober und 26. November 1926; Deutsche Allgemeine Zeitung, 1926, 553 (26. November 1926), S. 2; Märkische Volkszeitung vom 26. November 1926]

Dezember

  • Vor 100 Jahren 1926 - Freitag, 10. Dezember 1926, Berlin, Unitas, Patroziniumsfest: "Das Wesen der christlichen Kultur" [Märkische Volkszeitung vom 13. Dezember 1926]
  • Vor 100 Jahren 1926 - Samstag, 11. Dezember 1926, Berlin, Unitas, Patroziniumsfest: "Die Sammlung" [Märkische Volkszeitung vom 13. Dezember 1926
  • Vor 80 Jahren 1946 - 12. Dezember 1946, Tübingen: Vom Wesen des Kunstwerks (M 1676) [Gerner, S. 574]
  • Vor 100 Jahren 1926 - ab Dezember 1926, Berlin, Niederwallstraße 11, Berliner Quickborn: 2. Werkabend am 13. Dezember: Thema unbekannt
  • Vor 70 Jahren 1946 - 14. Dezember 1956, Bayerischer Rundfunk: Vom Altwerden (M 1177 = GDA) [Gerner, S. 578]
  • Vor 80 Jahren 1946 - 22. Dezember 1946, Ulm: Was ist Vorsehung? (M 750 = G) [Gerner, S. 574]

Neues aus meiner Guardini-Forschungswerkstatt 2026

  • März 2006:
    • Umdatierung einer Übersetzung: Guardini hat laut Ernesto Grassi die Texte Giordano Brunos, die Grassi für den Auswahlband "Heroische Leidenschaften und individuelles Leben" verwendet hat, übersetzt. Bisher wurde dies laut der Mercker-Bibliographie im Jahr 1957 und die zweite erweiterte Auflage geführt. Die Angabe, dass die Texte "von befreundeter Seite" übersetzt worden seien, findet sich schon im Nachwort der Ausgabe von 1947. Daher lautet die bibliographische Angabe jetzt: (Übersetzer aus dem Italienischen) Giordano Bruno: Heroische Leidenschaften und individuelles Leben. Eine Auswahl mit einem Essay "Zum Verständnis des Werkes" und mit einer Bibliographie hrsg. von Ernesto Grassi, Hamburg 1947; (2)1957 [Mercker 1149, bei Mercker nur 1957]
    • Neufund: Der ursprünglich als Vorwort für die deutsche Übersetzung von Hélène Nolthenius´ "Duecento" entworfene Text wurde bislang unbemerkt auszugsweise als Verlagsanzeigentext gedruckt, wohl unter anderem im Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, 1958, S. 1762. Es wird daher 1958 eingefügt unter Text für Verlagsanzeige zu Hélène Nolthenius, Duecento.

Primärbibliographie 2026


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Neuausgaben 2026

  • Im Matthias-Grünewald-Verlag sind 2026 folgende Neuausgaben erschienen:
    • Vom Geist der Liturgie, (26)2026
    • Der Herr, (22)2026 [neu aufgenommen]
  • 2026 sind einige Topos-Bände neu aufgelegt worden:
    • Die letzten Dinge, (11)2026
    • Vom Sinn der Schwermut, (15)2026


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Übersetzungen 2026

Italienische Werkausgaben

Opera omnia
Opere di Romano Guardini - Nuova Serie

Erst- und Neuübersetzungen

In englischer Sprache
In slowakischer Sprache
  • Svätý František, 2026 (Vydavateľstvo Minor); ins Slowakische übersetzt von Radoslav Nemec [neu aufgenommen]


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Sekundärbibliographie 2026

Aktuell verzeichnet die Sekundärbibliographie für das Jahr 2026 bereits 47+12=59 Titel und 13 Audios/Videos (Stand: 7. Juni 2026):

Biographie

Lexika

Bisher keine Einträge
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Biographie/Zeitgeschichte/Zeitgenossen

  • [2026-000] [Spanisch] Jorge Luis Ayona Inglis: Semblanza de Romano Guardini. Explora el pensamiento de Romano Guardini: su crítica al academicismo, la 'Weltanschauung' cristiana como visión integral y su influencia en el Vaticano II, in: Entre La Razón Y La Fe. Blog de Jorge Ayona, 2026, 26. Februar [Artikel] - https://www.entrelarazonylafe.com/posts/semblanza-romano-guardini/
  • [2026-000] Rudolf Voderholzer: Die Neuheit Christi: Henri de Lubacs bleibendes Vermächtnis, in: Communio-Online, Theologie und Kirche, 2026, 20. Februar [Artikel] - https://www.herder.de/communio/theologie/henri-de-lubacs-bleibendes-vermaechtnis-die-neuheit-christi/
    • "De Lubac macht sich Guardinis "geglückte Formulierung" zu Eigen: "Es gibt keine Lehre, kein Grundgefüge sittlicher Werte, keine religiöse Haltung und Lebensordnung, die von der Person Christi abgelöst, und von denen dann gesagt werden könnte, sie seien das Christliche. Das Christliche ist Er selbst; das, was durch Ihn zum Menschen kommt und das Verhältnis, das der Mensch durch Ihn zu Gott haben kann. Ein Lehrgehalt ist christlich, sofern er aus Seinem Munde kommt. Das Dasein ist christlich, sofern seine Bewegung durch Ihn bestimmt ist. In allem, was christlich sein soll, muss Er mitgegeben sein. Die Person Jesu Christi in ihrer geschichtlichen Einmaligkeit ist selbst die Kategorie, welche Sein, Tun und Lehre des Christlichen bestimmt." (Romano Guardini, Das Wesen des Christentums, Mainz/Paderborn 71991, 68, zitiert von De Lubac, Die christliche Offenbarung, Freiburg 2001, 136-137)"
    • "Niemand behauptet im Übrigen, dass Jesus sich selbst in den christologischen Hoheitstiteln vorgestellt hat. Diese gehören zur Glaubensantwort der Kirche auf ein überwältigendes Ereignis, das nach den Worten Romano Guardinis von den Aposteln in seiner Fülle niemals erschöpfend eingeholt werden konnte. Über das christologische Bekenntnis der Kirche gibt es eben doch einen Zugang zum historischen Jesus."
Papst Franziskus
  • [2026-000] [Italienisch] Massimo Borghesi: Un anno senza Francesco. Il pensiero “cattolico” del Papa tra Fessard e Guardini, in: Il Sussidiario, 2026, 20. April [Artikel] - https://www.ilsussidiario.net/news/un-anno-senza-francesco-l-il-pensiero-cattolico-del-papa-tra-fessard-e-guardini/2955046/
    • "Si trattava di una prospettiva originale che allo studioso dell’antropologia polare di Romano Guardini ricordava quella guardiniana. Sapevo, ovviamente, che Bergoglio si era recato nel 1986 a Frankfurt, in Germania, per una tesi di dottorato sulla filosofia di Guardini. Quella filosofia, però, non era presente nei suoi scritti degli anni 70, e nemmeno in quelli della prima metà degli anni 80. [...] Grazie a ciò si è aperto un mondo, il laboratorio ideale di Bergoglio, difficilmente intuibile diversamente. L’anello mancante, il punto di raccordo tra la concezione del pensiero polare degli anni 70 e quella segnata da Romano Guardini, dopo l’86, ha trovato un nome: Gaston Fessard."
    • Übersetzungen:
      • [2026-000] [Deutsch] Massimo Borghesi: Zur Philosophie von Papst Franziskus. Ein Jahr nach seinem Tod stellen wir einen weniger bekannten Aspekt des Lebens und der Mission von Papst Franziskus vor, in: Blog von Roberto Graziotto, 2026, 22. April [Artikel] - https://graziotto.substack.com/p/zur-philosophie-von-papst-franziskus
        • "Es handelte sich um eine originelle Perspektive, die den Forscher der polaren Anthropologie von Romano Guardini an die Guardini’sche erinnerte. Ich wusste natürlich, dass Bergoglio 1986 nach Frankfurt am Main gereist war, um dort eine Doktorarbeit über die Philosophie Guardinis zu schreiben. Diese Philosophie war jedoch weder in seinen Schriften der 70er Jahre noch in denen der ersten Hälfte der 80er Jahre präsent. [...] Das fehlende Glied, der Verbindungspunkt zwischen der Konzeption des polaren Denkens der 70er Jahre und der von Romano Guardini nach 1986 geprägten, hat einen Namen gefunden: Gaston Fessard."
  • [2026-000] [Englisch] Mary Frohlich: Introduction, in: Papst Franziskus/Papst Leo XIV: On the Love of Christ. The Encyclical Dilexit Nos and the Apostolic Exhoration Dilexi Te, 2026, S. ??? [Artikel] - ODO_EQAAQBAJ?hl=de&pg=PA79
  • [2026-000] Hermann-Josef Große Kracht: Die Sozialverkündigung der Päpste: Geschichte und Gegenwart, 2026 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=yeaTEQAAQBAJ&pg=PA932; zu Romano Guardini im Kapitel: Franziskus: Laudato si: Die Umweltenzyklika vom Mai 2015, S. 932 f.

Villa Guardini


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Liturgie, Volksfrömmigkeit, Gebet, Christliche Kunst und Architektur

Zu: Liturgiewissenschaft/Liturgische Bewegung

Zu: Christliche Kunst und Architektur

  • [2026-000] [Englisch] Herman Joseph Johanneck: Building to God: Truth and Value through Architectural Presence and Power, in: Adoremus, 2026, 24. Januar [Artikel] - https://adoremus.org/2026/01/building-to-god-truth-and-value-through-architectural-presence-and-power/; zu Romano Guardini:
    • "[...] Romano Guardini writes of how the altar itself is also a threshold­­—in two senses. First, it is a threshold marking a borderline between the world of men and the world of God. The altar is a symbol that naturally reveals this reality. Guardini writes in Meditations before Mass, “the thoughtful believer does not have to be taught that it is a border, that ‘above it’ stretch inaccessible heights and ‘beyond it’ the reaches of divine remoteness; somehow he is aware of this.” All that is necessary on the believer’s part “is intrinsic readiness and calm reflection; then his heart will respond with reverence” (Romano Guardini, Meditations before Mass [Newman Press, 1955], 42). The altar is a threshold also inasmuch as a threshold is a crossing over. The threshold of a doorway not only marks where the outside of a building meets the inside. It is where the two realms meet and what allows for the passage from the one to the other: “It is something that unites, a place of contact and encounter” (Guardini, 43). God himself has crossed the threshold from heaven to earth in the Incarnation of his Son. Through the Paschal Mystery of Christ, made present on the altar, and man’s participation in it through Baptism, the Holy Eucharist, and the other sacraments, man is enabled to cross the threshold from earth to heaven with Christ. Thus, writes Guardini, “The altar is the sign of God’s presence among us, in us. And the same altar suggests further that there is a way leading us, remote, isolated creatures that we are, back to our Creator; from the depths of our sin ‘up’ to His holiness; that we can follow it… His descent draws us upwards” (Guardini, 43-44). [...]"

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Christliche Musik/Kirchenmusik


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Jugendbewegung

Bisher noch keine Einträge
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Pädagogik, Psychologie und Seelsorge (Religionspädagogik und Katechese)

Zu: Gottes Werkleute/Briefe über Selbstbildung (1921/1925)


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Rezensionen zu: Briefe vom Comer See (1927)


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Theologie, Exegese und Mystik

  • [2026-000] Rafal Biniek: Theologie der Natur und des Menschen: Natürliche Theologie als Quelle rationaler Glaubensverantwortung, 2026 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=bTdgEQAAQBAJ; zu Romano Guardini mindestens S. 45, 240, 252, 259 f., 262 f., 292, 374, 425
  • [2026-000] [Italienisch] Antonio Coda: “Vivere significa avanzare verso l’ignoto”. Leggendo Romano Guardini, in: Pangea, 2026, 29. Januar [Artikel] - https://www.pangea.news/romano-guardini-antonio-coda/
  • [2026-000] Marc Grießer: Vorschule des Glaubens: Zur Theologie-Konzeption Romano Guardinis, 2026 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=2JmsEQAAQBAJ
  • [2026-000] Anselm Grün: Hab Mut, steh auf!, 2026 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=dhSyEQAAQBAJ&pg=PT20
  • [2026-000] Ludger Schwienhorst-Schönberger: Paulus, der Mystiker: Eine neue Identität aus der Christuserfahrung. Lehrer des geistlichen Lebens: Paulus machte eine Erfahrung, die alles auf den Kopf stellte – und zum Beginn einer radikalen Transformation wurde, in: Communio Online, 2026, 6. März [Artikel] - https://www.herder.de/communio/spiritualitaet/eine-neue-identitaet-aus-der-christuserfahrung-paulus-der-mystiker/
    • "Kein Geringerer als Romano Guardini zieht daraus die Schlussfolgerung, "der eigentliche Zugang" zum christlichen Glauben "müsse bei Paulus liegen […], und zwar deshalb, weil dieser sich Jesus gegenüber grundsätzlich in der gleichen Situation befunden hat, wie jeder Hörer der Botschaft sonst. Paulus war der einzige Apostel, welcher den irdischen Jesus, der auf den Straßen von Palästina umherging, in den Dörfern und Städten lehrte und heilte, endlich starb und auferstand, nicht persönlich gekannt hat." Für Guardini folgt daraus: "Erst durch Paulus werden die übrigen neutestamentlichen Texte aufgeschlossen" (Das Christusbild der paulinischen und johanneischen Schriften, 31987, in: Werke, 39; 41). [...] Paulus war sicherlich "die komplexeste religiöse Gestalt seiner Zeit" (McGinn, ebd. 118). Umso erstaunlicher ist, dass nach Romano Guardini die paulinische Christuserfahrung, so wie sie in der Apostelgeschichte erzählt wird (Apg 9,3: "Ein Licht vom Himmel umstrahlte ihn"), nicht etwas völlig Außergewöhnliches darstellt, sondern dass es sich bei ihr "um eine Erfahrung" handelt, "die immer wieder gemacht werden kann." Guardini fährt fort: "Das ‚Licht vom Himmel her‘ gibt es wirklich; dafür bürgen Erfahrungen, deren geistige Gesundheit und sittliche wie religiöse Ernsthaftigkeit außer Zweifel stehen" (ebd. 52)."
  • [2026-000] [Englisch] Meditate: Christ, the free victor: Romano Guardini and the mystery of sovereign forgiveness, in: VIA.bible, 2026, 18. Mai [Artikel] - https://www.via.bible/en/the-free-victorious-christ-by-romano-guardini-and-the-mystery-of-sovereign-forgiveness/
  • [2026-000] [Englisch] The Vine and the Son: When God Bets Everything on Love, in: VIA.bible, 2026, 1. Juni [Artikel] - https://www.via.bible/en/the-vine-and-the-son-when-god-puts-everything-on-love/
    • [2026-000] [Deutsch] Der Weinstock und der Sohn: Wenn Gott alles auf die Liebe setzt, in: VIA.bible, 2026, 1. Juni. Mai [Artikel] - https://www.via.bible/de/der-weinstock-und-der-sohn-wenn-gott-alles-auf-liebe-setzt/; zu Romano Guardini:
      • "Romano Guardini, in seinem monumentalen Der Herr, Guardini bemerkt treffend, dass Jesus mit einer landwirtschaftlichen Metapher nicht einfach nur eine moralische Lehre veranschaulichen will. Er dringt in das Gefüge der alttestamentlichen Offenbarung ein, erweitert sie, gestaltet sie neu und führt sie zu ihrem Schluss. «Das Gleichnis ist kein rhetorisches Beiwerk», schreibt Guardini, „sondern eine Form der Wahrheit selbst, ein Weg, das zu offenbaren, was der Begriff allein nicht vermag.“ [...] Romano Guardini bietet einmal mehr eine erhellende Betrachtung dieser Umkehrung. Der Herr «Das Kreuz ist der Paradoxon Gottes in seiner extremsten Form. Wo der Mensch die endgültige Niederlage sieht, bewirkt Gott den endgültigen Sieg. Wo die Gewalt glaubt, das letzte Wort zu haben, beginnt die Liebe von Neuem. Deshalb ist der christliche Glaube kein naiver Optimismus – er ist eine Hoffnung, die auf dem Zeugnis einer realen, historischen, fleischgewordenen Umkehr gründet.»"
    • auch in [Französisch] - [Italienisch] - [Polnisch] - [Portugiesisch] - [Spanisch]

Franz von Assisi (1926)


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Philosophie, Ethik und Politik (Religionsphilosophie und Moraltheologie)

Zu: Vom Sinn der Schwermut (1928/1949)

  • [2026-000] [Englisch] Stephen J. Costello: The Manresa Method. An Ignatian Approach to Philosophy, Jungian Psychology, and the Enneagram, 2026 [Monographie] - https://books.google.de/books?id=fcW9EQAAQBAJ&pg=PT81 (Anmerkungen); zu Romano Guardini: Chapter 4: Desolation, Dark Night, and Depression in Guardini, John of the Cross, and Hopkins (zu Guardini, Meaning of melancholy)


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Rezensionen zu: Die Tugenden (1963)


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Literatur, Sprache und Kunst

Zu: Rilke (1941)/Rezensionen zu: Rainer Maria Rilkes Deutung des Daseins (1941/1953)


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Rezensionen zu: Scritti di estetica, letteratura, arte (2026)


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  • 17. März 2026: 72 dominikanie: Romano Guardini i święta gra [ZL#68] Historia ruchu liturgicznego 5 (Romano Guardini und das Heilige Spiel [ZL#68] Geschichte der liturgischen Bewegung 5) - https://www.youtube.com/watch?v=kGa83DV3qoM


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